1. #1
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    "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Ok, ist nicht wirklich ein Problem, aber...
    Mir ist in letzter Zeit durch n paar Unterhaltungen so wirklich bewusst geworden, das ich manche Gefühle, speziell negative weder wirklich nachvollziehen kann, noch mich daran erinnere sie jemals empfunden zu haben. Das kommt mir schlicht seltsam vor, und sorgt immer wieder mindestens für Verwunderung.
    Ist irgendwie so, als würde ein Teil von mir sowas sofort abblocken, falls ich in eine entsprechende Situation komme. Je nachdem, was es ist, ist "Enttäuschung" schon so ungefähr das stärkste, was dann zu mir durchdringt. Wut, Eifersucht oder gar Hass versteh ich schon vom Konzept her nicht, das ist, als wenn mir jemand sagt er streckt beim schuhe anziehen immer die zunge raus. mach ich nicht, und ich versteh auch nicht, was das soll.
    Auch wenn ichs bei anderen gut erkennen kann und eig. auch sehr gut vorhersehen, was dazu führt, ists halt doch irgendwie eine einschränkung.
    eine, die das leben glaube ich durchaus leichter macht, aber trotzdem^^
    Ist auch nicht so, das ich keine starken gefühle empfinden könnte, Liebe, Trauer etc. gehen zB. wunderbar. Auch "Agression" in gewisser weise funktioniert, nur dann auch mehr auf rationaler ebene, bei sport oder ähnlichem.

    Ich weiß auch grade garnicht so ganz genau, was der thread hier eig. soll, aber ich hab sonst grade nicht zu tun, was ich machen will, und hier ist so wenig los... vllt. hat ja jemand irgendwas ähnliches, oder möchte mit mir versuchen den grund dafür rauszufinden oder sowas. ist halt weder wichtig, noch störend, deswegen will ich deswegen auch nicht zu i-nem profi, der meine gefühlswelt durchleuchtet, aber halt irgendwie interessant. vllt. ja nicht nur für mich.
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  2. #2
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Bist du dir da ganz sicher? Oder war das jetzt eher spontan?

    Ich bin jetzt nicht gerade die Person die dich am besten kennt, aber ich hatte immer das Gefühl, dass du eher emotional handelst/denkst.
    Dass Leute nicht wütend werden in Sachen, die sie persönlich betreffen ist ja normal.
    Aber wenn es um andere Personen geht wirst du doch auch wütend oder sogar aggressiv.

  3. #3
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Vielleicht werden gewisse gefühle unbewusst verdrängt, sodass du sie nicht mehr so intensiv fühlst? Vor allem dann wenn du sowas wie Wut nicht fühlst. Ich hoffe ich hab das jetzt richtig verstanden, aber du fühlst nicht wie andere. Du hast Gefühlsebenen, die du nicht erreichst. Und genau das stört dich. Richtig?

  4. #4
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Joa geht mir glaube ich ähnlich. Warum jemanden hassen, der es auch nicht besser weiß. Warum wütend werden auf was, was man nicht ändern kann. Warum Eifersucht. Ist nicht so, dass ich es gar nie wäre, aber rational sind diese Sachen nicht und ich verwende meine Energie viel lieber, um positiver und produktiver zu denken.

    Ohne jetzt psychologisch/philosophisch gebildet zu sein (warten auf Homunculus^^) aber kann es sein, dass diese drei Emotionen einfach sehr nahe am Ego wurzeln, was in manchen Denskchulen sowieso als schlecht und zu vermeiden gilt?
    Vielleicht denkst du einfach zu altruistisch?

    Manche Menschen tragen ihr Vermögen zum Guru und sind dann erst recht wütend, wenn nicht alles besser wird...
    Dann doch lieber intuitiv so wie du, ist doch gut
    Think a little less, live a little more.


  5. #5
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Zitat Zitat von Carlie Beitrag anzeigen
    Bist du dir da ganz sicher? Oder war das jetzt eher spontan?

