1. #16
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Weitere mögliche Personen:
    - Edwin Erich Dwinger (Schriftsteller)
    - Edwin Hoernle (Dichter und Schriftsteller)
    - Edwin Redslob (Kunsthistoriker)
    - Edwin Scharff (Bildhauer)
    - Edmund Löns (Förster und Kynologe, hat ein Buch über Hunde geschrieben; sein älterer Bruder war Dichter)
    - Theodor Roemer (Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer, Vorliebe für Pflanzenzüchtung, lebte in Jena --> nah an Chemnitz)
    - Friedrich Fischer-Friesenhausen (Dichter und Schriftsteller, aber auch ein heftiger Nazi..)
    - Friedrich Meinecke (Historiker, hat aber auch Germanistik studiert)


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    - Edwin Fischer
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  2. #17
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Hier mal erstmal die gesamte Liste, ich werde aber gleich sicher noch Personen behandeln. Nur nicht, dass nachher welche aus Versehen unter den Tisch fallen.

    ================================================== ============================

    Weitere mögliche Personen:

    - Ed. Rein, Buchbinder (immer noch mein Favorit; aber ich hab jetzt herausgefunden, dass er an die Stadtfernsprechanlage angeschlossen war, also konnte er telefonieren, oder? Dann wäre die Trennung von der Frau ja nicht so schlimm gewesen?) (nichts gefunden)
    - E. Rudolph, Strumpfwaren-Exportgeschäft (nichts gefunden)
    - Ed. Rob. Zeißig, Zigarren- und Margarinehandlung (tolle Kombi) (nichts zu gefunden)
    - Edwin Rüdiger, Bureau für Buchführung, Revisionen und Rechnungswesen (beide Personen mit dem Namen, die auf Ancestry verlinkt waren, lebten zur falschen Zeit)
    - E. Schwarz, Drogen- und Farbenhandlung (nicht gefunden)
    - Edmund-Fürchtegott Ahnert, Tischler (hieße ich Edmund-Fürchtegott, würde ich mir auch schleunigst einen Spitznamen wie Edi zulegen) (nicht gefunden)
    - Ed. Zschoke, Restaurat (nicht gefunden)
    - Ed. Schuhknecht, Kaufmann (nicht gefunden)
    - E. Thate, Bandagengeschäft (nicht gefunden)
    - E. Tröger, Drogen-, Chemikalien- und Farbenhandlung (nicht gefunden)
    - Ed. Emil Albanus, Kaufmann (hier war direkt der zweite Sucheintrag was mit Chemnitz, eine Familie Albanus war in der Handelskammer eingetragen, aber nur mit Fritz Albanus als Vorsteher. Unser Ed. Emil könnte ein Familienmitglied davon sein. Aber mehr Infos gibt es nicht, also auch eigentlich "nicht gefunden"...)
    - Ed. Albert, Schmied (nicht gefunden)
    - Ed. August Alboth, Hausmeister und Nachtwächter, <Adresse> Zusatz: im Torhäuschen (find ich irgendwie supersüß, dass die im Adressbuch erwähnen, dass er im Torhäuschen zu finden ist) (nicht gefunden)
    - Ed. Eduard, Eisengießer (ich hoffe, Ed. steht hier nicht für Eduard, sonst hieße der Typ ja Eduard Eduard?!) (nicht gefunden)
    - Ed. Bayer, Kolonialwarenhändler (nicht gefunden)
    - Ed. Arno Beyer, Realschul-Oberlehrer (nicht gefunden)
    - Ed. Hugo Böttrich, Bahnarbeiter (nicht gefunden)
    - Edwin Dietrich, Oberlehrer der 6. Bezirksschule (man findet einen Johannes Edwin Dietrich, der 1903 bis 1910 Mathematik an der Färberschule lehrte)
    - Ed. Dietz, Konditor (nicht gefunden)
    - Ed. Joh. Ebert, pensionierter Feldwebel der Berufsfeuerwehr (nicht gefunden)
    - Ed. Max Endesfelder, Sattler (nicht gefunden)
    - Ed. Rich. Esche, Handarb. (nicht gefunden)
    - Edm. Rob. Max Fickel, Lehrer der höheren Knabenschule (nicht gefunden)
    - Ed. Arth. Fischer, Materialwaren-, Spirituosen- und Bierhhändler (nicht gefunden)
    - Ed. Max Gebhardt, Maschinenwärter (nicht gefunden)
    - Eduard Herrmann (MdR) (Priester, bis 1903 politisch beschäftigt, danach evtl. Erholung notwendig?)
    - Eduard Würfel (starb an einer lange andauernden Krankheit)
    - Eduard Zimmermann (Heraldiker, durch Daten einfach nicht ganz auszuschließen, fiel aber auch nicht positiv passend zu Edi auf)
    - Eduard Hermann (Linguist, war auch in Jena und Coburg, über Zeitraum kaum Daten vorhanden, reiste aber viel... nicht auszuschließen, aber auch keine großen Hinweise auf Edi)

    Durchgearbeitete Wikilisten:
    - Edi
    - Edwin
    - Edmund
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    - Eduardo
    - Manfred
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    - Frederick
    - Eduard

    - Nachname Schwarz

    Verworfene Personen:
    - Edwin Fischer
    - Edmund Noortwyck
    - Edmond Bille
    - Theodor Mengelbier
    - Friedrich Fischer
    - Emanuel Geibel
    - Christian Freiherr Truchseß-Bettenburg
    - Eduard Ferrand
    - Abraham Emanuel Fröhlich
    - Friedrich von Sallet
    - Eduard Meyer
    - Eduard Schwartz
    - Eduard Georg Simon

    - Edwin Erich Dwinger (Schriftsteller)
    - Edwin Redslob (Kunsthistoriker)
    - Eduard Zeller (heiratete)
    - Edwin Scharff (Bildhauer)
    - Edwin Hoernle (Dichter und Schriftsteller)
    - Edmund Löns (durch Handschrift eindeutig aussortiert)
    - Theodor Roemer (Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer, Vorliebe für Pflanzenzüchtung, lebte in Jena --> nah an
    Chemnitz)

    - Friedrich Fischer-Friesenhausen (Dichter und Schriftsteller, aber auch ein heftiger Nazi..)
    - Friedrich Meinecke (Historiker, hat aber auch Germanistik studiert, 1905 als Dozent tätig)
    - Rosina Becker 1838-1906 kann nicht die Adressatin sein, war mit einem Michael zusammen)
    - Eduard Becker, Strumpf- und Handschuhfabrikant, Firma: Gebrüder Becker (hier findet man viel; es war eine jüdische Familie, die nach Machtergreifung 1933 in die Niederlande floh, ich schau noch schnell die anderen Namen durch und mach dann bei den Gebrüdern Becker weiter || Firma 1883,
    andere gegründet 1911-1924, Becker&Söhne 1924 in Chemnitz, 1930 neue Fabrik in der Crusiusstraße 4/Beckerstr. 27/29, 1934 Überführung von Gebrüder Becker in Becker&Söhne, 1937 Arisierung, 1938 Becker Aktiengesellschaft, spätestens 33 war Eduard Becker tot, Frau: Lina "Liny" Becker (geb. Müller...oder Mann?, 1864-1921), beide begraben auf dem Chemnitzer Jüdischen Friedhof, Kinder: Arthur, Karl & Richard Becker, Lilli Horwitz, Enkel: Fred Becker, Liesel Becker Sabloff, Frau bekam 1888 erstes gemeinsames Kind... Ausschluss! (Und die Schwester war mit dem Bruder von Eduard zusammen... ))
    - Eduard Spranger (hatte intensive Brieffreundschaft von 1905 an mit Catharina "Käthe" Hadlich, drückte sich allerdings nicht so poetisch in seinem Brief aus Chemnitz aus und sagte, die Zeit an der Schule wäre die glücklichste seines Lebens gewesen, nichts über Gedichte von ihm bekannt, nur viele Texte... zu bekannt und gut im Dichten, als dass keines seiner Gedichte bekannt wäre)
    - Eduard August Schwarz, 1871-1922 (schon vorher geheiratet)
    - Eduard Theodoor Schwarz, 1850-1909 (schon vorher geheiratet)
    Geändert von Limetree (19.07.2015 um 18:37 Uhr)
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  3. #18
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Neuer Tag, neue Liste...
    ================================================== =============================
    Unsere Favouriten:

    - Eduard Rein, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Buchdruckerei,Linieranstalt,Inb.: K. Ed. Rein (K. Ed. Rein: BH., Kaufmann, Inb. b. Firma: Eduard Rein, Annaberger Str. 10 Eg 1 und 2), muss etwas Geld besessen haben, denn er ließ seinen Namen dick drucken(immer noch mein Favorit; aber ich hab jetzt herausgefunden, dass er an die Stadtfernsprechanlage angeschlossen war, also konnte er telefonieren, oder? Dann wäre die Trennung von der Frau ja nicht so schlimm gewesen?)(nichts gefunden)
    - E. Rudolph, Strumpfwaren-Exportgeschäft, Zwickauerstr.41/43, Inb: Heinrich Emil Rudolph, Prok.: Heinrich Otto Junghaus u. Mor. Georg Bende (nichts gefunden)

    - Edmund-Fürchtegott Ahnert, H, Werkzeugschloss, Tischler(hieße ich Edmund-Fürchtegott, würde ich mir auch schleunigst einen Spitznamen wie Edi zulegen)(nicht gefunden) Was ist ein Werkzeugschloss?
    - Eduard Karl Barth, H, Montage Hausbesitzer, aber kommt mit troztdem nicht so wohlhabend vor...hmm
    - Eduard Arno Beyer, B, Realschul-Oberlehrer (nicht gefunden)
    - Edwin Jhnes Dietrich, B, Oberlehrer der 6. Bezirksschule (man findet einen Johannes Edwin Dietrich, der 1903 bis 1910 Mathematik an der Färberschule lehrte) Namenreihenfolge wohl nicht klar...hmmm
    (- Ed. Emil Rüdiger, Gärtner, Stollberger Str. 39 Straße direkt beim Sanatorium!)
    - Eduard Joh. Ebert, B, (F.W.Ehz.) pensionierter Feldwebel der Berufsfeuerwehr (nicht gefunden)...oder zu alt?
    - Eduard Würfel, Genossenschaftler und Geschäftsführer der Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine (starb an einer lange andauernden Krankheit)
    - Eduard Paul Zeißig, B., Kaufmann, Reisender, Vertreter der Großeinkaufs-Gesellschaft deutscher Consumvereine, Mitinb., d. Firma: Landgraf&Co.
    - Eduard Hermann Fischer, H., Eisendreh. kommt mir auch trotz Hausbesitzer nicht so wohlhabend vor
    - Eduard Herrmann (MdR) (Priester, bis 1903 politisch beschäftigt, danach evtl. Erholung notwendig?) Hmm Priester verdienen für einen Single zumindest heutzutage recht gut. Richtig in Favos?
    - Edmund Rob. Max Fickel, B, Lehrer der höheren Knabenschule (nicht gefunden)

    Hast du noch Veränderungsvorschläge nach oben und unten?

