1. #1
    Misanthropy
    Gast

    Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Da die SuFu zum Stichwort Frieden/Gerechtigkeit nichts ausspuckt, hier die Frage(n):

    Ist wahrer Frieden heutzutage überhaupt noch möglich oder eine Wunschvorstellung?

    Wenn ja, wie definiert man wahren Frieden in einer Welt, in der sich Menschen aufgrund ihrer Religionen, ihren Normen und Ideologien nie wirklich zu verstehen gedenken?


    Kann ein Individuum in unserer Gesellschaft überhaupt dazu beitragen?


    Wie sollen Kinder "richtige" Wege einschlagen, wenn sie für die Einwirkungen anderer Generationen nicht verantwortlich sind und so sich eventuell gegen den Frieden wenden?


    Wenn Menschen sich so leicht vom Bösen leiten lassen, wieso nicht vom Guten?


    Wie soll ein Individuum von all dem Schein der Medien und Regierungen zu einer richtigen Konklusion kommen? Wie kann man Frieden schaffen, wenn oftmals viele Informationen der breiten Masse verschleiert bleiben?


    Wenn es einen Gott gibt, wo ist seine Gerechtigkeit? Wieso all das Leid? Ist das Paradies nicht eine viel zu realitätsferne Antwort auf diese Frage, wenn man sie denn weltlich begründen möchte?


    Wie kann man das instinktgesteuerte Vergeltungswesen der Menschen umgehen? Ist es nicht ein Aspekt der Frieden nie gewähren lässt?


    Meine Antworten dazu gebe ich vielleicht später bekannt, wobei man sie sich ja eigentlich denken kann... schließlich würde ich sonst nicht fragen.

    LG

    *Edit: Zudem... ist es nicht bewundernswert dass Menschen eigentlich versuchen immer gut zu handeln? Auch wenn dies der Moral widerspricht, selbst die größten Tyrannen unserer Welt haben ihren Maßstäben zufolge "gut" gehandelt. Trotz dieser Tatsache leben wir in einer Welt der Ungerechtigkeit und des Unverständnisses...
    Geändert von Misanthropy (20.01.2011 um 15:21 Uhr)

  2. #2
    Bieberpelz
    Gast

    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Sind das nicht die Fragen wonach jeder (mit einem gewissen maß an verstadn unf´d selbsterkenntnis) fragt und strebt diese antworten zu erfahren......

    Ich denke mal der Frieden ist ein Wort was jeder für sich anders definiert. Ganz klar das es sich untereinander ähnelt aber im Grunden ist das ein Aspekt aus der eigenen Meinung. Ebenfalls ist "gut" und "böse" auch je nach religion, seiner persönlichen vergangenheit und erzeihung anders. Man müsste erstmal klären was Gut und Böse sei.
    aber das ist wiederum unmöglich da es knap 7 Milliarden Menschen auf der Welt gibt und diese jeweils ihre nachkommen (generationen) jeweils unteschiedlichen meinungsvrhältnissen stehen.

    Ich denke der frieden aus meiner sicht (typisch christlich, orthodox..)....ist wenn sich die welt in dem verhältniss befindet wie jetz kaum möglich.
    sein persönlichen frieden aber kann jeder finden bzw. erreichen. (ist zwar dann wieder eine eingrenzung im sinne der "nischen" gedanken) aber da kommt wann wieder zur frage wie definiert ein muslime, inder, amerikaner, kongonese, deutscher, neuseeländer, .... frieden.

    Und zur frage wieso sich die menchheit sich so leicht vom bösen verleiten lässt und wiederum nicht vm guten...da würde ich sagen:
    es fällt prinzipiel mehr auf wenn etwas "böses" oder "unrechtes" geschieht im gegensatz zum "guten" ... dies muss halt jeder für sich bestreiten.

    und jetz bin ich mal ganz ehrlich. ich denke die religion auch nich mehr als ene "sekte" bzw. "vereinigung"....denn so gesehn beeinflusst doch die religion den eizelnen menschen je nach geografischer oder ethischer herkunft im bereich von unrecht und recht.....ode wieso denkst gutes zu tun oder schlechtes.....,,

  3. #3
    Misanthropy
    Gast

    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Natürlich, genau das ist doch das Problem dieser Welt. Jeder Mensch besitzt seinen individuellen Horizont der oftmals religiös geprägt ist. Doch man kann doch auch eine neutrale, objektive und menschengerechte Antwort finden, auf welche ich eigentlich hinaus wollte.

    Ist Religion und Glaube nicht die eigentliche Flucht vor unserer verkommenen Realität? Wenn du nichts hast, so manifestiert man seine Hoffnungen im Glauben... Wo sind die Antworten hier und nicht in bsw. einem Paradies?

