1. #1
    Neuling
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    Nie endende Essstörrung

    Hallo alle zusamen,
    Ich leide siet ca. 2 Jahren an einer Essstörrung. Zu aller erst hab ich sehr viel abgeneommen über 15 kg. Das in so ca 4 Monaten. Danach finegn bei mir Fressanfälle an. Ich nahm zu und zu. Ich hatte reisen Panik. Versuchte alles. Nahm Abführmittel, ging auf so bestimmte Seiten, amchte Tag und Nacht Sport. Meine Noten wurden schlechter, ich fehlte sehr viel in der Schule, bekam Depressionen und verlor viele meiner guten Freunden. Doch das öffnete mir die Augen und ich wuste ich musst was verändern. Das ging auch gut. ich lernte meinen ersten Freund kennen, alles war perfekt, doch irgendwie begann ich wieder abzunehmen. Als mein Freund fremd ging. Fühlte ich mich richtig beschissen und ich fing wieder das fressen an. ich machte Therapier. Doch irgendwann gab ich das auf. Weil, es einfach eine zu große Belastung für mich war. Jetz hab ich eigentlich alles so gut es geht unter Kontrolle. Ich esse normal. Aber meine Gedanken sind schlimm. Ich fühle mich fett und widerlich. Am liebsten würde ich wieder abnehmen aber ich weiß, dass es falsch ist. Denn sie Zeitw ar die schlimmste Zeit in meinem Leben und ich bin froh, dass ich einigermaßen raus aus diesem Mist bin. ABer ich wünsche mir einfach, dass endlich alles einfahc mal vorbei ist. Jeden Tag frag ich mich warum ich warum gerade ich?. Ich habe keine Kraft mehr. DOch ich habe keine Ahnung mehr was ich tun soll.

  2. #2
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    AW: Nie endende Essstörrung

    In wie fern war die Therapie denn eine Belastung für dich, kannst du das beschreiben? Denn das wäre eigentlich auch mein Rat an dich gewesen, aus sowas kommt man sehr schwer wieder alleine heraus.. leider.

    Und allem Weh zum Trotze bleib ich verliebt
    in die verrückte Welt.


  3. #3
    Fay
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    AW: Nie endende Essstörrung

    Ich glaube diese Gedanken sind 'normal'.

    *Warum gerade ich?* Das frage ich mich zur Zeit auch verstärkt. Die beste Antwort darauf hat mir gestern eine etwas ältere Frau gegeben: Warum nicht du? Du kannst das tragen. Ein anderer wäre vielleicht schon darunter zusammengebrochen.

    Damit hat diese Frau sich schon Jahrzehnte über Wasser gehalten, sonst wäre sie an der Frage wieso ausgerechnet sie zwei schwerbehinderte Kinder bekommen musste, wahrscheinlich kaputtgegangen.

    Ich weiß, dass das nicht viel weiterhilft, aber das tun andere Dinge und vor allem gutgemeinte Ratschläge meistens auch nicht.

    Letztendlich müssen wir allein dadurch. Es ist unser Leben und wir haben es in der Hand.
    Ich schiebe diese Gedanken meistens weg. Wie gesagt, meistens. Denn es gelingt mir nicht immer und manchmal hauen sie mir auch den Boden unter den Füßen weg.
    Das ist eben so und ich akzeptiere, dass ich nicht immer gleichgut drauf sein kann, dass ich auch mal weine und verzweifle.
    Und dann steh ich eben doch wieder auf.

    Egal um welches Thema es sich handelt, wir haben alle so unser Paket zu tragen. Bei einigen, so wie bei dir z.B. ist es eben größer. Aber es ist ja auch so, dass jemand der oft ziemlich weit unten im Dunklen ist die Sonne als sehr viel heller und wärmer wahrnehmen und genießen kann.
    Und eins ist gewiss: Sie geht immer wieder auf! Jeden Tag aufs neue.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!
    Es ist niemals gar nichts los.
    Gewöhnliche Augenblicke gibt es nicht.


  4. #4
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    AW: Nie endende Essstörrung

    Danke für die schnellen und lieben Antworten

    @farbenfinsternis
    Also das ist schwer zu beschreiben. In der Therapie kamen so viel Dinge ans Licht die ich verdrängt habe und mir fällt es nicht leicht über Dinge die eigentlich niemanden außer mich was angehen zu reden. Ich weiß nicht warumich das nicht kann aber es ist einfach so.

    @fay
    Die alte Frau hat wohl recht. ich denke irgendwo versucht jeder Mensch sich diese Frage zu beantworten. Aber es schafft wohl keiner. Vielleicht sollte ich aufhören mir diese Frage zustellen. Schließlich kann ich es eh nicht ändern. Ich kann ur das beste daraus machen. Und mit der Sonne hast du wohl recht. In meiner schlimmsten Zeit in der ich keien Sonne gesehen habe, dachte ich oft nur an das Dunkle. Doch dann als alles ein bisschen besser wurde und ich mich zusammengerissen hatte, war jeder Tag an dem ich mich nicht schlecht gefühlt hab an dem ich wusste was ich geschafft habe so bedeutend für mich.

  5. #5
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    AW: Nie endende Essstörrung

    Von was für Gewichtsschwankungen in welchem Alter bei welcher Größe ist hier die Rede ?

  6. #6
    Spezi
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    AW: Nie endende Essstörrung

    wenn man es will, bekommt man es auch hin.

