1. #1
    blu
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    Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Ich habe viele Jahre duch meine Mutter viele und sehr interessante Bücher und Filme gelesen und bin zu vielen Ausstellungen gegangen.

    Von Astrologie -Nummerologie - Sterzeichen - Steinkunde - Chakren - Reiki - fernöstliche Weisheiten - Tarot - Pendeln - Kontakt mit den Jenseits - Karma - Leben nach dem Tod - Religion - Ausserirdische !?

    bin ich nach ewig langen suchen endlich auf die antworten gekommen wonach ich schon so lange gesucht habe.

    im grunde fragt sich jeder mensch nach dem sinn und zweck des lebens. viele kommen mit ihrem leben nicht klar sei es im job, partnerschaftlich,gesundheitlich, in der familie oder in anderen bereichen.

    viele fragen sich warum muss ich soviel leiden? warum gibt es überhaupt leid? warum müssen menschen sterben,warum gibt im globalen system der welt keine zielsetzung - arm und reich klaffen immer mehr auseinander; die preise für grundnahrungsmitel steigen ins imense; es sterben jeden tag hundertausende an unzureichenden nahrungsmitteln; die regierungen der welt kümmern sich einzig allein um ihr eigenes anliegen; warum denkt man als kleiner mann nichts ausrichten zu können; wie kann man die welt positiv verändern,die natur erhalten,naturkatastrophen stoppen!?

    Warum passieren schicksalsschläge,warum denkt man man käme im leben nicht anders weiter als unehrlich zu sein? warum haben andere leute immmens viel geld und ich nicht? was mach ich falsch? wie kann man eine partnerschaft so aufrecht erhalten das man jeden tag aufsteht und sich einfach nur freut (ich meine nicht frischverliebte )

    antworten auf diese dinge wurden mir zuteil als ich eines tages völlig ahnungslos in einem kaufhaus loslief ohne zu wissen was ich eigentlich wollte und mir ein buch in die hände gefallen ist -
    (worum ich gott heute noch danke)

    Jede wirklich jede Frage wird in einem so überschaubaren kontext in einem dialog wiedergegeben den so niemand für möglich hielt. Ich auch nicht.
    Bei jeder Theorie oder wahrheit die der Mensch sich aufgebaut hat sei es die Religionen oder die Evolutionsbiologie, sei es die Bibel oder der geschichtliche Rahmen.

    Keine Frage bleibt offen,keine Thematik wird unangesprochen (auch nicht das Thema Sex,Schwangerschaftsabbruch,Selbstmord,Teufel, etc)

    Am Ende der Reihe bleiben keine Fragen offen,es wird in einer so verständlichen Wortwahl gesprochen,dass selbst Kinder es verstehen könnten, alles PASST plötzlich, wie bei einem vollendetem Puzzle.

    Dieses Buch ist kein Ratgeber es ist ein Wegweiser - wenn wir es wollen. Wenn wir es nicht wollen ist es auch nicht schlimm, weil Gott keine Zeit kennt und er uns immer lieben wird

    Das Buch was ich hier zu erläutern versuche ist
    von Nealle Donald Walsh - Gespräche mit Gott!!!

    Drei Teile unfassen die Trilogie.
    Natürlich gibt es noch sehr viele andere Bücher von anderen Autoren die dieselben Wahrheiten enthalten.

    Die Einzige Wahrheit die es auf der Welt gibt ist einzig und allein Liebe und das wir alle egal ob reich und arm, ob dünn ob dick,ob schüchtern oder selbstbewusst, sich jeder sein leben so gestalten kann wie er es möchte.

    Ob wir (oder ich persönlich) die kraft dazu haben ist natürlich eine andere sache aber ich lege dieses buch wirklich jedem ans herz,der schon immer fragen hatte die man sich einfach egal welches buch man in die hand genommen,egal welche doku man gesehen und egal welche religion man glauben geschenkt hat einfach nicht
    auf den punkt der kompletten wahrheit gelangt ist.

    Ich danke euch sehr für die aufmerksamkeit und würde mich antürlich freuen wenn jemand was dazu zu sagen hätte.

  2. #2
    Grünschnabel
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Heey duu, ich bin auch auf einen AllEins-Gedanken gestoßen, und zwar geht es um die Stille/den Raum.
    Man könnte sie, die Stille oder ihn, den Raum als die Grundlage allens sehen.
    Aber lese selbst, ich hab den Vortrag verschriftlicht, und schau selbst ob du die Erkenntnis teilen kannst oder nicht.
    Aber wie vllt auch in dem Buch welches du gelesen hast, es birgt eine grundlegende Wahrheit, die man eigentlich nich bezweifeln kann.

    So, try it, un nimm dir Zeit

    Es ist fast schade,
    die Stille zu unterbrechen,
    mit Worten.

    Und doch kann man während man zuhört,
    oder während man spricht,
    mit der Stille in Kontakt bleiben.

    Es ist nicht nötig,
    dass man diese innere Dimension verliert,
    wenn man beginnt zu sprechen.

    In den meisten Fällen ist es natürlich so.

    Sobald man beginnt zu sprechen,
    innerlich zu sprechen,
    oder äußerlich zu sprechen,
    und innerlich sprechen die meisten Menschen fast ständig, mit sich,
    und in den meisten Fällen wird der Mensch fortgerissen vom Strom des ständigen Sprechens.

    Zum großen Teil das Sprechen im Kopf,
    der Denkprozess und das äußere Sprechen.

    Und obwohl wir hier auch Worte benutzen,
    möchte ich nur darauf hinweisen dass es möglich ist sich nicht zu verlieren in den Worten.

    Nicht zu glauben, das Wichtigste an unserem Zusammentreffen hier seien die Worte.

    Nicht immer schon auf das nächste Wort warten,
    sondern in sich hier zu ruhen,
    nicht zu schlafen,
    wer schlafen kann natürlich auch schlafen,
    aber hier in sich zu ruhen als ein Bewusstseinsfeld,
    durch welches diese Worte wahrgenommen werden.

    Und in den kurzen Lücken zwischen den Worten zu lauschen, sozusagen,
    der Stille.

    Sich bewusst zu sein dass da eine Lücke ist,
    und Stille.

    Und schon das allein, es ist so einfach,
    nur zu bemerken während man hier sitzt,
    dass außer den Worten noch eine andere Ebene existiert.

    Man könnte es die Stille nennen, aber das beschränkt es schon,
    es ist mehr als das.

    Was ist es?

