1. #1
    Trippel-As
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    Überfordert mit dem Leben

    Hey,

    ich muss mal ein wenig von meinen aktuellen Problemchen loswerden.

    Momentan ist mir wirklich alles zu viel, ich fühle mich total ausgelaugt und überfordert mit meinem Leben. So extrem "schlimm" wird es vermutlich sein, denn sicherlich geht es anderen ähnlich, oder sie haben eben mehr zu tun etc. Deshalb würde ich auch gerne nach Tipps fragen, wie ich es schaffe mit dieser Situation umzugehen, wie ihr es handhabt.

    Es ist so, dass ich nun täglich gegen 16 Uhr von der Schule kommen. Nebenbei muss ich dann aber auch noch arbeiten, d.h. es gehen locker 2-3 Abende unter der Woche drauf, und am Wochenende geht's weiter. D.h., ich muss sehen, wo ich Hausaufgaben/Lernen usw. unterbringe, denn all das darf und will ich auch nicht vernachlässigen. D.h. ich komme abends um 11 heim, kann dann noch duschen (und evtl. noch Hausaufgaben erledigen). Die restlichen 2 Abende die Woche genieße ich es dann auch mal nicht noch arbeiten zu gehen, da kann ich mich dann intensiver um schulische Angelegenheiten kümmern, was im Haushalt erledigen, darauf Termine (Arzt etc.) legen, also irgendetwas "Wichtiges" hab ich auch da eigentlich immer zu tun. Da genieße ich es dann aber auch total mal früh ins Bett zu gehen. Denn letzte Woche, als ich mal nicht arbeiten war, merkte ich, wie gut es mir tut einfach mal jede Nacht mindestens 8 Stunden zu schlafen.

    Aber wirklich viel Geld bleibt für mich trotz Arbeit nicht übrig. D.h. ich kann nicht mal eben locker was für's Feiern oder 200€ im Monat für Shopping raushauen, aber das wird auch machbar sein, daran werde ich mich vermutlich erst gewöhnen müssen.

    Was aber total auf der Strecke bleibt, sind Freunde/Hobbys/Sport. Meinem Hobby kann ich allerhöchstens mal am Wochenende nachgehen, wenn ich frei habe, und meistens befinde ich mich ausgerechnet dann in so einer Null-Bock-Phase. Für meinen Körper wollte ich eigentlich unbedingt was tun, da ich mit meiner Figur nicht gerade zufrieden bin, aber ich krieg das einfach nicht eingebaut. Meistens bin ich zu kaputt, wenn ich mal die Möglichkeit hätte, oder meine Mutter zwingt mich dies zu tun, das zu tun... Und wenn, dann würde ich da mit Sicherheit keine Regelmäßigkeit reinbekommen.

    Wirklich schade finde ich es, dass ich kaum noch Zeit für meine Freunde finde. Ich war nie so, dass ich meine Freunde jeden Tag sehen musste (außer vielleicht zu Grundschulzeiten), aber zumindest 1-2 mal pro Woche fand ich das dann immer schon ganz nett. Mehr möchte ich auch jetzt gar nicht. Aber entweder muss ich arbeiten, hab was anderes zu tun, muss also ständig absagen. Ich möchte ja auch nicht, dass sie das Gefühl bekommen, dass sie mir egal sind.
    So, ich will jetzt auch gar nicht weiter rumjammern, schließlich würd ich dagegen einfach gerne angehen und mir, wie erwähnt, vielleicht ein paar gute Tipps einholen, wie es leichter ist damit umzugehen.
    LG IceCoffee

  2. #2
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Welcome to adulthood.

    Um das nochmal für mich und dich zusammen zu fassen:
    Du hast keine großartigen Probleme. Du bist gesund, du hast ein sicheres Heim und du machst deine Schule zu Ende.
    Du vermisst einfach deine Kindheit.

    Tut mir leid, aber was soll ich da sagen?
    Man kann halt nicht auf ewig Acht sein, nach vier Stunden Unterricht auf den Spielplatz gehen und mit seinen Freunden Pokemon-Karten tauschen.

    Daran musst du dich gewöhnen.

    Am besten setzt du dir Prioritäten.
    Musst du arbeiten? Musst du so viel arbeiten? Brauchst du mehr Geld? Brauchst du mehr Freizeit?

