1. #1
    Nachwuchsspammer
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    Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    Kapitel 1 - Endgültig ist keine genaue Zeitangabe

    Da saß ich also als ziemlich normales Mädchen in meinem.. Moment mal.. Normal? Cheyenne, du bist nicht normal. Du bist abnormal und total gestört.
    Meine Gedanken verbesserten sich ständig selbst, als würden sich 2 Elternteile ständig streiten oder zwei Chemikalien aufeinander treffen, die nie aufeinander treffen sollten. Eigentlich konnte ich nur auf mein Herz hören, denn mein Herz sagte mir, dass ich völlig normal war. Auf die bescheuerten Stimmen in meinem Kopf konnte ich ja nicht hören, weil sie durcheinander sprachen also konnte ich mich nur auf mein Herz konzentrieren, denn dieses trug nur einen einzigen Namen und Sprach nur eine Sprache und vor allem hatte mein Herz nur eine Stimme.
    Es war ein tiefer Novemberabend und da ich ja nicht normal denken konnte wie andere Menschen, legte ich mich ins Bett und stillte die Stimmen in meinem Kopf mit sinnlosen South Park Folgen. Unspannend, hier und da mal ein Toter und ein paar Beleidigungen. Mehr passierte bei South Park nie... Das war der Grund meines schnellen Einschlafens. Doch der Schlaf hielt nicht sonderlich lange an, klar.. Ich war halt ein pubertierendes 15 jähriges Miststück was keine Eltern mehr hatte und Gott hatte immernoch nicht genug Strafen an mir ausgeübt. Nein, er störte auch noch ständig meinen Schlaf und lies mich meinen Bruder wach schreien, nur weil dieser ach so tolle Gott mich mit blöden Alpträumen quälte in denen mein bester Freund Phillip starb. Doch nach dem ich einmal aufgewacht war ging es eigentlich wieder und ich schlief in ziemlich schnell wieder ein.
    Als ich am nächsten Morgen vor meinem weißen, holzumrahmten Spiegel stand blickten mir mal wieder meine leeren dunkelroten Augen entgegen. Manchmal waren sie so extrem rot, dass ich mich nicht traute in den Spiegel zu sehen, wenigstens dachten meine Mitmenschen es seien Kontaktlinsen. Schön wär's.. Wieviele Typen schon mit mir Schluss gemacht haben, weil sie sich nachts vor meinen leuchtenden Augen erschreckt haben.. Ich wollte lieber nicht weiter denken, bevor die Stimmen in meinem Kopf sich wieder stritten, also nah mich meine Bürste, kämmte mir noch kurz die Haare, zog mir dann meine weiße Lederjacke und meine schwarzen Winterchucks an und nahm letzendlich auch meine Tasche auf die Schulter. Nach diesem ganzen Stress mit mir selber konnte ich frische Luft und vorallem Phillip gut gebrauchen, also ging ich nun langsam rüber zur Bushaltestelle wo Er schon auf mich wartete. << Hey Kleine! >> rief er mir entgegen und lief dabei auch schon zu mir. Ich musste lächeln, weil er wirklich knapp 20 cm größer war als ich und antwortete dann mit einem lockeren grinsen: << Wohl eher Hey verrückte. >>. Dann standen wir voreinander und er nahm mich in den Arm. Es war so ein wunderschönes Gefühl, weil er immer warm war, egal wie kalt es um ihn herum war. Leider wurden wir in unserer Umarmung von dem schon längst veralteten blauen Schulbus gestört. << Einsteigen bitte Cheyenne Lesteu und Phillip Kestar >> Andy's Stimme. Es war extrem peinlich, dass er alles über jeden einzelnen wusste, der bei ihm mitfuhr. Ich hasste meinen Namen, also lief ich direkt rot an als alle die schon im Bus saßen uns anstarrten, wohl möglich dachten die, die uns nicht kannten wir seien ein Liebespaar oder so ähnlich. Nunja, da Andy nicht zwei mal sagte ''Einsteigen Bitte'' nahm ich Phil's Hand und zog ihn in den Bus.
    Als wir uns in den Bus setzten, sah ich direkt wieder tuschelnde Tratschweiber, die sich natürlich mal wieder das Maul über uns zerrissen. So ging es mal wieder die ganze Fahrt über. Es ist langsam echt alles Gewohnheit, was soll man schon dagegen tun. Vielleicht macht es sie ja glücklich oder so ähnlich, ich weiß nicht.
    In der Schule angekommen hielt Phil immer noch meine Hand, doch das änderte sich rasant. Plötzlich stand nämlich seine Freundin Sarah vor uns, somit war ich wie jeden Tag völlig abgeschrieben. Ich musste zugeben, langsam ging mir das tierisch auf die Nerven, aber ich würde niemals dafür sorgen, dass die beiden sich trennen, Phillip ist einfach glücklich mit ihr. So schlenderte ich also wieder allein in die Klasse und setzte mich neben Kathleen die sich wieder mal obercool fühlte, weil ihre Fingernägel pink lackiert waren, Kathleen ist definitiv als Schlampe der Schule bekannt und es ist extrem schlimm neben ihr zu sitzen und sich ihre ganzen Geschichten an zu hören, wenn man ein Mauerblümchen und eine Jungfrau ist. Leider war kein anderer Platz in der Klasse mehr frei und an einem Einzelplatz wollte ich auch nicht sitzen, dann hätte ich mich nur noch mehr im Stich gelassen gefühlt.
