1. #1
    Nervtöter
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    Erste Kurzgeschichte - Der Unfall

    Hey, also ich habe heute zum ersten mal eine Kurzgeschichte geschrieben und würde gerne wissen was ihr daran so gut und nicht so gut findet
    Freue mich über jedes Feedback und viel Spaß beim Lesen!


    Der Unfall

    Ich kam in mein Zimmer uns sah. Ich sah mein Zimmer. Normalerweise war es ordentlich und gemütlich, aber was ich jetzt sah konnte einfach nicht mein Zimmer sein. An den Wänden war wahrlos die Tapete abgerissen, meine Anziehsachen waren aus den Schubladen genommen und im ganzen Zimmer verteilt worden und der Rest von meinen zerfetzten Büchern war ebenfalls überall verteilt worden. Zuerst dachte ich irgendwer wollte sich einen schlechten Scherz erlauben, aber dann sah ich den Zettel auf meinem Bett und mir wurde bewusst, es wa KEIN Scherz.

    Nun sind zwei Tage vergangen und ich habe alle nötigen Vorbereitungen getroffen um zu Alex, meinem Bruder zu fahren. Ich habe mich für eine Woche in der Uni krank gemeldet und habe meinen Eltern gesagt, was sie eigentlich sowieso nicht interessiert, dass ich für ein paar Tage weg müsse. Sie hinterfragten zum Glück nichts. Mein Zimmer in der WG, wo es auch keiner bemerkt hatte, brachte ich auch wieder einigermaßen auf Vordermann und verabschiedete mich auch dort erstmal. So und jetzt sitz ich hier in meinem Mini und fahre nach Duisburg, da wo er wohnt. Bei mir hab ich nur meine Handtasche und etwas zum wechseln. Achso und natürlich den Zettel, wer ihn geschrieben hat und was genau er zu bedeuten hatte wusste ich nicht, aber deshalb fahre ich ja auch zu Ihm.

    Ich kam erst gegen Abend in Duisburg an, aber das hatte ich ihm auch schon am Telefon erzählt. Jetzt stand ich vor seiner Tür und brauchte gar nicht klingeln, er hatte mich schon gehört und die Tür geöffnet. Wir begrüßten uns indem wir uns gegenseitig erstmal für eine Weile in die Arme schlossen, ich merkte wie ich ihn in den letzten Wochen vermisst hatte, ihn meinen Bruder, meinen älteren Bruder. Wir gingen rein, erwies mir das provisorische Gästezimmer zu und wir bestellten uns Pizza und qutschten den ganzen Abend. Dann, dachte ich kam ein guter Zeitpunkt um ihn zu erzählen warum ich gekommen bin. Ich erzählte ihm von meinem Zimmer und zeigte ihm den Zettel auf dem groß Schlampe stand. Er versuchte vergeblich mich davon zu überreden zur Polizei zu gehen aber ich wollte nicht, warum weiß ich nicht. Ich wollte es einfach nicht. Ich versprach ihm dann sogar, dass ich vorsichtig sein werde, um ihn zu beruhigen. Als ich mein Handy klinglen hörte ging ich zu meiner Tasche, fischte es raus ung ging dran. Ich hörte zu erst nur ein Rauschen doch dann sagte eine Stimme, die ich meinte zu kennen : "Du kannst mir nicht entfliehen!" Mir stockte der Atem und mein Bruder schien bemerkt zu haben, dass etwas passiert ist. Er kam auf mich zu und nahm mir das Handy aus der Hand. Er fragte wer da sei, aber ich wusste, dass bereits aufgelegt wurde. Mir wurde ein Tee, wie früher, mit Honig gemacht und ich wurde in Gästezimmer gebracht. Dann schlief ich.

    Irgendwann bin ich aufgewacht, ich hörte ein Knistern und roch Rauch. Ich war sofort auf den Füßen als ich wusste, dass es brennt. Ich hatte einen Gedanken, wer auch immer er war, er war mir gefolgt, die ganze Strecke von Bochum nach hier. Das Feuer hatte sich zum Glück erst im Wohnzimmer breit gemacht, also suchte ich meinen Bruder, fand aber auf dem Küchentisch einen Zettel auf dem stand: "Bin kurz weg, Alex." Ich schnappte mir mein Handy und mein Tasche, rannte aus der Wohnung, rief die Feuerwehr und klingelte Alex einzigen Nachbarn aus dem Bett, der mit mir sofort auf die Straße ging. Ich hörte nur noch die Sirenen näher kommen danach war nichts mehr.

