1. #1
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    Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Wir wissen ja alle von den "neuen" 3D Druckern. Man kann so ziemlich alles damit produzieren und es ist nicht sonderlich schwer so ein Ding zu bauen. Bisher war mir jedoch nicht bewusst, wie fortgeschritten das Material bereits ist.
    [media]http://www.youtube.com/watch?v=nkXG1nsh-FA[/media]

    Es wird ja auch für die weniger hellen Menschen unter uns langsam klar, dass das Internet eine wachsende anarchistische Komponente in unserer Gesellschaft ist. Eine Open-Source Gesellschaft ist daher eine absehbare Möglichkeit, um sie zu integrieren.
    Was ich jedoch nie bedacht hatte, war die Waffenproduktion. Theoretisch kann sich bald jeder Asi mit Internetzugang und ein bisschen Taschengeld (und ein gewisses Know-How... was aber im "Internetzugang" implizit dabei ist) sein Sturmgewehr basteln.

    Ich dachte ich werfe das nun einfach mal in den Ring, dass sich die Teenager ein paar Gedanken machen können. Regulation von "Besitz" wird nun mehr und mehr relativer (und wohl irgendwann nichtig) werden.

    Persönlich glaube ich an eine humane Entwicklungstendenz der Gesellschaft. Dass die téchne unsere Gesellschaft maßgeblich prägt, sollte klar sein. Doch können wir wirklich das Vertrauen haben, dass wir uns schnell genug an solche Entwicklungen anpassen können?
    Wie glaubt ihr sollte man die Entwicklungen moderieren?

    Ich bereue jetzt schon den Thread erstellt zu haben...
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

  2. #2
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Auf jeden Fall stark bedenklich. Auf der anderen Seite kann man sich auch mit einfachen Haushaltsmitteln mit wenig Aufwand Waffen oder Sprengstoff bauen...
    “One of the greatest delusions in the world is the hope that the evils in this world are to be cured by legislation.” -Thomas B. Reed

  3. #3
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    also das begegnet einem doch andauernd.
    immerhin haben solche kochbücher wie
    "The Anarchists Cookbook", der klassiker
    oder seine derivate wie "Jolly Jumper" etc
    gerade durch das internet eine schnellere
    verbreitung auf teenie computer gefunden
    als es seit 1969 ("erst auflage"^^) der fall
    war. und wer mal die rezepte darin gelesen
    hat, der wundert sich, dass nicht schon
    schon längst bereits jede zweite bude jugend-
    licher ein halbes waffenlager geworden ist.
    ....

    任何人谁读这是愚蠢的。 嗨,伙计。

  4. #4
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Zu Anpassung gehört immer auch der menschliche Wille dazu...im Bezug auf die Technik ist diese Bestrebung wohl eher bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen als bei Rentnern vermerkbar...da diese sich gerade wegen der Abneigung auch nicht damit befassen, müssen sich also doch wieder nur die jüngeren Herrschaften angeguckt werden.
    Die unzähligen Möglichkeiten der Technik werden immer weiter ausgereizt, wozu auch die Zweckentfemdung gehört. Wie DeusDeorum schon richtig sagte, ist diese so breit gefächert, dass man mit allem Möglichen Unsinn treiben kann, die neuen Techniken machen nur wieder andere Weisen möglich.
    Wer aber auf die blöde Idee kam, mit 3d-Druckern Waffen herzustellen...
    Es kommt eher auf die Entwicklung der Menschen und deren Umgang mit Gewalt und Gefahr an, als mit den Möglichkeiten, diese helfen nur den Menschen, ihre Ideen auch Realität werden zu lassen.
    Wer an Telekinese glaubt, der hebe bitte meine Hand.



  5. #5
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Hm, ganz egal wie fortgeschritten die technik und das material sind, was sichin absehbarer zeit nicht ohne deutlich mehr wissen und besser überwachbares material basteln lässt, ist die munition dazu.

    Ich guck mir das video später mal an, aber im prinzip ändert sich dadurch für mich an meiner einstellung zu dem ganzen waffenkram nicht viel...

    Zu jeder straftet mit einer waffe gehört auch ein mensch, und in den meisten fällen ist die straftat, zu der die waffe benutzt wird weit schwerwiegender (sowohl vom risiko, als auch der drohenden strafe und den gewissensbissen, sofern vorhanden her). gleichzeitig sind einige der ersten erfindungen, die ausgebuddelt wurden oder von denen man weiß waffen, oder werkzeuge, die (auch) als solche benutzt wurden. und es gibt wenig industriezweige, wo die menschheit insgesamt mehr aufwand reinsteckt.

