1. #1
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    Deine Schuld

    Kapitel 1
    „Was, wie bitte?“, verschlafen hockte Mira Sandler auf ihrem Stuhl. Der Mathe Unterricht hatte vor etwa einer halben Stunde angefangen und es waren inzwischen die letzten beiden Stunden. Es schien als würde die Zeit nicht vorübergehen und das monotone Gerede des Lehrers machte sie nur noch schläfriger. Gerade hatte er ihr eine Frage gestellt, doch Mira hatte nur gedöst und in ihrem Heft herum gekritzelt. Sie spürte einen Stoß in ihrer Seite. „Er hat dich gefragt, um wie viel Grad der Kreis größer ist als das Quadrat!“, flüsterte ihr ihre Sitznachbarin und beste Freundin Leonore White schnell zu. „Danke, Miss White! Nun, die Antwort?“, fuhr der Lehrer Mira energisch an. „Oh... es tut mir leid, ich bin gerade sehr müde und etwas abwesend.“, entschuldigte sich Mira genervt. Sollte er sie doch einfach in Ruhe lassen. „Nun Miss Sandler, muss ich ihre Eltern benachrichtigen, dass sie Sie früher ins Bett schicken sollen? Ich hoffe, das wird nicht nötig sein. Ja, bitte, Mr Brown...“ Zum Glück wendete er sich nun jemand anderem zu.

    „Oh Mann, Mira, du bist echt müde, nicht?“, sorgte sich Leo nach der Mathestunde um sie. „Ja, gestern musste ich alles was passiert ist noch einmal meiner Tante erzählen. Sie bestand darauf, dass ich es ihr erzähle. Blöde Kuh, wieso konnte es nicht jemand anderes tun! Ich hatte ehrlich keine Lust, alles noch einmal im Kopf durchzugehen... es war so schrecklich!“, entgegnete ihr Mira traurig. Vor einem Monat gab es einen schlimmen Autounfall. Mira konnte es nicht vergessen, es ließ ihr keine Ruhe. Beim Vergessen hatte ihr ihre Tante wirklich nicht geholfen. „Ich werde gleich nach Hause fahren und mich hinlegen. Ich glaube, in Physik bin ich sogar eingeschlafen.“ Mira rieb sich nachdenklich die Stirn.

    Zuhause angekommen, schmiss sich Mira erleichtert aufs Bett, die warme kuschelige Decke um sich geschlungen. Sofort schlief sie ein, obwohl sie noch all ihre Klamotten des Tages an hatte.
    Ein paar Stunden später wurde sie von einer leichten, wiegenden Bewegung geweckt; ihre Mutter hockte vor ihrem Bett und berührte ihre Schulter.
    „Na mein Schatz, bist du so müde? Es ist Zeit fürs Abendessen. Du solltest jetzt etwas zu dir nehmen, dass du nicht nachts aufwachst weil du Hunger hast, danach kannst du gleich weiter schlafen.“ Ms Sandler ging zur Tür, als sie hinausging fügte sie hinzu: „Ich mache dir gleich das Mittagessen warm, Nudeln mit Tomatensoße, wenn es dir recht ist. Ich rufe dich dann.“ Mira gab ein leises Zustimmen von sich, und machte schon wieder die Augen zu. Es schienen gerade mal 10 Sekunden gewesen zu sein, bis ihre Mutter sie rief; schlapp schlüpfte Mira in ihre pinken Hausschuhe und trottete die Treppe hinunter ins Esszimmer.
    „Danke, Mom. Wieso bestand Tante Anni gestern so sehr darauf, dass ich ihr alles noch mal erzähle?“, fragte Mira vollkommen verständnislos.
    „Mira Schatz, du weißt doch, sie arbeitet für die Zeitung. Du warst doch nur mit deinen beiden Freundinnen unterwegs. Du bist eben die einzige, die von Anfang an dabei war und die ihr eine vollkommen ehrlich Antwort bietet. Es ist nicht sehr schön für dich, ich weiß“, Ms Sandler beugte sich zu ihr und nahm ihre Hand. „Du musst es keinem mehr erzählen.“
    „Hoffentlich...“, dachte Mira bei sich. Ihre Mutter war wie eine Freundin für sie, sie war auch noch so jung. Geschwister hatte Mira nämlich keine. Vor zwei Monaten war sie 16 geworden und hatte ihren Führerschein bekommen, bei dem Autounfall fuhr sie den Wagen. Ms Sandler konnte sie die schreckliche Geschichte erzählen, was sie nicht vielen erzählen konnte. Außer Leo, ja, aber sonst hatte sie jede Frage aller Menschen abgeblockt und Tante Anni hatte sie auch nicht alles erzählt; alles hatte seine Grenzen. Abwesend schaufelte sie sich die heißen Spaghetti in den Mund.