    Ich sage es jetzt ganz frei heraus,
    das mache ich erst in letzter Zeit,
    früher wären die Leute weggelaufen wenn ich es gesagt hätte,
    und vielleicht werden ein oder zwei weglaufen,
    es ist der Zustand,
    und das ist das einzige Thema der zentrale Punkt unseres Zusammentreffens,
    der Zustand gedankenloser Aufmerksamkeit.

    In sich zu entdecken,
    dass der schon da ist,
    der Zustand in dem ich wach,
    vollkommen bewusst,
    aufmerksam bin ohne denken zu müssen,
    fähig wahrzunehmen, durch das Ohr, durch das Auge und andere Sinne,
    die sogenannte äußere Realität wahrzunehmen ohne sie gedanklich benennen zu müssen und auf einer tieferen Ebene doch zu wissen was das ist,
    ohne es mit einem Namen zu benennen.

    Es ist eine ungeheuerliche innere Bewusstseinsverwandlung,
    wenn der Mensch in sich die Fähigkeit entdeckt,
    frei von Gedanken zu sein,
    nicht ständig,
    aber für einen Teil des Lebens frei von Gedanken zu sein ohne ins Unbewusste zu verfallen,
    sondern über das Gedankliche hinauszugehen und nur dann wird das Gedankliche,
    werden die Gedanken wirklich lebendig,
    die viel weniger kommen aber wenn sie kommen, haben die Gedanken eine Frische,
    eine Kreativität die sie zuvor nicht hatten.

    Die meisten Menschen sind gefangen in einem ständig sich wiederholenden Strom von Gedanken,
    jahrelang der gleiche Strom von Gedanken,
    es ist selten dass wirklich etwas Neues da entsteht und der Strom der Gedanken ist konditioniert von der Vergangenheit der Kindheit und so weiter.

    Wir benutzen hier Gedanken/Worte,
    aber die Gedanken/Worte sind nicht der zentrale Punkt,
    die Gedanken/Worte die wir hier benutzen weisen nur daraufhin,
    auf die Möglichkeit nicht mehr denken zu müssen.

    Nicht als ein Zustand den man irgendwann in der Zukunft mal erreichen wird,
    in der Zwischenzeit kann man lange darüber nachdenken,
    wie und wann, und wer ich dann sein werde wenn ich endlich dazu gelange erleuchtet zu sein und die Gedanken überwinden kann,
    und was für ein Programm ich haben muss über die nächsten 10 Jahre um endlich zu dem Punkt zu gelangen an dem ich frei bin,
    frei von dem Zwang der Gedanken,
    und frei von dem gedanklichen Ich-Gebäude mit seinen Problemen,
    die ständig aufrechterhalten werden durch den Fluss der Gedanken.

    Ein großer Teil der Gedanken,
    vielleicht haben sie es gemerkt,
    hat zu tun mit meinen Problemen ich spreche für jeden hier,
    mit meinen Problemen,
    faszinierend die Welt meiner Probleme,
    faszinierend die Welt meiner Geschichte,
    und ich bin der Hauptdarsteller meiner Geschichte,
    alle Anderen spielen zweite und dritte Rollen.

    Etwas sehr hilfreiches, denn der Strom der Gedanken hat eine ungeheure Anziehungskraft könnte man fast sagen,
    manchmal stellt das gesuchte Wort, das richtige Wort sich nicht ein,
    aber da Worte gar nicht so wichtig sind,
    macht das nichts.

    Ein kleiner hilfreicher Hinweis,
    während wir hier sitzen und nach der Uhr sitzen wir hier drei Stunden lang,
    wie kann man es aushalten drei Stunden lang diesem Sprecher zuzuhören wo nicht einmal der Vortrag,
    der gar kein Vortrag ist,
    nicht einmal interessant ist.

    Wer sich nicht befreien kann während man hier sitzt von dem ständigen Benennen müssen und dem Warten auf das nächste Ding was da kommt,
    für den wird es sehr schwierig drei Stunden lang hier zu sitzen,
    denn es ist einfach nicht interessant genug,
    interessant heißt gedanklich interessant,
    vom analytischen Gesichtspunkt, vergleichend.

    Von dem Gesichtspunkt sagt man sich "Der spricht schon 15 Minuten aber hat noch nichts gesagt,
    jedenfalls noch nichts Interessantes."

    Was wirklich machtvoll und überwältigend ist,
    man schaut an einen Eichenbaum,
    man schaut auf den Sonnenaufgang,
    die Sonne die sich aus dem Meer hebt,
    man lauscht auf den Gesang der Amsel,
    die wo ich lebe leider nicht existiert,
    aber hier so wunderbar um diese Jahreszeit,
    abends und morgens besonders.

    ...

  3. #3
    Grünschnabel
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Der unglaublich feine Gesang der Amsel.

    Alle diese Dinge,
    wenn man ihnen lauscht sind nicht interessant,
    nur wenn man anfängt sie zu analysieren, dann werden sie interessant.

    Wenn ein Wissenschaftler kommt und sagt ich analysiere jetzt den Gesang der Amsel,
    das wäre sehr interessant.

    Die Amsel ist ein Vogel der sich nie wiederholt.

    Immer wieder neu, kein Ton der sich wiederholt,
    die Zusammenstellung von Tönen.

    Da könnte natürlich ein Wissenschaftler kommen und es alles untersuchen,
    mit dem Computer und dann wird es interessant.

    Man kann auch die alte Eiche untersuchen,
    dann muss man sie wahrscheinlich in kleine Stücke zerspalten und dann wird die Eiche interessant.

    Man kann anfangen darüber nachzudenken,
    darüber zu sprechen und Doktorarbeiten schreiben.

    Und ich sage nicht dass diese Ebene nicht ihren Platz hat im menschlichen Dasein.

    Aber sich zu verlieren auf dieser Dimension von Interessant,
    heißt wirklich,
    sich selbst zu verlieren,
    in Gedankengebäuden,
    gedanklichen Konstruktionen und sich selbst immer mehr zu suchen in gedanklichen Konstruktionen,
    Identifizierungen mit diesem oder jenem Gedanklichem.

    „Das gehört mir,
    das Denken die Leute von mir,
    das ist meine Geschichte,
    das ist mir geschehen,
    das hat man mir angetan,
    das hat das Leben mir angetan,
    das hab ich anderen angetan.“

    Und es ist eine lange Geschichte und ich erzähle sie sehr gern die Geschichte von mir,
    und ich denke gerne darüber nach,
    und sie ist problematisch,
    sie ist nicht so gelaufen wie sie hätte laufen sollen,
    das ist klar.