  7. #7
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    AW: Nie endende Essstörrung

    ungefähr 15 kg bei einer größe von 1,68 und 15 jahren ..
    natürlich bekommt amn es hin wenn man es will aber es ist nunmal nicht so einfach..

  8. #8
    Vintschente
    Gast

    AW: Nie endende Essstörrung

    ok also:
    - ist diese Essstörung jetzt wirklich nur psychischer Natur oder stimmt wirklich mit deinem Körper nicht?
    - da ich start auf pure psychische Belastung tippe:
    du sollest meditieren. du solltest anfangen nichts so ernst zu nehmen, wie es scheint. versuch an alles gelassener ranzugehen. mach dir immer klar, dass du aus deinem leben eh nicht lebend rauskommst. um dich scheiße zu fühlen gibt es einfach zu wenig zeit. versuch also immer mit großem selbstvertrauen an etwas ranzugehen und falls es nicht klappt, scheißt du drauf und machst weiter. ich glaube dir, dass es sehr schlimm ist, wenn dein freund fremd geht, aber dann schieß ihn in den wind, unzwar mit einem lächeln.
    sowas wie ess- oder schlafstörungen kommen nur durch den tagtäglichen stress, den sich die menschen in dieser gesellschaft selbst machen.
    steh drüber und kontrollier selbst den leben.
    wie am anfang gesagt: meditiere, das hilft ungemein.

  9. #9
    Fay
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    AW: Nie endende Essstörrung

    15 Kilo sind wirklich eine Menge. Das zehrt natürlich absolut am Körper.
    Du sagst, dass du die Therapie abgebrochen hast, weil du nicht weiter in deinem persönlichen Schlamm wühlen wolltest.
    Ich kenne mich nicht so gut aus, aber es gibt doch bestimmt auch Therapieansätze, bei denen es anders läuft. Ohne den Dreck von gestern noch mal aufzuwühlen, neue Strategien lernen, wie man in der Zukunft vorankommt, oder so.
    Vielleicht kannst du dich in diese Richtung mal erkundigen. Oder eventuell findest du ja im Netz oder durch Bücher auch Anleitungen zur Selbsthilfe, denn letztendlich kannst sowieso nur du deinen Weg gehen. Andere könnten ihn dir maximal zeigen.
    Es ist niemals gar nichts los.
    Gewöhnliche Augenblicke gibt es nicht.


  10. #10
    ariadne
    Gast

    AW: Nie endende Essstörrung

    "Also das ist schwer zu beschreiben. In der Therapie kamen so viel Dinge ans Licht die ich verdrängt habe und mir fällt es nicht leicht über Dinge die eigentlich niemanden außer mich was angehen zu reden. Ich weiß nicht warumich das nicht kann aber es ist einfach so. "

    Genau da liegt das Problem. Wenn du möchtest, dass alles besser wird, musst du dich mit all dem, was da noch im Innern wartet auseinander setzen, da führt kein Weg drann vorbei.
    Wenn man möchte, das ein Baum gesund wächst, aber die Wurzeln befallen sind, hilft alles Düngen, alles Schneiden und Wässern nichts, da müssen erst die Schädlinge an den Wurzeln bekämpft werden. So ist das auch mit unserer Seele. Wenn Therapien scheitern, dann weil sie den Kern der Probleme einfach nicht entdecken.
    Willst du gesund werden, finde den Kern. Und für diese Suche gilt das Motto "Wo die Angst ist, ist der Weg". Denn das, wo vor wir uns am meisten fürchten belastet uns auch am meisten, wenn auch unbewusst. Besser du gehst eine gewisse Zeit lang durch eine seelische Hölle und bist danach FREI, als dass man sich jahre lang herumquält.

  11. #11
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    AW: Nie endende Essstörrung

    Danke nochmals für alle das hilft mir wirklich sehr.

    ja, das mit der Tehrapie stimt. Wahrscheinlichw ar ich zu dieser Zeit einfach nicht bereit mich mit all dem zu befassen. Aber ich weiß, dass ich es tun muss. Und ich werde solange kämpfen bis ich mein altes unbeschwereteres leben wieder hab. Denn das leben ist zu kurz um aufzugeben. Ich bin ur einmal 15 oder 16 ich kann die zeit nicht zurück drehen. Und ich kann mich auch nicht ändern sosehr ich es auch möchte..

  12. #12
    Kaiser
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    AW: Nie endende Essstörrung

    Ich hatte das Problem auch, und mir hat es sehr geholfen als ich von anderen gehört habe das ich dünn bin... Ich wünsch dir viel erfolg

  13. #13
    Trippel-As
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    AW: Nie endende Essstörrung

    Zitat Zitat von Zahnputzbürste Beitrag anzeigen
    Ich hatte das Problem auch, und mir hat es sehr geholfen als ich von anderen gehört habe das ich dünn bin... Ich wünsch dir viel erfolg

    das ist dann aber kein wirkliches gesunden.
    ....life goes on....

  14. #14
    LiaLie
    Gast

    AW: Nie endende Essstörrung

    es hilft allerdings nur den wenigsten, wenn sie hören dass sie dünn sind. Da man sich ja anders sieht, als man tatsächlich ist. ich denke aber auch, du solltest noch einmal eine therapie beginnen. aber nur, wenn du wirklich bereit dazu bist.

 

 

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