1. #1
    Nachwuchsspammer
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    Ausrufezeichen Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Hallo erstmal.
    Ich wollte euch mal fragen was ihr zu meiner Ansicht über den Tod und den Sinn des Lebens meint. Vllt. gibt es ja auch eine Diskussion, das wäre aufjedenfall schön.
    Letzten Sommer war ich bei meiner Tante, über ein Wochenende. Ich stand im Raum in dem ich untergebracht war und dachte nach. Und zwar über den Tod undso weiter. Meine bisherige Meinung zum Tod war das nach dem Tod nichts kommt. Doch das war mir egal und ich hatte mich damit abgefunden, da es einfach zu surreal war als das ich mir deswegen Sorgen gemacht hätte. Doch dann hatte ich plötzlich, vom einen Moment auf den anderen eine Art Gewissheit was der Tod wirklich ist. Und zwar das absolute nichts. Man denkt nicht mehr, hat keine Sinneseindrücke mehr und verliert auch jeglichen Kontakt zur Welt. Also wie schon gesagt nichts. Dies machte mir große Angst, da es für mich plötzlich ganz natürlich wirkte. (Ich möchte übrigens keine anderen Ansichten vom Tod als flasch darstellen, ich glaube was ich glaube und akzeptiere andere Meinungen) Man kann also sagen das unser Leben eine Zeit ist an die wir uns nach den Tod in keiner Weise mehr errinern können. Sprich alles was im Leben war und ist kann uns nicht mehr erreichen. Soviel zu meiner Meinung. Jetzt wollte ich einfach wissen was ihr dazu denkt.
    Danke schonmal


    Argumente: Jetzt könnte man fragen ob ich Argumente habe. Tatsächlich habe ich einige Ansätze.
    - Das Hirn ist ja für alles denken, und für alle Sinneseindrücke des Menschen verantwortlich. Also praktisch für unser Leben. Das Hirn stirbt nach dem Tod ab. Diese beiden Dinge sind Fakt! Nun könnte man sagen das es ja eine unsterbliche Seele geben könnte. Allerdings ist ein weiterer Fakt, das Dinge Masse brauchen um bewusst denken zu können. Und wenn eine Seele existiert dann hat sie aufjedenfall keine Masse und kann somit nicht bewusst denken. Geht man rein von wissenschaftlichen Sichtweisen aus. Doch die Seele könnte ja auch etwas magisches oder übersinnliches sein, z.B. von Gott geschaffen. Doch nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Magie und keine übersinnlichen Dinge. Denn wenn Gott die Seele geschaffen hätte und die Seele denken und evtl auch hören, sehen etc. , wieso hätte der Mensch also ein Gerhirn und Sinnesorgane? Worauf ich hinaus will ist:

    Es gibt keine Seele (siehe Argumentation) und sobald das Gehirn abstirbt auch kein denken mehr.

    Das war mal mein Hauptargument dazu. Ich hoffe es war nicht zu besserwisserisch.

    Und dann noch zum Sinn des Lebens:

    Geht man davon aus, das das Leben durch den Tod endgültig beendet wird und man danach in keiner Weise mehr auf das Leben zurückblicken kann, macht es ja keinen Sinn den Sinn des Lebens damit zu definieren das man Spaß haben soll und im Leben weit kommen soll. Was nützt es einem Spaß zu haben, wenn man sich fünf Minuten später nicht mehr daran erinnern kann, und was nützt es einem Reich zu sein wenn man 5 Minuten später nicht mehr reich ist? So ungefähr meine ich das.
    Wenn man nun diesen Aussagen zustimmt müsste man feststellen das es nunmehr nicht mehr so einfach ist einen Sinn des Lebens zu definieren, da er durch die oben aufgestellte These sinnlos wird. Nun gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt keinen Sinn, oder der Sinn des Lebens ist es etwas zu verbessern, z.B. indem man Arzneimittel erfinder :/Schlechtes Beispiel:/
    Auch dazu fände ich es gut mal eure Neinungen zu hören

    Ich freu mich also schonmal auf eine muntere Diskussion über den Tod und den Sinn des Lebens

  2. #2
    Kaiser
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Im großen und ganzen seh ichs auch so^^
    nur als den sinn würd ich eher den Erhalt der Spezies betrachten.
    Allerdings wenn das der einzige Sinn ist, könnt man sich ja fragen warum es die spezies überhaupt gibt

  3. #3
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Ich muss dir zustimmen. Aber gehört nicht auch zum Erhalt der Spezies das voranbringen der Spezies in ihrer Entwicklung?