    Vieles ist fehlgeschlagen in meiner Geschichte und die großen Erfolge stellten sich doch nicht als so groß heraus.

    Aber ich habe ja noch die Zukunft,
    und in der Zukunft kann ich mich mit anderen Dingen identifizieren,
    mehr Gedanken,
    ich kann dies und das erreichen und bekommen,
    und endlich ein gedankliches Gebäude aufbauen das sich vollkommen anfühlt.

    „Jetzt bin ich endlich ich selbst,
    ich habe es geschafft,
    ich bin anerkannt,
    die Leute erkennen mich endlich an,
    sie schreiben über mich,
    ich hab Besitztümer,
    jetzt ich bin jemand.“

    Wenn es so wäre,
    das wäre leicht.

    Und die die dahin gekommen sind was die Welt Erfolg nennt,
    beruflicher Erfolg oder was es auch sei,
    die merken der wichtigste Teil von mir fehlt,
    da sind die Häuser,
    da bin ich auf den Titelseiten der Zeitschriften.

    Aber was sie schreiben,
    über wen schreiben die denn?

    Da, das soll ich sein?

    Und dann plötzlich kommt die Erkenntnis,
    was die Welt für Erfüllung hält ist ja nur eine Illusion.

    Sie baut da ein fiktives Gebäude auf und sagt,
    das bin ich,
    ich spreche jetzt von dem Standpunkt eines sogenannten bekannten Menschen,
    denn für viele Menschen ist es ein Ziel anerkannt zu sein,
    von Anderen anerkannt zu werden, oder indem man Reichtum hat oder berühmt wird durch dies oder das.

    Und es ist nur ein fiktives kollektives Gebäude was da aufgebaut wird,
    gedanklich,
    ein Gedankengebäude,
    ein gedankliches Bild.

    Und einige Menschen die berühmt und reich werden merken das und sehen das ist alles nur eine Illusion und die ganzen Zeitschriften und das Fernsehen zum großen Teil speist und lebt von diesen Illusionen und wenn man alles erreicht hat kann man nichts mehr finden was man in der Zukunft hinzufügen könnte.

    Dann wird man entweder sehr unglücklich,
    oder man dringt tiefer ein,
    in das Leben selbst,
    denn man hat erkannt dass die Lebenssituation nie für lange erfüllend sein kann.

    Keine Lebenssituation kann für lange Zeit wirklich erfüllend sein.

    Man kann sich durch keine Lebenssituation irgendwann finden und sagen jetzt bin ich angekommen,
    jetzt bin ich wirklich ich selbst.

    Für einen Moment vielleicht,
    und plötzlich zerbricht wieder etwas,
    und das war ein wichtiges Gebäude was zu meinem Selbst gehört,
    ein Gedankenkonstrukt,
    plötzlich zerbricht das Unternehmen in das ich 30 Jahre investiert habe.

    Und für Jeden früher oder später,
    kommt es wo Dinge weg gehen,
    zerbrechen,
    Tod,
    Verlust.

    Und fast die ganze Zivilisation ist nur auf der Oberfläche.

    Die ganze Zivilisation lebt nur auf der Oberfläche der Dinge,
    und deshalb herrscht eine solche Unzufriedenheit,
    eine ständig wachsende Unzufriedenheit.

    Die Oberfläche unserer Zivilisation ist poliert,
    zum großen Teil,
    und wenn man sie betrachtet,
    sieht alles ganz schön aus,
    die Autos sind poliert,
    die Bürogebäude sind poliert,
    es ist wie wenn man in einen Supermarkt geht,
    und einmal im Jahr mach ich den Fehler dort Obst zu kaufen,
    und alles glänzt so schön.

    Die Apfelsinen,
    als ob sie jeder poliert hat,
    die Äpfel, die Tomaten,
    und als ich nach Hause kam,
    hab ich die Tomate aufgeschnitten,
    die Schale war über einen Zentimeter dick und sie fühlte sich sehr fest an
    und in der Tomate praktisch überhaupt kein Leben und begann schon zu vermodern,
    zu verrotten.

    Genauso die Apfelsine,
    vollkommen leblos und trocken.

    Ist das vielleicht ein kleines Zeichen,
    was im Großen und Ganzen auf unsere gesamte Zivilisation zutrifft?

    Deshalb der Drang des Menschen in die Tiefe zu gehen,
    sich wirklich zu finden,
    denn viele haben jetzt bemerkt,
    dass das was die Welt uns als wünschenswert und begehrenswert darstellt,
    eigentlich eine Illusion ist,
    und dass es bedeutungslos ist,
    was für ein Urteil die Welt von uns hat.

    Denn die Welt ist zum großen Teil verrückt.

    Und was so eine verrückte Welt über mich denkt,
    was für eine Wichtigkeit kann das haben?

    In der Tat kann man fast sagen,
    wenn die Nachrichten und die Magazine über mich schreiben, dann muss man vorsichtig sein.

    Sich zu entziehen,
    dem Urteil der Welt,
    und die Welt bedeutet vielleicht,
    die Eltern oder andere um sich herum, die Gesellschaft,
    bedeutungslos.

    Was die Welt als wertvoll und begehrenswert betrachtet,
    ist dass am wenigsten Wichtigste,
    die Oberfläche der Dinge.

    Die Oberfläche könnte man auch bezeichnen als Gedanken die mir durch den kopf gehen, ständig,
    man spricht manchmal von tiefen Gedanken,
    das gibt es eigentlich gar nicht,
    denn die Tiefe liegt außerhalb der Gedanken,
    aber es kann vorkommen,
    dass ein Gedanke aus der Tiefe kommt und dann eine gewisse Lebhaftigkeit und Kreativität hat.

    Wir sind hier um die Dimension in uns zu finden,
    in vielen von uns ist die Dimension schon da,
    und in dem Falle, sie zu vertiefen.

    Die Dimension, die tiefer ist als das Gedankliche.

    Es fängt damit an hier zu sitzen im Zustand der Aufmerksamkeit
    in welchem man ebenso bewusst ist der Worte,
    wie des Raumes zwischen den Worten.

    Und Zweitens ist es sehr hilfreich hier,
    die Lebendigkeit des inneren Körpers zu spüren,
    indem man hier sitzt,
    zu spüren dass in den Händen,
    in den Armen,
    den Füßen,
    den Beinen,
    im gesamten Körper eine gewisse Lebendigkeit ist,
    der Körper lebt von innen.

