1. #1
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    Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Angenommen, beide haben alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und es kommt dennoch zu einer Schwangerschaft. Eins vorweg, Sex bedeutet Verantwortung, jeder der dies bestreitet hat einfach nicht verstanden und ist kein Stück reif.

    Worauf ich hinaus will ist:
    Angenommen, sie ist nun Schwanger, obwohl beide das Risiko kannten, sie aber nun auf Teufel komm raus, die Abtreibung will.

    In wie fern spielt die Meinung des Mannes jetzt eine Rolle? Klar, es ist ihr Körper, aber das Kind ist ja dann auch seins, weil dazu ja zwei Personen benötigt werden, wie kann man also da allein entscheiden? Wie seht ihr das?

    Was haltet ihr von dieser These?

    Wie steht ihr zur Abtreibung?

    Ich bin ein Mensch, der jedes Leben auf Erden schätzt, ich liebe Kinder und halte diese Wesen für das wichtigste auf der Welt.
    Geändert von chenjung (12.02.2015 um 22:51 Uhr)

  2. #2
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    ich denke, ein mann kann seine meinung sagen und das wars. wenn die frau abtreibt, kann er gar nichts dagegen tun. das muss sie dann ganz alleine mit sich ausmachen.

    was abtreibung angeht seh ich das so: es, das kind, wurde nie geboren, auch wenn die möglichkeit dazu bestand. es hatte noch nicht einmal zeit irgendeine art empfinden zu entwickeln.

    ich finde solche debatten, wenn es um abtreibung in einem stadium geht, wo kein wesen bereits irgendwas empfinden kann oft ermüdend und vor allem moralisch überzogen. auch die anfangsfrage, ob der mann da etwas zu sagen hat (s. 1. absatz), fällt in diese kategorie ... technisch liegt die entscheidung bei der frau. schon dass eine frau sich vor einer abtreibung beraten lassen muss finde ich so etwas von erniedrigend für die frau (falls das noch vorschrift ist, kA).
    rmv.de

    -- Verbindung liegt in der Vergangenheit --

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    chenjung (13.02.2015)

  4. #3
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Es mag vielleicht weniger (per Definition der Umstände etc) _richtige_, womöglich jedoch einige mehr 'falsche'
    (oder besser: ungünstige) Momente und Lebensabschnitte für ein Kind geben....vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

    aus meiner Sicht sollten beide zusammen die jeweilige Entscheidung treffen, immerhin haben auch beide zusammen nachher die Auswirkungen zu tragen
    Few of us can easily surrender our disbelief that society must somehow make sense.
    The thought that the state has lost its mind is intolerable.

    And so the evidence has to be denied.

  5. Diese 2 Benutzer bedanken sich bei Musashi für diesen Beitrag:

    chenjung (13.02.2015), snookerfan (13.02.2015)

  6. #4
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Man sollte sich halt bei einer Beziehung schon klar sein ob man Kinder haben will oder nicht und auch wann dann wird man nicht überrascht. Man kann zum Glück ja keine Frau zum Kinder kriegen zwingen. Auch wenn du gerne Kinder hättest oder sie liebst musst du auch die Meinung anderer akzeptieren. Die Frau hat das letzte Wort dabei ob sie ein Kind bekommen wil oder nicht, wir leben ja nicht mehr im 19 Jahrhundert.Vielleicht möchte die Frau aber einfach noch keine Kinder oder will überhaupt keine, das hätte man halt mal fragen müssen. Ungeborene Kinder sind für mich noch keine richtigen Kinder, eher eine Erwartung. Auch nach einer Abtreibung kann die Frau wieder Schwanger werden, sie hat wohl ihre Gründe wenn sie mit dem jetzigen Partner noch kein Kind haben will.

  7. Diese Benutzer bedanken sich bei Alex101 für diesen Beitrag:

    chenjung (13.02.2015)

  8. #5
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Wenn trotz Verhätung ein Unfall passiert (was ja leider durchaus vorkommen kann, auch wenn das nicht sein sollte) und die Panne wirklich zu einer Schwangerschaft führt, würde ich niemals abtreiben. Es waren beide daran beteiligt und man kann nicht nur einem die Schuld für eine Panne in die Schuhe schieben und z.Bsp. von der Frau dann Abtreibung erwarten oder sie sogar dazu drängen/zwingen, der Mann ist genauso verantwortlich dafür, die Frau hat ihm in dem Fall ja kein Kind (z.Bsp. durch heimliches Absetzen der Pille) untergejubelt aber soll es gerade bügeln und sich psychisch belasten (ja, eine Abtreibung ist eine psychische Belastung, bei manchen tritt die erst noch Jahre später auf).

