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    Emil&Gang im Sozialrausch

    Emil&Gang im Sozialrausch

    An einem Tag, der fast besser aussah als Dienstag letzte Woche, ereignete sich etwas, das ihm heute noch gegenwärtig war, obwohl er sonst ein so vergessensempfangender Mensch war.

    Alles fing wie folgt an: ...Nein, ganz am Anfang mit den Sockenmonstern wollen wir nun nicht beginnen, denn die Moral der Qual ist nicht jedem so ganz das rechte Mittel. ( Wobei manche zu sagen pflegen, rechts sei immer gut.)

    Also, es war ein leider noch nicht kalter, aber sehr ruhiger Novembermorgen, bis die Schwestern ziemlich wuschig mit buschigem Haar unter grünen Hauben die Klinik mit ihrem Dauersprint unsicher machten. So ein großes Kind hatten sie noch nie... Ach, du meinst, ich veralbere dich? Ganz eventuell und so.

    Die Party war in vollem Gange. Chrissy hatte noch nie so viel getrunken und niemand wusste vorher so viel von ihr, ihrem gestorbenen Zwerghamster und ihren "auf fast ehrlichem" Wege zusammengesammelten Kreditkarten.

    Doch Emil bekam davon nichts mit. Ein Glück, war ihm doch grade beim Umzug seiner Tante deren Kreditkarte abhanden gekommen. Er suchte schon länger, als seine Augen fähig waren, ihm alles in fließenden Bildern darzubieten. Also suchte er blinden Auges, solange keiner seine Nähe betrat, war jedoch wenig zuversichtlich, etwas zu erwischen. Wahrscheinlich hatte seine Tante die Karte. Er war sich sogar recht sicher. Sie wollte ihn doch bestimmt nur des Verantwortungsbewusstseins lehrern und hatte ihm zu einem geeigneten Zeitpunkt die Kreditkarte abgenommen.

    Ach ja, das war es, als grade seine Freunde gekommen waren, um ihn zur Party mitzunehmen. Dieses kurze Zwicken hinter ihm, wo aber niemand zu sehen gewesen war.
    Und deswegen war seiner Tante so schnell aufgefallen, dass er ja nicht gehen könnte, da die Karte fehlt. Alles machte Sinn.

    "So." Stolz, dies erkannt zu haben, wollte er sich zu einem passenden Zeitpunkt aus dem Staub, der auch wirklich nach all dem Schieben zum Augenschein gekommen war, machen, und seinen Freunden zu DEM Ereignis des Jahres folgen, wie es die Medien zumindest anpreisend genannt hatten.

    Nachfragen, ob seine Tante die Karte wirklich hatte, wollte er dann aber doch lieber nicht. ... Ach, Tantchen würde ja sicher eh lügen, von Peinlichkeit, aber auch Verwunderung über seine Detektivarbeit berührt.

    Und da gerade niemand zu sehen oder hören war, und seine Tante ihm vor gefühlten Ewigkeiten irgendwas von "Supermarkt" nuschelnd erzählt hatte, wollte er sich sogleich zur ersten Base vorarbeiten, um sich sicher sein zu können, dass er freie Bahn hatte. Das Bad lag nämlich direkt neben der Hintertür und im Garten konnte er sich notfalls auch im Gebüsch verstecken.

    Tapsend freute er sich schon auf die Party. Lange gab es nicht mehr so etwas Großes in seinem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo, doch ganz nahe am Abgrund.

    Er konnte die frische, saubere Luft schon riechen, wollte aber lieber noch einmal vom Bad aus nach draußen lauschen, ob seine Tante nicht doch noch dort stand... denn wenn sie erfuhr, dass die Arbeit zur Suche der Kreditkarte...ach egal, das war eh fast hinfällig. Doch nun stand er schon vorm Bad.

