1. #1
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    War das die richtige Entscheidung?

    Heyho!

    Vor eineinhalb Monaten bin ich von Zuhause ausgezogen (mit 17). Der Grund dafür war meine Mutter. Extrem gefühlskalte Frau. Meine Kindheit war alles andere als Leicht, habe mich schon zwei mal geritzt. Mein Stiefvater, den ich sehr sehr gerne habe, hat mehrere tödliche Tumore im Gehirn.. Ich bin von Zuhause ausgezogen, weil meine Mutter nur gestresst hat, bis ich ihr sagte, dass ich mich wegen ihr geritzt habe. Wisst ihr, was ihre Reaktion war? - Sie hat mich ausgelacht. Daraufhin bin ich extrem ausgerastet, wollte aber tatenlos aus dem Esszimmer gehen, musste meine Wut dennoch irgendwo rauslassen.. Da stand ein Stuhl.. ich trat vor Wut dagegen und hatte einen aufgeplatzten, gebrochenen Fuß. Eine riesen Narbe mehr am Körper.. Das Jugendamt unterstützt mich und ich lebe ab dem 1. April in einer WG mit meinem Stiefbruder (Zufall )

    Im Moment bin ich ganz zufrieden mit meiner Lebenssituation, bin mir aber nicht sicher, ob ich das Richtige getan habe.. ich weiß, dass ich es nicht länger ausgehalten hätte, aber in meinem alten Zuhause gibt's meinen Stiefvater, der bald sterben wird.. und meine zwei kleinen Brüder, meine kleine Schwester, mein Hund, die ich alle extrem vermisse... :'(

    Ich weiß nicht, ob ich das alles hier geschrieben habe, um nach einem Rat zu suchen, oder ob ich es einfach mal loswerden wollte und vielleicht ein paar Meinungen hören will.. :/

    danke für's Lesen.. Robin..

  2. #2
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    AW: War das die richtige Entscheidung?

    Hey.
    Als Außenstehender ist es immer schwierig etwas zu sagen, dass nicht völlig oberflächlich daherkommt, jedoch ist deine Lebensbiografie, ich nenne das jetzt einfach mal so, schon von tiefgreifenden Lebensereignissen geprägt.

    Es ist bestimmt sinnvoll mal darüber zu schreiben und den "Frust" einfach mal objektiv zu betrachten.

    Vielleicht willst du ja genau das, eine möglichst objektive Meinung?


    Nun, das Leben an sich ist bestimmt nicht für jeden immer amüsant und lustig gewesen, dass ist es nämlich auch meist nicht.

    Dass das Jugendamt dich unterstützt finde ich toll, man kann sich seine Familie eben nicht raus suchen. (als ob das etwas ändern würde)

    Achtung Mainstream Satz incoming:
    Man muss mit den vorhanden Möglichkeiten das Beste aus seiner Situation machen.

    *Ahhh, welch selten dämlicher Satz*

    Naja,
    einen Rat kann ich dir leider nicht anbieten, und auch eine vollständige Lösung wäre nur das worüber du dir bestimmt selbst schon Gedanken gemacht hast.
    Nämlich, je nach dem wie du dich mit deinem Stiefbruder verstehst, dort bleiben oder auf eigene Faust, vielleicht durch finanzielle Unterstützung seitens "Vater Staat", eine eigene Wohnung suchen. (was wahrscheinlich sowieso erst mit 18. richtig möglich ist)

    ~Gruß Agent

  3. #3
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    AW: War das die richtige Entscheidung?

    Ob du die richtige Entscheidung getroffen hast entscheidest nur du, die Meinung anderer ist nur dazu da um eine Bestätigung ( oder auch nicht ) zu finden.

    Wenn dir etwas an dein Stiefvater liegt, geh ihn wenigstens einmal besuchen bevor er nicht mehr da ist.

    Was ich dir rate ist, lass deine kleinen Brüder und deine Schwester nicht im Stich, ich denke sie brauchen dich und haben es auch nicht leicht. Arrangiere es so dass du 1- 2x die Woche mit deinen Geschwister und den Hund was schönes unternimmst, vielleicht dann wenn du weisst dass deine Mutter grad nicht Zuhause ist.
    Mit deiner Mutter kannst du dich vielleicht in 1- 2 Monaten unterhalten, wenn sie sich wieder schief anstellt dann wars das ersteinmal.