    Zum Rest: Arsch hoch.
    Du hast genug Zeit für Sport. Eine halbe Stunde pro Tag. Die hast du übrig. Da musst du dich nur zu motivieren.
    Das gleiche gilt für dein Hobby (was auch immer das ist).
    Vollbeschäftigte Menschen haben dazu Zeit; Du also auch.

    Fazit: Learn to deal with it...
    -- IMO intended --

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    ZoeMaus_96 (12.09.2013)

  4. #3
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Zitat Zitat von Skycatcher Beitrag anzeigen
    Welcome to adulthood.

    Um das nochmal für mich und dich zusammen zu fassen:
    Du hast keine großartigen Probleme. Du bist gesund, du hast ein sicheres Heim und du machst deine Schule zu Ende.
    Du vermisst einfach deine Kindheit.

    Tut mir leid, aber was soll ich da sagen?
    Man kann halt nicht auf ewig Acht sein, nach vier Stunden Unterricht auf den Spielplatz gehen und mit seinen Freunden Pokemon-Karten tauschen.

    Daran musst du dich gewöhnen.

    Am besten setzt du dir Prioritäten.
    Musst du arbeiten? Musst du so viel arbeiten? Brauchst du mehr Geld? Brauchst du mehr Freizeit?

    Zum Rest: Arsch hoch.
    Du hast genug Zeit für Sport. Eine halbe Stunde pro Tag. Die hast du übrig. Da musst du dich nur zu motivieren.
    Das gleiche gilt für dein Hobby (was auch immer das ist).
    Vollbeschäftigte Menschen haben dazu Zeit; Du also auch.

    Fazit: Learn to deal with it...
    Danke auf jeden Fall für deine Antwort. Naja, Probleme habe ich haufenweise, und gesund bin ich auch nicht im Ansatz. Meine Kindheit vermisse ich auch nicht, aber einfach das, was eben vorher war. Dass ich um 4-5 nach Hause kam, ein paar Arbeiten im Haushalt erledigen konnte, und das war's dann auch. Für Sport finde ich aber nicht wirklich Zeit, wenn ich um 4 nach Hause komme, eine Stunde später wieder los muss und zwischendrin auch noch mal schnell Hausaufgaben machen muss, saugen, wischen usw. Das Geld brauche ich, ich muss das Schulgeld eben irgendwie aufbringen, dann noch restliche Schulsachen, mal Kleidung, Kosmetikartikel (da habe ich nun extrem zurückschrauben müssen), mal was für Unternehmungen, Abgaben zu Hause uvm...
    Geändert von IceCoffee (11.09.2013 um 18:36 Uhr)
    LG IceCoffee

  5. #4
    Ablichtungsass
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Hey IceCoffee,

    wie ist denn deine momentane Lebenssituation? - Du lebst noch bei den Eltern? Wie lange noch (voraussichtlich)? Was jobbst du? Wieviel verdienst du? Wohin fließt das Geld, ausser Schulgeld (Wieviel %?)?

    Versuche zu optimieren. Ich ging damals nur samstags den ganzen Tag arbeiten, bspw. - Oder nur Jobs, die ich mir zeitlich selbst einteilen konnte und habe für mich einen "Mindestlohn" angedacht. (Zu meinen Schulzeiten nur Jobs ab 9 Euro/h, aber das ist natürlich auch umweltabhängig)

    Versuch so Zeit für dich zu gewinnen. - Was mir an dem Satz nicht gefällt: Die Konkretisierung. Ich finde Zeit ist nicht fassbar, und "Zeit für einen" schon gar nicht. Und genau das merke ich an deinen niedergeschriebenen Gedanken. Es ist alles so faktisch. Das Leben hat mehr als den Charakter eines Terminplaners. 16 Uhr von der Schule kommen ist nichts schweres. Schwere beginnt und endet im Kopf.

    Versuch dein Leben momentan nicht so tacktacktacktack zu betrachten. Es scheint dir nämlich nicht gut zu tun. Sei kreativ. - Ja ja. - Du musst zuhause mal wischen oder saugen? Super. Kombinier das mit etwas anderem. Mach dabei alberne Gymnastikübungen und hör' Musik. Du bist am Wochenende oder in deiner Freizeit - Auch so ein Negativbegriff - zu faul und mümmelst dich lieber ein? Super, dann tu das. Das brauchen eben manche Menschen. Betrachte es anders. Als aktive Fernsehausruhzeit. Nicht als unnötige und schlechte Gammelzeit.

