1. #1
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    du bist unsterblich - gedankenspiel

    Wir haben nur verlernt, unsterblich zu sein ...


    Zitat Zitat von vorgeschichte
    ... sagte ein lehrer in bio, als er über seine lieblinge, die einzeller sprechen wollte. er begann aber zuerst von unsterblichen wesen zu reden, die tatsächlich leben. meist sind das quallenartige wesen wie einige korallenarten, einzeller etc (kann man googeln)... in der natur nichts ungewöhnliches, meinte der lehrer.
    er ging sogar soweit davon zu sprechen, dass wir menschen diese fähigkeit nur verlernt hätten, seit wir, wie andere, höher (ich sage lieber komplexer) organisierte arten, beschlossen, uns künftig zweigeschlechtlich zu vermehren, denn bei uns wäre eben diese fähigkeit endloser zellregeneration zahlenmässig begrenzt (eine ursache des alterns), was irgendwann zu ausfallerscheinungen in unserem körpern und damit vorhersehbar zum tode führe.

    der fehler des lehrers war aber die bemerkung, dass vllt unter uns jmd genial genug sein könnte, diesen gen defekt auszuschalten, woraufhin für den rest der stunde nur noch darüber und nicht mehr über lehrers lieblinge, die einzeller, geredet wurde. alle waren fasziniert von der möglichkeit, ewig zu leben, einige mädchen allerdings fanden gleich eine erklärung, warum vampire doch existieren könnten – ab da wurde es eigtl uninteressant.
    dennoch hab ich mich in den letzten drei tagen mit einigen anderen, in der schule, nach der schule und online öfters darüber gestritten, weil ich behaupte, dass es keine unsterblichkeit gibt, selbst dann nicht, wenn der mensch zu permanenter regeneration seiner zellstruktur fähig wäre.

    mein ansatz liegt einfach darin, dass lediglich eine potenz vorliegt, die uns durch stete regeneration unsterblichleit vorgaukelt, aber wir jederzeit durch unfälle, viren, umweltverschmutzung etc uns tödlich verletzen, infizieren oder vergiften könnten und dann natürlich sterben würden, was auch mit diesen lebewesen geschieht, weshalb es nämlich sinn macht, das sich solche wesen trotz dieser potentiellen fähigkeit ewig zu leben, fortpflanzen können – meist durch klonen – eingeschlechtliche fortpflanzung.
    nun aber auf den mensch übertragen stellte ich mir die frage, was das für den menschen bedeutet. generell wären wir dann durch die technik schon in der lage, bedingungen zu schaffen, tatsächlich unbegrenzt zu leben.
    doch da sich dazu unsere zellen ständig erneuern würden, müsste das auch für unser gehirn gelten. und dann wird es problematisch, denn vieles was wir erlernen, würde durch eine vollständige erneuerung wenn nicht schon ganz, doch immerhin zu erheblichen teilen verloren gehen und neu erlernt werden. es wäre also faktisch immer ein sterben, wenn dies passiert und gleichzeitig eine geburt – ein nahtloser übergang, aber dem immer ein tod eines ausgebildeten bewusstseins vorausging – denn die einzigen organe die sich im leben eines menschen nicht vollständig erneuern sind herz und gehirn – weshalb wir wohl auch diese art intelligenz und sich daraus resultierend, die heutigen kulturen mit samt ihrem wissen, entwickeln konnten – alles basiert auf einer gewissen form des endlichen, was sich ja nicht nur auf den menschen beschränkt, sondern ein universelles prinzip zu sein scheint – innerhalb eines dynamischen prozesses, den man vllt als ewig bezeichnen könnte.
    in den chats der letzten beiden tage ging es hin und her. viele haben komischerweise ziemlich romantische oder mystische vorstellungen davon, was unsterblichkeit bedeuten würde.
    ich allerdings meine, dass sich dann in unserem erleben kaum etwas ändert, ausser, vllt ein gewisses bewusstsein zur nachhaltigkeit, da wir ja in uns, in gewissen abständen ( und das war der kern der streiterei bis gestern ), sterben würden, um danach, in uns, wieder geboren zu werden, weshalb unser zeitliches erleben sich wohl kaum von dem jetzigen unterscheiden dürfte.
    da das, für mich zumindest, nur logisch wäre, fragte ich mich, ob andere das ähnklicgh sehen oder ob sie doch eher dem mythischen pfad folgen würden – wie ich in einem alten thread mal las - gleichwohl es hier nur ein fiktiv auf die realität übertragenes gedankenspiel ist.

    denn darum geht es: nicht ob das sinn macht, möglich ist – sondern wie sich unser leben dann verändern würde, wenn es machbar wäre – so zu leben.
    .



