1. #1
    Trippel-As
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    Kleine Geschichte. ;)

    Hallöle, da bin ich wieder.
    Also zur Info, diese Geschichte soll kein Kunstwerk sein. Sie ist eher aus einem Geistesblitz entstanden. Aber ich freu mich trotzdem über jedes Kommentar.
    LG, Anita.


    Als mir der Geruch von Blut die Luft abschnürte, konnte ich mich gerade noch an der Tischkante festhalten. Es war kaum auszuhalten und ich sah überall nur noch diese roten Spritzer, diese roten Tupfer, diese roten Zeichen für Leid. Ich hatte nur noch wenig Zeit, doch die Zeit, die mir blieb wollte ich nicht verschwenden, doch in meinem Kopf drängte sich immer nur diese eine Frage in den Vordergrund. 'Wo zur Hölle bin ich hier?!' Doch es konnte wahrhlich schon die Hölle sein, ich fühlte die Wärme, die Hitze und das Brennen auf meiner Haut. Wieder drängte sich eine Frage in den Vordergrund. 'Warum verdammt nochmal habe ich gerade jetzt einen Ohrwurm?!' In meinem Kopf spielte die ganze Zeit eine Todesmelodie, die ich aus Horrorfilmen kannte. Aber das waren Filme, nie hätte ich zu träumen gewagt, dass so etwas auch in der Realität passieren kann. Ich bekam immernoch nur sehr schlecht Luft und mein Magen verkrampfte sich auch schon von dem Gestank. Von dem ganzen Durcheinander um mich herum wurde mir schwindlich und ich verstand garnichts mehr.
    Urplötzlich hörte ich mich selbst aufschreien. Irgendetwas war in meinen Körper, in meinen Rücken, gerammt worden. Vergeblich versuchte ich mich umzudrehen, doch noch ehe ich auch nur einen Centimeter geschafft hätte, ließ der Schmerz mich zurückzucken. In den großen Raum, der durch das ganze Chaos so klein erschien, rief ich: "Wer bist du? Was passiert hier? Verdammte Scheiße, antworte!" Als ob der Schmerz nicht schon schlimm genug wäre, ertönte nun auch noch ein grauenvolles Lachen. Es klang sehr männlich und wahnsinnig. Wieder trat eine Frage in meinen Kopf. 'Wie bist du an solch einen Psychopathen geraten?!' Doch ich wusste es nicht. Ich wusste gar nichts. Dann endlich vernahm ich die Stimme von dem Satanskind: "Die Frage ist doch eher, wer du bist. Und vor allem, was du getan hast. Oh, du unwissender Bastard. Du bist das Kind meiner Mutter." Diese Worte wollten mir nicht in den Kopf dringen. Ich vernahm nur noch ein Rauschen und mir wurde schwarz vor Augen.

