Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

  1. #1
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    Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Hallo zusammen,

    ich hoffe sehr, dass es hier jemanden gibt, der mir helfen kann, ich weiß nämlich echt nicht mehr weiter.

    Vielen von euch werden meine Schilderungen vielleicht komisch vorkommen, für mich ergibt das meiste auch keinen Sinn, trotzdem kann ich meine schlechten Gefühle nicht abstellen.

    Die Sache ist folgendermaßen:
    Ich habe letztes Jahr im Juni mein Abitur gemacht. Da ich mir da noch nicht ganz sicher war, was ich danach machen möchte, habe ich erstmal nichts gemacht und bin etwas jobben gegangen, und habe nachgedacht, was ich machen möchte. Mit der Zeit ist der Wunsch in mir stärker geworden, im Bereich Tourismus etwas zu machen, was ich auch eine Zeit lang vor dem Abi schon machen wollte (Gerade in der Zeit kurz vor dem Abi und danach hab ich meine Pläne mehrmals über den Haufen geworfen und neue geschmiedet).
    Ich lebe in NRW, und da möchte ich auch bleiben, um jederzeit nach Hause zu können. Nun ist es so, dass Tourismus-Studiengänge hier ausschließlich an privaten Unis angeboten wird, und so entschloss ich mich, erstmal BWL zu studieren und danach irgendwie durch Praktika und so in die Branche zu kommen.
    In dieser Zeit lernte ich auch meinen jetzigen (ersten) Freund kennen. Wir sind jetzt seit drei Monaten zusammen und sehr glücklich. Ein Leben ohne ihn kann und will ich mir nicht mehr vorstellen.
    Er studiert schon länger, und so entschloss ich mich, in der gleichen Stadt wie er zu studieren. Allerdings muss ich, um das dort tun zu können, ein zweimonatiges Vorpraktikum machen.
    Ich komme aus einer nicht allzu großen Stadt, hier gibt es ein paar Reisebüros, Hotels, aber keine Reiseveranstalter oder so, also waren meine Möglichkeiten sehr eingeschränkt, in diesem Bereich einen Praktikumsplatz zu finden. So habe ich meine Suche ausgeweitet und mich bei diversen Industriebetrieben beworben, und habe letztendlich einen Praktikumsplatz gefunden.
    Dieses Praktikum hat letzte Woche angefangen, und seitdem fühle ich mich richtig schlecht. Ich fange an, alles in Frage zu stellen, ob ich das richtige tue, und fürchte mich richtiggehend vor der Zukunft. Ich denke über mein ganzes Leben nach, von vorne bis hinten, was passieren wird, was ja eigentlich total sinnlos ist, weil man nie weiß was passiert.
    Meine größte Angst ist, eines Tages aufzuwachen und zu merken, dass ich ganz alleine bin, ohne Freund / Ehemann und ohne Freunde, nur noch ich und meine Arbeit. Ich mein, in der Abteilung, in der ich in meinem Praktikum sitze, sind vielleicht noch sechs andere Leute, und das sind dann die einzigen Leute, die ich am Tag gesehen habe? Nein, das möchte ich auf gar keinen Fall.
    Ich weiß, dass ich mir im Grunde keine Sorgen machen sollte, dass ich sowieso nicht planen kann, wie mein Leben verlaufen wird, aber ich hab diese Gefühle einfach nicht unter Kontrolle. Das ist eben das Furchterregende an der Sache.
    Am Freitag hab ich sehr eindrucksvoll gemerkt, wie sehr mich dieses Praktikum runterzieht: Ich bin morgens aufgestanden, müde aber guter Dinge... und kaum war ich im Büro ging meine Stimmung so dermaßen runter, dass ich es nicht aushalten konnte. So ging ich bereits nach 1,5 h wieder nach Hause, und mit jedem Schritt weg von diesem Büro ging es mir besser.
    Ich weiß ganz genau, dass ich niemals in dem Bereich arbeiten werde in dem ich jetzt bin, aus irgendeinem Grund fühlt es sich jedoch so an, ich fühl mich so eingezwängt. Ich habe vorher auch schonmal Dinge gemacht, die mir keinen Spaß gemacht haben, da ging das aber auch, weil ich wusste, dass ich immer noch die Wahl habe. Bei diesem Praktikum ist es ja eigentlich auch so, trotzdem fühlt es sich anders an.

    Was soll ich nur tun? Dieses Praktikum geht insgesamt zwei Monate, und ich hab gerade mal eine Woche hinter mir, und nach dem Praktikum steht direkt der Umzug und das Studium an. Ich habe Angst, dass das jetzt die nächsten zwei Monate so weitergeht, und ich dann zu Beginn des Studiums das reinste Wrack bin. Abbrechen kommt aber auch nicht in Frage, da ich sonst nicht studieren kann, was meine Stimmung auch nicht unbedingt bessern würde, da ich so langsam mal was anfangen möchte.
    Ich habe schon viel mit meinen Freunden, meinem Freund und mit meiner Familie geredet, das hilft mir dann zeitweise, aber nicht dauerhaft.