    In dem Moment, wo er die Türklinke herunterdrücken wollte, fiel ihm auf, dass vom Bad aus Licht zu kommen schien. Er wollte gerade vorsichtig gehen, da musste er erfahren, dass nicht nur er das Licht, sondern auch die Person im Bad ihn bemerkt hatte.
    Hatte sie es in all der Zeit nicht über die erste Base hinaus geschafft?
    "Du, Emil, ich habe ein Problem... Ich...ich...Es gab einen kleinen Unfall."
    "Hm?"
    "Ja... meine Wimperntusche stand falsch herum im Schrank und ich hatte sie grade neu gekauft gehabt... Nun ist mein Gesicht etwas...schwarz. Etwas viel. Und die Schminke soll wasserfest sein, die Reinigungstücher habe ich gestern Abend aufgebraucht.
    Ich sehe so schlimm aus...
    Kannst du vielleicht in deinem allwissenden Forum mal rumfragen, was da zu tun ist? So werde ich das Bad garantiert nicht verlassen."
    "Mhja... okay. Mache ich wohl."

    5 Minuten, nachdem das Thema erstellt war, raunte ihn ein kleiner Igel an, er solle doch mal die SUFU benutzen. Dann sagte ein bärtiger Typ was in der Art wie "Mit Säure geht das schon weg." und kurz darauf machte ein Auge ein Schloss vor den Thread.

    Also musste er wohl die SUFU benutzen... wie er die hasste. Aber er bekam bei der Eingabe des Wortes "Abschminktücher" wider Erwarten einen Thread, der wirklich zum Thema passte. "Hoffentlich ist nun auch ein brauchbarer Tip dabei", dachte er sich.
    "Mhm, ob sie den Tipp "Gar nicht erst schminken" so toll findet? Aber die Sachen, die da stehen, sind ihr wohl auch schon in den Sinn gekommen."
    Also ruft Emil zu seiner Tante: "Säure, Lisa. Die wird auf jeden Fall alles wegmachen, was du willst. Und noch viel mehr..."
    "Witzig!"
    "Mh, okay, soll ich dir neue Abschminktücher holen, bei dem Laden, der nicht auf Paddys Arm verewigt ist?"
    "Ich weiß zwar nicht, wovon du redest, aber gut, hol mir Tücher. Extra stark, bitte."

    Das kann ja was werden... kurz vor Ladenschluss kam er bei dem Fabelwesen-Markt an. An Einkaufen war für Lieschen wohl nicht mehr zu denken. Und die Party rief. Aber er wollte ja auch nicht, dass das Badezimmer nun zu einem Gefängnis mutierte. Grade, wo es noch nicht einmal fertig eingerichtet war und die Schminktasche fast das einzige Bewegliche bis jetzt im Raum war.

    Eeeer...hatte das Geld vergessen gehabt. Ein Glück hatte er aber beim Umzug ein paar Münzen versteckt gefunden, die sogleich in seine Hosentaschen als verdiente Entlohnung gewandert waren, wo seine Tante ihm ja keine Bezahlung geben wollte. Die Münzen reichten für die Packung Abschminktücher, die Kaugummis wanderten zurück ins Regal und er Richtung Haus der Tante.

    Die scharrte schon an der Tür und ließ sich das Päckchen neben die Tür legen, er sollte solange weggehen.

    Das mit dem Weggehen ließ er sich nicht zweimal sagen, packte durch Glück erinnert noch Geld ein und konnte nun bald seinen Freunden Gesellschaft leisten.

    Auf dem Weg begegnete er Mary, die ihn auf dem Gepäckträger ihres Fahrrads sitzend mitkutschierte. Das war echt nett dafür, dass sie eine Außenseiterin war und er sie auch immer dementsprechend behandelte. "Mary kann nett sein" lautete nun eine Notiz in seinem Hinterkopf..für alle Fälle.

    Doch schüchtern war sie allemal. Von sich aus sagte sie nichts, antworten tat sie nur mit "Ja.", "Nein." und "Ich weiß nicht.". Aber das sollte Emil nicht weiter stören. Er war eh eher mit seinem Aussehen beschäftigt. Ob sie ihn nun wirklich so reinließen? Aber aufgrund seiner Kontakte und seiner Beliebtheit in der Jahrgangsstufe und Freunde quer durch das Dorf bis rüber zu den Nachbargemeinden durfte das eigentlich kein Problem darstellen.

