1. #1
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    Auch mal wieder was von mir :3

    Ich saß am Esstisch und starrte vor mich hin. Mein Blick schweifte über ebendiesen Tisch, rastlos, blieb kurz an einer Kerbe darin hängen, nur um dann aufzusehen und festzustellen, dass der Alptraum immer noch da war. Der Alptraum war mein Vater.
    Ich sah schnell wieder weg, um nicht in sein gerötetes, bärtiges Gesicht zu sehen. Er war betrunken, ich wusste es und hasste es. Der pure Anblick, der Gedanke daran ließ eine unbändige Wut in mir aufsteigen, die ich in den letzten Jahren versucht hatte, zu unterdrücken. Meist erfolgreich, doch an manchen Tagen war ich losgelaufen, raus aus dem Haus, und erst wieder zurückgekehrt, als es dunkel wurde.
    Damit war Schluss, das wusste ich. Und ich hasste es ebenfalls. Genauso, wie ich gerade den kleinen und, naiven Teil in mir verbannte, der gemeint hatte, jetzt endlich mal wieder Gefühle zulassen zu müssen und sich zu verlieben. Als ob ich nicht schon genug Probleme hätte. Und jetzt, wo ich so darüber nachdachte, spürte ich, wie eine neuerliche Depression ankam, und ich war dankbar. Teilweise. Sie löste die Wut ab, machte mich nur noch für mich selber gefährlich, nicht mehr für ihn oder andere.
    Was wären Sie lieber? Mörder oder Selbstmörder? Eher unfreiwilliger Peiniger oder das genauso unfreiwillig gequälte Opfer?
    Ich weiß nicht, was Sie sich aussuchen würden; ich müsste mich auf meine Wahl verlassen, und die lautete in beiden Fällen: zweiteres. Sie werden sich fragen, warum. Ich werde es ihnen jetzt erklären.
    Wenn man unfreiwillig zum Mörder wird, ist die Schuld kaum zu ertragen. Sie verfolgt dich, lauert dir auf, um dich zu fangen und herumzuschubsen, dich zu schlagen, damit dir ja bewusst wird, was du getan hast. Man wird daran zerbrechen; vor allem, wenn es Notwehr war oder man einfach durchgeknallt ist. So wie ich das ab und zu schon fast wäre. Ich habe mich brav selbst verletzt, so wie man es erwartet von einem Mädchen, das einen Alkoholiker zum Vater und eine Borderlinerin oder was auch immer zur Mutter hat. In meinem Fall ist also klar, dass ich die Waffe gegen mich richten würde. Ich weiß nicht, warum mein Vater nicht so wie ich denkt, aber wahrscheinlich lebt es sich angenehm, wenn man die Macht hat. Nur, dass sie einem entgleitet, wenn man betrunken ist. So wie jetzt. Dann stand mir die Macht zu, viel zu viel, als dass ich sie benutzen wollen würde. Sie richtet Schaden an, wenn sie in meinen Händen liegt. Und dazu bin ich nicht bereit.
    Also stehe ich auf und verschwinde in mein Zimmer, mit all diesen Gedanken im Kopf, die eine Vierzehnjährige nie haben dürfte.
    Ich betrat mein Zimmer und schaltete das Licht ein, wartete, dass es hell wurde. Ich dachte so kitschige Gedanken wie Wenn es doch in meinem Leben auch mal wieder hell werden würde und Ich wünschte, er wäre hier, doch der Teil meines Gehirns, der das harte, gemeine Mädchen, dass einem sofort zeigt, dass du hier auf der bösen Seite des Lebens bist, indem es dir deine Knochen bricht und dabei lacht, beherbergte, erwiderte bloß spöttisch: Das wird nie eintreffen. Leb damit, bis du eines Tages wirklich beschließt, dir das Hirn aus dem Schädel zu pusten.
    Ich murrte vor mich hin und ging zu meinem Schreibtisch. Dort lagen ein paar Zettel, auf die ich Texte meiner Lieblingsband geschrieben hatte; ich liebte diese Texte. Sie waren von einer Schönheit und gleichzeitig Bitterkeit, die ich sonst kaum in Worte verfassen konnte. Ich nahm die Zettel hoch; billiges Karopapier, mit zwei Seitenrändern. Ich begann zu lesen.

