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  1. #1
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    Mindestlohn = Arbeitslosigkeit?

    so, damit die Diskussion mal einen Platz zum austoben hat, hab ich mal die Posts zum Thema hierhin gepackt

    Ich hoffe, der Titel ist einigermaßen prägnant..

    http://www.youtube.com/watch?v=I6eQ78HCGEA


    und danke Sky, dass ich deinen Post hierfür mal in meinen umwandeln durfte :3
    Geändert von snookerfan (01.06.2014 um 22:25 Uhr)
    Time don't mean a thing when you're by my side
    Please stay a while

  2. #2
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Skycatcher Beitrag anzeigen
    Ja, schlimm wie die CDU/CSU plötzlich Mindestlöhne einführen will, den Kita-Ausbau stoppt und alle Kohle- und Gaskraftwerke still legt...
    Da gab es gestern so einen schönen Post von der Zeit zu (unabsichtlich):
    Jugendarbeitslosigkeit: Frust auf breiter Front | ZEIT ONLINE
    Mindestlohn 8,50€ wird helfen (Y)
    “One of the greatest delusions in the world is the hope that the evils in this world are to be cured by legislation.” -Thomas B. Reed

  3. #3
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Da gab es gestern so einen schönen Post von der Zeit zu (unabsichtlich):
    Jugendarbeitslosigkeit: Frust auf breiter Front | ZEIT ONLINE
    Mindestlohn 8,50€ wird helfen (Y)
    Weiß jetzt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat und auch nicht, ob du meinen Sarkasmus richtig gedeutet oder gekonnt ignoriert hast.
    Wollste das mal etwas weiter ausführen..?
    -- IMO intended --

  4. #4
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Skycatcher Beitrag anzeigen
    Weiß jetzt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun hat und auch nicht, ob du meinen Sarkasmus richtig gedeutet oder gekonnt ignoriert hast.
    Wollste das mal etwas weiter ausführen..?
    Natürlich gerne. Du findest es ja offensichtlich nicht schlimm, dass der Mindestlohn eingeführt/erhöht werden soll, obwohl es der konservativen Agenda widerspricht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist aber jetzt schon hoch, und 8,50€ die Stunde werden da nichts Gutes beitragen.
    “One of the greatest delusions in the world is the hope that the evils in this world are to be cured by legislation.” -Thomas B. Reed

  5. #5
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Natürlich gerne. Du findest es ja offensichtlich nicht schlimm, dass der Mindestlohn eingeführt/erhöht werden soll, obwohl es der konservativen Agenda widerspricht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist aber jetzt schon hoch, und 8,50€ die Stunde werden da nichts Gutes beitragen.
    Nö, eigentlich hatte ich nur die Tatsache parodiert, dass die Parteien nach den Wahlen anscheinend immer das Gegenteil von dem tun, was sie vorher gesagt haben. Das war ja die Meinung von Murmel.
    Deshalb hatte ich einige Punkte des Wahlprogramms der CDU/CSU ins Gegenteil verkehrt und so gepostet.

    Tatsächlich ist der Mindestlohn (neben der Frauenquote) eine der wenigen politischen Debatten, bei denen ich keine klare Meinung vertrete.

    Das 'schlimm' war, wie gesagt, witzig gemeint. Weißte, weil die CDU doch die Kohlekraftwerke noch bis zum Sankt Nimmerleins-Tag laufen lassen will und so..
    -- IMO intended --

  6. #6
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Natürlich gerne. Du findest es ja offensichtlich nicht schlimm, dass der Mindestlohn eingeführt/erhöht werden soll, obwohl es der konservativen Agenda widerspricht. Die Jugendarbeitslosigkeit ist aber jetzt schon hoch, und 8,50€ die Stunde werden da nichts Gutes beitragen.
    Sagt wer? Oder beweist was?
    Vor allem scheinst du den Text nicht gelesen zu haben. Oder weißt nichts über Europa. Oder beides.
    Und dann erklär mir doch mal einer: Wieso sollte jemand zum arbeiten gehen müssen und sich kaputt machen, nur damit er nachher eh vom Arbeitsamt aufgestockt wird?
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  7. #7
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Sagt wer? Oder beweist was?
    Vor allem scheinst du den Text nicht gelesen zu haben. Oder weißt nichts über Europa. Oder beides.
    Und dann erklär mir doch mal einer: Wieso sollte jemand zum arbeiten gehen müssen und sich kaputt machen, nur damit er nachher eh vom Arbeitsamt aufgestockt wird?
    Ich habe den Text tatsächlich nicht gelesen. Wozu auch. Mir ging es nur um die hohe Jugendarbeitslosigkeit.

    Verhalten der Jugendarbeitslosigkeit in den USA nach Veränderungen des Mindestlohns:
    USA, 1977: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~58%; Geht in 5 Jahren auf 52% runter.
    USA, 1990: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~57%; Geht in 2 Jahren auf 50% runter.
    USA: 1995: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~54%; Geht in 2 Jahren auf 51-52% runter.
    USA: 2008: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~44%; Geht in 2 Jahren auf 34% runter.
    Komischerweise waren 4 von 5 solcher Veränderungen direkt nach der Einführung eines höheren Mindestlohns.


    Länder mit gesetzlich festgelegtem Mindestlohn in Westeuropa (Arbeitslosenzahlen):
    Belgien (8,9%)
    Frankreich (11,1%)
    Griechenland (27,3%)
    Irland (13,6%)
    Luxemburg (5,9%)
    Niederlande (7,0%)
    Portugal (16,3%)
    Spanien (26,6%)
    GB (7,5%)
    Durchschnitt: 13,8% Median 11,1%

    Verhalten während/nach der Krise '09 von Ländern mit gesetzlich festgelegtem Mindestlohn:
    Benelux-Länder: Die Mindestlöhne werden jährlich erhöht. In allen drei Ländern ist von Ende 2005 bis Ende 2013 die Arbeitslosenquote gestiegen.
    Belgien 8,6 -> 9%
    Niederlande 5,3 -> 7%
    Luxemburg 4,5 -> 5,9%
    Großbritannien (unabhängig von den Benelux-Beispielen): (Mitte 2005) 4,7% -> 7,5%


    Länder ohne gesetzlich festgelegtem Mindestlohn in Westeuropa (Arbeitslosenzahlen):
    Österreich (4,9%)
    Dänemark (7,1%)
    Finnland (8,1%)
    Deutschland (5,2%)
    Island (4,7%)
    Italien (12,5%)
    Norwegen (3,5%)
    Schweden (7,9%)
    Schweiz (3,1%)
    Durchschnitt: 6,3% Median: 5,2%

