1. #1
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    Leid(er) Tradition

    Atemlos steh ich am Rande des Abgrundes
    Und ich blicke voll Erfurcht hinab in das Tal
    Ich sehe zerklüftete Felsen und Steine
    Ich rieche den Hass, die endlose Qual
    Die Kinder sie blicken mir in meine Gesicht
    Die traurige Stimme erstickt in schwarzem Rauch
    Das Leben verschwindet im Blute der Nacht
    Während ich Stück für Stück ins Leben eintauch

    Leises Winseln, Totenglocken
    Leichengestank liegt in der Luft
    Eisige Kälte, blutende Herzen
    Ein Baby, das nach seiner Mutter ruft

    Tradition, Religion
    Rassenhass am Königsthron
    Ohne Herz, ohne Hirn
    Doch ein jeder wird verliern
    Was ist Leben noch wert
    In einer Welt
    In der Vernunft und Gerechtigkeit
    Nichts, rein gar nichts zählt

    Ich stehe auf einer grünen Wiese
    Und hör Heuschrecken am Waldesrand
    Ich klinke mich aus und genieße den Tag
    Und löse mich vom Menschenverstand
    Was geschieht auf der Welt, ist mir egal
    Es ist doch schön auf dieser Erde
    Heut lebe ich ein anderes Leben
    Weil ich manche Dinge nie verstehen werde

    Rassismus, Fanatismus
    Ja, das gibt es auf der Welt
    Doch ich hab keine Lösungen
    Wär ich auch sehr gern der Held
    Wir alle reden, es muss anders werden
    Doch da gehören mehr dazu
    Wenn endlich alle es verstünden
    Ja, dann wäre endlich Ruh

    Jedoch wirds so niemals werden
    Ein jeder weiß das insgeheim
    Akzeptieren, so ist es leider
    Wollt ich nie, doch sehs nun ein
    Das Licht geht aus, alle gehn
    Ich bleib zurück, auf Wiedersehn
    Der Stand der Dinge, der Lauf der Zeit
    Jetzt und in alle Ewigkeit

  2. #2
    König
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    AW: Leid(er) Tradition

    Es ist vom Sinn her sehr... simpel und von Sturm und Drang gepackt, aber ich finde sehr interessant, wie das als Stilmittel benutzt wird. Auch die verschiedenen Versschemen sind meist ziemlich gelungen.
    Leider ist der Wortschatz durch stellenweise krampfhafte Suche nach Reimen und der korrekten Silbenanzahl etwas in Mitleidenschaft gezogen.
    Wie bereits geschrieben, die Überlegungen scheinen mir etwas zu improvisiert, man hätte das Gedicht erheblich verkürzen können und dennoch wäre nichts am Sinn abhanden gekommen.
    Allgemein mag ich die Art des Gedichtschreibens sehr, der Inhalt mag mir nur nicht allzu sehr zusagen. Würde dennoch gerne mehr lesen.


  3. #3
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    AW: Leid(er) Tradition

    Vielen Dank für deine kritische Auseinandersetzung. Man sieht, dass man auch im Mathematikunterricht bisschen etwas sinnvolles zu Papier bringen kann ;P
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  4. #4
    König
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    AW: Leid(er) Tradition

    Zitat Zitat von Hegga Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deine kritische Auseinandersetzung. Man sieht, dass man auch im Mathematikunterricht bisschen etwas sinnvolles zu Papier bringen kann ;P
    Solche Stunden sind einfach wertvolle Inspirationsquellen.
    Weiterführend: Ist dein Gedicht sinnvoll? Welchen Sinn erfüllt es und was ist der Unterschied zu einem "sinnlosen" Schreibwerk, wie Mathe?


  5. #5
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    AW: Leid(er) Tradition

    Es ist definitiv sinnvoller als das, was ich in Mathe zu Papier bringe, wobei dazu auch nicht viel (leider) gehört.

    Wir hatten zuvor 2 Stunden lang Mathematik Schulaufgabe und dann nochmal eine Doppelstunde Mathematik, in welcher ich einfach was aufgestautes rauslassen musste ;D
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  6. #6
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    AW: Leid(er) Tradition

    ich les da nur, dass deine gedanken in mathe weit abschweifen
    von "game of thrones" bis "Julia, haschmisch, ich bin dein frühling".
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

 

 

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