1. #811
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Tina01 Beitrag anzeigen
    Und kann dann immer sagen: die hab ich nicht gewählt.
    Was dir aber dann einfach absolut nichts bringt, da Nichtwähler bei der Sitzverteilung in den Parlamenten berücksichtigt werden. Gehst du nicht wählen, machen's also quasi andere für dich.

    Zitat Zitat von Tina01 Beitrag anzeigen
    Ganz egal ist es nicht. Es gibt schon Unterschiede. Aber die Mischung passt bei keiner.
    Es ist klar, dass man nicht zu 100% mit einer Partei übereinstimmen kann, auch 80% sind schwer, aber es redet ja auch keiner davon, jeden einzelnen Punkt eines Parteiprogramms gut zu finden. Man sollte einfach abwägen, welche Kernpunkte einem wichtig sind. Weil einem da ein (oder 2 oder sogar 3) Punkt(e) von vielleicht 20 nicht passt, sollte man zumindest die Partei des "geringeren Übels" wählen. Und wenn das eben die Tierschutzpartei oder die Violetten sind, dann ist das so.

    Wer nicht wählt, hat sein Recht verwirkt, dann auch zu meckern.
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  2. #812
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Deswegen wärs ja gut wenn die Zahl der Abgeordneten von der Wählerquote abhängig wäre.
    Im Moment gibts praktisch keine Partei im Bundestag die nicht für bestimmte Interessengruppen die Politik macht (Industrie, Reiche, andere Minderheiten ...) oder total unglaubwürdig (wenn man kurz nachdenk weis man das das gar nicht geht) sind. Und die AfD ist auch nicht viel anders und mir zu rechts. Also wen soll ich wählen.
    Ich hab übrigens immer das Recht was falsch ist auch so zu nennen. Sonst wären wir ja in einer Diktatur. Und um eine eigene Partei aufzumachen wird mir bestimmt wenns soweit ist die Zeit fehlen und auch das Geld.

  3. #813
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

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    Ich bin der Meinung es ist ganz gleich, was wir wählen. Die Macht haben andere... andere die durch ihr Geld sehr viel Einfluss ausüüben können.
    Ich sage nur "financial elite" und ihr geschätztes Gesamtvermögen von $45.9 trillion US Dollars.
    Geändert von Zmon (08.01.2017 um 23:44 Uhr) Grund: Den unteren Teil nicht zu ernst nehmen ;D

  4. #814
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Zmon Beitrag anzeigen
    "Welche Macht hat das Gesetz, wenn nur das Geld regiert."
    Gaius Petronius (ca. 80 n.Chr.), römischer Jurist

    Ich bin der Meinung es ist ganz gleich, was wir wählen. Die Macht haben andere... andere die durch ihr Geld sehr viel Einfluss ausüüben können.
    Ich sage nur "financial elite" und ihr geschätztes Gesamtvermögen von $45.9 trillion US Dollars.
    Ganz genau! Blos die Zahl glaub ich nicht. Vielleicht hat die jemand aus einem engl. Text einfach so übernommen ohne zu berücksichigen das es dort keine Miliarden und so gibt. 1 Trillion wär dann 1 Billion hier. 45.9 Billionen $ wär schon möglich.

    Das wären immer noch über 6000 $ pro Mensch auf der Erde und die meisten davon habeb praktisch nichts (siehe Entwicklungsländer).
    Geändert von Tina01 (10.01.2017 um 22:08 Uhr)

  5. #815
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Tina01 Beitrag anzeigen
    Deswegen wärs ja gut wenn die Zahl der Abgeordneten von der Wählerquote abhängig wäre.
    Naja, also das Problem dabei ist, dass dann die Prozentverteilung ja trotzdem im Bundestag wiederzufinden wäre, egal obs nun 300 oder 600 Abgeordnete sind. Man könnte alternativ auch einfach die restlichen 300 Abgeordnetenstühle leer lassen, womit der Bundestag aber nicht beschlussfähig wäre, da man die 50% und die 2/3-Mehrheit für Grundgesetzesänderungen überhaupt nicht erreichen würde.

    Im Moment gibts praktisch keine Partei im Bundestag die nicht für bestimmte Interessengruppen die Politik macht (Industrie, Reiche, andere Minderheiten ...)
    Das ist so richtig, und das ist ja auch der Sinn von Parteien. Parteien sind ja dafür gemacht, die Positionen ihrer "Klientel" zu vertreten. Problem ist natürlich auch dabei, dass Parteien oftmals zwar programmatisch absolut mit ihrer Klientel übereinstimmen, aber dann doch etwas vollkommen anderes machen (bspw. die SPD mit der Agenda 2010).

    wenn man kurz nachdenk weis man das das gar nicht geht
    Politik wird immer über Kompromisse gemacht. Natürlich gibt es Parteien mit sehr idealistischen Programmen, aber das ist auch gut so, um die Möglichkeiten zu zeigen, die wir theoretisch haben. Die PDS (Vorgänger der Linkspartei) hat bereits Anfang der 90er Jahre einen Mindestlohn gefordert und wurde damals sogar noch von einem Großteil der SPD (!) belächelt, dass dieser Vorschlag ja vollkommen absurd sei und unglaubwürdig und so. Tja, und letztendlich hat ihn dann jetzt sogar die CDU mit auf den Weg gebracht - wenn auch nicht so, wie es die Linke oder die SPD in den letzten Jahren gefordert hat. Aber das ist es ja - Kompromissbereitschaft.

