1. #1
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    brennendes eis (chemie)

    also in chemie dürfen wir nun jede gruppe ein projekt mit einem versuch machen und danach mal wieder präsentieren

    nun ja meine gruppe und ich haben uns für das brennende eis entschieden...
    (hier der versuch: Effektexperimente: brennendes Eis)
    nun zur präsentation müssen wir halt auch die theorie erklären nur finde ich nicht wirklich etwas das mir sagt wie sich die moleküle verbinden und finde das noch nicht so genau beschrieben wie die reaktion eben abläuft...
    nun wollte ich fragen ob da jemand schonmal was gemacht hat oder es weiß und mir erklären kann^^
    Das Leben ist immer nur so gut wie es sich anfühlt.

  2. #2
    Nervtöter
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    AW: brennendes eis (chemie)

    Wir sind hier nicht so schlau in solchen Sachen. Frag mal Garniemand(en).
    Dein ewiges Gejammer geht auch bei 60° nicht raus.

  3. #3
    Spezi
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    AW: brennendes eis (chemie)

    Steht doch schon alles in deiner Beschreibung:
    Die Löslichkeit von Calciumacetat ist im Ethanol/Wasser-Gemisch viel geringer als in Wasser. Das Calciumacetat fällt daher in Form vieler kleiner flächiger Kristalle aus und es entsteht sehr rasch ein Gel. Ethanol haftet an den Calciumacetatkristallen an, wodurch das Ethanol/Wasser-Gemisch im Gel enthalten ist (ähnlich wie ein Schwamm, der Wasser aufsaugt). Durch das Ethanol lässt sich das Gel ganz leicht entzünden
    Das Calciumacetat löst sich weniger im Ethanol-Wasser-Gemisch als nur in Wasser und fällt deshalb aus. Das was da reagiert, ist nur der Ethanol mit dem Luftsauerstoff.

    C2H5OH + 3 O2 --> 2 CO2 + 3 H2O




    Sexueller Belästigungs Panda im Einsatz

  4. #4
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    AW: brennendes eis (chemie)

    joa, im prinzip ist alles, was du bei dem experiment machst alkohol anzünden.

    das ganze drumherum dient mehr oder weniger als "soßenbinder", damit das ganze halt mehr eine paste ergibt. wird btw. auch die typisch blaue alkoholflamme haben... und viele werden das als solches wiedererkennen.

    wenn ihr vorher zeit habt bisschen auszuprobieren, könntet ihr versuchen etwas lithium, strontium, kalium, natrium oder barium zb. mit reinzumischen, nicht elementar (natrium + wasser = karumms), aber zb. lithiumchlorid, strontiumnitrat, kaliumnitrat, natriumchlorid (kochsalz), bariumchlorid.
    dann hättet ihr noch schön bunte flammen, und könntet gleichzeitig zur flammenfärbung was sagen. lithium, strontium und kalium machen rötliche flammen mit verschiedenen helligkeitsstufen bis hinein ins violette, natrium macht eine stark leuchtende gelbe, und barium eine etwas schwächliche, aber grüne flamme. evt. gingen kupfersalze da besser, mit denen hab ich selbst aber keine erfahrung.

    ihr solltet die stoffe nur nicht als feststoff, sondern als lösung dazugeben, kaliumnitrat ist der hauptbestandteil von schwarzpulver... könnte das brandverhalten beeinflussen



    so als beispiel... das gelbe ist sicher natrium, das lilane könnte lithium sein, rot evt. strontium... und grün wahrscheinlich barium oder kupfer.

    wenn ihr sowieso schon dinge anzünden wollt, könnt ihr auch gucken ob ihr es bunt machen könnt^^ brennpaste kennt inzwischen doch fast jeder.
    Ich werde keine Träne weinen, vielleicht nur ab und an, und dann auch nur vor Glück,
    ich hör die Leute wieder reden, der war ja schon immer komisch, aber jetzt ist er verrückt

  5. #5
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    AW: brennendes eis (chemie)

    erstmal vielen dank für die erklärungen und das mit dem vorschlag für flammenfärbung
    die flammenfärbung können wir leider nicht machen da es eine andere gruppe macht... leider...
    ansonsten hört sich das zum erklären echt wenig an....^^ wir sollen da ca. 20 minuten mit füllen können... also versuch+theorie usw. nur zur theorie sieht es ja nicht viel aus....


    edit:
    also aufgabe haben wir nun... nur hat unser lehrer das so schnell erklärt das ich da irgendwie nicht mitgekommen bin...
    also man mischt das wasser + calciumacetat + natronlauge....
    danach mischt man das ethanol dazu und das hat einmal eine hydrophile und hydrophobe seite... der hydrophile teil mischt sich mit dem wasser-gemisch und damit bleibt das calcium übrig...
    kann das jemand noch mal genauer beschreiben?^^
    was ist mit der natronlauge? oder wo ist der teil des hydrophoben ethanol?
    wie bauen sich jetzt die atome bzw. moleküle auf?
    Geändert von Koepfchen (28.02.2012 um 16:15 Uhr)
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  6. #6
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    AW: brennendes eis (chemie)

    also, im prinzip ist alles, was da chemisch passiert wirklich das, was raini bereits beschrieben hat.

    alkohol verbrennt.

    also, du weißt hoffentlich, das sich unterschiedliche dinge unterschiedlich gut in unterschiedlichen flüssigkeiten lösen, oder?