    Die meisten spüren das Leben in ihrem Körper nicht,
    weil ihre gesamte Aufmerksamkeit ständig von Gedanken in Anspruch genommen wird.

    Die Gedanken ziehen die Aufmerksamkeit oder das Bewusstsein an sich und verarbeiten es ständig zu Gedanken.

    Wie ein Fließband,
    ein Strom, nie enden-wollender Strom von Gedanken.

    Zum großen Teil über mich und meine Probleme oder über Andere.

    Beurteilen,
    benennen,
    sofort,
    den Zwang die Menschen benennen zu müssen,
    Situationen benennen zu müssen,
    gedanklich zu reagieren auf die Situation,
    und dann kommen die Emotionen die diesen Gedanken entsprechen.

    Hier zu sitzen und während man zuhört,
    in sich das innere Energiefeld des Körpers zu spüren,
    wer das nicht kann,
    für den wird es schwierig sein,
    das hier auszuhalten,
    denn im Grunde bedeutet es,
    der oder die hält es mit sich selbst nicht aus.

  4. #4
    Grünschnabel
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Er/Sie kann solange mit sich selbst nicht sein.

    Denn du bist hier nicht hauptsächlich als eine angesammelte persönliche Geschichte mit Füßen und Beinen,
    sondern etwas viel Tieferes.

    Zu erkennen,
    das meine Geschichte nicht der wichtigste Bestandteil ist,
    nicht wirklich wer ich bin ist.

    Dann die Suche die gedankliche Suche nach mir aufzugeben,
    denn ich kann mich auf dem Wege der Gedanken nicht finden.

    Dann die Lebendigkeit im inneren Körper zu spüren,
    während wir hier sitzen oder was wir auch machen.

    Die Verbundenheit mit dem inneren Energiefeld.

    Für diejenigen die das noch nicht fühlen können,
    schlage ich ein kleines Experiment vor.

    Ganz einfach,
    rechte oder linke Hand vor sich halten,
    Augen schließen,
    darauf achten dass die Finger sich nicht berühren,
    und sich fragen,
    wie kann ich wissen,
    ohne die Augen zu öffnen,
    ohne die Hand oder den Arm zu bewegen,
    oder was zu berühren,
    ob meine rechte/linke Hand noch da ist.

    Ohne zu schauen oder zu bewegen.

    Oft kommt die gedankliche Antwort
    "Ja, ich weiß doch dass sie da ist. Wirklich? Wie weißt du das? Ja, ich hab sie doch gerade noch gesehen."

    Immer noch nicht frei von Gedanken.

    "Ich kann doch die Augen aufmachen und dann ist sie da, das weiß ich doch."

    Immer noch in Gedanken.

    Aber wie kann ich in diesem Moment wissen ob sie da ist?

    Dazu muss ich die Aufmerksamkeit weg richten von dem Kopf und von den Gedanken,
    und die Aufmerksamkeit, das Bewusstsein fließt in die Hand und plötzlich fühle ich ein gewisses Leben da.

    Das ist das Leben in der Hand sozusagen.

    Das ist der Eintritt in den inneren Körper,
    und wenn ich das Leben in der Hand fühlen kann,
    dann auch in der Anderen oder im Arm oder den Füßen und dann verbindet es sich in ein globales Gefühl,
    ich sage nur Gefühl,
    es ist tiefer als eine Emotion des Lebendig-Seins,
    und wenn ich da verankert bin,
    kann ich hier sitzen ohne ungeduldig zu werden,
    und ohne zu verlangen dass der Vortrag interessant sein soll,
    denn ich bin tiefer gegangen als interessant in mir,
    ich bin auch schon tiefer gegangen als meine Lebenssituation,
    ich fühle eine gewisse Lebendigkeit,
    die nichts zu tun hat mit meiner jetzigen Lebenssituation auf der Oberfläche,
    die nichts damit zu tun hat ob ich eine Millionen Dollar gewonnen oder verloren habe oder ob ich in einem Palast sitze oder einer Gefängniszelle,
    und das ist der Eintritt in etwas Tieferes.

    Hier sitzen und eine gewisse Lebendigkeit fühlen im Energiefeld.

    Und jetzt kann man hören ohne ständig gedanklich benennen oder vergleichen zu müssen,
    auch ohne zwanghaft immer auf den nächsten Moment zu warten,
    was eine Spannung ins Gesicht bringt und in die Augen und ins ganze Wesen immer auszuschauen auf "Wo ist der nächste Moment, ich brauche mehr, wo ist der nächste Gedanken, das nächste Ding womit ich mich identifizieren kann, das nächste Ding."

    Das Gedankengebäude,
    das gedankliche Ich ist gierig nach mehr.

    Deshalb ist es so gierig nach Zukunft.

    Immer "Der nächste Moment, so wichtig. Und dieser Moment, das Leben selbst? Unwichtig ich will dahin kommen."

    Man verliert sich auf der Oberfläche der Dinge,
    denn auch das sind die Gedanken.

    Und jetzt hat sich die Tür geöffnet,
    und die müssen wir jetzt offen lassen,
    die Tür die hinausführt in das innere, formlose Sein.

    Und das ist sehr eng verbunden und eins mit einem tiefen Gefühl des Seins,
    des "Ich bin".

    Es gab Philosophen,
    die haben versucht herauszufinden ob es etwas gibt im Leben das man nicht bezweifeln kann,
    denn man kann fast alles bezweifeln,
    ich kann bezweifeln ob meine Interpretation der Welt richtig ist,
    ich kann sogar bezweifeln ob dieser Raum wirklich existiert außerhalb meiner Wahrnehmung,
    ich kann bezweifeln ob da ein Mensch sitzt,
    ich kann bezweifeln ob der Sprecher wirklich existiert außerhalb meines Bewusstseins,
    denn alles was ich sehe kommt nur durch die Augen,
    die Lichtimpulse werden übersetzt in Nervenimpulse und dann formt sich das Gehirn ein Bild,
    aber ich weiß doch nicht ob da wirklich Etwas ist,
    und wenn da Etwas ist,
    ist das eine genaue Reflektion der Wirklichkeit oder nur ein winziger Bruchteil der Wirklichkeit was ich wahrnehme,
    und so kann ich alles in Zweifel ziehen,
    ob mein Leben Wirklichkeit oder nur ein Traum ist.

    Alles geht so schnell vorbei jede Situation löst sich so schnell wieder auf,
    wie ein Traum.