    Stell dir vor Menschen würden einander verstehen. Menschen würden einander tolerieren... "wahrer" Frieden in der Menschen in Harmonie zusammenleben, in der Nächstenliebe herrscht, in der die Nichtzusammenarbeit mit dem Bösen ebenso zur Pflicht gehört wie die Zusammenarbeit mit dem Guten. Dies ist nichts was es auf dieser Welt nicht gibt, doch wieso lässt es sich nicht weitgreifend umsetzen?

    Natürlich, jeder definiert "Frieden" individuell. Aber es gibt gewisse Grundprinzipien die jeder Mensch als ein friedliches Beisammenleben definieren würde, es sei denn er wär von unserer moralischen Sicht aus schon zu weit vom friedlichen Pfad abgekommen oder sein Glauben ist schwer widerrufbar... (gutes Beispiel die Ideologie des Nationalsozialismus).

    Wir alle sind in der Lage über viele Dinge die in dieser Welt falsch laufen ein Urteil zu fällen. War der Bürgerkrieg in Ruanda "gut"? Ist der Krieg im Irak und Afghanistan etwas, das wir als "gut" definieren würden? Nein, dies sind ganz klar Dinge die nicht dem Frieden entsprechen. Und solange man kein islamischer Fundamentalist ist, so spielt nichtmal Religion eine große Rolle um dies als etwas moralisch Verwerfliches zu definieren.

    Ich glaube dass es sehr wohl möglich ist, ein allgemeines Bild von Gerechtigkeit und Frieden zu schaffen. Allerdings gibt es diese breitgefächerte Meinungsverschiedenheit und den menschlichen Instinkt der Vergeltung. Wie soll man bei solchen verschärfenden Begleitumständen diesen Frieden erschaffen, der moralisch gesehen korrekt ist?

    Niemand will in Armut leben. Niemand will aufgrund seiner Religion oder seiner Abstammung hingerichtet werden. Niemand will als Kind vergewaltigt werden. Niemand möchte einen Krieg für den er nichts kann miterleben. Dies sind grundlegende Dinge, die jeder vermeiden möchte. Doch sie passieren. Und Menschen wollen dafür Vergeltung, was immer wieder und immer wieder in einem Zyklus ausartet. Du stichst mir ins Auge, also breche ich dir ein Bein... Du verbrennst den Koran, also jage ich deine Bevölkerung in die Luft. Du greifst Pearl Harbour an, also vernichte ich tausende deiner Landsleute.

    Wenn wir all dies als Böse definieren können, so definieren wir automatisch, was das Gute nicht ist und somit automatisch das Gute. Wenn man sich unsere Welt betrachtet, so ist "echter" Frieden also doch rein utopisch? Mit reiner Logik betrachtet, wo ist der Sinn?... Wir alle wissen wie die Vergangenheit war und können oft voraussehen wie die Zukunft sein wird. Das ist Geschichte wie sie uns vertraut ist... und so kommen wir zu dem Schluss dass Menschen scheinbar nicht dazu in der Lage sind einander zu verstehen.

    Ich glaube daran, dass es wahren Frieden auf dieser Welt gibt. Doch unter den jetzigen Bedingungen wird er nie eintreffen... es ist eine traurige Tatsache, doch egal wie viel ich darüber nachdenke, ich komme immer zu dem Schluss dass diese Menschheit grausam ist... all der Hass... all die Indolenz korrupter Politiker... all die Dummheit der breiten Masse... wie soll man ihr begegnen? Wie soll man diese Welt ändern? Was kann man als einzelne Person machen?!...

  4. #4
    Nachwuchsspammer
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    Beitrag AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Da die SuFu zum Stichwort Frieden/Gerechtigkeit nichts ausspuckt, hier die Frage(n):

    Ist wahrer Frieden heutzutage überhaupt noch möglich oder eine Wunschvorstellung?

    Wenn ja, wie definiert man wahren Frieden in einer Welt, in der sich Menschen aufgrund ihrer Religionen, ihren Normen und Ideologien nie wirklich zu verstehen gedenken?


    Kann ein Individuum in unserer Gesellschaft überhaupt dazu beitragen?


    Wie sollen Kinder "richtige" Wege einschlagen, wenn sie für die Einwirkungen anderer Generationen nicht verantwortlich sind und so sich eventuell gegen den Frieden wenden?


    Wenn Menschen sich so leicht vom Bösen leiten lassen, wieso nicht vom Guten?


    Wie soll ein Individuum von all dem Schein der Medien und Regierungen zu einer richtigen Konklusion kommen? Wie kann man Frieden schaffen, wenn oftmals viele Informationen der breiten Masse verschleiert bleiben?


    Wenn es einen Gott gibt, wo ist seine Gerechtigkeit? Wieso all das Leid? Ist das Paradies nicht eine viel zu realitätsferne Antwort auf diese Frage, wenn man sie denn weltlich begründen möchte?