    Verhalten während/nach der Krise '09 von Ländern ohne gesetzlich festgelegtem Mindestlohn:
    Deutschland: (Mitte 2005) 11,3% -> 5,3% (Mitte 2013)
    Finnland: 8,3% -> 8,1%
    Schweden: 8,1% -> 7,9%
    Österreich: 5,1% -> 4,8%


    Man kann sich über die Folgen von vielen Dingen in der Wirtschaft streiten, aber Mindestlöhne gehören nicht dazu. (Wenn mir auch nur ein Trottel hier mit Nachfrageökonomie kommt bin ich weg und mich aufhängen)

    Anmerkung am Ende: Nur weil es keinen Mindestlohn gibt sinkt die Arbeiterkompensation nicht auf 1ct/h. Die genannten Beispiele oben haben sogar eher bessere durchschnittliche Bezahlungen (vermutlich aufgrund erhöhten Wirtschaftswachstum durch Nichtexistenz des gesetzlichen Mindestlohns). Für viele vom Mindestlohn betroffene Menschen gilt, dass sie nicht die einzige Person mit Einkommen der Familie ist. Ich war froh mein Praktikum mit 6€/h bezahlt zu bekommen - mehr war ich nämlich wirklich nicht wert (eigentlich noch viel weniger), und für 8,50€ hätten sie mich garantiert nicht genommen. Dank nicht vorhandenem Mindestlohn habe ich nebenbei ein wenig Geld gemacht und trotzdem Erfahrung im Berufsleben gesammelt.

    Edit: Quellen. Wir wollen ja sauber sein.
    Jugendarbeitslosigkeit und Mindestlohn USA: research.stlouisfed.org
    Arbeitslosigkeit in Westeuropa (Stand Mitte 2013): Eurostat Home und fb.com/unbiasedamerica
    Verhalten während der Krise: Eurostat Home
    Geändert von AE_DeusDeorum (01.06.2014 um 13:36 Uhr)
    “One of the greatest delusions in the world is the hope that the evils in this world are to be cured by legislation.” -Thomas B. Reed

  8. #8
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Ich habe den Text tatsächlich nicht gelesen. Wozu auch. Mir ging es nur um die hohe Jugendarbeitslosigkeit.

    Verhalten der Jugendarbeitslosigkeit in den USA nach Veränderungen des Mindestlohns:blablablabla...

    Man kann sich über die Folgen von vielen Dingen in der Wirtschaft streiten, aber Mindestlöhne gehören nicht dazu. (Wenn mir auch nur ein Trottel hier mit Nachfrageökonomie kommt bin ich weg und mich aufhängen)
    Korrelation impliziert keine Kausalität.
    Anmerkung am Ende: Nur weil es keinen Mindestlohn gibt sinkt die Arbeiterkompensation nicht auf 1ct/h. Die genannten Beispiele oben haben sogar eher bessere durchschnittliche Bezahlungen (vermutlich aufgrund erhöhten Wirtschaftswachstum durch Nichtexistenz des gesetzlichen Mindestlohns). Für viele vom Mindestlohn betroffene Menschen gilt, dass sie nicht die einzige Person mit Einkommen der Familie ist. Ich war froh mein Praktikum mit 6€/h bezahlt zu bekommen - mehr war ich nämlich wirklich nicht wert (eigentlich noch viel weniger), und für 8,50€ hätten sie mich garantiert nicht genommen. Dank nicht vorhandenem Mindestlohn habe ich nebenbei ein wenig Geld gemacht und trotzdem Erfahrung im Berufsleben gesammelt.
    Würde ich so nicht behaupten. Nicht jede Firma könnte/würde ihren Arbeitsplatz einfach nicht anbieten bzw. ins Ausland abschieben um die Kosten zu sparen. Grundsätzlich kann man sagen, dass bei höheren Löhnen eine Firma auf Loyalität baut. So könnten sie durchaus so reagieren, dass sie Karrierechancen für Einstiegsberufler erhöhen.
    Das oder sie erhöhen das Arbeitspensum entsprechend. Who knows.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  9. #9
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Homunculus Beitrag anzeigen
    Korrelation impliziert keine Kausalität.
    Auch wenn ich nicht bestreite, dass das wahr ist: Eine so starke Korrelation ist ein gutes Indiz auf Kausalität.
    Durch die Annahme könntest du unsere kompletten Wissenschaften außer Kraft setzen. Nur weil es immer hell wird wenn die Sonne aufgeht muss die Sonne ja nicht unbedingt hell sein. Vielleicht ist ja außerhalb der Sonne ein magisches leuchtendes Kraftfeld?
    Würde ich so nicht behaupten. Nicht jede Firma könnte/würde ihren Arbeitsplatz einfach nicht anbieten bzw. ins Ausland abschieben um die Kosten zu sparen. Grundsätzlich kann man sagen, dass bei höheren Löhnen eine Firma auf Loyalität baut. So könnten sie durchaus so reagieren, dass sie Karrierechancen für Einstiegsberufler erhöhen.
    Das oder sie erhöhen das Arbeitspensum entsprechend. Who knows.
    Korrekt. Und wir raten mal wer die Arbeitsplätze eher verschieben kann: Großkonzerne oder kleine Unternehmen?
    “One of the greatest delusions in the world is the hope that the evils in this world are to be cured by legislation.” -Thomas B. Reed

  10. #10
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Ich habe den Text tatsächlich nicht gelesen. Wozu auch. Mir ging es nur um die hohe Jugendarbeitslosigkeit.
    Ja wozu auch. Ist doch logisch. Wenn man in Deutschland nen Mindestlohn einführt steigt automatisch die Jugendarbeitlosigkeit in Spanien.

    So dann wollen wir doch mal zu den Zahlen kommen, die du anscheinend super Abtippen aber offensichtlich nicht in Kontext setzen kannst.:
    Verhalten der Jugendarbeitslosigkeit in den USA nach Veränderungen des Mindestlohns:
    USA, 1977: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~58%; Geht in 5 Jahren auf 52% runter.
    USA, 1990: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~57%; Geht in 2 Jahren auf 50% runter.
    USA: 1995: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~54%; Geht in 2 Jahren auf 51-52% runter.
    USA: 2008: Erhöhung des Mindestlohns, Arbeitende 16- bis 19-Jährige: ~44%; Geht in 2 Jahren auf 34% runter.
    Komischerweise waren 4 von 5 solcher Veränderungen direkt nach der Einführung eines höheren Mindestlohns.
    Abgesehen davon dass "Verhalten da total dämlich als Wort ist... nun ja. Dir scheint offensichtlich nicht aufgefallen zu sein, dass die Beschäftigung innerhalb der von dir genannten Zeiträume immer wieder auf ein ähnliches Niveau ansteigt. Natürlich sinkt das immer weiter, was aber kongruent zu den allgemein steigenden Arbeitslosenzahlen (im Schnitt) in den USA ist und auch zur katastrophalen Wirtschaftsleistung passt. Dass dann, wenn die Zahl der Menschen in Arbeit wieder gestiegen ist die Leute natürlich (sofern sie vom Mindestlohn betroffen sind) auch mehr verdienen muss ich wohl nicht sagen.
    US-Studie: Die Wahrheit über Mindestlöhne - Ökonomie - Politik - Handelsblatt
    Das ist noch fix der Link im Handesblatt, der dich widerlegt.