    Es hat sehr viel gemein mit einem Traum.

    Ich kann also auch meine ganze Geschichte bezweifeln.
    Hat das überhaupt eine Realität, die mehr ist als ein Traum,
    all das kann ich bezweifeln,
    wie man auch bezweifeln kann, wenn ich einen Traum habe und schlafe,
    und sage "Oh es war nur ein Traum." oder ich sage "Es war unwirklich, es war nur ein Traum."

    Aber selbst da muss etwas gewesen sein,
    was ohne Zweifel da ist,
    nämlich,
    das Bewusstsein indem der Traum entstanden ist und wieder verging.

    Es muss da ein Träumer gewesen,
    es muss da ein Träger des Traums gewesen sein.

    Eine Leinwand sozusagen auf dem der Traum gemalt wurde.

    Das Gleiche hier,
    man kann alles bezweifeln,
    über sich,
    das einzige was man nicht bezweifeln kann ist,
    ich bin.

    Was ich bin,
    kann ich bezweifeln,
    aber dass ich bin,
    dass da etwas ist das man nicht benennen kann,
    aber die Grundlage von allem ist was existiert ist außer Zweifel,
    etwas ist da.

    Ob ich ein Mensch bin,
    das könnte nur eine beschränkte Perspektive sein,
    was außer Zweifel ist,
    da ist das sein,
    dass ich bin.

    Und da ist der tiefste Satz vielleicht in der ganzen Bibel,
    deutet darauf hin "Sei still, wisse ich bin Gott."

    Jedes Wort in diesem Satz,
    es ist eine Art Mantra könnte man sagen,
    bedeutet das Gleiche,
    es ist ein Synonym,
    "Sei" ist das Sein,
    "still" ist die Stille jenseits der Gedanken, das reine Bewusstsein selbst,
    "wisse" ist das tiefe Wissen welches nicht durch Konzepte entsteht, das sich in dem Sein verbirgt,
    "ich bin" ist die zeitlose Identität, wer ich bin jenseits der Formen,
    "Gott" ist das Göttliche, das eine Leben, das eine Bewusstsein jenseits der Formen, die es annehmen kann,
    "Sei still, wisse ich bin Gott."

    Und nur durch die innere Stille erkennen wir das.

    Das heißt nämlich hinauszugehen über die Formen.

    Jeder Gedanke ist eine Gedankenform,
    jedes Ding was wir durch unsere Sinne wahrnehmen hat eine Form.

    Wenn wir ins Weltall schauen in einer sternenklaren Nacht sehen wir die Sterne,
    größtenteils sind es Sonnen,
    einige Planeten,
    die Milchstraße, ein leuchtendes Band das auch aus millionen von Sonnen besteht,
    und vielleicht sogar ein oder zwei entfernte Galaxien.

    Und das alles sind Formen,
    auch das sind Gegenstände, man könnte sagen etwas dass Form hat,
    aber das Gewaltige am Weltraum,
    das was so überwältigend ist noch überwältigender als die Vielfalt der Formen,
    als die Vielfalt der Welten,
    Billionen von Galaxien,
    aber noch überwältigender ist die unbeschreibliche Weite des Raumes,
    und es ist der Raum der einen sprachlos macht wenn man wirklich in der Nacht aufschaut zum Himmel.

    Das war meine erste Meditation als ich 11-12 Jahre war,
    und man konnte nicht mehr denken.

    Und daran merken wir schon woraus die ganze Welt besteht,
    und zwar aus Gegenständen, das sind Formen,
    und Raum,
    Gegenstände im Raum.

    Und die Weite des Raumes ermöglicht die Vielfalt der Formen,
    und die Weite des Raumes ist unvorstellbar und unbegreiflich durch Gedanken,
    denn jeder Gedanke ist wiederum nur eine Form.

  5. #5
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Die Form kann nie das Formlose erkennen,
    nur das Formlose in dir kann das Formlose,
    den formlosen Raum erfassen,
    etwas in dir entspricht dem,
    denn was draußen ist,
    ist auch drinnen.

    Und da haben wir die Antwort des Universums,
    was ist die Welt?
    Dinge,
    Gegenstände im Raum.

    Da haben wir die zwei Ebenen.

    Da ist das Gegenständliche,
    das sind die Formen, die das Leben annimmt, ob es Gedankenformen sind oder Emotionen oder
    materielle Formen,
    und alle Formen werden geboren und sterben,
    aber sind relativ kurzlebig.

    Sogar jede Sonne hat eine Geburt und Tod.

    Im Vergleich zur Sonne ist der Mensch natürlich sehr kurzlebig.


    Da ist das Gegenständliche und da ist das Räumliche.

    Das Gleichgewicht ist verloren in unserer Zivilisation,
    weil alles was der Mensch sieht und kennt und sich mit identifiziert ist das Gegenständliche,
    der Mensch wird überwältig vom Gegenständlichen,
    und das sieht man auf allen Ebenen,
    das überwältig sein von Objekten in unserer Zivilisation.

    Eine unglaubliche Fülle von Dingen mit denen wir bombardiert werden,
    ständig,
    alle sagen "Ich bin wichtig. Du musst mich haben. Wenn du mich hast wirst du mehr sein. Und ich brauche noch mehr. Und das und dieses."
    Und so weiter.

    Die ganze Zivilisation ermutigt uns mehr Dinge anzueignen.

    Und wenn man darüber hinausgeht,
    über das Materielle, kommen andere Dinge "Du musst mehr Erfahrungen sammeln um dich zu finden."

    Ich sage nicht,
    dass wir alle Dinge sein lassen sollen,
    oder keine Erfahrungen mehr sammeln sollen,
    aber uns finden zu wollen im Gegenständlichen,
    das ist die Illusion.

    Man kann damit spielen,
    aber wenn ich eine persönliche Beziehung dazu habe,
    womit es zu einer Gedankenform wird,
    und ich sage "Das ist meins."
    ist es die Gedankenform des sich Identifizierens mit diesem.

    Ich versuche mich zu finden in etwas Gegenständlichem.

    Jeder Gedanke ist gegenständlich,
    denn jeder Gedanke ist eine Form die das Bewusstsein annimmt als ein Gedanke.

    Er bleibt einen Moment, er versucht größer zu werden.

    Er sagt "Ich bin so wichtig. Du musst mehr an mich denken. Gib mir deine Aufmerksamkeit."