    Wie kann man das instinktgesteuerte Vergeltungswesen der Menschen umgehen? Ist es nicht ein Aspekt der Frieden nie gewähren lässt?


    Meine Antworten dazu gebe ich vielleicht später bekannt, wobei man sie sich ja eigentlich denken kann... schließlich würde ich sonst nicht fragen.

    LG

    *Edit: Zudem... ist es nicht bewundernswert dass Menschen eigentlich versuchen immer gut zu handeln? Auch wenn dies der Moral widerspricht, selbst die größten Tyrannen unserer Welt haben ihren Maßstäben zufolge "gut" gehandelt. Trotz dieser Tatsache leben wir in einer Welt der Ungerechtigkeit und des Unverständnisses...





    Hier erst einmal eine Frage:
    Wie sollten sich die Menschen deiner Meinung nach Verhalten um den Frieden zu Finden so das es kein Militär,Soldaten oder gar Spionage mehr sein darf?


    Es ist alles nur eine Frage der Sichtweise.
    Wie zum Bespiel Adolf Hitler.
    Er hatte die Sichtweise das er das richtige tut doch andere wollten ihn für seine Taten umbringen.

    Und noch etwas:
    Die Gläubigkeit ist wirklich eine art "Sekte"
    Andere haben Christlichen glauben und andere Kahtolischen glauben und wieder andere haben Jüdischen glauben und gibt es Leute ohne glauben.
    alles nur eine Frage der Sichtweise


    Lich

  5. #5
    Misanthropy
    Gast

    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Hier erst einmal eine Frage:
    Wie sollten sich die Menschen deiner Meinung nach Verhalten um den Frieden zu Finden so das es kein Militär,Soldaten oder gar Spionage mehr sein darf?
    Anarchie ist an sich nichts schlechtes, doch leider machen es die Menschen zu etwas Schlechtem. Die Frage ist, wieso? Militär und Spionage müssen nicht negativ sein wenn sie im gerechten Sinne und in Grenzen verwendet werden. An eine funktionierende Anarchie glaube ich allerdings auch nicht. Das ist wie der Kommunismus: Gut gemeint aber aufgrund der menschlichen Natur nicht umsetzbar.

    Es ist alles nur eine Frage der Sichtweise.
    Wie zum Bespiel Adolf Hitler.
    Er hatte die Sichtweise das er das richtige tut doch andere wollten ihn für seine Taten umbringen.

    Und noch etwas:
    Die Gläubigkeit ist wirklich eine art "Sekte"
    Andere haben Christlichen glauben und andere Kahtolischen glauben und wieder andere haben Jüdischen glauben und gibt es Leute ohne glauben.
    alles nur eine Frage der Sichtweise
    Im Grunde bringt es wenig über die Sichtweisen von Religionen zu diskutieren und diese Fragen damit zu beantworten, da diese Sichtweisen recht dogmatisch sind. Ich wollte eher Antworten aus der Sicht eines Menschenrechtlers und Moralisten. Objektive, neutrale Antworten, die nicht transzendenter Natur sind. Leider ist es gerade aus dieser Sichtweise heraus schwer eine Antwort zu finden...

  6. #6
    Nachwuchsspammer
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    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Also Kurzmal danke den ich hätte sonst nie an den frieden gedacht

    und zweitens finde ich das Militär nicht grade sehr ...positiv
    den meistens löst das oder die Spionage Kriege oder Mißtrauen zwischen Ländern(Das wiederum Kriege auslösen kann)aus.

    Also da hätte auch noch etwas gegen die Politik (OBWOHL ich erst 12 bin)

    Ausserdem hast du meine Frage noch nicht beantwortet:
    Wie sollten sich die Menschen deiner Meinung nach verhalten um den Frieden zu finden.
    Geändert von Lich (20.01.2011 um 18:26 Uhr)

  7. #7
    Misanthropy
    Gast

    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Also Kurzmal danke den ich hätte sonst nie an den frieden gedacht

    und zweitens finde ich das Militär nicht grade sehr ...positiv
    den meistens löst das oder die Spionage Kriege oder Mißtrauen zwischen Ländern(Das wiederum Kriege auslösen kann)aus.
    Ja, deswegen sagte ich auch, dass es nicht negativ ist wenn es in gerechtem Sinne verwendet wird. Militär muss nicht unbedingt offensiv betrachtet werden. Im Grunde ist es fast immer ein Schutz. Ebenso Spionage. Es ist nur die Frage wie weit das ganze geht und mit welchen Intentionen.

    Ausserdem hast du meine Frage noch nicht beantwortet:
    Wie sollten sich die Menschen deiner Meinung nach verhalten um den Frieden zu finden.
    Lies dir meinen 2. Beitrag nochmal durch.