    In den umgekehrten Fall, wenn sie abtreiben will und er nicht, kann ich mich gar nicht reinversetzen, da ich wie gesagt niemals abtreiben würde.
    Auch wenn es extrem hart ist, aber im Ernstfall würde ich dann sogar lieber alleinerziehend sein. Von meinem Partner, der auf Biegen und Brechen die Abtreibung will, müsste ich mich dann wohl oder übel einfach trennen.

  9. Diese Benutzer bedanken sich bei forget_me_not für diesen Beitrag:

    chenjung (13.02.2015)

  10. #6
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Eure Gedanken zu diesem Thema sind sehr interessant.

    Ich sehe es wie forget_me_not. Ich sage, wer Sex hat, hat Verantwortung. Wobei die anderen auch recht haben, sie entscheidet, ob sie das Kind will, das ist wohl der Stand der Dinge. Wobei ich dann ein GROßES Problem mit ihr hätte. Weil bisher war es immer so, falls ich mal in so eine Situation kommen sollte, dass jede Frau weiß, ich will Kinder und sie auch. War bisher immer so. Wenn sie dann aber einen Rückzieher machen will, würde ich das nicht verstehen, weil jeder wusste ja, dass es passieren könnte. Daher, warum auf einmal der Sinneswandel?

    Ich würde sie nicht allein stehen lassen, das geht ja mal garnet. Aber, wie gesagt, ich kann oder könnte ihre Entscheidung dann nicht verstehen.

    Zum Thema, Ungeborenes Kind, es stimmt schon, noch ist es ja kein "Lebenwesen" im Sinne von Leben. Dennoch wächst es und hätte eine Chance auf ein Leben. Ich muss sagen, dass ich in dieser Hinsicht vielleicht "alt" bin. Wobei ich sage, zwingen kann man keinen zu irgendwas, aber SIE entscheidet ja dann über Leben und Tod. Das wird bei mir 100%ig eine Seelische Narbe hinterlassen, weil ich ja nichts machen kann. Hartes Thema, es ist ihr Körper, aber eben auch (wie im Beispiel) sein Kind (auch wenn noch nicht geboren). Das ist echt nicht einfach.

    Ich könnte nur schwer mit dem Gedanken leben, ein "Ungeborenes" keine Chance zu geben.

  11. #7
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Zitat Zitat von chenjung Beitrag anzeigen
    Angenommen, beide haben alle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und es kommt dennoch zu einer Schwangerschaft. Eins vorweg, Sex bedeutet Verantwortung, jeder der dies bestreitet hat einfach nicht verstanden und ist kein Stück reif.

    Worauf ich hinaus will ist:
    Angenommen, sie ist nun Schwanger, obwohl beide das Risiko kannten, sie aber nun auf Teufel komm raus, die Abtreibung will.

    In wie fern spielt die Meinung des Mannes jetzt eine Rolle? Klar, es ist ihr Körper, aber das Kind ist ja dann auch seins, weil dazu ja zwei Personen benötigt werden, wie kann man also da allein entscheiden? Wie seht ihr das?

    Was haltet ihr von dieser These?

    Wie steht ihr zur Abtreibung?

    Ich bin ein Mensch, der jedes Leben auf Erden schätzt, ich liebe Kinder und halte diese Wesen für das wichtigste auf der Welt.
    Aus allerlei Gründen ist es absolut notwendig, dass die Frau das letzte Wort hat. Nicht zuletzt aus rechtlichen Gründen. (Wenn ein Mann eine Frau rechtlich zu einer Schwangerschaft zwingen könnte, wäre das äußerst kontraproduktiv.)
    Natürlich sollte der Vater Position beziehen. Aber Entscheidungsgewalt über den Körper der Frau zu haben wäre ein Rückschritt.
    (Problematischer finde ich eher, wie Familiengerichte mit getrennten Partnern und Kindern umgehen. Das ist aber eine andere Diskussion.)

    Vor dem zweiten Trimester ist es kein lebender Mensch. Das ist biologisch einfach so. Alles andere ist eine metaphysische oder sehr eigenartige philosophische Definition von Leben (welche einfach zu viele implizite Probleme bereiten würde). Und somit rechtlich nicht durchsetzbar.