    Klar, waffen jeglicher art erleichtern diverse straftaten, insbesondere morde. dennoch, zumindest in deutschland (von anderen ländern kenn ich die statistiken nicht genau genug) machen die straftaten mit schusswaffen einen relativ geringen teil aus, die mit legalen einen winzigen, und die mit legalen schusswaffen, bei denen es tatsächlich tote/verletzte gab einen verschwindend geringen teil aus.
    Erst recht wenn mans in relation zum gewöhnlichen küchenmesser oder der riesenmasse "stumpfe gegenstände" setzt. Nur wenn was passiert, ist es einerseits oft sehr viel auf einmal, andererseits ein gefundenes fressen für die medien und politiker.

    Ja, eine gewisse regulierung, insbesondere gegenüber geistig behinderten, mental instabilen und ähnlichen personen ist absolut sinnvoll und notwendig, aber spätestens mit der oben erwähnten technologie wird das alles andere als leicht.

    Munition allerdings kann man nicht so leicht drucken, die kann man höchstens selbst zusammenbasteln, wobei man nur hülse und geschoss "drucken" könnte, die chemikalien für die treibladung allerdings müsste man anders bekommen.

    ok, schwarzpulver ist nicht so schwer aus nem böller oder so zu finden, allerdings extrem ineffizient, und es würde ein initalzünder benötigt... soweit ich weiß zündet schwarzpulver nur schwerlich durch draufkloppen.
    Für historische Waffen ausreichend, aber die kann man (zumindest manche) nach heutigem waffengesetz auch ab 18 kaufen (und sogar führen). schwarzpulver wäre nach wie vor ohne entsprechenden schein illegal zu besitzen/verbasteln.

    Alles andere, was als treibladung in frage (und mir in den sinn) käme, wäre eher noch schwerer zu beschaffen und/oder noch ineffizienter...

    also kann man zumindest erstmal davon ausgehen, dass in zukunft munition weit schwerer beschaffbar ist als die waffe. noch ist es andersrum, schlicht weil munition weniger platz wegnimmt, leichter geschmuggelt werden kann, in größeren stückzahlen produziert wird, und da eher nicht sooo genau drauf geachtet wird wie bei den waffen. zumindest letzteres könnte/sollte sich in zukunft ändern. dazu eine genaue überwachung der potentiell verwendbaren gefahrstoffe... und man überwacht das überwachbare, so gut es geht.
    mehr kann man sowieso nicht machen, außer an den menschen insgesamt arbeiten. in einem utopischen wunderland ohne unglückliche menschen gibt es keinen grund, eine waffe gegen einen anderen zu richten.

    praktikabel ist das aber alles weniger^^
    und da man wohl i-wann auch die drucker drucken kann, evt. mit ein paar platinen extra gekauft, dürfte es auch schwer werden die einzuschränken.

    aber hey... was soll man sich aufregen über dinge, gegen die man nichts machen kann?
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  6. #6
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Ohne mich großartig mit dem Thema beschäftigt zu haben wage ich einfach mal zu behaupten, dass man mit den 3D-Druckern "nur" die äußere Hülle bauen kann, alles was an Elektronik und ähnlichem in einer Waffe steckt, wird man mit dem Drucker nicht hinbekommen (sofern wirklich Elektronik in den Waffen steckt, aber (Halb)automatischen Waffen ist das ja glaube ich der Fall).
    Zudem kann denke ich jeder, der bereit ist eine solche Waffe zu bauen und zu nutzen sich auch über einen anderen Weg das besorgen, was einen der Drucker auf Knopfdruck ausspucken kann.

    Munition und Innenleben, der Waffe wird dennoch nicht so leicht zugänglich bleiben, von daher würde ich mal so ganz salopp behaupten, dass sich nicht viel ändern würde.

    Zudem kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, dass das Material der 3DD den Belastungen standhalten würde, die einer Waffe ausgesetzt sind.


    Ich sehe in dem ganzen also nicht wirklich Probleme, aber ich habe mich auch nicht mit dem Thema beschäftigt, von daher kann es auch Schwachsinn sein, was ich hier behauptet habe. ; )

    Zitat Zitat von Mara Cuja Beitrag anzeigen
    Kein wunder warum du mir unsympatisch bist .