    Nach den ersten zwei qualvollen Stunden namens Ethik und Deutsch hatte ich endlich Hofpause, frische Luft und endlich Musik. Um zu vermeiden, dass mich irgendjemand ansprach, steckte ich mir meine satinblauen Kopfhörer schon ins Ohr bevor ich den Klassenraum verließ. Als ich den Gang entlang lief spürte ich, wie alle über mich tuschelten. In diesem Moment verstand ich noch nicht wieso, aber das wird sich sicher aufklären sobald alle andern es wissen. Total in meinen Gedanken vertieft spürte ich plötzlich einen Arm mit einer Hand an meiner Taille. << Hey Phil. >> sagte ich ausdruckslos und lief weiter, wohl bemerkt mit dem Arm an meiner Taille. << Ich muss dir was sagen Chey,... Hast du nach der Schule Zeit? >> << Ich hätte Zeit, ja, aber ich will es viel lieber jetzt wissen. >> antwortete ich ihm und wurde dabei ein wenig unruhig. << Alle reden schon drüber, ich wills auch wissen! >> fügte ich noch hinzu. Er zögerte kurz und holte tief Luft. << Danach wirst du nicht mehr in der Lage sein gut im Unterricht zu sein. >> << Ist mir egal, heute ist eh nichts wichtiges. >> In diesem Moment hatte ich die Mathearbeit die in der nächsten Stunde statt finden würde total vergessen, deshalb drängte ich ihn auch auf dem Pausenhof weiter dazu es mir endlich zu sagen. Nach zehn qualvollen Minuten des Bitte Bitte Bitte sagens, gab ich auf und fing an zu zittern. Verdammt, als ich die ganze Zeit auf ihn eingeredet habe ist mir gar nicht aufgefallen, wie eiskalt es draußen war.
    Als es klingelte habe ich ihn wieder angefleht er solle mir sagen was los ist. Doch keine große Reaktion, das einzige was er tat war, dass er wieder meine Hand nahm und mich in meinen Klassenraum führte, was wunderlich war, da er sonst immer bei Sarah hing.
    Als ich in die Klasse ging und unseren Mathelehrer Herr Kieu sah wurde mir plötzlich ziemlich schlecht. Warum bloß? Natürlich weil mir einfiel, dass wir heute diese blöde Mathearbeit schreiben und ich hatte natürlich mal wieder nicht gelernt.
    Nachdem die Stunde vorbei war, war mir klar, dass ich eine 6 bekomme, weil ich die ganze Zeit nur darüber nachgedacht habe was Phil mir sagen will. Ich beschloss jetzt mit eisernem Willen zu Phil zu gehen und ihn zu fragen, was denn nun los ist.
    Vor dem Chemieraum, wo Phil jetzt Unterricht hatte, sah ich Sarah. << Hey Sarah. >> << Lass mich in Ruhe Cheyenne! Was machst du überhaupt hier?! Du hast jetzt gar kein Chemie! >> << Ja schon, aber ich werde doch wohl mit meinem besten und deinem festen Freund reden dürfen, oder? Unsere Musiklehrerin ist eh krank und wir hätten eine Freistunde, also spiel dich nicht so auf. >> Bis zu diesen Sätzen hatte ich ihr noch nicht ins Gesicht geschaut, doch dann sah ich, dass ihre Schminke verwischt war. << Er ist nicht mehr mein fester Freund. Er ist gar kein Freund mehr für mich! >> sagte sie, bevor ich einen Satz anfangen konnte. << Es ist aus mit uns! Entgültig! >> << Aber..Wieso? >> << Das soll er dir schön selber sagen! >> << Na also, dann ist meine Idee ihn zu suchen ja gar nicht so schlecht. >> antwortete ich mit einem breiten Grinsen. Ich musste zugeben, dass es mir ziemlich viel Spaß machte sie zu ärgern und irgendwie freute ich mich auch ein wenig darüber, dass sie jetzt wieder Singel ist. Doch was war nun das, was Phil mir sagen wollte? Ich verstand es noch immer nicht, aber anscheinend hatte es ja etwas mit Sarah zu tun, denn sie wusste ja was davon.
    Nach einer Weile verschwand Sarah, ich glaube ihr war schlecht oder so.. Nach 30 Minuten kam Phil dann endlich aus dem Chemieraum und fragte direkt was ich denn hier machen würde. << Ich habe auf dich gewartet und jetzt gehen wir nach hause und du erklärst mir alles. >> Er seufzte. << Na gut Fräulein Hartnäckig. >> Wir gingen also ins Sekretariat und meldeten uns ab, dass uns schlecht wäre und wir nach hause wollen.
    Auf dem Weg zum Bus nahm er wieder meine Hand und ich fragte, immer noch ungeduldig, was denn jetzt ist. << Ich habe mit Sarah schluss gemacht. >> Toll, das wusste ich auch schon. Doch er setzte an um den Satz weiter zu führen. << weil ich sie nicht mehr liebe... Ein anderes Mädchen hat mir den Kopf verdreht. >> << Die arme Sarah...Wer denn? >> Er blieb stehn.

