1. #1
    ariadne
    Gast

    Frage Glück und Trauer verdreht...

    Mich würde mal interessieren, ob das sonst noch jemand kennt, bzw. was ihr davon haltet, wie ihr das interpretiert, weil ich kann das grad nicht einordnen

    Der erste Teil ist praktisch, wenn ich aus einem Grund traurig werde, schlägt das zur Zeit in gute Laune und Glück um, weil ich mich darüber freue, das ich fühle, empfinde, lebe und das alles einfach besser ist als "emotional leer" zu sein, was ich ne lange Zeit lang hatte.

    Aber was verrückter ist, mir geht es zur Zeit so gut wie noch nie in meinem Leben, da ist Ruhe, Harmonie, Glück und Zufriedenheit in mir und obwohl alles besser wird häufen sich gerade die Schlafprobleme. Gestern habe ich herausgefunden, das es wohl in die Richtung geht, dass ich mich erst daran gewöhnen muss, dauerhaft so viel Positives zu erleben, so blöd es klingt, dass ich teilweise noch nicht ganz kapiert habe, dass ich (wie natürlich jeder Mensch) ein Recht auf ein glückliches Leben habe und mit der guten Situation überfordert bin, weil ich mein Leben lang bisher mit so vielen Problemen kämpfen musste, die jetzt halt so gut wie gelöst sind... und irgendwie schlägt dann das viele Glücklichsein in Traurigkeit um, das fühlt sich fast leicht depressiv an (ich weiß von was ich rede, ich hatte da auch schon Diagnosen für ) weil es "zu viel" ist... ich das nicht ertrage, vielleicht ein "ich bin es nicht wert" gefühl aufkommt.. irgendsowas... als ob meine Psyche mit solange nicht schlafen lässt, bis es mir wieder ansatzweise mies geht, damit alles im lot ist, wie gewohnt halt .. ich hab mal in einem buch gelesen, dass das ein typisches phänomen für leute wie mich ist, hilft mir aber auch nicht weiter .. irgendwie muss dieser gedanke "ich darf glücklich sein" in meinen kopf :/

  2. #2
    Spezi
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    AW: Glück und Trauer verdreht...

    Wenn es so bleibt, dann sei einfach froh darüber. Du wirst dich schon daran gewöhnen. Wahrscheinlich kommt es einfach daher, dass du die innerlich noch zu viele Fragen stellst. Genieße den Moment, solange er noch da ist!

  3. Diese Benutzer bedanken sich bei raini für diesen Beitrag:


  4. #3
    ariadne
    Gast

    AW: Glück und Trauer verdreht...

    tolle danke funktion
    ich hoffe du hast recht..........
    aber mich überfordert das alles gerade sowas von, verrückt eigentlich

    ich glaube es ist auch komisch, auf einmal keine probleme mehr lösen zu müssen... sich langsam immer mehr den menschen öffnen zu können und so viele tolle menschen distanzfrei kennen lernen zu können.
    Gesagt und gezeigt zu bekommen, wie viel besonderes an einem wohl sei, und nur freundlichkeit und respekt über den weg zu laufen. aaaaah das ist zu viel

  5. #4
    Spezi
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    AW: Glück und Trauer verdreht...

    Ablenkung könnte ein guter Weg sein. Unternimm was mit Freunden oder auch alleine, geh ins Kino, schwimmen oder in die Bar. Unterhalte dich ein wenig mit Anderen. Versuche das Genießen zu "lernen". Irgendwann bleibt dir keine andere Wahl mehr als glücklich zu sein :P

  6. #5
    ariadne
    Gast

    AW: Glück und Trauer verdreht...

    mach ich ja schon
    aus erfahrung würd ich sagen, dass es schon "klick" machen muss und ich die blockade aktiv lösen muss, so einfach mit ablenkung und das kommt automatisch ist da meist leider nichts... also viel damit auseinandersetzen.. :/

  7. #6
    Spezi
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    AW: Glück und Trauer verdreht...

    Aber je mehr du darüber nachdenkst und philosophierst, desto mehr wirst du auch an alte, schlechte Erlebnisse erinnert und arbeitest sie automatisch wieder mit auf. Daraus folgert dann wieder gesteigertes Nachdenken bis hin zum Unglück.
    Die Zeit wird das schon richten (:
    Viel Glück!

  8. #7
    urneturne
    Gast

    AW: Glück und Trauer verdreht...

    Verstehe ich das falsch oder sind das "einfach nur" starke Stimmungsschwankungen? (Nur so als Verständnisfrage)...