  4. #4
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Zitat Zitat von Cleimens Beitrag anzeigen
    Aber gehört nicht auch zum Erhalt der Spezies das voranbringen der Spezies in ihrer Entwicklung?
    sowas denken sich nur pathetisch tickende menschen aus.

    dieses "voran bringen" impliziert ja fast schon die verpflichtung, aktiv das "voran"bringen der eigenen spezies zu betreiben. das real existente alltagsleben beweist zudem das gegenteil. selbst die, deren know how dieses potential in sich bergen könnte, werden von anderwender-interessen daran wesentlich behindert.

    eine art entwickelt sich ganz von selbst "voran", indem sie sich immer aufs neue sich ändernden verhältnissen anpasst, sei es durch aktivierung oder intensivierung bestimmter fähigkeiten über generationen hinweg oder durch mutationen, die neue anpassungs-möglichkeiten schaffen. bei letzterem geht unter umständen eine art in die andere über. und kann sich eine art nicht mehr anpassen, EXIT. sie stirbt aus - ist tod.

    in jedem fall ist es immer automatisiert, sprich selektion einzelner, die eine art "voran" bringen. der massige rest bleibt dann "ausschuss".

    so banal ist das im grossen, wie in unser aller kleinen leben.





    was die sache mit dem seelengedöns angeht, ist das etwas, was individuen eher moralische unterstützung gibt, um mit der endlichkeit des eigenen und anderer, sehr vertrauter leben umgehen, oder besser, den Tod generell ertragen zu können.

    ob danach noch etwas kommt, was wir bewusst oder doch nicht bewusst wahrnehmen, ist für den gelebten alltag eigentlich ohne praktische bedeutung, aber leider viel tiefer in unserem denken und handeln verankert, als es uns bewusst ist.

    was über tausensde von jahren kultivert wurde, legt man nicht in wenigen jahrzehnten ab, wie es ende des letzten jahrtausends experimentell versucht wurde.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  5. #5
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Voranbringen schon mal gar nicht. Evolution ist ungerichtet. Und gerade bei uns Menschen, wo wir so individuenreich sind, viel viel zu langsam, als dass der Tod irgendwas bringen würde.

    Grob gesagt: Denk mal soweit zurück, wie es schon den Homo Sapiens gab. Seit dem sind wir nicht merklich verändert. Nur so als Anhaltspunkt: Die Pyramidenbauer waren schon Homo Sapiens.
    Wie gesagt: Evolution ist viel zu langsam.

    Zum Thema: Der Tod wurde von den Volvociden erfunden. Davor sind/waren alle Protisten unsterblich. Die blöde Arbeitsteilung ist es, was uns tötet.
    -- IMO intended --

  6. #6
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Zitat Zitat von Skycatcher Beitrag anzeigen
    Grob gesagt: Denk mal soweit zurück, wie es schon den Homo Sapiens gab. Seit dem sind wir nicht merklich verändert. Nur so als Anhaltspunkt: Die Pyramidenbauer waren schon Homo Sapiens.
    Wie gesagt: Evolution ist viel zu langsam.

    langsam in welchem sinn?

    in zeitaltern der planetaren entwicklung bemessen ist evolution geradezu explosiv und fast schon überschallmässig zugange. schnell, langsam ... zwei unbedeutende begriffe, wie sie womöglich nur wir menschen verwenden.

    etwas was durch reinen selbstzweck existiert, nämlich das leben generell, kann man nicht nach solchen begrifflichkeiten definieren.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  7. #7
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Zitat Zitat von Lang Zu Beitrag anzeigen
    sowas denken sich nur pathetisch tickende menschen aus.

