1. #1
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    Lächeln Endtext meines Theaterstückes

    Ich hoffe das passt hier rein da es ja kein Gedicht ist ^^. Das ist der Endtext meines Theaterstückes bevor meine Hauptfigur sich auf traurige weise das Leben nimmt.


    Wann werde ich frei sein. Erst wenn meine Zeit um ist ? Wenn auch das letzte Tröpfchen Blut durch meine kalten Toten Andern gelaufen ist , oder der Dämon der sich das Leben nennt mich endlich frei lässt ? In der Halle der Verdammten höre ich der Engel Totengesang. Sie sagen du bist so frei wie deine Seele gefangen ist. So frei wie gefangen also ? In einer Hölle zwischen Himmel und Erde gefangen, voll Schmerzen und Qualen bis man um sein Ende bettelt. Sein armes trostloses Ende das man wie sein Leben ALLEIN verbringt.



    Edit: Vorschläge,Verbesserung und intelligente Kritik sind erwünscht

  2. #2
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    AW: Endtext meines Theaterstückes

    Zitat Zitat von Lucas Carmohn Beitrag anzeigen
    [...]intelligente Kritik sind erwünscht
    Nice.

    Ein bisschen überborden, finde ich. Selbstmord ist eher eine Kurzschlusshandlung, da passt so ein langer Monolog eher in eine Oper als in ein Theaterstück.
    Mal abgesehen davon, dass es sehr 'edgy' nach dem Tagebuch eines Vierzehnjährigen klingt.

    Worum geht es denn im Theaterstück allgemein? Vielleicht kann man das Ende besser beurteilen wenn man deine Protagonisten kennt.

    Ansonsten lies dir mal das Ende von 'A Brave New World' durch. Gleiches Thema, hundertmal besser ausgedrückt.
    -- IMO intended --

  3. #3
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    AW: Endtext meines Theaterstückes

    Worum geht es denn im Theaterstück allgemein? Vielleicht kann man das Ende besser beurteilen wenn man deine Protagonisten kennt.

    Allgemein ist es einer Neufassung einer tragischen Liebesgeschichte. Dieser Endtext ist von meiner Weiblichen Hauptrolle die manisch Depressiv ist. Sie sieht die Welt wie einen Scherbenhaufen. Diesen Schlusstext sagt sie nach dem ihre einzige große liebe qualvoll im Krankenhaus stirbt.

  4. #4
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    AW: Endtext meines Theaterstückes

    "Wann werde ich frei sein? Erst wenn meine Zeit um ist ? Wenn auch das letzte Tröpfchen Blut durch meine kalten, toten Andern gelaufen ist oder der Dämon, der sich das Leben nennt, mich endlich frei lässt?

    In der Halle der Verdammten höre ich der Engel Totengesang. Sie sagen: "Du bist so frei wie deine Seele gefangen ist." So frei wie gefangen also? In einer Hölle zwischen Himmel und Erde gefangen, voll Schmerzen und Qualen, bis man um sein Ende bettelt. Sein armes, trostloses Ende, das man, wie sein Leben, allein verbringt"
    (Hab mal ein paar Fehler verbessert)

    "Neufassung" bedeutet bei dir aber nicht, dass es auch in die Neuzeit übertragen wurde? Na gut, der Stil lässt nicht darauf schließen.

    Ich finde gerade das am Ende etwas too much. Kann die sich da überhaupt noch ernst nehmen? Ich würde, wäre ich in ihrer Position, dieses "allein" immer noch einmal überprüfen und denken, was passiert ist, wen man hat und wen man nicht mehr hat. Außerdem meinst du doch, ihr Geliebter sei gerade gestorben. Da passte besser, dass sie daran denkt, wieder alleine zu sein, wieder in das tiefe Loch gesunken zu sein oder so.
    Geändert von Limetree (29.06.2014 um 17:08 Uhr)
    Wer an Telekinese glaubt, der hebe bitte meine Hand.



  5. #5
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    AW: Endtext meines Theaterstückes

    Zitat Zitat von Lucas Carmohn Beitrag anzeigen
    Allgemein ist es einer Neufassung einer tragischen Liebesgeschichte. Dieser Endtext ist von meiner Weiblichen Hauptrolle die manisch Depressiv ist. Sie sieht die Welt wie einen Scherbenhaufen. Diesen Schlusstext sagt sie nach dem ihre einzige große liebe qualvoll im Krankenhaus stirbt.
    Mh, eine klassische Tragödie also. Welchen Dramenaufbau hast du denn angedacht? Regeldrama, ein Trauerspiel nach Art der Aufklärung oder eher ein offenes Drama? Oder stehst du da eher auf seiten Brechts und machst dir über das epische Theater Gedanken?

    Ich finde ja, man darf so ein Pferd nicht von hinten aufsäumen. Kreatives Schreiben hin oder her, ohne ein Denken an den großen Überbau der Erzählung wird aus Goethe ganz schnell Klaus Peter aus der letzten Bank.
    -- IMO intended --

 

 

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