    Doch in der Schlange kam ihm dann doch ein mulmiges Gefühl, das sich bestätigen sollte. "Emil, wie siehst du denn heute aus? So kann ich dich leider nicht reinlassen. Wer dich nicht kennt, würde sich sonst wundern, was für merkwürdige Einlassbedingungen wir hier haben. Tut mir leid, aber nach Hochwasserhosen und weitem, dreckigem Shirt sieht unser Club nun nicht wirklich aus."

    Das fehlte ihm nun grade noch... 22.45Uhr und nochmal Richtung Haus... und was würde seine Mutter sagen, die sicher schon über sein Fehlen informiert worden war, sofern seine Tante es geschafft hatte, alles von der Schminke zu entfenen und dabei nicht vor lauter Rubbeln feuerrot geworden war.

    Also... was war zu tun? --- Ach richtig: Sein bester Kumpel Tom wohnte gleich um die Ecke und musste wegen Fiebers zuhause bleiben. Doch wie er ihn kannte, war er wohl eh grade noch heimlich am Rechner mit COD beschäftigt... also ging er an sein Fenster, zum Glück im EG, und klopfte.

    Und da schob sich auch schon der Vorhang zur Seite und ein Gesicht kam zum Vorschein, das wirklich kränklich aussah.
    "Darf ich vllt. kurz rein?"
    "Klar", sagte Tom, sein fettiges Haar mit einer gekonnten Gesichtsdrehung richtend.
    "Darf ich mir vielleicht ...jetzt nicht böse sein..."
    "Ach, du weißt doch, ich bin fies, böse und gemein, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche."
    "Ach Tom...", sagte er lachend. "Nein, kannst du mir vielleicht was von deinen Ausgehsachen leihen? So wollten sie mich grade nicht reinlassen."
    "Wieso sollte ich denn böse sein, deswegen?"
    "Weil du ja nicht hinkannst, wegen des Fiebers..."
    "Och, krank bin ich schon lange nicht mehr, ich sorge nur dafür, dass ich so aussehe. Nächtelang COD durchspielen hilft immer."
    "Oh, okay, also darf ich?"
    "Nur wenn du... ach, na klar darfst du. Bedien dich nur, du weißt ja, wo was ist."


    "So, nun darf ich doch hoffentlich...?"
    "Klar, rein mit dir, Emilinho. Viel Spaß und bringt unsere Bude wieder zum Brodeln. Gibt ja auch einen kleinen Fernsehbericht dazu bei der roten Sendung vom 7."
    "Ach echt? Oh, dann muss ich aber mal schnell meine Freunde der Sonne auftreiben. Dankeschön!"

    Das Rumsen in den Ohren hatte ihm schon so gefehlt gehabt... Er war länger nicht mehr auf Partys gewesen, als gedacht. Oder lag das daran, dass er immer zu sturzbetrunken gewesen war, um sich danach noch dran zu erinnern? Apropos... nun war er wirklich mal da, ohne vorher schon wenigstens angetrunken gewesen zu sein. Ganz ganz sah hier aber nicht mehr alles aus... Hm. Er wusste, was er die nächsten Male besonders beachten musste.

    Mitten im Getümmel sichtete er seine Freunde. Und die sahen nicht grade sehr gut aus. So viel Alkohol hatten sie kurz nach 11 doch sonst auch nie intus...
    Emil musste unbedingt umkehren und erstmal schnell was trinken. Doch Danny hatte ihn schon gesichtet und winkte ihn zu sich...also doch erst begrüßen.

    Handschläge und Umarmungen gingen um, Alkohol wurde ihm verabreicht... so war es doch schon besser. Chrissy sah aber selbst nach einiger Zeit nicht sehr gut aus, trank jedoch "vergnügt" weiter. Aber er wollte nun lieber etwas Stimmung machen.
    Zuerst ließ er sich von seinem DJ des Vertrauens die neusten Stimmungsmacher auflegen. Den Rest tat er dann mit seinen Kumpels in der Menge, die sich schnell ihrem Getue anschloss und den Boden wortwörtlich zum Beben brachte.

