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    Ein Fetzen Ewigkeit

    Die Sonne küsste den Horizont und schenkte dem Himmel ein warm-rotes Farbenkleid. Das Meer glänzte und spiegelte die Reste des Tages wieder. Ein leiser Wind strich durch die Dünen und brachte die Gräser zum Tanzen und Singen. Und auf dieser Melodie lagen sie, eingebettet in Farben und Klang, ließen sie den Tag vorbeigleiten, vorbei an Erinnerungen und Träumen, vorbei an was war, um Platz für Neues zu schaffen, entglitt der Tag wie Sand in den Händen.
    Ihre Blicke schweiften Richtung Horizont und verloren sich in der Stille die aus den beiden sprach.
    Sie waren für sich alleine und spürten doch die Nähe des Anderen, genossen die Symphonie der Ruhe und ließen die Sorgen mit den Wellen davonließen.
    Er wendete seinen Blick und fing das letzte Abendrot in ihren Augen ein. Der Glanz der Röte verlieh ihren Augen einen Hauch von Feuer, so magisch und gefährlich zu gleich. Doch aus diesem Feuer sprach keine Wut oder Angst, es flackerte Hoffnung. Hoffnung, dass sie endlich angekommen war, hier, mit ihm, Hoffnung, dass der Schmerz am Horizont und die Sorgen mit der Brandung zerschellen würden, Hoffnung sich in den Sand des Lebens fallen zu lassen und mit dem Mond wiederaufzuerstehen – Hoffnung auf sie.
    Die Sterne tauchten langsam aus der Leere auf und füllten das Nichts mit Leben. Er ließ seine Blicke gen Himmel schweifen.
    „Weißt du, der Himmel ist ein Spiegel unserer Welt. Und all die Sterne sind die guten Menschen. Es sind nicht viele, aber die geben den in der Dunkelheit Lebenden etwas von ihrem Schimmer ab, etwas Hoffnung. In der Stadt gehen aber selbst diese meist unter und ihr Licht dringt nicht nach außen vor. Deswegen bin ich gerne…“
    Sie unterbrach ihn mit einem zärtlichen Kuss, spaltete seine Philosophie mit ihren Lippen und hauchte ihm Ruhe ein. Er wusste, nein, er spürte, dass er hier nichts erklären brauchte, die Stille sagte genug. Er konnte sich fallen lassen, endlich frei sein, er selbst sein. Sie schenkte ihm das Leben welchem er schon so lange nachjagte. Und jetzt, hier zwischen Sand, Sternen und Steinen ließ er endlich los.
    Es war Nacht geworden und der Mond lächelte dem Horizont zu. Sie lag in seinem Arm und atmete langsam und bedächtig Frieden. Der Wind strich über die beiden hinweg und spielte mit den Gräsern leise Nachtsymphonien. Und eine einsame Welle spülte die letzten Zweifel davon.

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  2. #2
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    AW: Ein Fetzen Ewigkeit

    du benutzt eine schöne symbolik und stellst daher auch eine schöne atmosphäre her.. allerdings mag ich die thematik nicht, es ist für mich nahezu langweilig. zwischenzwitlich habe ich mich gefragt, wie es denn so in deinem liebesleben aussieht *g* das muss ja sehr drüber und drunter gehen, wenn man glaubt, dass deinen geschichten sich auch auf dein richtiges leben beziehen..

    hier mal ein verbesserungsvorschlag..gestört hat mich die wörtliche rede, die mit :
    „Weißt du, der Himmel ..
    beginnt.. fand ich nicht schön formuliert.

 

 

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