    Ich bin jetzt nicht gerade die Person die dich am besten kennt, aber ich hatte immer das Gefühl, dass du eher emotional handelst/denkst.
    Dass Leute nicht wütend werden in Sachen, die sie persönlich betreffen ist ja normal.
    Aber wenn es um andere Personen geht wirst du doch auch wütend oder sogar aggressiv.
    Du hast mich noch nie Wütend erlebt, garantiert nicht. streitlustig bis amüsiert, das ja... genervt kann auch vorkommen. aber wirklich wütend? wann denn?

    Zitat Zitat von jan_metal Beitrag anzeigen
    Vielleicht werden gewisse gefühle unbewusst verdrängt, sodass du sie nicht mehr so intensiv fühlst? Vor allem dann wenn du sowas wie Wut nicht fühlst. Ich hoffe ich hab das jetzt richtig verstanden, aber du fühlst nicht wie andere. Du hast Gefühlsebenen, die du nicht erreichst. Und genau das stört dich. Richtig?
    Joa, ich denke schon. "stören" ist vllt. auch zu viel, aber... ich bin nunmal sehr neugierig, und wenn man sieht, was manche wegen genau solchen gefühlen alles anstellen, bin ich doch i-wie neugierig, wie das sein kann. ist nur halt nicht so einfach mal auszuprobieren, wie sich wut oder hass anfühlt, erst recht nicht, wenn man keine ahnung hat, wie. ist nicht so, das es mir wirklich fehlt, mehr so... kp... als wenn man dauernd leute darüber reden hört, wie sie vom fahrrad gefallen sind, und ich hab kein fahrrad^^ nicht, das ich gerne wo runterfall, aber ist halt trotzdem komisch. ich mag dinge ausprobieren, erfahrungen sammeln etc, sofern es in einem halbwegs nebenwirkungsfreiem rahmen bleibt, und genau das geht hier nicht. irgendwie doof.

    Zitat Zitat von YoRam Beitrag anzeigen
    Joa geht mir glaube ich ähnlich. Warum jemanden hassen, der es auch nicht besser weiß. Warum wütend werden auf was, was man nicht ändern kann. Warum Eifersucht. Ist nicht so, dass ich es gar nie wäre, aber rational sind diese Sachen nicht und ich verwende meine Energie viel lieber, um positiver und produktiver zu denken.

    Ohne jetzt psychologisch/philosophisch gebildet zu sein (warten auf Homunculus^^) aber kann es sein, dass diese drei Emotionen einfach sehr nahe am Ego wurzeln, was in manchen Denskchulen sowieso als schlecht und zu vermeiden gilt?
    Vielleicht denkst du einfach zu altruistisch?

    Manche Menschen tragen ihr Vermögen zum Guru und sind dann erst recht wütend, wenn nicht alles besser wird...
    Dann doch lieber intuitiv so wie du, ist doch gut
    Zu altruistisch... vllt. mal abgesehen von "meiner freundin gegenüber" bezweifel ich das einfach mal, und auch in dem fall kann man das als egoistisch in gewissem maße betrachten, immerhin machts mich glücklicher, wenn sie glücklich ist, als i-was was ich nur für mich tun könnte.
    Ansonsten... wenn die konsequenzen nicht zuuu schlimm für denjenigen sind, hab ich auch wenig bis keine probleme damit, jemanden auszunutzen, speziell wenn ich denjenigen nicht kenne/mag. "nett sein" finde ich zwar im allgemeinen super, aber nur wenns mich nichts kostet. klingt jetzt nicht so übertrieben altruistisch, finde ich. dafür bin ich schon zu faul.

