1. #1
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    Frage freiwillig wiederholen

    Hi Leute... :)

    zurzeit gehe ich in die 11. klasse aber es gibt ein problem und zwar meine noten :(
    die sind jetzt nicht sooo der hammer.. und deswegen überlege ich die 11. freiwillig zu wdh.
    wenn jemand erfahrung mit sowas hat wärs echt nett wenn er mal schreibt wies so ist....

    was mich interessiert ist, ob die noten wirklich besser geworden sind oder relativ konstant. und wie groß der lernaufwand war... und natürlich ob er es bereut, wdh zu haben

    nur mal so als zusatzinfo: ich hab schon kontakt mit den leuten aus der jetzigen 10. also ich kenne die ;) das wäre kein hindernis. und dass ich ein jahr länger in der schule bin ist vom alter auch kein problem weil ich im moment sowieso 2 jahre jünger bin als die aus meiner jahrgangsstufe :)

    danke und LG simy :)

  2. #2
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    AW: freiwillig wiederholen

    das kenn ich nur aus zweiter oder dritter hand. einer von zweien
    verbesserte sich, die zweite, die wiederholte, verbesserte sich zwar
    nicht wesentlich, aber bestand dann doch irgendwie das abi. kommt
    sicher darauf an, was du daraus machst.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  3. #3
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    AW: freiwillig wiederholen

    Genau. Wiederholen alleine reicht nicht.
    Lernen musst du trotzdem; weil deine Noten halt schlecht sind.

    Und wenn du ein Thema beim ersten Mal nicht verstehst und beim zweiten Mal auch nichts daran setzt das zu ändern, dann bringt auch das Wiederholen nichts.

    Wie viel du lernen musst hängt davon ab, wie viel du im Moment weißt. Wenn deine Noten im Fünfer-/Viererbereich sind musst du sicherlich mehr lernen, als wenn du mit deinen Dreien unzufrieden bist.

    Wenn man will geht alles.
    -- IMO intended --

  4. #4
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    AW: freiwillig wiederholen

    Von bekannten weiß ich, dass es bei denen so gelaufen ist, dass sie zwar in der wiederholten Stufe gut waren aber ein Jahr wieder ins alte Muster gefallen sind.

    Also ich würde dir einfach raten dir jetzt deinen Schweinehund zu schnappen und noch mehr zu lernen als vorher.

    Zitat Zitat von Mara Cuja Beitrag anzeigen
    Kein wunder warum du mir unsympatisch bist .


  5. #5
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    AW: freiwillig wiederholen

    Wie die anderen schon sagten: Nicht nur wiederholen, sondern auch mehr lernen, mehr anstrengen, mehr im Unterricht aupassen und mitarbeiten.
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  6. #6
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    AW: freiwillig wiederholen

    Aus rein Erziehungswissenschaftlicher Sicht (wenn man das "Wissenschaft" nennen kann) bringt wiederholen rein garnichts, ist im Gegenteil sogar schädlich (zumindest ein wenig).
    Wobei ich grade nicht die Testparameter der dazugehörigen Studie im Kopf hab, wenn man lange genug sucht findet man sicher eine mit dem Ergebnis, das man haben will, je nachdem wie die an die Frage rangegangen sind. könnte auch sein, dass es nur schädlich für die gesamte klasse, nicht fürs individuum ist^^
    Bei Bedarf such ich dir da mal Quellen raus, aber es waren jedenfalls keine sooo großen Unterschiede, und (wie immer) wurden die Ergebnisse von X Seiten angezweifelt.

    Ich kenn selber 3 Personen, die sowas ähnliches hinter sich hatten:

    1. Der hat die 4. Klasse übersprungen, in der 7. vom Gym auf Realschule, die 8. auf Real dann wiederholt, und inzwischen sein Abi mit echt gutem Schnitt an der Abendschule nachgeholt. Ich bezweifle mal, dass dir die Erfahrung i-was bringt^^

    2. Kumpel von mir, hat kurz vor den Abi-Prüfungen erfahren, dass seine Noten wohl doch etwas zu schlecht sind, und er damit garnicht zu den Prüfungen zugelassen ist. 13. damals wiederholt, und sich i-wie so mit nem 3er-schnitt durchgerungen. inzwischen studiert er ingeneur-irgendwas. Nicht freiwillig wiederholt, hat seinen Zweck aber erfüllt.