    Der springende Punkt ist eher, dass eine Abtreibung trotzdem keine schöne Sache ist. Das behauptet auch keiner. Es ist eine physische und oftmals psychische Belastung. Da muss eine potentielle Mutter also sehr genau, objektiv und ehrlich abwägen, ob sie verantworten kann ein Kind zu haben. (Dabei muss sie im echten Leben fast immer realistisch davon ausgehen, dass der Vater kein bleibender Lebenspartner sein wird.)
    Dieser dauernde Spruch "Ah, ist meine Verantwortung, also muss ich mit den Konsequenzen leben." ist falsch gedacht. Manchmal ist Schwangerschaftsabbruch verantwortungsbewusster als ein Kind zu haben.
    Zitat Zitat von chenjung Beitrag anzeigen
    Zum Thema, Ungeborenes Kind, es stimmt schon, noch ist es ja kein "Lebenwesen" im Sinne von Leben. Dennoch wächst es und hätte eine Chance auf ein Leben. Ich muss sagen, dass ich in dieser Hinsicht vielleicht "alt" bin. Wobei ich sage, zwingen kann man keinen zu irgendwas, aber SIE entscheidet ja dann über Leben und Tod. Das wird bei mir 100%ig eine Seelische Narbe hinterlassen, weil ich ja nichts machen kann. Hartes Thema, es ist ihr Körper, aber eben auch (wie im Beispiel) sein Kind (auch wenn noch nicht geboren). Das ist echt nicht einfach.

    Ich könnte nur schwer mit dem Gedanken leben, ein "Ungeborenes" keine Chance zu geben.
    Und wie bitte definierst du dann die Grenzen von "potenziellem Leben"? Ist Masturbation/Verhütung dann Massenmord?
    Was ist mit der Pille danach?
    Weißt du eigentlich wie wie Fehlgeburten Frauen haben? Auch ohne es zu wissen? (Oftmals als verspätete schwere Periode empfunden.) Willst du nun jede Periode der Frau überprüfen, damit du weißt, wann du trauern brauchst?

    Sie entscheidet dann über Leben aber nicht über Tod. Tod impliziert, dass es gelebt hat. Hat es im ersten Trimester nicht wirklich. Und genau das ist der springende Punkt.
    "Potentielles Leben" ist einfach ein ziemlich unbedeutender Begriff.

    "Abtreibung" ist imho auch einfach ein dumm gewähltes Wort. Es ist ein Schwangerschaftsabbruch. Ein Leben wurde verhindert und nicht beendet.
    Geändert von Homunculus (13.02.2015 um 16:11 Uhr)
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  12. Diese Benutzer bedanken sich bei Homunculus für diesen Beitrag:

    chenjung (13.02.2015)

  13. #8
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Und wie bitte definierst du dann die Grenzen von "potenziellem Leben"?
    Sobald da was ist, im Körper der Frau, einfach ausgedrückt. Ist wohl Ansichtssache. Aus meiner Sicht wäre es auch falsch, es im ersten Trimester zu beenden.

    Ist Masturbation/Verhütung dann Massenmord?
    Bis dato nicht.

    Weißt du eigentlich wie wie Fehlgeburten Frauen haben? Auch ohne es zu wissen? (Oftmals als verspätete schwere Periode empfunden.) Willst du nun jede Periode der Frau überprüfen, damit du weißt, wann du trauern brauchst?
    Über genaue Zahlen weiß ich nichts, aber das wäre kein eingriff durch einen Arzt, es passiert halt leider einfach. Genau so schlimm, aber daran hat nun eig. keiner Schuld (mit Ausnahme von verantwortungslosem Handeln, Massiver Alk Konsum / Drogen usw). Das sollte unterschieden werden.

  14. #9
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Zitat Zitat von chenjung Beitrag anzeigen
    Sobald da was ist, im Körper der Frau, einfach ausgedrückt. Ist wohl Ansichtssache. Aus meiner Sicht wäre es auch falsch, es im ersten Trimester zu beenden.

