1. #1
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    Beitrag Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Huhu Alle,

    ich brauche eine Lösung bzw. euren Rat für folgendes Problem:

    Ich weiß der Text ist etwas lang aber ich hab mir viel Mühe gegeben, den so übersichtlich wie möglich
    zu formatieren. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr Ihn euch dennoch durchlest und was dazu schreibt.


    Im Jahr 2009 bekam ich Probleme mit einen Klassenkollegen. Dieser machte es sich zur Aufgabe, mich nicht mehr in Ruhe zu lassen. Beschwerden und Meldungen usw. waren erfolglos. Irgendwann eskalierte es, ich bekam von den Typen einen heftigen Schlag auf dem Rücken und ab da fingen meine ersten Fehlzeiten an. Um die damaligen Probleme zu verdrängen habe ich Trottel mich damals Hals über Kopf in ein Spiel verrannt und bin daher nicht mehr so schnell davon losgekommen. (2009 - 2012) Der Typ war irgendwann Weg von der Schule aber meine Fehlzeiten blieben weiterhin aufrecht erhalten. Zum Sommerferienbeginn 2012 war ich an der Schule fertig.

    Leider löste sich nach und nach mein damaliger Freundeskreis auf.

    Während der Sommerferien (2012) bin ich aus dem Spiel-Kreislauf aber wieder raus gekommen und meinen neuen Schuljahr an meiner zukünftigen neuen Berufsschule stand nichts mehr im Wege. Jedoch war meine neue Klasse furchtbar. Ich war daher nicht gewillt mich mit denen anzufreunden. Irgendwann 2013 stand eine Studienfahrt an und ich versuchte mich mit ein paar Leuten aus anderen Klassen anzufreunden. Diese Jedoch hatten nur ein Ziel: Mich ohne mein Wissen ins lächerliche ziehen. Also = Falsche Freunde.

    Dies hat mich zum damaligen Zeitpunkt sehr verletzt. Nach Außen habe ich versucht so zu wirken, als könnten die mir mit Ihren Aktionen nichts anhaben, weshalb diese irgendwann das Interesse verloren, mir auf den Zeiger zu gehen. Innerlich hatte es aber massive Folgen, denn ich hatte für diese Leute Anfangs wirklich viel empfunden, auf freundschaftlicher Ebene. Mein erster Freundeskreis löste sich damals nach und nach auf und an der neuen Schule stellten sich meine neuen zukünftigen Freunde als falsche Freunde heraus. Das war gewiss nicht einfach für mich. Das Schuljahr war irgendwann vorbei und meinen Hauptabschluss erhielt ich.

    Zusammengefasst:
    2009 - 2012: Mobbing-Situation 1 mit anschließender Zuflucht in ein Spiel
    2013 Halbjahr 1: Die Spielzeit war vorbei aber dafür kam Mobbing Situation 2 auf mich zu - Falsche Freunde

    _______________________________________

    Es waren Sommerferien (2013) Und ich wechselte danach (2013 Halbjahr 2) die Berufsschule, wo ich meine jetzige Klasse kennenlernte. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben gehabt, dass es noch gleichaltrige Jugendliche geben würde, die nicht so falsch sind. Jedoch stellte sich meine neue und jetzige Klasse als die beste heraus, die ich jemals hatte. Ich fand sofort Anschluss. Der Zusammenhalt steht ganz oben bei uns. Und ich weiß jetzt schon, dass ich viele vermissen werde, wenn das Schuljahr dem Ende zugeht.

    Wo genau liegt jetzt mein Problem?

    Ich bin in einer tollen Klasse, habe innerhalb der Klasse ein gutes Verhältnis Sowohl zu Klassen Kollegen als auch zu Klassen Kolleginnen. Mit den Lehrern usw. ist auch alles in Ordnung.
    Ganz Einfach: Ich fühle mich außerhalb der Schule total einsam! Es ist toll, dass ich innerhalb der Schule wieder Anschluss habe und mich mit vielen gut verstehe. Aber alles was außerhalb der Schule ist, ist für mich momentan ziemlich blöd, da ich zu Niemanden gehen kann. Da fühlt man sich richtig nutzlos.

