1. #1
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    Beitrag Brimnir's Jugend

    So grün, frühlich und rein
    wie im Sommer das Land,
    so rau, kalt und kahl
    ist's im Winter bekannt.

    Ein Sohn ward geboren
    dem Bogmann und Weib:
    Wie der Sommer das Wesen,
    wie der Winter der Leib.

    Nach zwei mal drei Winter,
    so will es der Brauch,
    benennt man den Knaben
    unter'm heiligem Strauch.

    So rastlos und wild
    wie die Wellen, der Wind,
    so betitelt man ihn
    und sein Leidweg beginnt.

  2. #2
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    AW: Brimnir's Jugend

    Der Rhyhmus der Zeilen,
    zu Beginn mir erscheint,
    ganz klar nicht der Erste,
    mit dem dritten vereint.

    Doch von Strophe zwei an
    klingt alles sehr gut,
    das Wesen des Brimnir
    gefallen mir tut.

    Drum bitte ich sehr dich,
    die Strophen verlänger,
    der Leidweg klingt spannend,
    ist's doch ein Cliffhanger!
    Think a little less, live a little more.


  3. Diese Benutzer bedanken sich bei YoRam für diesen Beitrag:

    Lifrathil (04.11.2013)

  4. #3
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    AW: Brimnir's Jugend

    Obwohl ich zu faul bin auch zu dichten stimme ich YoRam zu. 3 Strophen gut, die erste nicht.
    Für mich hört sich das außerdem sehr nach Game of Thrones (ja ich weiß die Bücher heißen anders) an.
    Außerdem stellt sich mir die Frage, was für ein Format das sein soll? Ein einzelnes Gedicht, oder eher eine Ballade, oder Erzählung?
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  5. Diese Benutzer bedanken sich bei Bone für diesen Beitrag:

    Lifrathil (04.11.2013)

  6. #4
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    AW: Brimnir's Jugend

    Ich stelle mir die gleiche Frage, wie Bone. Ich tue mich etwas schwer mit deiner Wortwahl und deinen ziemlich kurzen Versen. Benutzt man letzteres in seinen Gedichten sollte man jedem Wörtchen genügend Gewicht geben, sodass man beim Auseinanderzurren des Gedichtes mehrere Seiten füllen könnte (um es vereinfacht zu verbildlichen). Deine Gedichte glänzen durch etwas anderes, als außergewöhnliche Wortwahl.
    Zudem gefallen mir Verse, wie

    ist's im Winter bekannt.
    gar nicht, weil man bemerkt, dass du auf Kosten von Bedeutung und "Epicness" den Reim hinbekommen wolltest. In anderen Gedichten benutzt du mir auch etwas zuviele Apostrophe und deine Grammatik wackelt etwas, wahrscheinlich damit es epischer klingt, aber das schaffst du auch ohne "Yoda-Syndrom" denk ich.

    Ich tendiere eher dazu, dass du bei längeren Werken dein Potenzial entfalten könntest. Mir gefällt diese Landschaft, die du durch deine Verse zeichnest und man merkt, dass es dir Spaß macht. Es fühlt sich an, als säße man am Lagerfeuer und du würdest im Schein des lodernden Heimgefühls "die Geschichte von ..." erzählen.
    Hast du auch längere Werke, bzw wärst du interessiert, solche zu schreiben? Ich würde mich freuen, solch eines lesen zu dürfen.


  7. Diese 2 Benutzer bedanken sich bei BlackLight für diesen Beitrag:

    Lifrathil (04.11.2013), Limetree (01.11.2013)

  8. #5
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    AW: Brimnir's Jugend

    Erstmal danke für das tolle Feedback :-)

    Was verstehst du denn unter längeren Werken?
    Epik? Lyrik mit längeren Verszeilen?

    Würde mich freuen wenn du auch was zu meinem Gedicht ungeheuer Ungeheuer schreibst :-)

  9. #6
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    AW: Brimnir's Jugend

    Mach mehr Strophen, so à la 27 Verse von Misty Mountains Cold aus dem Hobbit Soundtrack. Das wäre perfekt und du könntest die ganze Brimnir-Saga unterbringen ohne aufs nötigste zu reduzieren. Das ließe sich auch schön mit einer einfachen und doch epochalen Melodie vertonen.
    Wenn du dich weiter an die 4 Strophen hältst (und die kurze Versform lässt, was auch gut passt) dann würde ich es mehr abrunden und eine wirkliche Einheit daraus machen, von Anfang der Geschichte bis zum Schluss. Brimnir's Jugend hat irgendwie noch keinen Schluss kommt mir vor, das war erst der Appetizer.
    Wenn du in die Epik gehen willst, super, wäre vermutlich sehr schön zu lesen. Aber auch da - kurze in sich abgeschlossene Sagen oder gleich ein ganzer Epos. Würde ich halt meinen...
    Think a little less, live a little more.


  10. Diese Benutzer bedanken sich bei YoRam für diesen Beitrag:

    Lifrathil (04.11.2013)

  11. #7
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    AW: Brimnir's Jugend

    Als längeres lyrisches Werk fällt mir jetzt auf Anhieb die göttliche Komödie ein, obwohl das doch sehr hoch gegriffen ist, aber es ist eben Schade ein an sich interessantes Thema, gut verpackt, nach den paar strophen abzuwürgen.
    Zitat Zitat von Tilda.
    du machst mich ganz
    Zitat Zitat von BellaDracula
    Ne, ich hab halt ein riesenmaul mit viel Platz 😄

  12. #8
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    AW: Brimnir's Jugend

    Zitat Zitat von Lifrathil Beitrag anzeigen
    Was verstehst du denn unter längeren Werken?
    Epik? Lyrik mit längeren Verszeilen?
    Ich lasse die Frage ungern im Raum stehen, jedoch muss ich gleich betonen, dass mir all diese technischen Begrifflichkeiten nicht nach Definitionen im Kopf vorliegen. Mein Wissen beruhe daher auf Wikipedia, was ich dir nicht antun möchte.
    Was ich meinte war schlichtweg eine höhere Anzahl an Versen. Wie du diese regruppiert, welches Reimschema du wählst (ob strikt, variiert, nur freies Schema würde ich selbstverständlich hier sein lassen) bleibt letztendlich deinem Gefühl überlassen. Wie die anderen schon schrieben ist es schade, wenn du an Schärfe und Athmosphäre verlierst, weil du nach einer typischen Anzahl an Strophen plötzlich aufhören musst.


 

 

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