    Als ich erwachte lag ich geknebelt auf einem eisernen Tisch. Mein ganzer Körper brannte und ich nahm einen dimensen Schmerz wahr. Ich wollte meinen Kopf zur Seite drehen, weil ich eine Bewegung wahrgenommen hatte, doch wieder ließ der Schmerz mich zurückzucken. In der Hoffnung mehr Informationen zu bekommen, sprach ich wieder: "Du bist also mein Bruder? Du hast dich seit Jahren nicht zu Hause blicken lassen. Erkläre mir das alles!" Das schauerhafte Lachen ertönte wieder. Es klang als würde er direkt neben meinem Kopf stehen. "Ganz ehrlich, Bastard, erinnerst du dich nicht mehr? Es war vor vier Jahren und zwölf Tagen. Und du willst mir sagen, dass du das vergessen hast? Du warst zu der Zeit gerade mal fünfzehn! Sag es mir! Was ist vor vier Jahren und zwölf Tagen passiert?" Meine ganze Konzentration fiel sofort auf dieses Datum. Ich versuchte alle Erinnerungen zu sammeln und zu sortieren. Es war so ein anstrengender Tag gewesen. "Nun gut... Da waren du, ich und Mom. Du warst zu der Zeit zweiundzwanzig. Ich war fünfzehn. Kurz vor meinem sechzehnten Geburtstag. Du wolltest Mom dazu überreden mich, sobald ich sechzehn bin, aus dem Haus zu schmeißen. Du wolltest sie für dich alleine haben. Aber Mom hat dir den Vogel gezeigt und dir gesagt, dass falls du so etwas verlangst, sie dich in hohem Bogen rauswirft. Ihr sind fast die Tränen gekommen, als du ihr Vorwürfe gemacht hast, dass sie eine schlechte Mutter wäre und dich immer vernachlässigt hat, seitdem ich da war. Du hast ihr auch vorgeworfen, dass sie die Schuld dafür trägt, dass Lynn sich das Leben genommen hat. Du hast gemeint, dass sie ihr auch keine Aufmerksamkeit geschenkt hat, als ich zur Welt kam. Du hast auch gesagt, dass Mom alle von Lynns Problemen hätte lösen können, hätte sie ihr nur mal zugehört und sich nicht immer nur um mich gekümmert. Alles in allem hast du gesagt, dass Lynn wegen mir tot ist und ich euch eure Mutter weggenommen habe." Als ich fertig war, wunderte ich mich, wie viel ich reden konnte und wie flüssig das ging, obwohl der Schmerz so gigantisch war. Es war wohl einfach die Angst zu sterben, wenn ich schwach würde. Ich wusste nicht, zu was Tyler fähig war. Aber am allermeisten konnte ich nicht glauben, was ich da gehört hatte. Er beschuldigte mich des Todes unserer Schwester. Das alles war einfach so unfassbar. Tylers Stimme ertönte wieder. "Bastard...", murmelte er mit zusammengebissenen Zähnen. Ich konnte den Hass der in seiner Stimme lag schon fast spüren. Je länger er vor sich hin fluchte, desto stärker wurden die Schmerzen. "Ich gebe dir nicht die Schuld an Lynns Tod, du bist schuld! Und ich habe schon fast gedacht, dass du fähig genug bist, das selbst zu erkennen. Aber das zeigt wieder nur, wie sehr du auf Moms Aufmerksamkeit auswarst. Nichts hast du mitbekommen, gar nichts! Doch wenn du nicht verstehen kannst, wirst du dumm sterben." "Tyler! Was habe ich denn getan?" "Du bist der Sohn meiner Mutter, aber nicht mein Bruder. Du bist das Kind eines Wichsers. Dein Vater hat meiner Mutter das Herz gebrochen und ihr einen Bastard in die Gebärmutter verpasst. Dich. Und das Schlimmste war, dass du ihre Liebe gewonnen hast. So sehr sie dich hasste, so sehr hat sie dich auch geliebt und das hat unser ganzes Leben zerstört und das wirst du nun büßen, kleiner Bastard." Kaum hatte er das gesagt, stellte er sich auch schon so hin, dass ich ihn sehen konnte. Er hatte ein Messer in der Hand. Ein sehr großes, scharfes Messer. Der Schweiß strömte mir schon von der Vorahnung übers Gesicht und ich wollte nicht glauben, dass mein Leben so endete. Doch noch bevor ich die Möglichkeit hatte, irgendetwas zu unternehmen, fühlte ich die kühle Klinge in meiner Wade. Meine Schreie taten mir schon selbst in den Ohren weh und ich räkelte mich vor Schmerz. Doch sobald ich mich auch nur um einen Millimeter bewegte, übermannte mich der Schmerz. Es war unerträglich. Ich spürte wie Tyler mit der Klinge immer weiter in meinem Körper langfuhr. Ich spürte wie er sich langsam der Magengegend näherte. Ich spürte seinen Hass, der mir die Luft abschnürte. Ich hörte seine Stimme, die lachte und er fuhr weiter nach oben. Als er meinen Magen erreichte, wurde mir schwarz vor Augen. Das Bild von roten Blutsprenkeln im ganzen Raum erlosch und auch die Silhouette meines Bruder und auch die meines Mörders verschwand.

  2. #2
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    AW: Kleine Geschichte. ;)

    Gegen Kritk hab ich auch nichts.

  3. #3
    König
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    AW: Kleine Geschichte. ;)

    Zum Inhalt:
    Eine sehr... brutale Geschichte, die durchaus Spannung hätte hervorrufen können, aber ich sehe beim besten Willen keinen richtigen Spannungsbogen. Am Anfang der Geschichte bemühst du dich noch, zu erläutern, was im Kopf der Erzählerin vorgeht, doch danach wird ihr ständig nur die Luft abgeschnürt und sie redet seltsam fliessend und klar, man versteht nicht wirklich, warum.
    Ein Vergleich: Ihr wird etwas in den Rücken "gerammt", ich nehme an, es ist etwas Messerähnliches. Die Erzählerin schreit auf und kann sich nicht umdrehen, ich nehme also an, das Messer steckt noch in ihr und wird vom "Mörder" festgehalten. Wenn man nun versucht sich zu drehen müsste man sehr viel lauter aufschreien, wenn man nicht schon lange weggetreten ist. Was macht sie? Sie stellt seelenruhig und lautstark Fragen, das kommt mir etwas unecht vor. Kurz danach wird ihr schwarz vor Augen.
    Als aber der Mörder ihren halben Körper aufschlitzt schreit sie, wie am Spieß (so weit, so gut), dann "spürt sie Tylers Hass", was wohl eine Versinnbildlichung für die Rohheit der Gewalt sein soll, mit der Tyler vorgeht, was ihr aber... die Luft abschnürt? Wenn man weiß, dass man bald sterben wird wird einen wohl nichts und niemand mehr davon abhalten, zu schreien, also sich bemerkbar machen und losreißen zu wollen. Also auch eine ziemlich unglaubwürdige Stelle.