    Länder mit gesetzlich festgelegtem Mindestlohn in Westeuropa (Arbeitslosenzahlen):
    Belgien (8,9%)
    Frankreich (11,1%)
    Griechenland (27,3%)
    Irland (13,6%)
    Luxemburg (5,9%)
    Niederlande (7,0%)
    Portugal (16,3%)
    Spanien (26,6%)
    GB (7,5%)
    Durchschnitt: 13,8% Median 11,1%
    Vielleicht ist es dir nicht Aufgefallen, aber die Länder die die höchste Arbeitslosigkeit (gehts hier jetzt eigentlich um Arbeitslosigkeit allgemein oder nur von Jugendlichen... na ja stimmt du hattest ja den Text nicht gelesen) gleichzeitig auch die ärmsten in Europa sind. Wenn man die raus nimmt dümpelt der Rest in etwa da rum, wo die Länder ohne Mindestlohn auch etwa sind. Man kann jetzt behaupten dass das Zufall ist, aber die Tatsache, dass Italien ohne Mindestlohn auch eine hohe Arbeitslosenquote hat... hmm.
    Verhalten während/nach der Krise '09 von Ländern mit gesetzlich festgelegtem Mindestlohn:
    Benelux-Länder: Die Mindestlöhne werden jährlich erhöht. In allen drei Ländern ist von Ende 2005 bis Ende 2013 die Arbeitslosenquote gestiegen.
    Belgien 8,6 -> 9%
    Niederlande 5,3 -> 7%
    Luxemburg 4,5 -> 5,9%
    Großbritannien (unabhängig von den Benelux-Beispielen): (Mitte 2005) 4,7% -> 7,5%
    NACH??? der Krise... Die Krise hat alle außer den Deutschen erwischt und die Wirtschaftsleistung allgemein gehemmt. Willst du also die par 0,... % auf den Mindestlohn schieben, den es ja schon viel früher gab?? Außerdem: gib doch mal Mindestlohn und Belgien bei Google ein. Der steigt. Und dann Arbeitslosigkeit und Belgien. Die Schwankt. Und zwar von 2005-heute immer etwa zwischen 6 und 9%. Ich kann mir dann auch zahlen von März '11 suchen, wo die Arbeitslosigkeit nur bei 7,1% liegt. Aber anscheinend scheinst du von Saisonalen Schwankungen am Arbeitsmarkt nie was gehört zu haben.

    Den Rest der Zahlen spar ich mir jetzt, da es eh alles aufs gleiche rauskommt. Reichen Ländern, oder Ländern die eh nur 4 Einwohner haben (Island???) gehts eben am Arbeitsmarkt besser, was auch irgendwie logisch ist.
    Aber deine ganze Argumentation ist ungefähr genau so sinnvoll, wie wenn ich jetzt irgendwelche afrikanischen Länder ohne Mindestlohn zu meiner Argumentation hinzuziehe...
    Du berücksichtigst keine Schwankungen, und interpretierst halt in jede Statistik das rein was nicht drin steht, oder verkürzt Entwicklungen auf Zeit so, dass das richtige rauskommt...
    Vielleicht solltest du mal nochmal deinen Mathelehrer fragen wie man sowas interpretiert. Am besten zusammen mit dem Sozialkundelehrer.
    Man kann sich über die Folgen von vielen Dingen in der Wirtschaft streiten, aber Mindestlöhne gehören nicht dazu. (Wenn mir auch nur ein Trottel hier mit Nachfrageökonomie kommt bin ich weg und mich aufhängen)
    Doch auch darüber kann man sich streiten. (sag nicht Trottel, das kann arg nach hinten los gehen...)

    Anmerkung am Ende: Nur weil es keinen Mindestlohn gibt sinkt die Arbeiterkompensation nicht auf 1ct/h. Die genannten Beispiele oben haben sogar eher bessere durchschnittliche Bezahlungen (vermutlich aufgrund erhöhten Wirtschaftswachstum durch Nichtexistenz des gesetzlichen Mindestlohns).
    Ach so Italien hat so eine riesen Wirtschaftsleistung und deswegen auch super Arbeitslosenzahlen...
    Für viele vom Mindestlohn betroffene Menschen gilt, dass sie nicht die einzige Person mit Einkommen der Familie ist.
    Wo sind denn die Zahlen dafür? I call bullshit. Oder was ist mit Frauen die Kinder kriegen wollen und beide sind in ner beschäftigung wo man unter dem Mindestlohn verdient? Völliger nonsens was du da von dir gibst...sry.
    Ich war froh mein Praktikum mit 6€/h bezahlt zu bekommen - mehr war ich nämlich wirklich nicht wert (eigentlich noch viel weniger), und für 8,50€ hätten sie mich garantiert nicht genommen. Dank nicht vorhandenem Mindestlohn habe ich nebenbei ein wenig Geld gemacht und trotzdem Erfahrung im Berufsleben gesammelt.
    Das ist auch ein PRAKTIKUM und kein Job, den man 10 Jahre machen muss. Frag mal die Friseure in billig Ketten, was die so kriegen. und die haben das gelernt. Und sind zur Berufsschule gegangen. Und müssen vielleicht noch Leute davon ernähren. Nur weil du vielleicht n fauler Sack bist muss das nicht bei allen so sein.
    Mich würde mal Interessieren ob du von den 6€ irgendwie Miete/Auto/Kinder/Essen/Klamotte/Strom/Wasser/Müll, oder sowas zahlen musstest...

    Wie alt bist du nochmal?
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  11. Diese 3 Benutzer bedanken sich bei Bone für diesen Beitrag:

    Skycatcher (01.06.2014), snookerfan (01.06.2014), tricks (09.06.2014)

  12. #11
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich nicht bestreite, dass das wahr ist: Eine so starke Korrelation ist ein gutes Indiz auf Kausalität.
    Durch die Annahme könntest du unsere kompletten Wissenschaften außer Kraft setzen.
    ]Nur weil es immer hell wird wenn die Sonne aufgeht muss die Sonne ja nicht unbedingt hell sein. Vielleicht ist ja außerhalb der Sonne ein magisches leuchtendes Kraftfeld?
    Ähm, nein. Jeder der eine Wissenschaft studiert (vor allem welche die viel mit Statistik rumspielen müssen) wird mindestens ein Jahr lang mit dem Mantra "Korrelation impliziert keine Kausalität!" indoktriniert.