    Feeling Good
    Birds flying high
    You know how I feel
    Sun in the sky
    You know how I feel
    Breeze drifting on by
    You know how I feel
    It’s a new dawn
    It’s a new day
    It’s a new life
    For me
    And I’m feeling good
    Fish in the sea, you know how I feel
    River running free, you know how I feel
    Blossom in the trees, you know how I feel
    It’s a new dawn
    It’s a new day
    It’s a new life
    For me
    And I’m feeling good
    Dragonfly out in the sun, you know what I mean, don’t you know?
    Butterflies all out having fun, you know what I mean
    Sleep in peace when the day is done
    And this old world
    Is a new world
    And a bold world
    For me
    Stars when you shine, you know how I feel
    Scent of the pine, you know how I feel
    Oh, freedom is mine
    And I know how I feel

    Mir waren die Tränen gekommen, ohne dass ich es gemerkt hatte. Jetzt bemerkte ich, was mir gefehlt hatte: ein Impuls, um eine Emotion auszulösen. Ich war dankbar, dass der Text es geschafft hatte, ließ mich auf mein Bett fallen und fing an zu weinen, bis ich nicht mehr konnte.
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  2. #2
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Ein atemberaubender und trauriger Einblick in deine Gedankenwelt...hmmm
    Ach Clairechen.
    Wer an Telekinese glaubt, der hebe bitte meine Hand.



  3. #3
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Zitat Zitat von Limetree Beitrag anzeigen
    Ein atemberaubender und trauriger Einblick in deine Gedankenwelt...hmmm
    Ach Clairechen.
    Ist schon etwas älter. ^^"
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  4. #4
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Naja trotzdem...macht mich irgendwie traurig.
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  5. #5
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Muss es nicht. <:
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  6. #6
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Einblick, ja.
    Ich stör mich aber ein wenig daran, dass du am Anfang und am Ende die Geschichte durch einfache "Erzählung" erzählst, im Mittelteil aber dadurch, dass du den Leser direkt ansprichst, als würdest du es ihm direkt erklären wollen.
    Die Einheitlichkeit fehlt mir da irgendwie...

    Abgesehen von allem kann man da aber auch leicht hinwegsehen, wenn man die persönliche Note betrachtet, die da drinsteckt...
    Zitat Zitat von Limetree Beitrag anzeigen
    Naja trotzdem...macht mich irgendwie traurig.
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  7. #7
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Wenn der Vater alkoholsüchtig ist, is Macht haben nur ne Einbildung.

  8. #8
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Zitat Zitat von lliam Beitrag anzeigen
    Wenn der Vater alkoholsüchtig ist, is Macht haben nur ne Einbildung.
    Eine Einbildung, die durch Schweigen zu beinah greifbarer Realität wird. ^^"

    @snookerfan: Damit wollte ich dieses "Heranziehen und von sich stoßen", was Betroffene in dieser Situation teilweise erleben, verdeutlichen... persönlich, distanziert, alles gleichzeitig. ^^
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  9. #9
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Zitat Zitat von Hysteria_Girl Beitrag anzeigen
    @snookerfan: Damit wollte ich dieses "Heranziehen und von sich stoßen", was Betroffene in dieser Situation teilweise erleben, verdeutlichen... persönlich, distanziert, alles gleichzeitig. ^^
    Ok, dann versteh ich das ^^
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  10. #10
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Ich finde auch, dass das richtig gut geworden ist. :>
    Sehr traurig, aber es klingt einfach unglaublich echt, was es ja auch ist/war. Deswegen ist man voll dabei und leidet quasi irgendwie mit.. Du hast das auf jeden Fall wunderschön niedergeschrieben, aber das sollte es ab jetzt auch bleiben - nur ein von dir geschriebener Text.
    Herzliche Grüße vom persönlichen Pedobär Mts.