    Und der Gedanke saugt das Bewusstsein auf und macht mehr Gedanken daraus,
    und dann wir der Gedanke zu einem anderen Gedanke und das Gedankengebäude wächst,
    das bedeutet die Inkarnation in neue Formen,
    ständig.

    Das ständige sich neu identifizieren.

    Was auch kommt bin ich,
    glaube ich zu sein.

    Das verloren sein im Gegenständlichen.

    Und wenn man aufschaut in den sternenklaren Himmel und man die Dinge und den Raum sieht.

    So sind auch in dir die Dinge,
    die Gedanken,
    die Sinneswahrnehmungen.
    die Emotionen,
    die kommen und gehen,
    und ich,
    ich bin das Bewusstsein in dem diese Dinge kommen und gehen,
    ich bin,
    der Raum,
    der Raum des Bewusstseins.

    Ich bin die Stille in der die Welt entsteht und vergeht.

    Und das ist nicht etwas das ich glauben muss,
    sondern etwas das ich erkennen kann,
    in jedem Moment.

    Wie kann ich es in jedem Moment erkennen,
    dass ich nichts bin was Form hat,
    sondern das was tiefer liegt und die Formen ermöglicht.

    Wie kann ich erkennen,
    ich will ja nicht nur glauben dass ich das Formlos bin,
    das wäre auch nur eine Gedankenform.

    "Wir glauben dass wir formlos sind"

    Auch eine Gedankenform.

    Wie kann ich in jedem Moment die tiefere Realität erkennen, die ich bin.

    Die relative beschränkte Realität,
    die kommt und geht,
    die ich bisher glaubte zu sein,
    in der ich mich suchte aber mich nie fand,
    deswegen war das Leben so frustrierend,
    ich habe mich immer gesucht im Gegenständlichen des Lebens,
    in meiner Lebenssituation die nie zufriedenstellend ist,
    denn sie kann gar nicht zufriedenstellend sein,
    die einzige Dimension,
    die wirklichen Frieden bedeutet,
    ist jenseits der Formen in dir.

    Und das ist die einzige Dimension die zeitlos ist,
    denn die Formen und die Zeit gehören zusammen.

    Zeit existiert auf der Ebene der Formen,
    natürlich,
    Vergangenheit und Zukunft.

    Wir,
    die Körper,
    als die wir hier für kurze Zeit erscheinen,
    haben Zeit,
    wir haben Zeit,
    wir treffen uns um 3 Uhr und gehen um 6 Uhr,
    und das ist Zeit.

    Die Zeit hat zu tun mit den Körpern die sich im Raum bewegen und verändern.

    Und das ist fein,
    das hat seinen Platz,
    aber in dir ist etwas das tiefer ist als die Zeit,
    tiefer als Vergangenheit und Zukunft.

    Wir kommen wieder zurück auf die Frage,
    wie kann ich wissen in jedem Moment,
    oder besser gesagt in dem einzigen Moment den es gibt,
    denn zu sagen in jedem Moment,
    ist ein Fehler,
    ein sehr gewöhnlicher Fehler,
    denn jeder Moment,
    bedeutet die Form zu verwechseln die dieser Moment annimmt,
    mit der Essenz dieses Momentes,
    dem Jetzt,
    dem Raum.

    In anderen Worten,
    was geschieht in diesem Moment,
    dem einzigen Moment den es gibt,
    ist nicht die Essenz dieses Momentes,
    wenn man es verwechselt glaubt man dass jeder Tag aus tausenden von Momenten besteht,
    und das ist nicht der Fall,
    denn wenn man genauer hinschaut,
    dann erkennt man,
    dass es immer nur jetzt ist,
    man spricht von vielen Momenten,
    aber es ist immer nur der eine Moment,
    da muss also irgendwas falsch sein.

    Nur auf der Oberfläche der Dinge gibt es viele Momente.

    Das sind die Formen die das jetzt annimmt,
    das Jetzt selbst hat nichts zu tun mit der Form denn das Jetzt selbst,
    ist der Raum,
    ist das Räumliche in uns,
    untrennbar mit dem,
    der wir in unserer Essenz sind,
    in anderen Worten könnte man sagen,
    ich bin das Jetzt,
    der Raum.

  6. #6
    Grünschnabel
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Wenn man anfängt darüber nachzudenken,
    ergibt es kaum einen Sinn,
    denn das ist die letzte Erkenntnis,
    die man gedanklich haben kann,
    es ist ein Gedanke der sagt da dahin,
    und dann muss man abspringen von dem Gedanken,
    und die tiefere Wahrheit dieses Gedankens in sich jenseits der Gedanken erkennen.

    Das Einzige was dich nie verlässt,
    was immer dein innigster Begleiter bleibt,
    ist das Jetzt,
    der Raum.

    Egal was geschieht und wo es geschieht es wird immer das Jetzt,
    der Raum sein.

    Leben,
    ich bin und Leben,
    ist untrennbar vom Jetzt,
    dem Raum.

    Das Jetzt,
    der Raum,
    ist also eine Pforte durch die wir gehen können in die formlose Essenz die wir sind.

    Das Räumliche,
    das Jetzt,
    ist die Pforte durch die wir die Welt des Gegenständlichen verlassen können,
    nicht für immer,
    noch nicht.

    Wir können in den beiden Dimensionen leben, in der Dimension des Gegenständlichen und der Tiefendimension des Räumlichen.

    Es gibt also das gegenständliche Bewusstsein,
    Gedanken,
    und es gibt das räumliche Bewusstsein,
    das Formlose manchmal genannt,
    die Stille.

    Das Einzige was keine Form hat,
    das Einzige was nicht der Zeit, und somit Geburt und Tod unterworfen ist,
    das Einzige was man nicht analysieren kann,
    das Einzige worüber man nicht nachdenken kann.

    Kein Wissenschaftler kann die Stille analysieren und man kann keine Doktorarbeit darüber schreiben.

    Man kann höchstens eine Doktorarbeit über Mystiker schreiben die darauf hingewiesen haben,
    das alte Beispiel man kann eine Doktorarbeit über Honig schreiben,
    ohne den Honig je gegessen zu haben,
    aber die Essenz ist nicht da.

    Kommen wir zurück auf die Frage,
    wie kann ich in jedem Moment wissen,
    nicht glauben,
    wer ich bin.

    Wie kann ich mich nicht immer wieder im Gegenständlichen verlieren,
    immer wieder in einem anderen Gedanken verlieren,
    immer wieder in einer anderen Identifikation verlieren,
    immer wieder mich im Gegenständlichen suchen und mich nie im Gegenständlichen finden.

