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    Multikulti - Albtraum oder Chance?

    "Und woher bist du?"
    Wir leben heute in einer großteils multikulturellen, globalisierten Gesellschaft. Was den einen freut, ist des anderen Leid und schlimmster Albtraum. Vielleicht habt ihr eure Erfahrungen mit Multikulti gemacht und habt eine Meinung dazu. Vielleicht seid ihr selbst multikulti und habt eure Erfahrungen gemacht, in Deutschland/Ö/CH zu leben.

    Was bedeutet das Schlagwort "Integration" für euch und wie sollte das am besten funktionieren? Wie kann man sich gegenseitig respektieren? Wie kann man "Probleme" - persönlich und gesellschaftlich - angehen?

    Dann könnt ihr eure Meinung, Geschichten und Ideen ja mal abgeben. (Die politische Gesinnung ist egal, aber bitte bleibt niveauvoll und einigermaßen politisch korrekt.)
    Think a little less, live a little more.


  2. #2
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    ich persönlich würde [u]Inklusion[/b] bevorzugen:
    Integration bedeutet nur, Menschen, die bislang aufgrund verschiedenster Ursachen ausgeschlossen waren, in die Gesellschaft mit einzubeziehen.
    Wozu das mitunter führen kann/führen konnte, sieht man in mancher Stadt/Gemeinde/manchem Viertel: Bildung von Parallelgesellschaften

    Inklusion würde bedeuten, zusammen eine (einzige) Gemeinschaft zu teilen.
    Natürlich lässt sich das sehr einfach hier 'urteilen' - ich selbst muss mir eingestehen, dass auch ich keinerlei Strategie oder gar Ansatz wüsste, wie dies erfolgsversprechend zu bewerkstelligen wäre.



    was ich gut finde:
    Farbvielfalt - in vielerei Hinsicht.
    auf das Äußere bezogen, kulturell, kulinarisch, charakterlich, sozial, etc, etc...
    "selbst" das Schengener Abkommen kann ich dahingehend vollends befürworten


    was mir missfällt:
    - Hass / Verachtung gegenüber den jeweils anderen Kulturen
    - wenn bei bspw Prügeleien, gar Mord an Menschen jeglicher Coleur der/die Täter vor der Straverfolgung in ihr "Ursprungsland" zurück flüchten
    - das aus evtl falsch verstandener Rücksicht gar grundlegende Teile unserer gesellschaftlichen/sprachlichen Kultur weichen müssten/sollten - den Denkansatz finde ich ungünstig
    - die Tatsache, dass mancherorts womöglich beide/mehrere Seiten die Bildung als auch den Erhalt von Parallelgesellschaften beinahe schon begrüßen mögen
    - die Frage/Forderung nach theoretischen Quoten bei bspw der Einstellung: egal ob aufgrund der Herkunft oder des Geschlechtes, es würde dem Grundsatz entbehren, dass derjenige, welcher am besten für die jeweilige Position/Aufgabe geeignet wäre, auch dafür bevorzugt würde
    Geändert von Musashi (02.10.2013 um 00:42 Uhr)
    Few of us can easily surrender our disbelief that society must somehow make sense.
    The thought that the state has lost its mind is intolerable.

    And so the evidence has to be denied.

  3. #3
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Ich bin gerne Deutsch.
    Ich mag die deutsche Sprache, das deutsche Essen, den deutschen Umgangston.

    Heißt: Ich respektiere andere Kulturen, will aber kein Teil davon werden.
    Davon lesen oder im TV was darüber sehen; Gerne.

    Aber ich will nicht anders essen oder immer anders sprechen oder auf die Pünktlichkeit deutscher Handwerker verzichten.
    Besonders nicht in Deutschland.

