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    Olympia in Brasilien - Das politische Desaster dahinter


    Nun ist es soweit, die Olympischen Sommerspiele 2016 wurden eröffnet. Sportler und Begeisterte freuen sich, auch die Einwohner des Veranstaltungslandes Brasilien. Aber längst nicht alle - es gibt auch genug Gründe dafür.

    Dieses Jahr könnten die schmutzigsten Spiele überhaupt stattfinden, sowohl die Sportler, als auch das Land betreffend, im sportlichem Sinne beschäftigt das Thema Doping die Welt, die Bürger leiden unter den Maßnahmen der Regierung.

    Worunter leidet die Bevölkerung?

    In Brasilien gibt es viele Favelas, Armenviertel, wo jeder Bürger für das dankbar ist, was er besitzt und sich darüber freut, überhaupt ein Dach über'm Kopf zu haben. Oder zumindest hatten. Um das Stadtbild von Rio de Janeiro zu säubern und einen "guten Eindruck" zu hinterlassen, werden viele dazu gezwungen, ihr Hab und Gut zu verlassen und irgendwo anders unterzukommen, woraufhin alles platt gemacht wird, laut Amnesty International werden dort "Menschen wie Müll entsorgt". So kam es, dass allein in Villa Autodromo über 20.000 Menschen ihr Haus zwangsräumen mussten, spekuliert wird, ob für ganz Brasilien die zehnfache Zahl gilt. Darunter sind viele Menschen, die sich in den letzten beiden Jahren wieder was aufgebaut haben, da zur Fußballweltmeisterstaft 2014 dasselbe fabriziert wurde.

    Um den Verlauf der Sportarten, die auf Flüssen stattfinden zu sichern, wurden zudem viele Flüsse umgeleitet, Flüsse, die ebenfalls ärmliche Viertel mit Trinkwasser versorgten, damit der Wasserpegel in den olympisch genutzten Wasserstätten aufrecht gehalten wird.

    Wo ich gerade beim Wasser war, es geht gleich weiter. Viele Gewässer rund um Rio sind verseucht, darunter auch die Sportstätte für Segelwettkämpfe. Wen wundert es, dass deswegen vereinzelt Sportler die Teilnahme verweigerten. Eine Säuberung der Gewässer wäre dringend notwendig, aber das Geld wird lieber in Sporteinrichtungen gesteckt, welche mitunter nie wieder genutzt werden, einige Spielorte der WM von vor zwei Jahren wurden seitdem auch nicht mehr genutzt. Und nach der Ausrichtung der Olympiade ist auch kein Geld für die Säuberung vorhanden, denn bereits einen Monat vor Beginn wurde in Rio der finanzielle Notstand ausgerufen, 700.000 Euro wurden allein für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Transport gefordert. Viel Geld für eine Stadt, oder eher einem Land, das auch eher klamme Kassen aufweisen kann.


    Beschiss im Sport

    Auch im Sport kann man sich nur nach einen skandalfreien Ablauf sehnen. Doping ist wieder in aller Munde, so stark wie noch nie. Dieses Mal nicht nur wegen einzelnen Athleten, sondern wegen einer ganzen Nation. Oder mehreren. Wie aufgedeckt wurde, wird in Russland staatlich kontrolliertes Doping betrieben, wobei zwar genug Sportler ausgeschlossen wurden, aber noch längst nicht alle. 274 russische Sportler dürfen trotzdem antreten, wobei nach aktuellem Stand (07.08., 22:30) bereits vier Medallien (1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze) eingefahren wurden. Fragt sich nur, ob alle fair gewonnen wurden oder verbotene Substanzen im Spiel waren. Es wurde sogarfür eine eine Schwimmerin durchgelassen, die vor nicht mal einem Monat positiv getestet wurde, was aber als "kleiner Unfall abgestempelt wurde... Pah. Aber ich will und kann nicht Russland als einzigen Sünder dahinstellen, schließlich hat die Regierung Brasiliens auch wieder Dreck am Stecken (Oh Wunder). Aber wer weiß, wie viele Sportler am Ende Scheiße gebaut haben... Aber das wird alles auch nicht enden, wenn das IOC, unter der Führung des deutschen Thomas Bach, weitermacht wie jetzt.

    Fazit: Diese Olympiade wirft einen riesigen Schatten voraus - was nix in der Welt wieder gutmachen könnte.

    - - - - - - - -

    Wie steht ihr zu all dem? Und verfolgt ihr Olympia überhaupt?
    Those who make peaceful revolution impossible will make violent revolution inevitable.

    -JFK

  2. #2
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    AW: Olympia in Brasilien - Das politische Desaster dahinter

    Ich verfolge die Olympia eig. kaum bis garnicht ud höre nur hin und wieder nen bissl bei Gesprächen. Da Brasilien für mich schon seit der WM einen faden Beigeschmack hat waren diese Inge für mich nicht wunderlich. Fragt sich nur wie das wieder mit Korruption usw. aussieht.

 

 

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