    Es war inzwischen Nacht und Mira schlief tief und fest in ihrem Bett, eingekuschelt in ihrer dicken Bettdecke. Auf einmal hörte sie ein lautes Krachen, welches sie aufweckte. Dann Geraschel...
    „Was... was ist das?“, da sich Mira eh ein Glas Wasser gönnen wollte, weil sie nicht mehr so müde war, ging sie herunter um nach zu schauen. Langsam und leise ging sie die Treppe herunter, es war jedoch nichts mehr zu hören. Als sie in der Küche stand, warf sie einen vorsichtigen Blick in die Dunkelheit in ihrem Vorgarten. Erst erkannte sie gar nichts, doch; stand da nicht jemand? Ist das nicht die dunkle Gestalt eines Menschen? Ist es eine Frau? „Sieht so aus, sie ist ganz schmal!“ Plötzlich fiel hinter ihr irgendetwas vom Esstisch und sie drehte sich erschrocken um. Als sie hastig wieder aus dem Fenster schaute, war die Gestalt verschwunden. Hatte sie sich das nur eingebildet, oder hatte da wirklich jemand gestanden?

    Am nächsten Morgen war Mira am überlegen, ob sie ihrer Mutter die Sache von gestern erzählen sollte. Da sie sich aber eingeredet hatte, sich in allem nur getäuscht zu haben, hielt sie es für zu unwichtig. Außerdem hatte sie morgens sowieso keine Lust viel zu reden, sie war wohl eher ein Morgenmuffel. Nach einem kleinen Frühstück schnappte sie sich ihre Tasche und ging zur Tür hinaus. Sie warf einen flüchtigen Blick auf die Stelle, wo sie meinte eine Gestalt gesehen zu haben, doch es war dort nichts auffallendes zu entdecken. Langsam öffnete sie die Autotür des Minis und stieg ein. Nervös startete sie den Motor, denn seit dem Unfall fiel es ihr sehr schwer entspannt zu fahren.

    Der Schultag verlief gut, wenigstens war Mira nicht eingeschlafen. Doch leider war Leo an diesem Tag nicht in der Schule und es war unglaublich langweilig ohne sie. Jetzt war die Schule aber endlich zu Ende. Mit schnellen Schritten lief Mira zu ihrem Auto. Als sie von ihrem großen Schlüsselbund aufblickte, bemerkte sie, dass sie beobachtet wurde. Eine junge Frau in einem schwarzen Mantel und einem roten Schal, mehr konnte sie nicht erkennen. Die beiden schauten sich eine Weile an, Mira irritiert; den Blick der jungen Frau konnte sie nicht identifizieren. Schwungvoll drehte sie sich plötzlich um und marschierte die Straße herunter. „Wieso hat sie mich beobachtet?“, fragte sich Mira verwirrt. „Habe ich nur etwas komisches an mir, oder will sie etwa etwas von mir?“ Dann kam ihr ein erschreckender Gedanke: „War es die Frau aus unserem Vorgarten?“ Auf einmal hupte jemand laut hinter ihr. In einem roten, alten Wagen ärgerte sich ein stark gestikulierender Mann darüber, dass sie seit fünf Minuten mit offener Wagentür auf der Straße stand. Mira gab ein entschuldigende Handgeste und stieg in den Wagen. Der wütende Mann fuhr mit grimmiger Mine an ihr vorbei.
    Während sie inzwischen vor ihrem Haus ihren blauen Mini parkte, fiel ihr auf, dass das Auto ihrer Mutter nirgends stand. „Sie arbeitet wahrscheinlich noch.“, sagte sie laut. Als sie schließlich in ihrem Zimmer war und mit ihrer Mutter sprach, bestätigte sich ihre Vermutung; ihre Mutter hatte noch einen Termin. Sie arbeitete als Psychologin und musste ein paar frühere Termine auf später verschieben, so dass sie erst in zwei Stunden da sein würde. Sowieso war es nie gewiss, wann Ms Sandler da war, denn sie verschob laufend ihre Treffen auf andere Zeiten oder Tage. Außerdem erzählte sie ihr, dass sie vergessen hatte, Mira zu sagen, dass sie schon vor drei Tagen eine Anzeige für ein Hausmädchen eingestellt hatte. Da beide nie viel Zeit hatten sauber zu machen und es Mira immer noch nicht sehr gut ging, war dies ein guter Vorschlag ihrer Mutter.

