1. #1
    Trippel-As
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    Der Mann aus der Bar

    Hey,

    Das war eine Kurzgeschichte, die ich vor etwa einem Jahr für den Deutschunterricht war. Anfang war vorgegeben, wir sollten das Ende schreiben. Um es im Internet veröffentlichen zu können, habe ich die ersten Zeilen noch umgeschrieben und etwas an meine Geschichte angepasst. Note war eine 2+, ob berechtigt weiß ich nicht.. ;D

    Naja, lest einfach drauf los:

    Sie befand sich in Gefahr. Das spürte sie. Sie hatte zu viel getrunken. Das wusste sie. Doch der Mann, der ihr zu ihrer Rechten saß schien so nett und zuvorkommend. Aber irgendetwas beunruhigte sie. Es war dieses Funkeln, das er in seinen Augen hatte. Es schien, als ob dieses Funkeln sie dennoch nicht bewegte zu gehen. Es hatte auch irgendwie etwas Anziehendes. Das würde jeder zugeben, der sich dem ausgesetzt fühlte. Marie, so die junge Frau, war vielleicht zarte neunzehn Jahre jung und hatte ein verführerisches Grinsen und den Körpers eines Supermodels. Der Mann war um die 25 Jahre alt, hatte einen Drei-Tage-Bart und sah etwas ungepflegt aus. Was spielte denn auch das Aussehen eine Rolle, wenn sein Charme fast immer funktionierte.

    So saßen die beiden weiterhin an der Bar und der junge Mann spendierte einen Drink nach dem Anderen. Die Party verlor sich langsam, die ersten Gäste verschwanden und die Tanzfläche leerte sich allmählich. Die Beiden saßen weiter ungerührt am Tresen, unterhielten sich und der Mann spendierte weiter einen Drink nach dem Anderen. Es war gegen drei Uhr nachts, als die beiden sich erhoben.

    „Warte, ich bring dich nach Hause“, sagte er, als er Marie wanken sah und half ihr auf die Beine. „Nein, es geht schon.“, antwortete sie und stolperte und wäre fast hingefallen, hätte der Mann sie nicht gehalten. „Willst du jetzt, dass ich dich bringe.“ – „Ja, wäre wohl doch besser.“ Obwohl sie schon sehr angetrunken schien, konnte sie immer noch vernünftig reden und wusste auch was sie brauchte. Sie legte ihren Arm um ihre Schulter und die beiden schlurften langsam aus dem Lokal.

    Es war eine laue Sommernacht, dennoch schien es als ob Marie immer mehr die Nähe ihres Begleiters suchte. Er wies sie jedoch entschieden ab, aber man sah ganz deutlich an seinen Augen, dass ihm diese Art der Zuneigung gefiel. So liefen sie weiter durch die Nacht und plötzlich ließ der Mann sie gewähren. Es war, als ob das Funkeln in seinen Augen immer stärke wurde und er spürte ganz deutlich, wie sein Puls sich erhöhte. Nun wollte er sie nicht mehr von dannen lassen.

    Er schloss sie in ihre Arme und sie sahen sich einen wundervollen Augenblick an in die Augen. Sein Funkeln spiegelte sich in ihren Augen, ihr Puls stieg auch. Sie merkte, dass dies was sie tat nicht richtig war. Dennoch, es war ihr egal. Sie wollte diesen Moment auskosten und mal ein bisschen Spaß haben. Immerhin war es das letzte Wochenende, bevor sie zum Studieren nach Köln zog. Ihr Gesicht, ja ihr gesamter Körper näherte sich dem Mann gegenüber. Marie konnte nun die Wärme seines Körpers spüren und ließ es mit ihr geschehen. Ihre Augen waren nur noch wenige Zentimeter von einander entfernt, als sie sie schließt und sie ihn küsste.

    Der Mann wirkte im ersten Moment überrascht und dennoch froh. Er hatte die Augen immer noch geöffnet und es schien, seine Augen funkelten stärker als zuvor, als ob er überrascht wirkte, wie gut sein Plan funktionieren würde. Sie standen einige Minuten dicht umschlungen und konnten nicht von einander ablassen. Doch plötzlich wollte sie nicht mehr und drückte den Mann von sich weg.

    „Tut mir Leid, aber ich kann das nicht!“, sagte sie und sah ihn traurig und zugleich vorwurfsvoll an. Er schaute einen Moment verdutzt rein. Dann blitzten seine Augen auf und das Funkeln verwandelte sich. Es war plötzlich nicht mehr beunruhigend und anziehend, es sah mehr danach aus als ob sich in seinen Augen pure Boshaftigkeit erblicken ließ. Auch Marie merkte das und wich von ihm.

