1. #16
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    1. einem sich vegan ernährenden Menschen fehlt nicht nur B12
    2. Menschen sind schon etwas weiter entwickelte Allesfresser als Hunde. Einen Hund also genau so zu betrachten, wie einen Menschen halte ich für Fragwürdig.
    3. Carnivoren oder Omnivoren können prinzipiell tierische Eiweiße deutlich besser aufspalten als pflanzliche.
    4. Wegen 3. halte ich deshalb die Ernährung von Katzen nur mit Veganem Futter + irgendwelchem Zusatz-Kram für bescheuert, und die von Hunden etwa 7,3% weniger bescheuert.
    5. Ich stimme Annso zu, dass das Tierquälerei ist und würde jedem veganer, der seine Katze/seinen Hund vegan ernährt das Tier sofort wegnehmen.
    6. "Es ist alles viel Gesünder und mir fehlt es an nichts, ich muss nur Eisen und B12 und noch ein paar andere Sachen schlucken" - ist Bullshit. Ich hab ja kein Problem damit wenn man sich vegetarisch oder vegan ernährt, aber mindestens Veganer sollten sich mal langsam eingestehen, dass man nicht einfach mir nichts dir nichts auf alle tierischen Eiweiße verzichten kann und das dann mit Hülsenfrüchten ausgleicht.
    7. Allesfresser, wie wir es sind bedeutet nicht direkt, dass man einfach egal was fressen kann und es geht einem immer gleich gut. Man hat nur die Auswahl aus allem und für eine ausgewogene Ernährung sollte man die auch Wahrnehmen.
    8. Stimme ich Sky zu: Eine Ernährung mit bewusstem, ausgewogenem Fleischkonsum ist am gesündesten.
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  2. #17
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Ich würde gar nicht auf die Idee kommen, meinen Tieren meine eigene Ernährung *aufzuzwingen*. Nur weil ich bspw. kein Fleisch mag, müssen meine Tiere ja nicht drauf verzichten. ^^ Ich renn ja auch nicht rum und nehm anderen Menschen ihr Fleisch weg, also mach ich das bei Tieren schon erst recht nicht, denn das fände ich irgendwie nicht artgerecht. Davon abgesehen würde das auch schon deswegen gar nicht funktionieren, weil unsere Katzen Freigänger sind, die kommen und gehen wann sie wollen. Da hab ich gar keine Kontrolle darüber, was für Mäuschen und Vögelchen da so zwischendurch verspachtelt werden und wo sich was *erschnorrt* wird. ^^
    Und mein Hund... Um Gottes Willen. Der ist eh schon wählerisch beim Futter. Ich glaub,wenn ich da mit einem Napf voll Blumenkohl oder sonst was um die Ecke komme, krieg ich die Zähne gezeigt.
    Er steht zwar total drauf, wenn man jetzt übrig gebliebene Nudeln in's Futter mischt, das ist dann immer ruck zuck weg, aber nur trockene Nudeln oder sowas, würden auch liegen bleiben. Und ich gewöhn bestimmt auch keinem Tier seine *Ernährungsweise* ab, sind halt von Natur aus Fleischfresser und sollen das auch bleiben.
    Sind wir Menschen ja eigentlich auch, aber wir sind für uns selbst verantwortlich und wenn wir gegen unsere Natur leben wollen, tun wir das halt. Bei unseren Haustieren, wäre Fleischverzicht aber in meinen Augen nix anderes als unser eigener Wille, den wir da durchsetzen und das fände ich halt ziemlich sch.... :/