    Ich wachte ine einem ziemlich harten Bett in einem stierilen Raum auf und wusste weder wo ich war, noch was passiert war. Als ich mich aufsetzen wollte hörte ich jemanden näher kommen. Alex. Er fragte mich wie es mir ginge und an was ich mich erinnern könne. Aber ich wusste es nicht. Erst wollte der Arzt mich, nach meinem Zusammenbruch, nicht entlassen, aber ich konnte ihn davon überzeugen, dass ich mich schonen werdeund einen sehr netten Pfleger an meiner Seite hätte. Als wir endlich aus dem Krankenhaus raus waren fuhren wir zur Wohnung und mein Bruder erklärte mir, dass die Feuerwehr das Feuer och rechtzeitig löschen konnte, sodass kein großer Schaden entstanden sei. Ebenfalls erzählte er mir, dass die Polizei die Wohnung schon untersucht hatte und von Brandstiftung ausging.

    Erst im Flur zur Wohnung fühlte ich mich richtig fertig, mich überkam diese Gefühl der Machtlosigkeit. Also erzählte ich Alex was gestern am Telefon zu mir gesagt wurde und bat ihn micht zur Polizei zu begleiten. Da erzählte ich die ganze Geschichte, dann erneut und wurde belehrt, dass ich hätte früher kommen sollen. Aber ich wollte nicht früher kommen, weil ich es nicht für so ernst gehalten habe. Und nach dem Unfall letzten Jahres, bei dem ich an dem Tod einer Frau schild bin hatte ich auch keine Lust irgendwann nochmal zur Polizei zugehen. Aber sie stellten mir letztlich die üblichen Fragen, wie "Haben sie Feinde?". Aber mir fiel niemand ein. Am Ende der Befragung haben sie mir eine Visitenkarte gegeben und mich gebeten anzurufen, falls mir irgendetwas komisch vorkommt oder mir noch irgendetwas einfallen sollte. Danach fuhren wir endlich nach Hause, oder eher zur Wohnung. Doch vor der Wohnungstür blieben wir wie angewurzelt stehen. Auf der Fußmatte lag ein Brief, der mir dem Schriftzug "SCHLAMPE" versehen war. Alex fuhr mir über den Rücken nahm den Brief in die Hand und schloss die Tür auf. Wir setzten uns an den Küchen Tisch und Alex las den Brief zuerst, als er fertig war reichte er ihn mir und ging aus dem Zimmer, um sich abzureagieren. Grob zusammengefasst stand in dem Brief, dass ich ein riesiges Miststück sei und ich vor dem nächsten Vollmond tod sei. Dann wusste ich wer er war. Der Sohn von der toten Autofahrerin. Er besitzt ein Planetarium und war vollkommen außer sich als ich im Gericht für den Tod seiner Mutter freigesprochen wurde. Ich habe ihn danach ab und zu nochmal gesehen, ich dachte das wäre Zufall gewesen, was aber wenn nicht?!