    Es ist relativ leicht Korrelationen zu finden wo keine Kausalität besteht.


    Korrelationen werden erforscht, wenn man eingrenzen will ob eine Kausalität überhaupt bestehen könnte, um dann weitere Forschungen anzusetzen.
    Wir könnten jetzt auch Mindestlöhne und Arbeitslosigkeit in Planwirtschaften ansehen...

    Speziell bei ökonomischen Gegebenheiten kann man nur schwer mit Korrelationen argumentieren, weil es einfach sooo viele Störvariablen gibt.
    Außerdem weiß man nicht in welche Richtung die Kausalität wäre, wenn sie denn bestünde.
    Erhöht der Mindestlohn die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen oder Erhöht die Arbeitslosenquote aufgrund des politischen Drucks der Wähler den Mindestlohn? Oder sind sie einfach beide ein Trendergebnis einer anderen (oder mehrerer) Ursachen? (Was hier wohl am wahrscheinlichsten ist.)
    Korrekt. Und wir raten mal wer die Arbeitsplätze eher verschieben kann: Großkonzerne oder kleine Unternehmen?
    Heutzutage können das beide recht gut. Wobei es da schwer darauf ankommt was die Firma macht.
    Davon abgesehen behaupte ich mal, dass bei den meisten Arbeitsplätzen, bei denen sich Outsourcing lohnt, der Unterschied von 2,50€ auch nicht dein Kostenersparnis ausgleichen würde. Vor allem, wenn man andere Kosten mit einberechnet, die man im Ausland abziehen kann.


    So oder so: Firmen und generell die Wirtschaft ist ein wenig komplexer als (wie du sagtest) Nachfrage-Angebot-Wirtschaft alla 101 Economics.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  13. #12
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Ja wozu auch. Ist doch logisch. Wenn man in Deutschland nen Mindestlohn einführt steigt automatisch die Jugendarbeitlosigkeit in Spanien.
    Wenn in Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit steigt dann steigt auch der europäische Durchschnitt. (Fast) Richtig erkannt. Aber an derartigen kleinen Verständnisproblemen lässt sich natürlich arbeiten.
    So dann wollen wir doch mal zu den Zahlen kommen, die du anscheinend super Abtippen aber offensichtlich nicht in Kontext setzen kannst.:

    Abgesehen davon dass "Verhalten da total dämlich als Wort ist... nun ja. Dir scheint offensichtlich nicht aufgefallen zu sein, dass die Beschäftigung innerhalb der von dir genannten Zeiträume immer wieder auf ein ähnliches Niveau ansteigt. Natürlich sinkt das immer weiter, was aber kongruent zu den allgemein steigenden Arbeitslosenzahlen (im Schnitt) in den USA ist und auch zur katastrophalen Wirtschaftsleistung passt. Dass dann, wenn die Zahl der Menschen in Arbeit wieder gestiegen ist die Leute natürlich (sofern sie vom Mindestlohn betroffen sind) auch mehr verdienen muss ich wohl nicht sagen.
    Es geht in den genannten Zeiträumen in der Tat immer wieder ein wenig hoch. Wenn überhaupt stützt das aber sogar mein Argumentation: Inflationsbedingt sinkt der reale Mindestlohn nämlich zwischen den Erhöhungen immer wieder.
    US-Studie: Die Wahrheit über Mindestlöhne - Ökonomie - Politik - Handelsblatt
    Das ist noch fix der Link im Handesblatt, der dich widerlegt.
    OH (Unemployment Effects of Minimum Wages)
    MEIN (Evidence on Employment Effects of Minimum Wages and Subminimum Wage Provisions From Panel Data on State Minimum Wage Laws)
    GOTT (47 Industrial and Labor Relations Review 1993-1994 Effects of Minimum Wages on Wage Dispersion and Employment: Evidence from the U.K. Wages Councils, The)
    DU! (http://www.hss.caltech.edu/~camerer/...-AER_Jan95.pdf)
    hast
    (JSTOR: An Error Occurred Setting Your User Cookie)
    mich (Using Regional Variation in Wages to Measure the Effects of the Federal Minimum Wage)
    damit (JSTOR: An Error Occurred Setting Your User Cookie)
    aber
    (http://www.jstor.org/discover/10.108...21104245338003)
    ZERLEGT! (47 Industrial and Labor Relations Review 1993-1994 Comment on David Neumark and William Wascher, Employment Effects of Minimum and Subminimum Wages: Panel Data on State Minimum Wage Laws Communications)
    Du beschuldigst mich des Cherry-Pickings und kommst dann so?
    Vielleicht ist es dir nicht Aufgefallen, aber die Länder die die höchste Arbeitslosigkeit (gehts hier jetzt eigentlich um Arbeitslosigkeit allgemein oder nur von Jugendlichen... na ja stimmt du hattest ja den Text nicht gelesen) gleichzeitig auch die ärmsten in Europa sind. Wenn man die raus nimmt dümpelt der Rest in etwa da rum, wo die Länder ohne Mindestlohn auch etwa sind. Man kann jetzt behaupten dass das Zufall ist, aber die Tatsache, dass Italien ohne Mindestlohn auch eine hohe Arbeitslosenquote hat... hmm.
    Wir können natürlich gerne alle Länder mit hoher Arbeitslosigkeit rausstreichen und fokussieren uns bei denen ohne Mindestlohn dann auf den höchsten Wert und wow! - ja, dann sind sie ja fast gleich. Stark.
    NACH??? der Krise... Die Krise hat alle außer den Deutschen erwischt und die Wirtschaftsleistung allgemein gehemmt. Willst du also die par 0,... % auf den Mindestlohn schieben, den es ja schon viel früher gab?? Außerdem: gib doch mal Mindestlohn und Belgien bei Google ein. Der steigt. Und dann Arbeitslosigkeit und Belgien. Die Schwankt. Und zwar von 2005-heute immer etwa zwischen 6 und 9%. Ich kann mir dann auch zahlen von März '11 suchen, wo die Arbeitslosigkeit nur bei 7,1% liegt. Aber anscheinend scheinst du von Saisonalen Schwankungen am Arbeitsmarkt nie was gehört zu haben.
    Ich habe die jeweils ersten und letzten Werte des Diagramms genommen welches Google bei der ersten Suche ausgespuckt hat. Ich habe mir da nicht jeweils die Besten rausgesucht, und die saisonalen Schwankungen sind in den Ländern ähnlich.
    Aus genau dem Grund habe ich nicht nur Deutschland als Beispiel genommen. "Aber anscheinend scheinst du von [nicht selektivem Lesen] nie was gehört zu haben." - ansonsten hättest du dir die anderen Zahlen nämlich angesehen und bemerkt das der Trend auch bei den anderen nicht-Mindestlohn-Ländern nach unten geht.
    Den Rest der Zahlen spar ich mir jetzt, da es eh alles aufs gleiche rauskommt. Reichen Ländern, oder Ländern die eh nur 4 Einwohner haben (Island???) gehts eben am Arbeitsmarkt besser, was auch irgendwie logisch ist.
    Aber deine ganze Argumentation ist ungefähr genau so sinnvoll, wie wenn ich jetzt irgendwelche afrikanischen Länder ohne Mindestlohn zu meiner Argumentation hinzuziehe...
    Wenn ich Länder nicht miteinander vergleichen darf die in einer Region liegen, wo genau liegt bitte der Sinn die Counties (aus deinem wunderschönen HB-Artikel) zu vergleichen? Kann ich dann ÜBERHAUPT irgendetwas miteinander vergleichen? Mit der Logik darf ich doch nur auf die Historie eines Landes gucken ohne sie mit anderen Ländern zu vergleichen. DAS macht keinen Sinn. Aber wer selber keine Argumente hat kommt natürlich gerne so.
    Du berücksichtigst keine Schwankungen, und interpretierst halt in jede Statistik das rein was nicht drin steht, oder verkürzt Entwicklungen auf Zeit so, dass das richtige rauskommt...
    Vielleicht solltest du mal nochmal deinen Mathelehrer fragen wie man sowas interpretiert. Am besten zusammen mit dem Sozialkundelehrer.
    Ich wiederhole mich auch gerne nochmal. Eine nicht vorhandene Argumentation wie deine ist natürlich weitaus informativer und besser als meine (selbst wenn ich mir alles zurechtlegen würde) - Gratulation.
    Ach so Italien hat so eine riesen Wirtschaftsleistung und deswegen auch super Arbeitslosenzahlen...
    Eine weitere Wiederholung (für selektive Leser immer gut, erhöht die Chance das es wenigstens ein Mal gelesen wird): Mit so etwas in der Argumentation beschuldigst du wirklich mich des Cherry-Pickings?
    Wo sind denn die Zahlen dafür? I call bullshit. Oder was ist mit Frauen die Kinder kriegen wollen und beide sind in ner beschäftigung wo man unter dem Mindestlohn verdient? Völliger nonsens was du da von dir gibst...sry.
    Auf einmal brauchst du Zahlen? Ich denke die sind bei mir alle manipuliert?
    Das ist auch ein PRAKTIKUM und kein Job, den man 10 Jahre machen muss.
    Und fällt trotzdem unter den gesetzlichen Mindestlohn.
    Frag mal die Friseure in billig Ketten, was die so kriegen. und die haben das gelernt. Und sind zur Berufsschule gegangen. Und müssen vielleicht noch Leute davon ernähren. Nur weil du vielleicht n fauler Sack bist muss das nicht bei allen so sein.
    Abi mit 1,1 abgeschlossen, kenne mehrere Programmiersprachen, kenne mich Motoren etc. aus (Praktikum war bei einer großen Ingenieursgesellschaft) - vielleicht habe ich meine Zeit dann einfach effektiver genutzt als die in einer Berufsschule. Die Gesamtqualifikation ist in jedem Fall mindestens so hoch wie die deines Billigfriseurs. Und trotzdem gibt es Jobs die nicht mal den Mindestlohn wert sind. Das scheint eine menschenverachtende Einstellung zu sein, ist aber, ganz einfach, wahr - und meinen Praktikumsplatz zähle ich dazu.
    Mich würde mal Interessieren ob du von den 6€ irgendwie Miete/Auto/Kinder/Essen/Klamotte/Strom/Wasser/Müll, oder sowas zahlen musstest...
    Wie alt bist du nochmal?
    18 und nein musste ich nicht. Deine Arbeit wird aber nicht sinnvoller oder hochwertiger nur weil du irgendwen ernähren musst oder sonst irgendwelche Bedürfnisse hast.
    Zitat Zitat von Homunculus
    Heutzutage können das beide recht gut. Wobei es da schwer darauf ankommt was die Firma macht.
    Davon abgesehen behaupte ich mal, dass bei den meisten Arbeitsplätzen, bei denen sich Outsourcing lohnt, der Unterschied von 2,50€ auch nicht dein Kostenersparnis ausgleichen würde. Vor allem, wenn man andere Kosten mit einberechnet, die man im Ausland abziehen kann.
    Wann genau hat dein lokaler Kiosk denn das letzte Mal Arbeitsplätze ins Ausland verlegt?
    “One of the greatest delusions in the world is the hope that the evils in this world are to be cured by legislation.” -Thomas B. Reed

  14. #13
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Wenn in Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit steigt dann steigt auch der europäische Durchschnitt. (Fast) Richtig erkannt. Aber an derartigen kleinen Verständnisproblemen lässt sich natürlich arbeiten.
    Also ist der europäische Durchschnitt die Arbeitslosigkeit in der armen Staaten der EU?... ich glaub ich hab in Mathe einfach zu wenig aufgepasst und in Wirtschaft auch. Heißt das wenn ich in Deutschland einen Jugendlichen nicht einstelle weil ich den Mindestlohn nicht bezahlen kann zertöre ich auch gleichzeitig noch einen Arbeitsplatz in Italien?

    Es geht in den genannten Zeiträumen in der Tat immer wieder ein wenig hoch. Wenn überhaupt stützt das aber sogar mein Argumentation: Inflationsbedingt sinkt der reale Mindestlohn nämlich zwischen den Erhöhungen immer wieder.
    Es geht nicht "ein wenig" hoch sondern quasi wieder aufs gleiche Niveau wenn man die Gesamtarbeitslosigkeit einrechnet.
    Und das stützt deine Argumentation nicht im geringsten, weil du im Endeffekt darauf raus willst, dass WEGEN dem Mindestlohn die Arbeitslosenzahl insgesamt steigt und das ist einfach falsch.
    Du beschuldigst mich des Cherry-Pickings und kommst dann so?
    Wie komm ich denn? Ist es dir lieber, wenn ich auch irgendwelche völlig irrelevanten Publikationen aus den 70ern poste? (ich verwette 20cm meines Penisses darauf, dass du kein einziges Paper ganz gelesen hast. Mit dieser Wette bin ich so gütig dir noch die Chance auf einen ehrenvollen Ausstieg aus dieser Diskussion anzubieten.)
    Wir können natürlich gerne alle Länder mit hoher Arbeitslosigkeit rausstreichen und fokussieren uns bei denen ohne Mindestlohn dann auf den höchsten Wert und wow! - ja, dann sind sie ja fast gleich. Stark.
    Lies doch nochmal was ich geschrieben hab und dann verbind das mit deinen Korrelationen. Was ich dir zu sagen versuche: Arme Länder mit Mindestlohn haben hohe Arbeitslosenquoten und arme länder ohne Mindestlohn haben hohe Arbeitslosenquoten).