  3. #18
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    @Bone
    Um Nr.5 geht es mir hier. Meine aktuelle Meinung dazu ist jetzt aber, dass man schauen sollte wie dem eigenen Hund das Futter gefällt.
    Bei Hunden funktioniert das von der Ernährung her nämlich problemfrei. Man muss eben genau darauf achten wie und was - genau wie beim Menschen.
    Ihr steht doch auf Wissenschaft und sowas...? Wieso seid ihr dann so überzeugt davon, dass man als Mensch nur mit Mängeln vegan leben kann?
    Das Zitat hatte ich hier schon mal gepostet, als Sky einen Neuling im Vorstellungsthread darauf bemerkt hat:
    It is the position of the American Dietetic Association that appropriately planned vegetarian diets,
    including total vegetarian or vegan diets, are healthful, nutritionally adequate, and may provide health
    benefits in the prevention and treatment of certain diseases
    Das wäre zu Punkt 6. Aber zurück zu 5: Man muss auch im Hinterkopf behalten, dass wenn man sich über eine solche Ernährung für sein Haustier gedanken macht, man das nicht einfach so macht. Es geht gerade darum Tierquälerei so weit wie möglich zu verhindern. Und wenn das möglich zu sein scheint - wieso probiert man das nicht aus? (Vorausgesetzt man hat diesen veganen Lebensstil)


    Basierend auf dem Wissen, das ich jetzt habe, würde ich mir persönlich kein Haustier zulegen, dass ich dann vegan ernähren würde.
    Die Meinung habe ich jetzt vor allem, weil ihr und viele andere es nicht gut beheißt. (Meine Beispiele dementsprechend auf Hundebesitzer begrenzen, die ihre Hunde schon vor der Ernährungsumstellung hatten bitte)
    Die Meinung hätte ich vielleicht nicht, wenn ich persönlich ein glückliches Pärchen kennen würde, die das so machen. (Auch wenn die Chance, dass ich mir tatsächlich ein Haustier zulege niedrig bleibt)


    Das Ding ist halt, man sieht ständig wie Tierrechtsorganisationen für Adoptionen werben. Aber was bringt es, ein Tier durch Adoption zu retten(zu dem man noch keine Bindung hat), um es dann mit zahllosen anderen zu füttern? (aus der sicht eines Veganen)


    Bei jemandem der bereits ein Haustier hat und plötzlich zu dieser Ansicht kommt, ist das natürlich was anderes. Um Gottes Willen ich will niemanden anschuldigen ^^.
    Sich als veganer ein Haustier zulegen und es dann mit Fleisch zu füttern finde ich aber doch recht heuchlerich, oder zumindest sehr unüberlegt.

    Falls bei 7 ich angesprochen sein soll, das sagte ich nicht. Das war Annsos Auffassung und ich antwortete mit "damit meine ich nur den Ernährungstyp". Im Anfangspost wollte ich damit nicht mehr sagen, als dass Hunde ihre Nährstoffe auch durch pflanzliches bekommen(und es somit nicht ganz so abwägig sein könnte).
    Auf die anderen Punkte will ich jetzt nicht unbedingt eingehen, um der voraussehbaren Diskussion aus dem Weg zu gehen und beim Thema zu bleiben. Wenn du trotzdem darum wünschst, sags mir.

    Zitat Zitat von forget_me_not
    Sind wir Menschen ja eigentlich auch
    Nein, dazu haben wir uns mal entschieden. Aber das ist auch irrelevant.
    Ja, durchs Fleischessen haben wir evolutionär einen großen Fortschritt gemacht. Aber heutzutage ist es nicht mehr notwendig.