    Das ist das Leid des Lebens das Buddha die Charakteristik des menschlichen Lebens nannte,
    das Leid,
    die Frustration so Leben zu müssen,
    sich nie selbst zu finden, weil man sich selbst immer da sucht wo man nicht zu finden ist,
    im Gegenständlichen,
    in der Zeit.

    in der Vergangenheit sucht man sich,
    man glaubt das bin ich,
    meine Geschichte bin ich,
    und in der Zukunft sucht man sich,
    denn die Geschichte ist noch nicht vollendet,
    aber ich hoffe wenn ich genug Zukunft habe,
    dass sie sich da vollenden wird.

    Ich muss nur noch mehr Gegenständliches ansammeln.

    Der erste schritt der Erleuchtung ist,
    die Unwissenheit auf geistigem Gebiet zu erkennen.

    Und die wirkliche Unwissenheit hat nichts zu tun mit Bildung und Erziehung.

    Die Unwissenheit ist die Essenz des Lebens nicht zu wissen.

    Und man kann noch so intelligent sein,
    es hat nichts damit zu tun.

    Ein relativ ungebildeter Mensch kann die Essenz wissen,
    und ein Intellektueller vielleicht oder wahrscheinlich nicht.

    Und es ist so nah,
    was man in der Zeit, Vergangenheit und Zukunft, suchte,
    in seiner Lebenssituation,
    die sich bewegt von der Vergangenheit in die Zukunft,
    Kontinuität Vergangenheit-Zukunft.

    Aus dieser Unwissenheit über das Verloren sein in den Formen entsteht ein illusionäres Selbst.

    Ein Ich,
    dass die größte Illusion ist,
    fast immer wenn der Mensch "Ich" sagt,
    bezieht er sich auf die Illusion der Identifizierung mit dem Gegenständlichen.

    In den meisten Fällen,
    also wenn der Mensch das Wort "Ich" gebraucht,
    bezieht er sich auf meine Geschichte und meine Zukunft,
    meine unvollkommene, unzufrieden stellende Geschichte und meine mit Hoffnung und Angst erfüllte Zukunft,
    die nur existiert als ein Gedanke,
    eine Form.

    Denn noch niemand hat die Zukunft gesehen,
    gefühlt,
    gerochen,
    gehört oder erfahren.

    Wie könnte man?

    Das Leben,
    alles was man erfährt,
    wahrnimmt,
    sieht,
    mit den Sinnen wahrnimmt,
    kann nur im Jetzt,
    im Raum sein.

    Wie könnte Jemand jemals die Zukunft fassen,
    es ist alles untrennbar mit jetzt verbunden,
    das Leben.

    Also sich nicht mehr zu suchen,
    dort in der Welt der Formen,
    und zu wissen die Pforte ist der jetzige Moment,
    die Pforte aus dem Gefängnis des Gegenständlichen,
    ist der jetzige Moment, der Raum.

    Und das ist nämlich genau das was das illusionäre Ich,
    welches sich zusammensetzt aus dem Gegenständlichen,
    eine Ansammlung von Gedanken und ein paar Emotionen mit denen ich mich identifiziere,
    die sagen "Das bin ich, das ist meine Geschichte.",
    das ist genau das nämlich was das Selbst das illusionäre Selbst nie sehen will und kann,
    den Raum.

    Es muss und will und kann das Jetzt nicht sehen, nicht erkennen,
    es muss immer darüber hinausgehen und sich im Gegenständlichen suchen.

    Das ist wo sich die Freiheit auftut,
    und so lebt der Mensch auf verrückte Weise ständig verneinend das Einzige was je existierte als die Grundlage allen Lebens selbst,
    nämlich das Jetzt,
    den Raum.

    So sucht das illusionäre Ich immer die nächste Form oder es verhaftet sich an die Formen der Vergangenheit.

    Das ganze Ich-Gefühl ist bezogen aus der Vergangenheit,
    und alles was man im jetzigen Moment sieht,
    wird vollkommen falsch interpretiert und verzerrt,
    weil es durch die Augen der Vergangenheit gesehen wird.

    In unserer Zivilisation haben wir einen Höhepunkt des Wahnsinns erreicht.

    Schon vor tausend,
    zweitausend Jahren war es der Fall,
    vielleicht nicht so stark entwickelt,
    dass man immer nach dem nächsten Moment suchte und man das Jetzt zu einem Mittel zum Zweck degradierte.

    Und was ist der nächste Moment,
    eine Gedankenform,
    oder eine tatsächlich veränderte Form.

    Man lebt nur im Dienste dieser Gedankenformen,
    im Dienste des stetigen Veränderns von Formen,
    durch welches das illusionäre Selbst hofft sich zu vervollständigen.

    Es ist heutzutage noch viel stärker,
    denn jeder hat Stress,
    fast jeder Beruf ist heutzutage mit Stress verbunden,
    und der Mensch der keinen Stress hat,
    fühlt sich fast schuldig und sagt
    "Vielleicht arbeite ich nicht hart genug, denn ich bin noch nicht krank."

    Keine Ruhe,
    selbst in Familien,
    das ständige Hasten "Wo ist das Nächste?"

    Ich kann nicht mehr tun als das was ich in diesem Moment tue,
    und meine Aufmerksamkeit diesem Moment schenken.

    Plötzlich verbessert sich das Tun,
    plötzlich, vertieft sich die Energie und die Qualität des Tuns,
    wenn ich den jetzigen Moment erkannt habe,
    als die Pforte und das Einzige was je Realität hat.

    Das ist die Form des Momentes,
    und da ist der Raum,
    das Jetzt.

  7. #7
    Grünschnabel
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Die Form verändert sich,
    der Raum, das Jetzt ist das reinen Bewusstseins könnte man sagen,
    das Licht des Bewusstseins.

    Es kommt aus der Quelle,
    der einen Quelle allen Seins.

    Und wenn ich sehe,
    dass das dass Einzige ist was zeitlos,
    unendlich ist,
    dann verändert sich meine Einstellung zum Jetzt, zum Raum.
    Während ich bisher unbewusst so lebte als ob das Jetzt,
    der Raum,
    mein Feind sei,
    und das ist ein Wahnsinn,
    aber so lebt fast jeder Mensch.

    Und was ist das Jetzt, es ist das Leben selbst.