    Demnach beschloss Mira, mit dem Fahrrad ins Feld zu fahren, um frische Luft zu schnappen. Sie zog sich angenehme Hosen und ein graues Tank Top an und machte sich auf den Weg.

  2. #2
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    AW: Deine Schuld

    Mira genoss den kühlenden Fahrtwind in ihrem Gesicht und die warme Sonne, welche sie von hinten beschien. Das grüne Gras wiegte sich sanft im Wind, bunte Blumen blühten strahlend in den weiten Wiesen und Feldern. Mira hatte das Gefühl, für einige Momente alles um sich herum zu vergessen und einfach wegzublenden. Und genau in diesen einigen Momenten passierte es. Sie öffnete ihre geschlossenen Augen. Es durchfuhr sie das Adrenalin des Schocks. Ein Auto. „Hier?“ Lautes Gehupe. Ein Knall und alles war für ein paar Minuten schwarz.
    Jemand war über sie gebeugt, rief sie beim Namen. Stöhnend öffnete sie schließlich ihre Augen. „Oh nein, was ist passiert?“ Sie hielt sich die Hand vors Gesicht und erwartete nun ein bekanntes Gesicht zu sehen; doch der Junge der neben ihr hockte, war ihr völlig unbekannt. Er war sehr schön und hatte schwarze, gelockte Haare. Er schob sich eine Strähne aus dem Gesicht. Er hatte durchdringende, grüne Augen, eine gerade Nase und machte einen wohlproportionierten Gesamteindruck. Automatisch für sich Mira durch ihre voluminösen, gewellten, kastanienbraunen Haare und lächelte ihn verschmitzt an. „Woher weiß er meinen Namen?“, fragte sie sich, verwarf die Frage aber sofort, denn es war ihr gerade egal. „Hey, ich habe dich stürzen sehen. Ist alles in Ordnung mit dir?“ Er lächelte besorgt zurück. „Oh, ja... ja, natürlich. Danke.“, entgegnete Mira. Der Junge half ihr auf die Beine. „Wo ist denn das Auto hin?“ Sie erinnerte sich, vor ein Auto gefahren zu sein. Der Junge zögerte und hob die Hand an den Kopf, schaute ihr nicht in die Augen, als müsste er überlegen, müsste er lügen, wüsste nicht, was er sagen soll. „Äh... ich heiße Mika.“ Verwirrt blickte Mira ihm in seine rätselhaften Augen. „Mein Name ist Mira, Mira Sandler. Wie du wohl schon weißt!“ Sie lachte, doch er wirkte eher nervös bei dieser Bemerkung.
    „Ach, er fühlt sich wohl einfach gerade etwas überrumpelt.“, dachte sie sich. Dann suchte sie ihr Fahrrad auf dem Boden. Da lag es, der Lenker verdreht und das Rücklicht war abgefallen. Außerdem hatte das vordere Rad eine riesige Delle. „Oh...“, stöhnte Mira. „Mein Fahrrad steht dort drüben. Soll ich dich mit nehmen? Es macht mir nichts aus!“, bot Mika an. Normalerweise würde Mira so was nicht annehmen, nicht von jemanden, den sie vorher noch nie gesehen hatte. Aber er erschien ihr so sympathisch und attraktiv, dass sie nicht widerstehen konnte. Schließlich ließ sie sich von ihm nach Hause fahren.
    „Wir sehen uns bestimmt bald.“, verabschiedete sich Mika mit einem geheimnisvollen Lächeln.
    „Ja...“, Mira hob die Hand um zu winken, doch Mika war schon um die Ecke gelaufen. „Hm, er hat sich etwas seltsam verhalten... Er war sicher einfach ein bisschen nervös.“