    LG

  8. #8
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    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    kommt drauf an, was man unter "wahr" versteht.
    .



  9. #9
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    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen

    Ist wahrer Frieden heutzutage überhaupt noch möglich oder eine Wunschvorstellung?
    Wahrer Frieden... heutzutage... wenn ich das bloß hör.
    1. Wahrer Frieden ist eine wertlose Wortkonstruktion... so wie mächtiges Butterbrot. Sagt nichts aus.
    2. Heutzutage... weil sich früher alle immer lieb hatten.

    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Wenn ja, wie definiert man wahren Frieden in einer Welt, in der sich Menschen aufgrund ihrer Religionen, ihren Normen und Ideologien nie wirklich zu verstehen gedenken?
    Die Fragestellung ist... ja...
    Es gibt nie Frieden. Konflikt ist der Motor der die menschlichen Urinstinkte antreibt, welche wiederum den Menschen antreiben.

    Sachen wie Normen, Ideologien, Religionen usw. gehören zu eben dem Menschen, welchen wir verkörpern. Uns loslösen zu wollen, weil wir ja was besseres geworden sind, ist lächerlich. Der Mensch wird seine Evolution durchlaufen müssen. Sie aufgrund neuer moralischer Paradigmen beschleunigen zu wollen, um alte Paradigmen über den Haufen zu werfen ist zwar sehr menschlich, aber nutzlos.
    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Kann ein Individuum in unserer Gesellschaft überhaupt dazu beitragen?
    Am übermenschlichsten ist es menschlich zu sein. Dazu beitragen kann man, indem man Konflikte sinnvoll kanalisiert, menschliches Potential aufwendet um die positiven, nicht die negativen Seiten eines Konflikts zu nutzen. Aber magisch ändern wird keiner was können. Sowas dauert einfach.
    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Wie sollen Kinder "richtige" Wege einschlagen, wenn sie für die Einwirkungen anderer Generationen nicht verantwortlich sind und so sich eventuell gegen den Frieden wenden?
    Richtige Wege... die ganzen Fragestellungen basieren rein auf deiner persönlichen Einschätzung. Ein Pakistani wird dir sagen, dass die Inder ihnen Land und Leben geraubt haben. Ist es richtig sowas gewähren zu lassen? Der Klügere gibt nach, gilt bei Ja/Nein Konflikten. Bei komplexeren Sachen gilt es mehr zu beachten.
    Die Kinder werden so aufwachsen wie es den Umständen entspricht. Ob das gut oder schlecht ist, ist irelevant. Jeder hat das Recht die Welt so gut er kann mitzuprägen. Mehr geht nicht.
    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Wenn Menschen sich so leicht vom Bösen leiten lassen, wieso nicht vom Guten?
    Uh oh es wird nicht besser. Meinst du das wirklich ernst?
    Kommt rüber wie ein Zitat aus einem schrecklichen Hollywood Blockbuster.
    Nun denn Herr über Gut und Böse. Was dürfen wir denn machen und was nicht? So leicht ist die Welt? Man muss sich nur für Gut oder Böse entscheiden.

    Nananananananana Batman!
    So läufts in echt nicht.

    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Wie soll ein Individuum von all dem Schein der Medien und Regierungen zu einer richtigen Konklusion kommen? Wie kann man Frieden schaffen, wenn oftmals viele Informationen der breiten Masse verschleiert bleiben?
    Berichte und Informationen sind die Wiedergabe von subjektiv beeinflussten Wahrnehmungen und Beobachtungen. Wenn 10 Leute das gleiche sehen, heißt das nicht, dass ihr Bericht darüber gleich wäre. Neutral sowas rüberzubringen ist nicht möglich. Die Beeinflussung durch Medien und Regierung sind eine billige Ausrede um sich ins so viel bessere Abseits zu stellen.
    Jemand der alle Informationen will um seine eigene Meinung zu bilden, handelt in seinem eigenen Interesse. Jemand der durch Informationen zu Schaden kommen würde, wird diese verschleieren... in seinem eigenen Interesse.
    So arbeitet der Mensch.

    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Wenn es einen Gott gibt, wo ist seine Gerechtigkeit? Wieso all das Leid? Ist das Paradies nicht eine viel zu realitätsferne Antwort auf diese Frage, wenn man sie denn weltlich begründen möchte?
    Gibts nüch...
    (Außerdem wäre es irelevant... da wir nur uns zum Arbeiten haben bringt alles andere nichts)
    Also stimme ich zu. Veraltetes Denken, welches die menschliche Entwicklung hemmt.