  11. Diese Benutzer bedanken sich bei goon für diesen Beitrag:

    snookerfan (10.11.2013)

  12. #11
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Zitat Zitat von goon Beitrag anzeigen
    Ich finde auch, dass das richtig gut geworden ist. :>
    Sehr traurig, aber es klingt einfach unglaublich echt, was es ja auch ist/war. Deswegen ist man voll dabei und leidet quasi irgendwie mit.. Du hast das auf jeden Fall wunderschön niedergeschrieben, aber das sollte es ab jetzt auch bleiben - nur ein von dir geschriebener Text.
    Vielen Dank. ^^
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  13. #12
    As
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Irgendwie fand ich jetzt ehrlich gesagt den Text nicht so berührend, weil die Beschreibung des Innenlebens sehr flach ist. Dadurch wirkt das nicht so realistisch. Auch die Handlung drumherum ist etwas karg. Beispiel:

    Er war betrunken, ich wusste es und hasste es. Der pure Anblick, der Gedanke daran ließ eine unbändige Wut in mir aufsteigen, die ich in den letzten Jahren versucht hatte, zu unterdrücken. Meist erfolgreich, doch an manchen Tagen war ich losgelaufen, raus aus dem Haus, und erst wieder zurückgekehrt, als es dunkel wurde.
    Okay, er ist betrunken. Woran merkt man das?
    "Eine unbändige Wut, die aufsteigt", ist einfach nur eine Formulierung, die (leider) ständig auftaucht. Besser wäre es, zu sagen, dass sich deine Hände zu Fäusten ballen oder so etwas. Gefühle äußern sich, und es ist viel interessanter, die Äußerungen zu beschreiben als dem Gefühl einfach nur einen Namen zu verpassen. Das reißt den Leser halt nicht so mit.
    Danach geht es die ganze Zeit so weiter. Du hasst etwas, bist dankbar, kannst keine Gefühle zulassen, schreibst eine theoretische Abhandlung über Mörder/Opfer usw. usw. Das ist zu wenig Handlung. Ich sage nicht, dass diese Handlung konkrete Aktion sein muss, die kann auch hauptsächlich im Kopf stattfinden. Aber die Bewegung und Emotion fehlt eben irgendwie.

    Du hast das Schreiben hier wahrscheinlich als persönliche Katharsis benutzt, was absolut okay ist, um die eigenen Gefühle zu verarbeiten. Aber wenn du es für die Öffentlichkeit schreiben willst, würde ich an deiner Stelle noch mal ein bisschen drüberschauen und den Text reichhaltiger machen. So ist es zu viel übertheoretisiertes Innenleben. Ich hoffe, ich war nicht zu kritisch, nicht böse gemeint
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  14. #13
    König
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Irgendwie fand ich jetzt ehrlich gesagt den Text nicht so berührend, weil die Beschreibung des Innenlebens sehr flach ist. Dadurch wirkt das nicht so realistisch. Auch die Handlung drumherum ist etwas karg. Beispiel:
    Da kann ich überhaupt nicht zustimmen. Ich sehe das, was du "flach" nennst eher als persönliche Distanzierung vom Geschehen. Durch eben diese ständige Dämpfung wirkt auch die Handlung selbst passiv, was, wie ich finde, sehr gut gelungen ist. Ein Mensch in dieser Situation muss sich im Alltag von diesem Geschehen zumindest bewusst fernhalten. Die Gefühle wären derart ambivalent, dass es einen nicht weiter, sondern zurückbringen würde, würde man sich ihnen ständig aussetzen. Dies hat zur Folge, dass sich im Kopf eine Art "Schorf" zeigt. Dieser Schorf hilft zum einen, den Alltag immer wieder aufs Neue zu überstehen und blind über diese grausigen Dinge hinwegzusehen. Andererseits kann der Schorf reißen und die Wunde fängt wieder an zu bluten, als sei sie nie geschlossen gewesen. Es ist eine Art eigener Wiederholungszyklus, den es in erster Linie nicht zu unterbrechen gilt, weil der Kopf automatisch das wieder verschließt, was er als negativ empfindet, die Trauer, die Wut gegenüber Menschen, die eigentlich eine Stütze sein sollten. Es ist eine Wut gegenüber Respektspersonen, die sich selbst jeder Respektwürdigkeit berauben und so ihrem Kind scheinbar alles auf die Schultern legen.

