1. #1
    Nachwuchsspammer
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    Kurzgeschichte: Der Hund

    Hi ;D

    Mit Sicherheit gibt es hier ja einige begeisterte Leser, und hier ist mein halbstündiger, zusammengeschmissener text.
    Ich hoffe, dass er euch gefällt. Ein paar Dinge würde ich dennoch vorher noch los werden:
    Kritik nehme ich immer gerne an, aber nur konstruktive. Auch ich bin kein Meisterschreiber (;
    Diese Geschichte hat keine besondere Intention. Ich hab einfach meine Gedanken gerade niedergeschrieben und da ich so aktiv im Kreativbereich bin, wollte ich einfach auch mal was schreiben (:
    Das abrupte Ende ist beabsichtigt. Innere Fragen sollten aufkommen. Wenn nicht, habe ich versagt ^^

    Nun gut, das liest sich daüber eh keiner durch. Von daher hier nun meine kleine Geschichte namens "Der Hund". Viel Spaß beim Lesen dieser wahrscheinlich ungewöhnlichen Geschichte!





    Der Rauch des alten Fahrzeugs stieg empor, bis er kurze Zeit später das Auto ausmachte. Es war Nacht, und ein normaler Mensch hätte lediglich das grelle Licht des Mondes gesehen. Und bis auf das Ein- und Ausatmen des kleinen Mannes waren keine weiteren Geräusche des Mannes zu hören. Es war eine angenehme Nacht, die durchaus für viele als warm zu bezeichnen gewesen wäre. Er schaute auf die Gegenüberliegende Seite der Straße – Ein Haus, von der Schwärze ergriffen, konnte man nur durch die spiegelnden Fenster erblicken.
    Ein weiteres Auto durchbrach die schöne, ruhige Landschaft wie ein Hammerschlag. Man konnte es nicht erkennen. Hätte es keine Geräusche gemacht, so hätte man vermutlich nicht mit dem Erreichen des Autos gerechnet.


    Dieser geheime Unbekannte nahm eine Zigarette aus seinem Etui und zündete sie an. Er nahm einen großen Zug und ein beißender Geruch breitete sich aus. Dies schien diesem Menschen aber nicht sonderlich zu stören. Stattdessen ging er auf die andere Straßenseite und konnte die grellen Augen eines Hundes beobachten. Der Hund schien sich zu freuen und sprang auf eine Mauer, die wohl zu dem Haus gehörte. Er gab ein leises Bellen von sich. Die Person hingegen nahm eine Walnuss und schmiss sie in Richtung des Hundes. Jener fixierte das Flugobjekt und beobachtete, wie es neben ihm aufprallte. Neugierig stürzte er sich auf die Nuss und freute sich über das wohltuende Geschenk des Fremden.


    Während der Hund sich wieder auf die Mauer saß, nahm der Fremde eine weitere Zigarette und zündete sie an. Weitere Minuten des gegenseitigen Beobachten verstrichen, indem die Zeit hätte still stehen können. Der Mann nahm wieder eine Zigarette, zündete sie jedoch nicht an, sondern hielt sie in seiner linken Hand. Wieder starrten sich beide an und nichts weiteres geschah. Bis der Mann einen kleinen Stein, keine außergewöhnliche Form, aufnahm und sie in Richtung des Hundes warf. Jener fixierte auch hier wieder das Flugobjekt und fing leicht an, mit der Rute zu wedeln. Der Mann jedoch traf nur die Mauer. Ein lautes „Klack“ folgte daraufhin. Der Hund bellte einmal kurz und saß weiterhin auf der Mauer und tat nichts anderes, als den Mann genau in die Augen zu gucken.
    Der Mann trat einen Schritt in Richtung eines Baumes hervor, der Schatten spendete. Ein fast schon gespenstisches Gewitter zog zweimal auf, vermochte aber nicht, den Schatten zu durchbrechen. Er nahm nun seine Zigarette und ballte sie in der Hand zusammen und warf sie ebenfalls auf den Hund, verfehlte sein ziel jedoch noch deutlicher als zuvor. Der Mann konnte nun innerlich den Hund verfluchen und ballte auch seine zweite Hand zu einer Faust.
    Ein lautes Motorgegröle brach die Stille der Nacht, nahm jedoch weder Notiz von dem Hund, noch vom Menschen. Nach kurzer Zeit war dieses Geräusch auch wieder verschwunden.
    Währenddessen beobachteten sich beide gegenseitig an.
    Der Mann trat einen Schritt in Richtung des Hundes heran, versuchte aber, im Schatten des Baumes zu bleiben. Er nahm einen weiteren Stein, der vor ihm war, und versuchte den Hund ein weiteres mal zu treffen, was ihm jedoch auch wieder misslang. Irgendwann, dachte der Geheimnisvolle Mensch, würde der Hund doch gehen. Es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen. Die Zeit verstrich jedoch unaufhaltsam und der Hund rührte sich noch immer keinen Fleck. Langsam erschien die Morgensonne am Himmel und erleuchtete den Erdboden mit leichten Strahlen. Der Mann erblickte kurz diesen Blick gen Himmel und lenkte danach seinen Blick auf den Hund. Der jedoch war spurlos verschwunden. Genauso wie der geheimnisvolle Mann.
    Der kleine Mann, der die ganze Zeit auf das Haus von nebenan schaute, war wie versteinert. Er blieb die gesamte Zeit an genau dieser einen Stelle stehen.


    Kurze Zeit später trat ein alter Mann aus dem Haus, ging ein wenig durch den kleinen Vorgarten. Er beobachtete nichts als Stille, es war nichts weiteres los. Er war Witwer, da seine Frau vor kurzem verstarb. Seine Frau wurde am Abend von einem unbekannten Täter ermordet, der nie gefunden werden konnte. Der Mann sah die Steine, die in seinem Garten lagen, vor ihm ein Hund. Er lachte. Seine Frau wollte immer unbedingt einen Hund haben ...