    3. Ich. Hab selber ähnliche Probleme gehabt wie Nummer 2, nur das ganze schon im laufe der 12. realisiert, und mir gedacht ich wiederhol lieber die freiwillig, (die ja auch mit ins abi zählte), um da schonmal die noten etwas zu bessern, als mich mit den miesen noten aus der 12. i-wie noch durch die 13. zu prügeln. Tjoa, war im Endeffekt sehr gut, grade weil ich den direkten Vergleich ja hatte zu "nur 13. wiederholt", und meine Entscheidung war eindeutig richtig. Bei mir wurden dadurch auch die Lehrer, die ich hatte deutlich besser, was sicherlich mit reingewirkt hat, im Endeffekt hatte ich aber die möglichkeit all das, was ich während dem ersten durchlauf nicht gerafft hab nochmal anders erklärt zu bekommen, und die dinge, die ich schon konnte nichtmehr so zu beachten. hat für mehr zeit/verständnis beim schwierigen gesorgt, und damit auch ne bessere grundlage für die 13. geschaffen. Abi war trotzdem nur 3,3... aber hey, garnicht so schlecht, wenn man Lehrer wird und noch nen Blick dafür hat, wo Probleme auftreten können^^



    Ich denke, ob es für dich Sinn macht, hängt hauptsächlich vom Grund für die Noten ab.

    1. Sozial ein schwieriges Jahr? Scheidung, Beerdigung, Geburt oder ähnliches im näheren Umfeld? (Schule war mehr Nebensache)
    Mach das Jahr nochmal, damit du wieder ne vernünftige Grundlage für das was kommt hast, und dich nicht noch mehr stresst wenn du versuchst das nachzuarbeiten während der neue kram schon kommt.

    2. Großes Pech mit den Lehrern? (denk dabei wirklich ehrlich nach...)
    Überleg, ob du sie auch nächstes Jahr hättest, und ob ein Schulwechsel da nicht evt. sinniger sein kann.

    3. Dir ging das alles einfach viiiiel zu schnell?
    Überleg, ob die Schulart/der angestrebte Abschluss wirklich was für dich ist. wenn es jetzt zu schnellging, wird es in der 12. mindestens genauso sein, und du kannst nicht jedes jahr doppelt machen. (dafür muss man studieren, um das zu dürfen^^)

    4. Dir war das alles zu kompliziert, und du hast es einfach nicht verstanden? Siehe 3., mit der Ergänzung, dass evt. andere Lehrer, Nachhilfe (sowohl nehmen, als auch geben zur Vertiefung) oder schlicht mehr Zeit investieren schon ausreichen kann, um es besser zu schaffen. sollten dir aber zu viele dinge aus dem Jahr fehlen, die du auch nicht in den Ferien nachholen kannst/willst, wird das nächste jahr noch deutlich schwieriger, zumindest in manchen fächern die auf vorherigem aufbauen (naturwissenschaften zb.). Mit deinem "Jugendpolster" macht es da vllt. sinn das jahr zu wiederholen, den Stoff nachzuarbeiten, und anschließend zu versuchen insgesamt mehr Fleiß zu bewahren. ob dus schaffst, liegt an dir.

    5. bisher lief alles so locker nebenbei, und auf einmal geht garnichtsmehr, obwohl du vorher nie was tun musstest? (mein fall)
    Reiß dich zusammen und fang verdammt nochmal an zu lernen. das ist extrem schwierig, grade wenn man es noch nie musste, aber lernen, wie man lernt ist genau das, was viele, denen schule leicht fiel mit Beginn der Oberstufe extrem einbrechen lässt, weil auch die auf einmal lernen müssen, aber keine ahnung haben wie sowas geht, und auch keine übung darin haben sich selbst dazu zu überwinden. In dem Fall ist es relativ egal, ob du wiederholst oder nicht, es bringt nur was, wenn du die zeit nutzt um dich dazu zu überwinden. schaffst du das nicht, wirst du in der 11. wohl etwas bessere noten haben (hattest ja alles schonmal, fällt dann ja wieder leichter), aber anfang der 12. wieder vor genau dem gleichen problem stehen. Es sich "leicht" machen verleitet natürlich auch noch mehr dazu.