    calciumacetat löst sich in wasser sehr gut, in alkohol weniger gut.
    das führt dazu, dass, wenn du eine gesättigte lösung hast, und da etwas zukippst, worin sich der kram schlechter löst, aus der lösung feststoff ausfällt. kannst du zB. auch sehen, wenn du nahezu kochendes wasser nimmst, und da solange salz reinkippst bis sich nichtmehr alles auflöst. wenn du das wasser anschließend abkühlen lässt bis auf 1-2 °C, wirst du feststellen, das da auf einmal wieder salz als feststoff ist.
    im prinzip das gleiche machst du auch, wenn du zum wasser alkohol dazukippst. da passiert das gleiche wie beim abkühlen, auf einmal ist das calciumacetat wieder als feststoff da.

    wenn du noch kompliziertere theorie suchen willst, google mal nach löslichkeitsprodukt, löslichkeit und ähnlichem, damit kannst du problemlos ne weile vollbekommen

    alkohol hat nun ne hydrophile und ne hydrophobe seite, das hast du ja schon genannt. also eine seite, die wasser mag, und eine seite, die wasser doof findet, vereinfacht ausgedrückt. außerdem, wieder vereinfacht, ist alkohol mehr oder weniger stäbchenförmig. stell dir streichhölzer vor, der rote kopf mag kein wasser, der rest schon. wenn du jetzt wasser mit lauter solchen stäbchen drin hast, und auf einmal hast du noch was anderes im wasser, dann werden diese stäbchen sofort versuchen, den teil, der wasser nicht mag aus dem wasser, also IN das andere zu bekommen. also tuts das. also kommt, sobald du ethanol dazugibst, überall in deiner flüssigkeit auf einmal irgendein feststoff, der sofort wieder von einem teil der flüssigkeit festgehalten wird. feststoff + flüssigkeit = gel. wichtig ist halt wirklich, das sich der ethanol nicht in zwei teile teilt, sondern noch zusammenhängt, nur die beiden seiten unterschiedlich reagieren. wie siamesische zwillinge, einer liebt wasser, der andere ist wasserscheu. blöde situation, aber nicht zu ändern.

    Ca(CH3COO)2 + 8 C2H5OH → Ca(CH3COO)2 x 8 C2H5OH <-- das ist eventuell auch noch interessant...
    wenn dus unbedingt als formel bezeichnen willst. das x heißt in dem falle halt nur, das beides eine verbindung eingegangen ist, statt wie beim + nur "nebenander" dazusein.

    die natronlauge war nur, um das ganze basisch zu machen, warum genau weiß ich grade nicht, acetat, alkohol... organische chemie ist bei mir schon ne weile her.

    soweit ich weiß war da was mit acetat, saurem millieu und veresterung, wenn alkohol vorliegt... aber wie gesagt, schon ne weile her. wäre jedenfalls nichts, was du dabei haben willst, also nen schubser natronlauge dazu, dann reagiert der kram nichtmehr so miteinander, und das, was du willst kann passieren. also reagiert die natronlauge selbst hierbei eigentlich garnicht, sondern dient eher dazu, ungewünschte reaktionen zu verhindern.
    wenn du noch genug zeit dafür hast, musst du dir evt. mal den teil genauer angucken, bzw. von jemandem bei dem die organische chemie frischer ist erklären lassen.
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  7. #7
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    AW: brennendes eis (chemie)

    erstmal ein riesen danke

    soweit denke ich das ich damit mehr anfangen kann^^
    ich versuch dann daraus noch eine präsentation zu machen....
    falls noch fragen bestehen stelle ich die hier nochmal aber denke soweit komm ich mit dem klar was du geschrieben hast
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  8. #8
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    AW: brennendes eis (chemie)

    wenn du willst kannst du sonst noch suchen, ob du bisschen theorie zu seife findest. die funktioniert im prinzip sehr ähnlich:
    stäbchen, bei denen ein ende wasser toll findet und fett hasst, und ein ende, das wasser hasst und fett toll findet. steckt sich dann entsprechend zusammen, und auf einmal kann man fett mit wasser wegspülen, weils durch die seife verbunden ist.

    ich denke da könntest du für deine präsentation ein paar gute bilder zu finden, ist ein etwas bekannteres gebiet, aber vom prinzip halt sehr ähnlich.

    wichtig wär vor allem für deinen lehrer wahrscheinlich, das du das, was ich da geschrieben hab halt wirklich nur als vereinfachte, bildhafte darstellungsweise ansiehst... ich mein... ich erklär valenzelektronen auch mit legosteinen... also sag halt einfach immer "man kann sich das ungefähr so vorstellen..." und nicht "also, das funktioniert so: "
    letztere formulierung ist für die meisten lehrer immer so ein stichwort, nochmal genau nachzuhaken etc.^^
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  9. #9
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    AW: brennendes eis (chemie)

    so nochmal vielen dank...
    lehrer war soweit zufrieden und dank deiner erklärung konnten wir es relativ gut erklären^^

    von meiner seite aus kann der thread auch geschlossen werden sofern nötig...
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  10. #10
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    AW: brennendes eis (chemie)

    Zitat Zitat von Enchantée Beitrag anzeigen
    Wir sind hier nicht so schlau in solchen Sachen. Frag mal Garniemand(en).
    Unwichtiger Kommentar.

  11. #11
    Lebende Foren Legende
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    AW: brennendes eis (chemie)

    Zitat Zitat von Black_Devil94 Beitrag anzeigen
    Unwichtiger Kommentar.
    um einiges wichtiger als deiner, denn einerseits hat sich der ganze thread bereits erledigt, wenn du das datum angucken würdest, andererseits hatte sie recht, und es hat tatsächlich weitergeholfen :P

    egal... *goldene schaufel verleih*
    bittesehr, die hast du dir verdient.
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