    Bis dato nicht.
    Aber es ist praktisch immer was in der Frau.
    Oder reicht dir erst eine befruchtete Eizelle?
    Dir reicht eine einzige Zelle mit vollem Chromosomen-Set um es als rechtliches/ethisches Leben zu beschreiben? Wo ist der Unterschied zu den Zellen in der Spucke, die du jeden Tag verdaust? Die Potentialität des Lebens? Aber Potentialität ist immer gegeben. Auch bei Samzen-/Eizellen. Warum ist die Potentialität hier anders?

    Davon mal abgesehen: Hast du abgesehen von deinem subjektiven Empfinden (dass ich jetzt einfach mal als anerzogenes Vorurteil/Bias beschreibe) irgendeinen Grund dem gefühllosen hirntoten Klumpen Zellen ethische Rechte zuzusprechen?
    Alternativ: Wieso hat potentielles Leben die selben ethischen Rechte wie Leben? Wären "potentielle" Rechte nicht angebrachter? Also eine Verantwortung über die Rechte des Kindes, wenn man die Schwangerschaft zulässt?
    Und auf welcher Basis ist dann Verhütung für dich ethisch in Ordnung, wenn man doch "dem Leben jede Chance unabhängig von den Umständen" geben soll?

    Über genaue Zahlen weiß ich nichts, aber das wäre kein eingriff durch einen Arzt, es passiert halt leider einfach. Genau so schlimm, aber daran hat nun eig. keiner Schuld (mit Ausnahme von verantwortungslosem Handeln, Massiver Alk Konsum / Drogen usw). Das sollte unterschieden werden.
    Wieso? Sobald eine Frau sich verhält als wäre sie nicht schwanger und somit eine unbekannte Fehlgeburt eintritt (durch Abstoßen des Körpers). Dürfen jetzt Frauen also deiner Meinung nach NIE schwangerschaftsschädlich verhalten, weil sie schwanger sein KÖNNTEN?


    Ach und wo wir schon dabei sind: Ändert sich etwas für dich, wenn es schwere Umstände gibt? Vergewaltigungsopfer, Suizidgefahr, schwere Behinderung des Kindes, schwere Komplikationen in der Schwangerschangerschaft, faktische Unmöglichkeit für ein Kind zu sorgen (und entsprechend fehlende Weiseneinrichtungen),...

    Übrigens schiebst du Frauen schlussendlich doch mehr Verantwortung zu als dir selbst. Nichts hält dich davon ab Sperma einfrieren zu lassen und dich schnippschnapp unfruchtbar machen zu lassen. Somit hättest du die Gefahr einer ungeplanten Schwangerschaft neutralisiert. Und es ist umgerechnet kaum teurer als die (physisch belastenden) Verhütungsmittel die deine Partnerin wahrscheinlich benutzt.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  15. Diese Benutzer bedanken sich bei Homunculus für diesen Beitrag:

    chenjung (13.02.2015)

  16. #10
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Dir reicht eine einzige Zelle mit vollem Chromosomen-Set um es als rechtliches/ethisches Leben zu beschreiben?
    Ja, so einfach!

    Ach und wo wir schon dabei sind: Ändert sich etwas für dich, wenn es schwere Umstände gibt? Vergewaltigungsopfer, Suizidgefahr, schwere Behinderung des Kindes, schwere Komplikationen in der Schwangerschangerschaft, faktische Unmöglichkeit für ein Kind zu sorgen (und entsprechend fehlende Weiseneinrichtungen),...
    Das ist ein ganz anderes Thema, ich sage nicht, dass in solchen Fällen, das so ist, wie ich es mit dem anderen Fall beschrieben habe, also verdreh mir nicht die Wörter im Mund.

    Nichts hält dich davon ab Sperma einfrieren zu lassen und dich schnippschnapp unfruchtbar machen zu lassen.
    Ist allerdings ein guter Einwand.
    Geändert von chenjung (13.02.2015 um 19:45 Uhr)

  17. #11
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Zitat Zitat von chenjung Beitrag anzeigen
    Ja, so einfach!
    Begründung?