    6. irgendwas anderes?
    Schreib hin, dann guck ichs mir nochmal genauer an^^



    Ps: Ist für dich nach der 12. oder 13. schluss? und gehen die noten der 11. mit ins abi ein? und welchen schnitt (ganz grob) hast du denn jetzt? Das, sowie eben der Grund für die Noten sind die wichtigsten entscheidungskriterien, würde ich sagen.
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  7. #7
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    AW: freiwillig wiederholen

    Langsam müsste sie die Entscheidung mal treffen, sonst wird das nichts mehr mit dem Wiederholen.
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  8. #8
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    AW: freiwillig wiederholen

    Ich weiß nicht, ob das an meiner Lernstrategie liegt, oder daran, dass ich zu wenig für die Schule getan habe. Aber es ist halt schon öfter vorgekommen, dass ich mich echt für eine Klausur angestrengt hab, und dann hab ich doch nur 8 punkte bekommen. Ich weiß aber, dass ich mehr schaffen könnte, weil ich im Unterricht auch mitmache und mir da alles klar ist.

    z.B. in der "Klausurphase" bekomme ich die ersten Klausuren noch hin, aber gegen Ende sind die Noten nicht mehr so schön...
    Ich hoffe halt, dass ich mich zumindest um 1-2 punkte verbessern kann, wenn ich wiederhole. Den Stoff hatte ich dann ja schon mal und ich schätze mal, das Lernen würde mir leichter fallen.

    ich bin im g8 in Bayern, also zählen die 11. und die 12. mit ins Abi.... im letzten Zeugnis (Halbjahreszeugnis) war mein Schnitt etwa 10,...


    @Limetree: ich kann auch am Anfang vom nächsten Jahr zurück in die 11... dann hätte ich zwar ein paar Unterrichtsstunden verpasst, aber es geht
    Geändert von simy (23.06.2013 um 10:19 Uhr) Grund: hatte was vergessen :)

  9. #9
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    AW: freiwillig wiederholen

    Also ein Luxusproblem^^

    Ich hätt mich über solche noten ja gefreut, aber... hey, wenn ich ehrgeiz hätte, würd ich nicht lehrer werden.


    Naja, wenns ins abi zählt, wäre das wiederholen sinnvoll, wenns dir wirklich so auf die noten ankommt, aber ich würds jetzt vor allem davon abhängig machen, welche lehrer/fächerkombinationen du dann bei der wiederholung hättest, und was du später beruflich machen willst, also wie wichtig die noten dafür sind.

    alternativ evt. i-was gegen die scheinbar vorhandene "klausurschwäche" machen, wenns mündlich gut klappt und die probleme hauptsächlich schriftlich da sind. Da seh ich die größte herausforderung, und das wird dir ja auch hinsichtlich des abis helfen, und falls du studieren willst da erst recht. hab ich aber auch, alles verstanden, kann alles erklären, schreib trotzdem die meisesten klausuren. bei mir weiß ich aber, es liegt an meinem miesen gedächtnis... ich kann noch so sehr kapiert haben, wie alles funktioniert, wenn mir in physik die formel nicht einfällt, fällt das berechnen trotzdem schwer.
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
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  10. #10
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    AW: freiwillig wiederholen

    Ich werde auch die 11 wiederholen. Ich erhoffe mir vor allem einen Lehrerwechsel und vor allem kann ich meinen 2. LK und mein gesamtes Abi ändern. Ich hoffe das klappt soweit.

    Ich seh es als Chance. Nicht als Strafe.

