1. #1
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    Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Guten Tag,
    Bin im moment 17, demnächst 18 (in 4 Monaten )
    Aber immer wenn ich von heute genau 1 Jahr zurückblicke, denke ich mir, dass ich total kindisch war, aber in dem Moment wo es war, z.B. 15.01.2013 kam ich mir total erwachsen vor.
    Und denke mir nun, dass ich jetzt viel erwachsener geworden bin.

    Was zum Teil daran liegen könnte, dass man "jungen" Alter ne menge an Änderungen vor und hinter sich hat.
    Aber meint ihr i.wann stagniert das ganze oder ist bei einigen Älteren aus dem Forum immernoch so ?

    Würdet mich jetzt mal interessieren ob es bei euch auch so ist, falls nicht, wie es denn sonst bei euch ist.
    Ich verändere mich vom Verhalten immer mehr "Erwachsener", zumindest kommt es mir so vor in dem Moment

  2. #2
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Ich bin natürlich noch voll im Entwicklungsalter, aber ich denke, dass das recht individuell ist. Manche reifen schneller, manche weniger schnell.
    Aber ich glaube, dass man sich bis zum Tod immer weiterentwickelt, da man immer mehr einschneidende Erfahrungen macht und diese einen natürlich auch prägen. Stagnieren wird das ganze also nie.
    Das heißt natürlich nicht, dass man mit 70 denkt, wie kindisch man doch mit 69 war, aber Veränderungen wird es immer geben.
    Herzliche Grüße vom persönlichen Pedobär Mts.



  3. #3
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Klar, mit 16 fühlte ich mich schon richtig groß... wenn ich mir das rückblickend jetzt so anschaue, war ich eigentlich noch nicht wirklich soo erwachsen damals
    Ich denke aber, dass ist nichts, was sich rein auf den Lebensabschnitt von Kindheit über Jugend zum Erwachsenen beschränkt. Ich gehe davon aus, dass ich mit 40 dann irgendwann denke, wie komisch und naiv ich doch mit 25 gewesen bin.
    Verhaltensweisen ändern sich, man sammelt Erfahrungen.. das wird immer so weitergehen.

    In der Jugend fällt das vielleicht aber mehr auf, weil man da ja doch zahlreiche Veränderungen durchmacht


    Der erste Moment, wo ich mich wirklich erwachsen gefühlt hab, war als ich nach Dresden kam und gemerkt hab, dass ich auch alleine klarkomme, meinen eigenen Haushalt führen kann, tun und lassen kann, was ich will.

    Um jetzt nochmal auf deine Frage zurückzukommen: Es gibt immer noch Momente, wo ich mir denke, was hast du da letztes Jahr für Stuss gemacht (oder so), wo ich jetzt einfach schlauer bin und weiß, wie es richtig geht. Ob das Ganze dann als "erwachsen werden" zählt, keine Ahnung.. ist Auslegungssache und hängt auch damit zusammen, wie man das erwachsen sein definiert, ob es überhaupt an Merkmalen festzumachen ist...

    Ich glaub, das war ziemlicher Stuss, was ich mir da zusammengetextet hab, war aber das, was mir grad so zu dem Thema aus den Fingern kam (insbesondere den zwei Daumen am Smartphone ).
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  4. #4
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Du wirst dich immer weiter entwickeln. Du wirst nicht irgendwann zum Überwesen, das immer weiß was richtig und falsch ist etc.
    Man arbeitet immer weiter an sich selbst,( ob aktiv oder passiv) wäre langweilig wenn nicht.

  5. #5
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Meint ihr, wenn man jeden Tag 100% den selben Tagesablauf hat, also wirklich 100%.
    Das man dann auch i-was ändern würde, weil es einem Erwachsener vorkommt ?
    (Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will, kann es mir selber nicht erklären ^^ )

  6. #6
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Zitat Zitat von Kraftsport Beitrag anzeigen
    Meint ihr, wenn man jeden Tag 100% den selben Tagesablauf hat, also wirklich 100%.
    Das man dann auch i-was ändern würde, weil es einem Erwachsener vorkommt ?
    (Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will, kann es mir selber nicht erklären ^^ )
    Wenn es immer 100% der selbe sein soll, dann darf sich ja per Definition nichts ändern.
    Aber das ist ein ziemlich unerfülltes Leben so ganz ohne Abwechslung, und: es wird sich immer was verändern, egal wie.
    Viele Veränderungen bekommt man ja gar nicht so mit, weil sie fließend geschehen.

    Und ich wüsste noch von nichts, was ich geändert habe, weil es mir erwachsener vorkam. Ich denke, wenn man etwas noch bewusst macht, weil es erwachsen ist, dann ist man auf einem guten Weg dahin, aber erwachsen ist man dann meiner Meinung nach noch nicht. Erwachsen wäre für mich in diesem Sinne, wenn man die Dinge einfach tut, ohne darüber nachzudenken (und dann womöglich es nur tun, weil man es als erwachsen ansieht).
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  7. #7
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    In der modernen Entwicklungspsychologie gibt es kein "Ende" der Entwicklung. Und Erwachsenenalter werden zwischen Junges, Mittleres und Spätes Erwachsenenalter unterteilt.

    Es gibt verschiedene Ansichten darüber wie man die definiert. Meist geschieht das durch die jeweiligen Themen, die für eine Person in dieser Phase vorrangig von Bedeutung ist bzw. was für Denkstrukturen die Person kann (formal-operational, relativistisch, pragmatisch, etc.).

