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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Zitat Zitat von Gerrit Becker Beitrag anzeigen
    Ich will die Mobber nicht verteidigen, Mensch wo kämen wir denn da hin? D:
    Alles was ich sagen möchte ist, dass es in einem gewissen Alter nunmal normal ist sich zu provozieren, wie du bereits richtig erkannt hast
    Auch habe ich nicht behauptet dass es keine emotionalen Schäden mit sich tragen kann, aber was nutzt es direkt zu einem Lehrer zu gehen, wenn man doch mit den Mobbern selbst reden kann und ihnen sagt dass das was sie tun nicht richtig ist.
    Also jemand vor dem sie überhaupt keinen Respekt haben und es schlussendlich halt doch genießen zu quälen, bittet sie etwas zu lassen, wovon sie selbst nicht mal richtig begreifen wie schlimm es ist?
    Du implizierst gerade, dass in einer sozialen Konstellation eine Alpha-Persönlichkeit sich von einer Beta-Persönlichkeit belehren lassen wird, dass er sich wie ein wirklich schlimmer Mensch verhalten hat. Und du erwartest, dass das zieht?

    Mobber reagieren darauf nicht. Wenn sich zwei Personen in einer solchen sozialen Dynamik mal eingesessen haben, braucht es wesentlich mehr um da wieder rauszukommen.
    Der Punkt ist: Es ist entstanden, weil das Opfer nicht von Anfang an dagegen gehalten hat. Meist weil die Person einfach introvertiert ist oder davon ausgeht, dass das freundliche Gehänsel von selbst aufhören wird.
    Denn wie gesagt, sie sehen es vielleicht nicht mit den Augen des Opfers und wissen nicht was sie damit in dem Opfer auslösen können.
    Das geht aber so ziemlich allen Menschen so, die anderen Menschen schlimme Dinge antun. Kein gesunder Mensch quält einen Menschen mit bestem Wissen und Gewissen.
    Und das ist der Punkt. Mobbern mangelt es an Wissen und minimalem Gewissen (sowas wie Tugenden).
    Teenager sind in der Phase des Erwachsenwerdens und da ist es wichtig ein gewisses Selbstvertrauen aufzubauen, was meist aber auf Kosten anderer passiert.
    Nicht in einem idealen Umfeld. Da haben es halt die Eltern vergeigt.
    Manche Teenager sind so versessen darauf sich mit Ruhm zu schmücken, dass sie andere dadurch immer weiter diskriminieren. Das darf aber nicht passieren! Schließlich soll man einander immernoch respektieren. Und für mich wird nunmal da die Grenze gezogen wo man dem anderen nicht den Respekt erweist den er verdient, das heißt dass man ihm nicht böswillig schaden soll.
    Ja? Das sind aber alles Erziehungsfragen.
    Die besten Menschen die ich kenne, haben sich Selbstvertrauen verdient, indem sie Dinge erreicht haben.
    Ich könnte nun auch sowas sagen wie "Homunculus glaubt dass ich ein Mobber bin/gewesen sei, er unterstellt mir dies und das und blablub..." aber das ist eben auch das was ich meine.
    Mit Kritik sollte man wenigstens versuchen gut um zu gehen, und sich nicht gleich in die Opferrolle hineinflüchten in der einem alle nur Böses wollen. Dass andere oft nicht merken was sie in anderen auslösen soll keine Entschuldigung für alle Mobber dieser Welt sein, warum sollte ich sowas auch verteidigen? Aber ich denke wenn manche Leute sich trauen würden zu sagen dass ihnen etwas nicht gefällt, dann wird ihnen alleine dadurch schon geholfen, weil manche dann auch wirklich sehen was in ihnen vorgeht
    Erstmal kritisieren Mobber nicht. Sie quälen. Das ist einfach so der Mini-Sadismus, den sozial zurückgebliebene Menschen halt haben. (Und das meine ich wie ich es sage, da Intelligenz mit dem Intelligenzalter berechnet wird und es durchaus sowas wie soziale/emotionale Intelligenz gibt).

