1. #1
    Neuling
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    Fsj

    Halloo
    hat hier zufällig jemand Erfahrung mit einem FSJ, besonders im Bereich der Pflege, sprich im Krankenhaus?
    Ich möchte gerne 2017/18 ein FSJ auf einer Kinderstation machen, um einfach mal reinzuschnuppern und zu checken, ob das was für mich ist.
    Mich würde es interessieren, wie es anderen so ergangen ist. Gerne auch in anderen Bereichen.

    Danke schonmal

  2. #2
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    AW: Fsj

    Hab vor 10 Jahren ein FSJ in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gemacht und bin heute Heilerziehungspfleger. Sprich, die ganze Sache war schon sehr prägend für mich. Ich finde es gut und wichtig, dass es sowas gibt. So kann man da einfach sich ein Bild machen ohne, dass da jetzt groß was dran hängt. Wenn's dir nicht gefällt, beendest du die Sache einfach und suchst dir einen anderen Weg. Und wenn es dir gefällt bist du anderen Auszubildenden voraus, da du das ja bereits ein Jahr gemacht hast.


  3. #3
    Spezi
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    AW: Fsj

    Ich hatte ein FSJ im Sport (Bzw. einen BFD).

    Grundsätzlich ist es ne sehr gute Form der Orientierung. Es kann auch extrem viel Spaß machen muss es aber nicht. Es kann halt auch voll in die Hose gehen. Du musst es für dich selbst abwägen können. Habe aber keine Angst es zu versuchen. Im schlimmsten Fall kannst du immer noch kündigen, oder über den Träger eine Umsetzung erbitten
    ​So live your life that the fear of death can never enter your heart.

    #hauptsachewarmisses

  4. #4
    Kaiser
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    AW: Fsj

    Hm, also ich bin der Meinung schon mal in einem anderen Thread recht ausführlich pber mein FSJ berichtet zu haben, finde den aber jetzt auf die schnelle nicht mehr

    Also ich habe 2014/15 ein FSJ im Krankenhaus auf der Innerern gemacht. Es war ein für mich körperlich und emotional recht anstrengendes Jahr, das sich aber durhaus für mich gelohnt hat.
    Kommen wir erst einmal zu den negativen Seiten:
    Du arbeitest in Schichtarbeit und an Wochenenden und Feiertagen. Am Anfang ist es noch ungewohnt und deshalb recht anstrengend, aber man gewöhnt sich daran. Nervig ist nur, dass du kaum Einfluss darauf hast welche Schichten du an welchen Tagen arbeitest. Folglich kommt das gesamte Sozialleben ein wenig ins Stocken , da man nach 8h im Krankenhaus relativ fertig ist und dann meist keine Lust mehr hat etwas zu unternehmen, sollte die eigene Freizeit dann dochmal gleichzeitig mit der von Freunden liegen. Und ab einem gewissen Punkt wirst du als volle Arbeitskraft eingesetz (lässt die Personalpolitik heute leider nicht wirklich anders zu)
    Menschen sind unfreundlich. Natürlich nicht alle, aber die Mehrheit, insbesondere Angehörige.
    Du darfst dir für so ziemlich keine Arbeit zu schade sein und solltest eine gewisse resistenz gegen Körperausscheidungen jeglicher Art mitbringen, denn als FSJ'ler darfst du eben diese recht oft beseitigen.
    Du bist den ganzen Tag auf den Beinen und läufst an manchen Tagen von Klingel zu Klingel, um die Patienten zu versorgen (zusätzlich zu der normalen Versorgung).

    Die positiven Seiten:
    Du lernst mit allen Menschen vernünftig umzugehen egal ob du sie magst oder nicht.
    Du bekommst einen Einblick in dieses sehr interessante und vor allem auch Anspruchsvolle Berufsbild.
    Du wirst unglaublich daran Reifen und viele Erfahrungen machen, die du wo anders nie machen kannst, weil du nicht auf diese Art und Weise an deine eigenen Grenzen gebracht wirst.

    Auch wenn es jetzt vllt so scheinen mag als würde das negative überwiegen, muss ich sagen, dass die Erfahrungen die ich im Krankenhaus gesammelt habe, das sehr anstrengde Jahr auf jeden Fall wert waren.
    Und ich kann dir nur empfehlen, wenn du in den Bereich gehen willst das FSJ zu machen. Mir hat es nämlich gezeigt, dass ich nicht im medizinischen Bereich arbeiten möchte (kenne aber auch einige die sich nach ihrem FSJ in der Pfelge für dieses Berufsfeld entschieden haben ).
    A little step may be the beginning of a great journey!

