1. #1
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    Unglücklich ein vater, mein vater, kein vater, erzeuger

    Hallo,

    ich bin komplett durcheinander okayy ich denke ich fange ganz von vorn an und versuche mich kurz zu fassen: meine eltern leben seit ich 1jahr alt bin getrennt. seit dem wechselt mein vater ständig die freundinnen. ich bin seit ich vier war immer in den ferien hin gefahren. wenn ich da war hat er sich so gut wie kaum um mich gekümmert, so schön wie es da war hing immer von der freundin ab. ich wollte immer, dass mein vater für mich da ist, aber er war es nie. aber da ich ihn nie so extrem dringend gebraucht habe und ihn ja regelmäßig gesehen hab, hab ich das gut weggesteckt. vor ein paar jahren ist dann meine mutter sehr schwer erkrankt und ich stand komplett allein da,(oma dement, opa darmgeschwür->krankenhaus, andere oma in dem jahr gestorben und opa schon tot, tante->krebs). meine dement werdende oma hat sich dann weitgehend um mich gekümmert. meine mutter war ewig im krankenhaus und war über ein jahr nicht zuhaus, sie mussste 2 der schwersten ops übersich ergehen lassen und ist nun schwerbehindert. diese zeit war sehr schwer für mich und ich hab damals mit meinen 10/11jahren mir überlegt, mein vater könne mir vielleicht helfen. also rief ich ihn an und wollte ihm meine situation nahebringen, er war daraufhin empört, was mir denn einfällt, dass ich ihn während eines umzugs störe und aufhalte. dann hab ich weitere kontaktanläufe innerhalb dieses jahres gestartet: sms, mails, anrufe...alles vergeblich....über diese zeit bin ich aber mitlerweile drüberhinweg aber vergessen kann ich sie nicht. nunja ich hab mich damit abgefunden keinen vater zu haben und hab ihn dann auch nicht mehr gesehen....meine mutter ist mitlerweile wieder einigermaßen auf dem damm. nun kommt mein vater 4jahre später aus heiterem himmel an und sagt er will mein vater sein, er tut als wäre alles immer in bester ordnung gewesen....ich bin ein nie vergessender mensch, aber ich gebe immer eine neue chance, also fuhr ich im sommer zu ihm, dort machte er einen auf große versprechungen von wegen unternehmungen ect die sind aber leider ausgelieben...ich hatte erwartet, dass wenn ich zu ihm fahre und das thema, anspreche, dass wir darüber reden, seine einziger kommentar war: weißt du egal was passiert ist ich kanns nicht ändern also schwamm drüber...ich hab noch mehrmals darüber versucht mit ihm zu reden, vergeblich. dann hat er einen auf die mega väterliche tour gemacht: sag mal: rauchst du? nimmst du drogen? oder trinkst du? wie sehen eigentlich deine schulnoten aus?( es ging über stunden, dinge indenen mir meine mutter längst vertraut) er brachte mir null vertrauen entgegen, wollte aber umsomehr vertrautheit von mir: wer schreibt dir denn da sms? von wem ist die email? er wollte plötzlich die wichtigste person in meinem leben sein, war aber die die mir jeh am meisten weh getan hat. er hatte im sommer eine sehr nette freundin mit der ich mich vor kurzem über ihn unterhalten hab.daraufhin rief er mich ein tag nach einem heftigen skiunfall an(4ops, vondenen er wusste) und das erste was ihm einviel war, dass ich die schlechteste tochter bin die man sich vorstellen kann und dass ich mich nie richtig verhalten hätte, ich habe ihm nie vertraut und ich habe ihn nie als vater gewürdigt, soviel was er für mich getan hat würde mir egal sein, auf die nachfrage, was er getan hätte kam, erinnerst du dich nicht mehr wir waren einkaufen(ja ich war 8 und wir haben 3jeans gekauft...)......dann zog er noch über meine mutter her, wie schlecht sie mich erzogen hätte und wie sie doch lügen würde....nach einer halben stunde brach ich heulend am telefon zusammen...jetzt einen monat später ruft er hier an und fragt ganz fröhlich: ja was ist bei dem skiunfall eigentlich genauer passiert?
    ich komme damit nicht klar, jedesmal wenn ich in den letzten 7 jahren kontakt mit ihm hatte war ich danach nicht glücklich.
    meine mutter und ich haben uns nun zusammengesetzt und alles nochmal besprochen, da hat sie mir erzählt, das mein vater psychisch krank ist, er hat das borderline syndrom. Ich habe mich dafür entschieden den kontakt zu ihm vollig abzubrechen, damit er mich nicht weiter fertig macht.