    Das ist ein ganz anderes Thema, ich sage nicht, dass in solchen Fällen, das so ist, wie ich es mit dem anderen Fall beschrieben habe, also verdreh mir nicht die Wörter im Mund.
    Tu ich doch nicht. Fast alles was ich schrieb waren Rückfragen. (Die du scheinbar ignorierst.)
    Und hier verdrehe ich dir die Worte eben nicht. Denn deiner Meinung nach ist der springende Punkt ja die Menge der Chromosomen. Somit wäre für dich die Abtreibung eines durch Vergewaltigung gezeugten Kindes genau so "Mord" wie jede andere ungewollte Schwangerschaft. Die Art der Zeugung sollte doch keinen Unterschied machen ob es nun "lebt" oder nicht.
    Es sei denn es ist für dich unbegründete Gefühlssache und somit dein Problem und nicht das von anderen. Sicherlich keine Basis um andere zu verurteilen.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  18. #12
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Sicherlich keine Basis um andere zu verurteilen.
    Es ging nicht darum jemanden zu verurteilen. Sondern mich haben eure Meinungen interessiert.

    Du hast deine, ich habe meine.

    Somit wäre für dich die Abtreibung eines durch Vergewaltigung gezeugten Kindes genau so "Mord" wie jede andere ungewollte Schwangerschaft. Die Art der Zeugung sollte doch keinen Unterschied machen ob es nun "lebt" oder nicht.
    Wie ich schon sagte, das Thema Vergewaltigung ist ein ganz anderes. Sicherlich kann man von einer Frau, welche Vergewaltig wurde nicht erwarten, das sie das Kind austragen muss. Sondern ich rede davon, das 2 Personen, welche sich der Gefahr im klaren ist, und wenn es dann passiert, sollte man eben nicht, den Zurückzieher machen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Ich sage, wenn man eine Schwangerschaft hat, diese erkannt wird, sollte sie keine Abtreibung machen, weil beide es ja mehr oder weniger so in kauf genommen haben. Dass es eben eine Schwangerschaft passieren kann. Egal in welchem Stadium der Schwangerschaft, sollte nicht abgetrieben werden. DAS ist meine Aussage.

    Diese hat jetzt die Punkte:
    - Vergewaltigung
    - Fehlgeburt
    und alle anderen Fälle von höherer Gewalt ausgeschlossen.


    Es geht nur um den Punkt, dass sich beide der Sache bewusst waren. Nicht mehr oder weniger.
    Geändert von chenjung (13.02.2015 um 20:39 Uhr)

  19. #13
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Zitat Zitat von chenjung Beitrag anzeigen
    Es ging nicht darum jemanden zu verurteilen.
    Zitat Zitat von chenjung Beitrag anzeigen
    Wobei ich dann ein GROßES Problem mit ihr hätte.
    Sondern mich haben eure Meinungen interessiert.
    Du hast deine, ich habe meine.
    Bisher hast du imho keine Meinung, sondern ein Gefühl.
    Es sei denn du hast Antworten auf die Fragen die ich dir die ganze Zeit stelle.

    Wie ich schon sagte, das Thema Vergewaltigung ist ein ganz anderes. Sicherlich kann man von einer Frau, welche Vergewaltig wurde nicht erwarten, das sie das Kind austragen muss. Sondern ich rede davon, das 2 Personen, welche sich der Gefahr im klaren ist, und wenn es dann passiert, sollte man eben nicht, den Zurückzieher machen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

    Aber WIESO?
    Wieso ist ein ungewolltes Kind durch Vergewaltigung kategorisch unterschiedlich zu jedem anderen ungewollten Kind?
    Wieso macht das einen Unterschied darin ob/wie sehr das "Kind" nun Rechte hat oder nicht?

    Ich sage, wenn man eine Schwangerschaft hat, diese erkannt wird, sollte sie keine Abtreibung machen, weil beide es ja mehr oder weniger so in kauf genommen haben. Dass es eben eine Schwanger passieren kann. Egal in welchem Stadium der Schwangerschaft, DAS ist meine Aussage. [/QUOTE

    Diese hat jetzt die Punkte:
    - Vergewaltigung
    - Fehlgeburt
    und alle anderen Fälle von höherer Gewalt ausgeschlossen.

    Es geht nur um den Punkt, dass sich beide der Sache bewusst waren. Nicht mehr oder weniger.


    Und wieso ist nun ein Schwangerschaftsabbruch ein "Rückzieher"? Wenn überhaupt ist es sehr konsequent, wenn die Schwangerschaft schon im Vorhinein ungewollt war. Woher kommt nun der ethische Zwang trotzdem ein Kind zu haben?

    Und wieso es einen Unterschied macht eine Schwangerschaft abzubrechen und zu Verhüten hast du immer noch nicht erklärt. Denn beides verhindert potentielles Leben.