    Wieder in ihrem Zimmer auf ihrem Schreibtischstuhl sitzend, griff sie zum Telefon um Leo anzurufen, das, was gerade passiert war, musste sie ihr so schnell wie möglich erzählen. Leo und sie teilten sich alle Geheimnisse, sie verbargen eigentlich gar nichts voreinander. Eigentlich.
    Nach dem dritten Läuten ging jemand ans Telefon. „Leonore White, hallo?“
    „Hi Leo, ich bins, Mira. Ich muss dir was erzählen. Ich bin gerade vor ein Auto gefahren, mit dem Fahrrad, ich war wohl für ein paar Minuten bewusstlos. Als ich aufwache, stell dir vor, hockt neben mir der schönste Junge, den ich je gesehen habe!“, erzählte Mira aufgeregt.
    „Wow, weißt du wie er heißt? Hast du seine Handynummer? Wie sieht er aus? Na los, erzähl schon!“, anscheinend wartete Leo gespannt auf Antworten. „Na ja, er heißt Mika, er war ein bisschen komisch, ehrlich gesagt. Aber das macht nichts! Er ist so süß, er hat schwarze Locken und so wunderschöne grüne Augen. Er war schon wieder so schnell weg, ich konnte ihn nicht nach seiner Handynummer fragen.“
    Den Rest des Telefongesprächs redeten sie über andere Dinge, wie Schule, Freunde und den neuesten Klatsch und Tratsch auf ihrer Highschool.

    Bevor Mira zu Bett ging, warf sie noch einen Blick nach draußen. „Ist das nur ein Zufall, oder läuft da tatsächlich die Frau mit dem roten Schal von heute Mittag entlang? Verfolgt sie mich?“ Nervös schlich sie zu ihrem Bett und legte sie langsam hinein. Sie war sich nicht sicher, ob sie überreagierte, oder ob die drei Begegnungen mit dieser Frau sie zu Recht beunruhigten. Nach langem Herum wälzen, fiel sie letztendlich doch in einen leichten Schlaf.
    Am nächsten Morgen schleppte sie sich gähnend zu ihrem Auto. Sie schaffte es nicht auf Anhieb, den Schlüssel in das Schloss zu kriegen. Als sie an der Schule angekommen war, eilte sie ins Gebäude. Als sie um die Ecke hastete, stieß sie gegen eine große Gestalt. „Mika?“
    „Hey, Mira.“

    Der Anfang sagt noch nicht viel aus, ich habe vor, eine recht lange Geschichte daraus zu machen, wenn ich sie denn weiter schreibe. Ich habs eben zum ersten mal geschafft, eine gut durchdachte Geschichte zu planen, ist mir alles nach und nach eingefallen. Ich will versuchen, "aha!"-Momente zu schaffen und vielleicht schaff ich es ja sogar spannende zu machen, wer weiß. Es soll Krimi/Liebe sein.
    Ich wollte euch fragen, was ihr an dem bis jetzt Geschriebenen auszusetzen habt, was ich besser machen kann, was gut ist, und ob es sich lohnt weiter zu schreiben. DAS kann man ja vielleicht aber auch nur sagen, wenn man die ganze Story + Auflösung kennt, wenn ihr die wollt, dann schreib ich sie rein (halt so, dass nur die die wollen es lesen können).

    Josi

  3. #3
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    AW: Deine Schuld

    einen "aha"-Moment hatte ich schon als ich "und das monotone Gerede des Lehrers machte"

    aber wo spielt das ganze? england, ami- oder aussieland?
    .