    Weitere mögliche Personen:

    - Edwin Rüdiger, kaufmännischer Sachverständiger und Bureau für Buchführung, Revisionen und Rechnungswesen, Inb.: Theodor Edwin Rüdiger, Prok.: Gustav Albert Stolle (beide Personen mit dem Namen, die auf Ancestry verlinkt waren, lebten zur falschen Zeit)
    - E. Rchf. Otto Meltzer Schwarz, Drogen- und Farbenhandlung (nicht gefunden) Drogengeschäft, chemische Präparate, Branntwein-Kleinbdlg in Flaschen, Inb.: Otto Meltzer
    - Ed. Zschoke, Restaurat (nicht gefunden)
    - Eduard Martin Zschocke, Schneiderei-Geschäft
    - Ed. Emil Albanus, Kaufmann (hier war direkt der zweite Sucheintrag was mit Chemnitz, eine Familie Albanus war in der Handelskammer eingetragen, aber nur mit Fritz Albanus als Vorsteher. Unser Ed. Emil könnte ein Familienmitglied davon sein. Aber mehr Infos gibt es nicht, also auch eigentlich "nicht gefunden"...), Prok. b. Firma: C. F. Bieweg
    - Eduard Gustav Albert, B, Schmied (nicht gefunden)
    - Eduard August Alboth, Hausmeister und Nachtwächter, <Adresse> Zusatz: im Torhäuschen (find ich irgendwie supersüß, dass die im Adressbuch erwähnen, dass er im Torhäuschen zu finden ist) (nicht gefunden, auch nicht im Adressbuch der Stadt Chemnitz von 1905)
    - Ed. Eduard, Eisengießer(ich hoffe, Ed. steht hier nicht für Eduard, sonst hieße der Typ ja Eduard Eduard?!) (nicht gefunden)
    - Eduard Karl Bayer, Exped., Kolonialwaren- und Bierhändler (nicht gefunden)
    - Eduard Klemens Barth, Strumpfwarenmeister Ich hab mir mal überlegt... auch wenn er viel verdient haben könnte, zur Oberschicht würde ich ihn doch nicht zählen. Schreinermeister sind ja z.B. nun auch nicht so wohlhabend.
    - Edmund Arno Bauer, Agent
    - Eduard Bauer, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Lange Str. 9, Inb.: Cbrn. K. Wolf
    - Eduard Ludwig Bauer, Eisengießerei
    - Eduard Martin Bauer, Kaufmann
    - Eduard Paul Bauer, Eisendreher
    - Edmund Leopold Beyer, Metteur (Schriftsetzer)
    - Eduard Beyer, chemische Fabrik, Spezial: Fabrikation von Kopier- Schreib-, Zeichen- und Luxustinten, Inb.: Stadtrat Heinrich Theodor Körner, Prok.: K. Rob. Müller, Richard Oppe und Joh. Richard Kynast
    - Eduard Jul. Beyer, B., Werkführ.
    - Eduard Hugo Böttrich, Bahnarbeiter (nicht gefunden)
    - Eduard Otto Dietrich, Handarbeit
    - Eduard Dietz, BH., Konditor (nicht gefunden)
    - Eduard Bernhard Dietze, Geschäftsgeh. Geschäftsgeheimnis?
    - Eduard Max Endesfelder, Sattler (nicht gefunden)
    - Eduard Rich. Esche, Handarb. (nicht gefunden)
    - Eduard Arth. Fischer, Materialwaren-, Spirituosen- und Bierhändler, Kleinviehschlächter (nicht gefunden)
    - Edmund Hugo Fischer, Kaufmann
    - Eduard Fischer, Maurer
    - Eduard Alfred Fischer, Kaufmann, Prok. d. Firma: Arthur Röber
    - Edwin Theodor Fischer, B., Schornsteinfegermeister
    - Eduard Ferdinand Gebhardt, B., Modellmeister
    - Eduard Max Gebhardt, Maschinenwärter (nicht gefunden)
    - Eduard Hermann (Linguist, war auch in Jena und Coburg, über Zeitraum kaum Daten vorhanden, reiste aber viel... nicht auszuschließen, aber auch keine großen Hinweise auf Edi)
    - Eduard Herm. Handarbeit
    - Eduard Oswald Trübenbach, Lokomotivführer
    - Eduard Zimmermann (Heraldiker, durch Daten einfach nicht ganz auszuschließen, fiel aber auch nicht positiv passend zu Edi auf)

    Legende

    B=Bürger
    H=Hausbesitzer
    Ed=Eduard
    K=Karl
    HG=Hintergebäude
    SG=Seitengebäude
    d.Ä.=der Ältere
    d.J.=der Jüngere
    Inn=Innere
    Äuß=Äußere


    Durchgearbeitete Wikilisten:
    - Edi
    - Edwin
    - Edmund
    - Edmond
    - Theodor
    - Etienne
    - Eduardo
    - Manfred
    - Fred
    - Friedrich
    - Frederick
    - Eduard

    - Nachname Schwarz

    Verworfene Personen:
    - Edwin Fischer
    - Edmund Noortwyck
    - Edmond Bille
    - Theodor Mengelbier
    - Friedrich Fischer
    - Emanuel Geibel
    - Christian Freiherr Truchseß-Bettenburg
    - Eduard Ferrand
    - Abraham Emanuel Fröhlich
    - Friedrich von Sallet
    - Eduard Meyer
    - Eduard Schwartz
    - Eduard Georg Simon

    - Edwin Erich Dwinger (Schriftsteller)
    - Edwin Redslob (Kunsthistoriker)
    - Eduard Zeller (heiratete)
    - Edwin Scharff (Bildhauer)
    - Edwin Hoernle (Dichter und Schriftsteller)
    - Edmund Löns (durch Handschrift eindeutig aussortiert)
    - Theodor Roemer (Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer, Vorliebe für Pflanzenzüchtung, lebte in Jena --> nah an
    Chemnitz)

    - Friedrich Fischer-Friesenhausen (Dichter und Schriftsteller, aber auch ein heftiger Nazi..)
    - Friedrich Meinecke (Historiker, hat aber auch Germanistik studiert, 1905 als Dozent tätig)
    - Rosina Becker 1838-1906 kann nicht die Adressatin sein, war mit einem Michael zusammen)
    - Eduard Becker, Strumpf- und Handschuhfabrikant, Firma: Gebrüder Becker (hier findet man viel; es war eine jüdische Familie, die nach Machtergreifung 1933 in die Niederlande floh, ich schau noch schnell die anderen Namen durch und mach dann bei den Gebrüdern Becker weiter || Firma 1883,
    andere gegründet 1911-1924, Becker&Söhne 1924 in Chemnitz, 1930 neue Fabrik in der Crusiusstraße 4/Beckerstr. 27/29, 1934 Überführung von Gebrüder Becker in Becker&Söhne, 1937 Arisierung, 1938 Becker Aktiengesellschaft, spätestens 33 war Eduard Becker tot, Frau: Lina "Liny" Becker (geb. Müller...oder Mann?, 1864-1921), beide begraben auf dem Chemnitzer Jüdischen Friedhof, Kinder: Arthur, Karl & Richard Becker, Lilli Horwitz, Enkel: Fred Becker, Liesel Becker Sabloff, Frau bekam 1888 erstes gemeinsames Kind... Ausschluss! (Und die Schwester war mit dem Bruder von Eduard zusammen... ))
    - Eduard Spranger (hatte intensive Brieffreundschaft von 1905 an mit Catharina "Käthe" Hadlich, drückte sich allerdings nicht so poetisch in seinem Brief aus Chemnitz aus und sagte, die Zeit an der Schule wäre die glücklichste seines Lebens gewesen, nichts über Gedichte von ihm bekannt, nur viele Texte... zu bekannt und gut im Dichten, als dass keines seiner Gedichte bekannt wäre)
    - Eduard August Schwarz, 1871-1922 (schon vorher geheiratet)
    - Eduard Theodoor Schwarz, 1850-1909 (schon vorher geheiratet)
    - August Ed. Rob. Zeißig, Zigarren- und Margarinehandlung (tolle Kombi) (nichts zu gefunden)
    - K. Eduard Schuhknecht, Kaufmann (nicht gefunden)
    - Karl Friedrich Thate, Bandagengeschäft (nicht gefunden)
    - Karl Tröger, Drogen-, Chemikalien- und Farbenhandlung (nicht gefunden)

    Weitere Infos:

    - Zu der Zeit hatte Chemnitz 101125 männliche Einwohner, von denen einer wohl Edi war.
    - Edi war sowohl im Frühling oder Sommer in Chemnitz in der Zimmermannschen Naturheilanstalt, als auch von Ende September bis Anfang Dezember beim Schreiben des Gedichtes, wodurch naheliegend wäre, dass er auch in Chemnitz wohnte. Er könnte aber auch einen langen Aufenthalt im Sanatorium gehabt haben. Genauso steht aber auch zur Debatte, ob er überhaupt Patient im Sanatorium war oder sie nur im Wald kennenlernte und dann dort öfters besuchte oder ob er sogar im Sanatorium arbeitete.
    - Sanatorien waren teuer und auf Plätze wartete man lange. Es gab zwar Hilfsgelder, jedoch kann man schon von einem gewissen Wohlstand der Patienten ausgehen.
    - In Sanatorien kommt man eher bei langwierigen Krankheiten oder Süchten.
    - Edi redet sehr positiv von der Zeit im Sanatorium, eine Zeit, an die man sich gerne zurückerinnert. Sie scheinen keine Höllenqualen erlitten zu haben.
    - Vom Ausdruck Edis her lässt sich schließen, dass er vermutlich 1905 kein Kind oder Jugendlicher mehr war.
    - Die Sütterlinschrift wurde erst 1911 entwickelt, Edi schrieb in der Kurrentschrift.
    - Chemnitz war damals die reichste Stadt Deutschlands.
    - So sah es damals beim Kapellenberg beim Zimmermannschen Sanatorium aus:

    - Da ich es grade gefunden habe, noch eine Beschreibung zum Rosenbüchlein von früher^^:
    "Diese Abbildungen sind dem Formate des Buches anpassend, nach dem großen Werke (Die Edelsten Rosen I -II) durch ein neuerfundenes Verfahren von den Originalplatten verkleinerte Copien, aus denen trotzdem auf dieVortrefflichkeit der Originalausgabe geschlossen werden kann" Darin: "Die Rose, eine mogrtaphische Skizze" und 150 Rosendichtungen aus dem "Orient" und "Occident". "Die Rosenbilder übertreffen alles, was ich bisher an Rosenabbildungen gesehen habe" (Lejeune)

    - der komplette Kommentar:"Wenn schon die Farbendrucktafeln im Nietner'schen Werke „die Rose" sich meines lebhaftesten
    Beifalls zu erfreuen hatten, ja, mich einen Fortschritt im deutschen Buntdruck constatiren Hessen,
    so kann ich den Chromographien des vorliegenden Werkes meine enthusiastische Bewunderung
    nicht versagen. Bertha Reichart's Aquarelle über-treffen alles, was ich bisher an Rosenabbildungen
    gesehen habe, die englischen sowohl wie die franzosischen. Der vollsten Wahrheit gemäss kann
    ich mit Stolz behaupten, sie sind ein Triumph deutscher Kunst. Welche Gracie in den Linien — bei
    voller Correctheit der Zeichnung — , welche Zartheit und welcher Schmelz des Colorits — bei
    frapantester Naturwahrheit! Schaffende und reproducirende Kunst haben mit einander gewetteifert
    eine möglichst vollendete Leistung hervorzubringen und es ist gelungen. Nur einer fehlte im Bunde,
    der Rosenkenner, und das bedaure ich sehr, denn die Wahl wäre nicht auf malerisch schöne, oft zu
    kleine, zu weit erblühte, wohl gar bereits umgefärbte Blumen, sondern auf vollkommene
    Musterexemplare gefallen. Die Tafeln sind daher nicht von gleichem Werth für den Rosisten. Bei
    der nächsten, im Laufe des Jahres 1883 erscheinenden Serie wird diesem Mangel abgeholfen werden,
    denn ein gediegener Rosenkenner wird die Blumen für die Malerin schneiden. Um aber nicht allein
    dem Kunstfreund ein willkommenes Werk zu liefern, sondern auch dem Rosenzüchter, werde ich
    den Abbildungen Beschreibungen hinzufügen."


    Geändert von Limetree (20.07.2015 um 19:48 Uhr)
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  4. #19
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Ich hab mit dem Geschichtsverein telefoniert. Die normale Nummer ging nicht, aber bei der Notfallnummer ging der Vorsitzende des Vereins dran. Ich hab nicht alles verstanden, weil er so sächselte, aber auf jeden Fall gab er mir ein paar Infos und war supernett.

    1. Er hat deine Mail gelesen. Wegen Computerproblemen konnte er dir aber nicht antworten. Trotzdem hat er für uns nachgeschaut, was er finden konnte - war aber nicht sehr erfolgreich.

    2. Zuerst hat er mir von Zimmermann erzählt, mit dem er sich schon seit langer Zeit beschäftigt: Zimmermanns Kinder hatten Diphterie und waren dem Tode nah. Die Ärzte hatten schon aufgegeben, als ein Naturheiler seine Dienste anbot. Alle Kinder überlebten, was absolut ungewöhnlich war. Daraufhin wandte Zimmermann sich von der herkömmlichen Medizin ab und gründete einen Verein für Naturheilkunde. Da hat man also vor allem natürliche Kuren gemacht (mit Spaziergängen in der Natur, Bädern usw.). Später im ersten WK kümmerte sich die Anstalt um Kriegsversehrte, aber dafür war sie eigentlich nicht vorgesehen.

    3. Wer 1905 dort arbeitete oder zu Gast war, konnte er nicht herausfinden. Er sagt, es gibt keine Unterlagen mehr darüber. Aber er konnte mir definitiv sagen, dass im Jahr 1905 nur besser Betuchte dort Heilung suchten. Im Stadtarchiv findet man Preislisten für Behandlungen, da könnten wir selbst sehen, wie teuer das war. In dieser Anstalt gab es keine finanzielle Unterstützung, nur die Oberschicht ließ sich zu dem Zeitpunkt dort behandeln. Bandagenhändler, Bahnarbeiter usw. können also endgültig von der Liste runter.

    4. Auf dem Gelände steht heute eine Seniorenresidenz. Diese hat aber nichts mehr mit der Zimmermann'schen Stiftung zu tun und hat auch keine Unterlagen.

    5. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude nicht komplett zerstört: Das Erdgeschoss blieb teilweise erhalten. Da wurde dann einfach bei der Restauration ein Dach draufgesetzt. Deswegen gibt es ja noch teilweise Unterlagen (z.B. die Preisliste für Behandlungen), aber eben keine zu Angestellten oder Patienten.

    6. Seine Empfehlung für den nächsten Schritt: Im Stadtarchiv fragen, ob sie uns weitere Infos geben können.
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  5. #20
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Klingt schonmal nett.^^

    1. Oh das ist aber echt toll, dass er sich gleich bemüht, auch wenn er nicht so viel fand.

    2. Das ist echt interessant. Komisch, dass es dazu im Internet nichts gab. Hat er euch gesagt, ob man da wirklich nur mit chronischen oder starken Erkrankungen, bzw. Süchten hineinkam?

    3. Oh sehr gute Info! Dann können wir wirklich einige ausschließen! (Der Bandagenhändler hatte eh den falschen Vornamen)

    4. Ja, das stand schon im Artikel von Kapellenberg. Ist eben durch den 2. WW verursacht.

    5. Ach so, auch sehr interessant.

    6. Hm also doch nicht die Bibliothek. Dann sollten wir noch einmal mit Rinchen reden.
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  6. #21
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Um es hier mal auch noch festzuhalten, ich habe unten ein Adressbuch gefunden, in dem man etwas mehr zu dem Vertreiber des Buches erfuhr:





    Der Spruch "Habent sua fata libelli" heißt übersetzt: "Sie haben ihre je eigenen Schicksale, die Büchlein"... wie passend.

    Und hier der Eintrag zu Gustav W. Seitz:



    Abkürzungsverzeichnis:



    2. Aufführung von Seitz:



    3. Aufführung von Seitz:



    Eduard Rein (nun also doch auch Geschäftseigentümer!):



    Wofür das "Fakt." steht, weiß ich immernoch nicht genau... vllt. "faktisch"? Denn Leipzig war anscheinend DIE Stadt, wenn es um Buch- und Bilderdruck ging, fast alle, die Geld hatten, im Anhang eine große Werbung zu platzieren, waren Firmen aus Leipzig.
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  7. #22
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Neuer Tag, neue Liste... (nun alles alphabetisch bis auf Aussortierte)
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    notwendig?) Priester verdienen für einen Single zumindest heutzutage recht gut.

    - Gustav Adolf Eduard Meyer, Besitzer der Firma "Eduard"
    - Eduard Müller, Kaufmann, Inhaber der Firma "Christian Ernst Müller", Lindenstr.11, Geschäft: Gartenstr. 10
    - Eduard Wilhelm Müller, B, Direktor der Chemischen Stadtbank, Germaniastr. 6, ließ seinen Vornamen ausschreiben
    - Eduard Rein, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Buchdruckerei,Linieranstalt,
    Inhaber: Eduard Rein & K. Ed. Rein (K. Ed. Rein: BH., Kaufmann, Inhaber der Firma:
    Eduard Rein,
    Annaberger Str. 10, in der Nähe des Sanatoriums Eg 1 und 2), muss etwas
    Geld besessen haben, denn er ließ seinen Namen dick drucken(immer noch mein
    Favorit; aber ich hab jetzt herausgefunden, dass er an die Stadtfernsprechanlage
    angeschlossen war, also konnte er telefonieren, oder? Dann wäre die Trennung von der
    Frau ja nicht so schlimm gewesen?)(nicht gefunden), tauchte auch im Adressbuch d.
    dt. Buchhandels auf
    Noch etwas Neues zu Rein... ich hab nochmal aufmerksam die Einträge aus versch.
    Jahren über die Firma betrachtet. Dort fiel mir auf, dass nie von einem Eduard Rein als
    Person die Rede war, nur von der Firma. Allerdings hatten die ersten beiden Inhaber
    der Firma Eduard als zweiten Vornamen: Heinrich Eduard Rein -> Karl Eduard Rein ->
    Walter Rein
    Ich glaube fast, wir können ihn streichen. Oder denkst du, sie nannten sich "Eduard"?
    Ansonsten könnte der Name auch von einem Vorfahren herrühren. Übrigens: Die Firma
    vergrößerte sich immer mehr und wurde sogar zur Fabrik.
    Grade kam mir aber noch der Gedanke... jetzt war es ja schon bei einigen so, dass der erste Vorname doch ein anderer war oder die Firma nach dem 2. Vornamen benannt wurde. Vielleicht hab ich auch welche zu Unrecht aussortiert. Ich prüfe diese noch einmal. Es war wohl zu der Zeit ziemlich üblich, den zweiten Namen als Rufnamen zu haben. Könnt aber auch ein ziemliches Problem werden, wenn es bei unserem so war und er keinen Betrieb besaß, der nach seinem 2. Vornamen benannt wurde.

    Aber wenn Rein ein Buchbinder ist, schenkt er ihr doch kein Buch, das in Leipzig gebunden wurde, oder? Und er würde das Gedicht einbinden und nicht -kleben.
    - Eduard Rosenthal, B, Kaufmann, Strumpfwarenfabrikant, Firma: Kühnert&Rosenthal, Albertstr. 9
    - Karl Edmund Roßberg, B, Kaufmann, Inhaber der Firma: Edmund Roßberg,
    Brückenstr. 3, ab 1905 wird Anzeichen für Krankheit vermutet, stellte sich einen Prokuristen ein, Eigentümer eines Hauses http://books.google.de/books?id=Brln...9Fberg&f=false
    (- Eduard Emil Rüdiger, Gärtner, Stollberger Str. 39 Straße direkt beim Sanatorium!)
    - Theodor Edwin Rüdiger, kaufmännischer Sachverständiger und Bureau für Buchführung, Revisionen und Rechnungswesen, Inhaber.: Theodor Edwin Rüdiger, Prokurat: Gustav Albert Stolle (beide Personen mit dem Namen, die auf Ancestry verlinkt waren, lebten zur falschen Zeit), Feuerver.-Aktiengesellschaft zu Elderfeld, eigene Firma

    - Eduard Würfel, Genossenschaftler und Geschäftsführer der Großeinkaufs-Gesellschaft
    Deutscher Consumvereine (starb an einer lange andauernden Krankheit)
    - Eduard Paul Zeißig, B, Kaufmann, Reisender, Vertreter der Großeinkaufs-Gesellschaft
    deutscher Consumvereine, Mitinhaber, d. Firma: Landgraf&Co.