    Zu Form und Stil:
    Einmal einen Abschnitt gesetzt, was wohl die meisten hier davon abhält, die Geschichte zu lesen. Es ist sehr mühsam etwas am Computer zu lesen, in kleiner Schrift, ohne Abschnitt.
    Vom Stil her keine größeren Verständnisschwierigkeiten, wenige Fehler, nur musst du dir darüber klarwerden, wann ein Nebensatz angebracht ist und wann man lieber einen Punkt macht. Speziell im ersten Abschnitt bekommt man den Eindruck, du hättest vergessen, was das Wörtchen "doch" bedeutet, dies soll keine Beleidigung sein, es ist wohl, weil dein Schreibfluss angeheizt war und du keinen Punkt setzen wolltest, aber das "doch" ist in deiner Geschichte ziemlich oft ungünstig, oder gänzlich falsch gesetzt.

    Toi toi für die nächste Geschichte


  4. #4
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    AW: Kleine Geschichte. ;)

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Zum Inhalt:
    Eine sehr... brutale Geschichte, die durchaus Spannung hätte hervorrufen können, aber ich sehe beim besten Willen keinen richtigen Spannungsbogen. Am Anfang der Geschichte bemühst du dich noch, zu erläutern, was im Kopf der Erzählerin vorgeht, doch danach wird ihr ständig nur die Luft abgeschnürt und sie redet seltsam fliessend und klar, man versteht nicht wirklich, warum.
    Ein Vergleich: Ihr wird etwas in den Rücken "gerammt", ich nehme an, es ist etwas Messerähnliches. Die Erzählerin schreit auf und kann sich nicht umdrehen, ich nehme also an, das Messer steckt noch in ihr und wird vom "Mörder" festgehalten. Wenn man nun versucht sich zu drehen müsste man sehr viel lauter aufschreien, wenn man nicht schon lange weggetreten ist. Was macht sie? Sie stellt seelenruhig und lautstark Fragen, das kommt mir etwas unecht vor. Kurz danach wird ihr schwarz vor Augen.
    Als aber der Mörder ihren halben Körper aufschlitzt schreit sie, wie am Spieß (so weit, so gut), dann "spürt sie Tylers Hass", was wohl eine Versinnbildlichung für die Rohheit der Gewalt sein soll, mit der Tyler vorgeht, was ihr aber... die Luft abschnürt? Wenn man weiß, dass man bald sterben wird wird einen wohl nichts und niemand mehr davon abhalten, zu schreien, also sich bemerkbar machen und losreißen zu wollen. Also auch eine ziemlich unglaubwürdige Stelle.
    Ja, da muss ich dir wirklich Recht geben... Hätte ich um Einiges besser und logischer hinkriegen können. Ich glaube, ich werde das Ganze noch mal gründlich überarbeiten. Aber danke!

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Zu Form und Stil:
    Einmal einen Abschnitt gesetzt, was wohl die meisten hier davon abhält, die Geschichte zu lesen. Es ist sehr mühsam etwas am Computer zu lesen, in kleiner Schrift, ohne Abschnitt.
    Vom Stil her keine größeren Verständnisschwierigkeiten, wenige Fehler, nur musst du dir darüber klarwerden, wann ein Nebensatz angebracht ist und wann man lieber einen Punkt macht. Speziell im ersten Abschnitt bekommt man den Eindruck, du hättest vergessen, was das Wörtchen "doch" bedeutet, dies soll keine Beleidigung sein, es ist wohl, weil dein Schreibfluss angeheizt war und du keinen Punkt setzen wolltest, aber das "doch" ist in deiner Geschichte ziemlich oft ungünstig, oder gänzlich falsch gesetzt.

    Toi toi für die nächste Geschichte
    Das mit dem 'doch' ist mir zuerst überhaupt nicht aufgefallen, muss ich ehrlich gestehen, aber jetzt wo du es sagst, sind da schon ein paar zu viele reingeraten..
    Und auch hier nochmal danke für's Lesen und für die tolle Kritik!

  5. #5
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    AW: Kleine Geschichte. ;)

    Ich finde du hast eine sehr interessante thematik gewählt und es war auch durchausinteressant deine Geschichte zu lesen, allerdings war es auch schwierig weil es nur zwei wirkliche abesätze gab (wie schon gennant). Auch kann ich zustimmen, dass du zwar am Anfang noch versucht hast spannung auf zubauen, mit erfolg, aber das hat im laufe der Geschichte meiner nach abgenommen. Aber da du meintest, dass deine Geschichte aus einem Gedankenblitz hervorging ist sie dafür schon ziemlich gut
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  6. Diese Benutzer bedanken sich bei aletheia für diesen Beitrag:

    AnitaEmergency (18.09.2012)

  7. #6
    Moderator
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    AW: Kleine Geschichte. ;)

    hach ja so ein kurzer krimi eben
    Ritalin - So much easier than parenting!


 

 

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