1. #1
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    Sport : Kopf hindert mich an Techniken

    Guten Tag erstmal,

    Ich habe da folgendes "Problem", was nicht wirklich vergleichbar ist mit Problemen anderer Art hier im Forum, ich aber dennoch als Problem bezeichnen würde.
    Undzwar wird beim Sambo und MMA Training viel mit Techniken gearbeitet im Bereich des Bodenkampfes.
    Nun, aber gibt es auch Techniken wo mein Kopf z.B. NEIN sagt.

    Paar Beispiele :
    SAMBO : Flying Arm Bar - YouTube
    Igor Yakimov Russian Sambo Ultimate Armbars - Takedowns into Armbars - YouTube

    Da muss man sich einfach fallen lassen können.
    Bei mir versuche ich dann aber einfach nicht hinzufallen, also meiner Meinung nach recht krampfhaft.
    Beim Aufwärmen machen wir das oft, nach vorne fallen, und dann mit Händen abstützen (dann darauf Liegestütze), das selbe zur Seite oder nach hinten, aber dann dreht man sich während dem Fall, um in die Liegestütz Position zu gelangen.
    Wir haben Matten als Boden. (Komischer Satz, hört sich falsch an).
    Und ich kann z.B. nicht nach vorne fallen, und dann mit den Händen mich abstützen.
    Wenn ich versuche mich nach vorne zu fallen, dann kommt ein Bein und stoppt mich vor dem Fallen, ein natürlicher Reflex, würde ich mal sagen.

    Aber gibt es da ne Möglichkeit das zu überwinden ?
    Es behindert mich schon sehr....

  2. #2
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    AW: Sport : Kopf hindert mich an Techniken

    Also... ohne auch nur den hauch von Ahnung bei Kampfsport zu haben...
    Ich versuch jetzt einfach mal so zu tun, als wär es ein problem das jemand mit poi oder ähnlichem jonglierspielzeug hat, das lässt sich dann für mich besser übertragen, und geht im endeffekt ja genauso "nur" darum nen reflex zu überwinden.

    Dafür hast du prinzipiell mehrere möglichkeiten.

    1. gewöhnung. also etwas machen, was halbwegs ähnlich ist, du aber hinbekommst, und davon keine schmerzen oder sonstwas abbekommst. das könnte in deinem fall zb. im schwimmbad vom beckenrand in alle drehbewegungen und sonstas fallen lassen sein, (wasser fängt dich weich auf, du kannst ein gefühl dafür bekommen mit welchem körperteil du wann wie aufkommst, wenn du wie abspringst) oder schon etwas dichter trampolin.
    FAM Freestyle Trampolin - Basics before Flips - YouTube
    Da kommst du auch relativ weich auf, es hat noch mehr "kindliches rumtollen", und kinder sind was sowas angeht meist weniger blockiert^^ außerdem kannst du da quasi in zeitlupe üben. sollte allerdings ein wirklich gutes trampolin sein, bestenfalls auch mit jemandem der sich damit auskennt. die meisten billigdinger sind viel zu hart um "ängste" abzubauen.
    Wär jetzt was mir spontan zur gewöhnung einfällt, dauert, und am besten beides nacheinander. alternativ kannst du auch mit bällebad und sonstwas alles üben, halt das du dich ans fallenlassen gewöhnst, aber dem untergrund vertraust. grade beim trampolin lernst du dann auch gleich wie das mit körperspannung (speziell nacken) beim aufprall klappt, ohne das der kopf auf den boden scheppert. Oder du versuchst dich an irgendeiner anderen Sportart wie Bodenturnen so als "exkurs", wo man evt. auch ein wenig was in der richtung macht. andere philosophie, anderer lehrer, anderer ansatz, möglicherweise mehr erfolg.