    Hast du noch Veränderungsvorschläge nach oben und unten?

    Weitere mögliche Personen:

    - Eduard Emil Albanus, Kaufmann (hier war direkt der zweite Sucheintrag was mit Chemnitz, eine Familie Albanus war in der Handelskammer eingetragen, aber nur mit Fritz Albanus als Vorsteher. Unser Ed. Emil könnte ein Familienmitglied davon sein. Aber mehr Infos gibt es nicht, also auch eigentlich "nicht gefunden"...), Prokurist der Firma: C. F. Bieweg
    - Eduard Gustav Albert, B, Schmied (nicht gefunden)
    - Eduard August Alboth, Hausmeister und Nachtwächter, <Adresse> Zusatz: im Torhäuschen (find ich irgendwie supersüß, dass die im Adressbuch erwähnen, dass er im Torhäuschen zu finden ist) (nicht gefunden, auch nicht im Adressbuch der Stadt Chemnitz von 1905)
    - Eduard Karl Barth, H, Montage Hausbesitzer, aber kommt mit troztdem nicht so wohlhabend vor...hmm
    - Edmund Arno Bauer, Agent
    - Eduard Bauer, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Lange Str. 9, Inhaber: Christian Karl Wolf
    - Eduard Ludwig Bauer, Eisengießerei
    - Eduard Martin Bauer, Kaufmann
    - Eduard Paul Bauer, Eisendreher
    - Eduard Karl Bayer, Exped., Kolonialwaren- und Bierhändler (nicht gefunden)
    - Eduard Klemens Barth, Strumpfwarenmeister Ich hab mir mal überlegt... auch wenn er viel verdient haben könnte, zur Oberschicht würde ich ihn doch nicht zählen. Schreinermeister sind ja z.B. nun auch nicht so wohlhabend.
    - Eduard Jul. Beyer, B, Werkführ.
    - Eduard Martin Zschocke, Schneiderei-Geschäft
    - Eduard Hugo Böttrich, Bahnarbeiter (nicht gefunden)
    - Eduard Otto Dietrich, Handarbeit
    - Eduard Dietz, BH., Konditor (nicht gefunden) scheint mir auch nicht zu hoch im Stande zu sein
    - Eduard Bernhard Dietze, Geschäftsgeh. Geschäftsgeheimnis?
    - Eduard Emil Eberlein, BH, Fleischermeister, nahe des Sanatoriums
    - Eduard Joh. Ebert, B, (F.W.Ehz.) pensionierter Feldwebel der Berufsfeuerwehr (nicht
    gefunden)zu alt?

    - Ed. Eduard, Eisengießer(ich hoffe, Ed. steht hier nicht für Eduard, sonst hieße der Typ ja Eduard Eduard?!) (nicht gefunden)
    - Eduard Max Endesfelder, Sattler (nicht gefunden)
    - Eduard Rich. Esche, Handarb. (nicht gefunden)
    - Eduard Fischer, Maurer
    - Eduard Alfred Fischer, Kaufmann, Prokurist der Firma: Arthur Röber
    - Eduard Arth. Fischer, Materialwaren-, Spirituosen- und Bierhändler, Kleinviehschlächter (nicht gefunden)
    - Eduard Hermann Fischer, H, Eisendreh. kommt mir auch trotz Hausbesitzer nicht so
    wohlhabend vor

    - Edmund Hugo Fischer, Kaufmann
    - Edwin Theodor Fischer, B, Schornsteinfegermeister
    - Eduard Ferdinand Gebhardt, B, Modellmeister
    - Eduard Max Gebhardt, Maschinenwärter (nicht gefunden)
    - Eduard Hermann, (Linguist, war auch in Jena und Coburg, über Zeitraum kaum Daten vorhanden, reiste aber viel... nicht auszuschließen, aber auch keine großen Hinweise auf Edi)
    - Eduard Julius Luther, Handarbeit
    - Edmund Max Martin, Schlosser
    - Eduard Edmund Martin, Schriftsetzer
    - Eduard Willy Matthäi, Drahtweber
    - Eduard Hermann Matthes, Webermeister
    - Eduard Louis Matthes, BH, Schuhmach-Geschäft Grenzstr. 15
    - Eduard Albin Matz, B, Handarbeiter
    - Edmund Richard Meier, Schlosser
    - Eduard Ernst Meyer, BH, Markthelfer
    - Eduard Robert Richard Meyer, Kaufmann, Lampenfabrik und -handlung, Firma: Eduard R. Meyer, Inselstr.14, Geschäft: Mühlenstr. 8
    - Eduard Robert (Firma), s. Eduard Robert Richard Meyer
    - Eduard Hermann Metzler, B, Färber
    - Eduard Josef Metzner, Schuhmach-Meister
    - Eduard Otto Metzner, B, Werkstätten-Arbeiter
    - Edmund Bruno Müller, B, Kaufmann
    - Eduard Emil Müller, Schlosser
    - Eduard Gustav Müller, Weber
    - Eduard Hermann Ernst Klemens Anton Bruno Müller, Kesselschm., Zöllnerplatz 17 ernsthaft... und sind die ganzen Vornamen hier sooo wichtig? Wahrscheinlich zum Ausgleich des unbesonderen Nachnamen.
    - Eduard Richard Müller, Pianofortebilder und -stimmer, Zschopauerstr. 155
    - Eduard Theodor Müller, Handarbeit
    - Eduard Woldem. Müller, Handarbeit
    - Edwin Otto Müller, Schlosser
    - Edelbert Frohwald Richter, B, Schlosser
    - Edmund Hugo Richter, B, Schlosser
    - Edmund Theodor Richter, Tapezierer
    - Eduard Bernhard Richter, Schuhmach-Distr.
    - Eduard Emil Richter, Form.
    - Eduard Franz Richter, Werkmeister
    - Eduard Georg Richter, Musiker
    - Eduard Hermann Richter, Kaufmann
    - Eduard Martin Richter, Bautechniker, nahe des Sanatoriums
    - Eduard Otto Richter, B, Artist
    - Eduard Paul Richter, Schlosser
    - Eduard Robert Richter, Fabrikarbeiter
    - Eduard Woldem. Richter, Dr. med., Oberarzt i. 15. Inf. Regt Nr. 181, approbierter Zahnarzt, Zschopauer Str. 123, Mediziner glaubten nicht unbedingt an Naturheilung
    - Eduard Julian Rochsburg, B, Fabrikarbeiter
    - Eduard Paul Rockstroh, B, Schlosser
    - Eduard Rudolph Röger, Hausmeister
    - Gustav Hermann Eduard Rose, B, Schmied, Markusstr. 40
    - Eduard Hugo Rost, Ober-Postkassen-Kassier

    - Eduard Friedrich Rößler, B, Materialwarenhändler, nahe des Sanatoriums
    - Eduard Hermann Rudolph, Handarbeit
    - Edmund Paul Ruhland, Kaufmann
    - Edmund Schneider, Ofensetzer
    - Edmund Richard Schmidt, Dreh., Grünw.-, Milch- und Bierhändler
    - Eduard Emil Schmidt, Buchbinder
    - Eduard Ludwig Schmidt, Seil.
    - Eduard Oskar Hermann Schmidt, Kaufmann
    - Edwin Fridolin Schmidt, Handarbeit
    - E. Rchf. Otto Meltzer Schwarz, Drogen- und Farbenhandlung (nicht gefunden) Drogengeschäft, chemische Präparate, Branntwein-Kleinbildung in Flaschen, Inhaber: Otto Meltzer
    - Eduard Oswald Trübenbach, Lokomotivführer
    - Eduard Zimmermann, (Heraldiker, durch Daten einfach nicht ganz auszuschließen, fiel aber auch nicht positiv passend zu Edi auf)
    - Eduard Zschoke, Restaurat (nicht gefunden)

    Legende

    B=Bürger
    H=Hausbesitzer
    Ed=Eduard
    K=Karl
    HG=Hintergebäude
    SG=Seitengebäude
    d.Ä.=der Ältere
    d.J.=der Jüngere
    Inn=Innere
    Äuß=Äußere


    Geändert von Limetree (21.07.2015 um 20:32 Uhr)
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  8. #23
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Da die Zeichenbegrenzung überschritten wurde, muss ich den Teil nun auslagern.
    ================================================== =============
    Weitere Infos:
    - Zu der Zeit hatte Chemnitz 101125 männliche Einwohner, von denen einer wohl Edi war.
    - Edi war sowohl im Frühling oder Sommer in Chemnitz in der Zimmermannschen Naturheilanstalt, als auch von Ende September bis Anfang Dezember beim Schreiben des Gedichtes, wodurch naheliegend wäre, dass er auch in Chemnitz wohnte. Er könnte aber auch einen langen Aufenthalt im Sanatorium gehabt haben. Genauso steht aber auch zur Debatte, ob er überhaupt Patient im Sanatorium war oder sie nur im Wald kennenlernte und dann dort öfters besuchte oder ob er sogar im Sanatorium arbeitete.
    - Sanatorien waren teuer und auf Plätze wartete man lange. Es gab zwar Hilfsgelder, jedoch kann man schon von einem gewissen Wohlstand der Patienten ausgehen.
    - In Sanatorien kommt man eher bei langwierigen Krankheiten oder Süchten.
    - Edi redet sehr positiv von der Zeit im Sanatorium, eine Zeit, an die man sich gerne zurückerinnert. Sie scheinen keine Höllenqualen erlitten zu haben.
    - Vom Ausdruck Edis her lässt sich schließen, dass er vermutlich 1905 kein Kind oder Jugendlicher mehr war.
    - Die Sütterlinschrift wurde erst 1911 entwickelt, Edi schrieb in der Kurrentschrift.
    - Chemnitz war damals die reichste Stadt Deutschlands.
    - So sah es damals beim Kapellenberg beim Zimmermannschen Sanatorium aus:

    - 1905 wurden im Sanatorium nur Angehörige der Oberschicht (wegen hoher Behandlungskosten) behandelt, Preisnachlasse gab es nicht.
    - Auch in der Buchhandlung Seitz waren Vergünstigungen ausgeschlossen. Diese lieferte auch und hatte Vertriebe in Berlin, London und Paris. Geliefert wurde von Hamburg und, wenn ich es richtig verstehe, über Leipzig.
    - Leipzig war, wie es scheint, damals DIE Stadt, wenn es um Buch- und Bilderdruck ging.
    - Der Oberlehrer ist ein Aufstiegsamt für Lehrer gewesen und Lehrer verdienten zu dieser Zeit schon ziemlich gut (umgerechnet ca. 6000-7500€/Monat)
    - Snook meinte, 1905 wär Bürger in etwa Mittelstand oder etwas darunter gewesen, man war halt kein Arbeiter in einer Fabrik.
    - Teile des Gebäudes der Zimmermannschen Naturheilanstalt, sowie ein paar Dokumente aus dem erhaltenen Teil dieser sind noch erhalten. Die Dokumente finden sich im Stadtarchiv der Stadt Chemnitz.
    - Nun steht anstelle der Zimmermannschen Naturheilanstalt am selben Ort ein Altersheim, das jedoch keine Verbindung zum Sanatorium aufweist.