    dieses "voran bringen" impliziert ja fast schon die verpflichtung, aktiv das "voran"bringen der eigenen spezies zu betreiben. das real existente alltagsleben beweist zudem das gegenteil. selbst die, deren know how dieses potential in sich bergen könnte, werden von anderwender-interessen daran wesentlich behindert.

    eine art entwickelt sich ganz von selbst "voran", indem sie sich immer aufs neue sich ändernden verhältnissen anpasst, sei es durch aktivierung oder intensivierung bestimmter fähigkeiten über generationen hinweg oder durch mutationen, die neue anpassungs-möglichkeiten schaffen. bei letzterem geht unter umständen eine art in die andere über. und kann sich eine art nicht mehr anpassen, EXIT. sie stirbt aus - ist tod.

    in jedem fall ist es immer automatisiert, sprich selektion einzelner, die eine art "voran" bringen. der massige rest bleibt dann "ausschuss".

    so banal ist das im grossen, wie in unser aller kleinen leben.
    So hab ich das wirklich nicht gemeint. Ich habe nicht gemeint das der Sinm des Lebens sein sollte die Evolution voranzubringen. Ich habe eher gemeint das jeder so auf seine Art etwas verändert oder verbessert. Das muss in keiner bestimmten Größenordnung liegen. Außerdem denke ich das der Sinn des Lebens, für jeden etwas anderes bedeutet.

  8. #8
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Vielleicht hängt die Theorie des Todes mit der Theorie vom tod eines Sternes zusammen. Wen ein Stern stirbt bilden sich ein neuer Stern. kann ja beim tod auch so sein, oder?!

  9. #9
    Moderator
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Zitat Zitat von Zeror Beitrag anzeigen
    Wen ein Stern stirbt bilden sich ein neuer Stern.
    Nein. Zumindestens nicht zwangsläufig. Die Gaswolke, die abgestoßen wird, muss wieder stark komprimiert werden damit ein neuer Stern entstehen kann.
    Herzliche Grüße vom persönlichen Pedobär Mts.



  10. #10
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    tja, sag das mal nem schwarzen loch. die kriegen nie genug.
    und ihr furz reicht auch nicht für nen neuen urknall.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  11. #11
    König
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Zum Tod:
    Ist es wirklih nichts, was wir nach dem Ableben empfinden? Ich denke, wie schon angedeutet wurde, die Frage stellt sich gar nicht, wir interessieren uns nach unserem Tod nicht nicht für unser bisher gelebtes Leben, sondern sind schlichtweg nicht mehr fähig, kognitiv aktiv zu sein, da sehe ich einen bedeutenden Unterschied, der sozusagen Pessimisten den Wind aus den Segeln nehmen würde.

    Zum Sinn des Lebens und der dazugehörigen Diskussion:
    Der Sinn des Lebens ist nicht von unserem "Erschaffer", oder Bauplan, der Evolution, definiert worden. Es liegt in der Natur des menschen, einen Sinn zu suchen, so ist aber die Suche nach dem Sinn des Lebens reichlich sinnlos, wir leben um zu sterben, das macht den Tod nicht zum Sinn des Lebens, sondern zu einem Argument gegen einen solchen Sinn.
    Die geführte Diskussion spielt sich, so wie ich das sehe, auf zwei verschiedenen Ebenen ab. Lang Zu sprach von der Evolution, während der TE wesentlich kleiner dachte. In der menschlichen gesellschaft könnte man sehr wohl einen Sinn definieren, der für jeden Menschen nuanciert zu betrachten ist. Im Grunde ist der Mensch in der Hinsicht paradox, man muss schon sehr klar betonen in welchen Rahmenbedingungen man argumentiert, um verschiedenen Ebenen aus dem Weg zu gehen, die sich bei gleichen Reflexionen anbieten (Beispiel: Evolution und humanes Gesellschaftsdenken).

    Ich merke, dass Philosophie in diesem Forum doch sehr stark mit Wissenschaft einherzugehen scheint. Es funktioniert, macht aber ggbf. intolerant.^^


  12. #12
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    also ich glaube ja, dass wir uns nach dem tod schon noch an unser altes leben erinnern können und an die menschen, die uns geliebt haben.
    und, dass wir ihnen so gerne sagen würden, dass wir jetzt kein leid und keine schmerzen mehr verspüren und sie nicht traurig sein sollen, da wir uns alle irgendwann wiedersehen.
    außerdem glaube ich, dass die toten, wo auch immer sie sein mögen (himmel, hölle, sonstwo) zu uns herabschauen und über uns wachen.