    Also ja. Das Geheimnis ist, dass sich niemand jemals wirklich "erwachsen" fühlt. Bestenfalls fühlt man sich bei bestimmten Lebensaufgaben sicherer als vorher.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  8. #8
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Growing old is mandatory; growing up is optional.
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  9. #9
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Zitat Zitat von Kraftsport Beitrag anzeigen
    Meint ihr, wenn man jeden Tag 100% den selben Tagesablauf hat, also wirklich 100%.
    Das man dann auch i-was ändern würde, weil es einem Erwachsener vorkommt ?
    (Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will, kann es mir selber nicht erklären ^^ )
    Wenn du irgendwas änderst, dann weil es mit genug Erfahrungswerten vernünftiger werden (sollten) und Konsequenzen besser abschätzen können (sollten). Aber selbst wenn man das ganz gut kann, fühlt man sich nicht zwingend als "Erwachsener". Ehrlich gesagt kenne ich keinen, der das von sich selbst behauptet. Also auf den Tag, an dem du dich endlich "erwachsen" fühlst, musst du gar nicht erst warten, den gibt es nicht.
    Du wirst einfach immer du sein, egal wie alt.
    Think a little less, live a little more.


  10. #10
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Männer werden nicht erwachsen, nur ihr Spielzeug ändert sich.

    ähm nein, mal ernsthaft: "er" wachsen impliziert für mich, einen gewissen Zustand erreicht zu haben, über den es nichtmehr hinausgeht. körperlich gibt es solch einen punkt sicher, individuell unterschiedlich, aber soweit ich weiß bei den meisten irgendwo in den zwanzigern... ab dann wird eher stagniert, und man wird nichtmehr "erwachsen", sondern "alt". zumindest vom körperlichen her. geistig hingegen... ja, man sammelt mehr erfahrungen etc., und wenn man zurückblickt, was man vor einer gewissen zeit gemacht hat, wird es einem (aus damaligem mangel an erfahrungen) oft doof vorkommen. nur da die erfahrungen, die man macht mit dem alter immer ähnlicher werden (spätestens wenn sich jemand in seinem alltag wohl fühlt) wird der zeitraum, den man zurückgucken muss immer größer. Ist wie in (fast) jedem computerspiel: wenn ich mit lvl 20 gucke, wie doof ich mich mit lvl 10 angestellt hab, ist das was anderes als wenn ich von lvl 100 auf lvl 99 zurückgucke, obwohl die zeit dazwischen möglicherweise die gleiche war.
    Aber grade deswegen, weil sich mit dem alter auch routine und damit weniger lernen einstellen kann, finde ich es ganz gut zumindest etwas "kindlich" zu bleiben...


    Zitat Zitat von Kraftsport Beitrag anzeigen
    Meint ihr, wenn man jeden Tag 100% den selben Tagesablauf hat, also wirklich 100%.
    Das man dann auch i-was ändern würde, weil es einem Erwachsener vorkommt ?
    (Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will, kann es mir selber nicht erklären ^^ )
    Nicht, weil es einem erwachsener vorkommt, sondern weil man mit 80 auch kleine treppen eher meidet und schlicht langsamer wird :P



    Ich hab jedenfalls nie etwas getan, weils mir erwachsener vorkam, eher andersrum.
    Ja, wenn ich vllt. so 2 Jahre zurückgucke, dann komm ich mir jetzt in manchen situationen erwachsener vor... aber in fast der hälfte der sitationen bedauere ich das. elendige verantwortung und erwartungen, als kind genießt man eine freiheit, die später nur sehr, sehr schwer zu bewahren/erlangen ist, wenn man gleichzeitig so "einfache" dinge wie job und familie (oder auch nur freundin) haben will. Ich hoffe, ich kann mir immer einen kleinen teil jugendlicher naivität, neugier und spontanität sowie sorglosigkeit bewahren. ohne baut man sich vllt. ein erwachsenenleben auf, aber mal ehrlich: wer fand als kind die erwachsenen nicht stinklangweilig? wollen wir wirklich so werden?
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  11. #11
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Im Prinzip bedeutet erwachsen doch nur soviel, dass man mit beiden Beinen im Leben steht, verantwortungsbewusst handelt und für sich selbst sorgen kann.

    Ich finde man sollte auch als erwachsener Mensch seine kindliche Seite nicht so schnell ablegen.



    Erwachsen werden wir noch früh genug.
    Geändert von Mariposa. (22.01.2014 um 10:53 Uhr)


    "Andere zu besiegen bedeutet Macht. Sich selbst zu besiegen, bedeutet den Weg zu kennen."
    - Laozi -

  12. #12
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Im inneren bleibt man immer Kind

  13. #13
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Weisheit/Erwachsener als zuvor sein, ist nur der natürliche Prozess im Laufe einer Entwicklung besser Bescheid zu wissen. Es endet mit deinem Tod. Weshalb alte Leute so Weise erscheinen --> sie haben nicht mehr die Möglichkeit sich zu widersprechen.
    Zitat Zitat von Mrpresident Beitrag anzeigen
    Das ist sowieso nur soeine beknackte Idee von den Kommunisten.

  14. #14
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Zitat Zitat von Mariposa. Beitrag anzeigen
    verantwortungsbewusst handelt und für sich selbst sorgen kann.

    und für andere, wenns sein muß. Kids und so.

  15. #15
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    AW: Ab wann wird man nicht mehr "Erwachsen"

    Hm also ich hab mal gelesen, dass man bis 25 nicht aus der Pubertät raus ist Aber jetzt mal von dieser Statistik abgesehen: Ich glaube man hört nie auf "erwachsener" zu werden.. man lernt ja (hoffentlich) aus seinen Fehlern und reift an diesen

 

 
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