    Und ja, manche Menschen sollten sich wehren und es würde auch helfen.
    Und ja, jeder trägt zumindest zu einem gewissen Maße eine Eigenverantwortung sich um sein eigenes Wohlergehen zu kümmern.

    Doch das mindert um kein bisschen die soziale Verantwortung die wir haben. Wir können Stundenlang darüber reden, wie ein antisozialer Mensch ja durch seine Entwicklung und Erziehung und Biologie und sonst was einfach schlechte Karten im Leben ausgeteilt bekommen hat. Ethisch und rechtlich macht das jedoch keinen Unterschied wie hoch seine Verantwortung ist. Wir reden nicht von Geisteskranken. Wir reden tatsächlich nur von Arschlöchern.

    Die richtige Antwort auf den Thread hier wäre also nicht, wie man sich gegen Mobbern wehrt oder wie man kein Mobber wird.
    Thema ist wie immer, dass man sozial ist und wenn das nicht geht, zumindest sozial verhält.
    Ich befürworte ja die Freiheit die wir in der Gesellschaft genießen und so. Dennoch finde ich, dass wir zumindest bei grundsätzlichen Tugenden durchaus mal ein bisschen stärker eine Etikette verlangen dürfen.


    PS:
    Ich kaufe dir nicht ab, dass du noch nie zumindest ein bisschen jemanden gemobbt hast. Zumindest ein paar mal in den Strudel der Gruppe mit eingefangen wurdest.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  2. #47
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Was heißt hier abkaufen? Habe ich denn je so etwas behauptet, dass ich ein Unschuldiger wäre? Ich habe mal Menschen verletzt ohne es zu wissen, aber nicht absichtlich. Und als die Person mir das auch gesagt hat, dann habe ich das nachvollziehen können. Aber ich denke jeder hat mal wen verletzt ohne es wirklich zu wollen. Aber mobben ist nunmal etwas schlimmeres als einen kleinen Spruch abzulassen. Wenn es gezielt auf andere geht und es mit bösem Willen geschieht, dann empfinde ich das als Mobbing.
    Die Schuld nun auch bei den Eltern zu suchen indem man sagt da seie eben die Erziehung schuld, oder die Eltern hätten es vergeigt, hilft nun auch nicht weiter. Und wenn man einem rebellischen Jugendlichen mit Tugend und Disziplin kommt (so vernünftig es auch sein mag) so wird das aber nicht bei jedem etwas bewirken.
    Die besten Menschen haben Selbstvertrauen durch die Erfolge und Ziele die sie erreicht haben, ja. Aber manche Teenager nehmen einfach den einfachen, nicht sozialen, Weg. Und die legen leider nicht besonders viel Wert auf die Gefühle anderer. Die interessieren sich nur für sich :/

  3. #48
    Nachwuchsspammer
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    - Was sind mögliche Strategien für die Opfer?

    - Die Schule wechseln, bevor die gemeinen Menschen, noch mehr an dem Betroffenen, auszusetzen haben.
    - Darüber nachdenken, warum die Menschen beleidigend werden und dementsprechend dagegen wirken.
    - Wenn es zu weit geht rechtliche Konsequenzen einleiten.
    - Mit den Menschen reden.
    - Sie gegebenfalls aufnehmen und zeigen wie unsozial ihr Verhalten ist, danach ist dringend zu raten
    das Video zu löschen.
    -Es ignorieren in der Hoffnung, das es aufhört.
    -Sich über den Mob lustig machen und ihn heruntermachen, falls man mental dazu in der Lage ist.

    - Was können Freunde/Angehörige der Opfer tun?
    Sie sollten unbedingt bei sowas mithelfen, sonst könnte es mit dem sechsten Punkt, da oben, schwer werden.
    Sie könnten ihm, falls er nicht weiter weiß, einige Lösungsmöglichkeiten aufzählen und gegebenfalls bei der Umsetzung helfen.