  13. #13
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    AW: Ansicht über den Tod- Was meint ihr?

    Zitat Zitat von Cleimens Beitrag anzeigen
    Hallo erstmal.
    Ich wollte euch mal fragen was ihr zu meiner Ansicht über den Tod und den Sinn des Lebens meint. Vllt. gibt es ja auch eine Diskussion, das wäre aufjedenfall schön.
    Letzten Sommer war ich bei meiner Tante, über ein Wochenende. Ich stand im Raum in dem ich untergebracht war und dachte nach. Und zwar über den Tod undso weiter. Meine bisherige Meinung zum Tod war das nach dem Tod nichts kommt. Doch das war mir egal und ich hatte mich damit abgefunden, da es einfach zu surreal war als das ich mir deswegen Sorgen gemacht hätte. Doch dann hatte ich plötzlich, vom einen Moment auf den anderen eine Art Gewissheit was der Tod wirklich ist. Und zwar das absolute nichts. Man denkt nicht mehr, hat keine Sinneseindrücke mehr und verliert auch jeglichen Kontakt zur Welt. Also wie schon gesagt nichts. Dies machte mir große Angst, da es für mich plötzlich ganz natürlich wirkte. (Ich möchte übrigens keine anderen Ansichten vom Tod als flasch darstellen, ich glaube was ich glaube und akzeptiere andere Meinungen) Man kann also sagen das unser Leben eine Zeit ist an die wir uns nach den Tod in keiner Weise mehr errinern können. Sprich alles was im Leben war und ist kann uns nicht mehr erreichen. Soviel zu meiner Meinung. Jetzt wollte ich einfach wissen was ihr dazu denkt.
    Danke schonmal
    Les das doch noch mal und versuche die logischen Fehler zu suchen.

    Argumente: Jetzt könnte man fragen ob ich Argumente habe. Tatsächlich habe ich einige Ansätze.
    - Das Hirn ist ja für alles denken, und für alle Sinneseindrücke des Menschen verantwortlich. Also praktisch für unser Leben. Das Hirn stirbt nach dem Tod ab. Diese beiden Dinge sind Fakt!
    Ein Fakt wird das erst, wenn wir das Hirn vollends entschlüsselt haben. Und momentan sieht es schwer danach aus, als ob unsere Psyche nur in Wechselwirkung mit unserer Umwelt existiert. Es ist nicht "das Hirn im Körper in der Welt", sondern einfach ein Teil eines sich wandelndes Systems. Es funktioniert nicht autonom. Und um faktische Aussagen zu treffen, müsstest du praktisch schon das Universum begriffen haben. Und das ist nicht nur nicht in unserer Macht (wie es bei einem Uhrwerksuniversum wäre), sondern scheinbar einfach unmöglich.

