1. #1
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    Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Hallo ihr lieben,

    hab mich (auch im Zuge des Wettbewerbs) mal ein wenig an Gedichten versucht. Sagt mal was ihr davon haltet, ob ich mal weiter machen sollte oder lieber beim Fotografieren bleiben sollte:

    1) Düsternis

    Wenn ich durch die junge Nacht streiche
    und zu den dichten Wolken blicke
    fällt mir auf dass ich es
    nicht wert bin hier zu stehen.

    Versteckt hinter einem Wolkenwall
    lebt eine Sonne, dessen seichte Strahlen
    mir die Hoffnung geben
    nach dem Ende weiter zu leben.


    2) Schmerzen

    Manchmal denke ich
    dass es besser wäre
    die Klinge zu nehmen
    und tief zu schneiden.

    Wenn das warme Blut
    aus der Wunde fließt
    und die Klinge rot färbt
    weiß ich dass ich lebe.


    3) Der Spiegel

    Wenn ich mein Spiegelbild sehe
    sehe ich nur die Fassade
    dass was alle anderen sehen
    wenn sie mich anstarren.

    Allein die Trauer in meinen Augen
    und die Narben auf meiner Haut
    zeigen die tiefe Zerbrochenheit
    meiner tieftraurigen Seele.


    LG jan_metal

  2. #2
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Ich finde deine Fotos besser.

    Deine Gedichte fangen alle drei gleich an und ich finde die aussagen irgendwie nicht so mitreißend.

    Lies dir mal Gedichte von Paul Celan durch.
    LiberLey - Paul Celan
    Wer an Telekinese glaubt, der hebe bitte meine Hand.



  3. #3
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Na ja Schmerzen fängt anders an als die anderen beiden ^^

    Das ein oder andere gedicht kenn ich sogar von ihm

    Aber es war ja auch nur ein Versuch

  4. #4
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Der erste Vers da fängt anders an, stimmt...aber der zweite dann wieder.


    Jup, arbeite vllt. nochmal etwas an deinem Stil oder so... Naja, oder vllt. finden die andere ja auch so schon gut, warten wir mal : p
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  5. #5
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Für mich ist das nichts. Vermutlich weil ich nicht zu uncool bin für diesen 'Aufersamkeits-Depressions-Trend'. .-.

    Bleib lieber beim fotografieren. ^^
    Ask.fm/TeilzeitYaoi



  6. #6
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Forgot me not - Lang Leav

    The choice was once
    your choosing
    before loosing
    became my loss
    I was there in
    your forgetting
    -until I was forgot
    ..

  7. #7
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Zitat Zitat von ZoeMaus_96 Beitrag anzeigen
    Für mich ist das nichts. Vermutlich weil ich nicht zu uncool bin für diesen 'Aufersamkeits-Depressions-Trend'. .-.

    Bleib lieber beim fotografieren. ^^
    Ich denke das siehst du falsch. Das hat weder was mit cool oder uncool sein zu tun, um sowas gehts maximal bei 7. Klässlern. Und mit Aufmerksamkeitssuchend aht das auch nichts zu tun. Es geht mir einfach darum, dass ich gewisse Probleme in Gedichten verarbeite. ich meine ich hab auch Gedichte geschrieben, die einen anderen Inhalt haben, nämlich zum Beispiel Träume oder Sehnsucht.

    Schönes gedicht ist das selbstgeschrieben? An Englischen könnt ich mich auch mal versuchen.

  8. #8
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Zitat Zitat von jan_metal Beitrag anzeigen
    Es geht mir einfach darum, dass ich gewisse Probleme in Gedichten verarbeite. ich meine ich hab auch Gedichte geschrieben, die einen anderen Inhalt haben, nämlich zum Beispiel Träume oder Sehnsucht.
    Allgemein unterscheidet man oft zwischen Gedichten, an denen man emotionalerweise hängt und Gedichten, die man der Kunst, oder Lyrik wegen angefertigt hat. Natürlich können beide Gründe auch in verschiedensten Arten und Weisen kollidieren.
    Vielleicht wäre es besser, wenn du uns mal Gedichte zeigst, an die du emotional weniger gekoppelt bist, denn meistens sieht man selbst in einem Gedicht einfach viel mehr, als ein fremder Betrachter. Die wenigsten hier kennen dich und können einschätzen, wie nun diese "Trauer" (als Überbegriff) zu dir bezogen aussieht. Leichter ist es, wenn du anderen Gedichte zeigst, die du selbst auch viel objektiver beurteilen kannst, denn obwohl Gedichte eine sehr individuelle Sache sind gibt es einfach Gedichte, die den meisten eher gefallen, als andere.
    In einem Forum, wie diesem kann man einfach wenig über die objektive Schiene fahren, weil es nicht das Ziel ist, "perfekte" Gedichte abzuliefern, sondern Meinungen zu diskutieren. Du machst es dir leichter, wenn du solche Meinungsflüsse über Gedichte hereinbrechen lässt, bei denen du nicht jede negative Meinung in erster Linie als persönlichen Affront betrachtest (was bei Emotionalem unweigerlich oft der Fall ist).