  4. #19
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Zitat Zitat von Carlie Beitrag anzeigen
    Bei Hunden funktioniert das von der Ernährung her nämlich problemfrei. Man muss eben genau darauf achten wie und was - genau wie beim Menschen.
    Auch Hunde können wie ich gesagt hab wesentlich besser tierisches Eiweiß verdauen. Wieso sollte man penibel auf die Ernährung eines Hundes achten? Sollte man dann alle Allesfresser auf vegetariertum umstellen, weil man es kann ohne massive Probleme zu bekommen?
    Ihr steht doch auf Wissenschaft und sowas...? Wieso seid ihr dann so überzeugt davon, dass man als Mensch nur mit Mängeln vegan leben kann?
    Und weil wir so auf Wissenschaft stehen, wissen wir, wie man die Quelle behandeln und interpretieren muss.
    Du hast da ein Zitat über eine POSITION (kein Fakt, nur eine Meinung, die nicht mal auf der Interpretation von Fakten beruhen muss) der ADA, die sich sowieso immer klar pro Vegetarisch und Vegan positioniert.
    Deshalb ist das als "Beweis", oder Fakt unnütz.
    Aber zurück zu 5: Man muss auch im Hinterkopf behalten, dass wenn man sich über eine solche Ernährung für sein Haustier gedanken macht, man das nicht einfach so macht. Es geht gerade darum Tierquälerei so weit wie möglich zu verhindern. Und wenn das möglich zu sein scheint - wieso probiert man das nicht aus? (Vorausgesetzt man hat diesen veganen Lebensstil)
    Das ist ein falscher Schluss. Nur weil ich mich mit etwas auseinandersetze ist noch lange nicht Garantiert, dass es Sinn macht. Wenn ein Veganer sein Haustier vegan ernährt ist das ein massiver Eingriff in die Natur des Tieres und mindestens mal bei Katzen Tierquälerei. Da kann er sich so lang er will mit der Materie beschäftigt haben.
    Das Ding ist halt, man sieht ständig wie Tierrechtsorganisationen für Adoptionen werben. Aber was bringt es, ein Tier durch Adoption zu retten(zu dem man noch keine Bindung hat), um es dann mit zahllosen anderen zu füttern? (aus der sicht eines Veganen)
    Man Fütter aber Katzen nicht mit streunenden Katzen. Das ist irgendwie eine sehr krude Sicht auf die Dinge.
    Sich als veganer ein Haustier zulegen und es dann mit Fleisch zu füttern finde ich aber doch recht heuchlerich, oder zumindest sehr unüberlegt.
    Wenn ich mich für ein Tier entscheide dann habe ich die Verpflichtung es richtig zu ernähren. Egal wie meine eigenen Gewohnheiten sind.
    (Aus meiner Sicht gilt das auch für Kinder. Wer ein Kind bekommt und das dann noch im Kleinkindalter vegan ernährt gehört verknackt aus meiner Sicht. Sobald die Kinder alt genug sind kann man sie aufklären und selbst entscheiden lassen)
    Das ist ein insgesamt sehr kritischer Punkt: Als Vegetarier und Veganer sollte man aus meiner Sicht stark davon Abstand nehmen, jedem Schutzbefohlenen seine Lebensweise aufzudrängen. Man sollte da schon trennen können zwischen der Entscheidung die man selbst getroffen hat und dem, dass man Entscheidungen für andere trifft, die nicht ungefährlich sein können.
    Falls bei 7 ich angesprochen sein soll, das sagte ich nicht. Das war Annsos Auffassung und ich antwortete mit "damit meine ich nur den Ernährungstyp". Im Anfangspost wollte ich damit nicht mehr sagen, als dass Hunde ihre Nährstoffe auch durch pflanzliches bekommen(und es somit nicht ganz so abwägig sein könnte).
    Auf die anderen Punkte will ich jetzt nicht unbedingt eingehen, um der voraussehbaren Diskussion aus dem Weg zu gehen und beim Thema zu bleiben. Wenn du trotzdem darum wünschst, sags mir.
    Hunde KÖNNEN zum Teil die gleichen Nährstoffe aus pflanzlichen Produkten bekommen so wie wir Menschen auch. Wie gut das hingegen funktioniert ist eine andere Sache.
    Nein, dazu haben wir uns mal entschieden. Aber das ist auch irrelevant.
    Wir haben uns dazu entschieden?
    Zitat Zitat von Tilda.
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    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  5. #20
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Auch Hunde können wie ich gesagt hab wesentlich besser tierisches Eiweiß verdauen. Wieso sollte man penibel auf die Ernährung eines Hundes achten?
    Das ist mir bewusst, das ist eben etwas, das man dann beachten müsste. Und das meinte ich damit. Abgesehen davon gibt es für Hunde nicht nur das Pulverzeug+Essen wie bei Katzen. Da gibt es Dosen. Wie ich gesagt habe. Sehr viel ändern muss sich da also nicht mal.

    Und weil wir so auf Wissenschaft stehen, wissen wir, wie man die Quelle behandeln und interpretieren muss.
    Du hast da ein Zitat über eine POSITION (kein Fakt, nur eine Meinung, die nicht mal auf der Interpretation von Fakten beruhen muss) der ADA, die sich sowieso immer klar pro Vegetarisch und Vegan positioniert.
    Deshalb ist das als "Beweis", oder Fakt unnütz.