    Es ist halt einfach so, das ich mir nichtmal eine Situation ausmalen könnte, in der ich zB. wütend werden könnte, oder irgendwas warum ich jemanden hassen sollte.
    vor etlichen jahren mal hab ich irgendwie alles, was negativ war in mir gesammelt, bin dann mit entsprechender musik auf den ohren in den wald gerannt, hab bis zur erschöpfung i-welche rumliegenden äste zerdeppert oder so, und dann war der speicher dafür quasi wieder leer. aber das war auch keine wut oder kein hass, weils einfach auf nichts gerichtet war. mehr so ein angesammeltes bedürfnis, mal richtig energie abzulassen. hat eig. sogar spaß gemacht^^ joa, inzwischen gibts halt nichtmal mehr das.
    ich kann so halbwegs (vor allem im nachhinein) erkennen "ok, da hätte ich jetzt wütend werden können/sollen", und mir meist auch irgendwas hinspinnen, warum ichs dann nicht geworden bin, aber eben nur im nachhinein. ist son bisschen so, als wenn das einfach nicht in meinem reaktionsrepetoire vorhanden wäre. und auch, wenn ich mir wünschen würde das das bei sehr viel mehr menschen so ist, wunderts mich eben doch, wie das kommt.
    Geändert von Garniemand (14.03.2014 um 11:19 Uhr)
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
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  6. #6
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Wie würdest du auf einer Person reagieren, die absichtlich deine Freundin tötet?
    Wer an Telekinese glaubt, der hebe bitte meine Hand.



  7. #7
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Danach, oder während sie es versucht?
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
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  8. #8
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Danach, wenn du nicht schnell genug einschreiten kannst... was würdest du für die Person empfinden?
    Wer an Telekinese glaubt, der hebe bitte meine Hand.



  9. #9
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Na ja, ich glaube die Frage ist hier, ob du einfach sehr gut in Emotionsregulation bist oder ob das ein affektives "Zwangsverhalten" ist.

    Achte mal darauf, ob du in gewissen Situationen keine angebrachte Reaktion hast.
    Bzw. ob Freunde merken, dass du es nicht tust.

    Ein kleiner Tipp hierzu:
    Such dir mal die grundlegenden Mimiken von Ekman raus.
    Damit kannst du zwei Dinge machen:
    1. Als Indiz dafür, ob du in gewissen Situationen affektiv die Emotionen empfindest und danach regulierst. (Es ist überraschend, wie oft ich damit herausfinden konnte was die komische Stimmung ist.)
    2. Womöglich kannst du Facial-Feedback nutzen um zu sehen ob die Emotion absolut nicht hervorrufbar ist. Einfach raussuchen welche Muskulatur du benutzen musst. Ggf. auch Atmung und Körperhaltung anpassen. In den FACS nachgucken, wenn es uneindeutig ist was du machen solltest. Grundemotionen sind aber recht einfach zu machen.


    Lass hören wie es läuft.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  10. Diese Benutzer bedanken sich bei Homunculus für diesen Beitrag:

    yannick_13 (16.03.2014)

  11. #10
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Zitat Zitat von Limetree Beitrag anzeigen
    Danach, wenn du nicht schnell genug einschreiten kannst... was würdest du für die Person empfinden?
    Für die Person... keine ahnung, wahrscheinlich ungefähr nichts. sowas lässt sich natürlich ganz schwierig vorhersagen, aber... nach allem, was ich von mir weiß, würde ich schätzen das mir der "täter" zumindest erstmal völlig egal wird. je nach genauer situation bleibt vllt. sowas wie selbsterhaltung und/oder beschützerinstinkt, aber das ist eben abhängig von der situation... wenn derjenige offensichtlich keine gefahr mehr darstellt (warum auch immer) würde der mich erstmal nichtmehr kümmern.
    ich glaube, wenn meine freundin stirbt, bin ich auf unabsehbare zeit sowieso erstmal zu garnichts zu gebrauchen, erst recht nicht irgendwelche racheaktionen oder sowas. hilft ja auch keinem mehr. da wären trauer, hilflosigkeit, verzweiflung und ähnliches viel zu stark um noch für irgendwas anderes platz zu lassen.