    Ich hab übrigens immer das Recht was falsch ist auch so zu nennen.
    Das Recht will ich dir auch auf keinen Fall nehmen.
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  6. Diese Benutzer bedanken sich bei Hutch für diesen Beitrag:

    2nipe (12.01.2017)

  7. #816
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von Hutch Beitrag anzeigen
    Naja, also das Problem dabei ist, dass dann die Prozentverteilung ja trotzdem im Bundestag wiederzufinden wäre, egal obs nun 300 oder 600 Abgeordnete sind. Man könnte alternativ auch einfach die restlichen 300 Abgeordnetenstühle leer lassen, womit der Bundestag aber nicht beschlussfähig wäre, da man die 50% und die 2/3-Mehrheit für Grundgesetzesänderungen überhaupt nicht erreichen würde.
    Dann würden halt 50% von 300 bzw. 200 Abgeordnete für die Grundgesetzänderung reichen. Es wär für die Abgeordneten jedenfalls an Anreiz mehr für die Bürger zu tun wenn ihre finanzielle Existenz (Mandat) dran hing.



    Zitat Zitat von Hutch Beitrag anzeigen
    Das ist so richtig, und das ist ja auch der Sinn von Parteien. Parteien sind ja dafür gemacht, die Positionen ihrer "Klientel" zu vertreten. Problem ist natürlich auch dabei, dass Parteien oftmals zwar programmatisch absolut mit ihrer Klientel übereinstimmen, aber dann doch etwas vollkommen anderes machen (bspw. die SPD mit der Agenda 2010).
    Es hat früher mal die sog. Volksparteien (CDU/CSU und SPD) gegeben. Als das noch funktioniert hat haben die versucht Politik für alle zu machen. An nachdem was ich so gelernt hab hat das auch von 1950 bis 1990 funktioniert.

    Mit den Kompromissen hast du recht. Aber heute sehen die Kompromisse immer so aus das jemand drittes es ausbaden muss. Der Mindestlohn war damals schon richtig. In anderen Staaten gibs den schon Jahrzehnte (auch in USA).
    Blöd ist auch das je nachdem wo ein Vorschlag herkommt er von vornrein gut oder schlecht ist. Je nachdem wie nahe einem die gegnerische Partei steht. (z.B. CDU: alles was von den Linken kommt ist mist. Linke: alles was von der CSU kommt ist Mist).

  8. #817
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Die Idee, die Zahl der Abgeordneten zu reduzieren halte ich für Schwachsinn. Nur weil ein Abgeordneter einer Partei angehört, bedeutet das nicht dass er jeder Idee dieser zustimmt und für diese wählt. Eine repräsentative Demokratie sollte sich eigentlich dadurch auszeichnen, dass die Meinungen vieler im Gesamten gewertet werden. Und das kann nicht funktionieren, wenn (als Extrembeispiel) 10 Abgeordnete den Job von 600 machen.

    Man kann keine Politik für alle machen. Wenn ich allem gerecht werden will muss ich mich in 22 verschiedene Personen aufspalten. Wie soll das also eine Regierung für ein ganzes Land machen? Und die Aussage, dass es das schonmal gab, eine Politik für alle, halte ich für eine Lüge.

    Unsere Politik ist nicht grundsätzlich schlecht, Kompromisse sind eine grandiose Alternative zu Entscheidungen die ein Teil des Volkes super findet und der andere könnte im Dreieck kotzen. Aber, und das ist wichtig, in einer Demokratie muss man sich trotzdem mit Entscheidungen abfinden, die einem persönlich nicht sonderlich gut passen. Wenn ich immer nur meinen Willen erfüllt haben möchte, dann muss ich ein eigenes Land gründen und eine Diktatur machen. (Allerdings, Tipp am Rande: Es gibt nicht sonderlich viele Diktaturen, die gut funktioniert haben, das sollte also gut durchdacht sein.)
    "Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern." - André Malraux

  9. #818
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    AW: Welche Partei würdet/wählt ihr?

    Zitat Zitat von 2nipe Beitrag anzeigen
    Nur weil ein Abgeordneter einer Partei angehört, bedeutet das nicht dass er jeder Idee dieser zustimmt und für diese wählt.
    Genau das passiert doch dauernd. Deswegen gibt es vor einer wichtigen Abstimmung Probeabstimmungen in den Regierungsparteien. Wenns dann nicht passt müssen die die dagegen gestimmt haben "überzeugt" werden. Und das nicht immer nur durch Argumente (es sei denn "Wenn du dagegen stimmst stellen wir dich nicht mehr auf und deine Politiker Karierre ist vorbei"). Blos wenn mal was freigegeben wird wird wirklich so angestimmt wie es die Meinung der Politiker ist. Und da gibts plötzlich Anträge von Leuten von denen man nie gedacht hätte das die was zusammen machen.

 

 
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