    Integration gerne, Inklusion auch, aber auf deutschem Boden mit deutschen Eigenheiten.
    Dazu zählt für mich mindestens die deutsche Sprache.
    Ob da jetzt ein Mädel ein Kopftuch trägt ist mir völlig.
    -- IMO intended --

  4. Diese Benutzer bedanken sich bei Skycatcher für diesen Beitrag:

    ZoeMaus_96 (02.10.2013)

  5. #4
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Zitat Zitat von Skycatcher Beitrag anzeigen
    Aber ich will nicht anders essen oder immer anders sprechen oder auf die Pünktlichkeit deutscher Handwerker verzichten.
    Besonders nicht in Deutschland.
    Nur weil andere Kulturen mehr in die deutsche Gesellschaft integriert werden, muss unsere ja nicht verloren gehen. Wünschenswert wäre eine Gleichberechtigung aller Kulturen, die auf irgendeine Art und Weise vertretbar sind. Da würde die deutsche Kultur nicht verloren gehen - die afrikanische aber auch nicht und die asiatische auch nicht.

    Aber damit das wirklich so ist, müssten alle Angehörigen jeder vertretenen Kultur in diesem Punkt übereinstimmen, was quasi unmöglich ist.
    Herzliche Grüße vom persönlichen Pedobär Mts.



  6. #5
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Naja, Deutsche im Ausland bleiben ja auch oft deutsch und haben dann immer einen Grund, sich über die Mentalität der Einheimischen aufzuregen... Aber das ist Inklusion (aka Selbstintegration), in Deutschland ticken die Uhren halt korrekter, muss man sich anpassen. Und wer das nicht macht, hat auch seine Gründe, muss eben mit Konsequenzen rechnen.
    Die Deutsche Kultur wird schon nicht verloren gehen. Genauso wenig die Österreichsiche, aber trotzdem wird 25% "Ausländerwahlkampf" mit diesem wunden Punkt betrieben. Plakatiert Daheim statt Islam, Nächstenliebe nur für echte Österreicher, usw. Man hat gelernt, mit den Ängsten der Leute zu spielen. Andere wiederum nehmen diese Ängste zu wenig ernst und tun sie als verblödet ab.
    Noch interessant ist ja der Kampf gute gegen böse Ausländer, der wird oft noch viel heftiger geführt hab ich den Eindruck.

    Inwieweit sprichst du denn anders, Skycatcher?
    Das essen ist wohl Geschmackssache, aber das Angebot zu haben ist schon fein.
    Wie steht ihr dazu, wenn ausländische Mütter in Bus/Bahn mit ihren Kindern "ausländisch" reden? Viele sehen das ja als großes Übel und Grund zum Pöbeln.
    Think a little less, live a little more.


  7. #6
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Zitat Zitat von YoRam Beitrag anzeigen
    Wie steht ihr dazu, wenn ausländische Mütter in Bus/Bahn mit ihren Kindern "ausländisch" reden? Viele sehen das ja als großes Übel und Grund zum Pöbeln.
    Echt? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen..
    Ich finde das hingegen sogar eher interessant zu hören, wie sich die jeweilige Sprache denn anhört, wenn sie von einem Muttersprachler gesprochen wird.
    Ein türkischstammiger Freund von mir redet mit seiner Schwester auch oft auf Türkisch. Und was daran stören sollte, kann ich absolut nicht nachvollziehen.
    Herzliche Grüße vom persönlichen Pedobär Mts.



  8. #7
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Naja ich wohne wohl in einem "Ausländerbezirk". Über 50% der Fahrgäste sind sicher Migranten. Türkisch da, Polnisch dort, Arabisch hinter dir, Bosnisch vor dir. Manche echten Einheimischen zucken da schon regelmäßig aus. (Oder nehmen wegen des "Abschaumes" gleich das Auto). Mir tut das immer leid zu sehen, ich bin selbst mehrsprachig aufgewachsen und das war gut so, es wäre schön wenn das hier auch mehr akzeptiert werden würde.
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  9. #8
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Zitat Zitat von goon Beitrag anzeigen
    Nur weil andere Kulturen mehr in die deutsche Gesellschaft integriert werden, muss unsere ja nicht verloren gehen. Wünschenswert wäre eine Gleichberechtigung aller Kulturen, die auf irgendeine Art und Weise vertretbar sind. Da würde die deutsche Kultur nicht verloren gehen - die afrikanische aber auch nicht und die asiatische auch nicht.