    Und irgendwann hielt es auch Chrissy nicht mehr auf den Beinen, die jedoch nicht sprang, sondern fiel. Er eilte schnell zur Hilfe und brachte sie in den Gang, wo alle hinkamen, denen die Luft zu knapp geworden war etc..

    Chrissy wurde bewusstlos, atmete zum Glück aber weiter. Doch er wollte gar nicht wissen, was sie für eine Menge über den Abend verteilt zu sich genommen hatte.

    Für die Feuerwehr mussten Personalien genommen werden und so kramte er in ihrer Tasche, um den Personalausweis und eventuell sogar die Krankenkassenkarte zu finden. Die Tasche hatte er schnell gefunden gehabt, denn auch wenn das Taschenmodell im Dorf sehr beliebt war unter den 3 verfügbaren Modellen bei Franks kleinem Modehandel, konnte er die Tasche doch durch den kleinen Eiffelturmanhänger ihr zuordnen.

    Er öffnete das kleine Hinterfach in der Mitte ... und dachte erstmal: "Wie soll ich unter den vielen Karten nun so unter Zeitdruck die Richtigen finden?". Denn es war nicht zu glauben, wie viel Plastik sie da reingestopft bekommen hatte...und besaß. Hatte sie die Karten vom Comicclub, vom Bubble-Tea-Laden usw. alle aufgehoben und dort verstaut?

    Als er die Karten begutachtete, fiel ihm auf, dass mehr als eine Karte von der selben Sorte vorhanden war... bei BVG-Karte, Bankkarte und Personalausweise....!!! Was?! Das war doch jetzt nicht ihr Ernst... SIE hatte allen Ernstes die ganze Zeit über die Kreditkarte von Tante Lisa gehabt. ... Plötzlich taten ihm wieder die Augen weh, denen er in der Zwischenzeit kaum mehr Aufmerksamkeit geschenkt hatte.

    Aber wie sollte er das nun glauben? Hatte er doch die falsche Tasche gegriffen gehabt? Aber der Ausweis Christinas war ja auch dort gewesen... Dabei dachte er immer, sie wäre so nett. Auch wenn sie sich selbst als Thema gerne außen vor gelassen hatte. Das verwirrte ihn nun wirklich und ließ ein komisches Mischgefühl in ihm entstehen, das er nicht recht erklären konnte.

    Trotzdem musste er wohl erstmal helfen, dass es ihr wieder gut genug ging. Dann konnte er sie dazu befragen. Und durch diese Windungen hatte er nun echt die Karte bekommen, owohl er abgehauen war... das machte ihn irgendwie etwas stolz. Hätte er sich nach Tantchen gerichtet, wär die Karte wohl für immer weg gewesen.

    Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass Christina nicht nur Massen an Alkohol getrunken hatte, sondern nur durch ein Wunder noch am Leben war, obwohl sie vorher Medikamente eingenommen hatte. Doch bald ging es ihr schon wieder besser und Emil traute sich, sie auf seine Bemerkungen anzusprechen. In der Zeit hielt die Tante ihre Karte natürlich schon wieder in den Händen und war so auch nur mit milder Wut auf ihn losgegangen.

    Chrissy wusste nicht, was sie sagen sollte, also schloss sie einfach wieder die Augen und blieb liegen.

    In der Schule gab sie ihm dann doch eine Antwort. Ihrer Familie ginge es wohl im Moment nicht so gut und sie habe auch schon einen kleinen Job im Nachbardorf angenommen, der ihr aber nicht genug Geld einbrachte, als dass es ihrer Familie sichtbar geholfen hätte. So habe sie in der Bank immer wieder Leute an Bankautomaten beobachtet und im Folgenden deren Kreditkarten verschwinden lassen. Am Anfang hatte sie alle noch wieder schnell auftauchen lassen, doch ihr ist aufgefallen, dass das Vertrauen im Dorf so groß war, dass die Leute nicht gleich ihre Konten sperren ließen. Und das kleine Dorf verzichtete auch auf Kameras vor den Bankautomaten, was ihr das Spiel besonders einfach gemacht hatte.