    ================================================== ==============

    Durchgearb
    eitete Wikilisten:
    - Edi
    - Edwin
    - Edmund
    - Edmond
    - Theodor
    - Etienne
    - Eduardo
    - Manfred
    - Fred
    - Friedrich
    - Frederick
    - Eduard

    - Nachname Schwarz

    Verworfene Personen:
    - Edwin Fischer
    - Edmund Noortwyck
    - Edmond Bille
    - Theodor Mengelbier
    - Friedrich Fischer
    - Emanuel Geibel
    - Christian Freiherr Truchseß-Bettenburg
    - Eduard Ferrand
    - Abraham Emanuel Fröhlich
    - Friedrich von Sallet
    - Eduard Meyer
    - Eduard Schwartz
    - Eduard Georg Simon

    - Edwin Erich Dwinger (Schriftsteller)
    - Edwin Redslob (Kunsthistoriker)
    - Eduard Zeller (heiratete)
    - Edwin Scharff (Bildhauer)
    - Edwin Hoernle (Dichter und Schriftsteller)
    - Edmund Löns (durch Handschrift eindeutig aussortiert)
    - Theodor Roemer (Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer, Vorliebe für Pflanzenzüchtung, lebte in Jena --> nah an
    Chemnitz)

    - Friedrich Fischer-Friesenhausen (Dichter und Schriftsteller, aber auch ein heftiger Nazi..)
    - Friedrich Meinecke (Historiker, hat aber auch Germanistik studiert, 1905 als Dozent tätig)
    - Rosina Becker 1838-1906 kann nicht die Adressatin sein, war mit einem Michael zusammen)
    - Eduard Becker, Strumpf- und Handschuhfabrikant, Firma: Gebrüder Becker (hier findet man viel; es war eine jüdische Familie, die nach Machtergreifung 1933 in die Niederlande floh, ich schau noch schnell die anderen Namen durch und mach dann bei den Gebrüdern Becker weiter || Firma 1883,
    andere gegründet 1911-1924, Becker&Söhne 1924 in Chemnitz, 1930 neue Fabrik in der Crusiusstraße 4/Beckerstr. 27/29, 1934 Überführung von Gebrüder Becker in Becker&Söhne, 1937 Arisierung, 1938 Becker Aktiengesellschaft, spätestens 33 war Eduard Becker tot, Frau: Lina "Liny" Becker (geb. Müller...oder Mann?, 1864-1921), beide begraben auf dem Chemnitzer Jüdischen Friedhof, Kinder: Arthur, Karl & Richard Becker, Lilli Horwitz, Enkel: Fred Becker, Liesel Becker Sabloff, Frau bekam 1888 erstes gemeinsames Kind... Ausschluss! (Und die Schwester war mit dem Bruder von Eduard zusammen... ))
    - Eduard Spranger, 1881-1963, hatte intensive Brieffreundschaft von 1905 an mit Catharina "Käthe" Hadlich, drückte sich allerdings nicht so poetisch in seinem Brief aus Chemnitz aus und sagte, die Zeit an der Schule wäre die glücklichste seines Lebens gewesen, nichts über Gedichte von ihm bekannt, nur viele Texte... zu bekannt und gut im Dichten, als dass keines seiner Gedichte bekannt wäre, Schrifttyp anders
    - Eduard August Schwarz, 1871-1922 (schon vorher geheiratet)
    - Eduard Theodoor Schwarz, 1850-1909 (schon vorher geheiratet)
    - August Ed. Rob. Zeißig, Zigarren- und Margarinehandlung (tolle Kombi) (nichts zu gefunden)
    - K. Eduard Schuhknecht, Kaufmann (nicht gefunden)
    - Karl Friedrich Thate, Bandagengeschäft (nicht gefunden)
    - Karl Tröger, Drogen-, Chemikalien- und Farbenhandlung (nicht gefunden)
    - Eduard Leopold Beyer, 1825-1907 Metteur (Schriftsetzer), Unternehmer und Tintenfabrikant, studierte technische Chemie, übernahm die Löwenapotheke, stellte Kopiertinten her, eröffnete in Schlosschemnitz eine eigene Fabrik, die sehr bedeutend wurde, wurde zum Stadtrat gewählt, Vertreter des Wahlkreises, 1. abgeordneter in 2. Kammer d. Sächsischen Landtages, gehörte der Nationalliberalen Partei, Direktor des Schloßchemnitzer Bauvereins, wurde ernannt zum Königlich Sächsischen Kommerzienrat ernannt, erhielt Ritterkreuz 1. Klasse des Albrechtordens (
    zu alt und 1898 übergab er Firma an Sohn)+Eduard Beyer, chemische Fabrik, Spezial: Fabrikation von Kopier- Schreib-, Zeichen- und Luxustinten, Inhaber.: Stadtrat Heinrich Theodor Körner, Prok.: K. Rob. Müller, Richard Oppe und Joh. Richard Kynast- Heinrich Emil Rudolph, Strumpfwaren-Exportgeschäft, Zwickauerstr.41/43, läuft auch in der Nähe des Sanatoriums entlang, Inhaber: Heinrich Emil Rudolph, Prok.: Heinrich Otto
    Junghaus u. Mor. Georg Bende (nicht gefunden)
    - Julius Eduard Reinecker, 1832-1895 (starb zu früh)
    - Eduard Theodor Böttcher, 1829-1893 (starb zu früh)
    - Philipp Gottfried Benjamin Eduard Hechler, 1838-1910, Architekt und kommunaler Baubeamter, 1909 ging er in Ruhestand und 1910 starb er -> an einer Krankheit?, Grab: Famiiie Hechler
    - Edmund Rose, 1836- 1914, deutscher Chirurg, entstammte einer Kaufmanns- und Gelehrtenfamilie, nach 1903 hört man nichts mehr von ihm, allerdings Chirurg <-> Naturheilkunde und zu alt? (Schrift viel zu unleserlich)
    - Eduard Sonnenburg, 1848-1915, Chirurg (Schriftbild anders)

    - Eduard Wölfflin, 1831-1908, Altphilologe (hatte Sohn)
    - Eduard Winkelmann, 1838-1906, Historiker (starb zu früh)
    - Eduard Engel, 1851-1938, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (Schriftbild anders)
    - Eduard Fuchs 1880-1940, marxistischer Kulturwissenschaftler, Historiker und Kunstsammler, scheint mir nicht wohlhabend genug durch dauernde Gefängnisaufenthalte, schreibt Datum anders als Edi
    - Eduard von Hartmann, 1842-1906, er verließ nur zu Kurreisen seine Heimatstadt Berlin, nachdem seine erste Ehefrau starb, heiratete er später Alma Lorenz (dann Alma von Hartmann), eine Knieverletzung hinderte ihn an seiner geplanten militärischen Laufbahn, kurze Versuche als Maler und Komponist, dann Gebiet Philosophie, in dem er blieb, war fast sein Leben lang gehunfähig und schrieb vom Ruhebett aus (Widerspruch zu Spazieren oder könnte das gestützt passiert sein?), wo er aber gehunfähig war, hatte er als Assistenz doch sicher schon vorher wieder die zweite Frau?hm, Ende 1905 wurde Gedicht geschrieben... wäre knapp gewesen mit Hochzeit, Briefverkehr schon 1902... schade
    - Eduard Herzog, 1841-1924, altkatholischer Bischof
    - Eduard Hpffmann-Krayer, 1864-1936, Volkskundler und Mediävist (keine Zeichen über u)
    - Eduard Sachau, 1845-1930, Orientalist (anderes Schriftbild)
    - Eduard Seler, 1849-1922, Altamerikanist und Altmexikanist (anderes Schriftbild)
    - Edwin Hennig, 1882-1977, Geologe und Paläontologe (anderes Schriftbild)
    - Edwin Theodor Saemich, 1833-1909, Ophthalmologe(Augenarzt) (keine Zeichen über u)

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  9. #24
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Neuer Tag... undso... wisst schon.
    ================================================== =======================
    Unsere Favouriten:

    - Edmund-Fürchtegott Ahnert, H, Werkzeugschlosser, Tischler (hieße ich Edmund-
    Fürchtegott, würde ich mir auch schleunigst einen Spitznamen wie Edi zulegen)(nicht
    gefunden)

    - Eduard Arno Beyer, B, Realschul-Oberlehrer (nicht gefunden)
    - Edwin Jhnes Dietrich, B, Oberlehrer der6. Bezirksschule, Schule nicht in der Nähe des
    Sanatoriums (man findet einen Johannes Edwin Dietrich, der 1903 bis 1910 Mathematik
    an der Färberschule lehrte) Namenreihenfolge wohl nicht klar

    - Edmund Rob. Max Fickel, B, Lehrer der höheren Knabenschule (nicht gefunden)

    - Eduard Herrmann, (MdR) (Priester, bis 1903 politisch beschäftigt, danach evtl. Erholung
    notwendig?) Priester verdienen für einen Single zumindest heutzutage recht gut.