    Mein Ziel ist es, mir einen neuen Freundeskreis aufzubauen. Aber ich bin so dermaßen vorbelastet, dass
    ich bei jeder Person in meinen Alter sofort misstrauisch reagiere. Ich denke immer, der oder die lästert
    oder macht sich über einen lustig, obwohl das totaler Schwachsinn ist. Wenns drauf ankommt, lasse ich mich
    immer wieder davon beeinflussen und ich fühl mich wieder mies. Ich habe schon regelrecht Angst davor.
    Das ist doch nicht normal, dass ich so verdammt misstrauisch bin und es nicht kontrollieren kann...

    Was soll ich tun???
    Geändert von Rayos94 (02.01.2014 um 16:41 Uhr)

  2. #2
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    AW: Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Also ich würde dir persönlich Kampfsport empfehlen,

    1., weil du dann die nötige Selbstverteidigung hast und dann auch ne andere Ausstrahlung hast, was dir so einiges an Mobbing in der Zukunft ersparen könnte.

    2., (ist zumindest bei mir so), sind wir bei unserer Kampfsportschule wie eine Familie, nicht jeder kennt sich gegenseitig, aber trotzdem sidn alle nett, keiner benachteiligt oder sonstiges, nach dem Training gehen wir auch mal alle zusammen in die Stadt und essen was oder chillen einfach rum.

    Sport formt den Charakter
    Oder beschäftige dich mit i-einem Hobby das dir sehr viel spaß macht und guck welche Szene es so in deiner Nähe gibt.

    PS: Oben zum Kampfsport, am besten wäre für dich ein Kampfsport mit viel Kontakt denke ich
    z.B. Sambo oder MMA wo du halt viel mit Griffen und Hebeln arbeitest.

    Soweit meine Meinung.
    Außerdem ist Sport gesund.

  3. #3
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    AW: Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Danke für deine Antwort ,

    mein Auftreten ist durchaus sicherer und bewusster geworden. Seitdem Schulwechsel kamen solch derartige Situationen auch nicht mehr vor. Es ist vieles besser geworden im Vergleich zum letzten Schuljahr. An mein Auftreten kann es also nicht (mehr) liegen. Sich selbst verteidigen zu können, sollte man in solch einer Situation wieder geraten, ist sicherlich vorteilhaft aber meine sportlichen Hobbys beschränken sich doch eher aufs Radfahren und Schwimmen. Ich bin leider nicht der Typ der für Kampfsport ausgelegt ist.

    Mir geht es viel mehr darum, das misstrauische und die Innere Unsicherheit bei mir abzulegen, wenn es darum geht mit anderen in Kontakt zu treten. Ich war nie so und es ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Daher will ich dies auf keinen Fall so beibehalten.

    Gruß
    Rayos94

  4. #4
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    AW: Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Sport ist Mord.

    Außerdem denke ich, in der jetzigen Situation ist eine Arbeit am eigenen Verhalten wichtiger, als der erneute Anschluss an eine 'Gruppe'. Ein jetziger Rückschlag, durch Ablehnung in der Sportmannschaft, würde sich höchst negativ auf den TE auswirken.

    Das, was dir da abhanden gekommen ist, ist Vertrauen.
    Ziemlich scheiße, da Vertrauen verdammt schwer wieder aufzubauen ist, wenn man es einmal verloren hat.
    Nichtsdestotrotz: Da musst du ansetzen.

    Ich meine, du kannst jetzt in den nächsten Wochen hundert nette Menschen kennen lernen und doch würdest du keine Freundschaft zu denen aufbauen können; Ein gewisses Maß an Urvertrauen in deinen Gegenüber muss erst vorhanden sein.

    Wie du das aufbaust?
    Durch Kontakt mit Menschen. Am besten natürlich mit den Menschen, die du schon etwas kennst, aka deinen Klassenkameraden etc..
    Triff dich mit denen, erzähl ihnen von dir und verbringe einfach Zeit mit ihnen, auch wenn es dir schwer fällt.

    Mit der Zeit wird sich dein Vertrauen zurückfinden.

    Arbeite erst mal mit den Menschen, die du hast, bevor du dich völlig neuen Leuten widmest.
    Wobei die Sache mit dem Selbstvertrauen natürlich keine schlechte Idee ist.

    Kampfsport, Mannschaftssport; Okay. Aber vielleicht hältst du dich erst mal zurück mit dortigen 'Freundschaften' bis eine Basis geschaffen ist.

    P.S.: Schönen Dank für die Formatierung.
    -- IMO intended --

  5. #5
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    AW: Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Ich würd mir nich soviel Gedanken bei Leuten machen und die erst mal kennenlernen wolln. Du musst da auch nicht jedem gleich vertrauen und so. Das kommt von selber oder es kommt nicht.