    Ich weiß einfach nicht, wie ich meine Gefühle unter Kontrolle bekommen kann. Ich hoffe, es gibt hier jemanden, der mir helfen kann.
    Geändert von sunshine93 (13.01.2013 um 12:01 Uhr)

  2. #2
    Kaiser
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Ich bin vielleicht nicht gerade die richtige person hier für aber ich sags mal so.

    Es gibt immer zeiten wo man teile vernachlässigen muss und sich erstmal auf was anderes zu konzentrieren.

    Zieh dein Studium durch un das praktikum sind doch NUR zwei Monate.
    Zwei Monate einfach mal was machen für die Zukunft auch wenn man nicht will.
    Du darfst das nicht Negativ sehen sondern als Erfahrung und Hürde. Denkst du den ganzen tag nur daran wie blöd es ist zieht dich das automatisch runter...

    Und du bist 19. Du wirst nicht allein sterben das mal nebenbei.
    Und man muss sich auch nicht an jede Person klammern aus angst alleine zu sein.
    Prioritäten setzen ist das stichwort.

  3. #3
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Ich sehe das genauso wie sunksop. (:

  4. #4
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Danke erstmal für eure Antworten.

    Zitat Zitat von sunksop Beitrag anzeigen
    Und man muss sich auch nicht an jede Person klammern aus angst alleine zu sein.
    Prioritäten setzen ist das stichwort.
    Das musst du mir näher erklären.

  5. #5
    Kaiser
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Meine Schwester studiert auch. geht nebenbei noch reiten usw.

    Das verschlingt recht viel Zeit. Die lässt aktuell jeden typen abblitzen weil sie schlicht und einfach anderes zu tun hat. ^^

  6. #6
    Spezi
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Heyho,

    was ich mir auch vorstellen kann, dass du derzeit in einer Phase bist,
    wo du dich fragst, ob es Alles korrekt ist, was du tust. Und ob du dich nicht
    anders entscheiden solltest.

    Das hatte ich auch, als ich im August meine Ausbildung in einem saisonbedingten Lagerbetrieb angefangen habe.
    Die Wintersaison ist verdammt anstregend. Vor allem körperlich. Und plötzlich hatte ich absolut scheiß Stimmung und war mir nicht mehr sicher, ob das Alles korrekt ist was ich mir da ausgesucht habe.

    Mittlerweile gehts mir wieder richtig gut.
    Vielleicht ist es bei dir genauso.

    Vielleicht ist es auch so, dass der kaufmännische Bereich vielleicht doch nicht das Richtige für dich ist.
    Mach dir mal nen ruhigen Tag mit deiner Mutter / deinem Freund / deiner besten Freundin und unterhalte dich mal in Frieden. Gehe in dich hinein und stell dir selbst die Frage, ob dein Wunschberuf / Berufszweig das Richtige ist, oder ob du nicht nochmal woanders schaun solltest.

  7. #7
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    auch wenn es nur blabla ist - ich würd sagen, das geht jedem so.
    dieses jahr haben wir abschluss und ich beobachte viele, denen
    es ähnlich wie dir geht. auch wenn einige darunter schon klare
    vorstellungen haben, was sie danach machen werden, kann man
    denen schon eine gewisse panik ansehen, weil das alles noch so
    unbestimmt ist.

    ich würd auch sagen, mach das praktikum fertig und leg deinen
    fokus darauf. vor dem studium werd ich etwa ein halbes jahr
    in einer agentur jobben, und das gleich ein paar tausend meilen
    weg von hier in einem gänzlich anderen kulturkreis. obwohl ich das
    zieml spannend finde, fragte ich mich auch schon, ob ich das wohl
    durchstehe und ob es das richtige war, das angebot anzunehmen,
    alleine der fremden sprache wegen - auch wenn die in meinem
    arbeitsumfeld nicht gross durchschlagen wird.

    aber eine gute empfehlungen der chefs ist schon sowas wie garantie,
    an der uni, die mich interssiert angenommen zu werden.
    von daher ... einfach durch und das beste geben.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  8. #8
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    mein problem ist ja nicht nur, dass ich angst vor meiner beruflichen zukunft habe sondern vor allem vor meiner privaten... zum beispiel könnte ich es nicht ertragen, meinen freund zu verlieren... diese angst beherrscht mich im moment so sehr dass es mich daran hindert, mein gegenwärtiges glück zu genießen... im moment läuft bei mir nämlich alles gut, aber ich habe solche angst dass sich das ändert
    wenn das im laufe dieser wocbe nicht besser wird, werde ich wohl mal zum psychologen gehen.