    - Gustav Adolf Eduard Meyer, Besitzer der Firma "Eduard"
    - Eduard Müller, Kaufmann, Inhaber der Firma "Christian Ernst Müller", Lindenstr.11, Geschäft: Gartenstr. 10
    - Eduard Wilhelm Müller, B, Direktor der Chemischen Stadtbank, Germaniastr. 6, ließ seinen Vornamen ausschreiben
    - Eduard Rein, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Buchdruckerei,Linieranstalt,
    Inhaber: Eduard Rein & K. Ed. Rein (K. Ed. Rein: BH., Kaufmann, Inhaber der Firma:
    Eduard Rein,
    Annaberger Str. 10, in der Nähe des Sanatoriums Eg 1 und 2), muss etwas
    Geld besessen haben, denn er ließ seinen Namen dick drucken(immer noch mein
    Favorit; aber ich hab jetzt herausgefunden, dass er an die Stadtfernsprechanlage
    angeschlossen war, also konnte er telefonieren, oder? Dann wäre die Trennung von der
    Frau ja nicht so schlimm gewesen?)(nicht gefunden), tauchte auch im Adressbuch d.
    dt. Buchhandels auf - Noch etwas Neues zu Rein... ich hab nochmal aufmerksam die Einträge aus versch. Jahren über die Firma betrachtet. Dort fiel mir auf, dass nie von einem Eduard Rein als Person die Rede war, nur von der Firma. Allerdings hatten die ersten beiden Inhaber der Firma Eduard als zweiten Vornamen: Heinrich Eduard Rein -> Karl Eduard Rein -> Walter Rein...Ich glaube fast, wir können ihn streichen. Oder denkst du, sie nannten sich "Eduard"? Ansonsten könnte der Name auch von einem Vorfahren herrühren. Übrigens: Die Firma vergrößerte sich immer mehr und wurde sogar zur Fabrik.
    Grade kam mir aber noch der Gedanke... jetzt war es ja schon bei einigen so, dass der erste Vorname doch ein anderer war oder die Firma nach dem 2. Vornamen benannt wurde. Vielleicht hab ich auch welche zu Unrecht aussortiert. Ich prüfe diese noch einmal. Es war wohl zu der Zeit ziemlich üblich, den zweiten Namen als Rufnamen zu haben. Könnt aber auch ein ziemliches Problem werden, wenn es bei unserem so war und er keinen Betrieb besaß, der nach seinem 2. Vornamen benannt wurde.

    Aber wenn Rein ein Buchbinder ist, schenkt er ihr doch kein Buch, das in Leipzig gebunden wurde, oder? Und er würde das Gedicht einbinden und nicht -kleben.

    - Eduard Rosenthal, B, Kaufmann, Strumpfwarenfabrikant, Firma: Kühnert&Rosenthal, Albertstr. 9
    aktueller Hauptfavourit:
    - Karl Edmund Roßberg, B, Kaufmann, Inhaber der Firma: Edmund Roßberg,
    Brückenstr. 3, ab 1905 vermutl. krank/nicht mehr alleine arbeitsfähig (stellte sich einen Prokuristen ein), für kurze Zeit Eigentümer eines Hauses, ab 1907 wohnte plötzlich eine Ehefrau in seiner Wohnung, die Jahre zuvor war keine vermerkt, Luise Holda Roßberg!***Edit: Allerdings war diese Frau ein Jahr später Witwe. Und das Jahr danach wohnte sie nicht mehr in der Wohnung. Allerdings wohnte Luise Hulda Roßberg, Kaufmannswitwe nun wohl in der Brückenstraße 2. Das dürfte sie sein, ist sicher in eine kleinere Wohnung umgezogen. Ab 1911 war sie nicht mehr in Chemnitz verzeichnet. Tot oder verzogen, vielleicht in die Stadt, in der sie zuvor wohnte, wenn es sich wirklich um die Frau aus dem Gedicht handelt. 1943 aber spätestens (wieder) eine Luise Roßberg, Witwe. Dies ist aber vermutl. eine andere. Bei den Hausbewohnern der Brückenstr. 3
    1907 tauchte Eduard noch in der Brückenstraße 3 auf, bei dem Nachnamenregister allerdings nicht mehr, wobei hinter seiner Frau auch noch nicht "Witwe" stand. Vielleicht war er woanders in Behandlung. Bei "Berichtigungen während des Drucks findet man auch nichts zu dem Nachnamen. Todesanzeigen gibt es in dem Adressbuch auch nicht. Im Falle, dass das unser Edi ist, gibt es also keine direkten Nachfahren. Edit: Wenn man genau schaut, sieht man auch, dass in der Wohnung nur die Frau Roßberg stand, nicht der Herr. War er verzogen? Wegen der Behandlung? Auf Reisen? Seltsam, sie war ja da noch keine Witwe.
    Ich bin mir irgendwie ziemlich sicher, dass das unser gesuchter Edi ist, aber das wäre auch ziemlich traurig und würde dem Gedicht noch einmal eine Nachdringlichkeit geben.
    http://books.google.de/books?id=Brln...9Fberg&f=false
    (- Eduard Emil Rüdiger, Gärtner, Stollberger Str. 39 Straße direkt beim Sanatorium!)
    - Theodor Edwin Rüdiger, kaufmännischer Sachverständiger und Bureau für Buchführung, Revisionen und Rechnungswesen, Inhaber.: Theodor Edwin Rüdiger, Prokurat: Gustav Albert Stolle (beide Personen mit dem Namen, die auf Ancestry verlinkt waren, lebten zur falschen Zeit), Feuerver.-Aktiengesellschaft zu Elderfeld, eigene Firma

    - Eduard Würfel, Genossenschaftler und Geschäftsführer der Großeinkaufs-Gesellschaft
    Deutscher Consumvereine (starb an einer lange andauernden Krankheit)
    - Eduard Paul Zeißig, B, Kaufmann, Reisender, Vertreter der Großeinkaufs-Gesellschaft
    deutscher Consumvereine, Mitinhaber, d. Firma: Landgraf&Co.


    Weitere mögliche Personen:

    - Eduard Emil Albanus, Kaufmann (hier war direkt der zweite Sucheintrag was mit Chemnitz, eine Familie Albanus war in der Handelskammer eingetragen, aber nur mit Fritz Albanus als Vorsteher. Unser Ed. Emil könnte ein Familienmitglied davon sein. Aber mehr Infos gibt es nicht, also auch eigentlich "nicht gefunden"...), Prokurist der Firma: C. F. Bieweg
    - Eduard Gustav Albert, B, Schmied (nicht gefunden)
    - Eduard August Alboth, Hausmeister und Nachtwächter, <Adresse> Zusatz: im Torhäuschen (find ich irgendwie supersüß, dass die im Adressbuch erwähnen, dass er im Torhäuschen zu finden ist) (nicht gefunden, auch nicht im Adressbuch der Stadt Chemnitz von 1905)
    - Eduard Karl Barth, H, Montage
    - Edmund Arno Bauer, Agent
    - Eduard Bauer, Buchbinderei und Geschäftsbücherfabrik, Lange Str. 9, Inhaber: Christian Karl Wolf
    - Eduard Ludwig Bauer, Eisengießerei
    - Eduard Martin Bauer, Kaufmann
    - Eduard Paul Bauer, Eisendreher
    - Eduard Karl Bayer, Exped., Kolonialwaren- und Bierhändler (nicht gefunden)
    - Eduard Klemens Barth, Strumpfwarenmeister
    - Eduard Jul. Beyer, B, Werkführ.
    - Eduard Martin Zschocke, Schneiderei-Geschäft
    - Eduard Hugo Böttrich, Bahnarbeiter (nicht gefunden)
    - Eduard Otto Dietrich, Handarbeit
    - Eduard Dietz, BH., Konditor (nicht gefunden)
    - Eduard Bernhard Dietze, Geschäftsgeh. Geschäftsgeheimnis?
    - Eduard Emil Eberlein, BH, Fleischermeister, nahe des Sanatoriums
    - Eduard Joh. Ebert, B, (F.W.Ehz.) pensionierter Feldwebel der Berufsfeuerwehr (nicht
    gefunden)zu alt?

    - Ed. Eduard, Eisengießer(ich hoffe, Ed. steht hier nicht für Eduard, sonst hieße der Typ ja Eduard Eduard?!) (nicht gefunden)
    - Eduard Max Endesfelder, Sattler (nicht gefunden)
    - Eduard Rich. Esche, Handarb. (nicht gefunden)
    - Eduard Fischer, Maurer
    - Eduard Alfred Fischer, Kaufmann, Prokurist der Firma: Arthur Röber
    - Eduard Arth. Fischer, Materialwaren-, Spirituosen- und Bierhändler, Kleinviehschlächter (nicht gefunden)
    - Eduard Hermann Fischer, H, Eisendreher
    - Edmund Hugo Fischer, Kaufmann
    - Edwin Theodor Fischer, B, Schornsteinfegermeister
    - Eduard Ferdinand Gebhardt, B, Modellmeister
    - Eduard Max Gebhardt, Maschinenwärter (nicht gefunden)
    - Eduard Hermann, (Linguist, war auch in Jena und Coburg, über Zeitraum kaum Daten vorhanden, reiste aber viel... nicht auszuschließen, aber auch keine großen Hinweise auf Edi)
    - Eduard Julius Luther, Handarbeit
    - Edmund Max Martin, Schlosser
    - Eduard Edmund Martin, Schriftsetzer
    - Eduard Willy Matthäi, Drahtweber
    - Eduard Hermann Matthes, Webermeister
    - Eduard Louis Matthes, BH, Schuhmach-Geschäft Grenzstr. 15
    - Eduard Albin Matz, B, Handarbeiter
    - Edmund Richard Meier, Schlosser
    - Eduard Ernst Meyer, BH, Markthelfer
    - Eduard Robert Richard Meyer, Kaufmann, Lampenfabrik und -handlung, Firma: Eduard R. Meyer, Inselstr.14, Geschäft: Mühlenstr. 8
    - Eduard Robert (Firma), s. Eduard Robert Richard Meyer
    - Eduard Hermann Metzler, B, Färber
    - Eduard Josef Metzner, Schuhmach-Meister
    - Eduard Otto Metzner, B, Werkstätten-Arbeiter
    - Edmund Bruno Müller, B, Kaufmann
    - Eduard Emil Müller, Schlosser
    - Eduard Gustav Müller, Weber
    - Eduard Hermann Ernst Klemens Anton Bruno Müller, Kesselschm., Zöllnerplatz 17
    - Eduard Richard Müller, Pianofortebilder und -stimmer, Zschopauerstr. 155
    - Eduard Theodor Müller, Handarbeit
    - Eduard Woldem. Müller, Handarbeit
    - Edwin Otto Müller, Schlosser
    - Edelbert Frohwald Richter, B, Schlosser
    - Edmund Hugo Richter, B, Schlosser
    - Edmund Theodor Richter, Tapezierer
    - Eduard Bernhard Richter, Schuhmach-Distr.
    - Eduard Emil Richter, Form.
    - Eduard Franz Richter, Werkmeister
    - Eduard Georg Richter, Musiker
    - Eduard Hermann Richter, Kaufmann
    - Eduard Martin Richter, Bautechniker, nahe des Sanatoriums
    - Eduard Otto Richter, B, Artist
    - Eduard Paul Richter, Schlosser
    - Eduard Robert Richter, Fabrikarbeiter
    - Eduard Woldem. Richter, Dr. med., Oberarzt i. 15. Inf. Regt Nr. 181, approbierter Zahnarzt, Zschopauer Str. 123, Mediziner glaubten nicht unbedingt an Naturheilung
    - Eduard Julian Rochsburg, B, Fabrikarbeiter
    - Eduard Paul Rockstroh, B, Schlosser
    - Eduard Rudolph Röger, Hausmeister
    - Gustav Hermann Eduard Rose, B, Schmied, Markusstr. 40
    - Eduard Hugo Rost, Ober-Postkassen-Kassier