  2. #2
    henniechaotica
    Gast

    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    würden wir ewig leben können, würden wir uns bestimmt irgendwann umbringen. ich würd gar nich unsterblich sein wollen.. es fängt an und hört auf. die zeit, die man hat, sollte reichen..

  3. #3
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    schon möglich - schon der überbevölkerung wegen, wenn wir unser normales fortpflanzungsverhalten bei behielten. guter ansatz ...

    aber es geht hier nicht sinn oder unsinn eines solchen lebens, sondern darum, was sich
    im falle eines solchen lebens ändern müsste, denn das war mein ausgangspunkt:

    obwohl dieses physische permanent wärende leben zwar bestünde, würden wir geistig dennoch irgendwie sterben, weil wir vieles, was wir erfahren, gelernt und getan haben
    durch die stete erneuerung auch unseres gehirns verlören geht und neu erlernt werden müsste -

    dabei wären diese übergänge bestimmt fliessend - wir hätten vllt so etwas wie
    eine zeitweilige alzheimer-phase - wobei der beginn dieser phase das sterben -
    und die therapie, das neuerlernen von vergessenen dingen - die geburt kindheit,
    und jugend wären. ein bekannter zyklus.

    und natürlich wäre sich dadurch auch unsere persönlichkeit dynamischen prozessen
    unterworfen,. so dass jemand nach vllt 1000 jahren schon nicht mehr die persönlichkeit
    ist, der er zum zeitpunkt seiner geburt war.

    deshalb behaupte ich, dass sich für uns unser alltagserleben nicht viel ändern würde -
    ausser dinge, die sich durch diese permanente langlebigkeit auf sehr langfe sicht
    ergeben und unsere kulturen entscheidend präge würden -
    etwa bevölkerungskontrolle, gesetzgebung - etc ...
    .



  4. #4
    Moderator
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    alle waren fasziniert von der möglichkeit, ewig zu leben, einige mädchen allerdings fanden gleich eine erklärung, warum vampire doch existieren könnten – ab da wurde es eigtl uninteressant.
    lol

    mein ansatz liegt einfach darin, dass lediglich eine potenz vorliegt, die uns durch stete regeneration unsterblichleit vorgaukelt, aber wir jederzeit durch unfälle, viren, umweltverschmutzung etc uns tödlich verletzen, infizieren oder vergiften könnten und dann natürlich sterben würden, was auch mit diesen lebewesen geschieht, weshalb es nämlich sinn macht, das sich solche wesen trotz dieser potentiellen fähigkeit ewig zu leben, fortpflanzen können – meist durch klonen – eingeschlechtliche fortpflanzung.
    =Eugenik=Nix gut.

    doch da sich dazu unsere zellen ständig erneuern würden, müsste das auch für unser gehirn gelten. und dann wird es problematisch, denn vieles was wir erlernen, würde durch eine vollständige erneuerung wenn nicht schon ganz, doch immerhin zu erheblichen teilen verloren gehen und neu erlernt werden. es wäre also faktisch immer ein sterben, wenn dies passiert und gleichzeitig eine geburt – ein nahtloser übergang, aber dem immer ein tod eines ausgebildeten bewusstseins vorausging – denn die einzigen organe die sich im leben eines menschen nicht vollständig erneuern sind herz und gehirn – weshalb wir wohl auch diese art intelligenz und sich daraus resultierend, die heutigen kulturen mit samt ihrem wissen, entwickeln konnten – alles basiert auf einer gewissen form des endlichen, was sich ja nicht nur auf den menschen beschränkt, sondern ein universelles prinzip zu sein scheint – innerhalb eines dynamischen prozesses, den man vllt als ewig bezeichnen könnte.
    Sprich eine ewige Veränderung der Person.
    Mal davon abgesehen dass unsere Gene selbst sich langsam selber vernichten (weswegen auch Klonen problematisch ist). Durch freie Radikale die beim Stoffwechsel der Mitochondrien frei werden.


    Von mir:
    Der Tod hat 10 Gründe:
    - Nihilismus
    - Selbstaufopferung
    - Einsamkeit
    - Vergiftung (bzw. Krankheit)
    - Zerstörung
    - Verzweiflung
    - Rage
    - Gier
    - Demenz
    und das absoluteste:
    - die Zeit

    Einem von diesen wird der Mensch im laufen seines Lebens erliegen.
    Zuletzt der Zeit.

    Auch diese "ewig lebenden" Organismen sterben andauernd.
    Man kann diese primitiveren Formen von Leben nicht mit uns vergleichen, da wir einen "Hirntoten" schon als tot bezeichnen.