    Die Sätze muss ich jetzt einzeln nehmen.
    Ich habe die jeweils ersten und letzten Werte des Diagramms genommen welches Google bei der ersten Suche ausgespuckt hat.
    Dann lass uns die Sache doch nochmal diskutieren, wenn der Wert grade wieder gesunken ist. Macht doch dann für mich viel mehr Sinn. Was du einfach nicht verstehen willst ist, dass Schwankungen natürlich sind und du wenn dann mit Durchschnittswerten oder Vergleichswerten der letzten Jahre im gleichen Zeitraum arbeiten kannst, aber ganz sicher nicht so wie du das machst. So ist es nämlich einfach nur Bullshit.
    Ich habe mir da nicht jeweils die Besten rausgesucht, und die saisonalen Schwankungen sind in den Ländern ähnlich.
    Dieser Satz macht entweder keinen Sinn, oder ist irrelevant. Sonst: s.O.
    Aus genau dem Grund habe ich nicht nur Deutschland als Beispiel genommen. "Aber anscheinend scheinst du von [nicht selektivem Lesen] nie was gehört zu haben." - ansonsten hättest du dir die anderen Zahlen nämlich angesehen und bemerkt das der Trend auch bei den anderen nicht-Mindestlohn-Ländern nach unten geht.
    Ist doch überhaupt nicht wahr, dass es generell nach unten geht. Kuck dir doch mal die wirtschaftliche Entwicklung in Irland an, so die letzten 30 Jahre. Das ist doch hier einfach nur faktenloses bashig.
    Wenn ich Länder nicht miteinander vergleichen darf die in einer Region liegen, wo genau liegt bitte der Sinn die Counties (aus deinem wunderschönen HB-Artikel) zu vergleichen? Kann ich dann ÜBERHAUPT irgendetwas miteinander vergleichen? Mit der Logik darf ich doch nur auf die Historie eines Landes gucken ohne sie mit anderen Ländern zu vergleichen. DAS macht keinen Sinn. Aber wer selber keine Argumente hat kommt natürlich gerne so.
    Man kann gerade bei solchen Sachen auch nicht vergleichen, aber das scheinst du nicht zu verstehen. Man kann nicht einfach irgendwelche Wirtschaftssysteme mit völlig unterschiedlichen Kontexten miteinander vergleichen. Sonst sollte man jetzt in jedem Kriegsgebiet darauf warten, dass es nach dem Krieg ein Wirtschaftswunder durchmacht.
    Ich wiederhole mich auch gerne nochmal. Eine nicht vorhandene Argumentation wie deine ist natürlich weitaus informativer und besser als meine (selbst wenn ich mir alles zurechtlegen würde) - Gratulation.
    Nur weil deine Vorstellung nicht zu meinen Argumenten passt muss das nicht heißen dass ich keine habe. Aber wenn du noch ein paar Links willst editier ich dir einfach mal in den nächsten post die 50 ersten Google Einträge zu "kein verlust an Arbeitsplätzen Mindestlohn" und noch das eine oder andere Katzenbild.
    Eine weitere Wiederholung (für selektive Leser immer gut, erhöht die Chance das es wenigstens ein Mal gelesen wird): Mit so etwas in der Argumentation beschuldigst du wirklich mich des Cherry-Pickings?
    Ich muss überlesen haben wo ich dich deswegen beschuldige. Ich kann dir gern auch noch die 50 ärmsten Länder der Erde aufzählen. Alle kein Mindestlohn alle wirtschaftlich am Boden. Frage ist nur was das bringen soll.
    Auf einmal brauchst du Zahlen? Ich denke die sind bei mir alle manipuliert?
    Hab ich nie behauptet. Du interpretierst nur falsch. Aber das lernt man noch.
    Und fällt trotzdem unter den gesetzlichen Mindestlohn.
    Und weiter.
    Abi mit 1,1 abgeschlossen, kenne mehrere Programmiersprachen, kenne mich Motoren etc. aus (Praktikum war bei einer großen Ingenieursgesellschaft) - vielleicht habe ich meine Zeit dann einfach effektiver genutzt als die in einer
    Berufsschule.
    Bist schon ein geiler Typ muss ich sagen. Da zerfrisst mich der Neid. Und stimmt schon. Die Leute auf der Hauptschule sind einfach faule Säcke. Und wer Friseur werden will oder sowas ist halt selber du
    Die Gesamtqualifikation ist in jedem Fall mindestens so hoch wie die deines Billigfriseurs. Und trotzdem gibt es Jobs die nicht mal den Mindestlohn wert sind. Das scheint eine menschenverachtende Einstellung zu sein, ist aber, ganz einfach, wahr - und meinen Praktikumsplatz zähle ich dazu.
    Ich zähle vermutlich auch deinen späteren Arbeitsplatz dazu, aber was gibt dir das Recht, darüber zu entscheiden?
    18 und nein musste ich nicht. Deine Arbeit wird aber nicht sinnvoller oder hochwertiger nur weil du irgendwen ernähren musst oder sonst irgendwelche Bedürfnisse hast.
    Was ist denn das für ein Gelaber? Putzfrauen sollen keine Kinder und Familie haben können, weil du denkst dass es die Arbeit nicht wert ist? Junge junge, krieg mal die Kurve sonst steckst du hier ganz schön in ner Ecke fest.
    Wann genau hat dein lokaler Kiosk denn das letzte Mal Arbeitsplätze ins Ausland verlegt?
    Klassisches Eigentor Beispiel. Wieso? Wenn der Kiosk den Mindestlohn einführt sinken die Einnahmen. Wenn er dicht macht sind sie nicht existent...