    Aber damit das wirklich so ist, müssten alle Angehörigen jeder vertretenen Kultur in diesem Punkt übereinstimmen, was quasi unmöglich ist.
    aus meiner Sicht ist die unabdingbare Grundlage dafür bereits die kompromisslose Bereitschaft als auch das aufrichtige Interesse eines jeden Einzelnen, die deutsche Sprache zumindest soweit zu erlernen/zu beherrschen, dass zumindest Kommunikation möglich ist
    In der Praxis sieht das manchmal jedoch gerne nicht so aus...



    Genauso ist eine absolute Identifizierung mit dem in unserem Land hier herrschenden gesetzlichen Maßgaben unumgänglich - oder zumindest Akzeptanz dessen!

    und da muss ich ganz ehrlich sagen:
    jegliche Form, auch nur ein Versuch, von Zwangsheirat darf nicht sein auf unserem Boden!

    gemäß Informationen von Frauenhäusern/Hilfseinrichtungen/manchen Jugendämtern ist das Thema jedoch brandaktuell
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  10. #9
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Ich bin der Ansicht, dass viele Intergration gleichsetzen mit Assimilation. So kommt es meiner Meinung nach zu Erwartungen die nicht erfüllt werden können.
    Eine Integration in ein anderes Land ist für mich geglückt, wenn sich jemand verständigen, arbeiten und leben kann. Das heißt aber noch lange nicht seine Kultur aufzugeben, Ansichten zu übernehmen und die "alte" Heimat zu vergessen.

    Ich finde es schlimm zu sehen, wie diese Erwatungen dazu führen, dass immer mehr leute Ansichte vertreten, die wir eigentlich geglaubt haben überstanden zu haben. Natürlich gibt es immer wieder Probleme, aber das ist ganz normal und menschlich. Was ich schlimm finde sind die Rattenfänger, die sich dieses Themas annehemen und Ängste schürgen die keine sind.

    Ein Beispiel, ich wohne seit nun 2 Jahren neben einem Asylheim und habe nie Probleme gehabt. Waren nett und hilfbereit. Nun ziehen sie um, da kaum noch Platz und dann wird gehetzt wie kriminell doch alles sind.

  11. #10
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Zitat Zitat von BellyJelly Beitrag anzeigen
    Ich bin der Ansicht, dass viele Intergration gleichsetzen mit Assimilation. So kommt es meiner Meinung nach zu Erwartungen die nicht erfüllt werden können.
    Eine Integration in ein anderes Land ist für mich geglückt, wenn sich jemand verständigen, arbeiten und leben kann. Das heißt aber noch lange nicht seine Kultur aufzugeben, Ansichten zu übernehmen und die "alte" Heimat zu vergessen.

    Ich finde es schlimm zu sehen, wie diese Erwatungen dazu führen, dass immer mehr leute Ansichte vertreten, die wir eigentlich geglaubt haben überstanden zu haben. Natürlich gibt es immer wieder Probleme, aber das ist ganz normal und menschlich. Was ich schlimm finde sind die Rattenfänger, die sich dieses Themas annehemen und Ängste schürgen die keine sind.