    - Was muss sich ändern?
    Die meisten Menschen müssten wohl objektiver werden und an Intelligenz gewinnen, damit ist keine
    falsche Intelligenz gemeint, in der man sich über eine schwächere Person stellt und sie bloßstellt, obwohl
    das aus der Persönlichkeit resultieren könnte, also sollte die Menschheit doch lieber allgemein freundlicher werden,
    damit ist das meiste verbunden, was ich aufgezählt habe.
    Geändert von Analgetiker (01.08.2013 um 13:27 Uhr)

  4. #49
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Solange es menschen gibt,kann das böse im menschen auch nicht ausgemerzt werden,es ist ganz einfach.

    Da kann man nicht viel tun,
    Man könnte mobbing opfern empfehlen sich zu wehren,mit schlägen oder mit worten.
    Aber ich habe noch keinen einzigen mobber getroffen der sich dafür interessiert hat was sein opfer zu sagen hat.
    Wenn man etwas geistreiches sagt und der mobber keine gute antwort parrat hat,kommt meistens nur etwas primitives zurück wie,,deine mutter bla bla bla''.

    Mobbing opfer sollten sich einfach eine rauere schale zulegen hm?
    Ja klar,ist ja auch total einfach.
    Nein,im ernst,das können nur die wenigsten und man sollte dazu auch nicht gezwungen werden.
    Man soll in der schule ja was lernen und sich nicht aufführen wie der letzte dreck.
    Und sie sind auch nicht schuld.
    Es sind die mobber.
    Leben und leben lassen,man sollte sich nicht beweisen müssen um seine ruhe zu haben.

    Schule wechseln bringt meistens auch nicht viel.
    Es ist die persöhnlichkeit des mobbing opfers das andere zum mobben treibt,das heißt aber nicht das es schuld ist.
    Wenn ich immer mit einer teuren uhr rausgehe,bin ich auch nicht schuld wenn sie mir immer wieder geklaut wird,das sind die täter.

    Ich wurde selber jahrelang gemobbt,und weder ratschläge noch das wechseln der schule hat geholfen.
    Die nachwirkungen sind bis heute vorhanden.
    Ich kann zum beispiel nicht mehr in ein schulgebäude gehen ohne das ich mich sehr schlecht fühle.
    Kontakt zu anderen menschen aufzubauen,fällt mir sehr,sehr schwer.

    Einmal habe ich mich tatsächlich,,härter''verhalten und auch eine weile tae kwon do gemacht.
    Hat einige zeit funktioniert aber auf dauer konnte ich das nicht.
    Das war einfach nicht ich,das passte nicht zu mir.

    Was man machen kann?
    Daheim bleiben.
    Nicht in die schule gehen und nicht zur arbeit erscheinen.
    Tja,das hört sich mekrwürdig an,aber einen zuverlässigeren weg gibt es nicht,außer,alle anderen menschen auszulöschen und das ist keine gute idee.

    Wenn es nach mir ginge hätten wir in jeder schule polizisten.
    Geändert von Sendrik (01.08.2013 um 09:13 Uhr)

  5. #50
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Bei mir hat es was gebracht, die Schule zu wechseln, also kann ich dir nicht ganz Recht geben.
    Dort wo ich jetzt bin, geht es mir besser, als ich es erwartet hätte und geändert habe ich
    mich auch nicht.