  11. #11
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    AW: freiwillig wiederholen

    Also möchtest du eher andere Lehrer... Woran hast du diese Entscheidung fest gemacht?? Also war es eher so, dass deine Noten nicht so waren, wie du dir das vorgestellt hattest oder war es bei dir sowieso eher knapp. (Ich will dir hier aber nichts unterstellen).
    Ich würde meine Noten nicht als schlecht bezeichnen, aber ich weiß, dass ich hätte besser sein können. ;)

  12. #12
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    AW: freiwillig wiederholen

    für dich stellt sich doch eigentlich hauptsächlich die frage, wie die zukunftspläne aussehen, bzw. ob du überhaupt schon genaue hast^^ weißt du zb. das kassiererin dein traumjob ist (jetz nur mal um i-was zu sagen^^) können dir die noten eigentlich egal sein, bzw. die jetzigen reichen locker. bei nem medizinstudium hingegen sieht die sache anders aus...

    Also musst du gucken, macht es sinn zu wiederholen, rein aus unzufriedenheit, und dafür ein jahr zu investieren, oder sagst du jetzt "ach, auch egal, noten von nächstem jahr werden besser, abiklausuren auch, dann passt das schon und ich bin ein jahr früher irgendwo anders und kann an karriere oder sonstwas arbeiten".
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
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  13. #13
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    AW: freiwillig wiederholen

    Also so habe ich das ehrlich gesagt noch nicht gesehen... Ich weiß, dass ich auf jeden Fall studieren möchte. Was genau zwar noch nicht, aber es geht in eine bestimmte Richtung.

    Zitat Zitat von Garniemand Beitrag anzeigen
    weißt du zb. das kassiererin dein traumjob ist (jetz nur mal um i-was zu sagen^^) können dir die noten eigentlich egal sein, bzw. die jetzigen reichen locker. bei nem medizinstudium hingegen sieht die sache anders aus...
    Kassiererin will ich nicht werden und das mit dem Medizin studieren eher auch nicht. ;)
    Aber das schwierige ist es doch, die Noten, die ich im nächsten Schuljahr bekommen könnte, vorherzusehen. Oder zumindest realistisch abzuschätzen... Ich kenne ein paar die jetzt ihr Abi gemacht haben, und in manchen Fächern soll der Stoff sogar einfacher werden. Falls man das überhaupt so bezeichnen kann. Ich denke mir dann immer, dass das vlt auf ein paar zutrifft und deshalb auch nicht zwangsläufig auf mich.

    Und dann gibt es eben noch das "Problem", dass ich erst 15 bin. Und wenn ich "normal" weitermache, mit 16 mein Abi habe. Und ich bekomme oft zu hören, dass ich doch nach dem Abi ein Auslandsjahr machen sollte, weil ich doch tw. 3 Jahre jünger bin als meine Freunde. Aber so ein Auslandsjahr hat gar keinen Reiz für mich, ich will ein Auslandssemester machen, aber ein Auslandsjahr halte ich für verschwendete Zeit. (Das ist jetzt zwar Ansichtssache, aber so ist nunmal meine Meinung.) Dann denke ich mir immer: In der Zeit, in der andere ein Auslandsjahr machen, kann ich doch genauso gut meinen Abischnitt verbessern. Ich möchte nämlich unbedingt ein 1er Abi, aber nach meinem aktuellen Notenstand läuft es eher auf einen 2er Schnitt raus. :/

  14. #14
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    AW: freiwillig wiederholen

    Kassiererin und Ärztin waren jetzt nur Extrembeispiele, mit denen jeder was anfangen kann ohne den NC nachzugucken oder sowas

    Die Noten abschätzen können... das Problem hast du genauso beim wiederholen.
    Rein vom Stoff her hilft dir das sicher, zumindest in den Naturwissenschaften + Mathe (da ist recht fest vorgegeben, was behandelt wird, und das wiederholt sich recht sicher zu einem guten teil), wahrscheinlich auch in Sprachen, schlicht weil du mehr übung hast.
    Ob allerdings in Deutsch, Erdkunde, Wirtschaft/Politik/wie auch immer das bei dir heißt, Geschichte und solchem Kram das gleiche drankommt, muss nicht sicher sein, das war in meinen beiden 12. tatsächlich sehr unterschiedlich. Auch Musik/Kunst/Sport glaube ich nützt dir das Jahr nicht soooo viel rein vom "ich hatte das schonmal" her. Jedenfalls nicht, wenn die Fächer bei euch ähnlich laufen wie bei uns.