    Doch ihr Begleiter schien dies nicht zu interessieren und packte ihr an den Arm. Er griff immer fester zu, als sie anfing zu schrie. „Hör auf zu schreien. Sonst wird dir was passieren.“, sagte er, während seine Stimme nahezu dämonisch wirkte. „Ich dachte du wärst nett, was willst du mit mir tun.“, fragte sie, als ob sie nicht wahrhaben wollte es jetzt passierte. Er zog das Mädchen, das er in den letzten Stunden so zuvorkommend behandelt hatte, hinter einen Busch und führte mit seiner Hand von der Hüfte abwärts langsam zu ihrem Hinterteil. Marie war immer noch vom Alkohol benebelt und konnte sich nicht wehren. Der Mann kniff ihr in das Gesäß, während sie zu weinen anfing. „Bitte“, wimmerte sie und brach in weiteren Tränen aus. Doch er wollte ihre Bitte nicht erhöhen und führte seine Hand langsam unter ihren Rock.

    Nun pulsierte ihr gesamter Körper und ihre Gedanken lockerten sich. Sie sah den Mann gegenüber mit größtem Abscheu an und plötzlich, ja ganz plötzlich, spürte sie wie sich ihr Körper langsam löste und der Alkohol anscheinend durch die Schweißporen rausgedrückt wurde. Es war, als ob das Adrenalin, das ihr plötzlich durch den Körper schoss, nur für einen Zweck da war und zwar ihren Begleiter los zu werden.

    Sie näherte sich noch einmal seinem Gesicht, diesmal aber bei weitem nicht so wollend wie beim letzten Mal. Es war das Adrenalin, das sie steuerte. Der Mann wirkte irritiert und war für einen Moment abgelenkt. Dabei nahm sie seine Hand und drehte sie um. Er schrie vor Schmerz auf und wollte nach ihr greifen, doch sie trat ihm im gleichen Moment vor das linke Knie und er sackte zusammen. Er sah sie entsetzt an und wollte sie aufrappeln, um nach ihr greifen. Doch es ging nicht. Seine Kniescheibe war raus gesprungen und der Schmerz breitete sich im ganzen Körper aus.

    „Ich dachte, du bist anders.“, sagte sie, als sie ihn auf dem Boden liegen sah. Immer und immer wieder wiederholte sie diese Worte, bis sie schließlich die Polizei rief.

  2. #2
    Erleuchteter
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    AW: Der Mann aus der Bar

    jo, janz nett, ne? mein EoS sähe so aus:

    "Pisser!" sagte sie, nach ihm tretend, wobei sie das Wort verächtlich aussspie und ihn gleichzeitig wütend in die Seite trat, bis sie die Blaulichter des Polizeiwagens registrierte, den offenbar ein Anlieger aus einem der Häuser mit den dunklen Fenstern, die in der Nacht wie leblos starrende Augen auf sie wirkten, gerufen hatte.
    .



  3. #3
    Trophäensammler
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    AW: Der Mann aus der Bar

    welche Klasse warst du als du die Geschichte geschrieben hast?

    Thaddäus
    : Du machst mich ganz klaustrophobisch!

    Patrick
    : Was heißt klaustrophobisch?

    Spongebob: Dass er Angst vor jedem hat, der Klaus heißt.

    Patrick
    : Klaus, Klaus, Klaus!

  4. #4
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    AW: Der Mann aus der Bar

    Zitat Zitat von InYourFace Beitrag anzeigen
    welche Klasse warst du als du die Geschichte geschrieben hast?
    Es war, wenn ich dem derzeitigen Dokumenterstelldatum glauben darf (habe eine andere Datei mit gleicher Geschichte gefunden), in der 7. Klasse (etwa 4 Jahre her). Da waren noch Kleinigkeiten anders und ziemlich viele Rechtschreibfehler. Aber so zu 95% stammt die alte Version mit dieser hier überein.

    Wieso?

    LG
    Plekke

  5. #5
    Kartoffelsalat
    Gast

    AW: Der Mann aus der Bar

    sry, aber "LG PLekke" regt mich irgendwie auf...