    Nun aber hatte sie sich übernommen und zu viele Karten angesammelt. Um sich der Schuld für eine Zeit nicht mehr bewusst zu sein, wollte sie sich betrinken, hatte aber vergessen gehabt, dass sie vorher Tabletten zur Beruhigung eingenommen hatte. Als ihr das aufgefallen war, wollte sie einfach nur alles vergessen und hatte weiter kräftig bestellt. Doch irgendwann war wohl der Punkt erreicht, wo ihr Körper sich zur Wehr geschlagen hatte.

    Ihr sei das alles immer noch sehr peinlich mit all den Kreditkarten, aber anders hätte sie es sich nicht getraut, denn sie wollte etwas tun, dass ihre Familie wieder aus den Schulden raus kam. Denn das Cafe hatte doch nicht so gefruchtet wie vorher erhofft.

    Da nicht mehr alles in einen Post gepasst hat, bitte unten weiter lesen.
    Geändert von Limetree (24.06.2013 um 15:08 Uhr)
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  2. #2
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    Hier

    Und sie bat Emil, davon nichts seinen Freunden zu erzählen, falls das nicht schon geschehen sei. Dazu war es aber wirklich schon fast zu spät. So bot er ihr an, bei dem Dorffest, das bald stattfinden würde, alles öffentlich zu machen, dass Spenden gesammelt werden konnten. Doch das wollte Chrissy dann doch wieder nicht.

    Etwas fiel Emil aber doch ein. Ab sofort arbeitete die ganze Clique im Nachbardorf und jeder zahlte ein Viertel seines Lohns in eine Kasse ein. So durften alle mal, wenn es grade Not gab, zugreifen und dafür ein andernmal jemand anderem helfen.
    Durch die Gruppenaktion ging es Chrissys Familie bald wieser besser.
    Tantchen hatte derweil ihre Wohnung fertig und war doch dem Rat gefolgt, auf die Schminke zu verzichten. Wobei sie nun manchem doch einen leichten Grusel bereitete. Doch anders hätte es auch noch schlimmer aussehen können, also blieb sie dabei.
    Und... plötzlich ein unplötzliches Ende undso.
    Geändert von Limetree (18.06.2013 um 19:16 Uhr)
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  3. #3
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    ich hab das gestern morgen offline gelesen, und glaube mich
    erinnern zu können, dass ich es mit einer art sozialburleske
    im ersten ansatz tituliert habe. ich könnte mir das als kurz-
    film à la weekend (1967) vorstellen. aber vor allem in weiss.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  4. #4
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    Ja, meine Geschichten sind irgendwie nie so ganz ernstzunehmen.^^

    Mhm, den Film kenne ich nicht, aber der Trailer sieht merkwürdig aus. Und du meinst wohl schwarz-weiß? Oder komplett weißes Bild? Mhm
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  5. #5
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    nein ... weiss ... dominant bluriges weiss als hintergrund
    oder in weissschleier getauchter hintergrund. oder garkein
    szenarischer hintergrund. jedenfalls etwas mehr vorder-
    gründig hintergründiges. da käme die story voll zum tragen.
    vor allem keine musik- oder sonstige akkustisch begleitende
    einlagen und untermalungen. extraordinar elitaire inszenierung.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  6. #6
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    Bluriges Weiß?

    In Weißschleier? Passt das denn wirklich zu der Geschichte?
    Und joa, aber ich weiß nicht, Filme über so alltägliche Sachen werden oft langweilig. Ich weiß auch gar nicht, wie ich auf so eine Geschichte gekommen bin, während der Bahnfahrt.
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  7. #7
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    stell dir deine geschichte vor, die intellektuelle harfenspieler im himmel nachspielen.
    ....

