Sommer, Sonne, gute Laune
Längst vergangen, totgelebt
Bäume weinen, Blätterregen
Kleine Blume, die ihr Haupt erhebt
Herbststürme peitschen, lassen sterben
Frühlingsträume ausgeträumt
Regen treibt die Wellen fort
Vom Orkan weit aufgeschäumt

R.:
Wenn der Schnee fällt
Bedeckt er meine Welt
Lässt erfrieren Hirn und Herz
Lässt erfrieren Pein und Schmerz
Der Schnee entfacht ein Leben
Inmitten Winter, Eiseszeit
Keine Götter, die mich lenken
Muss an nichts mehr selber denken
Denn Frau Holle denkt für mich
Eiszeit herrscht nun ewiglich

Die Dunkelheit entfesselt Kälte
Die sich nun legt über mich
Die mich quält und mich verstümmelt
Erfroren bin ich innerlich
Tote Äste säumen Wege
Die mein Geist versucht zu gehn
Keine Lichter in den Nächten
Blinde Gedanken bleiben stehn

R.

Fröste reißen tiefe Furchen
In die Felsen meines Glücks
Aufgesprungen in zwei Teile
Gibt es für mich kein zurück
Totgeglaubte leben länger
Glaube ich und leg mich hin
Lass mich berieseln, feiner Schnee
Verlebe ich im Flockensinn