  6. #51
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Zitat Zitat von Sendrik Beitrag anzeigen
    Solange es menschen gibt,kann das böse im menschen auch nicht ausgemerzt werden,es ist ganz einfach.
    Was ist denn "das Böse" im Menschen?
    Mobbing opfer sollten sich einfach eine rauere schale zulegen hm?
    Ja klar,ist ja auch total einfach.
    Nein,im ernst,das können nur die wenigsten und man sollte dazu auch nicht gezwungen werden.
    Man soll in der schule ja was lernen und sich nicht aufführen wie der letzte dreck.
    Und sie sind auch nicht schuld.
    Es sind die mobber.
    Leben und leben lassen,man sollte sich nicht beweisen müssen um seine ruhe zu haben.
    Wenn man anfängt die Verantwortlichen für das Verhalten von einem Menschen zu suchen, sind meistens alle irgendwie betroffen.
    Schule wechseln bringt meistens auch nicht viel.
    Es ist die persöhnlichkeit des mobbing opfers das andere zum mobben treibt,das heißt aber nicht das es schuld ist.
    Wenn ich immer mit einer teuren uhr rausgehe,bin ich auch nicht schuld wenn sie mir immer wieder geklaut wird,das sind die täter.
    Wenn du singend durch ein Ghetto läufst, trägst du absolut keine Eigenverantwortung?
    Einmal habe ich mich tatsächlich,,härter''verhalten und auch eine weile tae kwon do gemacht.
    Hat einige zeit funktioniert aber auf dauer konnte ich das nicht.
    Das war einfach nicht ich,das passte nicht zu mir.
    Selbsterhaltung gehört zur Natur des Menschen. Wie du das ausdrückst ist deine Sache. Schlussendlich kommt es aber darauf an, DASS du es irgendwie ausdrückst und möglichst nicht passiv. Hier kommt es halt darauf an, dass du die angewöhnst "fight" zu wählen statt "flight".

    Es bringt nichts "härter" das gleiche zu tun wie immer. Das macht denen dann eher Spaß, wenn die Reaktion intensiver wird.
    Was man machen kann?
    Daheim bleiben.
    Nicht in die schule gehen und nicht zur arbeit erscheinen.
    Tja,das hört sich mekrwürdig an,aber einen zuverlässigeren weg gibt es nicht,außer,alle anderen menschen auszulöschen und das ist keine gute idee.
    Das ist einfach selbstzerstörerisch.
    Wenn es nach mir ginge hätten wir in jeder schule polizisten.
    Dir ist schon klar, dass du Anzeige erheben kannst? Selbst wenn das nichts wird, bekommen deren Eltern davon Wind. Und Mobber haben 90% der Zeit eine scheiß Angst vor ihren Eltern.
    Dokumentiere einfach alles auf eine offensichtliche Weise. Wenn nachgefragt wird, erklärst du ganz nüchtern, dass du Beweise für deine Anzeige sammelst. Auch wenn Lehrer nichts machen, geben sie meistens ganz gute Zeugen ab. Du musst sie nur informieren und von ihnen verlangen, dass sie auch alles dokumentieren was du ihnen erzählst.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  7. #52
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Bei uns ist den eltern das ziemlich egal gewesen,folglich auch ihren kindern.
    Drohte man damit die sache an die eltern heranzutragen,dann kam nur sowas wie,,glaubst ich scheiß mich jetzt an''?zurück.
    Und die eltern waren dann meistens so drauf:ne das macht der nicht,war sicher ein missverständniss.
    Oder:ist halt kein zuckerschlecken,der soll sich ruhig durchsetzen.

    Soviel dazu.


    Wenn ich singend durch ein ghetto laufe,dann ist das sicher nicht gerade hilfreich wenn man in ruhe gelassen werden will.
    Allerdings habe ich keinem was getan,brauch mir daher auch nicht die schuld zu geben.

    Das böse im menschen?
    Jemanden runtermachen weil er anders ist.
    Aus reiner schadenfreude streiche spielen.
    Manchmal ist es auch der unterbewusste neid auf die andersartigkeit der betreffenden person.
    Intrigen spinnen,sowohl in der schule als auch am arbeitsplatz.
    In der politik genauso.