    - Eduard Friedrich Rößler, B, Materialwarenhändler, nahe des Sanatoriums
    - Eduard Hermann Rudolph, Handarbeit
    - Edmund Paul Ruhland, Kaufmann
    - Edmund Schneider, Ofensetzer
    - Edmund Richard Schmidt, Dreh., Grünw.-, Milch- und Bierhändler
    - Eduard Emil Schmidt, Buchbinder
    - Eduard Ludwig Schmidt, Seil.
    - Eduard Oskar Hermann Schmidt, Kaufmann
    - Edwin Fridolin Schmidt, Handarbeit
    - E. Rchf. Otto Meltzer Schwarz, Drogen- und Farbenhandlung (nicht gefunden) Drogengeschäft, chemische Präparate, Branntwein-Kleinbildung in Flaschen, Inhaber: Otto Meltzer
    - Eduard Oswald Trübenbach, Lokomotivführer
    - Eduard Zimmermann, (Heraldiker, durch Daten einfach nicht ganz auszuschließen, fiel aber auch nicht positiv passend zu Edi auf)
    - Eduard Zschoke, Restaurat (nicht gefunden)

    Legende

    B=Bürger
    H=Hausbesitzer
    Ed=Eduard
    K=Karl
    HG=Hintergebäude
    SG=Seitengebäude
    d.Ä.=der Ältere
    d.J.=der Jüngere
    Inn=Innere
    Äuß=Äußere

    ***
    1905:
    (Brückenstraße 3)


    1906:


    1907:


    1908:


    1909:
    (Anmerkung: Nun Brückenstraße 2)


    1910:
    Geändert von Limetree (22.07.2015 um 12:40 Uhr)
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  10. #25
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Oh Gott, 3 PNs und ein Gästebucheintrag zum Thema Ich antworte im Thread und füge eventuell neu dazukommende Infos als Edit hinzu:

    Erst mal: Gute Arbeit! Und toll, dass Herr L. sich direkt gemeldet hat.
    Hast du ihm schon geantwortet, dass wir nicht das komplette Kapitel zu Roßberg kennen? Wenn nicht: Uns fehlen die Seiten 84 und 85. Seite 85 könnte aber schon das darauffolgende Kapitel sein.
    Auch in der Amazonvorschau vom eBook kann man das Kapitel nicht aufrufen. Und für 8€ kauf ich das jetzt nicht. ^^
    Verstehe ich es richtig, dass er 1907 heiratete und ein Jahr später starb? Das wäre zwar sehr traurig, würde aber dennoch gut in unsere Geschichte passen.
    Wieso denkst du, dass die Luise Roßberg, die ab 1943 dort wohnte, eine andere war? Weil "Hulda" fehlt?
    Ich vermute, dass er wegen einer stationären Behandlung nicht mehr zuhause wohnte und deswegen nicht mehr im Adressbuch auftauchte, auch wenn sie noch keine Witwe war. Vielleicht konnte man den baldigen Tod auch schon absehen und verzeichnete ihn deswegen nicht mehr im Adressbuch.
    Ich glaube auch, dass es unser Edi ist. Alles passt so gut. Ich bin gespannt, was der Herr L. uns noch dazu zu sagen hat.

    Jetzt kann Rin auch viel konkreter suchen, ob sie einen Roßberg oder eine Luise Hulda X (damals konnte sie ja noch nicht Roßberg heißen) in den Unterlagen findet. Das ist einfacher. Aber nach unserer Theorie war er ja eh nur Patient und dürfte bei ihren Recherchen nicht auffindbar sein.

    Das Stadtarchiv hat mir zwar noch nicht geantwortet, aber jetzt, da wir einen klaren Favoriten haben, könnte ich nochmal hinschreiben und direkt nach Infos zu Karl Edmund Roßberg fragen anstatt allgemeinen Infos zum Sanatorium. Ich denke, das würde viel mehr bringen.

    Zur Frau finde ich leider keine Infos, wenn ich nach ihrem Namen schaue.

    Und hier sieht man als Tabelle nochmal genauer, wann Edi das Haus kaufte:
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  11. #26
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Ja, man muss ja immer auf dem neuesten Stand bleiben, hier steht nichts still.^^

    Danke. Ja, finde ich auch. Sehr nett. Auch überraschend, dass er sich wirklich so schnell zurückmeldete.

    Ach so, ich sagte ihm einfach, wir hätten nur das gesehen, was man bei Google Books dazu findet, keine genauen Seitenzahlen. Aber deshalb schreib ich jetzt auch nicht nochmal extra eine Mail.

    Ja, ich hatte auch immer das Gefühl, Edi starb bald. Und nach den Infos starb Edmund Roßberg wohl 1907 oder 1908, seine Frau war zumindest ein Jahr später Witwe.
    Ich schau gleich nochmal, in welchem Monat das Buch fertiggestellt wurde. -> (Edit)
    Buch 1907 (Heirat): Druckbeginn: 22.Oktober 1906
    Buch 1908 (Tod Edmunds): Druckbeginn: 21. Oktober 1907

    Na ja, ich kann das nochmal verfolgen, aber "Kaufmann" und "Hulda" fehlte und zwischendurch war sie ja weg. Aber stimmt, nach dieser Luise schau ich nochmal. Wenn sie zwischendurch als Ehefrau auftauchen sollte, wär sie sicher eine andere. Aber vllt. brauchte unsere auch nur einen Aufenthalt woanders, wie ihn wohl auch Edmund hatte.
    Ich vermute, dass er wegen einer stationären Behandlung nicht mehr zuhause wohnte und deswegen nicht mehr im Adressbuch auftauchte, auch wenn sie noch keine Witwe war.
    Ja, das denke ich auch. Und deshalb muss ich auch die Folgejahre bei Luise nochmal verfolgen. Es war gestern nur einfach dann auch zu spät dafür, war schon 4:30, als ich dann im Bett lag.
    (Edit)
    Diese Witwe Luise Roßberg tauchte ab 1939 dort schon als Witwe auf. Die Daten reichen dann leider nur bis 1944, bis dann sie auch dort blieb. Sie wohnte woanders, aber immernoch recht in der gleichen Gegend wie Luise Hulda Roßberg. Ein bisschen weiter unten.

    Ja, das Gefühl passt. Denkst du, wir können nochmal das Stadtarchiv anschreiben und nach Karl Edmund Roßberg fragen? Ich vermute, dass solche Personeninfos auf jeden Fall kostenpflichtig sind. Aber wäre es wirklich etwas Interessantes, würde ich darüber nachdenken, auch etwas zu zahlen.

    Stimmt, nach dieser sollte sie nun auch suchen. Ohne Nachnamen kann man sie leider nicht weiter recherchieren. Schade, dass es keine Hochzeiten und Tode im Buch vermerkt gibt.

    Ach gleiche Idee. Genau!

    Ja, aber das ist ja für uns reeelativ unwichtig, oder? Höchstens könnte der schnelle Verkauf interessant sein. Vllt. war er auch zu schwach zur Renovierung...oder wollte, wie Langer schrieb, die Kosten in die Höhe treiben.
    Geändert von Limetree (22.07.2015 um 16:39 Uhr)
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  12. #27
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Edi hat also nicht 1907, sondern schon vor dem 22. Oktober 1906 geheiratet.
    Und er starb schon vor dem 21. Oktober 1907.

    Mir kam die Idee, einfach in alten Chemnitzer Zeitungen die Hochzeitsanzeigen von 1906 und die Todesanzeigen von 1907 durchzuschauen. Das dürfte zwar viel Arbeit sein, aber wenn es unser Edi ist, lohnt es sich.


    Leider ist keine Chemnitzer Zeitung in der Liste digitalisierter Tageszeitungen aufgeführt, ebenso gibt es keine historischen Familienanzeigen von Chemnitz in der Liste der von Genealogy ausgewerteten Tageszeitungen.

    Aaaaber die Stadtbibliothek hat die alten Chemnitzer Zeitungen da. Die kann man aber nur anschauen, wenn man einen Kundenausweis der Bibliothek hat (Nichtkunden können sich aber auch eine Tageskarte ausstellen lassen). Und ausleihen geht eh nicht. Man kann sie nicht mal anfassen, sondern muss sie mit einem dort befindlichen Lesegerät auf Mikrofilm betrachten.


    Also hab ich nach solchen Zeitungen recherchiert, fand im OPAC aber irgendwie keine, obwohl die Bibliothek hier ausdrücklich schrieb, dass alle historischen Chemnitzer Tageszeitungen ab 1800 per OPAC gefunden werden können... Vielleicht findest du welche?
    Ich hab deswegen in der Bibliothek angerufen, nur um festzustellen, dass die heute geschlossen hat. Deswegen schrieb ich Sabine Schumann, der Ansprechpartnerin für "Chemnitz & Region", diese Mail:


    Sehr geehrte Frau Schumann,


    ich recherchiere mit Freunden zur Zeit das Leben des Kaufmanns Karl Edmund Roßberg aus Chemnitz. Da es über ihn sehr wenige Infos gibt, würden wir gern historische Chemnitzer Zeitungen nach Hochzeits- und Todesanzeigen durchforsten; wir sind uns recht sicher, dass er 1906 heiratete und ein Jahr darauf schon verstarb.
    Wissen Sie, welche historischen Chemnitzer Zeitungen solche Anzeigen hatten - wenn überhaupt? Eine Freundin wird vielleicht morgen vorbeikommen und diese anschauen. Darf sie, wenn sie eine Erwähnung von Karl Edmund Roßberg findet, diese Stelle fotografieren, damit wir sie uns auch anschauen können?

    Viele Grüße
    xxx



    -----

    Ja, das mit dem Kaufdatum ist relativ unwichtig, aber ich finde, wir sollten keine einzige Info, die wir über ihn kriegen können, ignorieren, sondern einfach mal alles zu ihm sammeln, solange er unsere POI bleibt.

    ----


    Ich bin alle Roßbergs auf myheritage.com durchgegangen. Keiner, der für uns interessant ist.