    Von daher ist eine Verbesserung zumindest in den Fächern nicht unbedingt garantiert. Es hängt in allen Fächern immer auch davon ab, wie du mit den Lehrern klarkommst... manche erklären so, das du es besser verstehst, manche eben anders, manche haben insgesamt ne seltsame bewertung, manche kommen mit schülern die "deine art", welche auch immer das ist haben besser klar, so oder so...
    wenn du nicht weißt, welche lehrer du dann hättest, und deine bisherigen noten nicht als "schlechter bewertet, als sie hätten bewertet werden müssen", sondern als "für das, was ich gemacht/gewusst hab gerecht bewertet" ansiehst, kann das ein gefährliches pokerspiel werden...
    da reicht es, in 1-2 fächern nen lehrer zu haben, der wie in unserem englisch-LK nicht nach leistung, sondern leistungssteigerung bewertet, und denen, die das pech hatten nach nem auslandsjahr in der 11. bereits verdammt gut englisch zu sprechen in der 13. dann vieren reindrückte, "weil sie sich nicht verbessert haben"...
    sowas kann man immer erwischen. wenns sowieso nicht so rosig aussieht, und man um das bestehen überhaupt bangt, ist wiederholen absolut sinnvoll, einfach weil man auch bei mieser notengebung nicht viel zu verlieren, bei guter + dem wiederholten stoff in den naturwissenschaften aber viel zu gewinnen hat.

    So oder so, schnapp dir mal die passenden Unterlagen für dein Bundesland, und rechne mal aus mit wie viel die Noten jetzt überhaupt ins Abi eingehen würden.
    Ich habs nicht im Kopf, erst recht nicht für jedes Bundesland, G8 und G9, aber das kann sehr interessant sein.
    Wenn sich das seit meiner Schulzeit nicht geändert hat (wäre möglich), musst du zb. garnicht alle noten in allen fächern einbringen.
    ich glaube ich hatte nachher i-wie 10-15 Noten (ein halbjahr und ein fach = eine note), die ich einfach wegstreichen konnte und nicht einbringen musste. Sport zB. hatte ich zwei jahre lang = vier Halbjahre = vier Noten, und musste davon aber glaube ich nur zwei einbringen... Aber wie gesagt, das ist nicht ganz einfach, und inzwischen wahrscheinlich mindestens geändert, lohnt sich für dich aber definitiv dich da mal schlauzumachen. Nur weil der Notenschnitt auf dem Zeugnis der 11. jetzt bei 2,3 sein mag, heißt das nicht das daraus kein 1,5er abi werden kann.

    Ich glaube die Abiprüfung zählte auch nochmal soviel wie ein Halbjahr oder mehr, dann noch ein paar Noten wegstreichen, im nächsten Jahr verbessern... ginge durchaus.



