Meine Gedanken zum Thema Glück:



Jeder Mensch strebt nach Glück. Glück ist ein Gefühl, man fühlt es.
Glück ist auch ein Zustand, indem man sich befindet.
Jeder Mensch kann Glück fühlen, doch jeder nimmt es anders wahr
und hat seinen eigenen Weg zum Glück.

Die äußeren Umstände tragen nur nebensächlich zu unserem Glück bei.
Denn es kommt darauf an, was wir aus den Umständen machen.
Wir können alles besitzen und erreichen, was immer wir uns vornehmen, doch wenn wir uns dabei nicht glücklich fühlen, dann sind wir es auch nicht.
Was wir aus den Gegebenheiten machen, das liegt völlig bei uns.

Es gibt Menschen, die scheinbar alles haben im Leben und sich alles kaufen können.
Es gibt Menschen, die in einer wundervollen Beziehung leben, doch viele von ihnen sind unglücklich. Ihnen fehlen die glücklichen Gefühle.
Es gibt arme Menschen, die jeden Tag um das Überleben kämpfen, die teils hungern müssen.
Und viele von ihnen fühlen sich glücklich und genießen das, was sie besitzen und bekommen.

Allein diese Tatsache zeigt, dass die äußeren Dinge nicht hauptsächlich für unser Glück verantwortlich sind! Glück kann man nicht irgendwo im Außen finden, es ist ins uns und kommt aus unserem Inneren und man muss es aufbauen und üben.
Wir selbst sind für unser eigenes Leben und für unser Glück verantwortlich.
Glück hängt vielmehr davon ab, wie wir sind, und nicht was wir besitzen oder gerne haben wollen!

Studien beweisen, dass Glück unabhängig ist von:
- materieller Besitz: Man braucht zB nur so viel Geld und Besitz, um die menschlichen Grundbedürfnisse abzudecken (Nahrung, Schlafplatz, Sicherheit)
- Intelligenz und gesellschaftlicher Status und Schönheit machen ebenfalls nicht glücklicher

Was zum Glücklichsein beitragen kann:
- soziale Beziehungen (Freunde, Partner, Arbeitskollegen usw.)
- Aktivitäten (das was wir gerne machen und oder gut können sei es beruflich oder als Hobby)
- Glaube (z.B. Religion)

Schaut man sich die Punkte zum Glücklich sein an, dann fällt auf, dass materieller Besitz eine stark untergeordnete Rolle spielt.

Glück ist vielfältig und nimmt für jeden eine andere Form an.
Mit dem Alter verändert sich die Sichtweise zum Glück.
Als Kind genießt man beispielsweise einfache Dinge und erfreut sich daran.
Als alter Mann wird man eher gelassen und nutzt das Wissen aus den Lebenserfahrungen.
Ein Kind sucht meist eher nach Dingen, woran es sich erfreuen kann, der alte Mann schaut gelassen und zufrieden auf die Dinge, die um ihn geschehen.

Wie glücklich man ist, kann man relativ einfach herausfinden:
Glück = Zufriedenheit (%) / Unzufriedenheit oder Wünsche (%)

=> also einfach mal zufriedensein, die Dinge erhöhen, die einen zufrieden machen
oder die Dinge verringern, die man sich wünscht und wodurch man unzufrieden ist

Um es nocheinmal zu wiederholen:Ohne die passende positive Emotion können wir uns nicht glücklich fühlen.
Ein erfolgreicher Mensch, der etwas Einzigartiges geschaffen hat und seine positiven Charakterstärken bewiesen sind, kann sich nur dann glücklich fühlen, wenn er positiven Emotionen besitzt.
Besitzt er sie nicht, wird er sich trotzdem leer fühlen.

Dinge, die unser Glück stören:

Gewohnheitenführen dazu, dass wir das Glück nicht mehr richtig genießen und es übersehen.
Dass wir die Dinge, die uns wichtig sind und die uns glücklich machen nicht mehr richtig pflegen und wertschätzen.
Wir nehmen alles als selbstverständlich hin.
Kleine Alltagsfreuden, wie zB. Vögel beobachten nimmt man nicht mehr richtig wahr und kann sich nicht daran erfreuen.

Jeder Tag könnte der letzte sein, und man könnte jeden Tag alles verlieren, was man liebt, sei einen Mensch oder ein Objekt. Nichts ist also selbstverständlich. Jeden Tag sehen wir die Dinge ohne uns dabei bewusst zu sein, dass dies das letzte Mal sein könnte.

Nicht nur Gewohnheiten sondern auchfalsche Vorstellungen vom Glückführen dazu, dass wir das Glück übersehen.

Relativ gesehen, ist es die Art und Weise, wie der Mensch denkt, die zu Leiden und Schmerz führt.

Der Mensch hat den Instinkt zu überleben.
Das ist die oberste Priorität.
Er tut alles, um sein Überleben zu sichern.
Und das ist auch gut so.