  9. #8
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    AW: Glück und Trauer verdreht...

    Zitat Zitat von urneturne Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das falsch oder sind das "einfach nur" starke Stimmungsschwankungen? (Nur so als Verständnisfrage)...
    So würde ich das nicht bezeichnen. Zwar sind die Informationen verhältnismäßig wenige, allerdings wurde vom Threadsteller/In bereits eine Diagnose (und hoffentlich auch eine damit einhergehende Behandlung) einer Depression benannt.
    Eine Depression kann starke Stimmungsschwankungen verursachen; sowohl positive, als auch negative.

    Eine weitere Diagnose zu stellen, würde ich nicht wagen. Ich denke, der Threadsteller/In hat bereits Schritte eingeleitet, um sich von medizinischer Seite abzusichern.

    Zum Thema: Das Problem, mit positiven Gefühlen schlecht umgehen zu können ist durchaus besser, als sich mit negativen Gefühlen auseinandersetzen zu müssen.

    Aber, wenn es dir dadurch besser geht: Das muss schlimm sein, die ganze Zeit Glück zu haben. Kann mir nichts problematischeres vorstellen.
    -- IMO intended --

  10. #9
    Fay
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    AW: Glück und Trauer verdreht...

    Ich stelle mir das so ein bisschen vor, wie bei einem Tier, das Zeit seines Lebens eingesperrt war und dem man dann die Käfigtür öffnet.

    Es schiebt die Nase raus, wagt ein paar unsichere Schritte, fühlt sich gut, kann endlich mal ein bisschen mehr sehen von der Welt, ein bisschen 'Spaß' haben - aber wirklich sicher, fühlt es sich auch weiterhin erstmal noch im Käfig. Also kriecht es mit schöner Regelmäßigkeit dorthin zurück.

    Auch Freiheit und Freude muss man wohl, wenn man das lange Zeit nicht kannte oder empfinden konnte, wieder neu erlernen und aushalten können.

    Gib dir diese Zeit!
    Es ist niemals gar nichts los.
    Gewöhnliche Augenblicke gibt es nicht.


  11. #10
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    AW: Glück und Trauer verdreht...

    ich kenn das jetzt nicht aus persönlicher erfahrung, aber von wem anders...

    wenn im vordergrund wirklich dieses "ich bin es nicht wert"-empfinden ist, versuch etwas zu finden, das diese einschätzung ändert.
    versuch etwas zu finden, was du zB. bei anderen menschen bewundernswert findest. bewundern, nicht beneiden,das ist wichtig. neid hat immer auch eine "ich will, du darfst nicht"-komponente, die ist aber doof.

    wenn du das gefunden hast, nimm es dir als ziel.
    dann hast du einerseits wieder herausforderung, und eine schwierige aufgabe, was den übergang schonmal leichter machen kann, und dir auch ein wenig "halt" geben kann. andererseits merkst du, je mehr du an deinem ziel arbeitest, je näher du dem kommst, das du einer person/personengruppe, die du bewunderst, also offensichtlich als wertvoll empfindest zumindest in einem aspekt ähnlicher wirst.

    es ist wesentlich leichter, wenn man zB einer tat gegenüber bewunderung empfindet, und ähnliches selbst tut, auch dir selbst gegenüber positive gefühle zu haben. jemand anders schätzt du wegen seiner taten, wiederhol die taten, und du wirst dich selbst auch schätzen.

    das einzige problem ist, das menschen dazu neigen recht draufgängerische/riskante dinge zu bewundern^^ also... da solltest du gut abwägen, auch das das ziel im erreichbaren ist, auch mit deinen vorbedingungen. wenn du dir als 18-jährige flachlandindianerin zB. als ziel setzen würdest mit 20 den mount everest zu erklimmen, weil das irgendwer mal gemacht hat, wär das natürlich ein etwas ungeeignetes ziel. also... wähle weise!

    die alternative wäre, etwas gemeinnütziges im allerweitesten sinne zu tun, aalso irgendwem helfen.
    mit ein wenig glück (braucht oft mehrere "versuche") kann man jemandem wirklich so helfen, das man sein leben, und sei es nur für einen moment verbessert hat.
    das ist ein guter grund, sich selbst wertvoll zu finden, und die dankbarkeit anderer hilft enorm dabei.

    ich könnte da zB. die problemzone eines gewissen jugenforums empfehlen... steht ne menge irrelevanter kram drin, aber manchmal kann man wirklich was positives tun.
    ansonsten schnapp dir ein schlauchboot und geh waljäger rammen.
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

 

 

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