  9. #9
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Zitat Zitat von jan_metal Beitrag anzeigen
    Das hat weder was mit cool oder uncool sein zu tun, um sowas gehts maximal bei 7. Klässlern. Und mit Aufmerksamkeitssuchend aht das auch nichts zu tun.
    Made my day. :'D
    Ask.fm/TeilzeitYaoi



  10. #10
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Allgemein unterscheidet man oft zwischen Gedichten, an denen man emotionalerweise hängt und Gedichten, die man der Kunst, oder Lyrik wegen angefertigt hat. Natürlich können beide Gründe auch in verschiedensten Arten und Weisen kollidieren.
    Vielleicht wäre es besser, wenn du uns mal Gedichte zeigst, an die du emotional weniger gekoppelt bist, denn meistens sieht man selbst in einem Gedicht einfach viel mehr, als ein fremder Betrachter. Die wenigsten hier kennen dich und können einschätzen, wie nun diese "Trauer" (als Überbegriff) zu dir bezogen aussieht. Leichter ist es, wenn du anderen Gedichte zeigst, die du selbst auch viel objektiver beurteilen kannst, denn obwohl Gedichte eine sehr individuelle Sache sind gibt es einfach Gedichte, die den meisten eher gefallen, als andere.
    In einem Forum, wie diesem kann man einfach wenig über die objektive Schiene fahren, weil es nicht das Ziel ist, "perfekte" Gedichte abzuliefern, sondern Meinungen zu diskutieren. Du machst es dir leichter, wenn du solche Meinungsflüsse über Gedichte hereinbrechen lässt, bei denen du nicht jede negative Meinung in erster Linie als persönlichen Affront betrachtest (was bei Emotionalem unweigerlich oft der Fall ist).
    Damit hast du schon recht. In den meisten Gedichten geht es um meine gefühle.
    Sobald der gedichtswettbewerb zuende ist kann ich mein Gedicht hier posten. Dieses Gedicht bezieht sich nicht auf gefühle sondern auf Eindrücke, die ich beim Betrachten einer meiner Fotografien hatte. Ein anderes Gedicht, an dass ich emotionalnicht dran gebunden war, ist folgendes:

    Der Pfad der Gerechten

    Der Weg der Gerechten
    der Lieben und der Netten
    ist verlassen und versunken
    in den Morast der Einsamkeit.

    Lange ist kein Gerechter mehr
    den Weg entlang gewandert
    mit dem Ziel das Land
    der Barmherzigkeit zu erreichen.



    @Sophie: Unnötig. Einfach nur unnötig.

  11. #11
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    AW: Melancholische/Traurige/Depressive Gedichte

    Hmm, da kristallisiert sich etwas ganz klar heraus, aber schauen wir mal genauer hin:

    Der Pfad der Gerechten

    Der Weg der Gerechten
    der Lieben und der Netten
    ist verlassen und versunken
    in den Morast der Einsamkeit.

    Lange ist kein Gerechter mehr
    den Weg entlang gewandert
    mit dem Ziel das Land
    der Barmherzigkeit zu erreichen.
    Du benutzt in der Überschrift ein Wort ("Pfad"), das im gesamten Gedicht nachher durch ein Synonym ersetzt wird ("Weg"), ohne mir ersichtlichen Grund.
    Das Gedicht ist recht kurz, weshalb du es umso mehr "verdichten" könntest. Der Leser achtet auf jedes einzelne Wort, jeder Vers muss für sich allein stehen, oder klar auf einen anderen referieren können, das ist hier meiner Ansicht nach eher weniger der Fall.
    Das Gedicht ist durchsetzt von Worten (fettgedruckt), die auf die Gefühlsschiene verweisen, was in erster Hinsicht nichts Verwerfliches ist, nur sind Gedichte nun einmal meist dazu da, eine ganze Atmosphäre einzufangen, die man im rein Prosaischen schwerlich auszudrücken vermag. Das Gedicht ist schlicht zu unverworren, du fällst mit der Tür ins Haus und bist lyrisch nicht mehr präsent.

    Werde dir vielleicht im Vorfeld darüber klar, was du genau einfangen möchtest, um darauffolgend zu entscheiden, wie du es wortschatztechnisch verpackst. Stelle dir kleine Aufgaben, zB ein Gedicht über Trauer zu schreiben, ohne offensichtlich verlinkte Worte, wie Träne, Weinen, Leere, usw. zu benutzen.
    Lyrik/Poesie kann man ziemlich gut mit der Fotografie vergleichen. Prosa wäre das Pendant des Fotos an sich, Lyrik jedoch die Absicht, die Atmosphäre, der erwartete und erwartende Eindruck von Künstler und Betrachter verdichtet auf eine möglichst kleine Fläche. Aus diesem Punkt ziehst du dann ein individuelles Netz heraus, das nicht für jeden klar ersichtlich das wiedergeben muss, was du vorgibst.


 

 

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