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  8. #8
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    Okay.... Ich hab keine Ahnung, wie du diese Art der Inszenierung mit meiner Geschichte verbinden kannst.XD
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  9. #9
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    wenn du es sehen könntest, würdest du es verstehen. vllt gelingt mir doch noch eine
    verständliche beschreibung in worten ... ich behalts mal im hinterkopf.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  10. #10
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    Mhm, also ich verstehe das so: Der Film ist eher geheimnisvoll, immer die geschehende Aktion ist grade nah angezoomt, immer wechselnd aus eigener Sicht von Emil und dann ihm über die Schulte guckend oder so. Und dann ist eben das Bild so, dass es sehr verwaschen mit hellem Spot in der Mitte und nocheinmal hellem Rand ist.^^
    Mit den weisen Harvenspielern weiß ich aber nicht ganz oder wolltest du damit nur ausdrücken, dass es der heaven-Himmel und nicht sky ist? Und warum intellektuell?

    Iiich weiß nicht ganz, mit den Nahaufnahmen würde passen, aber da es realistisch ist, eher, würde ich es in knalligen Farben verfilmen, wenn.
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  11. #11
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    erstmal steht weiss für den (mythischen) himmel
    der hintergrund ist verschwommen, mit weiss-
    schleier überzogen, damit sich alles auf die aktöre
    und ihre verbalen aktionen konzentriert.

    und alle szenenwechsel sollten so ähnlich wie in
    weekend ablaufen, wobei auch die aktöre irgendwie
    weiss gekleidet sind. im grunde aber stell ich mir den
    ablauf des films dann eher so wie in rumblefish auf
    slideshow vor. comic elite.

    hauptsächlich seh ich die handlung der story durch
    dialoge markiert. vllt könnt man auch etwas fellini
    und bergman andeuten ... knallbuntes zeugs lenkt
    nur ab. dann wirds zu nem trash film wo man sich
    gegenseitig torten ins gesicht wirft.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  12. #12
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    So, nu hab ichs auch endlich gelesen^^
    Erstmal Tippfehler undso:

    um zur die Party mitzunehmen.
    sowie direkt dadrunter "gehenkönnte" zusammengeschrieben

    ob seine Tante nicht doch dort noch stand
    "doch" und "noch" würde ich persönlich tauschen, außer du möchtest dass man an der stelle kurz stutzig wird. wüsste nur nicht, warum man das sollte. vllt. spricht man das in berlin aber auch öfter sorum aus, und ich bins hier nur nicht gewohnt

    das Einzige Bewegliche
    gefühlsmäßig müssten zwei der drei Wörter klein, aber seitdem ich Diktate geschrieben hab sind sicher wieder hundert Rechtschreibreformen vergangen

    Dsch schüchtern
    Das s soll wohl ein o sein, oder?

    So kann ich die leider nicht reinlassen
    dich statt die

    ich sorge nur, dass ich so aussehe.
    vllt. ein "dafür" einfügen?

    anschließ
    ich glaube "anschloss" wäre besser

    In der Schule ab sie ihm dann doch eine Antwort
    "gab"

    zur Wehr geschlagen hatte.
    Mischung aus "Zur Wehr gesetzt" und "Zurückgeschlagen"?^^

    Leider ist das Ende nicht ganz so unplötzlich, wenn man sieht, dass der Post da zuende ist.. vllt. noch ne Dankesrede oder sowas hinterher, um das Ende etwas zu "verstecken"?^^


    Aber ja, hmm... dann mal zu anderem als der Formsache...
    Mit ziemlichem Abstand die beste Geschichte, die ich hier seit langem gelesen hab, zumindest für mich.
    sie ist sehr angenehm zu lesen, die handvoll tippfehler undso stören kein Stück, es ist alles schlüssig und ergibt sinn, ist aber trotzdem auch bei einem so kurzen text mit genug wendungen, dass man nicht alles vorhersehen kann.
    dann auch noch mt mit eingeflochten, sogar in mehreren varianten, hat dann für dieses publikum hier natürlich noch ne persönliche note
    Stil, Wortwahl etc. find ich sind ne sehr gelungene mischung aus "alltagssprache" und "schriftsprache", es wirkt wie irgendwo erzählt oder so, ist dabei aber gewählter ausgedrückt als die meisten menschen da im alltag wohl könnten oder wollten. allein "vergessensempfangend" ganz am anfang fand ich schon super.

