1. #1
    Trippel-As
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    Daumen hoch Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Sie, dich ich mein Herz erobern ließ,
    Sie benebelte meinen Verstand,
    Sie, die immer mein sein wird,
    Sie, die ich mein Herz erobern ließ.

    Sie, weiche mich trunken machte,
    Sie, mit der perfekten Gestalt,
    Sie, in dessen Bann ich war,
    Sie, die ich mein Herz erobern ließ.

    Sie, mit goldenem Charakter,
    Sie, die mich gefangen hielt,
    Sie, ihr Haar so schön wie Seide,
    Sie, die ich mein Herz erobern ließ.

    Sie, die mit dem Lenz mich küsste,
    Sie erweckte die meinen Gelüste,
    Sie, die ich abgöttisch liebte,
    Sie, die ich mein Herz erobern ließ.

    Sie, die ich mein Herz erobern ließ,
    Sie, für welch ich gesündet hatte,
    Sie, vor welcher ich nicht weichen konnte,
    Sie, die ich mein Herz erobern ließ.

  2. #2
    Spezi
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Auch wenn ichs schon kannte.... mir gefällts immer und immer wieder
    ​So live your life that the fear of death can never enter your heart.

    #hauptsachewarmisses

  3. Diese Benutzer bedanken sich bei Ace of Spades für diesen Beitrag:

    AnitaEmergency (28.10.2012)

  4. #3
    König
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Hmm, leist sich irgendwie aufbauschend, man erwartet einen Umsturz, der am Ende nicht nur nicht kommt, nein, schlussendlich wird die Wiederholung eines integralen Verses als Stilmittel genutzt. Ich finde, für ein Liebsgedicht gibt es zuviel Gleiches. Ich kenne natürlich die Geschichte deines Buches nicht und kann so das Gedicht nur im Rahmen desselben sehen und kritisieren, aber ist es das, was du unter Liebe verstehst? Ist "Sie" immer so beständig gleich, dass sie jeden Vers vereinnahmen muss? Ist das Gefühl "Liebe" so berechenbar, dass ein und derselbe Vers sogar am Ende als Fazit benutzt wird?
    Ich finde es schade, dass sich besonders bei Liebesgedichten nichts Außergewöhnliches getraut wird. Wieso nicht Liebe mit Wut, Hass, oder Wahnsinn assoziieren? Wieso immer Liebe als Liebe sehen?


  5. #4
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Hmm, leist sich irgendwie aufbauschend, man erwartet einen Umsturz, der am Ende nicht nur nicht kommt, nein, schlussendlich wird die Wiederholung eines integralen Verses als Stilmittel genutzt. Ich finde, für ein Liebsgedicht gibt es zuviel Gleiches. Ich kenne natürlich die Geschichte deines Buches nicht und kann so das Gedicht nur im Rahmen desselben sehen und kritisieren, aber ist es das, was du unter Liebe verstehst? Ist "Sie" immer so beständig gleich, dass sie jeden Vers vereinnahmen muss? Ist das Gefühl "Liebe" so berechenbar, dass ein und derselbe Vers sogar am Ende als Fazit benutzt wird?
    Ich finde es schade, dass sich besonders bei Liebesgedichten nichts Außergewöhnliches getraut wird. Wieso nicht Liebe mit Wut, Hass, oder Wahnsinn assoziieren? Wieso immer Liebe als Liebe sehen?
    Die Geschichte besteht einfach gefasst aus einem krampfhaften Drang nach Perfektion seinerseits, wegen eines Erlebnisses bzw vielen in der Kindheit. Naja dazu braucht er natürlich auch eine Frau, die er abgöttisch liebt. Würde man ein Gedicht aus ihrer Sicht schreiben, wäre es definitiv voller Zünismus und Hass. (Er tötet ein paar Leute, die die Perfektion zerstören wollten)

  6. #5
    Grünschnabel
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Ich liebe deine Gedichte einfach ♥ Das sag ich nicht nur weil ich im schreiben total schlecht bin