    Mal davon abgesehen dass das Kollektiv an Evolution verlieren würde. Dieser beruht auf das Sterben der alten Generationen und der Umwandlung der Gene.
    Auch würde es früher oder später zu schwerstem Inzest kommen.

    Meiner Meinung weder machbar noch erstrebenswert.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  5. #5
    Gott
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Deine Idee ist interessant, ich bin zwar in manchen Dingen anderer Ansichten aber wie du schon sagtest darum geht es hier nicht.

    Mich beschäftigt vor allem das Thema "lernen" oder "geistige Wiedergeburt" wenn man es so nennen möchte, da das ja der Knackpunkt ist.
    Wenn ich dich richtig verstanden habe müsste man wie ein Neugeborener bei Null beginnen... Man müsste ALLES wieder neu lernen! Du erinnerst dich nicht mehr an Leute die du kanntest oder gar liebtest, kennst nicht die Regeln der Gesellschaft. Musst Sprache und Fertigkeiten neu erlernen und so weiter und so weiter, ich glaub man versteht inzwischen ganz gut worauf ich hinaus will.

    Aber wie soll das funktionieren? Soll es Schulen geben in denen dir wieder alles beigebracht wird? Das könnte ich mir noch vorstellen. Aber wer lernt dich Dinge wie Urvertrauen? Oder all die anderen Dinge die für Kleinkinder in ihrer geistigen Entwicklung wichtig sind und von den Eltern gegeben werden... Das Fundament erfolgreichen Lernens ist Liebe heißt es... und wer gibt die, einem eigentlich Erwachsenen hundert weiß ich nicht wie viele Jahre altem Mann dem gerade sein Gehirn auf Null zurückgesetzt wurde und der das Gefühl hat wie ein Baby das erste mal zu sehen, zu atmen und dergleichen?
    Ich weiß nicht in wie weit eine solche Gesellschaft funktionieren würde. Ich stelle sie mir sehr kühl und befremdlich vor. Und ich glaube wirklich das es Dinge gibt die man nur durch Liebe lernen kann und da dieser Aspekt total fehlen würde glaube ich wir wären mehr Maschinen als Lebewesen.

    Und da gibt es noch ein anderes Problem, im Laufe eines Lebens sammelt sich soviel an vorallem wenn das Leben noch länger dauert Was ist mit all dem was man im Leben erreicht hat? Seinen Sachen seiner Wohnung, seinem Job? Verliert man das alles da man erst wieder lernen muss wie man lebt? Und wenn man es nicht verliert wie funktioniert das? Man hat doch keine Ahnung von dem ganzen und ist wie ein riesiges Baby?

    So das wars erstmal aber ich werd bestimmt noch was zu dem Thema schreiben
    Der Jabberwock mit Aug entflammt
    und Krallgepack und Zahngefletsch.
    Geb auf den Jabberwock wohl acht
    und den frumlich Bandersnatch.

    Er hält das Vorpalschwert am Griff,
    die Klinge schneidet Stück für Stück
    es fließt ganz rot, es riecht nach Tod
    Er kehrt mit seinem Kopf zurück.

  6. #6
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Zitat Zitat von Myxomatosis Beitrag anzeigen
    Von mir:
    Der Tod hat 10 Gründe:
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    - Selbstaufopferung
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    - Gier
    - Demenz
    und das absoluteste:
    - die Zeit
    lol, da hat jemand bleach gelesen

    tt: äääh - ich stimme dir zu, dass es praktisch n tod und ne geburt in einem wäre, wenn sich das hirn regeneriert... aba dann muss man gucken, wie man "unsterblich" definiert brauchst du deine erinnerungen aus der zeit davor, um unsterblich zu sein? ich meine, leute, die sich nicht daran erinnern, was sie erlebt haben (=alzheimer), sind doch immer noch die menschen, die sie vorher auch waren also wären wir dann noch immer der gleiche mensch, nur ohne unsere erinnerungen...
    deswegen würd ich sagen, wären wir schon in der lage, unsterblich zu sein ^^
    jezz aba vllt schaff ich ja doch noch den sprung in die irrealität zurück...

  7. #7
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Zitat Zitat von Myxomatosis Beitrag anzeigen
    =Eugenik=Nix gut.
    ist aber, laut lehrer, eine natürlicher verlauf in diesen greisen der unsterblichen wesen.


    Zitat Zitat von Myxomatosis Beitrag anzeigen
    Sprich eine ewige Veränderung der Person.
    Mal davon abgesehen dass unsere Gene selbst sich langsam selber vernichten (weswegen auch Klonen problematisch ist). Durch freie Radikale die beim Stoffwechsel der Mitochondrien frei werden.
    so ähnlich hat unser bio-lehrer seinen fehler nach der diskussion negiert.