  4. #4
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    AW: Deine Schuld

    ähm, wieso das? o:

    Amerika, ich hab jetzt nirgends angegeben wo weil... ööh...
    ich hab auch keine Schule gesagt weil ich kenn die Schulen dort ja nicht.
    Und so.
    Ist das jetzt wichtig? Hauptsache die können mit 16 Autofahren xD

  5. #5
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    AW: Deine Schuld

    Mir gefällt die Sache mit dem Unfall gut, was das mit der Frau soll macht mich neugierig und die eingebaute Liebesgeschichte, naja ist vielleicht etwas klischeehaft, aber da er ja so geheimnissvoll ist, könntest du (vielleicht ist es ja geplant) noch was spannendes draus machen. Was ich toll finde ist wie du an den richtigen Stellen beschreibst, ich hab ein tolles Bild vor Augen wenn ich das lese
    Schade ist am Schluss dieser schnelle Sprung von Aufwachen, zur Schule fahren und in der Schule sein, weil du das vorher immer gestreckt hattest... ich würde etweder den eher unwichtigen Weg vom Bett zur Schule weglassen oder ausgestalten. Gefällt mir bisher auf jeden Fall ziemlich gut und freue mich auf eine Fortsetzung

  6. #6
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    AW: Deine Schuld

    vielen Dank! (:
    Ja, ich hab vor, da was verzwicktes draus zu machen.
    Alles schon durchdacht; die beste Freundin wird auch noch eine große Rolle
    spielen (;
    also, danke, & ja, irgendwie war ich am Ende nicht mehr so drin
    & hab mir das auch noch nicht so richtig angeguckt. Es kann sein,
    dass ich das Ende noch einmal überarbeite!
    Achso, das zweite Kapitel hab ich ja noch gar nicht reingestellt,
    wie ich grad gemerkt hab.
    Es ist jetzt so, dass es halt wichtig ist, dass Mira Mika trifft.

    (Das mit MiRa, MiKa war gar keine Absicht übrigens )
    Geändert von IchLiebeDich (20.11.2010 um 10:31 Uhr)

  7. #7
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    AW: Deine Schuld

    natürlich ist das auch wichtig. auch wenn die handlung stimmig ist, habe ich imm ggs zu coca da mehr eine umschreibung europäischer verhältnisse heraus gelesen, auch wenn ich, wg dem unfall, alter der protagonisten etc ... schon auch an ami-land dachte. aber wie sie agieren, teilweise die art des redens, etc ist schon eher europäisch/deutsch gefärbt. anderseits könnte die handlung beliebig irgendwo auf der welt spielen, was auch nicht verkehrt ist ... für die leser.
    .



  8. #8
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    AW: Deine Schuld

    die ist von mir, ich hab auch mal was über ne mira s... geschrieben

  9. #9
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    AW: Deine Schuld

    Zitat Zitat von IchLiebeDich Beitrag anzeigen
    Dann suchte sie ihr Fahrrad auf dem Boden. Da lag es, der Lenker verdreht und das Rücklicht war abgefallen. Außerdem hatte das vordere Rad eine riesige Delle. „Oh...“, stöhnte Mira. „Mein Fahrrad steht dort drüben. Soll ich dich mit nehmen? Es macht mir nichts aus!“
    ihr fahhrad lässt sie liegen?


    Zitat Zitat von IchLiebeDich Beitrag anzeigen
    doch Mika war schon um die Ecke gelaufen.
    ohne sein fahrrad?

    fänds cool wenn du den rest auch noch reinstellst. hört sich recht interessant an.
    Das eine Schaf zum anderen: "Du, ich glaub der Hund und der Schäfer machen gemeinsame Sache."
    Entgegnet das andere: "Ach hör doch auf mit deinen Verschwörungstheorien!"

  10. #10
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    AW: Deine Schuld

    Zitat Zitat von Individumm Beitrag anzeigen
    ihr fahhrad lässt sie liegen?



    ohne sein fahrrad?

    fänds cool wenn du den rest auch noch reinstellst. hört sich recht interessant an. ;)
    OH MEIN GOTT, tut mir leid :D
    Dummheitsfehler.
    Beim ersten hast du absolut Recht, da fehlt das noch.
    Beim zweiten, achso, da steht ja gelaufen & nicht verschwunden.. oh :D

    Ja, ich hab jetzt so lang nicht mehr dran geschrieben, aber ich werd's bald machen...