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Wenn ein Veganer sein Haustier vegan ernährt ist das ein massiver Eingriff in die Natur des Tieres und mindestens mal bei Katzen Tierquälerei. Da kann er sich so lang er will mit der Materie beschäftigt haben.
    Eine Katze als Haustier zu halten und zu zämen ist bereits ein massiver Eingriff in die Natur des Tieres. Ist das auch Tierquälerei? Scheint nämlich zu funktionieren.

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Man Fütter aber Katzen nicht mit streunenden Katzen. Das ist irgendwie eine sehr krude Sicht auf die Dinge.
    DAS ist krude. Katzen zu verfüttern ist undenkbar, aber Kühe und Schweine in den schrecklichsten Verhältnissen zu Futter verarbeiten ist ok? wtf. Das hört sich an als hätte man einem irgendwas eingeflößt.

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich für ein Tier entscheide dann habe ich die Verpflichtung es richtig zu ernähren. Egal wie meine eigenen Gewohnheiten sind.
    Ja. Da stimme ich zu. Die Meinungsverschiedenheit ist, dass eine alternative Ernährung vollkommen undenkbar zu sein scheint, statt sie auszuprobieren, wenn es doch bei vielen anderen klappt.

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    (Aus meiner Sicht gilt das auch für Kinder. Wer ein Kind bekommt und das dann noch im Kleinkindalter vegan ernährt gehört verknackt aus meiner Sicht. Sobald die Kinder alt genug sind kann man sie aufklären und selbst entscheiden lassen)Das ist ein insgesamt sehr kritischer Punkt: Als Vegetarier und Veganer sollte man aus meiner Sicht stark davon Abstand nehmen, jedem Schutzbefohlenen seine Lebensweise aufzudrängen. Man sollte da schon trennen können zwischen der Entscheidung die man selbst getroffen hat und dem, dass man Entscheidungen für andere trifft, die nicht ungefährlich sein können.
    Kein Kind würde Tiere essen, wenn es das begreifen könnte. Das einzige was einen dazu treibt ist, dass es kulturell akeptiert ist und man damit aufwächst. Ich würde meinem Kind kein Lebewesen zu Essen geben wollen während es das dann in voller Unschuld isst. Ich weiß, dass es Alternativen zu tierischem gibt, auch für Kinder. Gesündere Alternativen. Da kannst du dich so viel mit mir streiten wie du willst.


    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Wir haben uns dazu entschieden?
    Jo, wie die Affen aus 2001 A Space Odyssey.