    2. refllex "austricksen". heißt im endeffekt, du versuchst deine wahrnehmung oder deren verarbeitung so sehr zu verändern, das dein unterbewusstsein die situation nichtmehr als gefahr wahrnimmt. finde ich ist eine methode, die sehr mit vorsicht und unter aufsicht anzuwenden ist, mehr eine "wenn sonst nichts geht"-maßnahme. denn es geht ja grade darum, die situation nichtmehr einschätzen zu können, das das potentiell gefährlich ist brauch ich wohl nicht extra sagen, oder?
    lässt sich auf mehrere weisen erreichen:
    2.1 emotionen. blind vor wut, liebe (auch wenn ich nicht weiß wie das hier gehen soll^^) etc. sind sprichwörtlich. adrenalin hilft auch. wenn du dich nichtmehr fallen lassen, sondern auf etwas draufspringen willst, ist das ein völlig anderer ansatz und wird wesentlich weniger blockiert. "wenn dadurch wem anders mehr schaden zugefügt wird als mir" ist das für die meisten reflexe und selbsterhaltungstriebe in ordnung. sonst würde keiner ohne entsprechenden schutz mit den knöcheln zuschlagen... tut doch weh... nun gehts nur darum zu sorgen, das du selbst davon überzeugt bist die matte wäre dein feind. oder in kombination mit da oben: das wasser/trampolin.
    Am anderen ende der skala, aber genauso wirkungsvoll wäre völlige gelassenheit und vertrauen in die welt. wenn es dir schlicht egal ist, kannst du dich auch fallen lassen. je nachdem, wie du sonst so drauf bist ist der eine zustand für dich leichter zu erreichen als der andere, erfordert aber sowieso eine rgendwie geartete meditation, selbsthypnose oder sonstwas. ist garnicht so leicht wie man denkt, seine eigenen gefühle zu beeinflussen. musik kann helfen.
    2.2 das würde ich nun wirklich garnicht empfehlen wollen, und dann auch definitiv nicht mit trampolin oder wasser, sei hier aber der vollständigkeit halber erwähnt: alkohol und ähnliches. ich glaube jeder, der gelegentlich was trinkt hatte schonmal einen "grandiosen einfall" unter alkoholeinwirkung, der eigentlich recht dämlich war. aber eigentlich ist es auch ne dämliche idee, sich absichtlich hinzuschmeißen. also sind da gewisse ähnlichkeiten^^ dennoch, dabei verlierst du auch einiges an körperkontrolle, schmerzempfinden etc., all die ganzen warnsignale. tus nicht, und falls doch unbedingt auf sehr weicher matte und nicht alleine. der trick, gefahrlos zu fallen ist vor allem im richtigen moment die richtigen muskeln anzuspannen, und das kannst du betrunken quasi vergessen. dementsprechend haust du evt. doch mit der nase voll auf den boden.
    Aber ob körpereigene oder zugeführte "drogen", im endeffekt benebelst du dich bei beidem, und eig. sollte man dabei nen klaren kopf behalten.

    3. Unvermeidbarkeit. vllt. noch nen tick extremer als 2., aber du kannst dich von jemandem, dem du wirklich vertraust (das ist schon einigermaßen wichtig dabei^^) komplett einschnüren lassen. hände an die seiten, füße zusammen. und dann lass dich schubsen. natürlich nur auf entsprechendem mattenboden, und du solltes entsprechend gekleidet sein (lange hose, lange ärmel, evt. sogar dünne handschuhe, kapuze). du wirst wahrscheinlich irgendwie versuchen das fallen zu stoppen/verhindern, dabei dich evt. so mit den füßen abstoßen, das du knapp überm boden recht schnell waagerecht unterwegs bist. das tut zwar vom aufprall nicht weh, aber ungeschützte haut kann auf matten dann ganz gut scheuern, und den hinterkopf will ich auch ungerne schnell über die matte reiben. würde ich persönlich nicht mit mir machen lassen wollen, aber... naja.


    Also für mich persönlich kommt eig. nur 1. in frage, evt. ein hauch von 2.1 dabei.
    aber menschen sind unterschiedlich, und zwischen poi-fu und sambo besteht ja doch noch ein gewisser unterschied
    Oh, und dann gibts natürlich noch solch möglichkeiten wie "arschbacken zusammenkneifen und einfach machen" oder "beim seelenklempner auf kindheitstrauma untersuchen lassen", aber ersteres hast du wohl schon versucht und zweiteres wäre nur anzuwenden, wenn du dich garnicht fallen lassen könntest, würd ich sagen^^
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  3. #3
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    AW: Sport : Kopf hindert mich an Techniken

    Also mir hilft es immer, ein paar Sekunden in mich zu gehen und die richtigen Bewegungen genau zu visualisieren. Dann weiß der Kopf schon, wie es gehen soll - Falltraining, Jonglieren, etc.
    Und sonst siehe Garniemand!
    Think a little less, live a little more.


  4. #4
    Moderator
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    AW: Sport : Kopf hindert mich an Techniken

    Lerne Fallschule. Nichts hilft mehr vor Angst form Boden als auf die akrobatischsten Weisen zu rollen/fallen.
    Ab einem bestimmten Punkt kannst du das auf Asphalt ohne mit der Wimper zu zucken.

    Das hilft auf zwei Arten:
    - behebt Angst form Fallen
    - Körperwahrnehmung (im Raum)

    Wenn du an dem Punkt bist ohne Klang zu rollen und mit einem einzigen Knall zu fallen (alle Körper auf ein mal schlagen auf), solltest du dich sicher genug fühlen solche Fallwürfe zu machen.

    Keine Ahnung wie viel dir dein Trainer dir da beibringen kann, da es ja eher ums Ringen geht.
    Ich hab hauptsächlich Erfahrung mit Ukemi aus Jiujitsu/Aikido/Judo. Da gibt es endlos Tutorials im Internet. Fang nah am Boden an (z.B. in der Hocke oder aus dem Liegen) und geh immer höher, bis du es aus dem Sprung machst.

    Es macht eigentlich richtig Spaß. Irgendwann fühlst du dich vllt. sogar so wohl, dass du improvisierst und dann Sachen wie ein einarmiges Rad schlägst um aus nem Armlock rauszukommen. (Ist mir ein paar mal spontan passiert.)
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

 

 

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