    Ein Beispiel, ich wohne seit nun 2 Jahren neben einem Asylheim und habe nie Probleme gehabt. Waren nett und hilfbereit. Nun ziehen sie um, da kaum noch Platz und dann wird gehetzt wie kriminell doch alles sind.
    Integration oder gar Inklusion muss immer von beiden Seiten erfolgen:
    der, der aufnimmt und der, der aufgenommen wird
    Dabei redet niemand davon, dass letzterer seine Herkunft, Identität oder Kultur ignorieren oder gar aufnehmen sollte oder müsste.
    Wenn Du aber beispielsweise zu mir nach Hause kommst, ist es doch eine Geste des Respektes, dass Du z.B. die Schuhe ausziehst, wenn ich darum bitte oder es erwarte
    In Bezug auf geltende Gesetze eines jeweiligen Landes ist es dann weniger eine freundliche Bitte als mehr eine unumstößliche Vorgabe.


    Man kann nicht sagen, dass alle Menschen mit Migrationshintergrund keine Bereitschaft zur bspw Integration besitzen
    Man kann nicht behaupten, alle Ausländer seien kriminell
    Ebensowenig sind nicht alle Deutschen ausländerfeindlich

    es sind nahezu immer die Minderheiten, die natürlich auffallen, über die berichtet wird und die dadurch das öffentliche Bild der breiten Masse, der sie angehören, ein Stückchen (mehr) in den Dreck ziehen
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  12. #11
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Zitat Zitat von Musashi
    Wenn Du aber beispielsweise zu mir nach Hause kommst, ist es doch eine Geste des Respektes, dass Du z.B. die Schuhe ausziehst, wenn ich darum bitte oder es erwarte
    Im großen und ganzen gebe ich Dir recht, nur wir verlangen nicht nur von den betreffenden Personen die "Schuhe auszuziehen". Sieht man allein an dem Erfolg gewisser Parteien bzw. deren Wahlkampf.

    Außerdem haben wir ein schönes Problem darin, dass leute mit Migrationshintergrund, diese hier studiert haben und eigentlich einem Job nachgehen und Steuern zahlen, wieder das Land verlassen aufgrund der Stimmung und Meinungsmache hier.

  13. #12
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Zitat Zitat von BellyJelly Beitrag anzeigen
    Im großen und ganzen gebe ich Dir recht, nur wir verlangen nicht nur von den betreffenden Personen die "Schuhe auszuziehen". Sieht man allein an dem Erfolg gewisser Parteien bzw. deren Wahlkampf.
    da wäre womöglich relevant, welche Parteien speziell gemeint wären, von der CDU über die NPD bis hin zur Partei Bibeltreuer Christen ist das Spektrum natürlich recht weit gefasst...
    da hätt ich zudem natürlich sehr gerne Beispiele

    Zitat Zitat von BellyJelly Beitrag anzeigen
    Außerdem haben wir ein schönes Problem darin, dass leute mit Migrationshintergrund, diese hier studiert haben und eigentlich einem Job nachgehen und Steuern zahlen, wieder das Land verlassen aufgrund der Stimmung und Meinungsmache hier.
    die gleichen Probleme, die viele andere Länder ebenso haben:
    für die Hälfte euröpäischer Einwohner steht der Islam beinahe unter Generalverdacht - gemäß einer Studie von 2011.
    In Gesellschaften, in denen Information den Menschen überlassen ist, mag ich es manch evtl minder informiertem oder gegenüber Neuem weniger aufgeschlossenen Menschen auch nicht wirklich vollends verdenken, wenn man allein terroristische Handlungen dieses Jahrtausends bedenkt.

    Das bedeutet nicht, dass diese Haltungen auch nur ansatzweise richtig wären - aber sie mögen zumindest nachvollziehbar sein.
    Das Problem dabei ist seit Jahren bekannt und es wird dagegen gearbeitet.

    Diese Haltung von heute auf morgen aus den Köpfen der Menschen zu beseitigen, grenzt an Zauberei; sie aus den Köpfen aller Menschen zu tilgen, ist schlichtweg nicht möglich, weil: freier Mensch.