  5. #5
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    AW: Fsj

    Zitat Zitat von skiline Beitrag anzeigen
    Hm, also ich bin der Meinung schon mal in einem anderen Thread recht ausführlich pber mein FSJ berichtet zu haben, finde den aber jetzt auf die schnelle nicht mehr

    Also ich habe 2014/15 ein FSJ im Krankenhaus auf der Innerern gemacht. Es war ein für mich körperlich und emotional recht anstrengendes Jahr, das sich aber durhaus für mich gelohnt hat.
    Kommen wir erst einmal zu den negativen Seiten:
    Du arbeitest in Schichtarbeit und an Wochenenden und Feiertagen. Am Anfang ist es noch ungewohnt und deshalb recht anstrengend, aber man gewöhnt sich daran. Nervig ist nur, dass du kaum Einfluss darauf hast welche Schichten du an welchen Tagen arbeitest. Folglich kommt das gesamte Sozialleben ein wenig ins Stocken , da man nach 8h im Krankenhaus relativ fertig ist und dann meist keine Lust mehr hat etwas zu unternehmen, sollte die eigene Freizeit dann dochmal gleichzeitig mit der von Freunden liegen. Und ab einem gewissen Punkt wirst du als volle Arbeitskraft eingesetz (lässt die Personalpolitik heute leider nicht wirklich anders zu)
    Menschen sind unfreundlich. Natürlich nicht alle, aber die Mehrheit, insbesondere Angehörige.
    Du darfst dir für so ziemlich keine Arbeit zu schade sein und solltest eine gewisse resistenz gegen Körperausscheidungen jeglicher Art mitbringen, denn als FSJ'ler darfst du eben diese recht oft beseitigen.
    Du bist den ganzen Tag auf den Beinen und läufst an manchen Tagen von Klingel zu Klingel, um die Patienten zu versorgen (zusätzlich zu der normalen Versorgung).

    Die positiven Seiten:
    Du lernst mit allen Menschen vernünftig umzugehen egal ob du sie magst oder nicht.
    Du bekommst einen Einblick in dieses sehr interessante und vor allem auch Anspruchsvolle Berufsbild.
    Du wirst unglaublich daran Reifen und viele Erfahrungen machen, die du wo anders nie machen kannst, weil du nicht auf diese Art und Weise an deine eigenen Grenzen gebracht wirst.

    Auch wenn es jetzt vllt so scheinen mag als würde das negative überwiegen, muss ich sagen, dass die Erfahrungen die ich im Krankenhaus gesammelt habe, das sehr anstrengde Jahr auf jeden Fall wert waren.
    Und ich kann dir nur empfehlen, wenn du in den Bereich gehen willst das FSJ zu machen. Mir hat es nämlich gezeigt, dass ich nicht im medizinischen Bereich arbeiten möchte (kenne aber auch einige die sich nach ihrem FSJ in der Pfelge für dieses Berufsfeld entschieden haben ).
    Vielen, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort
    ich würde mein FSJ gerne auf einer Kinderstation oder in der Geburtshilfe machen, einfach weil ich Kinder liebe (ich weiß, dass es da dann auch Jugendliche gibt, aber ich komm eigentlich mit Menschen allen alters gut klar) und früher immer Hebamme werden wollte
    Wie ist das denn eigentlich mit dem Schichtdienst? Nachts muss man aber nicht arbeiten oder? Und das ist dann wochenweise so also die eine Woche früh und die andere spät? Oder ist das ganz durcheinander?
    Mit den Ausscheidungen hab ich bei mir selbst mitgekriegt lag 1 Woche isoliert auf der Kinderstation. Also ich weiß, dass sowas dann auch zu meinen Aufgaben zählen würde aber ich denk mir lieber bei Kindern und Jugendlichen als bei alten Menschen
    Ach und wie meinst du das, dass man dann als volle Arbeitskraft eingesetzt wird?
    Man macht also alles ganz selbstständig ohne Aufsicht oä? Aber doch nicht dieselben Aufgaben wie die langerfahrenen Krankenschwestern oder?

  6. #6
    Kaiser
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    AW: Fsj

    Wenn du Glück hast läuft es mit den Schichten Wochenweise kann aber auch mal im Wechsel sein, das kommt aber auch darauf an wie das dann im jeweiligen Krankenhaus geregelt ist und wie freundlich deine Stationsleitung dann ist.
    Nachtschicht im FSJ nicht, aber je nach Krankenhaus kann ne Frühschicht zwischen 4 und 6 Uhr beginnen und die Spätschicht zwischen 20 und 22 Uhr Enden, das wirst du dann erfahren wenn du vor Ort bist (oder bei der Person bei der du dein Vorstellungsgespräch dann hast )
    Teilweise arbeitest du bei einfachen Tätigkeiten nach einiger Zeit ohne Aufsicht, das hängt aber auch davon ab, wie viel Vertrauen dir der/die diensthabende Pfleger/Schwester entgegenbringt.
    Nicht als vollständige Arbeitskraft wie eine Schwester/Pfleger sondern wie Auszubildende oder Pflegehelfer. (Das war auch eher so gemeint, dass es weniger hinterher laufen und über die Schulter gucken ist, sondern wirklich arbeiten und überall mit an fassen )
    A little step may be the beginning of a great journey!

  7. #7
    Spezi
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