Und der Abscheu tanzt noch auf den Tischen der Vergänglichkeit
wir sind Wanderer auf Worten, uns gehört die Zeit
Selbst wenn wir allen leblos sind und wir zu Staub zerfall'n
werden wir uns regen und aus Gräbern widerhall'n.

Wenn wir uns übergeben finden wir den rechten Klang,
unser Kotzen gleicht dem schönsten Schwanensang.
Wir teilen uns're Seelen mit der ganzen Welt,
flüstern, weinen, spucken, schreien, weil es uns gefällt.

Worte reichen weit
befreit vom Weltenleid
in unser'm eig'nen Land
reich mir deine Hand.

Und wir wandern dort gemeinsam
ungezwungen und vertraut,
hier ist niemand einsam,
manchmal leise, manchmal laut.

Und der Ekel schläft sich auf in aller Farbenpracht
wir sind Wanderer auf Worten, sanft und sacht
Selbst wenn wir allen trostlos sind und wir von dannen zieh'n
werden wir uns finden und zusammen flieh'n.

Wenn wir am Ende schweigen liegt dort Hass in deiner Luft,
unser Ruhen gleicht dem Mann, der seinen Mörder ruft.
Wir teilen die Gedanken mit der ganzen Welt,
wissen, hassen, meinen, lieben wie es uns gefällt.

Worte reichen weit
befreit vom Weltenleid
in unser'm eig'nen Land
reich mir deine Hand.

Und wir wandern dort gemeinsam
ungezwungen und vertraut,
hier ist niemand einsam,
manchmal leise, manchmal laut.