  7. #6
    König
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von AnitaEmergency Beitrag anzeigen
    Die Geschichte besteht einfach gefasst aus einem krampfhaften Drang nach Perfektion seinerseits, wegen eines Erlebnisses bzw vielen in der Kindheit. Naja dazu braucht er natürlich auch eine Frau, die er abgöttisch liebt. Würde man ein Gedicht aus ihrer Sicht schreiben, wäre es definitiv voller Zünismus und Hass. (Er tötet ein paar Leute, die die Perfektion zerstören wollten)
    Das erscheint mir nicht ganz durchdacht, dadurch, dass du allzu viele konventionelle Einflüsse die wahre Perfektion zerstören lässt.
    Könntest du mir bitte deine Definition von Liebe erläutern? Kann Liebe perfekt sein? Ist Liebe nicht die verkörperte Imperfektion, dadurch, dass Liebe dann nicht existiert, wenn sie genormt wird (so wie diverse andere Emotionen)?
    Jemanden abgöttisch zu lieben impliziert ein hohes Maß an Abhängigkeit, was der Perfektion im Wege steht. Ein perfekter Mensch ist niemals ein Mensch, weil der Mensch sich durch seine Divergenzen zu anderen seiner Rasse unterscheidet.
    Ich lasse mich aber gerne belehren davon, was du unter Perfektion verstehst.


  8. #7
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Das erscheint mir nicht ganz durchdacht, dadurch, dass du allzu viele konventionelle Einflüsse die wahre Perfektion zerstören lässt.
    Könntest du mir bitte deine Definition von Liebe erläutern? Kann Liebe perfekt sein? Ist Liebe nicht die verkörperte Imperfektion, dadurch, dass Liebe dann nicht existiert, wenn sie genormt wird (so wie diverse andere Emotionen)?
    Jemanden abgöttisch zu lieben impliziert ein hohes Maß an Abhängigkeit, was der Perfektion im Wege steht. Ein perfekter Mensch ist niemals ein Mensch, weil der Mensch sich durch seine Divergenzen zu anderen seiner Rasse unterscheidet.
    Ich lasse mich aber gerne belehren davon, was du unter Perfektion verstehst.
    du in dem Buch geht es nicht um meine Meinung.^^ Ich halte von Liebe generell eigentlich nicht viel, auch wenn sie für den Moment schön ist. Aber sie nervt mich einfach.
    Nein der Typ im Buch ist psychisch gestört, er gehört eigentlich weggesperrt ist aber leider ein wenig zu klug.
    Wie gesagt, meine eigene Meinung ist in dem Buch nicht unbedingt wertgebend und Er hat nunmal seine eigenen Definitionen von Perfektion. Er will ja nur das, was er in der Kindheit verloren bzw nicht mal hatte.

  9. #8
    König
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von AnitaEmergency Beitrag anzeigen
    du in dem Buch geht es nicht um meine Meinung.^^ Ich halte von Liebe generell eigentlich nicht viel, auch wenn sie für den Moment schön ist. Aber sie nervt mich einfach.
    Nein der Typ im Buch ist psychisch gestört, er gehört eigentlich weggesperrt ist aber leider ein wenig zu klug.
    Wie gesagt, meine eigene Meinung ist in dem Buch nicht unbedingt wertgebend und Er hat nunmal seine eigenen Definitionen von Perfektion. Er will ja nur das, was er in der Kindheit verloren bzw nicht mal hatte.
    Ich wollte dein Buch nicht verunglimpfen, es erschien mir nur sehr durchsichtig, wie Liebe und Perfektion dargestellt werden, wenn diese Darstellung durch den Rest des Buches legitimisiert wird will ich nichts gesagt haben.