    soviel zur lobhudelei, ein kleiner wehrmutstropfen: so ungefähr in der zweiten hälfte hatte ich ein wenig den eindruck, als wenn du jetzt einfach nurnoch mit der story vorankommen wollen würdest. am anfang waren es schnappschüsse, die mit ungewohnter, dennoch (oder deswegen) amüsierender sprache beschrieben wurden und zusammen ein ganzes ergaben. gegen ende ging das leider fast völlig verloren, und es glich sich immer mehr dem "ganz normalen" erzählen einer geschichte, bei der nunmal was passieren muss an. die handlung war viel mehr in den vordergrund gestellt, die details, beobachtungen etc. wurden bestenfalls zum hintergrund. das war am anfang noch genau andersrum, da gab es handlung quasi nur, weil eine neue situation beschrieben wurde. das plötzliche ende hats wieder etwas rausgehauen, nur war es einerseits storymäßig nicht so plötzlich (haupthandlungsfäden waren fertig verknüpft, blieben nurnoch die nebenstorys von mary, tom, und ähnliches...), andererseits wie oben beschrieben eben vorhersehbar. deswegen mag ichs, wenn bei büchern immer noch n paar seiten glossar oder sonstwas kommt, man sieht nicht so schnell "auf der nächsten seite ist es vorbei", sondern kann noch ein wenig überrascht werden.



    Ps: verfilmen würd ichs nicht, um die wortwahl und stimmung wirklich einzufangen, braucht es mind. ein genie als regisseur. die story an sich ist ja nicht so besonders, es ist eher die erzählweise, und das würde bei der verfilmung total verlorengehen. maximal als stummfilm mit erzähler aus dem off, oder ähnliches.
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  13. #13
    -- Themenstarter --
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    AW: Emil&Gang im Sozialrausch

    So, dürfte nun alles geändert sein.

    Nochmal dazu;

    "doch" und "noch" würde ich persönlich tauschen, außer du möchtest dass man an der stelle kurz stutzig wird. wüsste nur nicht, warum man das sollte. vllt. spricht man das in berlin aber auch öfter sorum aus, und ich bins hier nur nicht gewohnt
    Ich habe mir das Verdrehen der Wörter leider von der Kassette mit Bibi Blocksberg im Mittelalter angeeignet... mhrm.

    Mischung aus "Zur Wehr gesetzt" und "Zurückgeschlagen"?^^
    Ja, war aber Absicht.

    Das Ende soll auch gar nicht ganz plötzlich sein... war es nur für mich beim Schreiben. Denn eben am Anfang so langschweifige Gedankengänge und am Ende...ratterratter fettig.


    Der Wechsel der Schreibstile hat folgenden Ursprung:
    Anfang geschrieben in der Bahn bei Kopfdröhnen, bis zu dem MT-Teil, wo ich erst im Thread nachgucken musste, was denn so vorgschlagen wurde.
    Dann habe ich von da ab ein Stück geschrieben, wurde unterbrochen durch Skype und danah kam das knappe Ende. Mich hat der Stilwechsel dann auch gestört, nur das Problem: Hätte ich das nochmal anders geschrieben, wäre die Geschichte am Ende komplett anders geworden, was ich wiederum zeitlich nicht mehr wollte.

    Und inhaltlich finde ich die Geschichte teil ziemlich dumm, teils sollte sie aber auch einfach dumm sein, weswegen eine knallige, schlechte Verfilmung für mich das Einzige wäre, was in Frage käme und das natürlich aus der Sicht des Jungen, der von sich selbst in der 3. Person erzählt.
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    Von Guitar4Life im Forum Archiv
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