    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    Wie kann man das instinktgesteuerte Vergeltungswesen der Menschen umgehen? Ist es nicht ein Aspekt der Frieden nie gewähren lässt?
    Wie sollte ein Wesen, dass instinktgesteuert ist, nicht in instinktgesteuert handeln. In der kurzen Geschichte der Menschheit sollen wir plötzlich unsere Hirne innerhalb von ein paar hundert Jahren von Grund auf ändern? Reinste Utopie. Der Mensch wird mit seinen Aufgaben wachsen und die Natur, sowie der technische Fortschritt werden das Ihrige tun um den Menschen anzupassen. Wenn nicht scheitert er eben.

    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen
    *Edit: Zudem... ist es nicht bewundernswert dass Menschen eigentlich versuchen immer gut zu handeln? Auch wenn dies der Moral widerspricht, selbst die größten Tyrannen unserer Welt haben ihren Maßstäben zufolge "gut" gehandelt. Trotz dieser Tatsache leben wir in einer Welt der Ungerechtigkeit und des Unverständnisses...
    Deine Ungerechtigkeit und dein Unverständnis. Welches du ändern willst... so wie jeder Tyrann... blablabla. Schon tausend Mal durchgekaut das mit der Subjektivität von Weritgkeiten.


    Was sich herauskristallisiert hat:
    Klar wärs toll wenn alle lieb sind und jeder nur für alle das beste will. Aber wer immer in fernster Zukunft Luftschlösser baut, wird die Gegenwart verpassen. Lieber in der ekligen Gegenwart was versuchen, als Wunschdenken für in ein paar tausend Jahren auf heute umzulegen, und dem Menschen eine nicht bewältigbare Aufgabe zu geben, an der er zerbricht.
    Geändert von Schemen (20.01.2011 um 22:42 Uhr)
    Zitat Zitat von Mrpresident Beitrag anzeigen
    Das ist sowieso nur soeine beknackte Idee von den Kommunisten.

  10. #10
    Misanthropy
    Gast

    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    In der Tat, es ist recht offensichtlich dass diese Fragen von meinen Standpunkten ausgehen. Dennoch scheinst du Dinge in Sachen hineinzuinterpretieren, die einfach daher gegriffen sind.

    Wahrer Frieden... heutzutage... wenn ich das bloß hör.
    1. Wahrer Frieden ist eine wertlose Wortkonstruktion... so wie mächtiges Butterbrot. Sagt nichts aus.
    2. Heutzutage... weil sich früher alle immer lieb hatten.
    "heutzutage"... Ich habe nie gesagt, dass Frieden in der Geschichte "immer" geherrscht hat und dass man sich "lieb hatte". Genaugenommen beweist uns die Historie das genaue Gegenteil. Die Frage heißt "ist es heutzutage überhaupt noch möglich?" Damit habe ich keines Wegs impliziert, dass es früher ein Katzensprung war und dass es immense Erfolge verzeichnen konnte.

    Damit dieser ganze Konflikt bezüglich des Wortes "wahr" endlich ein Ende hat: Ich beziehe mich nicht auf die Sichtweise irgendeines Gläubigen oder ähnlichem, sondern auf die eines Menschenrechtlers/Moralisten. Wahrheit zu finden ist eine Sache der Unmöglichkeit, doch man kann sie durch Sichtweisen individuell definieren.

    Sachen wie Normen, Ideologien, Religionen usw. gehören zu eben dem Menschen, welchen wir verkörpern. Uns loslösen zu wollen, weil wir ja was besseres geworden sind, ist lächerlich. Der Mensch wird seine Evolution durchlaufen müssen. Sie aufgrund neuer moralischer Paradigmen beschleunigen zu wollen, um alte Paradigmen über den Haufen zu werfen ist zwar sehr menschlich, aber nutzlos.
    Loslösen? Bitte? Kann ich nirgendswo finden. Toleranz wäre völlig ausreichend, dazu scheinen Menschen aber nicht in der Lage zu sein oder eben nur ein Bruchteil der Masse. Wie kann man diesen Bruchteil hervorheben? Damit es nicht erneut zu Missverständnissen kommt: Tolerant so weit, dass es nicht die Freiheit eines anderen Menschen benachteiligt.

