1. #1
    Ivy
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    öliges Rotkehlchen

    Das Pfauenschimmern im bläulich Regensaale
    Tänzelnd, bebend geradezu, zum ersten Male
    Wasserkorn trifft trüblich, ähnlich Federblau
    Verwässert, verbrannt im stillen Nächtepflaum

    Geschenkt ein Ufer, angebracht dem Seelenmeer
    So endlich in ewig sinkend gräulich Erhabenheit
    Ziehend, stemmend, innehaltend die Lebenswehr
    Zerwühlt die Opfer des wellig, grellen Lichterspeer

    Mephistopheles küsst lieblich, verderblich die Rußpraline
    Einst vereint in zärtlich, schwankend Kirschgefieder
    Bedeckt nun schwärzlich, lebendig Angstgestirne.
    Taubenblässe trifft zögerlich auf rötlich Leugnungslieder.

  2. #2
    König
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    AW: öliges Rotkehlchen

    Dein bestes bisher!
    Ich mag diese Wortvielfalt. Trotz abstrakten Schwüngen bringst du es fertig, an sich präzise Worte einzubringen. Die bunte Farbpalette durch die du eben mal so mit dem Finger streifst wirkt auf mich so... aufrüttelnd.
    Beide Daumen hoch. ^^


  3. #3
    Ivy
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    AW: öliges Rotkehlchen

    Oh, merci.
    Ich dachte, ich hätte es übertrieben. ^^
    Aufrüttelnd? Darf ich fragen inwiefern?

  4. #4
    König
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    AW: öliges Rotkehlchen

    Zitat Zitat von Ivy Beitrag anzeigen
    Aufrüttelnd? Darf ich fragen inwiefern?
    Gedichte schwingen für gewöhnlich. Man labt sich an schönen Tournuren und setzt das Gedicht in verschiedene Muster. hier habe ich das Gefühl, das Gedicht bemächtigt sich meiner, es ist ausdrucksstark und strammt, zugegebenermassen, am Überfluss. Es trieft geradezu, doch eben das macht aus diesem Gedicht dein bestes. Du gehst an den rand und schaust hinunter. Es gibt mir Mut. :P


  5. #5
    Ivy
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    AW: öliges Rotkehlchen

    Du gehst an den rand und schaust hinunter. Es gibt mir Mut. :P
    Oh, schön gesagt. Bitte?
    Es ist ein schönerer Gedanke, als jener im Überfluss zu ertrinken. Am "Rand des Ufers" zu stehen und mal die Zehenspitzen hineinzuhalten... das kann auch mal ganz schön sein.

 

 

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