  6. #21
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Zitat Zitat von Carlie Beitrag anzeigen
    Das ist mir bewusst, das ist eben etwas, das man dann beachten müsste. Und das meinte ich damit. Abgesehen davon gibt es für Hunde nicht nur das Pulverzeug+Essen wie bei Katzen. Da gibt es Dosen. Wie ich gesagt habe. Sehr viel ändern muss sich da also nicht mal.
    Wieso sollte man das tun? Das sind Hunde, keine Menschen. Die können nicht darüber reflektieren was die gerade Essen.
    Eine Katze als Haustier zu halten und zu zämen ist bereits ein massiver Eingriff in die Natur des Tieres. Ist das auch Tierquälerei? Scheint nämlich zu funktionieren.
    Das könnte man so betrachten. Ich hab erst letztens eine Studie gelesen, dass Katze früher deutlich weniger Krankheiten hatten als heute. Durch uns haben die eine deutlich gesteigerte Lebenserwartung, was erst mal positiv ist, allerdings haben sie dann auch mit alterskrankheiten wie Demenz zu kämpfen, die es früher gar nicht gab.
    Trotzdem ist die Differenz, dass wir sie selbst wenn wir sie domestizieren körperlich unversehrt lassen. Das ist bei Veganer Ernährung nicht der Fall.
    DAS ist krude. Katzen zu verfüttern ist undenkbar, aber Kühe und Schweine in den schrecklichsten Verhältnissen zu Futter verarbeiten ist ok? wtf. Das hört sich an als hätte man einem irgendwas eingeflößt.
    Wer zwingt dich denn kein Bio Katzenfutter zu kaufen? Oder dein Fleisch für die Tiere nicht vom Metzger zu holen. Sollte man doch als Mensch auch machen.
    Ja. Da stimme ich zu. Die Meinungsverschiedenheit ist, dass eine alternative Ernährung vollkommen undenkbar zu sein scheint, statt sie auszuprobieren, wenn es doch bei vielen anderen klappt.
    Es klappt eben nicht so problemlos, wie du das hier schilderst und wie auch viele Vegetarier und Veganer immer tun. Und das sollte man sich langsam mal eingestehen. Es ist doch logisch, dass ich bei Verzicht einen Kompromiss machen muss. Aber sich hinzustellen und zu postulieren: Das ist alles gar kein Problem, Fleisch ist für uns alle längst überflüssig! Ist einfach Käse.
    Kein Kind würde Tiere essen, wenn es das begreifen könnte. Das einzige was einen dazu treibt ist, dass es kulturell akeptiert ist und man damit aufwächst. Ich würde meinem Kind kein Lebewesen zu Essen geben wollen während es das dann in voller Unschuld isst. Ich weiß, dass es Alternativen zu tierischem gibt, auch für Kinder. Gesündere Alternativen. Da kannst du dich so viel mit mir streiten wie du willst.
    Das ist eine Behauptung die du Jetzt mal so in den raum stellst. Und falsch ist sie dazu noch. (Ich streite übrigens nicht ^^)
    Ich habe früher gegenüber eines Schweinemastbetriebes gewohnt. Ich war zwar nie selber bei ner Schlachtung dabei, hab allerdings als Kind relativ genau gewusst was vor sich geht und was da auf meinem Teller liegt. Heute weiß ich das noch viel besser, hab mir schon Videos angeschaut von Schlachtungen und Fleischverarbeitung und esse trotzdem Fleisch.
    Ich komm aus ner ländlichen Gegend und da gibt es durchaus auch Kinder vom Hof, wo dann zuhause mal n Huhn geschlachtet wurde oder ähnliches. Die essen auch Fleisch.
    Und dieses: "Es ist Gesünder" so pauschal hin zu stellen ist einfach ziemlich trotzig und uninformiert.
    Jo, wie die Affen aus 2001 A Space Odyssey.
    Also nicht.

    Ich halte mich auf diesem Gebiet für ziemlich bewandert, sowohl was das Physiologische betrifft, als auch was Ökologische betrifft. Meine Freundin ist Vegetarierin und ich hab auch sonst Veganer und Vegetarier in meinem Freundeskreis, weshalb man sich irgendwann zwangsweise mit dem Thema auseinandersetzen muss, deshalb können wir hier noch lang diskutieren.
    Aus meiner Sicht ist Fakt:
    Als Vegetarier und Veganer MUSS ich Kompromisse bei meiner Ernährung eingehen. Das ist nicht anders möglich. Ich kenne tatsächlich niemand, der nicht doch Pillen schluckt. Und Tieren unsere schon eigenartige Ernährung aufzuzwingen, mit der sie nicht so gut umgehen können, oder eben gar nicht ist einfach nicht in Ordnung.
    Zitat Zitat von Tilda.
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    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  7. Diese Benutzer bedanken sich bei Bone für diesen Beitrag:

    Carlie (06.02.2015)

  8. #22
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Mit dem Danke wollte ich eigentlich sagen, dass ich nichts mehr hinzuzufügen habe, weil alles gesagt wurde aber:
    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Wer zwingt dich denn kein Bio Katzenfutter zu kaufen? Oder dein Fleisch für die Tiere nicht vom Metzger zu holen. Sollte man doch als Mensch auch machen.
    Das ist vielleicht gesünder, aber moralisch immer noch nicht akzeptabel. Für mich und viele andere jedenfalls. Ich finde aus moralischer Sicht macht man sich da eher was vor. Schlimm sind dann die "humane meat" Werbekampagnen, die es hier ja auch gibt. Da flößen sie den Kunden ein sie würden was gutes tun. ^^