  7. #7
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Elektronik steckt definitiv nicht drin, reine Mechanik. zumindest in dem allergrößten teil der schusswaffen. und wenn sie drinsteckt, dann normalerweise in zielvorrichtungen und ähnlichem, schießen kann sie auch ohne.
    zumindest in planung ist ein chip, der erkennen soll, ob der rechtmäßige besitzer grade die waffe in der hand hält, und ansonsten den abzug blockiert.. weiß aber nicht, ob der bereits praxisreife hat.

    das einzige, wo ich weiß dass elektronik "serienmäßig" eingebaut ist und benutzt wird, ist bei einer gatling, sofern sie nichtmehr über kurbel betrieben wird. aber das ist sowieso nicht grade die klassische durchschnittswaffe.


    (Halbautomatisch waren übrigens auch (fast) alle Revolver zu Indianerzeiten, die hatten sehr sicher keine elektronik^^ heißt halt nur, dass du ohne etwas anderes zwischendurch zu tun zweimal den abzug drücken kannst, und damit zwei schüsse (durch den gleichen lauf) abgibst. vollautomatik heißt halt gedrückt halten und abenteuer dauerfeuer.)


    von der elktronik, da nicht vorhanden also kein problem.
    was das innenleben wie zb. den lauf etc. angeht, sind die wirklich höheren belastungen ausgesetzt, immerhin gibts dadrin eine (wenn auch zielgerichtete) explosion. keine ahnung, wie viel dieses druckermaterial aushält, oder wie viel es aushalten muss, eines ist aber sicher:

    so ein gedruckter lauf würde wie eine gießkanne streuen. macht aber nichts, wenn man dicht genug rankommt.
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  8. #8
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Zitat Zitat von Lang Zu Beitrag anzeigen
    also das begegnet einem doch andauernd.
    immerhin haben solche kochbücher wie
    "The Anarchists Cookbook", der klassiker
    oder seine derivate wie "Jolly Jumper" etc
    gerade durch das internet eine schnellere
    verbreitung auf teenie computer gefunden
    als es seit 1969 ("erst auflage"^^) der fall
    war. und wer mal die rezepte darin gelesen
    hat, der wundert sich, dass nicht schon
    schon längst bereits jede zweite bude jugend-
    licher ein halbes waffenlager geworden ist.
    Ich behaupte nach wie vor, dass Schusswaffen psychologisch die schlimmeren Übel sind. Eine Bombe zu bauen kann zwar jeder, doch sie entspricht einer sehr speziellen Intention.

    Schusswaffen sind eher wie real gewordene Todesblicke.

    Zitat Zitat von Limetree Beitrag anzeigen
    Zu Anpassung gehört immer auch der menschliche Wille dazu...
    Ich glaube, dass es sich gerade nicht so verhält. Bei Fragen über die Masse, ist es nicht ganz richtig von einem "freien Willen" zu sprechen, wo bewusste Entscheidungen getroffen werden. Eher spricht man von Trends und so, die sich auf grundlegende Bedürfnisse zurückführen lassen.

    Bei diesen Geschichten müssen wir wohl grundsätzlich die Open-Source Paradigmen zulassen und dazu dann das entsprechende Verantwortungsgefühl erbringen.
    Die unzähligen Möglichkeiten der Technik werden immer weiter ausgereizt, wozu auch die Zweckentfemdung gehört. Wie DeusDeorum schon richtig sagte, ist diese so breit gefächert, dass man mit allem Möglichen Unsinn treiben kann, die neuen Techniken machen nur wieder andere Weisen möglich.
    Na ja, "ausgereizt" und "Zweckentfremdung" finde ich hier zu harsch gewählt. Technisch gibt es noch meeeehr als genug Möglichkeiten und jedes Werkzeug kann vielfach verwendet werden. Ein Hammer taugt genau so zum Bauen wie zum Gladiator spielen, wenn es sein muss.
    Menschen sind anpassungsfähig. Nicht vergessen... Es hat alles mit nem Stein angefangen.
    Wer aber auf die blöde Idee kam, mit 3d-Druckern Waffen herzustellen...
    So ziemlich jeder, der irgendwo Waffen im Kopf hat? Vor allem das amerikanische Militär wird daran interessiert sein eine billigere Waffenproduktion zur Verfügung zu haben.

