Wie sage ich meinen eltern dass ich eine essstörung&vielleicht auch depressionen hab?

  1. #1
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    Unglücklich Wie sage ich meinen eltern dass ich eine essstörung&vielleicht auch depressionen hab?

    Hallo,

    Okay also das hier zu schreiben ist nicht grade leicht für mich.. Zuerst einmal ein paar fakten zu mir:
    Ich bin fast 15 Jahre alt, weiblich und gehe in die 8 klasse. Ich habe mir schon seit ich in der 4 klasse war,sehr viele gedanken zu meinem körper gemacht. ich fand mich zu dick etc.. um es kurz zu machen, ich mochte mich damals nicht. und nun, wo ich in der 8 klasse bin, mag ich mich noch weniger..ja, man könnte fast schon meinen, ich hasse mich selbst..Ich finde mich zu fett und meckere nur an mir rum. Ich hatte in den lezten 3 jahren immer so zwischendurch so phasen, da habe ich mir sehr viele gandnken zu meinem gewicht gemacht. Hab sehr oft über Magersucht etc nachgedacht und so..dan war es eine zeit lang nicht mehr so schlimm, und seit ein paar wochen (fast monaten) ich weiss es nicht so genau, habe ich das schonwieder..Ich denke nur noch ans abnehmen, und habe garkeinen hunger mehr..ich lasse mahlzeiten ausfallen.und sehe mit texte/bilder etc im internet an über magersucht und bullimie..solche texte die "triggern" halt...meine mutter hat das auch schon bemerkt, und meinte dazu dass ich angeblich ne essstörung habe und hat (aus spass) gesagt "Ja warscheinlich gehst du auch noch erbrechen!" tu ich aber nicht..noch nicht.. ich habe schon oft darüber nachgedacht,es ,mal zu versuchen..ich weiss auch nicht warum aber ich WILL es irgendwie mal versuchen..vllt auch aus "Neugier"..ich wiege mich in lezter zeit auch häufig..ne zeit lang habe ich es jeden abend gemacht..und ich bin unzufrieden mit meinem gewicht.. ich bin ca 1,53 m groß und wiege ca 50 kilo..ich finde das ist VIEL zu viel..ich würde gern um die 44 kilo wiegen.. obwohl ich weiss, das ich dan untergewicht hätte..

    okay nun ein kleiner themawechsel..zu diesen "magersüchtiegen" gedanken, sind in lezter zeit auch noch depressieve gedanken hinzugekommen. Ich lache & lächle nur noch sehr wenig, ich fühle mich die ganze zeit so schwach/traurig und ich habe zu nix mehr lust. auch nicht zu den sachen die ich früher gerne gemacht habe...Wenn freundinnen von mir anrufen und fragen ob ich mich mit ihnen treffen will, habe ich nie lust sondern sitze lieber in meinem zimmer und höre musik...dass ist meiner mutter auch schon aufgefalllen..sie hat aber nix weiter dazu gesagt als "Jezt geh doch mal ein bisschen raus! Du sitzt nur noch in deinem zimmer!"

    Ich habe angst, dass ich bald in eine essstörung hinein rutsche und depressiev werde..wer weiss vllt bin ich es ja schon längst..deswegen der beitrag hier..also ich würde mir gerne "hilfe" suchen, weiss aber nich wie..ich habe angst es meinen eltern zu sagen weil ich nicht zum psychiater will (ich habe angst davor und angst vor dem, was der dan rausfindet bzw. den folgen)..Ich weiss auch garnicht, wie ich es meinen eltern sagen soll..kann mir vllt jemand helfen, bzw. hat schon jemand erfahrungen mit psychiatern etc gemacht?
    (ps: rechtschreibfehler könnt ihr behalten! Ich habe den text schnell geschrieben und desahlb nich sonderlich auf rechtschreibung/grammatik geachtet )
    Danke schonmal, falls überhaupt jemand antworten wird.
    LG Daaarum99 <3
    B.I.E.B.E.R.=Believe In Everything Because Everything's Reachable

  2. #2
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    AW: Wie sage ich meinen eltern dass ich eine essstörung&vielleicht auch depressionen

    Momentan ist von den körperlichen Daten, die du geliefert hast ja noch alles vollkommen in Ordnung. Weder zu viel noch zu wenig.
    Gut, dass du dir darüber rechtzeitig Gedanken machst!
    Ich denke, dass du jetzt erstmal das Problem mit dem Essen angehen solltest. Und da ist es wirklich wichtig, dass du versuchst dieses ganze Drumherum um deine Figur nach und nach wegzulassen. Wiege dich seltener, schau dir nicht mehr so oft solche Bilder im Internet an.
    Kannst du denn sonst gut mit deinen Eltern über Probleme reden? Wenn ja würde ich das an deiner Stelle möglichst bald machen und sie werden dann bestimmt auch bezüglich deiner Ängste Rücksicht nehmen.
    Falls sie dann doch eine Besuch beim Psychater für ratsam halten, ist es wichtig für dich zu wissen, dass das bei weitem keine Leute sind, die nur angehende "Psychopathen" behandeln. Eigentlich sind sie bloß eine andere Art von Ärzten, die sich eben mehr mit dem geistigen Zustand des Betroffenen befassen.
    Also niemand vor dem man auch nur ansatzweise Angst haben muss.
    Persönliche Erfahrung habe ich zwar noch nicht mit ihnen, aber ich habe viel gutes von Bekannten gehört.