  2. #2
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    AW: Kurzgeschichte: Der Hund

    Bizarr - aber hat was!

    Innere Fragen sind zumindest aufgekommen, Hut ab.

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    Syntus (22.11.2012)

  4. #3
    Rikimaru
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    AW: Kurzgeschichte: Der Hund

    Ich hab zwar Angst vor Hunde,aber die Geschichte ist schön

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    Syntus (22.11.2012)

  6. #4
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    AW: Kurzgeschichte: Der Hund

    der erzählstil sollte abwechslungsreicher als nur eine ansammlung von situationsbeschreibenden sätzen sein, die vllt ein atemloser zeuge bei seiner vernehmung ähnlich verwenden würde. mir fehlen fliessende übergänge.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

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    Syntus (22.11.2012)

  8. #5
    Freysinn
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    AW: Kurzgeschichte: Der Hund

    Inhaltlich find ichs ziemlich öde... und handwerklich kränkelt es leider auch rech stark... mir fehlt grad auch die Lust den Text stilistisch zu defragmentieren... aber nur mal so um einen typischen Fall aus dem Text zu präsentieren, wie er im Grunde recht oft kränkelt:

    "Der Mann erblickte kurz diesen Blick gen Himmel und lenkte danach seinen Blick auf den Hund."

  9. Diese Benutzer bedanken sich bei Freysinn für diesen Beitrag:

    Syntus (22.11.2012)

  10. #6
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    AW: Kurzgeschichte: Der Hund

    keuchhusten, sag ich ja.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  11. #7
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    Nachwuchsspammer
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    AW: Kurzgeschichte: Der Hund

    Erst einmal Danke an alle, die hier ihre hoffentlich nicht geschwindelte Meinung kund getan haben! ;D Hilft mir halt immer weiter. Außerdem gab es keine Kommentare (bis jetzt) von wegen "Die geschichte ist scheiße". Das freut mich noch mehr ^^

    Ich lasse aber Kritik nie unkommentiert. Ist halt ne Macke von mir D:

    der erzählstil sollte abwechslungsreicher als nur eine ansammlung von situationsbeschreibenden sätzen sein, die vllt ein atemloser zeuge bei seiner vernehmung ähnlich verwenden würde. mir fehlen fliessende übergänge.
    Ich habe bewusst situationsbeschriebene Sätze genommen, weil (aus meiner Sicht) Sätze wie z.B. wörtliche Rede einfach den Lesefluss stören. Ich finde, der Leser sollte sich einfach denken können, was der Autor gerade versucht zu beschreiben. Von daher frage ich mal ganz dumm:

    Kannst du mir bitte Beispiele geben, wie diese fließenden Übergänge gestaltet sein sollten?


    @Freysinn: Fällt mir jetzt leider auch auf. Ja, ist sehr unsauber von mir gemacht :/ Versuch das nächste mal, weniger Wiederholungen zu benutzen.

  12. #8
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    AW: Kurzgeschichte: Der Hund

    Zitat Zitat von Syntus Beitrag anzeigen
    Ich habe bewusst situationsbeschriebene Sätze genommen, weil (aus meiner Sicht) Sätze wie z.B. wörtliche Rede einfach den Lesefluss stören.
    von wörtlicher rede, war auch nie die rede. nur vom erzählstil. aber wenn du ihn extra so gewählt hast um etwas zu bezwecken steckt immerhin eine absicht dahinter. auch nicht schlecht.


    Zitat Zitat von Syntus Beitrag anzeigen
    Ich finde, der Leser sollte sich einfach denken können, was der Autor gerade versucht zu beschreiben. Von daher frage ich mal ganz dumm:

    Kannst du mir bitte Beispiele geben, wie diese fließenden Übergänge gestaltet sein sollten?


    etwa so:

    Zitat Zitat von Syntus
    Während der Hund sich wieder auf die Mauer saß, nahm der Fremde eine weitere Zigarette und zündete sie an. Weitere Minuten des gegenseitigen Beobachten verstrichen, indem die Zeit hätte still stehen können. Der Mann nahm wieder eine Zigarette, zündete sie jedoch nicht an, sondern hielt sie in seiner linken Hand. Wieder starrten sich beide an und nichts weiteres geschah. Bis der Mann einen kleinen Stein, keine außergewöhnliche Form, aufnahm und sie in Richtung des Hundes warf. Jener fixierte auch hier wieder das Flugobjekt und fing leicht an, mit der Rute zu wedeln. Der Mann jedoch traf nur die Mauer.


    Während der Hund sich wieder auf die Mauer setzte, zündete sich der Fremde eine weitere Zigarette an. Minuten verstrichen. Keiner liess den Blick vom anderen. Es war, als stünde die Zeit still. Abermals griff der Mann zu einer Zigarette, zündete sie jedoch nicht an, sondern hielt mit zwei Fingern seiner seiner linken Hand fest.

    Den Hund nicht aus Augen lassend, bückte sich der Mann bedächtig, und nahm einen kleinen Stein vom Boden auf und warf ihn nach dem Hund. Dieser indes verfolgte aufmerksam jede Bewegung des Mannes. Als er dessen Absicht, den Stein zu werfen, erkannte, fing er an, leicht mit seiner Rute zu wedeln. Der Stein jedoch traf nur die Mauer.

    wobei ich das mit der Rute eigtl heraus lassen würde, denn es impliziert womöglich eine erwartungshaltung des hundes, die der beschriebenen situation nicht unbedingt entspricht, die ,meiner meinung nach, eher bedrohlich wirken soll - wofür dann stein steht.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

 

 

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