    Richtige Wege... die ganzen Fragestellungen basieren rein auf deiner persönlichen Einschätzung. Ein Pakistani wird dir sagen, dass die Inder ihnen Land und Leben geraubt haben. Ist es richtig sowas gewähren zu lassen? Der Klügere gibt nach, gilt bei Ja/Nein Konflikten. Bei komplexeren Sachen gilt es mehr zu beachten.
    Die Kinder werden so aufwachsen wie es den Umständen entspricht. Ob das gut oder schlecht ist, ist irelevant. Jeder hat das Recht die Welt so gut er kann mitzuprägen. Mehr geht nicht.
    Ja, das wird ein Pakistani sagen. Das ist der Punkt auf den ich hinaus will: Wie will man Frieden schaffen wenn all der Hass ohnehin als Tradition weitergegeben wird. Für den Pakistani ist es Gerechtigkeit wenn den Indern Leid widerfährt, schließlich erlitten sie selbiges. Ist das nicht schwachsinning? Wie soll man aus diesem Zyklus ausbrechen? Und da kann mir ein Gläubiger noch so viel sagen, Leid ist sicherlich nicht positiver Natur. Gut, ausbrechen an sich wird tatsächlich unmöglich sein, da Gut und Böse, wie auch immer man es definieren mag, immer vorhanden sein wird. Doch eindemmen, das ist möglich, denn Gut und Böse formen mit Sicherheit kein Equilibrium. Siehe diesbezüglich erneut die vielen Ereignisse menschlicher Geschichte, Mahatma Gandhi, Martin Luther King etc. Diese Ereignisse forderten Opfer, dennoch haben sie Frieden aus besagter Sichtweise geschaffen.

    Uh oh es wird nicht besser. Meinst du das wirklich ernst?
    Kommt rüber wie ein Zitat aus einem schrecklichen Hollywood Blockbuster.
    Nun denn Herr über Gut und Böse. Was dürfen wir denn machen und was nicht? So leicht ist die Welt? Man muss sich nur für Gut oder Böse entscheiden.

    Nananananananana Batman!
    So läufts in echt nicht.
    Ich meine es ernst, sonst würde ich es hier nicht schreiben. Unnötige Provokation.

    Gut und Böse, definiere es erneut nach deinen Vorstellungen, hatten historisch gesehen mal mehr und mal weniger Teilnahme. Ich wage zu behaupten, dass eine Verfassung bsw. etwas "Gutes" ist. Ebenso wage ich zu behaupten, dass man den Holocaust als etwas "Böses" definieren kann. Generell wage ich ebenso zu behaupten, dass ich dir mehr bedeutende Beispiele definitiv "böser" Natur geben kann als guter.

    Du sagst man muss sich nur für Gut und Böse entscheiden. Interessant, sage das mal einem Bürger der NS-Zeit. Es fällt schwer unter Manipulation und nicht gegebenen Bedingungen sein Urteilsvermögen objektiv einzusetzen. Diese Problematik herrscht heutzutage ebenso wie vor 100 Jahren. Sich moralisch gesehen gut bzw. böse zu verhalten ist möglich, doch Begleitumstände lassen einen oft andere Perspektiven einnehmen.

    Wie sollte ein Wesen, dass instinktgesteuert ist, nicht in instinktgesteuert handeln. In der kurzen Geschichte der Menschheit sollen wir plötzlich unsere Hirne innerhalb von ein paar hundert Jahren von Grund auf ändern? Reinste Utopie. Der Mensch wird mit seinen Aufgaben wachsen und die Natur, sowie der technische Fortschritt werden das Ihrige tun um den Menschen anzupassen. Wenn nicht scheitert er eben.
    /sign, den Schluss ziehe ich ebenfalls.

    Berichte und Informationen sind die Wiedergabe von subjektiv beeinflussten Wahrnehmungen und Beobachtungen. Wenn 10 Leute das gleiche sehen, heißt das nicht, dass ihr Bericht darüber gleich wäre. Neutral sowas rüberzubringen ist nicht möglich. Die Beeinflussung durch Medien und Regierung sind eine billige Ausrede um sich ins so viel bessere Abseits zu stellen.
    Jemand der alle Informationen will um seine eigene Meinung zu bilden, handelt in seinem eigenen Interesse. Jemand der durch Informationen zu Schaden kommen würde, wird diese verschleieren... in seinem eigenen Interesse.
    So arbeitet der Mensch.
    s.o.

    Gibts nüch...
    (Außerdem wäre es irelevant... da wir nur uns zum Arbeiten haben bringt alles andere nichts)
    Also stimme ich zu. Veraltetes Denken, welches die menschliche Entwicklung hemmt.
    s.o.

    Am übermenschlichsten ist es menschlich zu sein. Dazu beitragen kann man, indem man Konflikte sinnvoll kanalisiert, menschliches Potential aufwendet um die positiven, nicht die negativen Seiten eines Konflikts zu nutzen. Aber magisch ändern wird keiner was können. Sowas dauert einfach.
    s.o.

    Was sich herauskristallisiert hat:
    Klar wärs toll wenn alle lieb sind und jeder nur für alle das beste will. Aber wer immer in fernster Zukunft Luftschlösser baut, wird die Gegenwart verpassen. Lieber in der ekligen Gegenwart was versuchen, als Wunschdenken für in ein paar tausend Jahren auf heute umzulegen, und dem Menschen eine nicht bewältigbare Aufgabe zu geben, an der er zerbricht.
    "Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg."

