1. #1
    Lolaa
    Gast

    Beitrag der Anfang meiner Geschichte

    Ich lief. Mein seidiges blondes Haar wehte mir stürmisch in mein zartes, verweintes Gesicht. Angespannte Muskeln ragten aus meiner Haut. Blind vor Weinen und erschöpft kämpfte ich durch den dunklen Wald. Der hell leuchtende Mond zeigte mir den schmalen, düstern Weg über die Moos bedeckte, mit Löchern verborgene Wurzellandschaft. Alte Bäume die über 1000ende
    Jahre ihre Klug- und Weißheit in ihren dicken Stämmen einspeichert hatten, ragten in den Himmel empor. Ich stolperte über etwas und stürzte nach vorne. Sofort rappelte ich mich wieder auf um weiter zu laufen. Auf mein pochendes schmerzendes Knie achtete ich nicht. Etwas warmes lief mir das Bein hinunter, in meine ausgelaufenen, durchgenässten Sandalen…
    “Melodie schnell wach auf. Wir müssen uns beeilen”, rüttelte mich meine Schwester Tabea wach. Ich schreckte auf und sah in ihr verschlafendes Gesicht. Es war alles nur ein Traum gewesen. Die Angst saß immer noch in meinen Gliedern “Wo hin?” Ich spürte, irgendetwas war anders. Ich konnte regelrecht die Angst in Tabeas Augen schimmern sehen. Sie hatte sich schnell ihre Haare zu einem Knoten nach oben gesteckt und war in ein langes altes Kleid geschlüpft. “Ich erklär dir alles auf dem Weg, aber bitte beeile dich, es ist fast schon zu spät.” Ich wusste nicht genau was ich glauben sollte. Doch ich tat wie mir geheißen war und warf mir schnell mein dünnes Stoffkleid über mein mageren Leib. Ich lief rasch die knarrende Holztreppe hinunter, wo Tabea wild umhersuchte und gelegentlich etwas in einen großen ausgebeulten Lederbeutel warf. Draußen begann allmählich die Morgendämmerung und der Mond verabschiedete sich für den Rest des Tages, um am Abend wieder im vollen Glanze erscheinen zu können. “Komm, wir müssen bis zur Mittagstunde hinter dem Mangalagebirge sein”, forderte mich meine Schwester auf, schneller zu laufen. Die Stadt lag immer noch im tiefen schlaf, kaum ein Vogel zwitscherte. Ich blickte mich noch ein letztes Mal um, um mir genau zu merken wo welches Haus stand. Die Bäume, die Landschaft, jeden einzigen Winkel wollte ich mir genau einprägen, denn ich hatte es im Gefühl, dass ich für eine sehr lange Zeit, das kleine Dörfchen nicht wieder sehen würde. Dann stolperte ich von Trauer umhüllt, den steilen Abhang meiner Schwester müde hinterher. “Wenn wir sieben stunde durchlaufen, müssten wir es schaffen”, überlegte Tabea besorgt. “Was soll das alles?”, fragte ich, strich mir meine wild umher wehenden Haare aus dem Gesicht und versuchte mit ihr Schritt zu halten. “Melodie, alles zu seiner Zeit. Ich werde dir alles erklären, sobald wir ein sichere Unterkunft gefunden haben.” Ich schwieg. Zerknirscht hob ich einen Stein vom Boden auf, um in sogleich mit Schwung in die weite Ebene die sich vor uns breit machte, zu werfen. Fünfzehn Jahre hatte ich in dem gleichen Dorf am Waltrand gelebt. Meine Eltern hatten mich und Tabea verlassen, als meine Schwester gerade sechzehn war. Sie hat sich liebevoll um mich gekümmert, mich erzogen. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte sie gekannt. Um mich zu trösten sagte ich immer zu mir: wenn sie mich geliebt hätten, hätten sie mich nicht alleine gelassen. Wieso sie auf einmal weg waren, weiß niemand. “Da, sieh”, rief Tabea und zeigte auf einen, in der ferne stehenden Felsvorsprung, wo ein Reh gerade das grüne saftige Gras, das dort wuchs fraß. Erschrocken ergriff es die Flucht als es uns vernahm und flitze in heller Panik davon, in den östlichen Banianwald. Ich lächelte. Doch mein Lächeln erstarb, als ich in der Ferne bereits die riesigen Berge des Mangalagebirge war nahm. “Wie sollen wir den da auf die andere Seite kommen?”, fragte ich zweifelnd. “Da gibt es einen Tunnel. Der entstand, als ein riesiges Ungeheuer sich dort hindurch biss. Wo der Tunnel genau ist, weiß ich dennoch nicht genau. Aber wir werden ihn schon finden. Man erzählt sich das, dass Monster sehr groß war. Da darf es ja wohl nicht schwer zu verfehlen sein”, überlegte sie. “Haha, ein Monster, soso”, lachte ich. “Das meins du doch nicht ernst, oder?” “Na ja, das erzählen die alten Sagen. Aber so recht kann ich mir das auch nicht vor stehlen”, meinte sie. Danach sagten wir eine Weile überhaupt nichts mehr. Wir liefen immer gerade aus nach Norden, immer Richtung Mangalagebirge. Die Sonne brannte auf uns herab und kein Schatten weit und breit. Nur Wiese. So weit das Auge reichen konnte. In binnen zehn Minuten war mein Kleid nass vor Schweiß und ich atmete schwer vor Anstrengung. “Ich kann nicht mehr”, stöhnte ich und stütze mich auf meine Oberschenkel ab.