    Ich rief die Komissarin an, sie kam vorbei und ich übergab ihr den Brief und erklärte ihr meinen Verdacht. Als sie wieder ging, haben Alex und ich uns schlafen gelegt. Ich konnte nicht schlafen, also ging ich schließlich in die Küche um mir einen Tee zu machen. Dort traf ich allerdings auf Alex, der auch nicht schlafen konnte, und setzte ich zu ihm. Wir unterhielten uns ein bisschen und beschlossen einen kleinen Spaziergang zu machen in der Hoffnung danach wieder schlafen zu können. Wir gingen Raus und ich hatte schon das GEfühl es sei ein Fehler gewesen. Wir gingen In Richtung Park und hörten ab und zu ein Rascheln, drehten uns dann immer um dachten uns aber nichts dabei, wir dachten ER würde nicht Nachts um drei Uhr draußen rumgeistern. Doch plötzlich sahen wir vor uns einen Schatten, den wir nicht zuordnen konnten und ich bekam Angst. Alex ging vor um nachzusehen was da war ein knallen und sah ihn zu Boden gleiten, irgendwer hatte ihm eine übergezogen. Ich fühlte mich überrumpelt und rannte zu ihm, ich fühlte einen Puls und drehte mich um und rannte schreiend auf die Person zu. Dann sah ich ihn. Er war es. Der Sohn der toten Frau. Ich fühlte die warmen Tränen über mein Gesicht laufen, während ich ihn anschrie und fragte wie er sowas tun könnte. Dann kam er auf mich zu und packte mich. "Du fragst wie ich soetwas tun kann ?! Du hast meine Mutter umgebracht und dafür wirst du mir büßen, wenn du schon nciht vom Gericht verurteilst wirst dann von mir, nämlich zum Tode, genauso wie meine Mutter." Er zog ein Messer aus der Tasche und hielt es mir vor die Nase. Ich habe ihm seine Mutter genommen es wäre doch nur gerecht oder? Diesen Gedanken wurde ich nicht mehr los. Er fuhr mit dem Messer meine Konturen nach und ich hatte nicht den Drang weg zu laufen. Langsam ritzte er geschwungene Linien in meine Haut und ich fühlte das warme Blut über meine Haut laufen. Ich wollte nicht, dass er sich beeilte es fühlte sich eigentlich ziemlich angenehm an. Dann plötzlich lief so viel Blut aus meinem Körper, sodass ich zu taumeln anfing und auf einmal alles Dunkel wurde. ICH BIN TOD.
    Super powers always fighting, but Mona Lisa just keeps on smiling. - Queen

  2. #2
    GERT
    Gast

    AW: Erste Kurzgeschichte - Der Unfall

    Dann will ich mal meinen Senf dazu geben.
    Ich hoffe Kritik ist erwünscht.

    Zunächst solltest du ein klein wenig an deiner Rechtschreibung feilen und ab und zu würde ich den Satzbau nochmal überarbeiten, damit deine Geschichte leserlicher wird.

    Zur Geschichte: Ein Mädchen findet einen Brief in seinem verwüsteten Zimmer und wendet sich daraufhin an ihren Bruder, den sie besucht und von diesem Besuch ihre Eltern anscheinend nichts wissen dürfen. Wenn du schon solche Details einbaust, dann wäre es ratsam auch zu beantworten warum die Eltern nicht nachfragen. Warum interessiert sie das nicht? Warum bemerkt niemand in der WG einen Einbruch in das Zimmer der Protagonistin, welches danach wohl scheinbar ziemlich verwüstet war?
    Während des Lesens sind mir öfter solche Fragen aufgekommen.
    Du versuchst anscheinend - verbessere mich, wenn es nicht so ist - durch solche Details deine Geschichte authentischer zu gestalten und die Hauptfigur dem Leser näher zu bringen. Das ist gut, aber wenn du das tust, dann musst du präzise arbeiten. Die Zusatzinformationen gefallen mir, aber du musst sie besser verpacken, damit dein Text nicht unglaubwürdig wird.
    Die Geschichte schreitet mir ehrlich gesagt auch einen Tick zu schnell fort. Natürlich, es ist eine Kurzgeschichte, aber solche Dinge wie den Brand in der Wohnung des Bruders, die die Spannung ziemlich steigern können, sind meiner Meinung nach zu kurz geraten.

    Lass dir Zeit, wenn du schreibst. Lies dir deine Geschichte ein paar mal durch, nachdem du den ersten Entwurf geschrieben hast und überleg dir was du verbessern kannst.

    Das war jetzt natürlich meine vollkommen subjektive Meinung. Ich glaube, wenn du ein paar Tipps befolgst, dann werden deine Geschichten besser werden.

    Also: Weiterschreiben.
    Geändert von GERT (03.10.2012 um 14:03 Uhr)

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    aletheia (03.10.2012)

  4. #3
    -- Themenstarter --
    Nervtöter
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    AW: Erste Kurzgeschichte - Der Unfall

    Danke für dein ehrliches feedback, da das meine erste kurzgeschichte war, ist mir das sehr wichtig, ich weiß noch nicht genau was ich alles einbringen sollte um sie authentisch zu gestalten. Das mit dem zu schnell fortlaufend werde ich auch berücksichtigen und ein paar mehr Infos einbauen. Danke ich werde weiter üben
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