  10. #9
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Ich wollte dein Buch nicht verunglimpfen, es erschien mir nur sehr durchsichtig, wie Liebe und Perfektion dargestellt werden, wenn diese Darstellung durch den Rest des Buches legitimisiert wird will ich nichts gesagt haben.
    sollte jetzt auch nicht böse klingen.
    Ist ja immer wieder schön, deine Kritik zu lesen.
    Also glaub mir, das Gedicht ist schon bewusst so geschrieben und persönlich käme mir sowas nie in den Sinn.

  11. #10
    König
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von AnitaEmergency Beitrag anzeigen
    Also glaub mir, das Gedicht ist schon bewusst so geschrieben und persönlich käme mir sowas nie in den Sinn.
    Bewusstsein ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung für Ungelingen *fg*

    Eine andere Frage: Wieso schreibst du ein Buch, dessen Geschichte du dich absolut entziehst? Soll es eher ein unterhaltungsthriller werden, oder so?


  12. #11
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Bewusstsein ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung für Ungelingen *fg*

    Eine andere Frage: Wieso schreibst du ein Buch, dessen Geschichte du dich absolut entziehst? Soll es eher ein unterhaltungsthriller werden, oder so?
    Es gibt schon viele Übereinstimmigkeiten mit meinerselbst, aber die grundlegende Geschichte beruht auf einer Phantasie, die ich dann soweit ausgearbeitet habe, bis ich schließlich ein Buch daraus werden lassen wollte. Also es ist mir sehr ähnlich, aber wenn man nur die Schwerpunkte betrachtet, kann ich mich nicht damit vergleichen. ist schwer zu beantworten, deine Frage. ._.

  13. #12
    König
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von AnitaEmergency Beitrag anzeigen
    ist schwer zu beantworten, deine Frage. ._.
    Wohlgefallen ist der letzte Schritt zur Ignoranz.

    Du hattest also eine Idee, die dir aus den Fingern geglitten ist und du hast aus einem Teil deiner Selbst einen Stereotypen erschaffen, der aber leider nun mehr dem Buch entspricht, als dir?

    Gibt es eine Moral? =)


  14. #13
    Trippel-As
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    ich musste es mir zwar paar mal durchlesen, aber mir gefällt es echt gut! auch wenn ich nicht viel von Gedichten verstehe, von mir ein TOP!

  15. Diese Benutzer bedanken sich bei greenshadow für diesen Beitrag:

    AnitaEmergency (30.10.2012)

  16. #14
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von BlackLight Beitrag anzeigen
    Wohlgefallen ist der letzte Schritt zur Ignoranz.

    Du hattest also eine Idee, die dir aus den Fingern geglitten ist und du hast aus einem Teil deiner Selbst einen Stereotypen erschaffen, der aber leider nun mehr dem Buch entspricht, als dir?

    Gibt es eine Moral? =)
    Ich bin eigentlich sehr froh, dass es nicht mir gleicht. Aber ich kann mich sehr gut in die Personen hineinversetzen, so ist das nicht. Wie du vielleicht shcon aus den paar Geschichten, die ich gepostet habe, erlesen konntest, schreibe ich bevorzugt aus der Ich-Perspektive männlicherseits.

  17. #15
    König
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    AW: Meinungen zum Gedicht für mein Buch...

    Zitat Zitat von AnitaEmergency Beitrag anzeigen
    Ich bin eigentlich sehr froh, dass es nicht mir gleicht. Aber ich kann mich sehr gut in die Personen hineinversetzen, so ist das nicht. Wie du vielleicht shcon aus den paar Geschichten, die ich gepostet habe, erlesen konntest, schreibe ich bevorzugt aus der Ich-Perspektive männlicherseits.
    Neuformulierung meiner Kritik über das, was ich nun über dein Buch weiss:
    Ich staune darüber, wie du es magst, auf Gegenwind zu stoßen, indem du zweifelhaften Charakteren das Recht gibst, Ideologien zu vertreten, die abgegriffen scheinen, aber nuanciert und fein abgestimmt sind.

    Das Gedicht mag ich immer noch nicht, dennoch macht es im Kontext jetzt zumindest Sinn.


 

 
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