    Zitat Zitat von Myxomatosis Beitrag anzeigen
    Von mir:
    Der Tod hat 10 Gründe:
    - Nihilismus
    - Selbstaufopferung
    - Einsamkeit
    - Vergiftung (bzw. Krankheit)
    - Zerstörung
    - Verzweiflung
    - Rage
    - Gier
    - Demenz
    und das absoluteste:
    - die Zeit
    man kann es auch weniger far cryen oder -
    episch ausdrücken - und sagen: leben stirbt um leben zu können. was menschen mit tod verbinden ist eben nur das persönliche ableben.

    Zitat Zitat von Myxomatosis Beitrag anzeigen
    Einem von diesen wird der Mensch im laufen seines Lebens erliegen.
    Zuletzt der Zeit.

    Auch diese "ewig lebenden" Organismen sterben andauernd.
    Man kann diese primitiveren Formen von Leben nicht mit uns vergleichen, da wir einen "Hirntoten" schon als tot bezeichnen.

    Mal davon abgesehen dass das Kollektiv an Evolution verlieren würde. Dieser beruht auf das Sterben der alten Generationen und der Umwandlung der Gene.
    Auch würde es früher oder später zu schwerstem Inzest kommen.
    mein fazit vorgestern mit einem kumpel: Leben ist Tod (s.o.) -
    d.h. - egal ob du ewig lebst oder nicht, du stirbst in jedem fall.

    Zitat Zitat von Myxomatosis Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung weder machbar noch erstrebenswert.
    meiner meinung nach wäre es egal aber (/sign) fatal. einige gründe wurden ja schon genannt.
    Zitat Zitat von Kampfkater Beitrag anzeigen
    Wenn ich dich richtig verstanden habe müsste man wie ein Neugeborener bei Null beginnen... Man müsste ALLES wieder neu lernen! Du erinnerst dich nicht mehr an Leute die du kanntest oder gar liebtest, kennst nicht die Regeln der Gesellschaft. Musst Sprache und Fertigkeiten neu erlernen und so weiter und so weiter, ich glaub man versteht inzwischen ganz gut worauf ich hinaus will.
    da es eh hyothetisch ist, halte ich mich an das, was der bio lehrer sagte:

    dass man dafür sorgen müsste, dass sich das gehirn als letztes und schleichend erneuert, weil sonst die ganze unsterblichkeits-pille (o-ton) kein kassenschlager wird, sondern die leute einfach sterben, da viele funktionen im körper mit der erneuerung versagen würden.
    ich hab das so interpretiert, dass im grunde diese pille (wahrscheinlich wäre es eher eine andauernde zelltherapie oder sowas) dann nichts anderes als eine todespille wäre.

    und mit schleichend meinte der lehrer, dass zwar einige erinnerungen verblassen, aber man schon in der lage wäre, vergessenes wissen, fähigkeiten gleichzeitig mit dem vergessen neu zu erlernen - also wäre der übergang zur nächjstzen aktiven phase sterben und geburt - sozusagen eine all-in-one-phase.

    ich hab mir das dann halt so vorgestellt, als ob man vorübergehende alzheimer-erkrankung hat und das meiste eben neu erlernen muss. ich debnke auf die alzheimerforschung würde dann die ganze edukative aufbauen können.


    Zitat Zitat von Kampfkater Beitrag anzeigen
    Aber wie soll das funktionieren? Soll es Schulen geben in denen dir wieder alles beigebracht wird? Das könnte ich mir noch vorstellen. Aber wer lernt dich Dinge wie Urvertrauen? Oder all die anderen Dinge die für Kleinkinder in ihrer geistigen Entwicklung wichtig sind und von den Eltern gegeben werden... Das Fundament erfolgreichen Lernens ist Liebe heißt es... und wer gibt die, einem eigentlich Erwachsenen hundert weiß ich nicht wie viele Jahre altem Mann dem gerade sein Gehirn auf Null zurückgesetzt wurde und der das Gefühl hat wie ein Baby das erste mal zu sehen, zu atmen und dergleichen?
    Ich weiß nicht in wie weit eine solche Gesellschaft funktionieren würde. Ich stelle sie mir sehr kühl und befremdlich vor. Und ich glaube wirklich das es Dinge gibt die man nur durch Liebe lernen kann und da dieser Aspekt total fehlen würde glaube ich wir wären mehr Maschinen als Lebewesen.
    wir hätten ja schon alle einrichtungen, um das zu therapieren - anders kann mans, glaub ich nicht nennen und mit der zeit würde es sich wahrscheinlich mehr spezialisieren ...

    aber das mit dem urvertrauen etc find ich gut. aber wie ich oben schon gesagt hab, denk ich nicht, dass man da bei null anfängt - doch auch bei alzheimer kennt man ja den rückfall in früheste kindheit, weswegen die familiäre betreuung wohl am wichtigsten wäre. wahrscheinlich müsste dann, wenn man mal beim konventionellen bild familie bleibt, dann ein ehepartner für ein paar monate oder länger erziehungsurlaub für den andereren partner nehmen oder so. oder - altersheime, die dann eh keine funktion mehr haben, werden vorübergehend zu erziehungstherapiezentren.