    Also, wenn du erstmal optimiert hast, für dich, damit es dir besser geht - denn nur darum geht es, um dein Wohlergehen, physisch, psychisch, wirst du etwas anders funktionieren, denn das Leben ist keine Uhr. Das ständige Ticken im Kopf macht einen nur kaputt. Für deinen ersten Burnout hast du noch Zeit bis deine Ausbildung fertig ist, du sieben Kinder, zwölf Meerschweinchen und einen Hausteich hast.

  6. Diese 2 Benutzer bedanken sich bei Das Regal für diesen Beitrag:

    Jessyyy (12.09.2013)

  7. #5
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Warum arbeitest du denn noch? Ich meine wenn man zur Schule geht dann sollte man nichts anderes Zeit raubendes nebenbei machen. Ich meine wenn du keine Zeit fürs Lernen und so hast, wie willst du dann deine Schule schaffen (Abitur?) Wenn du keine Freizeit mehr hast ist es klar, dass du irgendwann unter dem Druck zusammenbrichst. Das ganze nennt sich dann Burn Out. Und wenn es dazu kommt kannst du Schule und Arbeit erstmal vergessen. Somit rate ich dir mit dem Arbeiten aufzuhören, denn Schule geht vor. Natürlich ist es schön mal das Taschengeld aufzubessern aber wenn du da so drunter leidest? Ansonsten, wenn dir das Arbeiten so wichtig ist solltest du gucken, dass du die kleinen PAusen nutzt. Also Pausen in der Schule oder so. Mir zum beispiel hilft die progressive Muskelentspannung. Dafür brauchst maximal 30 Minuten und danach bist du echt entspannt. Aber auch kleinere Sachen, wie mal kurz die Augen zu machen und das Lieblingslied hören helfen.

  8. #6
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Gnah, super. da schreib ich heute morgen sonen ellenlagen text, nur um festzustellen das er nicht richtig gespeichert wurde... egal (oder auch nicht), ich versuchs nochmal, jedenfalls so ungefähr.

    Erstmal: ja, es gibt menschen bei denen ist es schlimmer.
    Kostprobe?
    5 aufstehen, hausarbeit anfangen (wäsche abhängen + maschine anstellen etc.), die Versuche, die den Tag über gemacht werden sollen recherchieren, notwendige dinge aufschreiben und sonstiges an papierkram und "verstehen" vorbereiten.
    ca. 7.45 dann aus dem haus, mit glück wurde vorher oder auf dem weg zur bahn gefrühstückt.
    9.00-18.00 Im Labor stehen. Umziehen, aufräumen etc. nicht mit inbegriffen. wenns ein wirklich guter tag war hatte ich zwischendurch zeit zum essen. aber im normalfall läufts höchstens auf ne packung kekse und nen liter kakao hinaus, weil man die ohne viel zeitverlust zwischendurch portionsweise (oder keksweise) reinstopfen kann.
    ca. 19.30 (wenns gut läuft, eher ne stunde später) wieder ankommen:
    dann noch duschen, restliche hausarbeit (wäsche aus der maschine aufhängen, abwaschen etc.), fehler die im labor passiert sind analysieren, ggf. rausfinden, wie man sie hätte vermeiden können, auswertungen und berechnungen machen.
    Als Höhepunkt des Tages gibts dann noch Abendessen mit der Freundin zusammen, und KO. umfallen, schlafen.
    Am Wochenende dann für die insgesamt 2 mündlichen Prüfungen, die zum Praktikum dazugehören üben, und für die eine Mündliche über zwei komplette Semester. Dann noch Protokolle schreiben, die sich über die Woche so angesammelt haben, ne Hausarbeit muss auch irgendwie noch fertig werden, und dann sind da noch zwei Ponys, deren Paddock zumindest einmal wöchentlich ausgemistet werden muss, wenn man schon sonst zu nichts kommt.
    (Sowas fällt natürlich auch leicht, wenn ich inzwischen so dauerplatt bin, das ich jeden schritt verfluche).
    Damit beschränkt sich meine "Freizeit", bzw. "Zeit mit anderen" auf eine Stunde Abendessen (inklusive Zubereitung) mit meiner Freundin Werktags, Frühstück und Abendessen sowie ausmisten am Wochenende. War beim zusammenziehen auch etwas anders gedacht. Von anderen sozialen Kontakten oder so brauch ich garnicht anfangen, die gibts schlicht nichtmehr.