    Das liegt menschen im blut.
    Immer den dicken markieren müssen.
    Nenne es von mir aus instinkt,ich nenne es das böse im menschen.
    Alle tragen es mit sich herum,nur kommt es nicht bei allen gleichermaßen zum vorschein.
    Geändert von Sendrik (01.08.2013 um 15:36 Uhr)

  8. #53
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Zitat Zitat von Sendrik Beitrag anzeigen
    Bei uns ist den eltern das ziemlich egal gewesen,folglich auch ihren kindern.
    Drohte man damit die sache an die eltern heranzutragen,dann kam nur sowas wie,,glaubst ich scheiß mich jetzt an''?zurück.
    Und die eltern waren dann meistens so drauf:ne das macht der nicht,war sicher ein missverständniss.
    Oder:ist halt kein zuckerschlecken,der soll sich ruhig durchsetzen.

    Soviel dazu.
    Kenn ich alles. Die Eltern werden aber ganz schnell eingreifen, sobald die Polizei an der Tür klopft.

    Wenn ich singend durch ein ghetto laufe,dann ist das sicher nicht gerade hilfreich wenn man in ruhe gelassen werden will.
    Allerdings habe ich keinem was getan,brauch mir daher auch nicht die schuld zu geben.
    Es geht nicht um Schuld. Schuld existiert nicht.
    Es geht um Verantwortung. Und du trägst genau so Eigenverantwortung wie jeder andere Mensch soziale Verantwortung. Und wie deren Eltern eine Verantwortung tragen. Und deine Eltern. Und die Lehrer. Und deine Mitschüler.

    Fingerzeigen bringt nichts. Vor allem nicht auf so subjektive Weise.
    Das böse im menschen?
    Jemanden runtermachen weil er anders ist.
    Aus reiner schadenfreude streiche spielen.
    Manchmal ist es auch der unterbewusste neid auf die andersartigkeit der betreffenden person.
    Intrigen spinnen,sowohl in der schule als auch am arbeitsplatz.
    In der politik genauso.
    Das nennst du "böse"? Süß.

    Wie auch immer du es nennen willst, es ist situationsabhängig. (Zimbardo und Milgram und so...) Wir haben einfach Verhaltensmuster und soziale Dynamiken. Siehe vorherige Posts.

    Wenn du da was ändern willst, solltest du aufhören so zu tun als gäbe es irgendwo eine dunkele Macht die dich sabotiert und wegen der du ja doch nichts ändern kannst. Das ist ziemlich arm. Und ich finde, dass sich jemand der seiner Eigenverantwortung nicht gerecht wird auch nicht mit Fingern zeigen sollte.
    Das liegt menschen im blut.
    Immer den dicken markieren müssen.
    Nenne es von mir aus instinkt,ich nenne es das böse im menschen.
    Alle tragen es mit sich herum,nur kommt es nicht bei allen gleichermaßen zum vorschein.
    Sorry, aber nein.
    Menschen sind prosoziale Lebewesen. Eeeeeetliche Studien dazu.

    Manchmal haben sie halt Verhalten gelernt, die sie zum Überleben haben. Das macht sie nicht "böse".
    Das nächste was es beim Menschen an "bösem" gibt, sind Psychopathen/Soziopathen. Und die sind recht selten. (Wobei man solche Verhaltensmuster auch zu einem gewissen Grad lernen kann. In deiner Schule passiert das aber sicherlich nicht.)
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  9. #54
    Nachwuchsspammer
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Ich habe doch schon in einem anderen thread zu erkennen gegeben das ich nicht viel von dem ganzen wissenschaftlichen quatsch halte.
    Der mensch wird von gefühlen geleitet,und die sind manchmal böser natur.
    Gefühle lassen sich nicht erklären.
    Maschinen werden gebaut und studien aufgestellt.
    Aber wie soll man das ganze leben denn mit zahlen und formeln erklären?