  2. #2
    Gott
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    AW: der Anfang meiner Geschichte

    Ich denke ich spreche im Namen vieler wenn ich sage: "Woah! Solange du da nicht einen ganzen Haufen brauchbarer Absätze reingeklatscht hast, lese ich das nicht!"
    Der Jabberwock mit Aug entflammt
    und Krallgepack und Zahngefletsch.
    Geb auf den Jabberwock wohl acht
    und den frumlich Bandersnatch.

    Er hält das Vorpalschwert am Griff,
    die Klinge schneidet Stück für Stück
    es fließt ganz rot, es riecht nach Tod
    Er kehrt mit seinem Kopf zurück.

  3. #3
    CMU
    Gast

    AW: der Anfang meiner Geschichte

    Woah! Solange du da nicht einen ganzen Haufen brauchbarer Absätze reingeklatscht hast, lese ich das nicht!

  4. #4
    Lolaa
    Gast

    AW: der Anfang meiner Geschichte

    dann lest es halt nicht ;D

  5. #5
    Nachwuchsspammer
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    Reden AW: der Anfang meiner Geschichte

    "Woah! Solange du da nicht einen ganzen Haufen brauchbarer Absätze reingeklatscht hast, lese ich das nicht!"
    Mache ich auch nicht ich lese auch nicht wirklich gern deswegen hab ich ein "Blabla Maker" von chip gedownloaded, damit muss man nie mehr lesen und man braucht auch keinerlei absätze.

  6. #6
    Trophäensammler
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    AW: der Anfang meiner Geschichte

    Als erstes mal: Faules Gesindel!

    Also, ich find's bis jetzt gar nicht schlecht. Du solltest zwar noch ein zwei mal drüberlesen, da schon 'ne kleine Menge an Grammatik- und Rechtschreibfehlern drin sind, aber sonst ist es bist ganz gut. Weiter so, bin gespannt

  7. #7
    Gott
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    AW: der Anfang meiner Geschichte

    Zitat Zitat von DUSLx Beitrag anzeigen
    Als erstes mal: Faules Gesindel!
    Das hat nichts mit Faulheit sondern mit Leserlichkeit zu tun. Wenn ich brauchbare Kritik von jemandem möchte kann ich es ihm nicht nach dem Motto "Friss oder Stirb" einfach hinklatschen.
    Der Jabberwock mit Aug entflammt
    und Krallgepack und Zahngefletsch.
    Geb auf den Jabberwock wohl acht
    und den frumlich Bandersnatch.

    Er hält das Vorpalschwert am Griff,
    die Klinge schneidet Stück für Stück
    es fließt ganz rot, es riecht nach Tod
    Er kehrt mit seinem Kopf zurück.

  8. #8
    Trophäensammler
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    AW: der Anfang meiner Geschichte

    Ich habs auch geschafft es zu lesen, außerdem sollte das jetzt gar nicht so böse gemeint sein sondern eher 'n Spaß, aber naja.

  9. #9
    Sofflchen
    Gast

    AW: der Anfang meiner Geschichte

    Eigentlich ganz gut, ich schreib auch so als hobby,nur n ganz andres Thema...kann ich ja auch ma posten

  10. #10
    Sofflchen
    Gast

    Beitrag AW: der Anfang meiner Geschichte

    Download: Sues_Story.odt | xup.ingeht da drauff, das müsste dann meine Story sein
    ^^

  11. #11
    Sofflchen
    Gast

    AW: der Anfang meiner Geschichte

    Zitat Zitat von Sofflchen Beitrag anzeigen
    Download: Sues_Story.odt | xup.ingeht da drauff, das müsste dann meine Story sein
    ^^
    Bitte einfach downloaden, kostet nix

  12. #12
    Doppel-As
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    AW: der Anfang meiner Geschichte

    mir kam die hauptfigur sofort nach den ersten zwei sätzen eingebildet vor. Wer sagt schon von sich selber, dass man seidiges haar hat und ein zartes gesicht???
    Mom was always on top as well!
    <3<3<3<3<3<3<3<3<3

  13. #13
    Trophäensammler
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    AW: der Anfang meiner Geschichte

    sie muss sie ja irgendwie beschreiben

 

 

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