    Die Angst davor, was er herausfinden könnte, ist die typische Einstellung, die viele Leute gegenüber Arztbesuchen haben: Solange mir nichts diagnostiziert wird, habe ich auch nichts.
    Der Krankheit ist das natürlich relativ egal und sie entwickelt sich munter weiter.. Also sich nicht von der Angst vor so einem Besuch bezwingen lassen - die Leute sind bloß dazu da dir zu helfen.

    Auf jeden Fall wäre es denke ich sehr hilfreich, wenn du das Gespräch mit deinen Eltern oder auch anderen dir nahe stehenden Personen (Freunde, Oma, Lehrer was auch immer) suchst. Denn Reden kann immer schon viel helfen.

    Zu deinen depressiven Gedanken: Ich denke, dass das recht eng mit deiner Angst vor deiner Magersucht zusammenhängen kann. Du machst dir damit Druck und das zieht dich runter. Dann hast du ja schon gesagt, dass du Mahlzeiten ausfallen lässt. Evtl. fehlen dir also auch einfach nur ein paar Nährstoffe und sobald das ausgeglichen ist, kann der Körper wieder hochfahren und die Stimmung verbessert sich entsprechend.

    Das war jetzt das, was mir so zu dem Thema eingefallen ist und da du jetzt eh noch nicht in einer weit fortgeschrittenen Magersucht drinsteckst, glaube ich, dass du da mit ein wenig Arbeit und der Hilfe von Vertrauten auch wieder herauskommst.
    Viel Glück.
    Geändert von goon (11.03.2014 um 20:40 Uhr)
    Herzliche Grüße vom persönlichen Pedobär Mts.



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  4. #3
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    AW: Wie sage ich meinen eltern dass ich eine essstörung&vielleicht auch depressionen

    Geh zu einem Arzt und lass dich beraten. In der Stufe in der du bist, langt ein Allgemeinarzt.
    Wenn dieser meint, dass ggf. ein Problem besteht, gehst du damit zu deinen Eltern.
    Dann machst du einen Termin bei einem Psychotherapeuten/Psychiater und machst eine Beratung (und ggf. Diagnose).

    Ist wie mit jedem anderen Befinden auch.

    Eine Essstörung hast du nicht, wenn du sie nicht ausübst.
    Und eine klinische Depression hast du glaube ich auch nicht.
    Lass das aber von einem Experten beurteilen.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

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  6. #4
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    AW: Wie sage ich meinen eltern dass ich eine essstörung&vielleicht auch depressionen

    Zitat Zitat von Daaarum99 Beitrag anzeigen
    ich habe angst es meinen eltern zu sagen weil ich nicht zum psychiater will (ich habe angst davor und angst vor dem, was der dan rausfindet bzw. den folgen)..Ich weiss auch garnicht, wie ich es meinen eltern sagen soll..kann mir vllt jemand helfen, bzw. hat schon jemand erfahrungen mit psychiatern etc gemacht?
    Vor einem Psychiater brauchst du keine Angst haben.
    Die tun ja nichts, außer reden. Und davor muss man sich wirklich nicht fürchten.
    Der fragt dich allgemeine und spezifische Dinge, und will dir einfach nur deine eigene Situation aufzeigen. Die lesen nicht deine Gedanken und erwecken Psychosen, die es gar nicht gibt; Das sind keine Magier.

    So ein Psychiater führt nette bis unangenehme Gespräche (unangenehm, weil es sich über Probleme immer schwer reden lässt) und zeigt dir Lösungen.

    Rede auf jeden Fall mit deinen Eltern darüber; Wenn sie nicht wissen, wie es dir geht, können sie dir auch nicht helfen.

    P.S.: Aufhören, sich zu wiegen, keinen Spiegel anstarren und dreimal am Tag vernünftig essen - So muss man es (wenn) auch in der Therapie. Kannst ja schon mal damit anfangen.
    -- IMO intended --

  7. #5
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    AW: Wie sage ich meinen eltern dass ich eine essstörung&vielleicht auch depressionen

    PS:
    Es gibt auch in so ziemlich jeder Stadt psychologische Beratungen umsonst (und auf Wunsch oft auch anonym).
    Such am besten an den umliegenden Unis oder so.
    Ein Schulpsychologe ist oft auch ein ausgebildeter Therapeut. Dort gibt es auch gratis Beratungen.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

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    Daaarum99 (13.03.2014)

 

 

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