    Zitat Zitat von Kampfkater Beitrag anzeigen
    Und da gibt es noch ein anderes Problem, im Laufe eines Lebens sammelt sich soviel an vorallem wenn das Leben noch länger dauert Was ist mit all dem was man im Leben erreicht hat? Seinen Sachen seiner Wohnung, seinem Job? Verliert man das alles da man erst wieder lernen muss wie man lebt? Und wenn man es nicht verliert wie funktioniert das? Man hat doch keine Ahnung von dem ganzen und ist wie ein riesiges Baby?

    So das wars erstmal aber ich werd bestimmt noch was zu dem Thema schreiben
    natürlich geht einiges verloren, aber das ist real ja mit jedem tot so. aber es werden auch wieder neue menschen geboren, worunter einige dabei sind, die das verlorene, was vllt nur wenigfe bemerken, im laufe ihres lebens durch eigene erfahrung, kreativität und tun neu entdecken und es dann weitergeben. das war schon immer so.

    deshalb kam ich nach der diskussion in bio zu der überzeugung, dass sich im falle der unsterblichkeits-pille (o-ton bio lehrer) für uns nicht sehr viel ändern würde. die voraussetzungen da einzusteigen haben wir strukturell und im wissen schon längst.
    warum ich aber trotzdem dagegen wäre sind nicht diese ethischen gründe oder weil das leben langweiliger wird oder so, sondern weil unser jetziges verhalten global schon destruktive folgen zeigt und das wort nachhaltigkeit in all seinen konsequenzen sich in unserem denken noch nicht inhaltlich mnifestiert hat - sprich : zB notwendige voraussicht in politik, wirtschaft und forschung schon über mehrere generationen zu denken - was auch eine verlangsamung in der gesellscjaft und minderung des jetzigen komsumstandards zur folge hätte - wohin wir real der schwindenden resourcen auf dieser welt wegen ohnehin hinkommen werden - früher aber leider erst wohl später.

    kurz - alles wäre dann wie gehabt -
    und mein lehrer sagte auf meine einwände: "du pessimist - die dinge müssen sich erst mal entwickeln." - und da sah ich schwarz
    uff ... und jetzt - mahlzeit
    .



  8. #8
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Zitat Zitat von M123ry Beitrag anzeigen
    lol, da hat jemand bleach gelesen
    Was is mit Haarbleiche?
    Aso diese Serie da...

    Ne, aber es scheint als habe der Autor und ich die selbe Quelle.^^

    ist aber, laut lehrer, eine natürlicher verlauf in diesen greisen der unsterblichen wesen.
    Eben.
    Und künstliche Evolution funktioniert schlichtweg nicht.

    Der beste Weg eine Gesellschaft als Genpool zusammenzubasteln ist nach wie vor die freie Wahl von Partnern. Der Genpool spiegelt dann exakt den Wunsch der Bevölkerung wieder.
    Wenn die in der Eiszeit die Möglichkeit der Eugenik gehabt hätten wäre nie Intelligenz ein Fundament der menschlichen Rasse geworden.

    Möglicherweise gibt es ja neue Fähigkeiten die bald als wichtig in den Vordergrund treten. (Du und ich können uns ausmahlen was das wohl sein könnte. )

    so ähnlich hat unser bio-lehrer seinen fehler nach der diskussion negiert.
    Ist aber ein fundamentales Problem der Genforschung.

    man kann es auch weniger far cryen oder -
    episch ausdrücken - und sagen: leben stirbt um leben zu können. was menschen mit tod verbinden ist eben nur das persönliche ableben.
    Eben.
    Ohne Tod kann es kein (neues) Leben geben.
    Da könnte man jetzt in's Spirituelle eintauchen, aber lass ma's mal.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
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  9. #9
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Zitat Zitat von Myxomatosis Beitrag anzeigen
    Da könnte man jetzt in's Spirituelle eintauchen, aber lass ma's mal.
    könnte ja, aber das wäre dann schon ein anderes thema - ein anderer thread, denn es geht hier ja nicht einemal um die machbarkeit - eher ig um die natur unseres alltäglichen wesens in konfrontation mit völlig neuen lebenssituation ... blah.
    .