    Auch:
    Wenn du "richtig" lägst, wäre deine Meinung dazu nichtig, da sie nicht auf den Umstand referieren könnte. Das wäre wie wenn ein Hirn im Tank sagen würde, es wäre ein Hirn im Tank. Ich hab jetzt keine Lust dir Putnams Philosophie zu erklären aber vertraue mir einfach mal dabei, dass du sprachlich und gedanklich nicht auf solche Dinge referieren kannst. Genau wie eine Referenz auf "Gott" unmöglich wäre... Und kombiniert dazu noch der Grund, wieso "Existenz" innerhalb unserer Logik immer impliziert ist.
    Nun könnte man sagen das es ja eine unsterbliche Seele geben könnte. Allerdings ist ein weiterer Fakt, das Dinge Masse brauchen um bewusst denken zu können. Und wenn eine Seele existiert dann hat sie aufjedenfall keine Masse und kann somit nicht bewusst denken. Geht man rein von wissenschaftlichen Sichtweisen aus.
    Lolwut? Wir stehen hier am Anfang der Forschung des Bewusstseins oder überhaupt der Begriffsklärung und du stellst Psychophysikalische Naturgesetze auf? Cool.
    Newsflash: Wir stehen im Wissenschaftlichen Zeitalter der nicht-kausalen Quantenphysik.
    Als Faustregel kannst du da nehmen: Umso mehr wir lernen, umso weniger wissen wir.
    Doch die Seele könnte ja auch etwas magisches oder übersinnliches sein, z.B. von Gott geschaffen.
    Doch nach bisherigen Erkenntnissen gibt es keine Magie und keine übersinnlichen Dinge. Denn wenn Gott die Seele geschaffen hätte und die Seele denken und evtl auch hören, sehen etc. , wieso hätte der Mensch also ein Gerhirn und Sinnesorgane?
    Man kann allein sprachlich nicht von Dingen sprechen, die nicht natürlich sind. Siehe oben.
    Worauf ich hinaus will ist:
    Es gibt keine Seele (siehe Argumentation) und sobald das Gehirn abstirbt auch kein denken mehr.
    Da war keine Argumentation.^^
    Du hast basierend auf fehlender Evidenz bei der Induktion darauf geschlossen, dass es keine Seele gibt und basierend auf einer leeren Behauptung, dass es "Denken" nur in unserer physikalischen Dimension gäbe. Zugegeben, letzteres trifft mehr oder weniger zu, da man hier wieder das selbe sprachliche Problem hat. (Wir sprechen "Raum-Zeit-Masse-Sprache".) Dennoch kannst du nicht behaupten, dass es kein Äquivalent zum Denken innerhalb anderer physikalischen Dimensionen gibt.
    Das war mal mein Hauptargument dazu. Ich hoffe es war nicht zu besserwisserisch.
    Nö. Einfach wissenschaftlich und logisch falsch.


    Also für dich mal zeitlose Worte von einem, der's begriffen hat:
    Zitat Zitat von Epicur
    "Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr."
    Jeder Gedanke an den Tod ist verschwendet, da er immer falsch sein wird.
    Und dann noch zum Sinn des Lebens:

    Geht man davon aus, das das Leben durch den Tod endgültig beendet wird und man danach in keiner Weise mehr auf das Leben zurückblicken kann, macht es ja keinen Sinn den Sinn des Lebens damit zu definieren das man Spaß haben soll und im Leben weit kommen soll.
    Einer der ersten Typen, die sich der Theologie abgewandt haben und überhaupt alle Gedanken an den Tod beilegten, hat den Hedonismus begründet... Und bei dem hieß das eben nicht nur Party machen.
    Was nützt es einem Spaß zu haben, wenn man sich fünf Minuten später nicht mehr daran erinnern kann, und was nützt es einem Reich zu sein wenn man 5 Minuten später nicht mehr reich ist? So ungefähr meine ich das.
    "Spaß" ist ein wichtiger Bestandteil beim Bestreben von eudaimonia. (Das ist tatsächlich wissenschaftlich so begründet.) Geld ist ein Mittel zum Zweck. Bei Aristoteles also als "Zwischenziel" auf dem Weg zur eudaimonia.
    Wenn man nun diesen Aussagen zustimmt müsste man feststellen das es nunmehr nicht mehr so einfach ist einen Sinn des Lebens zu definieren, da er durch die oben aufgestellte These sinnlos wird.
    Wenn es einen intrinsischen "Sinn" gäbe, müsste er in der Natur des Menschen liegen. Wenn er in der Natur des Menschen liegt, steht am Ende die eudaimonia.
    Nun gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt keinen Sinn, oder der Sinn des Lebens ist es etwas zu verbessern, z.B. indem man Arzneimittel erfinder :/Schlechtes Beispiel:/
    Du musst echt mal an deiner Argumentation arbeiten...
    Pro-Tipp: Definiere doch Anfangs mal deine Begriffe anständig (hier "Sinn"), bevor du anfängst logisches Bowling zu spielen.
    Auch dazu fände ich es gut mal eure Neinungen zu hören

    Ich freu mich also schonmal auf eine muntere Diskussion über den Tod und den Sinn des Lebens
    Es gibt eigentlich zu alle dem schon Threads. Hab das jetzt nur nicht geschlossen, weil die glaub schon zu sind...
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

 

 

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