    Übrigens ist eine Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft trotz Verhütung von unter 1% wohl kaum so ein gigantisches Risiko, dass man danach ernsthaft "selber Schuld" sagen kann.

    So wie es aussieht ist deiner Meinung nach der einzige Weg richtig zu verhüten Abstinenz oder Schnippschnapp.
    Geändert von Homunculus (13.02.2015 um 20:51 Uhr)
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  20. #14
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Und wieso ist nun ein Schwangerschaftsabbruch ein "Rückzieher"? Wenn überhaupt ist es sehr konsequent, wenn die Schwangerschaft schon im Vorhinein ungewollt war. Woher kommt nun der ethische Zwang trotzdem ein Kind zu haben?
    Ich sagte ja nicht, dass die Schwangerschaft ungewollt war/ist, sondern ich sage, wenn es passiert, soll man dazu stehen.

    Aber WIESO?
    Wieso ist ein ungewolltes Kind durch Vergewaltigung kategorisch unterschiedlich zu jedem anderen ungewollten Kind?
    Wieso macht das einen Unterschied darin ob/wie sehr das "Kind" nun Rechte hat oder nicht?
    Weil du bei dem Sex mit deinem Partner dem man mag, nicht gezwungen wird. Bei der Vergewaltigung hast du ja keine Wahl (falls es zur Schwangerschaft kommt!). Das ist der Unterschied, DU HAST DIE WAHL.

    Bisher hast du imho keine Meinung, sondern ein Gefühl.
    Selbe wie oben:
    DU HAST DIE WAHL.

    Übrigens ist eine Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft trotz Verhütung von unter 1% wohl kaum so ein gigantisches Risiko, dass man danach ernsthaft "selber Schuld" sagen kann.
    Sagte ich ja nicht.

    So wie es aussieht ist deiner Meinung nach der einzige Weg richtig zu verhüten Abstinenz oder Schnippschnapp.
    Wenn man das Risiko verkleiner will, ist Verhütung das A und O. Von Schnippschnapp habe ich nie was gesagt. Daher sagte ich ja auch, das Sex immer das Risiko trägt, dass es zu einer Schwangerschaft führen kann. Daher sollte jeder der Sex will, immer damit rechnen dass was passieren kann und dann sollte man keinen Rückzieher machen! Irgendwie wiederhole ich mich und meine Denkweise.

    Und wieso ist nun ein Schwangerschaftsabbruch ein "Rückzieher"?
    Weil beide das Risiko kannten, daher wäre es ein Rückzieher nach meiner Ansicht. Mir kann keiner sagen, "oh von Sex kann man Schwanger werden? Neee das Kind will ich nicht." No way, so geht das nicht. Ich weiß, meine Denkweise ist anders, wie die von anderen, aber ich hoffe, ich konnte es nun verständlich ausdrücken.

    Ich konnte meine Gedanken / Meinungen noch nie gut erklären bzw so schreiben, wie ich es meine, das war leider schon immer so. Dennoch hoffe ich, dass es jetzt verständlicher ist.
    Geändert von chenjung (13.02.2015 um 21:47 Uhr)

  21. #15
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    AW: Sex und Verantwortung = Was wenn plötzlich Schwanger?

    Zitat Zitat von chenjung Beitrag anzeigen
    Ich sagte ja nicht, dass die Schwangerschaft ungewollt war/ist, sondern ich sage, wenn es passiert, soll man dazu stehen.
    Ja. Und ein Schwangerschaftsabbruch ist da eine Art damit vernünftig umzugehen.
    Nicht alle Optionen in Betracht zu ziehen ist hingegen unvernünftig.
    Weil du bei dem Sex mit deinem Partner dem man mag, nicht gezwungen wird. Bei der Vergewaltigung hast du ja keine Wahl (falls es zur Schwangerschaft kommt!). Das ist der Unterschied, DU HAST DIE WAHL.
    Also lebt ein Kind nur dann, wenn es aus Liebe gezeugt wurde?

    Selbe wie oben:
    DU HAST DIE WAHL.
    Schwanger zu sein bedeutet nicht sich entschieden zu haben schwanger zu sein. Man hat bei der Verhütung entschieden nicht schwanger sein zu wollen. Das war die Wahl. Ein Schwangerschaftsabbruch ist dann eine konsequente Entscheidung.

    Sagte ich ja nicht.
    Und was soll dann dieser "Dann soll man dazu stehen" Unsinn?