    Zitat Zitat von Homunculus Beitrag anzeigen
    Na ja, ich glaube die Frage ist hier, ob du einfach sehr gut in Emotionsregulation bist oder ob das ein affektives "Zwangsverhalten" ist.

    Achte mal darauf, ob du in gewissen Situationen keine angebrachte Reaktion hast.
    Bzw. ob Freunde merken, dass du es nicht tust.

    Ein kleiner Tipp hierzu:
    Such dir mal die grundlegenden Mimiken von Ekman raus.
    Damit kannst du zwei Dinge machen:
    1. Als Indiz dafür, ob du in gewissen Situationen affektiv die Emotionen empfindest und danach regulierst. (Es ist überraschend, wie oft ich damit herausfinden konnte was die komische Stimmung ist.)
    2. Womöglich kannst du Facial-Feedback nutzen um zu sehen ob die Emotion absolut nicht hervorrufbar ist. Einfach raussuchen welche Muskulatur du benutzen musst. Ggf. auch Atmung und Körperhaltung anpassen. In den FACS nachgucken, wenn es uneindeutig ist was du machen solltest. Grundemotionen sind aber recht einfach zu machen.


    Lass hören wie es läuft.
    Wenns einigermaßen gut läuft jetzt, müsste ich ende der woche oder nächste woche tatsächlich mal Zeit für sowas haben, dann schau ich mal was ich alles finde und was ich damit anfangen kann. danke jedenfalls, mal schaun wie ich damit zurechtkomme
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  12. #11
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Zitat Zitat von Garniemand Beitrag anzeigen
    Für die Person... keine ahnung, wahrscheinlich ungefähr nichts. sowas lässt sich natürlich ganz schwierig vorhersagen, aber... nach allem, was ich von mir weiß, würde ich schätzen das mir der "täter" zumindest erstmal völlig egal wird. je nach genauer situation bleibt vllt. sowas wie selbsterhaltung und/oder beschützerinstinkt, aber das ist eben abhängig von der situation... wenn derjenige offensichtlich keine gefahr mehr darstellt (warum auch immer) würde der mich erstmal nichtmehr kümmern.
    ich glaube, wenn meine freundin stirbt, bin ich auf unabsehbare zeit sowieso erstmal zu garnichts zu gebrauchen, erst recht nicht irgendwelche racheaktionen oder sowas. hilft ja auch keinem mehr. da wären trauer, hilflosigkeit, verzweiflung und ähnliches viel zu stark um noch für irgendwas anderes platz zu lassen.
    Ich denke das ist ein Vorteil, denn ich würde vermutlich sofort auf den Täter los gehen wollen.
    Also um mich mal auf das Buch zu Beziehen was ich gerade lese. (-> Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann von Kevin Dutton | Deutscher Taschenbuch Verlag - kann ich nur empfehlen)
    Du bist in bestimmt Fällen gefühlskälter als andere, d. h. du kannst unter bestimmten Situationen dich trotzdem konzentrieren bzw. klare Gedanken fassen. Nach Kevin Dutton wärst du ein Psychopath, weil du in einer Stress Situation nicht sofort Rachegelüste entwickelst und nicht von deinen Gefühlen zu 100% eingenommen wirst. Diese Menschen sind nach ihm einerseits bessere Anwälte, Chirurgen oder andererseits haben sie mehr potenzial zu gewaltätigen Straftaten, da sie ohne Probleme einen Menschen aufschlitzen können ohne Gefühlsmäßig aus dem lot zu geraten. Ich will dich hier nicht beleidigen oder so aber vll. wird ja klar was ich sagen will.