    ---


    Zu deiner Luise Roßberg von 1943: Sicher, dass die nicht Roßberger hieß? Ich hab eine Luise Roßberger (Witwe) im Adressbuch von 1920/21 gefunden. Denke mal, dass es die gleiche von 1943 ist. Und da steht, sie sei die Witwe eines Ingenieurs, also tatsächlich nicht unsere Angebetete.

    Edit: Ach, doch nicht. Luise Roßberg und Luise Roßberger existierten beide und waren verschiedene Personen. Naja, so oder so hatten sie mit unserer Luise Hulda nichts zu tun, das wäre auch arg zu traurig gewesen.

    ---

    Und bist du schon mal die Adressbücher durchgegangen, die älter als 1905 sind? Da kam ich nämlich zu verwirrenden Ergebnissen:
    1903 findet man Edi mitsamt seiner Firma "Edmund Roßberg" am Friedrichplatz 1
    1902 der gleiche Typ mit der gleichen Firma in der Schillerstr. 20
    1901 finde ich gar keinen Roßberg
    1900 finde ich ihn wieder, diesmal in der Apollostr. 2


    Wie kann das sein, dass der jedes Jahr mit seiner Firma umgezogen ist?! Oder bin ich da gerade völlig blind?
    --> vollständige Adressliste einen Post drunter

    Geändert von Buechlein (23.07.2015 um 13:46 Uhr)
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  13. #28
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Genau, das ist wichtig zu wissen. Ich kann ja noch kurz gucken, ob das Buch für 1906 auch Oktober fertiggestellt wurde, dann hätten wir einen festen Rahmen.
    Hochzeit: Zwischen 06. Dezember 1905 und 22. Oktober 1906.
    Tod: Zwischen 22. Oktober 1906 und 21. Oktober 1907.

    Ja, es würde sich absolut lohnen, vielleicht noch viel mehr als das mit den anderen Büchern. Aber es wäre auch viel Arbeit, vermute ich. Theoretisch könnt man so auch prüfen, ob Luise verstarb oder -zog.

    Wenn Rin die Bücher ausleihen will, muss sie aber doch eh einen Büchereiausweis haben oder sich einen machen lassen, anders geht es nicht.

    Die Zeitungen suche ich gleich nochmal, ich hoffe, ich finde was.Edit: Siehe Post unten

    Gute Mail. Ich hoffe, es gibt noch vor morgen Antwort.

    Das stimmt, jede kleinste Info und jeder Anhaltspunkt könnte noch einmal wichtig werden. Auf ihn aufmerksam wurden wir ja auch nur, da ich bei Nachnamen um "Rose" herum suchte, wegen des Rosenbüchleins.

    Da habe ich sogar auch schon nach ihm und Karl Roßberg und Carl Roßberg gesucht.^^

    Woher weißt du, dass es mit Sicherheit nicht Luise Hulda war? Wenn du willst hab ich auch noch eine Screenshotsammlung von den Jahren, wo sie dort wohnte, ist aber nicht allzu spannend und da "Witwe" dort stand, suchte ich auch nicht noch einmal nach ihrer Wohnsituation.

    Nein, die Jahre davor habe ich noch nicht angeschaut, vorhin nur die ganzen danach, was ja auch schon eine Weile dauerte.

    Ich habe auch leider später nicht auf die Adresse geachtet. Aber das ist ja echt sehr seltsam. Vielleicht boten sich immer neue Geschäfte an, er expandierte stetig? Sonst kann ich mir das so gar nicht erklären. Hm. Vielleicht stand dazu in Langers Buch etwas.

    Edit: Wie schon im Chat gesagt, du hast mich etwas verwirrt. Natürlich ist er umgezogen, nicht die Firma.

    Edit: Infos für oben zum Ergänzen:
    1884
    : taucht er nicht auf (75, 80, 83 auch nicht)
    1885: Langestr. 24, I. Etage, teilte sich Etage mit Ehepaar
    1886: Langestr. 24, I. Etage, teilte sich Etage mit Ehepaar
    1887: Neefestr. 1, EG, teilte sich Etage mit 2 Kaufmännern/Firmenbesitzern
    1888: Langestr. 67, I. Etage, teilte sich Etage mit Kaufmann
    1889: Annenstr. 28, II. Etage, teilte sich Etage mit einer Witwe und einem Stadtbaupolizeikommissar (da würd ich auch nicht gleich sofort wieder umziehen)
    1890: Annenstr. 28, II. Etage, teilte sich Etage mit einer Witwe und einem Stadtbaupolizeikommissar
    1891: Langestr. 2, I. Etage, teilte sich Etage mit Kaufmann
    1892: Langestr. 4, I. Etage, teilte sich Etage mit demselben Kaufmann wie 1891
    1893: Reitbahnstr. 24, I. Etage, Etage für sich alleine
    1894: Langestr. 33, I. Etage, Etage mit 2 Rechtsanwälten und einem Handlungsgehilfen
    1895: nicht verfügbar
    1896: Brauhausstr. 8, II. Etage, bei Adressen in I. Etage verzeichnet, teilte sich Etage mit Kaufmann und Kaufmannsehepaar
    1897: Brauhausstr. 8, II. Etage, nun wirklich II. Etage, teilte sich Etage mit einer Ehefrau und einem Amtsgerichtsreferendar
    1898: Apollostr. 2, EG, teilte sich Etage mit 2 Kaufmännern und einem Maurermeister
    1899: Apollostr. 2, EG, teilte sich Etage mit 2 Kaufmännern und einem Maurermeister
    1900: Apollostr. 2, EG, teilte sich Etage mit 3 Kaufmännern und einem Rentner
    1901: Friedrichplatz 1, III. Etage, teilte sich Etage mit einer Ehefrau und einem Kaufmann
    1902: Friedrichplatz 1, III. Etage, Etage für sich alleine,
    1903: Schillerstr. 20, II. Etage, für sich alleine, Kauf von Haus Ellen
    1904: Brückenstr. 3, II. Etage, bei Adressen nicht in Brückenstr. gelistet(, St. Privatsstr. 5 wohnte ein Musiker Roßberg), finde Roßberg auch nicht bei Haus Ellen, wenn Talstr. als Straße korrekt war, Verkauf von Haus Ellen
    1905: Brückenstr. 3, II. Etage, teilte sich Etage mit Firma Roßberg, die er nicht mehr besaß, und einem Schuhmachmeister
    1906: Brückenstr. 3, II. Etage, teilte sich Etage mit Baumeister, Schuhmachmeister, einem Agenten und einem Kaufmann
    1907: nicht mehr gelistet, in Etage: Roßberg-Ehefrau, Schuhmachmeister, Agent und Kaufmann
    1908: tot

    Somit sieht man, er zog ständig um, wohnte bei vielen Kaufmännern, aber auch die anderen zogen oft umher. Mehr dazu unten.
    Aber man sieht auch, er hatte vorher niemand, der mit ihm umzog, eine Frau vorher in seinem Leben, die bei ihm wohnte, gab es nicht
    Geändert von Limetree (23.07.2015 um 13:45 Uhr)
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  14. #29
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Könnte man das Hochzeitsdatum noch weiter eingrenzen, indem man unübliche Hochzeitsmonate ausschließt? Ich weiß ja nicht, aber vielleicht hat man im Winter üblicherweise nicht geheiratet oder so.

    Gut, d.h. Rin hat einen Ausweis. Sie kommt sicher noch online, dann sollten wir sie über die Zeitungsidee informieren. Auch wenn keine Antwortmail mehr kommt, kann sie ja an der Theke kurz nachfragen und sich helfen lassen.

    Ich weiß nicht, ob es mit Sicherheit nicht sie war, aber wenn wir mal darüber nachdenken, ist es dann realistisch, dass sie nach dem Tod ihres Ehemanns noch 36 Jahre lang weiterlebt und währenddessen ein paar Mal umzieht? Und ihren Huldanamen verliert? Mir kommt das alles unpassend und seltsam vor. Aber klar, es kann trotzdem sie sein.
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  15. #30
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    AW: Das Gedicht eines Mannes an seine verstorbene Frau (kein eigenes Gedicht)

    Das würde ich nicht tun, grade, da die Krankheit sicher deutlich spürbar war, würde man vllt. auch einfach nach Schnelligkeit gehen.

    Gut, hoffen wir mal, sie liest es noch. Morgen geht sie ja dorthin.

    Ich weiß nicht, meine Uroma hat meinen Uropa auch um 40 Jahre überlebt und das Adressbuch hat ja oft seine Aufmachung geändert. Bei Edmund wechselte auch manchmal die Jobbeschreibung leicht und der Vorname variierte zwischen C und K.

    Edit: Und kannst du vllt. noch bei Gutefrage fragen, was einem den Grund geben könnte, quasi jährlich umzuziehen, grade in der Zeit und innerhalb einer Stadt.

    Edit 2: Und wie findest du das hier:

    http://www.chemnitz-anzeiger.de/

    Dort sind zwar irgendwie keine Anzeigen, aber selbst heute wurde die Seite schon 24 Mal aufgerufen (es ist 01:39Uhr). Und die Anzeigen sind bis Ende des Jahres kostenlos. Wollen wir da einfach mal was erstellen?

    Edit 3:

    Rechts oben sind die Suchbegriffe.



    Die sind aber leider nicht online wirklich ansehbar, nur ihre Karteien wie bei den Büchern.

    Edit 4: Oh du, es war wohl doch die Firma und die Erklärung stand in Langers Buch. Es war früher wohl ein typisches Phänomen, wegen der stürmischen Zeit. Allerdings werden in dem Teil des Buches nicht alle Seiten angezeigt. Die ganzen Recherchen heute umsonst. :P

    Edit 5: Wenn, muss er seinen Firmenstandsitz aber bei sich zuhause gehabt haben, denn er wohnte nicht nebenher immer in der Brückenstr.3, dort war er z.B. 1892, 1900, 1903 nicht verzeichnet. Aber wenn es damals so üblich war... Man sah ja auch so schon recht häufige Umzüge bei den anderen Leutchen dort.

    Edit 6: Okay, bei Langer steht auch: "belegte mit Büro und Wohnraum(...)". Ich sollte nur mal genauer lesen. Die Adressen waren immer Wohngeschäftshäuser.
    Auch steht dort, es gab zuvor weitere Roßbergs, die man mit ihm in Verbindung bringen könnte.
    C.A. Roßberg, Kleidermacher für Herren
    und
    Amalie Roßberg, Lederwaren

    Und das Haus könnte er schnell wieder verkauft haben, da er eine Verbindung zu Fritz Albert Landgraf, dem Besitzer nach ihm, haben könnte, der eine Strumpf- und Handschuhfabrik für den Export besaß. Landgraf besaß auch ein Patent für die Veredelung von Leder.
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