    Heutzutage braucht man dieses verhalten nicht zum überleben.
    Man bräuchte es generell nicht,früher auch nicht.
    Hätten die menschen von anfang an zusammengearbeitet......
    Aber nein,der instinkt,das böse,nenn es wie du willst,ist im weg.

    Ich glaube an das gute genauso wie an das böse.
    Das soll jetzt nicht heißen das ich an umherwanderne zombies glaube oder ähnliches.
    Ich bin einfach der meinung das der mensch von gefühlen geleitet wird,und so ist es auch.
    Und das können gute oder böse gefühle sein,gut und böse,gemessen an unseren menschlichen maßstäben.
    Beleidige ich jemanden grundlos,dann ist das böse.
    Ob das jetzt an irgendeinem instinkt liegt ist egal.

    Wir sind keine tiere.
    Wir sind menschen,und wir sollten einander auch respektieren.
    Der mensch sollte mit der zeit doch dazulernen,warum schaffen wir es dann nicht dieses übertrieben agressive verhalten abzulegen?

    Letzten endes versucht die wissenschaft nur gefühle zu erklären.
    Und zwar so,das man sie leichter berechnen kann.
    Das geht aber nur sehr bedingt.
    Es ist doch vollkommen egal ob jemand gestolpert ist weil er am tagträumen war oder weil ihm schwindlig war,es kommt aufs gleiche hinaus:er fällt.
    Das selbe bei der wissenschaft.
    Es ist egal aus welchen gründen menschen andere menschen mobben solange das nichts am resultat ändert.
    Und die lösung liegt sicher nicht darin das sich die opfer anders verhalten sollten,das ist einfach gesagt,,ungerecht''.


    Ich bin mir nicht ganz sicher ob es in diesem fall sinn macht so eine diskussion mit einem atheisten zu führen...

    EDIT:Nochmal zur dunklen macht und dem fingerzeigen:

    ICH kann es mir erlauben mit dem finger zu zeigen,denn ICH unterwerfe mich dieser,,dunklen macht''nicht.
    Geändert von Sendrik (01.08.2013 um 20:44 Uhr)

  10. #55
    DerKevin99
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Also, Zurzeit bin ich in einer ausbildung zum Schülermediatoren...Dadurch kann ich euch kurz sagen das ihr mit Anderen personen darüber reden müssst...Redet mit Lehrern wenn ihr in der Schule seit und Zuhause mit euren Eltern.
    Lasst es nicht so weit kommen das ihr Körperlich angegriffen werdet. Ihr müsst Handeln und nicht einfach es über euch ergehen lassen...wenn ihr Schülermediatoren an der Schule habt,redet mit denen dann findet ihr eine Lösung

    Wenn es schon zu Handgreiflichen Handlungen gekommen ist redet sofort mit Lehrern und Freunden...Wenn das nichts Hilft geht zum Direktor usw. Aber zeigt niemals eure Schwachpunkte,dann haben sie eine Angriffsfläche auf euch.

    Reden Hilft,Eltern,Freunde und Lehrer lasst euch Helfen...Damit seit ihr keine Kleinkinder,Petzen oder ähnliches...Und die Leute die zusehen sollen auch ihren Mund aufmachen und sagen "Halt Stop" um zu Demonstrieren das es so nicht geht!

  11. #56
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    ich selbst hab zwar nur bedingt Ahnung von, aber ich würde mich wehren, ausnahmslos immer.
    Auch wenn du alleine bist, würde ich einfach in die Masse rennen.
    Vielleicht denken sie du bist geisteskrank und dann lassen sie dich in Ruhe, dann nerven sie dich wenigstens nicht und vielleicht ist dann alles vorüber. Und wenn sie dich doch ärgern, dann hast du wenigstens alles gegeben. Sie hätten es doch ohnehin getan, oder?