    Das Ziel "Frieden" gibt es nicht, nein. Doch er existiert, zumindest aus moralischer Perspektive, und ähnelt eher einem fortlaufendem Prozess der sich in der Geschichte widerspiegelt. Das Wunschdenken "Frieden als Ziel" wird es auch in ein paar tausend Jahren nicht geben. Es wird mehr oder weniger nie existieren, da es immer Gut und Böse geben wird. Doch man kann das eine wie das andere hervorheben. Zu sagen
    "Es gibt nie Frieden."
    ist meiner Meinung nach zu pauschal dahergesagt. Frieden ist überall, ebenso wie Hass. Die Frage ist nur in welchem Ausmaß es vorhanden ist und wie man es zu "steuern" vermag...

    Sö, würde das gerne noch weiter ausführen, die Zeit ist aber dann doch verflogen.^^

    LG

  11. #11
    Grünschnabel
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    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Ist wahrer Frieden heutzutage überhaupt noch möglich oder eine Wunschvorstellung?
    So sehr ich es mir wünschen würde, dass es Realität werden könnte. Es ist eine Wunschvorstellung. In unserer Gesellschaft ist das eine reine Utopie- Es wird immer jemanden geben, der anders denkt, der Menschen auf seine zieht:und bum ist ein Konflikt da. Das liegt in der menschlichen Natur.
    Wenn ja, wie definiert man wahren Frieden in einer Welt, in der sich Menschen aufgrund ihrer Religionen, ihren Normen und Ideologien nie wirklich zu verstehen gedenken?
    Siehe oben: nicht möglich. und wenn: Dann wäre Frieden vielleicht, wenn alle Menschen ohne Krieg leben. Wäre ja ein Fortschritt.
    Kann ein Individuum in unserer Gesellschaft überhaupt dazu beitragen?

    Ein einzelnes Individuum vielleicht nicht (schon auf seine Weise, in dem es tolerant ist.. etc), aber eine Gruppe könnte vielleicht etwas bewegen.
    Wie sollen Kinder "richtige" Wege einschlagen, wenn sie für die Einwirkungen anderer Generationen nicht verantwortlich sind und so sich eventuell gegen den Frieden wenden?

    Seinen weg, muss jeder selbst einschlagen...Und wenn sie sich gegen den frieden wenden, wie willst du das denn ändern?
    Wenn Menschen sich so leicht vom Bösen leiten lassen, wieso nicht vom Guten?

    Was heißt schon Böse, was heißt schon Gut? Ich denke nicht, dass man sich von etwas schlechtem leiten lässt. Es ist die eigene Entscheidung. Vielleicht aber auch die Hilflosigkeit, die einen Ausweg aus dem Grau des Hintergrundes (Familie etc.) sucht. Die dann vielleicht in die negative Richtung geht. Ich glaube aber, dass das Gute in jedem Menschen ist und auch wieder hervorgeholt werden kann.
    Wie soll ein Individuum von all dem Schein der Medien und Regierungen zu einer richtigen Konklusion kommen? Wie kann man Frieden schaffen, wenn oftmals viele Informationen der breiten Masse verschleiert bleiben?

    Das geht sehr, sehr schlecht. Da müsste es jemanden geben, der für Aufklärung sorgt, für Klarheit.
    Wenn es einen Gott gibt, wo ist seine Gerechtigkeit? Wieso all das Leid? Ist das Paradies nicht eine viel zu realitätsferne Antwort auf diese Frage, wenn man sie denn weltlich begründen möchte?

    Tja, deswegen gibt es für mich keinen Gott. Wo ist denn die Gerechtigkeit, die Liebe Gottes? JA? WO IST SIE? Natürlich wäre ein Leben nach dem Tod SCHÖN, aber ... ich möchte einfach nur den Gluaben daran bewahren.
    Wie kann man das instinktgesteuerte Vergeltungswesen der Menschen umgehen? Ist es nicht ein Aspekt der Frieden nie gewähren lässt?

    Ja, das vielleicht. Aber vielleicht kann der Instinkt auch zum Frieden führen. Vielleicht liegt der "Unfrieden" ja einfach daran, dass man seinen Instinkt unterdrückt?

    LG,
    denkerin


  12. #12
    Misanthropy
    Gast

    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Erstmal vorab: Für 13 Jahre bist du zumindest von dem was ich bisher lesen durfte recht reif. Stärkt meinen verlorenen Glauben an eine vernünftige Jugend.^^ Ja, Frieden wird es wohl nicht geben, lediglich die Vorstellung eines Idealisten. Diese Tatsache is recht bedrückend.