    Wenn man das Risiko verkleiner will, ist Verhütung das A und O. Von Schnippschnapp habe ich nie was gesagt. Daher sagte ich ja auch, das Sex immer das Risiko trägt, dass es zu einer Schwangerschaft führen kann. Daher sollte jeder der Sex will, immer damit rechnen dass was passieren kann und dann sollte man keinen Rückzieher machen! Irgendwie wiederhole ich mich und meine Denkweise.
    KEINEN Schwangerschaftsabbruch durchzuführen wäre aber dann der Rückzieher, weil man arbiträr seine Entscheidung ändert. Aus rein affektiven Gründen.


    Weil beide das Risiko kannten, daher wäre es ein Rückzieher nach meiner Ansicht. Mir kann keiner sagen, "oh von Sex kann man Schwanger werden? Neee das Kind will ich nicht." No way, so geht das nicht. Ich weiß, meine Denkweise ist anders, wie die von anderen, aber ich hoffe, ich konnte es nun verständlich ausdrücken.
    Das ist aber nicht was passiert. "Von Sex kann man schwanger werden. Ein Kind steht aber im Moment nicht in Frage, daher verhüte ich mit einer fast 100%igen Sicherheit. Wenn es gegen alle Wahrscheinlichkeit dennoch geschieht, werde ich es auf mich nehmen innerhalb der ersten drei Monaten die Schwangerschaft abzubrechen, bevor es ein echtes Kind wird."
    Das ist kein Rückzieher. Das ist vernünftiges Handeln.

    Ein Kind zu haben aus keinem anderen Grund als dass man schwanger ist hingegen absolut unvernünftig. Nicht zuletzt WEIL es für das potentielle Kind unter Umständen extrem unfair ist.

    Ob es deine Ansicht ist, ist mir vollkommen egal, wenn sie absolut affektiv und offensichtlich falsch ist. Unglaublich, oder? Es gibt tatsächlich falsche Ansichten. Und wenn du mit diesen affektiven und arbiträren Ansichten versuchst ethische Aussagen über andere zu machen, lass ich dir das nicht einfach so durchgehen. "Jeder darf seine Meinung haben", wenn man keinen Gründe mehr für seine Positionen zu finden ist ziemlich nervtötend, Mann.
    Ich konnte meine Gedanken / Meinungen noch nie gut erklären bzw so schreiben, wie ich es meine, das war leider schon immer so. Dennoch hoffe ich, dass es jetzt verständlicher ist.
    Du erklärst ja auch nichts. Du beantwortest keine der Fragen. Dass das Kind irgendwie lebt hast du als Standpunkt scheinbar auch einfach verworfen.
    Und jetzt wiederholst du einfach immer wieder, dass Abtreibung unvernünftig sei. Verantwortungslos sogar.
    Was, wenn du das mal objektiv betrachtest, selbst dir als nicht ganz richtig einleuchten sollte.

    Man bekommt hier fast den Eindruck, du seist der Meinung eine Abtreibung sei etwas, was man schnell mal zwischen Kaffee mit den Freunden und Disko nach einem "Ups, bin schwanger! lol" einschiebt.
    Dir ist glaube ich nicht ganz bewusst, dass das selbst für sehr rationale Menschen eine schwere Entscheidung ist. Egal wie objektiv richtig(er) es im jeweiligen Fall ist.

    Ich will mal sehen wie du einem 14-Jährigen Mädchen aus muslimischen Hause sagst "Verhütet und trotzdem schwanger? Tja, du wusstest ja, dass es so kommen kann. Dann sag mal Tschüss zu deiner Familie und deiner Bildung/Karriere und sag Hallo zum Single-Mutter-Dasein!"

    Hör mal. Wenn DU einen Kinderwunsch hast, ist das vollkommen okay.
    Drück das anderen aber bitte nicht auf.

    Sofern du nicht Neues hier beizutragen hast, lassen wir das am besten auch gleich hier.
    Irgendwie hatte ich gehofft hier eine Begründung zu hören oder zumindest zu einer Reflexion zu kommen. Aber scheinbar bist du zufrieden damit die Welt absolut arbiträr zu bewerten statt rationale Lösungen für Probleme zu suchen oder wenigstens eine zufriedenstellende Begründung...

    (Ich glaub ich meld mich hier bald ab... Kommt eh nie was bei raus.)
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

 

 
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