    Natürlich hilft Reden ebenso gut, aber wer weiß, wie viele Menschen um dich stehen, wenn sie einen angreifen?
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  12. #57
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Zitat Zitat von Xierra Beitrag anzeigen
    wenn du alleine bist, würde ich einfach in die Masse rennen.
    Vielleicht denken sie du bist geisteskrank und dann lassen sie dich in Ruhe, dann nerven sie dich wenigstens nicht und vielleicht ist dann alles vorüber.
    Deine Aussagen widersprechen sich total. Du sagst erst du würdest dich wehren -immer. und dann meinst du man soll in die Masse rennen.(zudem Weglaufen nichts bringt) Wie muss man das verstehen? Wenn alle denken er/sie wäre geisteskrank, wird dieser dann nicht erst recht gemobbt?
    Geändert von Annso (21.07.2014 um 19:41 Uhr)

  13. #58
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Zitat Zitat von Annso Beitrag anzeigen
    Deine Aussagen widersprechen sich total. Du sagst erst du würdest dich wehren -immer. und dann meinst du man soll in die Masse rennen.(zudem Weglaufen nichts bringt) Wie muss man das verstehen? Wenn alle denken er/sie wäre geisteskrank, wird dieser dann nicht erst recht gemobbt?
    Das war als eine Art Metapher gemeint. Ich wollte damit sagen, dass man auch zurückschlagen sollte und vielleicht auch den selben Schritt wagen.
    Geisteskrank ist dementsprechend vielleicht auch etwas hochgestuft, aber selbst wenn - wer legt sich denn mit einem solchen an? Es gilt ja nicht Freundschaft mit deinen Mobbern zu schließen, sondern in Frieden gelassen zu werden
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  14. #59
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Zitat Zitat von Xierra Beitrag anzeigen
    Geisteskrank ist dementsprechend vielleicht auch etwas hochgestuft, aber selbst wenn - wer legt sich denn mit einem solchen an? Es gilt ja nicht Freundschaft mit deinen Mobbern zu schließen, sondern in Frieden gelassen zu werden
    Ich kenne viele & leicht zum Aufhören bringen kann man sie nicht..
    Ich selber wurde von der 5-7 Klasse gemobbt & egal was ich gemacht hab (ob weggelaufen oder kontern) , denen wurde es echt nie langweilig & spaß hatten sie auch dabei, gerade WENN ich mich gewehrt habe.

    Sie haben aufgehört als ich angefangen habe sie immer zu verpetzen & mich zu beschweren. Kommt dumm, aber nur so erregt man Aufmerksamkeit bei den Lehrern/Erwachsenen. Und gerade wenn es sehr oft vorkommt werden sie sehr schnell tätig. (meistens zumindest!)

  15. #60
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    AW: Mobbing - Lösungswege (!?)

    Zitat Zitat von Xierra Beitrag anzeigen
    ich selbst hab zwar nur bedingt Ahnung von, aber ich würde mich wehren, ausnahmslos immer.
    Auch wenn du alleine bist, würde ich einfach in die Masse rennen.
    Vielleicht denken sie du bist geisteskrank und dann lassen sie dich in Ruhe, dann nerven sie dich wenigstens nicht und vielleicht ist dann alles vorüber. Und wenn sie dich doch ärgern, dann hast du wenigstens alles gegeben. Sie hätten es doch ohnehin getan, oder?

    Natürlich hilft Reden ebenso gut, aber wer weiß, wie viele Menschen um dich stehen, wenn sie einen angreifen?
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    Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Hast du überhaupt einen blassen Schimmer wie es ist gemobbt zu werden!? Vermutlich nicht sonst hättest du nicht so einen Bullshit geschrieben. Wenn du in so einer Situation steckst dann kannst du dich nicht wehren. Es geht nicht weil du weißt, dass du sofort einen auf die Fresse bekommst. Und wenn die anderen denken, dass du "geisteskrank" bist, bist du ganz am Arsch. Du bist Mobbingopfer Nummer 1. Also wenn man keine Ahunung einfach mal die Finger von der Tastatur lassen.

 

 
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