    Ganz ehrlich. Lass es bleiben. Das Link Spamming was du hier betreibst nützt nichts und klaut nur Zeit. Es gibt keine aktuelle Studie die belegt, dass der Mindestlohn langfristig für den Verlust von Arbeitsplätzen verantwortlich zu machen ist. Und wenn ich schon sehe dass Artikel von 1974 sind da mach ich keinen weiteren Link mehr auf und les den auch gar nicht erst.
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  15. #14
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Also ist der europäische Durchschnitt die Arbeitslosigkeit in der armen Staaten der EU?... ich glaub ich hab in Mathe einfach zu wenig aufgepasst und in Wirtschaft auch. Heißt das wenn ich in Deutschland einen Jugendlichen nicht einstelle weil ich den Mindestlohn nicht bezahlen kann zertöre ich auch gleichzeitig noch einen Arbeitsplatz in Italien?
    Gut, dann noch etwas langsamer für die Menschen die in Mathe nicht aufgepasst haben.
    Zur Vereinfachung des Modells ist gerade in jedem Land 0% Arbeitslosigkeit. Wenn die Arbeitslosigkeit in Deutschland nun steigt, dann steigt der Durchschnitt aller Arbeitslosenzahlen auch. Ganz simpel.
    Es geht nicht "ein wenig" hoch sondern quasi wieder aufs gleiche Niveau wenn man die Gesamtarbeitslosigkeit einrechnet.
    Und das stützt deine Argumentation nicht im geringsten, weil du im Endeffekt darauf raus willst, dass WEGEN dem Mindestlohn die Arbeitslosenzahl insgesamt steigt und das ist einfach falsch.
    58% und 34% ist natürlich fast das Gleiche. Es stützt meine Argumentation: Nach der Einführung des Mindestlohns steigt die Arbeitslosenquote und sinkt mit zunehmender Inflation (demnach auch geringerem reellen Mindestlohn) dann wieder. Wir haben also einen sprunghaften Anstieg des Mindestlohns mit einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit und danach eine schrittweise Senkung des Mindestlohns und eine schrittweise Senkung der Arbeitslosigkeit.
    Wie komm ich denn? Ist es dir lieber, wenn ich auch irgendwelche völlig irrelevanten Publikationen aus den 70ern poste? (ich verwette 20cm meines Penisses darauf, dass du kein einziges Paper ganz gelesen hast. Mit dieser Wette bin ich so gütig dir noch die Chance auf einen ehrenvollen Ausstieg aus dieser Diskussion anzubieten.)
    Es wäre mir in der Tat lieber wenn du mit irgendetwas kommst (außer bitte den übrigen 25m deines Penisses).
    Lies doch nochmal was ich geschrieben hab und dann verbind das mit deinen Korrelationen. Was ich dir zu sagen versuche: Arme Länder mit Mindestlohn haben hohe Arbeitslosenquoten und arme länder ohne Mindestlohn haben hohe Arbeitslosenquoten).
    Es ist schon klar was du mir sagen willst. Es ist nur so das irgendein Vergleich, auch wenn er nicht optimal ist, aussagekräftiger ist als kein Vergleich.

    Dann lass uns die Sache doch nochmal diskutieren, wenn der Wert grade wieder gesunken ist. Macht doch dann für mich viel mehr Sinn. Was du einfach nicht verstehen willst ist, dass Schwankungen natürlich sind und du wenn dann mit Durchschnittswerten oder Vergleichswerten der letzten Jahre im gleichen Zeitraum arbeiten kannst, aber ganz sicher nicht so wie du das machst. So ist es nämlich einfach nur Bullshit.
    Dann such dir mal irgendeinen Zeitraum (und für alle oben aufgeführten Länder dann bitte den Gleichen, so wie ich es gemacht habe) und zeig mir dass das funktioniert.
    Dieser Satz macht entweder keinen Sinn, oder ist irrelevant. Sonst: s.O.
    Die saisionalen Schwankungen sind in den Ländern ähnlich. Da, wie gesagt, ich bei allen Ländern den gleichen Zeitraum genommen habe, sind die Schwankungen auszuklammern.
    Man kann gerade bei solchen Sachen auch nicht vergleichen, aber das scheinst du nicht zu verstehen. Man kann nicht einfach irgendwelche Wirtschaftssysteme mit völlig unterschiedlichen Kontexten miteinander vergleichen. Sonst sollte man jetzt in jedem Kriegsgebiet darauf warten, dass es nach dem Krieg ein Wirtschaftswunder durchmacht.
    s.O.
    Nur weil deine Vorstellung nicht zu meinen Argumenten passt muss das nicht heißen dass ich keine habe. Aber wenn du noch ein paar Links willst editier ich dir einfach mal in den nächsten post die 50 ersten Google Einträge zu "kein verlust an Arbeitsplätzen Mindestlohn" und noch das eine oder andere Katzenbild.
    Du hast keine Zahlen, du hast keine Fakten. Alles was du scheinbar kannst ist es dich gegen die Flut an deiner Position widersprechenden Argumenten zu wehren - und dabei bist du nicht sonderlich erfolgreich.
    Ich muss überlesen haben wo ich dich deswegen beschuldige. Ich kann dir gern auch noch die 50 ärmsten Länder der Erde aufzählen. Alle kein Mindestlohn alle wirtschaftlich am Boden. Frage ist nur was das bringen soll.
    Weißt du was Cherry-Picking ist? Wenn nicht, lies es nach, und dann sag mir das gerne nochmal.
    Bist schon ein geiler Typ muss ich sagen. Da zerfrisst mich der Neid. Und stimmt schon. Die Leute auf der Hauptschule sind einfach faule Säcke. Und wer Friseur werden will oder sowas ist halt selber du
    Es ging um deine Beschuldigung, dass ich ein "fauler Sack" bin. Ich habe meine Qualifikationen, und trotzdem ist nicht jede Arbeit die ich mache gleich viel, geschweige denn überhaupt viel, wert.
    Ich zähle vermutlich auch deinen späteren Arbeitsplatz dazu, aber was gibt dir das Recht, darüber zu entscheiden?
    Ich entscheide es nicht. Der Markt tut es, indem er deine Bezahlung festlegt.
    Was ist denn das für ein Gelaber? Putzfrauen sollen keine Kinder und Familie haben können, weil du denkst dass es die Arbeit nicht wert ist? Junge junge, krieg mal die Kurve sonst steckst du hier ganz schön in ner Ecke fest.
    Ich interpretiere also etwas in Statistiken rein was da gar nicht steht? Fass dir selber an die Nase. Das habe ich nie gesagt und auch nie gemeint. Der Wert der Arbeit die eine Person verrichtet richtet sich nicht nach den Verhältnissen in denen jemand lebt.
    Klassisches Eigentor Beispiel. Wieso? Wenn der Kiosk den Mindestlohn einführt sinken die Einnahmen. Wenn er dicht macht sind sie nicht existent...
    Was?
    Ganz ehrlich. Lass es bleiben. Das Link Spamming was du hier betreibst nützt nichts und klaut nur Zeit. Es gibt keine aktuelle Studie die belegt, dass der Mindestlohn langfristig für den Verlust von Arbeitsplätzen verantwortlich zu machen ist. Und wenn ich schon sehe dass Artikel von 1974 sind da mach ich keinen weiteren Link mehr auf und les den auch gar nicht erst.
    Verweigerst du dich auch der Schwerkraft weil Newton sie vor 370 Jahren entdeckt hat?
    “One of the greatest delusions in the world is the hope that the evils in this world are to be cured by legislation.” -Thomas B. Reed