  9. #9
    Spezi
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Zitat Zitat von sunshine93 Beitrag anzeigen
    mein problem ist ja nicht nur, dass ich angst vor meiner beruflichen zukunft habe sondern vor allem vor meiner privaten... zum beispiel könnte ich es nicht ertragen, meinen freund zu verlieren... diese angst beherrscht mich im moment so sehr dass es mich daran hindert, mein gegenwärtiges glück zu genießen... im moment läuft bei mir nämlich alles gut, aber ich habe solche angst dass sich das ändert
    wenn das im laufe dieser wocbe nicht besser wird, werde ich wohl mal zum psychologen gehen.
    das wird eine ganz gute lösung sein.
    aber wenns so ist wie lang zu und ich vermuten ist das nur ne phase die ein wenig andauert. wenn die rum ist, gehts dir wieder gut

    wünsch dir viel erfolg dabei

  10. #10
    Nachwuchsspammer
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Hey du!

    Ich kann die Situation, in der du dich im Moment befindest, gut nachvollziehen. Ich stehe kurz vor dem Abitur, wo ich es genieße, mich in einer Stufe mit über 180 Leuten in meinem Alter zu befinden, denen ich täglich über den Weg laufen darf. Nach dem Abitur geht es in eine Redaktion mit gerade mal 20 Redakteuren und freien Mitarbeitern unterschiedlichen Alters, mit denen ich höchstwahrscheinlich keine nähere, sondern nur eine berufliche Beziehung eingehen werde. Das ist ein krasser Wandel, vor dem ich auch Angst habe. Werde ich meine "Schulkontakte" halten können? Fühle ich mich an meiner Arbeitsstelle wohl? Werden mich die Kollegen respektieren? Wie hoch ist dort das Konkurrenzdenken? Falle ich in ein Loch aus sozialem Frust, aus dem ich nie wieder rauskomme? Das sind alles Fragen, die mir durch den Kopf gehen. Aber ich glaube, sie sind normal. Ich glaube, dass der Wechsel von der Schule zur Arbeit der krasseste Lebenswandel ist, den Leute in dem Alter wie wir durchmachen. Schließlich hat sich - in den meisten Fällen - bei Leuten in unserem Alter noch nie so viel im Leben auf einmal geändert wie jetzt. Das überrumpelt. Zukunftsängste und depressionsartige Symptome können da vielleicht schon mal auftreten.
    Auch diese Verlustängste, gerade was Liebespartnerschaften angeht, kann ich auch total gut nachvollziehen. Vielleicht hat man Angst, sich durch diesen Lebenswandel auch charakterlich zu verändern und damit dem Partner nicht mehr zu gefallen, weniger Zeit für ihn zu haben, immer nur von dem gleichen zu erzählen - nämlich der Arbeit.
    Mein Tipp: Such dir einen Ausgleich. Tritt einem (Sport-) Verein bei, engagiere dich irgendwo (Politik, Weißer Ring, Sorgentelefon, Fördervereine oder sowas) oder suche dir einen Nebenjob, der abwechselungsreich ist. Hauptsache, es macht Spaß und du hast abends, wenn du nach Hause kommst, deinem Freund was zu erzählen. Sowas belebt die Beziehung und hilft, so holprige Lebensübergänge gut zu überwinden.
    Ein weiterer Tipp: Gönn dir etwas, gerade in dieser schwierigen Zeit! Ich habe mir letztens ein NRW-Tages-Ticket geholt. Es war zwar teuer, aber ich wollte immer schonmal durch NRW fahren und irgendwelche Städte besuchen, die ich schön finde. Dann ist ein Samstag ausgefüllt, du hast was zu erzählen, machst Fotos, die du dir angucken kannst, wenn es dir schlecht geht. Klar, das geht nicht immer, schließlich regnet es kein Geld, aber es motiviert in schlechten Zeiten!
    Zur Psychotherapie: Nein, bitte warte noch!
    Es ist gerade mal eine Woche! Du musst damit rechnen, dass es dir mit Beginn der Therapie noch viel schlechter geht als jetzt. Zumindest habe ich diese Erfahrung gemacht. Ich war in einer Psychotherapie, weil ich mich von einem Mädchen, das ich über alles geliebt habe, nicht lösen konnte. Und in den ersten Wochen während der Therapie beschäftigt man sich so sehr mit seinem Problem, dass es einen noch verrückter macht, als es eigentlich ist. Man denkt, man wäre verrückt und krank, nur weil der Psychotherapeut die Diagnose "Depression" stellt (obwohl es vielleicht nur ein kurzzeitiges Stimmungstief ist), weil er sonst gar keine Möglichkeit hat, dich zu therapieren. Also eine Therapie bitte erst, wenn es gar nicht mehr geht, denn sie ist sehr zeitintensiv und fordert viel Kraft und Tränen!
    Zu deinem Praktikum/deinem Berufswunsch: Du scheinst ein offenes, kommunikatives, sozialbegieriges Mädel zu sein. Tourismus - super! Aber Praktikum im Büro? Da hätte ich lieber einen weiteren Weg in Kauf genommen, anstatt in 5 Minuten Fußweg an einem Arbeitsplatz zu sein, an dem ich unglücklich bin. Für zwei Monate ist es vielleicht noch ertragbar. Aber wenn es nicht geht, lass das Praktikum doch sausen. Du bist neunzehn, hast Abitur und bist damit der Mehrheit der deutschen Bevölkerung um Weiten vorraus. Was hast du zu verlieren? Du hast diese zwei Monate nicht verschenkt, wenn du das Praktikum absagst, sondern an Lebenserfahrung gewonnen! Nimm dir Zeit, mach das, was dir Spaß macht. Du lebst nur einmal!
    Schreib mir privat, wenn du noch Hilfe brauchst, ja?