    nun zu meinen problem: ich weiß, dass es richtig war den kontakt abzubrechen. aber jetzt wird mir erst bewusst, dass ich keinen vater überall die jahre hatte, dem ich etwas bedeutet hab, keinen habe und nie haben werde und damit komme ich nicht klar. Ich weiß mit diesem gedanken nicht wohin mit mir, aber ich weiß, es hat sich eigentlich nichts geändert, der kontakt bleibt weiterhin nicht vorhanden. aber in meinem kopf hat sich etwas geändert.

    ich würde mich sehr über hilfe, wie ich damit fertig werde freuen.

    liebe grüße

  2. #2
    Erleuchteter
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    AW: ein vater, mein vater, kein vater, erzeuger

    du musst nur dahin kommen, dass dieser typ, vater?, dir auch nichts bedeutet.
    wenn menschen zu sehr ballast sind, muss man sie abwerfen, um nicht ab zu stürzen.
    .



  3. #3
    Freak
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    AW: ein vater, mein vater, kein vater, erzeuger

    Zu erst ist es wichtig das du dich nicht immer selbst runter ziest sei mall gut zu dir selber anstatt dir Gedanken darüber zu machen was du für einen tollen Papa verpasst hast. Und ich weiß das klink ihm ersten Moment sehr hart aber du musst dir immer vor Augen halten das es da Trausen Haufen menschen gibt den es noch beschissener geht als dir so war mein leben nicht immer leicht, ich hatte auch einen Vater der sich nie um mich sorgte sich sogar eine zeit lang darum bemüht hat meine Zukunft und die Zukunft meiner mutter zu verbauen , mein bester freund wurde dagegen von seinem Vater gefickt wenn klaubst du ging es beschissener . Mir oder ihm

  4. #4
    Nachwuchsspammer
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    AW: ein vater, mein vater, kein vater, erzeuger

    ich hab eine ähnliche situation nur dass ich eine stützende familie hab (außer mein vater natürlich und dessen familie) ..
    ich kann wirklich nachempfinden wie es dir geht und mir tut das sehr leid.
    auch wenn er krank ist, er wird krank bleiben .. und auch wenn du versuchst damit klar zu kommen innerlich wird es dich weiter und weiter kaputt machen.
    so viele jahre war er nicht für dich da.. und das hat sicher nicht nur an seiner krankheit gelegen. er wollte dich nicht aufwachsen sehen .. er wollte dich nicht. also denkst du er hat es verdient jetzt dein vater sien zu drüfen? - ich denke nicht dass er dein vater ist. denn ein vater ist für kinder da. er hat sich aus dem "beruf" als vater praktisch selber entlassen .. es ist schwer so mit jemandem abzuschließen .. aber du solltest es tun .. für dich - für dein wohl. denn nur so kannst du glücklich sein ..
    ich wünsche dir wirklich wiiirklich nur das allerbeste

  5. #5
    Grünschnabel
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    AW: ein vater, mein vater, kein vater, erzeuger

    Du darfst deinem Dad nicht so sehr hinterhertrauern, glaub mir ich kenn das. Für mich ist er bis jetzt mein Erzeuger ich genies einfach dass Leben so wie es ist und dass solltest du auch!

 

 

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