  16. #15
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von AE_DeusDeorum Beitrag anzeigen
    Gut, dann noch etwas langsamer für die Menschen die in Mathe nicht aufgepasst haben.
    Zur Vereinfachung des Modells ist gerade in jedem Land 0% Arbeitslosigkeit. Wenn die Arbeitslosigkeit in Deutschland nun steigt, dann steigt der Durchschnitt aller Arbeitslosenzahlen auch. Ganz simpel.
    Das ist die Antwort auf eine Frage die niemand gestellt hat, bzw. eine Erwiderung auf ein Statement das keiner gemacht hat. Aber meine Hinweise darauf hast du anscheinend nicht verstanden.
    58% und 34% ist natürlich fast das Gleiche.
    Ich weiß es ist dir zuwider aber kuck dir doch vielleicht mal die allgemeinen Arbeitslosenzahlen an (hab ich schon mal gesagt. Du wirst feststellen dass die steigen. Das hat nichts mit dem Mindestlohn sondern mit der katastrophalen Wirtschaft der USA zu tun. NATÜRLICH steigt damit auch die Jugendarbeitslo
    Es stützt meine Argumentation: Nach der Einführung des Mindestlohns steigt die Arbeitslosenquote und sinkt mit zunehmender Inflation (demnach auch geringerem reellen Mindestlohn) dann wieder. Wir haben also einen sprunghaften Anstieg des Mindestlohns mit einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit und danach eine schrittweise Senkung des Mindestlohns und eine schrittweise Senkung der Arbeitslosigkeit.
    Das ist grade eine wilde zusammenkettung irgendwelcher Kausalitäten. Außerdem gehst du grade mit Kindergarten Mathe an Makroökonomische Probleme ran. Außerdem ist es einfach schlicht nicht so.
    Es wäre mir in der Tat lieber wenn du mit irgendetwas kommst (außer bitte den übrigen 25m deines Penisses).
    Gern: Google-Ergebnis für http://www.bilder-katzen.de/wp-content/uploads/2014/01/Katzenbilder-Set1_Bild7.jpg
    Süß oder? Die ist der Meinung dass du unrecht hast.
    Es ist schon klar was du mir sagen willst. Es ist nur so das irgendein Vergleich, auch wenn er nicht optimal ist, aussagekräftiger ist als kein Vergleich.
    Nicht optimal... er ist falsch. und dann ist er definitiv schlechter als kein Vergleich, sondern einfach nur gelaber.
    Dann such dir mal irgendeinen Zeitraum (und für alle oben aufgeführten Länder dann bitte den Gleichen, so wie ich es gemacht habe) und zeig mir dass das funktioniert.
    Hab ich doch schon. März '11 in Belgien. Die Arbeitslosenzahlen sind also wegen dem Mindestlohn auf 7,1 gesunken. (Versuch doch bitte alles zu lesen was ich schreib, dann sparen wir viel Platz, weil wenn ich alles doppelt schreiben muss nutzen sich auch strg/v/c so ab....
    Die saisionalen Schwankungen sind in den Ländern ähnlich. Da, wie gesagt, ich bei allen Ländern den gleichen Zeitraum genommen habe, sind die Schwankungen auszuklammern.
    Das ist wie ich schon dachte völlig irrelevant. Du kannst die schwankungen nicht ausklammern weil du mehrere Länder vergleichst. Du kannst da auch keine absoluten Zahlen nutzen. Das ist in dem Kontext einfach grotten falsch.
    s.O.
    dito.
    Du hast keine Zahlen, du hast keine Fakten. Alles was du scheinbar kannst ist es dich gegen die Flut an deiner Position widersprechenden Argumenten zu wehren - und dabei bist du nicht sonderlich erfolgreich.
    Doch bin ich. snooker und sky sind meiner Meinung und Homunculus auch Ich brauche auch keine Zahlen zu nennen. Die lieferst du ja. Nur leider sagen sie eben nicht das aus was du gerne hättest weil du sie falsch interpretierst.
    Weißt du was Cherry-Picking ist? Wenn nicht, lies es nach, und dann sag mir das gerne nochmal.
    Ja weiß ich. Hab ich dir nicht vorgeworfen.
    Es ging um deine Beschuldigung, dass ich ein "fauler Sack" bin. Ich habe meine Qualifikationen, und trotzdem ist nicht jede Arbeit die ich mache gleich viel, geschweige denn überhaupt viel, wert.
    Aha okay. also das ist grade einfach nur gefasel da geh ich mal nicht drauf ein.
    Ich entscheide es nicht. Der Markt tut es, indem er deine Bezahlung festlegt.
    Oh gott die Selbstregulation des Marktes. Hör mir doch mit dem Scheiß auf. Wo funktioniert das denn bitte?
    Für jedes Beispiel das du hier bringst zeige ich dir 10 Beispiele angeblicher freier Marktwirtschaft, wo subventioniert wird, dass die Hütte qualmt also hör emir mit dem Marktliberalen gequatsche auf. Es hat nen Grund wieso die FDP abgestürzt ist.
    Ich interpretiere also etwas in Statistiken rein was da gar nicht steht? Fass dir selber an die Nase. Das habe ich nie gesagt und auch nie gemeint. Der Wert der Arbeit die eine Person verrichtet richtet sich nicht nach den Verhältnissen in denen jemand lebt.
    Wo hab ich denn jetzt was falsch in Statistiken reininterpretiert? "Der Wert der Arbeit"... bla bla blubber blubber fasel. Von ordentlicher Arbeit muss man eine Familie ernähren können. Punkt. Da braucht man nicht drüber diskutieren, sonst ist es nämlich keine ordentliche arbeit und menschenunwürdig, weil sie das Recht auf freie Entfaltung beschränkt.
    Was?
    Klassisches Eigentor Beispiel. Wieso? Wenn der Kiosk den Mindestlohn einführt sinken die Einnahmen. Wenn er dicht macht sind sie nicht existent...
    Verweigerst du dich auch der Schwerkraft weil Newton sie vor 370 Jahren entdeckt hat?
    Das Beispiel musste ja kommen. Soll ich dir mal Publikationen zeigen, wo Wirtschaftsforscher meilenweit daneben lagen, nur zB weil sie kein Excel beherrscht haben.
    Panne mit Excel-Tabelle: Rogoff und Reinhart haben sich verrechnet - SPIEGEL ONLINE
    Oder geh mal in die Medizin. Da geht man immer in etwa davon aus, das 40% von dem was man vor 10 Jahren wusste revidiert wird. Die Physik ist unabänderbar, aber jede Theorie wird auch da auf den Prüfstand gestellt. Die Wirtschaft ist aber ein so komplexes Feld, dass es schlicht naiv ist solch alten Publikationen auch nur im Ansatz zu trauen. Da war noch Kalter Krieg und was weiß ich. Wer hätte jemals gedacht, dass Deutschland eines der reichsten Länder der Erde wird??
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

 

 
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