  9. #23
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Zitat Zitat von Carlie Beitrag anzeigen
    Das ist vielleicht gesünder, aber moralisch immer noch nicht akzeptabel. Für mich und viele andere jedenfalls. Ich finde aus moralischer Sicht macht man sich da eher was vor.
    Also entweder ist das moralisch nicht akzeptabel, oder du gehörst einer Gruppe an, die das moralisch nicht akzeptabel findet.
    Ich finde den Verzehr von Biofleisch (Demeter) und die Haltung und Schlachtung der Tiere für absolut moralisch akzeptabel und ich denke ich hab klar gemacht, dass ich mir da nichts vor mache
    Zitat Zitat von Tilda.
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    Zitat Zitat von BellaDracula
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  10. #24
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Zitat Zitat von Bone Beitrag anzeigen
    Ich finde den Verzehr von Biofleisch (Demeter) und die Haltung und Schlachtung der Tiere für absolut moralisch akzeptabel und ich denke ich hab klar gemacht, dass ich mir da nichts vor mache
    Verstehe ich. Das sind eben verschiedene Anschauungen.
    Vegetarier verzichten zum Beispiel auch auf Lab im Käse. Bei Demeter wird Lab benutzt, um nichts vom Tier zu verschwenden. Das ist deren Vorstellung (die für mich nachvollziehbarer ist, als ein Vegetarier der das dann nicht isst).
    Das Lab Thema war für mich dann auch das, wo ich gemerkt habe, dass ich mir eher was vor mache und (mir) das nicht reicht.

  11. #25
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Reden wir jetzt über die Hierarchie der Haustiere? Denn dann würde ich jeden Veganer gerne fragen, warum er sich statt einer carnivoren Katze nicht ein herbivores Haustier kauft.

    P.S.: Dass wir der Natur der Katze widersprechen, wenn wir sie als Haustier halten ist übrigens Blödsinn. Guck dir doch mal wild lebende Katzenarten an - die normale Hauskatze wäre in der wirklich freien Natur kaum überlebensfähig.
    -- IMO intended --

  12. #26
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Zitat Zitat von Skycatcher Beitrag anzeigen
    Reden wir jetzt über die Hierarchie der Haustiere? Denn dann würde ich jeden Veganer gerne fragen, warum er sich statt einer carnivoren Katze nicht ein herbivores Haustier kauft.
    Es ist unter Veganern nicht wirklich beliebt eine Katze zu haben soweit ich das mitbekommen habe. Das wird auch unter denen kritisiert. Aber ich habe auch eher an Besitzer gedacht, die selbst umgestiegen sind während sie das Haustier schon hatten.

  13. #27
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Ich würde mir kein fleischfressendes Tier anschaffen, wenn ich etwas dagegen habe, dass es Fleisch isst. Sicherlich kann man es auch ohne Fleisch bestimmt irgendwie ausreichend mit allen Nährstoffen versorgen... Trotzdem halte ich es für nicht ganz unbedenklich, so in das Konsumverhalten des Haustiers einzuwirken. Denn man weiß auch nicht vorher, was genau dem Tier besonders gut schmeckt.
    Wer an Telekinese glaubt, der hebe bitte meine Hand.



  14. #28
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Zitat Zitat von Limetree Beitrag anzeigen
    [...] das Konsumverhalten des Haustiers [...]
    lol.

    Keine Kritik an deinem Beitrag. Nur ein sehr lustiger Ausdruck.
    -- IMO intended --

  15. #29
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Bei meinem einen Post ist was schief gelaufen, habe ich eben erst gesehen. (Da ist ein Zitat von Bone als nicht-Zitat ohne Antwort in meinem Post)
    Zitat Zitat von Bone
    Du hast da ein Zitat über eine POSITION (kein Fakt, nur eine Meinung, die nicht mal auf der Interpretation von Fakten beruhen muss) der ADA, die sich sowieso immer klar pro Vegetarisch und Vegan positioniert.
    Deshalb ist das als "Beweis", oder Fakt unnütz.

    Gut, wenn man eine der größten Organisationen in dem Gebiet misstrauen will. Und nein, dass sie sich immer dafür geäußert haben stimmt nicht. Anfangs waren sie klar gegen eine vegetarische Ernährung. Aber dann kam Forschung und sowas.

    Wie stehts mit National Institutes of Health? Vegetarian diet: MedlinePlus Medical Encyclopedia. Für Kinder wird eine gute Planung empfohlen, keine Jugendamteinschaltung.