  6. #6
    -- Themenstarter --
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    AW: Der Mann aus der Bar

    Zitat Zitat von Kartoffelsalat Beitrag anzeigen
    sry, aber "LG PLekke" regt mich irgendwie auf...
    Ouh, das tut mir Leid.
    Ich würde sofort damit aufhören

    LG
    Plekke

  7. #7
    Kartoffelsalat
    Gast

    AW: Der Mann aus der Bar

    ja Bitte

    LG
    Kartoffelsalat

  8. #8
    -- Themenstarter --
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    AW: Der Mann aus der Bar

    Zitat Zitat von Kartoffelsalat Beitrag anzeigen
    ja Bitte

    LG
    Kartoffelsalat
    Warum ich es nicht sein lassen werde?
    Seit Jahren verabschiede ich mich hinter so gut wie jedem Post mit "LG Plekke" oder "mfg" - Wäre eine Riesenumgewöhnung nach ziemlich vielen Beiträgen hier und dort plötzlich einen Post ohne eine solche Endung zu verfassen.

    Und da mfg die Abkürzung für Mit freundlichen Grüßen ist, und ich mir dachte, ne das ist für nen Teenieforum einfach zu lame, habe ich mir gedacht ich greife auf das kurze LG zurück und packe meinen Namen dahinter. Ich seh da kein Problem.

    LG
    Plekke

  9. #9
    Kartoffelsalat
    Gast

    AW: Der Mann aus der Bar

    ist schon in ordnung plekke...^^

    werde ab sofort damit anfangen..

    LG Kartoffelsalat

  10. #10
    Freak
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    6 (in 6 Beiträgen)

    AW: Der Mann aus der Bar

    coole geschichte, so etwas würde mir nie im leben einfallen

  11. #11
    König
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    AW: Der Mann aus der Bar

    Zur Form:
    Für meinen Geschmack sieht man etwas zu oft solche Worte, wie "aber, dennoch, jedoch" auf einem Haufen, was etwas stört, weil sich ja damit eigentlich ein Sinn "umdreht".
    Des Weiteren, finde ich, findet man, trotz Verbesserung durch eine Lehrkraft, noch zu viele Fehler, die nicht auf Tippfehler beruhen. Besonders gen Ende häufen sich dann ebenso diese, wie auch Tippfehler, was das Lesen etwas erschwert.

    Zum Inhalt: Im Grunde konnte man schon anhand des ersten Abschnitts herausfinden, wohin die Geschichte führt, aber das war ja eigentlich Teil der Aufgabe, die du bekommen hattest. Dennoch hättest du etwas weiter denken können, beziehungsweise tiefer in die Gefühlswelt der beiden Personen eintauchen können. Der Moment zum Beispiel, indem die junge Frau umdenkt, den Mann trotz Akoholisierung kraftvoll von sich stösst, geht für meinen Geschmack viel zu schnell vorbei. In diesem Moment findet man den grossen Wendepunkt im lauf der Geschichte. Doch von Gefühlen erfährt man so gut wie nichts.
    Der Schluss von Griffith gefällt mir irgendwie auch besser, weil erstens die Wendungen besser sind, (aber das ist ja durch das Alter zu erklären) und, am wichtigsten, das Feeling einfach präsenter ist. Die Frau ist betrunken, ok, aber das ist kein Grund den Lesern das Umfeld und die Athmosphäre vorzuenthalten. Es gibt ein Umfeld, das tatsächlich da ist, was schon mal fehlt. Um weiter zu gehen, hättest du ebenfalls besser bschreiben können, wie die frau alles wahrgenommen hat. Im Grossen und ganzen bleibst du mir also immer viel zu sachlich. Die Ansätze zum Ausbau sind da, aber nicht ausreichend genutzt.
    Für das Alter, das du hattest vielleicht eine 2+, aber vielleicht könntest du die Story ja noch etwas umschreiben, hm?

    EDIT:
    ...vor etwa einem Jahr...
    ...etwa 4 Jahre her...
    Was denn nun? =0


  12. #12
    Erleuchteter
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    AW: Der Mann aus der Bar

    du vergisst die 7te klasse ... vier jahre ...
    .



  13. #13
    Kaiser
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    AW: Der Mann aus der Bar

    Naja die geschichte an sich ist ok, aber ich entdecke auch paar fehler, auch in der grammatik und rechtschreibung. Eine Frage: hast du die geschichte auch mit der überschrift "der mann aus der bar" abgegeben? Ich finde die nämlich nicht so einfallsreich. Ansonsten ist die geschichte aber ganz gut geworden
    Sky is the limit - Wer weiß, wo der Himmel beginnt?

  14. #14
    Erleuchteter
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    AW: Der Mann aus der Bar

    ich dagegen fand die titel gut, wenn auch nicht grad zum konzept passend.
    .



 

 

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