    Soviel dazu... tauschen?^^


    So, aber eigentlich gings ja darum, was du tun kannst.
    Erstmal sind dafür die oben gestellten fragen wichtig.
    warum arbeitest du, ist das ein dauerhafter oder zeitlich begrenzter zustand (falls begrenzt: augen zu und durch, ich zähl auch die tage bis ich mit dem praktikum durch bin und die "semesterferien" damit endlich hinter mir hab, falls unbegrenzt: ändern. sofort.)
    und wie kam es überhaupt dazu? scheint ja ne veränderung zu sein, aber warum? da deine mutter dir was vorschreibt, scheinst du jedenfalls nicht zuhause ausgezogen zu sein, was für mich der erste gedanke war.

    Für vieles, was jetzt kommt, fehlt mir genaueres wissen über deinen alltag, dein hobby, deine fortbewegungsmittel etc.
    Aber ich versuchs mal, damit du die gedanken dahinter verstehst.

    Du sagst, dir fehlt die Zeit für sport. wie kommst du zu schule/arbeit?
    mach so viel es geht mit muskelkraft, egal ob rad, skateboard, zu fuß oder sonstwas. in ländlichen gegenden sind die verbindungen mit öffentlichen verkehrsmitteln doof, im stadtverkehr ist man nach ein paar wochen mit dem rad normalerweise fast genauso schnell wie mit bus/bahn/auto, zumindest zu den hauptverkehrszeiten.
    Da geht also (fast) keine zeit verloren (wenn du erstmal fit genug bist dadurch^^), und hast sport gewonnen.
    falls die strecke dafür doch zu weit ist: in den (doppelstöckigen) regionalbahnen gibt es treppen, einfach rauf und runter, oder falls dir das zu blöde vorkommt von einem ende des zuges zum anderen und zurück, dabei bekommst du auch bewegung. sogar hindernisparcour. busse und bahnen haben in der decke festhaltestangen, die halten klimmzüge aus. und wenn du dir dabei wieder zu blöde vorkommst, lass die füße nur 1-2 cm vom boden abheben. vllt. nicht so toll, aber auch wenn mich alle fitnessgurus hier steinigen werden: jeder angestrengte muskel wird trainiert, jede anstrengung braucht energie, und genau als energiereserven wird fett im körper gespeichert. mag nicht super effektiv sein, aber ich hab für mich festgestellt je körperlich anstrengender mein alltag ist, egal auf welche weise, je fitter bin ich in der freizeit (wenn ich welche hab), solange die anstrengung/erschöpfung nicht auf schlafmangel und/oder ernährung zurückgeht. denn von beidem braucht man nunmal einfach genug als treibstoff.
    Also treppe statt rolltreppe/fahrstuhl, zu fuß statt bus, all die kleinigkeiten.

    Genauso dein Hobby. was ist das? es gibt doch garantiert immer irgendwelche kleinen wartezeiten, sei es an einer bushaltestelle, während der fahrt, während das wasser für die nudeln heiß wird, oder sonstwas. denk mal drüber nach, wie viel zeit das eigentlich übern ganzen tag zusammengerechnet ist, und ob du damit nicht was anfangen willst/kannst.
    Vor allem ist es wichtig, wie bereits vor mir geschrieben wurde, sowas nicht als verschwendete wartezeit zu empfinden, sondern als bewusst genossene ruhe- und erholungsphase. stress ist wirklich unglaublich viel kopfsache, da bewirkt eine andere einstellung schon echt viel.

    Also ja, versuch einfach, das was du hast sinnvoll zu organisieren, entscheide dich ob das wirklich nötig ist, und multitasking. man kann auch in ruhe ein buch lesen (oder nen text für die schule), während man durch den wald joggt. übungssache, aber es geht wunderbar. wenn du so wenig zeit zur freien verfügung hast, dich beklagst wie viel dein kopf zu tun hat (schule etc.), und wie wenig dein körper zu tun bekommt (kein sport) läuft irgendwas schief. dann nutzt du die zeit immer nur mit einer hälfte von dir.