    Zahlung zur Abwanderung hierzulande ausgebildeter Akademiker kenne ich indes nicht wirklich, schätze jedoch, dass diese Zahlen vielfältige Motivationen haben...

    edit:
    Statistiken über Aus-/Abwanderung zeigen indes keinerlei besondere Auffälligkeit
    • Auswanderung aus Deutschland bis 2012 | Statistik
    Geändert von Musashi (02.10.2013 um 16:09 Uhr)
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  14. #13
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Ich bin glücklich solange ich mich mit meinem Gegenüber unterhalten könnte, ansonsten finde ich andere Kulturen sehr interessant (habe hier Beispielsweise einen tollen Bildband über Babys aus aller Welt), auch Stoffe, Taschen, Musik und Co mag ich meist. Was mich stört ist dass sich aus Ausländern bestehende Cliquen gerne angegriffen fühlen ohne dass man selbst ein böses Wort sagen wollte.
    Ritalin - So much easier than parenting!


  15. #14
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    Zitat Zitat von BellyJelly Beitrag anzeigen
    Im großen und ganzen gebe ich Dir recht, nur wir verlangen nicht nur von den betreffenden Personen die "Schuhe auszuziehen". Sieht man allein an dem Erfolg gewisser Parteien bzw. deren Wahlkampf.

    Außerdem haben wir ein schönes Problem darin, dass leute mit Migrationshintergrund, diese hier studiert haben und eigentlich einem Job nachgehen und Steuern zahlen, wieder das Land verlassen aufgrund der Stimmung und Meinungsmache hier.
    Muss nicht Stimmungsmache sein, vorhandene Gesetze reichen schon. Nach Abschluss des Studiums musst du vorweisen, ich glaube ca 2000Euro zu verdienen, um in Österreich bleiben zu dürfen. In D weiß ich nicht. Nun, welcher Inländer kann das schon? Wir sind halt nicht die US, wo alles gemacht wird, damit helle Köpfe bleiben, was beitragen und man irgendwann stolz auf sie sein kann.


    Die Schuhe ausziehen solltest du, indem du dich an die Gesetze anpasst. Die sind manchmal echt unmöglich bis skurril, aber illegal was zu machen ist noch blöder. Auch wenn es heißt, dass Paare nicht zusammenleben dürfen, Kinder abgeschoben werden und Menschen mit Doktortitel als Raumpfleger arbeiten. Die inländische Demokratie hat dann leider so entschieden. Wer schon drin ist, hat halt leicht reden.


    Bezüglich Cliquen gebe ich Hannah recht. Anderssein schweißt zusammen und macht paranoid. Das sollte aber niemals eine Entschuldigung für Disrespekt sein. Ich will auch Türken/... zufällig anschauen können, ohne mit "Was willst du, alter??" konfrontiert zu werden.
    Geändert von Musashi (02.10.2013 um 18:49 Uhr) Grund: Doppelpost
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  16. #15
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    AW: Multikulti - Albtraum oder Chance?

    Zitat Zitat von YoRam Beitrag anzeigen
    Inwieweit sprichst du denn anders, Skycatcher?
    Das essen ist wohl Geschmackssache, aber das Angebot zu haben ist schon fein.
    Wie steht ihr dazu, wenn ausländische Mütter in Bus/Bahn mit ihren Kindern "ausländisch" reden? Viele sehen das ja als großes Übel und Grund zum Pöbeln.
    Ich spreche Hochdeutsch. Das ist im Ruhrpott schon anders
    Ich meine es so, wie Musashi es auch sagte: Migranten sollten Deutsch lernen müssen.

    Zu dem wie sich Deutsche im Ausland verhalten: Das repräsentiert mich nicht. Ich gliedere mich in die Kultur, die Essgewohnheiten und die Sprache (soweit es mir denn möglich ist) ein.
    Selbst im Urlaub.

    Aber ich will hier nicht von einem Baumarktmitarbeiter in gebrochenem Deutsch beraten werden, der das Wort 'Deichsel' nicht kennt.
    -- IMO intended --

 

 
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