    @ Monya schöner Zufall (:

  11. #11
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    AW: Deine Schuld

    In der Geschichte sind schon einige, wie ich finde, gute Ansätze zu finden, doch ich habe auch einige kleine Probleme gefunden. Ich versuche mal, sie alle aufzuzählen:

    - Das Gespräch zwischen Mira und ihrem Mathelehrer gleich am Anfang erscheint mir etwas so, als seien beide gleich alt. Beide reden so herablassend, dass für mich eine Lehrer-Schüler-Beziehung nicht aufkommt.
    - Miras Mutter ist wie eine Freundin für sie. Vielleicht wäre es hilfreich für das Einfühlen in die Geschichte, wenn du sie dann nicht ständig Ms Sandler nennst, da das, wie ich finde, einen sehr unpersönlichen, distanzieten Eindruck macht.

    - Wenn jemand einen Autounfall erlebt hat und ein Reporter fragt denjenigen aus, so bemerkt der Befragte dies zwangsläufig an einigen Zeichen, wie zB, dass auf dem Tisch ein Aufnahmegerät liegt, oder der Reporter mitschreibt, somit ist die Nachfrage bei der Mutter, wieso Tante Anni alles nochmal wissen wollte überflüssig.

    - Wenn ein Krachen im Garten so laut ist, dass man davon aufwacht und man schliesslich weitere unerklärliche Geräusche vernimmt, dann ist man ohne Zweifel erschrocken und empfindet wenigstens etwas Angst. Dies hättest du vielleicht erwähnen sollen und nicht solch eine beiläufige Erklärung, sie wolle nach unten, um Wasser zu trinken. Mira scheint nicht von solch schreckloser Natur zu sein, dass sie sofort zum Ursprung des Geräusches laufen würde.
    Desweiteren denke ich, dass jemand, der so gut mit seiner Mutter verkehrt sie auf jeden Fall darauf ansprechen müsste, ob sie selbst auch ein so "ohrenbetäubendes" Geräusch gehört hat. Selbst ein Morgenmuffel wäre da wohl etwas gesprächiger.

    - Dann das mit dem Autofahren. Wenn MIra so geschockt ist von diesem Unfall, dass sie nicht einmal anderen dies erzählen kann, so denke ich, dass sie wohl eine Zeit lang auf keinen Fall in einen Wagen steigen wird, bzw. könntest du den Konflikt, dass sie nun einmal zur Schule fahren muss, etwas ausbauen.
    Im Grossen und Ganzen würde es deiner Geschichte gut tun, wenn du Miras Gefühle etwas mehr zur Geltung bringst. Sie sollte für meinen Geschmack etwas verstörter wirken etc.

    - Ja, dann der Fahrradausflug... Erst einmal stell ich es mir schwierig vor, dass eine von einem Autounfall traumatisierte junge Frau den Fahrtwind und die Beschleunigung so geniesst und es nicht einmal für nötig hält, bei so hoher Geschwindigkeit die Augen geöffnet zu halten. Der grösste Widerspruch ist meiner Meinung nach aber, was danach kommt. Bei grosser Geschwindigkeit rast ein Fahrradfahrer in ein bremsendes Fahrzeug. Das total demolierte Fahrrad ist nicht mehr zu retten, wird also zurück gelassen. Was ist mit ihr? Sie liegt da, wacht auf, ist von dem schönen Gesicht verzaubert und schon sind ihre Verletzungen vergessen? Bei solch einem Sachschaden und solchen Umständen stelle ich mir weit grössere Verletzungen an Mira vor, besonders weil die Geschichte anschliessend so weiter geht, als wäre es alltäglich, auf dem Rad bei voller Fahrt mit einem Auto zu kollidieren.

    - Der Junge erscheint mir ebenfalls mehr als fragwürdig. In Ordnung, es ringen sich Geheimnisse um ihn, aber dass sie sich einfach einem Jungen hingibt, der sehr gross scheint, muskulös ist und urplötzlich ihren Namen weiss erscheint mir doch etwas widersprüchig. Es scheint mir sogar etwas diskriminierend, dass Mira sofort alles vergisst, sobald sie bemerkt, dass der Junge ein Schnittchen ist. Täuscht Aussehen wirklich so sehr über diese Unstimmigeiten hinweg?

    Abgesehen von diesen teilweise sehr kleinen Kleinigkeiten sehe ich in der Geschichte einiges an Potenzial, wobei ich mir wünschen würde, dass das, was folgt nicht zu sehr in der Liebe zwischen diesem Mika und MIra versinkt. Schreib uns mal eine Fortsetzung


 

 

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