    (ps: ja, im gegensatz zu oben beschriebenem steh ich jetzt ausnahmsweise nciht im labor, grade einen themenkreis und die mündliche dazu erfolgreich abgeschlossen, zeit wäre bis freitag gewesen, also gönn ich mir unvernünftigerweise früheren feierabend und recherchier solange für den nächsten.)
    Geändert von Garniemand (12.09.2013 um 15:55 Uhr)
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

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    snookerfan (14.09.2013)

  10. #7
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Danke auch an die anderen 3. Taschengeld bekomme ich seit Jahren nicht mehr, also muss das Geld eben irgendwie aufgebracht werden. Abi ist auch schon ein paar Jährchen her, bis August habe ich noch gearbeitet, nun habe ich aber eine schulische Ausbildung angefangen. Ich komme entweder mit dem Fahrrad dahin, meist aber mit dem Auto. Zum Arbeiten fahre ich auch hauptsächlich mit dem Fahrrad, liegt alles in näherer Umgebung (unter 6km). Ja, ich wohne schon noch bei meinen Eltern, was sich die nächsten Jahre auch nicht ändern wird. Aber ich bekomme den oberen Teil des Hauses, hätte demnach, wenn alles glatt läuft, zum Ende der Ausbildung eine eigene Wohnung. Ich bin in der Behindertenhilfe tätig und verdiene fest 450€. Dies wird voraussichtlich für 3 Jahre so bleiben. Meine Hobbys wären u.a. das Reiten, was ich aber generell nur noch sehr selten mache, alle paar Wochen bis Monate vielleicht mal. Dann betreibe ich noch einen Blog und bin in einem Verein, dafür geht hin und wieder, ca. 4 mal pro Jahr, ein Wochenende drauf. Das mit dem Vergleich war aber echt ne gute Sache. Vielleicht seh ich das auch alles etwas zu übertrieben...
    LG IceCoffee

  11. #8
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Nicht übertrieben, grade da es bei dir halt dauerhaft zu sein scheint und ich anfang nächsten monats damit erstmal durch bin. februar/märz gehts dann wieder los. aber frag dich zb: brauchst du das auto?
    wenn du sowieso das meiste mit dem rad machst, lohnt sich das dann?
    besonders wenn du bei denen eltern wohnst, kannst du überlegen/verhandeln, ob es nicht sinniger ist dir nur für notfälle ihres auszuleihen.

    gut, reiten "nebenbei" geht natürlich schlecht, verein auch eher weniger, aber blog zb. kann man auch ohne internetverbindung was tippseln, während man unterwegs ist, mittagspause beim essen oder sonstwas.

    Ist nunmal leider so...
    Energie, Freizeit und Geld.
    Als Kind hat man Energie und Freizeit, aber kein Geld.
    Als Erwachsener hat man Energie und Geld, aber keine Freizeit.
    Und als Rentner hat man Freizeit und Geld (wenn alles gut lief^^), aber selten noch die Energie das zu genießen.

    Da müssen wir alle durch, aber die Umstellung vom einen zum anderen ist schwer
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  12. #9
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Hab ich falsch ausgedrückt, das ist ein Auto meiner Eltern, das ich hin und wieder bekomme, also teils auch für die Schule. Naja, ich hab es aber auch anders erlebt, bzw. wird es nach der Ausbildung wieder so sein, dass ich eben nachmittags nach Hause kam und nicht noch anderweitig arbeiten muss. Irgendwann wird es zwar wieder soweit sein, aber diese Umgewöhnung ist noch nicht ganz so einfach.
    LG IceCoffee

  13. #10
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Kosten einsparen, weniger arbeiten, mehr Freizeit.

    Es ist schier .. einfach .. nicht fördernd, wenn man bis 16 Uhr eh zutun hat und danach noch arbeiten geht. Man geht ja auch nicht von 8-16 Uhr arbeiten und dann um 18 Uhr oder so wieder arbeiten.
    Wenn es nicht geht, gehts nicht. Oder die Arbeitsstunden senken. Bei dir würde es sich lohnen einen Wochenplan zu erstellen .. dort kannst du dann übersichtlich alles nach Belieben einteilen.