    Aber ja, wie gesagt, musst du im Endeffekt wissen, worauf du überhaupt hinauswillst. Das Alter seh ich zB. garnicht als Problem, sondern eher als Glück an... Ich bin jetzt langsam da angelangt, wo ich auch mit 4 Semestern Chemiestudium kaum noch irgendwo ne Ausbildung selbst im chemischen Beruf bekommen würde, schlicht weil ich so alt bin. wenn du jetzt noch nicht weißt, was du machen willst, kannst du dich entscheiden ob du:
    1. Jahr wiederholen, mit guten chancen noten verbessern. ob dir das karrieremäßig hilft, siehst du vllt. dann. So oder so hast du mehr Zeit dich zu entscheiden und zu informieren
    2. Weitermachen, wahrscheinlich auch verbessern, und dann ein jahr lang "rumprobieren". du kannst dir den Luxus leisten, du kannst einfach mal anfangen etwas für 1-2 Semester zu studieren, nur um zu sehen wie das ist. Oder einfach, weils dich interessiert, selbst wenn dus beruflich nicht machen willst. oder weil sich das auch ganz gut im Lebenslauf machen kann. oder du kannst ne sprache lernen, oder sonstwie eher "softskills" trainieren.
    3. weitermachen, und du kannst sogar vorm studium noch eine ausbildung machen. dank abi ginge eine verkürzte, je nachdem in welchem beruf bist du dann nach 3 Jahren oder so draußen, schonmal ne fertige ausbildung in der tasche und damit gewisse sicherheite. außerdem hättest du dann bereits 6 wartesemester angesammelt, was dir selbst bei einem nicht so perfektem abi schon einige türen öffnen dürfte.
    eventuell kannst du während dem studium sogar im alten ausbildungsbetrieb weiterarbeiten, falls du willst, und damit das studium finanzieren. und falls studium und ausbildung in ähnlichem bereich sind (schlosser und maschinenbau nur mal als leichtes beispiel) hast du 1. im studium enorme vorteile, 2. selbst wenn auch dein Bachelor/Master nicht so herausragend wird, fressen dir die arbeitgeber aus der hand. du hast einerseits wegen der ausbildung bereits etwas kontakte und berufsbezogene referenzen, und bist andererseits nicht so ein fachidiot wie manche, die nur studieren und trotz praktikum am ende den Akkuschrauber nicht von der CNC-Fräse unterscheiden können. oder die teile entwerfen, nur leider vergessen das da ne tür im weg ist, durch die die müssen... Und zu Beginn des Studiums könntest du immernoch 19 sein, was für Studienanfänger absolut in Ordnung ist.

    das sind so ungefähr deine möglichkeiten, die mir einfallen.

    wobei auch einfach nur ein jahr "nichts tun" wirklich schön sein kann... die gelegenheit hat man vor der rente freiwillig nicht wieder.
    Aber im Endeffekt liegts wirklich an dir, deinen Einschätzungen, was dir wichtig ist/wie die nächsten Lehrer sind, und nicht zuletzt an deinem Ehrgeiz. willst du unbedingt schnell karriere machen, ist der schnellste weg zum studium der sinnvollste. wenn du nen master oder sogar doktor hat, guckt doch keiner mehr aufs abi. wenn du hingegen wirklich gut in einem speziellen job sein willst, und/oder möglichst schnell geld verdienen willst, bietet sich ausbildung + studium hinterher (oder dual) an. wenn du noch garnicht weißt, in welche richtung es gehen soll, und du zeit zum überlegen sinnvoll verbringen willst, machst du das jahr nochmal und versuchst dir gute startchancen wozu auch immer zu verschaffen.


    ach, ich schreib schon wieder zu viel^^ Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, nur beim Versuch es aus allen Blickwinkeln zu beleuchten können wir helfen, also wenn etwas von meinem gefasel hier für dich absolut unzutreffender blödsinn ist oder so, versuch es bloß nicht als überredungsversuch zu sehen oder so^^
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  15. Diese Benutzer bedanken sich bei Garniemand für diesen Beitrag:

    simy (02.07.2013)

  16. #15
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    AW: freiwillig wiederholen

    Zitat Zitat von simy Beitrag anzeigen
    Also möchtest du eher andere Lehrer... Woran hast du diese Entscheidung fest gemacht?? Also war es eher so, dass deine Noten nicht so waren, wie du dir das vorgestellt hattest oder war es bei dir sowieso eher knapp. (Ich will dir hier aber nichts unterstellen).
    Ich würde meine Noten nicht als schlecht bezeichnen, aber ich weiß, dass ich hätte besser sein können.
    Bei mir kommt mehreres zusammen. Meine Noten sind nicht gut. Schnitt 3,6 bzw. schlechter. Ich würde es rein Notentechnik in die 12 und später ins Abi schaffen. Aber ich bin mit meinen Noten nicht zufrieden. Lehrer spielt da nur ne kleine Rolle.

    Ist halt bei mir auch so, dass ich es besser machen kann und dies nächstes Jahr machen möchte.

    Hab mitlerweile auch den Antrag gestellt. Letztendlich entscheidet die Konferenz.

 

 
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