    Kapitel 2 - Freundschaft und Liebe ist nicht unbedingt Meilen weit voneinander entfernt






    Weiter bin ich noch nicht..
    LOhnt es sich weiter zu schreiben, oder sollte ich es lieber lassen?

  2. #2
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    Ich hab mir nun mal knapp die Hälfte durchgelesen, ohne Absätze ist das einfach furchtbar anstrengend.. und allgemein haben die Stimmen im Kopf der Protagonistin spätestens nach dem 3. Erwähnen angefangen zu nerven. Sprachlich.. nun ja, nichts besonderes. Lässt sich leicht runterlesen, aber über irgendwas besonderes stolpert man nicht, irgendwie fehlt mir da ein bisschen die Liebe zum Detail, damit mein Kopfkino anspringt.

    Soll das mal ein ganzes Buch werden ?

    Und allem Weh zum Trotze bleib ich verliebt
    in die verrückte Welt.


  3. #3
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    erinnert mich an die anstalt
    Glaubwürdigkeit ist was für Banken und für die Kirche. Der Rest könnte es einfach mal mit der Wahrheit versuchen.

  4. #4
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    Zitat Zitat von Unseendamage Beitrag anzeigen
    erinnert mich an die anstalt
    *g* Vielleicht ist Katzenbach ja ihr Vorbild..

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  5. #5
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    Nein, ein ganzes Buch sollte es eigentlich nie werden, dafür ist das erste Kapitel auch viel zu kurz.

    Und ich hab keine Ahnung wer Katzenbach ist.. XD

    Das habe ich mal aus Langeweile geschrieben & ein paar Leuten geschickt, die fanden ich solle unbedingt weiterschreiben, weil sie es mögen wie ich schreibe, also mein Schreibstil, oder so.

    Ja, das ist.. Am Anfang wusste ich nicht recht was ich schreiben sollte, deswegen habe ich unbewusst angefangen Dinge zu doppeln.

  6. #6
    Jesma
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    Wenn dir das Geschichtenschreiben doch Spaß macht,dann lohnt es sich auch weiter damit zu machen ^^

  7. #7
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    man merkts ... ambiente mässig ists amerikan. high school horror auf soap ebene.
    .



  8. #8
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    Zitat Zitat von Griffith Beitrag anzeigen
    man merkts ... ambiente mässig ists amerikan. high school horror auf soap ebene.
    Hm nein, eigentlich sollte es ein kleines Dorf sein. In dem eben jeder dnekt er würde jeden kennen.
    Im Laufe der Geschichte entwickelt es sich aber eher (soweit meine Idee bis jetzt ist) zu einer Schicksalsstory ohne Happy end. :3 XD

  9. #9
    Nachwuchsspammer
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    AW: Der Versuch einer eigenen Geschichte.

    mhh, ich habe es auch nur flüchtig gelesen.Aber ich möchte mich auch gar nicht so sehr auf den Inhalt beziehen.In Schriftsteller-Kreisen sagt man:"Wer schreibt, hat zu verarbeiten."Ich denke das trifft auch bei dir in Sachen Liebe zu, liege ich da richtig?Ich bin der Meinung, es gibt beim Schreiben nur 2 Extremvarianten.Die erste ist, durch das Schreiben aus einer schwierigen Lebensphase herauszukommen, die andere ist, noch viel weiter in sie hereinzurutschen, weil die Traumwelt, die man immer versucht, im Buch zu beschreiben, mit der Realität überhaupt nicht kongruent ist.Versuche für dich erstmal zu klären, auf welcher Seite du stehst.Ich glaube dann schreibt man mit viel mehr Leidenschaft und Detail oder man merkt, dass man sein Problem durchs Schreiben gar nicht lösen kann.Ich wünsche dir ganz viel Motivation und Ausdauer, und vllt werde ich dein Buch ja in ein paar Monaten oder Jahren kaufen und lesen können.Sag bescheid,wenn es mal soweit komme sollte =)

    Grüßeeee

 

 

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