  10. #10
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Wenn es eingeführt werden würde, wäre wie gesagt die Eugenik fast schon sicher.
    Ein Muss, da sonst ganz leicht Inzest von statten gehen könnte.
    Denn jede Familie hätte so viele Mitglieder dass es praktisch unmoeglich wäre das alleine ganz zu überschauen.
    Von Überpopulation ganz zu schweigen.

    Aber gut, mal angenommen es wird gut organisiert umgesetzt.

    Was macht man in der 3.Welt?
    Die könnten sich den Luxus der "Unsterblichkeit" nicht leisten.
    Viele hier auch nicht.
    Wer entscheidet denn wie unser Geldsystem die passenden Leute zum Gebrauch zulässt?

    Gut, angenommen auch dass wäre kollektiv umsetzbar.

    Wie du schon sagtest,
    Krankheit, Unfälle, Alterung, etc. sind Faktoren die einen entweder umbringen oder dem Leben den Wert nehmen würden.
    Was bringt es mir unsterblich zu sein wenn ich mich nicht mal an die letzten 10min erinnere?

    Also nun, angenommen DAZU hätten die tollen Mediziner auch eine Lösung gefunden.

    Wenn jeder Mensch ewig leben würde und dadurch logischerweise nicht frei bei seiner Fortpflanzung wäre, so gäbe es auch nur ein Minimum an jungen Menschen.
    Es ist aber nötig dass Generationen sterben und neue geboren werden.
    Das trägt erstmal zur biologischen, wie auch zur geistigen Evolution bei.
    Also auch die Gesellschaftsformen.
    (siehe letzter Beitrag)

    Ohne natuerliche Evolution müsste es immer wieder Revolutionen geben.
    Und das würde dann eh zu einem Generationensterben fuehren.


    So, und jetzt ab in die Schule.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
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  11. #11
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Größtes Problem wäre denke ich die Natur des menschen.
    manchmal sind wir wie lemminge... wenns wirklich kritisch wird mit den ressourcen (und das würde es dann garantiert werden) bringen wir uns so lange um, bis wieder genug für alle da ist.

    und spätestens nach dem ersten crash dieser art würde ein großteil der überlebenden eine menge energie ins reine überleben stecken, was hauptsächlich den kampf gegen andere menschen bedeutet. und auch wenn jetzt viele sagen werden "nicht sowas schon wieder", kaum etwas anderes wird in diversen vampirgeschichten dargestellt. die ressourcen (also menschen) werden knapp, die vampire bekämpfen sich untereinander. und die ältesten sind die mächtigsten... nur wäre das bei den menschen nicht wegen irgendwelchen mytischen kräften so, sondern weil sie schlichtwegmehr zeit zum überleben/kämpfen üben und geld anhäufen hatten. denn wer doppelt so lange lebt, kann doppelt so lange geld anscheffeln... und geld bedeutet macht. und spätestens beim nächsten crash bedeutet geld ausrüstung, bewaffnung, medizinische versorgung...
    also würde mehr oder weniger jedes mal die ältere generation ihre nachkommen abschlachten. WOLLEN wir das wirklich?

    einzige gegenmaßnahme wären geburtenkontrollen und der ganze scheiß, aber... mal ehrlich, das kann nicht funktionieren und würde den menschen einen großen teil freiheit rauben. die gesetze etc. müssten so streng sein, dass manche verzweifelten ehepartner auf den gedanken kommen könnten ein paar autos in die luft zu jagen, nur um "bevölkerungsplätze" freizumachen, damit sie ein kind bekommen könnten.

    oh, und kinder sowieso... du hast eines vergessen, was imkörper nicht durchgehend regeneriert wird. nicht nur herz und hirn, sondern auch die eierstöcke. darum können frauen ab einem gewissen alter keine kinder mehr bekommen, ihr vorrat an eizellen, den jede frau von anfang an hat ist schlichtweg aufgebraucht. da müsste es einen weg geben diese ebenfalls zu regenerieren, sonst wären wir nach einer generation in einer gesellschaft, die keine andere fortpflanzung als klonen ermöglicht. und falls jemand stargate kennt... was bei den asgard nicht ausreichend klappt, bekommtdie menschheit noch lange nicht hin.


