meet-teens - Einzelnen Beitrag anzeigen - Mache mir über alles zu viele Gedanken...
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Alt 08.02.2010, 19:11   #1 (permalink)
Kreator
Neuling
 
Kreator [kein Eintrag]
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Kreator befindet sich auf einem aufstrebenden Ast



Ausrufezeichen Mache mir über alles zu viele Gedanken...

Ich fange mal mit einer Kurzgeschichte von Watzlawick an, weil die mein Problem am besten beschreibt:

"Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer"."

So, nun möchte ich mein Problem vorstellen. Es schaut so aus, dass ich mir prinzipiell über Alles und jeden viel zu viele Gedanken mache, Überlegungen (wie in der Geschichte) weiterspinne und daraus Sorgenfelder entstehen, die wiederum erzeugen Hoffnungslosigkeit / Depression bzw. um es einfach schlichter und unspektakulärer auszudrücken - ich mache mir um eine Sache einen Kopf, denke mir das Schlechteste und es macht mcih gleich einfach schon total traurig und fertig.

Ich würde gerne mal wissen, ob ihr Tipps gegen sowas habt. Ich habe zum Beispiel mal gegen fehlenden Mut den Tipp bekommen, einfach mal eine Zeit lang alles, was man denkt, auszusprechen, um darüber hinweg zu kommen. Hat tatsächlich geklappt. Nun wüsste ich gerne, ob und wie ich hier vorgehen kann, weil es einfach nicht mehr geht so wie es jetzt ist. Das belastet mich und verunsichert andere, wenn cih ständig frage: Ist eigentlich was? Sicher, man soll über Probleme reden. Aktuell geht es um ein Mädchen, mit dem ich seit Samstag zusammen bin. Und rational ist es total logisch, dass alles okay ist. Dennoch... Dieses schlechte Gefühl will nicht los.

Auf auf Leute, ich hoffe ihr könnt mir helfen!
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