    Wünsch Dir viel Glück weiterhin.

  4. #4
    Gott
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    AW: War das die richtige Entscheidung?

    wie heißt es so schön "um einen fehler als fehler zu bezeichnen muss man diesen 'fehler' erst einmal machen..." (oder so ähnlich?!? )

    naja also ob du weißt ob es richtig war wirst du dann sehen... ich denke aber wenn du damit zufrieden bist und erstmal keine andere möglichkeit gesehen hast.... wird es schon das richtige sein... das risiko musst du halt erstmal eingehen...
    wobei wie die vor mir geschrieben haben solltest du den rest der familie nicht im stich lassen... also bei den ruhig öfters blicken lassen und unternehmungen machen...
    und das es erstmal eine große umstellung sein wird sollte dir klar sein aber wir menschen sind gewohnheitstiere und könnnen uns eigentlich schnell an etwas gewöhnen...
    Das Leben ist immer nur so gut wie es sich anfühlt.

  5. #5
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    AW: War das die richtige Entscheidung?

    Du hast es sehr gut gehabt!
    Den meisten verweigert das jugendamt unterstützung. Ich wurde beispielsweise abgewiesen, obwohl ich mit meinen Eltern ebenfalls sehr Probleme hatte. Auch genau mit dem SVV. Meine Eltern lachten mich auch aus und bezeichneten mich als dumm. Aber ich muss weiter hier bleiben. Solange bis ich es mir slebst finanzieren kann.

  6. #6
    König
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    AW: War das die richtige Entscheidung?

    hast das richtige getan, ist meine Meinung. Ich hätte das gleiche getan

    PS: Geil, wohnst auch in Baden-Württemberg

  7. #7
    Neuling
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    AW: War das die richtige Entscheidung?

    Hey Robin!

    Ich hab schon oben so einen Mainstreamspruch gelesen, wie er genannt wurde, da möchte ich auch gern noch einen hinzufügen: "Bereue nie, was du getan hast, wenn du es in dem Moment noch so sehr wolltest."
    Ich bin mir sicher, dass du nicht naiv gehandelt hast und mit 17 reif genug bist, um zu wissen, wohin du gehörst und welches Leben du leben möchtest. Ein Leben mit oder ohne der Person, die dein Leben lang an deiner Seite war. Es wird natürlich ungewohnt sein, auf eine Person weniger zählen zu können, weil ich vermute, dass du als Kind deiner Mutter (in Gedanken deinerseits?) sehr nahe warst. Ich verstehe dich bestens, ich weiß nicht und möchte auch nicht vorrausahnen, ob ich in deiner Situation ähnlich oder anderes reagiert hätte.

    Dieses mehr oder weniger schlechte Gewissen deinerseits lässt mich ahnen, dass du doch ein sentimentaler und emotionaler Mensch bist und dass du deine Mutter trotzdem zu lieben scheinst, auch wenn sie dir das nach deiner Beschreibung nicht allzu oft gezeigt hat. Ob du mit dieser Entscheidung, getrennte Wege gehen zu wollen, umgehen kannst, das weißt nur du selbst, aber wenn man etwas wirklich will, findet man eigentlich immer die Kraft, ein Ziel zu erreichen. Und wie ich schon sagte: Wenn du es in dem Moment wolltest, bereue es nicht.
    Ich würde dir empfehlen zu überlegen, ob du deine Mutter nicht wissen lassen möchtest, was in dir vorgeht. In mehr, als ein paar Sätzen. Da du Angst zu haben scheinst, dass sie dich nicht ernst nimmt, versuch es doch mit folgender Methode: Schreib ihr einen Brief. Ich weiß, vielleicht hast du keine Lust und vielleicht müsste er auch sehr lang werden, aber das ist eine Möglichkeit für dich, herauszufinden, ob deine Mutter bereit ist, einen Schritt auf dich zuzugehen und zu verstehen. Sollte das nicht der Fall sein, wünsche ich dir gute Freunde und nur das Beste, um das zu verarbeiten.
    Das gerade der Mensch, der dir nahe ist, aus deinem Leben treten soll, tut mir leid, aber sieh es als Herausforderung an dich selbst.
    Ich bin mir sicher, dass du deinen Weg gehen wirst
    Es gibt viele Dinge, auf die wir Einfluss haben können, aber es gibt auch Dinge, die täglich an uns vorbeirauschen. Tag ein. Tag aus.

 

 

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