    aber mal zu dem "neustart" von null... ich glaube garnicht, dass das funktionieren würde. denn einerseits kennt der körper nur eine stetige regenerierung, keine "alle paar jahre mal komplett neu"-regenerierung, wodurch auch das hirn sich stetig regenerieren müsste. bei einer kompletten regeneration würden außerdem solche sachen wie atmung und puls versagen.
    eine andere möglichkeit der unsterblichkeit wäre das klonen, und die darauf folgende transferierung des bewusstseins. für uns beides noch nicht möglich, aber mir wäre ein neuer körper alle 70-100 jahre lieber als ein neues bewusstsein in gleichem zeitraum.
    aber da die regenerierung wie gesagt stetig verlaufen würde, würden wir mit der zeit dinge vergessen, und in ähnlichem maße neue lernen.
    und da wir ebenso auch mehr zeit zum lernen hätten, würde der durchschnittliche mensch nur ein wenig vergesslicher werden als der durchschnittliche mensch jetzt ist.
    da aber allgemein erinnerungen mehr oder weniger einfach durch verknüpfungen der hirnzellen entstehen, wäre das nicht so tragisch. denn wenn eine hirnzelle wegfällt/regeneriert wird, bleiben zumindest bei oft beanspruchten, demnach wichtigen erinnerungen noch genügend verknüpfungen zu anderen zellen, dass die erinnerung zwar vllt. verblasst, nicht aber ganz verschwindet.

    es wäre eine milde art von dauerhaftem alzheimer. da käme es sicher sehr auf die dosierung des medikaments/der therapie oder was auch immer an. zu viel = absolutes vergessen (hirnwäsche wäre ein kinderspiel...), zu wenig = alterung.
    das wiederum würde dazu führen, dass man mit steigendem alterwohlimmerparanoider würde. schließlich reicht eine spritze, um einem eine komplette gehirnwäsche zu verpassen. oder das auslassen einer spritze wäre das todesurteil.



    fazit: wir wären alle (noch) gewaltätigere, süchtige und paranoide junkies auf anti-aging creme.

    ist das so toll?
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  12. #12
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    AW: du bist unsterblich - gedankenspiel

    Zitat Zitat von Garniemand Beitrag anzeigen
    Größtes Problem wäre denke ich die Natur des menschen.
    manchmal sind wir wie lemminge... wenns wirklich kritisch wird mit den ressourcen (und das würde es dann garantiert werden) bringen wir uns so lange um, bis wieder genug für alle da ist.
    Das ist nicht menschlich, das ist tierisch.
    Wenn das die Natur des Menschen wäre (bzw. wenn das einen Großteil ausmachen würde), dann würde es auf der Welt schon leicht anders aussehen.

    und spätestens nach dem ersten crash dieser art würde ein großteil der überlebenden eine menge energie ins reine überleben stecken,
    Tun sie das nicht schon?
    Mal ehrlich.
    Der Mensch denkt bei der "Arbeit" doch meist nur darueber nach sich ein Einkommen zu sichern.
    Und in unserem Geldersystem bedeutet das:
    Einkommen=Geld=Überleben(=ggf. Luxus).

    Und dann setzen sich die meisten vor den Fernseher und/oder machen sonst einen Scheiß um sich von der Tatsache abzulenken dass aus ihnen nicht das geworden ist was sie sich eigentlich gewünscht hatten.
    was hauptsächlich den kampf gegen andere menschen bedeutet. und auch wenn jetzt viele sagen werden "nicht sowas schon wieder", kaum etwas anderes wird in diversen vampirgeschichten dargestellt.
    Zu der "Mensch vs. Mensch" Geschichte würde ich das schon sagen.
    Das ist veraltete Staatsphilosophie. Die ist seit gut 200Jahren überholt.

    Vampiere?
    die ressourcen (also menschen) werden knapp, die vampire bekämpfen sich untereinander. und die ältesten sind die mächtigsten... nur wäre das bei den menschen nicht wegen irgendwelchen mytischen kräften so, sondern weil sie schlichtwegmehr zeit zum überleben/kämpfen üben und geld anhäufen hatten. denn wer doppelt so lange lebt, kann doppelt so lange geld anscheffeln... und geld bedeutet macht. und spätestens beim nächsten crash bedeutet geld ausrüstung, bewaffnung, medizinische versorgung...
    Klar, weil ein Geldersystem bei einem Kampf zwischen Altersunterschieden auch noch bestehen könnte.

    Geld ist surreal. Ein Hirngespinst. DAS GIBT ES NICHT WIRKLICH.
    Wann lernen die Menschen endlich dass sie nicht in Systeme geboren werden sondern andersrum...

    also würde mehr oder weniger jedes mal die ältere generation ihre nachkommen abschlachten. WOLLEN wir das wirklich?
    Warum sollte sie dann überhaupt Nachkommen zeugen?
    Und nach deiner Theorie würde sich die "alte Generation" doch eh vorher abmurksen.
    Oder würden sie dann "Clans" gründen um mächtiger zu werden?
    Fällt was auf?
    Deine Staatsphilosophie da kommt aus und führt zu mittelalterlichen Monarchie.