    Oder das hier aus AHS: Beyond Meatless, the Health Effects of Vegan Diets: Findings from the Adventist Cohorts
    In summary, vegetarians have consistently shown to have lower risks for cardiometabolic outcomes and some cancers across all three prospective cohorts of Adventists. Beyond meatless diets, further avoidance of eggs and dairy products may offer a mild additional benefit. Compared to lacto-ovo-vegetarian diets, vegan diets seem to provide some added protection against obesity, hypertension, type-2 diabetes; and cardiovascular mortality. In general, the protective effects of vegetarian diets are stronger in men than in women. At present, there are limited prospective data on vegetarian dietary patterns and body weight change, obesity and neurological disorders. Large dietary intervention trials on the effects of vegetarian diets on obesity, diabetes, and cardiovascular outcomes are warranted to make meaningful recommendations for nutritional planning, assessment, and counseling.
    Siehe da. Eine gesündere Ernährung.
    Und deswegen frage ich mich, wieso ihr so überzeugt Sachen wie

    Zitat Zitat von Skycatcher
    Vegan ist weder für den Menschen, noch für irgendein anderes omnivores Tier gesund.
    sagt.

    Das einzige was du nicht aus pflanzlichem kriegst ist wie gesagt B12. Wenn man sonstige Mängel hat, hat man nicht drauf geachtet und muss das eben ändern oder alternativ was einwerfen, das ist aber nicht notwendig.

    (Sry für das Formatting, aber das will einfach nicht funktionieren)

  16. #30
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    AW: Veganes Futter für Hunde & Katzen

    Jetzt mal ganz ehrlich. Wie beschaffst du dir diese Informationen? Eine reine google Suchen und das Posten irgendeines Links ist einfach nicht genug.
    Zitat Zitat von Carlie Beitrag anzeigen

    Gut, wenn man eine der größten Organisationen in dem Gebiet misstrauen will. Und nein, dass sie sich immer dafür geäußert haben stimmt nicht. Anfangs waren sie klar gegen eine vegetarische Ernährung. Aber dann kam Forschung und sowas.
    Das ist einfach nur eine Gruppe von Diaetologen und irgendwelchen Ernährungswissenschaftlern. Wieso sollte die bei sowas glaubwürdig sein?
    Das ist eine Lobby Gruppe, die Interessen vertritt, und so muss man sie auch behandeln. Davon abgesehen ist das von dir Präsentierte Zitat nur ein Exzerpt eines Positionspapieres, wie ich schon sagte, und nicht einer Studie oder irgendetwas wissenschaftlich relevantem.

    Wie stehts mit National Institutes of Health? Vegetarian diet: MedlinePlus Medical Encyclopedia. Für Kinder wird eine gute Planung empfohlen, keine Jugendamteinschaltung.
    Auch hier wieder nur eine Position und Empfehlung. Und wenn man eine andere Lesart betreiben möchte kann man auch sagen, dass die schreiben: Wenn man schon unbedingt vegan oder vegetarisch leben MUSS, dann soll man das doch bitte bei Kindern richtig planen. (Da steht sogar "Careful planning may be needed" und dann eine Liste von Risikogruppen)
    Die "Quelle" auf die du dich da berufst ist übrigens nur der Service einer Bibliothek, der von einem Sammelsurium von Leuten betreut wird, unter anderem auch von der ADA.
    So. Das ist eigentlich auch eher ein "Interpretationspapier", wenn man will kann man es auch als miserable Meta Studie bezeichnen.
    Erstmal haben die sich nur auf die Gruppe der Adventisten des Siebenten Tages bezogen. Und dann haben die sich einfach hingesetzt, und einfach bei nur dieser Bibliothek nach Studien zu suchen, die von Adventisten ÜBER Adventisten gemacht wurden. Allein wenn man sich die Verteilung der Probanden ankuckt... Dazu gehts bei den Studien die die da so zitieren anscheinend immer um andere Fragestellungen.
    Also ganz ehrlich...

    Wie ich grade auch nur schnell ergoogelt habe scheinen Veganer auch eine Risikogruppe für Ostheoporose zu sein wegen zu geringer Kalziumaufnahme.
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

 

 
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