1. #1
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    Rote Bewegung in Österreich

    Seit längerer Zeit dringen immer öfter Berichte zu mir durch, dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden wieder kommunistisch zu denken, vor allem hier in Österreich. Was ich als Kommunist und als führendes Mitglied einer Roten Bewegung sehr positiv stimmt, bereitet mir aber auch immer mehr Sorgen. Da wir, die Bewegungen dadurch viel mehr zusammen arbeiten müssen, und vielleicht in kommender Zeit Fusionen durchführen müssen, da zu VIELE Bewegungen entstehen und wir mit der Aufnahme von neuen Mitglieder zu überfordert sein werden. Was hält ihr davon? Und vor allem: Wie steht ihr zum Kommunismus, wo hat er Pannen und was gefällt euch an ihm und was nicht? Liebe Grüße Nico

  2. #2
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Und schon geht's los..
    Können wir uns nicht darauf einigen, keine politischen Richtungen in eigenen Threads zu zelebrieren?

    Edit: Von Roten Bewegungen und Roten Wellen will ich an den anderen 28 Tagen des Monats nichts wissen.
    -- IMO intended --

  3. #3
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Nein, Nein, Nein.. Ich glaub du verstehst es falsch.. Ich bin kein Kommunist in dieser weise: Tot allen Kapitalisten, Genossen versteckt eure Familien, nehmt eure treuer Kalaschnikov und folgt mir in die Revolution!!! Nein, ich bin ein Kommunist wie alle anderen in meiner Bewegung (KJÖ): Für eine einheitliche Regierung wo es keine Schlammschlachten zwischen den Koaliations-Parteien gibt, und dazu, eine einheitliche Arbeitsbewegung... Alle Arbeitslosen Menschen werden in Kategorien aufgeteilt, es werden staatliche Unternehmen gebaut (wie die ÖBB), dadurch werden neue Arbeitsplätze geschaffen, und alles was davor war.. BLEIBEN privat, nur neue Unternehmen die vom STAAT gegründet worden sind, bleiben beim Staat.. Aber es können nach wie vor neue PRIVATE gegründet werden... Bitte versteht mich deswegen nicht falsch... Danke...
    Pute stehlen auf Russisch? Pff, was wohl? Wladimir Putin!

  4. #4
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Also bist du für die Vision einer Zukunft nach Huxley?
    Nein, danke.

    Diktaturen hatten wir genug hier drüben, Menschen sind nicht in Schubladen zu stecken und Verstaatlichung im großen Stil ist eine Scheißhausidee.
    -- IMO intended --

  5. #5
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Doch keine Diktatur *facepalm*
    Pute stehlen auf Russisch? Pff, was wohl? Wladimir Putin!

  6. #6
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Rote Welle, nein danke

    Der Thread sollte aber durchaus unterhaltsam werden




  7. #7
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Einheitliche Regierung ohne Koalitions-Parteien - Ergo eine Partei - Ergo Alleinherrschaft einer Partei - Ergo Diktatur:

    'Die Diktatur (von lateinisch dictatura) ist eine Herrschaftsform, die sich durch eine einzelne regierende Person, den Diktator (Führer), oder eine regierende Gruppe von Personen (z. B.Partei, Militärjunta, Familie) mit unbeschränkter politischer Macht auszeichnet.'
    Weil das in China und der UdSSR ja so schön geklappt hat...
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    AE_DeusDeorum (24.01.2014)

  9. #8
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Dafür gibts das Politikforum doch, um über politische Themen und Richtungen zu diskutieren.
    Das mit der Diktatur liegt im Auge des Betrachters: Bei Kommunisten bezeichnet man eine (linke) Einparteiendiktatur als Volksrepublik, die anderen sagen da einfach Einparteiendiktatur dazu.

  10. #9
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Dein letzter Satz ist ja auch legitim ('Was haltet ihr von Kommunismus').

    Alles davor ist Werbung und alle meine Antworten sind passend.
    -- IMO intended --

  11. #10
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Skycatcher, in China funktioniert es ja bis heute noch (bestes Beispiel: Man zensiert die Zensur)
    UdSSR (heute Russisches Förderation) hat ja am Anfang ganz gut funktioniert, nur dank Stalin (Lenin hatte die Leute vor ihm und seinem Machtwahn gewarnt) ging die Sowjetunion regelrecht ab 1950 den Bach hinunter. Was ich damit sagen will ist, dass es darauf ankommt, in welcher Weiße man den Kommunismus verwendet, entweder für sich und seinen eigenen Ruhm, oder für das Volk und den ganzen Staat.

    Was noch ein entscheidender Faktor war, war der Kalte Krieg. Amerika war ja bereits aufgebaut und hatte ein System für Güterversorgung usw. generell für alles öffentliche und soziales. Russland hingegen hatte erst eine Revolution hinter sich, dazu neue Länder unter ihrer Macht die verwaltet werden müssten, und ihn ihnen musste man erst die Macht sichern und für den Wiederaufbau sorgen, und dazu, hatte Russland einen Krieg hinter sich, okay gut, Amerika auch, aber Amerika wurde nicht so stark getroffen wie Russland, wo so ziemlich alles kaputt war.

    So gut, dann kam der Kalte Krieg, man musste wettrüsten. So ziemlich alles ging in die Aufrüstung und der Entwicklung neuer Waffen. Tja, und da keine richtigen, also starken Versorgungen standen, konnte man sich nur auf einen Faktor konzentrieren: Wettrüsten oder Aufbau im eigenen Land... Und was hat den der machtgierige Stalin ausgewählt und welche Welle hat er in Kraft gesetzt? Richtig, die falsche... Michail Grobatschow hat das richtige getan, aber zu viel in zu kurzer Zeit.