    Und warum ist das heute nicht so? Weil diese Philosophie (zumindest heute) schlichtweg falsch ist.
    einzige gegenmaßnahme wären geburtenkontrollen und der ganze scheiß, aber... mal ehrlich, das kann nicht funktionieren und würde den menschen einen großen teil freiheit rauben. die gesetze etc. müssten so streng sein, dass manche verzweifelten ehepartner auf den gedanken kommen könnten ein paar autos in die luft zu jagen, nur um "bevölkerungsplätze" freizumachen, damit sie ein kind bekommen könnten.
    Du stellst doch eh hin dass Menschen von Grund auf "Bestien" sind.
    Absolutistische Kontrolle wäre da natürlich ein Muss.

    Aber wie gesagt... Is nich so.

    oh, und kinder sowieso... du hast eines vergessen, was imkörper nicht durchgehend regeneriert wird. nicht nur herz und hirn, sondern auch die eierstöcke. darum können frauen ab einem gewissen alter keine kinder mehr bekommen, ihr vorrat an eizellen, den jede frau von anfang an hat ist schlichtweg aufgebraucht. da müsste es einen weg geben diese ebenfalls zu regenerieren, sonst wären wir nach einer generation in einer gesellschaft, die keine andere fortpflanzung als klonen ermöglicht. und falls jemand stargate kennt... was bei den asgard nicht ausreichend klappt, bekommtdie menschheit noch lange nicht hin.
    Tatsächlich regenerieren sich die weiblichen Zellen. Alte die absterben werden durch neue ersetzt.

    Wenn schon eine "Ganzkörper-Regeneration" moeglich waere, so wuerde das das kleinste Problem darstellen.
    aber mal zu dem "neustart" von null... ich glaube garnicht, dass das funktionieren würde. denn einerseits kennt der körper nur eine stetige regenerierung, keine "alle paar jahre mal komplett neu"-regenerierung, wodurch auch das hirn sich stetig regenerieren müsste. bei einer kompletten regeneration würden außerdem solche sachen wie atmung und puls versagen.
    ...
    ER schonmal gesehen?
    eine andere möglichkeit der unsterblichkeit wäre das klonen, und die darauf folgende transferierung des bewusstseins. für uns beides noch nicht möglich, aber mir wäre ein neuer körper alle 70-100 jahre lieber als ein neues bewusstsein in gleichem zeitraum.
    wtf, Klonen IST moeglich. Nur nicht legal.
    Vielleicht etwas problematisch aber absolut nicht unmoeglich.
    aber da die regenerierung wie gesagt stetig verlaufen würde, würden wir mit der zeit dinge vergessen, und in ähnlichem maße neue lernen. und da wir ebenso auch mehr zeit zum lernen hätten, würde der durchschnittliche mensch nur ein wenig vergesslicher werden als der durchschnittliche mensch jetzt ist.
    Der Mensch vergisst nicht. Er verdraengt nur.
    da aber allgemein erinnerungen mehr oder weniger einfach durch verknüpfungen der hirnzellen entstehen, wäre das nicht so tragisch.
    Da werden lediglich Assoziationen aufgebaut.
    Wo "Erinnerungen" gelagert werden kann dir kein Arzt der Welt sagen.
    denn wenn eine hirnzelle wegfällt/regeneriert wird, bleiben zumindest bei oft beanspruchten, demnach wichtigen erinnerungen noch genügend verknüpfungen zu anderen zellen, dass die erinnerung zwar vllt. verblasst, nicht aber ganz verschwindet.
    Wie schon gesagt. Pseudo-Medizinische Hypothese. und dazu noch eine falsche.
    es wäre eine milde art von dauerhaftem alzheimer. da käme es sicher sehr auf die dosierung des medikaments/der therapie oder was auch immer an. zu viel = absolutes vergessen (hirnwäsche wäre ein kinderspiel...), zu wenig = alterung.das wiederum würde dazu führen, dass man mit steigendem alterwohlimmerparanoider würde. schließlich reicht eine spritze, um einem eine komplette gehirnwäsche zu verpassen. oder das auslassen einer spritze wäre das todesurteil.
    Aeh... Wie mein Mathelehrer sagen wuerde:
    "Folgefehler".
    fazit: wir wären alle (noch) gewaltätigere, süchtige und paranoide junkies auf anti-aging creme.
    ist das so toll?
    Frag doch die Firmen die dir das eingeredet haben.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

 

 

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