1. #1
    Nachwuchsspammer
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    Mountains Dale - Mein Buch

    Seit gegrüßt liebe Freunde des geschriebenen Wortes.
    Auch ich schreibe immer mal wieder sehr gerne und möchte euch hier, den Anfang meines Buches vorstellen, an dem ich gerade schreibe. Es ist der erste Teil des Ersten Teils.
    Vielleicht gefällt es euch ja und ihr habt Lust noch weiter zu lesen.
    Mich würde auch sehr freuen, wenn ihr einige Kommentare abgeben könntet, wie es euch so gefallen hat, damit ich mich noch verbessern kann.


    Mountains Dale
    Der Fahrtwind verdrängte die stickige Luft im Auto als Matthew das Fenster öffnete. Die Sonne thronte am blauen Himmel und hatte die Luft im engen, voll gepackten Auto aufgeheizt.
    Zwei Tage war die kleine Familie schon unterwegs, heute wollten sie endlich ihre neue Heimat erreichen.
    Während Matthews Blick über die Landschaft glitt, musste er an die letzten Tage denken, der Abschied von seinen Freunden und seiner Freundin, mit der er erst einige Tage zuvor zusammen kam. Der Abschied aus Sacramento war nicht leicht gewesen und wirklich verdaut hatte Matthew ihn immer noch nicht, doch nun war er auf dem Weg nach West Virginia, wo er die nächsten Jahre mit seiner Familie verbringen würde. Seine Eltern seien mit der Entscheidung auch nicht zufrieden, doch die Versetzung von Francis, Matthews Vater, war die einmalige Chance auf die er solange hat gewartet.
    Francis war 43 Jahre alt und arbeitete bisher als Strahlenschutzsachverständiger in einem Kernkraftwerk nahe Sacramento. Als er das Angebot bekam in einem neu erbauten Kernkraftwerk in West Virginia zu arbeiten und eine leitende Rolle einzunehmen, konnte Francis nicht ablehnen.
    An den Streit mit seinen Eltern konnte sich Matthew noch sehr gut erinnern, zwei Tage hatte er danach kein Wort mehr mit ihnen gewechselt und bis heute ist er sauer über den Umzug.
    15 Jahre war Matthew nun alt, die besten Jahre der Jugend lagen gerade vor ihm und nun dies. Von seinen Eltern hatte er erfahren, dass das neue Haus in einer ruhigen Gegend liege und die nächste größere Stadt ca. 70 Meilen entfernt lag. Matthew war nicht wohl bei diesen Gedanken, immer wieder musste er nun an seine Freundin Shirley denken, wie sie sich doch gerade erst gefunden hatten und nun schon wieder auseinander gerissen wurden. Getrennt hatte er sich von ihr nicht, doch ob eine Beziehung auf diese Distanz funktionieren würde bezweifelte Matthew stark. Nun verspürte er doch deutliche Sehnsucht nach ihr und ein starkes Gefühl von Trauer stieg in ihm auf, einige Tränen musste er sich mit aller Macht verkneifen. Der Ausruf seines Vaters dass sie gleich da seien, kam Matthew in diesem Moment sehr gelegen. Seine Blicke richteten sich nun auf die Umgebung, die er bisher nur aus den Schilderungen seiner Eltern kannte. Die Gegend war sehr ruhig, einige Häuser lagen an der Straßenseite, wenn man diesen sandigen Weg eine Straße nennen konnte.
    Menschen konnte Matthew keine erkennen, auch hinter den Fenstern der Häuser war niemand zu erkennen. Auf der anderen Straßenseite waren steppenähnliche Felder zu erkennen, Pflanzen waren augenscheinlich angebaut wurden, jedoch waren nur noch vertrocknete Halme vorhanden.
    „Hier links ist ein Kiosk!“ Francis deutete mit der rechten Hand auf eines der Häuser, dass anders als die anderen, einen Holzverschlag an der Seite aufzuweisen hatte, der mit einigen Dachziegeln bedeckt war.
    Das Auto bog noch einmal nach rechts ab, die hier befindliche Straße war, zu Matthews Verwunderung, betoniert.
    „Und das ist unser neues Haus!“ Francis hatte den Wagen abgebremst und war in eine kleine, von Unkraut überwucherte Einfahrt gefahren.
    Das Haus sah alt und zerbrechlich aus. Matthew war sich sicher, dass es keinen weiteren Sturm standhalten würde. Es war kein gemauertes Haus, sondern ein Holzhaus, das gerade dadurch seinen besonderen Charme hatte. Matthew machte einige Schritte auf die Veranda zu, an einem Pfosten, der das Dach der Veranda stütze waren zwei Ziffern angebracht. Sie bildeten die Zahl 21. Die eins war etwas schief, was Matthew mit einem Handgriff änderte. Francis hatte inzwischen die Eingangstür aufgeschlossen und war mit seiner Frau hineingegangen.
    Matthew betrachtete noch einmal die anderen Häuser und blickte die Straße hinab, jedoch sah er niemanden. Weder ein Auto, noch einen Menschen konnte er in den anderen Vorgärten erkennen. Außer dem Zirpen einer Grille und dem Zwitschern eines Vogels konnte Matthew keine Geräusche wahrnehmen. Die Gegend war ihm immer unheimlicher und am liebsten wäre er sofort wieder in das Auto gestiegen und weiter gefahren. Doch dies würde nun seine Heimat sein und er musste sich mit diesem Ort anfreunden.
    Sein Blick streifte gerade das Haus mit der Nummer 18 schräg gegenüber als er eine Bewegung hinter dem Fenster wahrnahm. Doch bei genauerer Betrachtung regte sich nichts, weder eine Gardine wurde zur Seite gezogen noch war ein Schatten oder Umriss hinter den Fenstern zu sehen. Es war nichts, einfach gar nichts. Weder ein Geräusch noch sonst ein Anzeichen dass hier in der Umgebung jemand Menschliches lebte.