Egoismus/ Ich-bezogenheit:
Doch wir Menschen gehen noch ein Stück weiter:
Wir entwickeln einen Egoismus, eine Ich-Bezogenheit.
Das Handeln zielt meist nur auf den eigenen Vorteil

Dazu spalten wir uns von den anderen Menschen ab.
Wir nehmen uns selbst als wichtigste und wertvollste Person.
Unsere Wunscherfüllung oberste Priorität.
Somit stellen wir uns über andere Menschen, und nehmen in Kauf, dass andere Menschen benachteiligt und unfair behandelt werden, damit wir das bekommen, was wir wollen und damit wir uns wohl fühlen.
Hauptsache uns geht es gut, und wir bekommen alles, was wir wollen und alles wird uns passend gemacht.
Durch den Egoismus verurteilen und beurteilen wir alles, was wir durch unsere Sinne wahrnehmen als gut oder schlecht und richten demnach unser Handeln aus.

Sobald uns etwas nicht passt oder etwas als für uns schlecht beurteilt wird, bekommen wir negative Emotionen.
Die Angst ist dabei eine der stärksten und häufigsten Emotion, die für viele Probleme verantwortlich ist.

Es mag sich krass anhören, dass wir überwiegend von egoistischen Motiven gesteuert werden, aber man braucht sich nur einmal umschauen in der Gesellschaft um dies festzustellen.
Das wir ich-bezogen Handeln ist größtenteils eine Gewohnheit geworden.
Daher sind wir uns meistens nicht bewusst, dass wir gerade egoistisch motiviert handeln oder durch eine egoistische Ansicht leiden.

Immer, wenn uns irgendetwas nicht passt, wenn wir etwas nicht bekommen,was wir haben wollen oder wenn andere nicht das machen,was wir von ihnen verlangen fühlen wir uns schlecht.
Es ist einfach nur die Tatsache, dass MIR etwas nicht passt oder ICH das nicht möchte.
Dass ICH steht stark im Vordergrund.

Beim täglichen Handeln ist dieser Egoismus teils stärker und schwächer ausgeprägt.
Wenn wir selbstlos anderen Menschen in Not helfen, dann ist dies eine nicht egoistisch motivierte Handlung. Helfen wir aber anderen Menschen mit der Absicht, dafür Lob zu bekommen, damit wir uns dadurch gut fühlen, mischt hier wieder der Egoismus mit.
Hier helfen wir in erster Linie nicht anderen Menschen, sondern wollen vordergründig positive Gefühle durch die Anerkennung der anderen bekommen.
Das ist unsere eigentliche Absicht.
Somit handeln wir für unser eigenes Wohl, welches beim "Helfen" im Vordergrund steht.
Unsere Hilfe wird sich anders anfühlen als würden wir selbstlos anderen Menschen helfen wollen.

Wichtig ist es, einegesunde Selbstachtungzu haben.
Wir selbst sollten auf unseren Körper und Gesundheit achten.
Das ist nicht zu vernachlässigen.
Ebenfalls sollten wir nichts machen, was uns nicht gut tut oder wozu wir uns gezwungen fühlen.
Natürlich sollen und wollen wir auch leben, Spaß haben und die Dinge des Lebens genießen.
Und das sollte auf keinen Fall zu kurz kommen.


Aufgrund von "falschen Denken" (geprägt durch den Egoismus) stellen wir unrealistische Forderungen und Wünsche an das Leben.
Allein die Tatsache, dass sich Menschen von anderen Menschen abhängig machen, dass sie denken, er oder sie kann mich glücklich machen, ist erschreckend.

Das spiegelt sich dramatisch in den Beziehungen und der Liebe wieder:
Man hört oft: "Liebe tut weh"
Aber Liebe an sich ist wundervoll und ist nicht die Ursache von Leiden.
Es kommt darauf an, was wir mit der Liebe anstellen.

Liebe ist der Wunsch, dass der andere (den man liebt) glücklich ist.
Der Wunsch, dass uns jemand glücklich macht, wenn wir zB. mit ihm zusammen sind, das ist keine Liebe!

Unser Leben ist so sicher, wie nie zuvor.
Und dennoch ist unser Leben von starken Ängsten durchzogen.
Vertrauen wird als unsicher eingestuft, daher kommen Kontrollzwänge.
Eifersucht, die aus dem Mangel an Vertrauen entsteht, ist ein großer Beziehungzerstörer.

Ängste und andere negative Emotionen überdecken die Liebe und so ist ein Mensch fähig, einen liebenden Mensch verbal und körperlich zu verletzen.

Nicht aber die Liebe tut in diesem Fall weh, sondern die Angst, den Partner zu verlieren und die daraus entstehenden eifersüchtigen Handlungen.

Oft finden man Streitigkeiten und Konflikte zwischen zwei sich liebenden Menschen.
Wut kann Liebe überdecken wodurch man Hass entwickeln kann für einen Mensch, welchen man eig. liebt.

Zum Thema Liebe und Beziehung werden noch weiter Einträge erscheinen!