    Alles Gute, viel Kraft und viel Glück für die richtige Entscheidung!

    Yannik

  11. #11
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Vielen Dank für diese Antwort, das zu lesen gibt mir wirklich Kraft! :-)

    Ich hab jetzt das Praktikum abgebrochen. Hundertprozentig gut gehts mir dadurch noch nicht.
    Die Sache ist, ich bin in diesem Denkmuster drin und komme einfach nicht raus. Ich habe Angst, niemals wieder glücklich sein zu können, dass ich da ohne Psychologe nicht mehr rauskomme.
    Ich weiß, ich sollte mich nicht so reinsteigern, um mir selbst zu helfen, aber ich bekomme das nicht hin. Zeitweise gelingt es mir, aber längst nicht dauerhaft. Ich versuche immer wieder, mir einzureden, dass ich eine schwierige Zeit hatte und deswegen meine Nerven etwas angegriffen sind, aber parallel dazu kommt auch immer wieder der Gedanke "Und wenn es nicht so ist, was ist wenn du nicht normal bist?". Und ihr kennt das vielleicht, je mehr man sich bemüht, an eine bestimmte Sache nicht zu denken, desto mehr kommt der Gedanke wieder hoch.
    Ich hab mich jetzt auch zu einem Yogakurs angemeldet, der am Montag startet, und da ist auch dieser Gedanke "Und wenn das nicht hilft...?". Ich habe Angst, mich auf nichts mehr einlassen zu können und mich dadurch immer mehr in meinem Problem zu verrennen.
    Wie komme ich aus diesem Teufelskreis nur wieder raus?

  12. #12
    Kaiser
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Wenn du dir selbst nicht vertraust bzw. keine eigene Willensstärke hat kann dir auch keiner Helfen!

  13. #13
    -- Themenstarter --
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Zitat Zitat von sunksop Beitrag anzeigen
    Wenn du dir selbst nicht vertraust bzw. keine eigene Willensstärke hat kann dir auch keiner Helfen!
    Einfühlsamkeit ist nicht so deine Stärke oder...?^^


    Wie dem auch sei, in den letzten Tagen ging es mir zunehmend besser. Also ich denke, ich habe die richtige Entscheidung getroffen und komme aus dieser Phase auch gut wieder raus.
    Der Thread kann jetzt also gern geschlossen werden.

  14. #14
    Trippel-As
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Freut mich, dass du einen Weg gefunden hast.

  15. #15
    Grünschnabel
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    AW: Angst sich selbst zu verlieren; Stimmung geht unkontrolliert hoch und runter

    Du weisst vermulich selber nicht was Du willst und das zieht dich so runter.
    Auf der einen Seite möchtest Du deinen langen Traum verwirklichen und in der Touristenbranche arbeiten, was mit einer langen Abwesenheit von deinen Freunden und Familie verbunden ist. Auf der anderen Seite möchtest Du immer in der nähe deines Freundes sein, aber dafür deinen Traum aus den Augen verlieren.
    Das ist doch normal, das dies zu shclechter Laune und Ängsten führt.

    Versuche in aller Ruhe eine Entscheidung zu finden.

    Was ist mir wichtig?

    Was ist wenn ich mich für das eine oder das andere entscheide?

    Welche möglichkeiten gibt es sonst noch?

    Es macht nur keinen Sinn, wenn du dich an etwas klammerst und du in deinem weiterne Leben unglücklich bist. Es wird einmal eine Zeit kommen, wo du dir die Frage stellen wirst

    Warum habe ich es nicht anders gemacht.
    Daher versuche dir deinen Traum zu erfüllen.

 

 

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