    „Was haltet ihr davon wenn wir unsere neuen Nachbarn begrüßen gehen?“
    Francis war aus dem Wohnzimmer in die Küche gekommen, wo seine Frau Amanda und Matthew sich bei einem kalten Glas Wasser ausruhten.
    In den vergangenen zwei Stunden war die Familie mit dem Ausladen des Autos schwer beschäftigt gewesen. Matthew hatte sich noch nicht einmal das komplette Haus angesehen und hatte auch sonst keine großartige Lust, den Nachbarn schon jetzt zu begegnen, wobei er immer noch daran zweifelte dass hier überhaupt jemand in der Umgebung wohnte.
    „Ich finde das hat Zeit bis morgen, ich hab mit Matthew das Auto ausgeräumt und bin total durchgeschwitzt, eine kalte Dusche ist das einzige was ich jetzt brauche.“
    Matthew erkannte, dass Francis keineswegs daran interessiert war dem Vorschlag seiner Frau nach zu kommen. Er hatte inzwischen die Eingangstür geöffnet und seine Sandalen übergezogen.
    „Nun kommt schon!“ Francis machte eine einladende Bewegung mit seinem rechten Arm und verlies das Haus. Scheinbar war er gerade zu besessen von der Idee die Nachbarn zu begrüßen.
    „Komm Mathew, wir sollten deinen Vater begleiten, eine gute Nachbarschaft ist nur von Vorteil.“ Amanda nahm einen letzten Schluck aus ihrem Glas und begab sich dann nach draußen. Matthew war sich unsicher ob er nicht einfach hätte sitzen bleiben sollen, doch er wollte heute keinen Streit mit seinen Eltern. Und die Neugier ob nicht doch jemand in der Nachbarschaft wohnte, trieb ihn auch nach draußen. Mit eiligen Schritten zog er die Haustür hinter sich zu und lief seinen Eltern hinter her, die schon fast beim Nachbarhaus mit der Nummer 23 angekommen waren.
    Dieses Haus hatte von außen gesehen eine verblüffende Ähnlichkeit mit ihrem Haus, das war das erste was Matthew auffiel, die Veranda vor der Eingangstür sah verlassen und ungenutzt aus, lediglich ein alter Schaukelstuhl stand in der einen Ecke. Um die Lehne hatte sich eine Spinne ihr Netz gesponnen. Francis hatte inzwischen an die alte und heruntergekommene Haustür geklopft.
    „Hallo, ist jemand zu Hause, wir sind die neuen Nachbarn und wollten uns einmal vorstellen.“
    Hinter der Tür war keine Regung zu vernehmen. Weder ein Geräusch noch eine Stimme war zu hören. Auch nach einigen Sekunden geschah nichts.
    Francis klopfte ein weiteres Mal, dieses Mal energischer und kräftiger, dass Klopfgeräusch war dieses Mal deutlich lauter als noch beim ersten Mal. Matthew war sich sicher, wenn jemand zu Hause war, dann musste er dieses Klopfen gehört haben.
    Doch auch jetzt zeigte sich keinerlei Regung, die Tür blieb geschlossen.
    „Da scheint niemand zu Hause zu sein.“ Amanda machte Anstalten wieder zu gehen, als Francis noch einmal klopfte. Doch auch jetzt blieb alles wie zuvor.
    „Die sind wohl wirklich nicht zu Hause. Dann versuchen wir es an einem anderen Haus. Hier probieren wir es Morgen noch mal.“ Francis machte sich auf den Weg.
    Matthew bestärkte dies nur in seiner Vermutung dass hier niemand lebte, die Vorgärten sahen zwar sehr gepflegt aus, jedoch bestanden die meisten nur aus Rasenflächen, so dass eine großartige Pflege nicht notwendig sei. Möglicherweise sind dies nur Ferienhäuser, dachte sich Matthew. Denn es war weit und breit kein Auto zu sehen, geschweige denn ein Mensch.
    Inzwischen waren die drei bei Haus Nummer 19 angekommen, es lag links von ihrem Haus und hatte genauso große Ähnlichkeit mit ihrem Haus und Haus 23, an dem sie zuvor vergeblich versuchten jemanden anzutreffen.
    Francis versuchte auch hier durch ein Klopfen und Rufen jemanden an die Tür zu bekommen.
    Doch es geschah nichts. Amanda und Matthew sahen sich mit viel sagenden Blicken an. Matthew war in diesem Moment klar, dass seine Mutter wohl die gleichen Gedanken hatte wie er. Francis klopfte ein weiteres Mal.
    „Verschwinden Sie, und kommen Sie niemals wieder!“
    Im ersten Moment war Matthew erleichtert eine Stimme aus dem Haus zu hören. Doch der genaue Wortlaut und die tiefe, durchdringende Stimme erschreckten ihn. Der Mann im Haus schien sauer auf die ungebetenen Gäste zu sein, dass war Matthew in diesem Moment klar.
    „Wir sind die neuen Nachbarn und möchten uns nur kurz vorstellen.“
    Francis versuchte den Bewohner des Hauses zu beschwichtigen, doch ohne nennenswerten Erfolg. Viel schlimmer war noch das dumpfe klicken welches durch die Tür hindurch zu vernehmen war. Matthew hatte schon einige Filme gesehen und ihm war dieses klicken bekannt. Er wusste genau dass diese Situation nun sehr gefährlich war und die Worte aus dem Haus gaben ihr übriges zur Situation bei.
    „Ich sage es ihnen zum letzten Mal, verlassen Sie mein Grundstück und kommen Sie niemals wieder! Mein Schrotgewehr ist geladen und ich zögere nicht von seiner Funktion Gebrauch zu machen.“

    Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

  2. #2
    LexRus
    Gast
    habs noch nich gelesen, aber... mir gefällts ^^

  3. #3
    ernie89_ccc
    Gast
    Ehm...als Allererstes: Ich hab's nicht ganz zu Ende gelesen. Die Gründe dafür folgen:

    Veröffentlichungsfähig ist es bei weitem nicht, meiner Meinung nach - ich bin mit Sicherheit kein Profi, der sowas stets angemessen beurteilen kann, aber schon rein aus der Leserperspektive gesehen, find ich's nicht sonderlich ansprechend geschrieben. Es kling irgendwie langweilig, wie dokumentiert, es haben sich keinerlei Gefühle in mir geregt, was ich eigentlich enorm wichtig finde. Oder zumindest sollte der Anfang wirklich interessant gestaltet sein, da, zumindest bei mir, der erste Eindruck wichtig ist und mich relativ schnell entscheiden lässt, ob ich das "Werk" weiterlesen möchte, oder nicht.
    Außerdem haben mich Zeichensetzungsfehler (->Kommata) und Tempuswechsel sehr vom Inhalt abgelenkt.

    Weiß nicht, ob es die Art Kritik ist, die du dir gewünscht hast, um eventuell noch daran arbeiten zu können...aber, nun denn...

  4. #4
    simsfreak
    Gast
    du solltest wiederholungen (besonders bei namen) vermeiden und - wie ernie schon gesagt hat - lebendiger schreiben. am besten schreibst du das ganze nochmal und lässt dir etwas mehr zeit, dann klappt es meistens!

  5. #5
    -- Themenstarter --
    Nachwuchsspammer
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    Cool, Danke für eure Kritik, so hatte ich mir das vorgestellt, damit kann ich wenigstens was anfangen.

  6. #6
    Profi Poster
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    ok, neuschreiben wäre vllt. etwas übertrieben aber korrekturlesen wäre angesagt, dabei fallen dir bestimmt auch stellen ein die verbesserungswürdig sind, und dann stellst du den von dir korrigierten Text noch mal hier rein, ok?

    Ansonsten schließe ich mich den Kritikpunkten der andern an!!!
    LG juto

    ALZHEIMER-BULIMIE-
    Essen und vergessen zu kotzen
    Tendenz: bisher nur bedingt heilbar
    Dich hätte man schon gleich nach der Geburt mit deiner Nabelschnur erhängen sollen!

 

 

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