    Es kommt eher auf die Entwicklung der Menschen und deren Umgang mit Gewalt und Gefahr an, als mit den Möglichkeiten, diese helfen nur den Menschen, ihre Ideen auch Realität werden zu lassen.
    1. Der Satz war verdammt schwer geschrieben...
    2. Ich glaube wir müssen einfach zugeben, dass unsere téchne einen direkten Einfluss auf unser Verhalten hat. Es gibt Waffen und das müssen wir akzeptieren. Die großen Industriestaaten haben nun ja eingesehen, dass Krieg nicht gerade der profitabelste Pfad ist. Das gleiche gilt eigentlich auch für das Individuum. So wird Gewalt und so in der Gedankenwelt eher in den Hintergrund gedrängt.


    Den Rest beantworte ich morgen...
    Geändert von Homunculus (21.03.2013 um 00:50 Uhr)
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
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  9. #9
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Ich denke zu erst einmal schwierig ist dieser Hype darum...

    Alles schreit: "OMG 3D drucker eignen sich zu Waffen-Produktion :O !!!" ... und klar das tun sie... aber das tun eben ganz einfache Haushaltsmittel auch.Stichwort: Kartoffelkannone, trotzdem kommt es dadurch nicht zu einer massiven bedrohung. Wenn nun aber jeder Nachrichtensender, jedes Forum darauf aufmerksam macht denke ich verbreitet sich die Sache nur noch mehr.

    Letzten endes ist das aber nicht das Problem denke ich...
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  10. #10
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Das Prob is, dass 3D drucker teuer sind. Mit den billigen unter 1000 Euro kannste bestimmt nicht viel anfangen ausser süße 3D-Manga-Tussies drucken. Hmm, dann sind diese billig Drucker doch kein Prob.

  11. #11
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Zitat Zitat von THEMRBLUEFOX Beitrag anzeigen
    Ich denke zu erst einmal schwierig ist dieser Hype darum...

    Alles schreit: "OMG 3D drucker eignen sich zu Waffen-Produktion :O !!!" ... und klar das tun sie... aber das tun eben ganz einfache Haushaltsmittel auch.Stichwort: Kartoffelkannone, trotzdem kommt es dadurch nicht zu einer massiven bedrohung. Wenn nun aber jeder Nachrichtensender, jedes Forum darauf aufmerksam macht denke ich verbreitet sich die Sache nur noch mehr.

    Letzten endes ist das aber nicht das Problem denke ich...
    Es gibt einen Unterschied zwischen einer Kartoffelkanone und dem hier:


    Bzw. einer Waffe, die an jedem Metalldetektor vorbei kommt und so customizable ist, dass man sie in den Einzelteilen nicht als Waffe erkennt.

    Und der Zugang zu waschechten Feuerwaffen hat auch einen starken Einfluss auf das Verhalten.
    Als sie damals Schusswaffen in GB verboten haben, sanken die Mordraten um 50%.
    Selbstmord ist noch stärker betroffen.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
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  12. #12
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Aber 3D-Drucker kannste trotzdem nicht deswegen verbieten.

  13. #13
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Zitat Zitat von lliam Beitrag anzeigen
    Aber 3D-Drucker kannste trotzdem nicht deswegen verbieten.
    Sagt ja auch keiner.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
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  14. #14
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Ach so. Edit: Dann muss man dafür sorgen, dass sich jeder, der sich so einen Drucker kauft, wie bei nem Waffenschein registrieren muss.


    Poll: 60% of Americans Say Government Should Prohibit People from Printing 3D Guns



    Geändert von lliam (20.12.2013 um 18:15 Uhr)

  15. #15
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    AW: Open-Source Gewalt - Eine Frage des Vertrauens

    Und was soll das bringen?

    Du hast bereits eine Seriennummer und du kannst davon ausgehen, dass das was du produzierst auch eine chemische Seriennummer hat, genau wie 2D Drucker. Die kann man dann eh rückverfolgen.
    Ganz zu schweigen davon, dass dein Datenverkehr eh überwacht wird, wenn du auffälliges Verhalten zeigst.
    Ist relativ leicht statistische Analysen zu erstellen um festzustellen, wer zu verdächtigen ist und wer nicht.
    Zitat Zitat von nicht Aristoteles
    Wir sind was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.

 

 
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