  6. #6
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    AW: Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Skycatcher

    Ich denke auch, dass es keine schlechte Idee wäre genau bei den Leuten anzusetzen, mit denen man bereits zu tun hat und einen nicht völlig fremd vorkommen. Einen weiteren Rückschlag kann ich momentan wirklich nicht gebrauchen und an die Folgen will ich gar nicht erst denken. Neben meinen Klassenkammeraden gebe es noch zwei weitere Personen die ich von früher noch kenne. Eventuell sollte der Kontakt zu den beiden erst mal wieder verstärkt werden.

    lliam

    Genau das ist mir aber leider nicht möglich, warum auch immer. Ich kann es nicht, diese Gedanken abschalten.
    Natürlich sollte man nicht jede beliebige Person da draußen sofort Vertrauen aber das ich hier jedesmal Gedanken bekomme, dass der oder die Jenige etwas böses will, kann doch auch nicht sein. Ich brauche nur zum Beispiel zwei unbekannte Leuts in meiner Nähe lachen hören, da geht es schon los. Sei es jetzt auf dem Schulhof oder im Bus. Überall kann das bei mir eintreten. Teilweise entwickelt sich sogar richtige Angst. Mit der Befürchtung, dass es wieder von vorne losgeht.

    Ich kenne das nicht von mir. Ich war früher nie so.

    Gruß
    Rayos94

  7. #7
    Nachwuchsspammer
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    AW: Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Ich kann mich schlecht in dich reinversetzen, aber ich würde dir einfach die üblichen Dinge empfehlen, um einen neuen Freundeskreis aufzubauen: Sportverein, Jugendclubs, Party.
    Wie du dass mit deiner Vorbelastung hinkriegst, dich auf neue Leute einzulassen, weiß ich ehrlcih nciht.

  8. #8
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    Beitrag AW: Probleme mit Schwerwiegende Folgen

    Nabend Zusammen,

    nachdem ich nun nach einer gewissen Pause hierhin zurückgekehrt bin, benötige ich mal einen Rat. Ich habe zu Anfang schon einiges von mir erlebte aufgeführt, siehe ganz oben dieses Threads. Wie euch bekannt sein dürfte, hatte ich schon einige blöde Erfahrungen in meiner Schullaufbahn erleben müssen. Kurz zusammengefasst waren es: Zwei Mobbingsituationen, Zuflucht in Spiele, komplette Isolierung vom Umfeld. Nun wie auch immer, das alles ist alter Rotz von früher. Mein Problem besteht darin, dass momentan in mir Veränderungen eintreten, die ich nicht zuordnen kann und mich verunsichern.

    Ich habe mich die letzten Monate intensiv damit beschäftigt, den alten Mist von früher hinter mir zu lassen und neu anzufangen. Wodurch ich wieder zum Großteil mein Selbstvertrauen wieder habe. In meiner jetzigen Schule sieht mich meine Klasse nach außen hin, als einen selbstbewussten und selbstsicheren Klassenkollegen.

    Einerseits verspüre ich seit dem Beginn der Osterferien jetzt den Drang wieder auf andere zuzugehen und anderseits aber halten mich meine Gedanken davonwieder ab, aus Schutz, wieder verletzt zu werden, was irgendwo nachvollziehbar ist. Dazu kommt aber, dass meine
    Freizeitaktivitäten langsam aber sicher wieder ansteigen, so bin ich seit mehreren Wochen wieder regelmäßig meinen alten Hobbys nachgegangen bin.

    Da solangsam aber sicher alles wieder aufwärts läuft, will ich keine Zeit mehr verschwenden und mir demnach ein neues Umfeld schaffen. Habt ihr eine Ahnung wie ich da am besten jetzt ansetze? Momentan bin ich ja am überlegen, alte Kontakte wieder zu reaktivieren und dadurch dann mein Umfeld zu erweitern. Innerhalb der Schule läufts auch perfekt mit meiner Klasse aber privat läuft da nichts. Zu unterschiedlich. Soll ich darin mal probieren, über andere Klassen an Kollegen ranzukommen?

    Außerdem gibt es im nächsten Schuljahr eine neue Klasse, in der ich gehe. Da wird sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eh was ergeben. Frage ist halt nur, was ich bis dahin mache, ist ja noch ein wenig Zeit. ^^

    Naja dann haut mal ein paar nette Ratschläge und Tipps raus.
    Geändert von Rayos94 (02.05.2014 um 23:20 Uhr)

 

 

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