    Seinen weg, muss jeder selbst einschlagen...Und wenn sie sich gegen den frieden wenden, wie willst du das denn ändern?
    Das wird problematisch, zumal diese Menschen meist von ihren eigenen Perspektiven zu sehr überzeugt sind. Ich bin schließlich auch ziemlich von meiner überzeugt, die Frage ist was richtig ist. Und das kann man schwer beurteilen. Vielleicht gibt es ja einen Gott, vielleicht auch nicht. Die einen versuchen zu einer logischen Schlussfolgerung zu kommen, die anderen zu einer gläubigen...

    Ich denke nicht, dass man sich von etwas schlechtem leiten lässt. Es ist die eigene Entscheidung.


    Richtig, doch da wir uns auf einer moralischen Perspektive befinden ist es durchaus möglich zu sagen, dass sich Menschen von etwas Schlechtem leiten lassen. Nur eben meist unbewusst.

    Ja, das vielleicht. Aber vielleicht kann der Instinkt auch zum Frieden führen. Vielleicht liegt der "Unfrieden" ja einfach daran, dass man seinen Instinkt unterdrückt?


    Je nachdem wie man das betrachtet lassen sich durchaus Friedenszüge in der Geschichte festmachen. Doch auch diese forderten Opfer, da gegenseitige Sichtweisen nicht verstanden wurden. Wie soll man dieses Verständis herstellen? Eine Frage, die keine Antwort findet. Leider.

    LG



  13. #13
    Forenpapst
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    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Vorne weg:
    Ich hab die weiteren Posts nicht gelesen....
    Zitat Zitat von Misanthropy Beitrag anzeigen

    Ist wahrer Frieden heutzutage überhaupt noch möglich oder eine Wunschvorstellung?
    Frieden war schon immer nur eine Wunschvorstellung.
    Und das auch nur von einem überschaubaren Personenkreis.
    Ich wünsche mir keinen Frieden, denn er würde meinen Wohlstand gefährden.

    Wenn ja, wie definiert man wahren Frieden in einer Welt, in der sich Menschen aufgrund ihrer Religionen, ihren Normen und Ideologien nie wirklich zu verstehen gedenken?

    Gar nicht.

    Kann ein Individuum in unserer Gesellschaft überhaupt dazu beitragen?

    Zum Weltfrieden nicht, aber jeder kann zumindest in seinem begrenzten Einflussbereich etwas tun.

    Wie sollen Kinder "richtige" Wege einschlagen, wenn sie für die Einwirkungen anderer Generationen nicht verantwortlich sind und so sich eventuell gegen den Frieden wenden?
    Warum sollte Frieden für die nächste Generationen der richtige Weg sein?
    Meist führt man doch Kriege für zukünftigen Wohlstand...

    Wenn Menschen sich so leicht vom Bösen leiten lassen, wieso nicht vom Guten?

    Es gibt kein Gut und Böse.
    Es gibt nur unterschiedliche Bedürfnisse und unterschiedliche Hemmungen diese zu befriedigen.
    Wie soll ein Individuum von all dem Schein der Medien und Regierungen zu einer richtigen Konklusion kommen? Wie kann man Frieden schaffen, wenn oftmals viele Informationen der breiten Masse verschleiert bleiben?

    Warum sollte Frieden schaffen?
    Welchen persönlichen Vorteil soll das dem Individuum bringen, wenn es nicht konkret bedroht ist?
    Das Leben ist eine Schlampe.
    Aber eine ausgesprochen attraktive.

  14. #14
    meggie
    Gast

    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Zitat Zitat von Chronicle Beitrag anzeigen
    Zum Weltfrieden nicht, aber jeder kann zumindest in seinem begrenzten Einflussbereich etwas tun.
    Hmmm - ja.

    Jeder von uns ist eh seine eigene kleine Welt. Ein Anfang wäre es ja in unserer Welt dafür zu sorgen, dass alles im Lot ist. Und wenn wir es dann noch schaffen ein bisschen von dem was da in uns ist weiterzugeben, dann haben wir mehr geschafft als wenn wir uns hinsetzen und über die Unfähigkeit der "anderen" heulen.

  15. #15
    Nachwuchsspammer
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    AW: Wahrer Frieden und Gerechtigkeit in einer verfluchten Welt - Utopie?

    Aber wenn wir wahrlichen frieden wollen dann dürften die menschen auch nicht mehr menschlich sein den wir haben noch viele unserer animalischen verhaltensweisen die wir wahrscheinlich nicht mehr loswerden können und deswegen bedeutet utopie auch nur ein wunsch von einer welt als die wahrheit den die wahrheit ist kein wundervoller ort
    Hallo?Hallllo!!!
    ja, ich rede mit dir, antworte mir!

    ...

    Jetzt mach schon, ich hab nicht das ganze Jahrtausend zeit!

    ...

    antworte mir!!!!!!!
    Jetzt!!!

 

 
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