Vernebelt
Du siehst dein Leben anders
Treibst ziellos nur umher
Ich seh dir in die Augen
Sie wirken trüb und leer
In deiner kleinen Wohnung
Sitzt du im kalten Rauch
Keine Freunde und Verwandte
Und das Geld, das fehlt dir auch


Die Augen unterlaufen
Vegetierst du vor dich hin
Und nur ein böser Geist
Gibt deinem Leben einen Sinn
Er steht vor dir und grüßt dich
Du reichst ihm deine Hand
Du zitterst, bist verzweielt
Und schenkst ihm deinen Verstand


B.:
Kein Geld
Kein Sinn
Kein Licht wartet am Ende
Keine Zukunft
Keine Hoffnung
Siehst du für eine Wende


R.:
Und der Geist, er beißt sich fest
Und der Geist, er baut ein Nest
In dein Hirn, in dein Leben
Wo ist dein Leben hier im Nebel
Und der Geist, er tritt nach dir
Und der Geist wird nicht verliern
Nimmt dir dein Leben
Leben im Nebel
Lebenslang grau


Du musst endlich begreifen
Ohne Kampf gibt es keinen Sieg
Das Leben spuckt nach dem
Der am Boden liegt
Ich reich dir meine Hände
Du musst dir selbst vertrauen
Abschluss mit Vergangenem
Und jetzt nach vorne schauen


Das Leben bietet vieles
Du musst es nur verstehn
Durch den Nebel des bösen Geistes
Kannst du es nur nicht sehen
So schwör dem Bösen ab
Das Gefühle töten will
Kein Anfang ohne Ende
Das Leben ist das Ziel