    Kein Wunder das die Sowjetunion zerfallen ist...
    Kein Wunder das der Kommunismus so ein schlechtes Bild hat...
    Die Taten der Menschen erschaffen das Bild einer politischen Bewegung, nicht die Bewegung selbst...
    Pute stehlen auf Russisch? Pff, was wohl? Wladimir Putin!

  12. #11
    Profi Poster
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Wenn "immer mehr Leute" knapp 1% sind dann bist du ja ziemlich euphemistisch
    Ideologien sind ersetzbar, Worte Schall und Rauch. Nenne mir einen guten Grund, warum zB die Antifa besser ist, als die "Faschisten", gegen die sie kämpft. Wenn du das System smashen willst, smashe zuerst das System in deinem Kopf, das dich daran hindert, Menschen und ihre Meinungen vorurteilsfrei zu sehen. Kommunismus ist eine schöne Idee, aber sie stammt leider von ideologiegetriebenen Theoretikern. Mit radikalen Menschen kann ich wenig anfangen, sorry. Aber wenn wir tatsächlich mal Kommunismus hätten, dann würde ich mich auch damit abfinden.
    Think a little less, live a little more.


  13. #12
    As
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    ich kann und will mich mit derlei ideologien nicht identifizieren und bin allgemein vorsichtig, was solche utopien (bzw. dystopien, kommt auf den blickwinkel an) angeht. guter wille allein reicht nicht, und man sieht deutlich, dass viele "kommunistische" staaten gerade die größten menschenrechtsverletzer sind. nein danke.
    If mostpeople were to be born twice they'd improbably call it dying
    (E. E. Cummings)

  14. #13
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Zitat Zitat von YoRam Beitrag anzeigen
    Wenn "immer mehr Leute" knapp 1% sind dann bist du ja ziemlich euphemistisch .
    ´Ich meinte jetzt teilweiße Jugendliche die noch nicht wahlberechtigt sind, also zwischen 14-15 Jahren (nur ein sehr kleiner Teil von uns ist 16, bedeutet Wahlberechtigt) Natürlich kommen jetzt wieder die Sätze: Ja, die sind klein und dumm, die verstehen das noch nicht und sind nicht reif genug... Natürlich sind diese Jung, ich meine, mit 14 in Sache Politik einzusteigen ist vielleicht in mancher Augen nicht so sinnreich, aber wir bieten für jeden Menschen, egal ob jung und alt, einen kleinen Aufklärungunterricht an... Diesen kann man natürlich als politische Propagandabildung herstellen, aber wir reden nicht nur den schönen Dingen vom Kommunismus ( alle Menschen sind gleich, jeder hat ein Recht zu arbeiten), natürlich bearbeiten wir auch die dunklen Seiten, bzw. das CONTRA an Kommunismus, wie bereits von angostura erwähnt, die Menschenrechtsverletzungen. Natürlich gibt es viele Länder in denen der Kommunismus regiert, und in denen es eigentlich genau NICHT läuft. Aber es gibt auch Staaten (oder 1 Staat zumindest) in dem des funktioniert... Kuba. Ich bin bis jetzt immer noch der Meinung das die politische Bewegung an sich NICHT das Bild macht, sondern die Leute, die es fabrizieren. Bei weiteren Unklarheiten bitte bei mir melden, Danke.
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  15. #14
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Wie schön, dass du jetzt schon selbst gegen dich argumentierst.

    Sag mal, ist in Kuba seit letztem Jahr nicht die Cholera ausgebrochen, weil die Leitungen, wenn vorhanden, so schlecht isoliert sind, dass dort Fäkalien in den 'Frischwasser'zufuhren schwimmen?
    Da will ich beim Duschen nicht den Mund auflassen.

    Ja, ein Land ohne nennenswerte Infrastruktur außerhalb der Hauptstadt. Das Paradebeispiel für Kommunismus.
    -- IMO intended --

  16. #15
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    AW: Rote Bewegung in Österreich

    Ich bin bis jetzt immer noch der Meinung das die politische Bewegung an sich NICHT das Bild macht, sondern die Leute, die es fabrizieren.
    Da gebe ich dir recht. Aber wie ich sagte, ich kann mit Radikalen nichts anfangen. Meiner Meinung nach wäre es wünschenswert, wenn Politik im Sinne aller gemacht wird. (Da kannst du mir wahrscheinlich zustimmen). Nur glaube ich, dass in diesem Sinne unpolitische, unideologische Menschen die Zügel halten sollten. Aktion ist gleich Reaktion, ist gleich Teufelskreis.

    Ich finde es ausgezeichnet, wenn junge Menschen sich politisch bilden können. Ich fände es noch besser, wenn das in einer unabhängigen Weise geschieht, die auf Philosophie mehr Wert legt als auf Geschichte und die einzelne Ideologien weder gut heißt noch schlecht macht, sondern einen zu einem universell verantwortlichen Menschen macht.

    Auch hast du mit 14-16 zwar sehr viel Motivation und Tatendrang in dir, vielleicht sogar Überzeugungen, doch richtige Erkenntniss folgt erst im Laufe des Lebens. Ich will meine Zukunft keinem überlassen, der sich das Bild der Welt durch diese Erfahrungen erst machen muss. Unabhängig davon, was gerade in Kuba und der Ex-Sowjetrepublik geschieht und wie ich persönlich die Fakten einschätze.
    Think a little less, live a little more.


 

 
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