    Glücklicherweise ist das Kind noch jung und wird die Möglichkeiten bekommen, das eigene Leben von Grund auf neu zu beginnen, nicht vergessend, vielleicht nicht einmal vergebend, aber dennoch diesen Zyklus durchbrechend. Der Kindheit beraubte Menschen behalten diesen Schorf wohl ihr Leben lang, vielleicht ist es mit einer Art Schizophrenie zu vergleichen, die normalste Situation kann plötzlich im Kopf einen unerwartet intensiven Umschwung auslösen. Um in der vorangehenden Metapher zu bleiben: Das vernarbte Gewebe ist immer noch vom anderen zu unterscheiden und kann plötzlich beim Ziehen an einer völlig anderen Stelle wieder aufreissen, allerdings ist der Riss bereits kleiner, das Blut, das vergossen wird weniger und der Mensch ist... reifer.

    Ein sehr berührender Text, der zweifellos von selbst seine ganz eigene Geschichte summt und beim Leser eventuell den ein oder anderen bekannten Ton erklingen lässt.

    You've got to change the world
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  15. #14
    As
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    AW: Auch mal wieder was von mir :3

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Da kann ich überhaupt nicht zustimmen. Ich sehe das, was du "flach" nennst eher als persönliche Distanzierung vom Geschehen. Durch eben diese ständige Dämpfung wirkt auch die Handlung selbst passiv, was, wie ich finde, sehr gut gelungen ist. Ein Mensch in dieser Situation muss sich im Alltag von diesem Geschehen zumindest bewusst fernhalten. Die Gefühle wären derart ambivalent, dass es einen nicht weiter, sondern zurückbringen würde, würde man sich ihnen ständig aussetzen. Dies hat zur Folge, dass sich im Kopf eine Art "Schorf" zeigt. Dieser Schorf hilft zum einen, den Alltag immer wieder aufs Neue zu überstehen und blind über diese grausigen Dinge hinwegzusehen. Andererseits kann der Schorf reißen und die Wunde fängt wieder an zu bluten, als sei sie nie geschlossen gewesen. Es ist eine Art eigener Wiederholungszyklus, den es in erster Linie nicht zu unterbrechen gilt, weil der Kopf automatisch das wieder verschließt, was er als negativ empfindet, die Trauer, die Wut gegenüber Menschen, die eigentlich eine Stütze sein sollten. Es ist eine Wut gegenüber Respektspersonen, die sich selbst jeder Respektwürdigkeit berauben und so ihrem Kind scheinbar alles auf die Schultern legen.

    Glücklicherweise ist das Kind noch jung und wird die Möglichkeiten bekommen, das eigene Leben von Grund auf neu zu beginnen, nicht vergessend, vielleicht nicht einmal vergebend, aber dennoch diesen Zyklus durchbrechend. Der Kindheit beraubte Menschen behalten diesen Schorf wohl ihr Leben lang, vielleicht ist es mit einer Art Schizophrenie zu vergleichen, die normalste Situation kann plötzlich im Kopf einen unerwartet intensiven Umschwung auslösen. Um in der vorangehenden Metapher zu bleiben: Das vernarbte Gewebe ist immer noch vom anderen zu unterscheiden und kann plötzlich beim Ziehen an einer völlig anderen Stelle wieder aufreissen, allerdings ist der Riss bereits kleiner, das Blut, das vergossen wird weniger und der Mensch ist... reifer.

    Ein sehr berührender Text, der zweifellos von selbst seine ganz eigene Geschichte summt und beim Leser eventuell den ein oder anderen bekannten Ton erklingen lässt.

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    Okay, no offense. ich habe nur gesagt, was ich dachte. ich persönlich konnte da eben nicht so mitfühlen, aber wenn es die mehrheit hier kann, dann umso besser man kann es nicht allen recht machen. ^^
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