  14. #11
    Neuling
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Hallo
    Ich verstehe das total, mir geht es auch oft genauso.
    Aber man kommt halt nicht aus...
    Ich denke mir: Einfach Augen zu und durch.... I-wann gehts mir dann besser im Leben.
    Zwar nicht jetzt , aber später, dafür schuftet man jetzt bis zum umfalllen.
    Und ständig denke ich mir : was ist der Sinn des Lebens??
    Sicher nciht arbeiten kinder kriegen und sterben!!?!?!?!
    ich will Leben !!!! aber das geht halt nicht...
    Jeder muss sich an den modernen Kreislauf der heutigen Zeit anpassen-> ob er will oder nicht.
    Man kommt nicht aus *heul*

    Jedenfalls:
    Wie du Zeit sparen kannst. Falls du mit dem Bus hin und her fährst, nütze das zum Hü machen. Früher habe ich auch da immer meine Mathe hü gemacht. Etwas schwiereige , es rüttelt ja immer, aber geht sonst gut. Ein gutes Buch im Bus lesen ist auch schön.
    Oder nütze die Pause in der Schule, mit was sinnvollem.
    Oder wenn du zum Lernen hast -> sag einfach du hast nen Zahnarzt termin, wenn Turnen ist. (oder anderen unnützlichen stunden religion, zeichnen, musik....) Dann hast du zwei h zum lernen frei. Turenn is eh sinnlos, da verpasst nix. Und so habe ich in meienr Latein SA ne 2 bekommen

    Hoffe konnnte dir helfen
    lg
    ´´Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.´´

    ´´Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.´´

  15. #12
    -- Themenstarter --
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Zitat Zitat von Cherry97 Beitrag anzeigen
    Hallo
    Ich verstehe das total, mir geht es auch oft genauso.
    Aber man kommt halt nicht aus...
    Ich denke mir: Einfach Augen zu und durch.... I-wann gehts mir dann besser im Leben.
    Zwar nicht jetzt , aber später, dafür schuftet man jetzt bis zum umfalllen.
    Und ständig denke ich mir : was ist der Sinn des Lebens??
    Sicher nciht arbeiten kinder kriegen und sterben!!?!?!?!
    ich will Leben !!!! aber das geht halt nicht...
    Jeder muss sich an den modernen Kreislauf der heutigen Zeit anpassen-> ob er will oder nicht.
    Man kommt nicht aus *heul*

    Jedenfalls:
    Wie du Zeit sparen kannst. Falls du mit dem Bus hin und her fährst, nütze das zum Hü machen. Früher habe ich auch da immer meine Mathe hü gemacht. Etwas schwiereige , es rüttelt ja immer, aber geht sonst gut. Ein gutes Buch im Bus lesen ist auch schön.
    Oder nütze die Pause in der Schule, mit was sinnvollem.
    Oder wenn du zum Lernen hast -> sag einfach du hast nen Zahnarzt termin, wenn Turnen ist. (oder anderen unnützlichen stunden religion, zeichnen, musik....) Dann hast du zwei h zum lernen frei. Turenn is eh sinnlos, da verpasst nix. Und so habe ich in meienr Latein SA ne 2 bekommen

    Hoffe konnnte dir helfen
    lg
    Danke Ich fahre leider mit dem Auto und 'sinnlose' Stunden gibt es bei uns in der Ausbildung nicht mehr, da zählt jedes Lernfeld für die Prüfungen. Aber das mit den Pausen klingt gut
    LG IceCoffee

  16. #13
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    AW: Überfordert mit dem Leben

    Hey, das Problem kennen heutzutage wirklich viele Menschen, du bist also nicht allein. Und gerade junge Erwachsene stehen heutzutage im Durchschnitt unter mehr Leistungsdruck als es noch früher der Fall war. Manchmal führt das zu gesundheitlichen oder auch psychischen Problemen, darum sollte man so gut wie möglich auf die Balance zwischen Freizeit und Pflichten achten.

    Dass du zur Schule musst ist klar, das Arbeiten versteht sich von selbst aber jeden Tag wenigstens ein bisschen Freizeit zu haben; das sollte schon drin sein. Und damit meine ich auch sowas wie kleine Kaffeepausen, die dir Zeit für dich geben. Also vielleicht mal nicht mit irgendwelchen Leuten quatschen, irgendetwas organisieren oder noch schnell was erledigen. Du hast doch während deiner Arbeitszeit bestimmt auch Pausen, oder? Vielleicht nutzt du die zum Lernen und hast dann eben den Abend frei um deinen Hobbies nachzugehen.

    Verlier jetzt nicht den Mut, auch wenn du eine "kleine" Durststrecke hast. Meistere das so gut du kannst, dann wird es auch bald wieder anders laufen. Vielleicht hast du mal einen freien Schultag oder musst mal nicht die ganze Zeit arbeiten.. wer weiß was kommt

    Hoffentlich habe ich nicht zu viel nachgebrabbelt. Lg
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