  13. #12
    Moderator
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Ich kenne das in soweit, dass ich zum Beispiel keinen Neid oder Stolz empfinde, ich glaube in deinem Fall ist es eine Art Ausgeglichenheit und nichts worüber man groß nachdenken müsste.
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  14. #13
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Zitat Zitat von jan_metal Beitrag anzeigen
    Ich denke das ist ein Vorteil, denn ich würde vermutlich sofort auf den Täter los gehen wollen.
    Also um mich mal auf das Buch zu Beziehen was ich gerade lese. (-> Psychopathen: Was man von Heiligen, Anwälten und Serienmördern lernen kann von Kevin Dutton | Deutscher Taschenbuch Verlag - kann ich nur empfehlen)
    Du bist in bestimmt Fällen gefühlskälter als andere, d. h. du kannst unter bestimmten Situationen dich trotzdem konzentrieren bzw. klare Gedanken fassen. Nach Kevin Dutton wärst du ein Psychopath, weil du in einer Stress Situation nicht sofort Rachegelüste entwickelst und nicht von deinen Gefühlen zu 100% eingenommen wirst. Diese Menschen sind nach ihm einerseits bessere Anwälte, Chirurgen oder andererseits haben sie mehr potenzial zu gewaltätigen Straftaten, da sie ohne Probleme einen Menschen aufschlitzen können ohne Gefühlsmäßig aus dem lot zu geraten. Ich will dich hier nicht beleidigen oder so aber vll. wird ja klar was ich sagen will.
    Prinzipiell ja, nur gibts an dem von dir beschriebenem zwei haken:
    1. würde ich in der situation ja wahrscheinlich hauptsächlich nichts machen, grade weil ich zu 100% von gefühlen eingenommen wäre. nur hätten die halt mit rache nichts zu tun. das ich in dem moment, oder auch noch ne ganze weile danach auch nur einen wirklich zusammenhängenden gedanken fassen könnte, wage ich grade sehr stark zu bezweifeln.
    2. grade gewaltsame dinge gehen ja eben nicht^^ nach der bisherigen psychopathendefinition, die ich kenne gilt die unfähigkeit (bzw. stark reduzierte fähigkeit) gefühle zu empfinden immer für alle gefühle. deswegen können psychopathen aus neugier jemanden umbringen oder ähnliches. ich schmeiß sogar ne mücke lieber aus dem fenster, als sie zu töten, falls das grade möglich ist. es sind ja grade diese tendentiell gewalthervorrufenden gefühle, die bei mir fehlen oder mindestens stark abgeschwächt sind.
    grade diese selektivität finde ich halt irgendwie interessant.
    nicht unbedingt so, das ichs ändern wollte, ist ja eig. ganz gut^^
    aber halt doch interessant genug, um neugier hervorzurufen, weils eben kein son typischer fall ist.

    Zitat Zitat von Hannah Devil Beitrag anzeigen
    Ich kenne das in soweit, dass ich zum Beispiel keinen Neid oder Stolz empfinde, ich glaube in deinem Fall ist es eine Art Ausgeglichenheit und nichts worüber man groß nachdenken müsste.
    Stimmt, Neid... den gibts bei mir auch wenn überhaupt, dann nur sehr, sehr schwach manchmal. "ungerecht behandelt fühlen", das schon, aber zu neid gehört für mich auch ein explizites "der andere soll das nicht haben/dürfen/wasauchimmer", und das merk ich eig. nie.
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  15. #14
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    AW: "Unfähigkeit" zu manchen Gefühlen

    Zitat Zitat von Garniemand Beitrag anzeigen
    Wenns einigermaßen gut läuft jetzt, müsste ich ende der woche oder nächste woche tatsächlich mal Zeit für sowas haben, dann schau ich mal was ich alles finde und was ich damit anfangen kann. danke jedenfalls, mal schaun wie ich damit zurechtkomme
    Einfach mal Ekman bei Wiki nachlesen und dann durchklicken.
    Ist nicht sooo viel.
    Wenn du es richtig geil machen willst, lies sein Buch.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

 

 

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