    Und das ist die Illusion,
    da haben wir ein fiktives Selbst,
    ein Gedankengebäude,
    dass das Leben selbst als Feind betrachtet.

    Und dann wundern wir uns wenn wir die Geschichte der Menschheit lesen,
    dass es eine Geschichte des Wahnsinns ist zu 90%,
    denn in der Wurzel des menschlichen Bewussten ist ein Fehlverhalten,
    eine Verrücktheit und wie kann es sich anders ausdrücken als der Wahnsinn der menschlichen Geschichte.

    Ich empfehle immer die Geschichte des 20. Jahrhunderts um zu sehen wie verrückt die Menschheit ist,
    was sie sich selbst angetan hat.

    Oder wer nicht gern in Geschichtsbücher blättert,
    kann die Nachrichten sehen,
    heute Abend im Fernsehen.

    Es ist immer das Gleiche,
    "Haben sie denn nichts gelernt?", fragt man sich.

    Nein, denn solange die Bewusstseinsverwandlung die Politiker nicht erreicht,
    solange bleibt natürlich alles beim Alten.

    Und da die meisten Politiker mit wenigen Ausnahmen von einem starken fiktiven Selbst getrieben sind,
    werden es wahrscheinlich die letzten Menschen sein,
    die die Transformation des Bewusstseins erreicht.

    Wenn man das räumliche Ich erkennt als die Essenz und das Fundament des Lebens,
    dann ist das gegenständliche Ich kein Problem mehr,
    und es schafft keine Welt der Probleme mehr.

    Dann ist das gegenständliche Ich eine Form,
    als die ich eine Zeit lang erscheine und sich dann wieder auflöst.

    Man findet also die Veränderung des Bewusstseins in der wir uns hier befinden nicht etwa als etwas das irgendwann geschieht,
    in diesem Moment schon,
    dieses Zusammentreffen ist Teil der Veränderung des menschlichen Bewusstseins.

    Wir erkennen das Jetzt,
    den Raum als die Pforte an und dann verändert sich unsere Einstellung zum Jetzt.

    Wir sehen immer mehr wenn wir das Jetzt zum Feind machen,
    indem wir innerlich davon weglaufen,
    es nicht anerkennen,
    es nicht würdigen,
    es reduzieren zu einem Mittel zum Zweck,
    oder aktiv dagegen ankämpfen,
    wir erkennen das immer häufiger als eine Illusion "Ah ich mache das Jetzt schon wieder zu meinem Feind, das ist ja schön ich sehe es".

    Und in dem Sehen besteht die Möglichkeit das Jetzt,
    anstatt es zu verneinen oder ihm Widerstand zu leisten,
    das Jetzt,
    den Raum zuzulassen.

    Zulassen innerlich was ist,
    und was ist,
    ist immer nur jetzt,
    die Form die dieses Jetzt annimmt,
    die Form zulassen,
    innerlich zuzulassen,
    ein Ja zu sagen zu dem was ist,
    nur in diesem Moment,
    mehr ist nicht nötig,
    nicht für den Rest meines Lebens,
    "Ich muss jetzt für den Rest meines Lebens den jetzigen Moment zulassen“
    und schon haben wir ein großes Problem.

    Stress ist sofort da.

    "Aber das werde ich nicht können, ich glaube nicht dass ich das schaffen werde"

    Natürlich nicht,
    denn es ist nur dieser kleine Moment nötig,
    mehr nicht.

    Nur das Jetzt, den Raum zu einem Freund machen,
    ganz einfach ausgedrückt.

    Das könnte auch ein 5 jähriges Kind verstehen.

    Sehr junge Kinder brauchen das noch gar nicht,
    die machen es einfach,
    aber dann verlieren die Kinder das sehr schnell in unserer Zivilisation.

    "Das jetzt kann dein Freund sein und dein Feind sein, Was hast du lieber?"
    fragt mal das Kind.

    Und wenn du das Jetzt zu deinem Freund machst ist das Leben viel leichter und fließt viel leichter und die Dinge geschehen mit viel größerer Leichtigkeit,
    und plötzlich kommen Dinge die hilfreich sind auf dich zu und du weißt gar nicht von wo und warum.

  8. #8
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    WOW ich habe mir deinen Text durchgelesen und finde es faszinierend und sicherlich auch richtig
    Finde es nur bestrebend allen Leuten die gerne diese Wahheit näher kennen wollen es so einfach wie möglich zu verdeutlichen.
    Dein Text ist sicherlich für einige schwer verständlich und sicher was für die Cracks unter uns.
    Also das Einzige was ich dazu sagen würde ist, dass wir nicht soviel nachdenken sollen - wir erreichen alles am schnellsten und am Besten wenn man das was man tut aus Leidenschaft tut,voller Liebe und einfach nur glücklich ist.
    Ich könnte hier so viele Beispiele nennen die mir aufgrund dessen wirklich wiederfahren sind...

  9. #9
    Grünschnabel
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    wenn man das gefühl verspürt es fehlt einem noch was dann wird man sich dem noch am ehesten öffnen können
    ich fand es echt als DIE erfahrung DIE erkenntnis die ich in meinem leben bisher sammeln durfte
    und bei allem was ich noch so wissen will was mich noch so reizt, NICHTS von dem ganzen wissen bringt mir dieses herrliche gefühl der ruhe, des friedens, der harmonie
    keep ya miind clean

    es handelt sich hierbei echt nicht um ein wissen, sondern um eine erkenntnis, um ein gefühl des EINS-SEINS
    durch das frei sein von gedanken kann man sich von jeglichem leid lösen
    und jeder wird es für sich feststellen können

  10. #10
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Ich lege Wert auf die Feststellung dass ich der erste war der mit dem Eso-Krams hier angefangen hat...
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  11. #11
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    das kann schon sein, solange bin ich hier noch nicht registriert das ich das wissen könnte

  12. #12
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    ich hab auch mal so'n buch aufm flohmarkt gefunden."Le grand grimoire de la mort, les anges et démons." oso ... nach ein paar flüchen und beschwörungen war ich nicht mehr allein - in meinem kopf
    .



  13. #13
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    ich werfe einfach mal meine empfehlung in den raum

    OSHO

    zB das buch vom ego

  14. #14
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    Klassiker:
    "Die Blume des Lebens"
    "Die Smaragdtafeln von Toth"
    "Bleep"
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  15. #15
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    AW: Spiritualität = größtes Sein = Liebe

    ach ... wenns um buchempfehlungen geht ...

    Dr. Musallam's Zauberbibel
    .



 

 
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